
Herzlich
willkommen in der Welt der magischen Quadrate.
(Ein
Programm in Word und Excel)
Das Programm wird durch die Öffnung der
Datei „Inhaltsverzeichnis“ gestartet. Von dort können alle Dateien des Programms
“Hexen 1x1” aufgerufen werden.
Öffnung der Dateien und des Programms:
Drücken Sie die Strg-Taste,
Gehen Sie mit dem Cursor auf den Link
“Inhaltsübersicht” und
Klicken ihn an.
Machen Sie sich jedoch als erstes mit
den “Bedienungshinweisen” vertraut.
Bedienungshinweise
Inhaltsübersicht
Bedienungshinweise
Struktur
der Ordner und Dateien:
Die Nutzung
des Programms „Hexen 1x1“ erfordert die Standartsoftware Word und Excel auf
Ihren Computer.
Das 101 MB große Programm “Das Hexen 1x1” umfasst
107 Dateien, die in 28 Ordner und Unterordner abgelegt sind. Die jeweilige
Zuordnung der Dateien ist in der Inhaltsübersicht zu erkennen.
Die
Dateien sind bei Programmaufruf rechts als Link in blauer Schrift zu finden.
Nach
einem Aufruf einer Datei wird die blaue Schrift des Link dunkelmagenta.
Dadurch
wird erkannt, welche Dateien in der aktuellen Sitzung bereits eingesehen
wurden.
Öffnen
der Dateien:
Die
Öffnung der Dateien kann jeweils aus der Inhaltsübersicht heraus erfolgen.
Dazu ist
die Strg-Taste gedrückt zu halten und die gewünschte Datei in der
Inhaltsübersicht anzuklicken.
Mit der
Schließung erfolgt automatisch die Rückkehr zur Inhaltsübersicht und die
nächste Datei kann aufgerufen werden.
Eine
Ausnahme bilden die Dateien im Ordner “Helfer PC”.
Hier
können die Excel-Dateien “Kontrollquadrat”
“Pendelquadrate”
“Korrekturquadrate”
“Wechselquadrate”
und “Multiquadrate”
ohne
Zwischenschaltung der Inhaltsübersicht direkt aus den “Erläuterung” und
“Erläuterungen für den Fan” geöffnet werden. Natürlich können die Excel-Dateien
auch direkt aus der Inhaltsübersicht aufgerufen werden.
Sicherheit
Alle
Dateien sind schreibgeschützt. Um Schäden an diesen auszuschließen, sollte
dieser Schutz nur im Ausnahmefall aufgehoben werden.
Trotz
des Schreibschutzes können die Excel-Dateien genutzt werden.
Beim
Schließen derselben sollte die Frage “Änderungen speichern?“ mit „Nein“
beantwortet werden.
Verändern
Sie keinesfalls Namen der Ordner und/oder Dateien, da es sonst zu Störungen
beim Dateiaufruf kommen kann, die nicht
behoben werden können.
Es ist
sinnvoll, eine Sicherungskopie des Programms anzufertigen.
Drucken
Geöffnete
Dateien können wie gewohnt ausgedruckt werden.
Für die
Ausdrucke steht ein Titelblatt zur Verfügung. Dieses kann bei Wunsch durch das
Anklicken des Links „Titelblatt“ aufgerufen und gedruckt werden.
Inhaltsübersicht
1.Vorspann
…………………………………..….. 1.1. Vorwort
1.2.
Begriffe
2.Bildung
magischer Quadrate ......................... 2.1.
Einführung
3.Soloqudrate
….. 3.1.ungerade Quadrate ..... 3.1.1. Analyse des Lo Shu
3.1.2.
Primquadrate
3.1.3.
Triquarate
3.2.gerade
Quadrate ....... 3.2.1. Das Topquadrat
3.2.2.
Das Semiquadrat
3.2.3.
Fusionsmethode
3.2.4.
Wendemethode
4.Kombiquadrate
.......................................... 4.1.
Kombiquadrate
4.2.
Reihenmethode
4.3.
Wechselmethode
4.4.
Pendelquadrate
4.5.
Korrekturquadrate
5.Chaosquadrate
.......................................... 5.1.
Chaosquadrate
6.Hexen 1x1
......... 6.1.Vorbemerkungen ...... 6.1.1. Einführung
6.1.2.
Die Multimethode
6.1.3.
Die Duomethode
6.2.Quadr.
d. 3. Ordnung 6.2.1. Das Unveränderliche
6.2.2.
Kleines 1x1 6.2.3. Hohe Schule
6.3.Quadr.
d. 4. Ordnung 6.3.1. Topquadrat
6.3.2.
Kleines Hexen 1x1
6.3.3.
Doppelvorgabe
6.3.4.
Das Hexenquadrat
6.3.5.
Die glorreichen 4
6.3.6.
Einfach Clever
6.3.7.
Austauschquadrate
6.3.8.
Primzahlenquadrate
6.3.9.
Die Einmaligen
6.4.Quadr.
d. 5. Ordnung 6.4.1. Kleines Hexen 1x1
6.4.2.
Hohe Schule
6.4.3.
Einfach Clever
6.4.4.
Das Königsquadrat
6.4.5.
Primzahlenquadrate
6.4.6.
Vorgabe einer Primzahl
6.4.7.
Das rationelle 5er
6.5.Quadr.
d. 6. Ordnung 6.5.1. Sechser im Hexen
1x1
6.6.Quadr.
d. 7. Ordnung 6.6.1. Das Heptaquadrat
6.6.2.
Zahlenvorgabe
6.6.3.
Summenvorgabe
6.6.4.
Mehrfachvorgaben
6.6.5.
Einfach Clever
6.6.6.
Das 7er Königsquadrat
6.6.7.
Das rationelle 7er
6.7.Quadr.
d. 8. Ordnung 6.7.1. Meisterquadrat
6.7.2.
Gesprungenes 8er Quadrat
6.7.3.
Fantastisch
6.8.Quadr.
d. 9. Ordnung 6.8.1. Das rationelle 9er
6.8.2.
Fantastisch
6.9.Nachtrag ................. 6.9.1.
10 ist keins
6.9.2.
Nullquadrate
6.9.3.
Positionsblöcke
6.9.4.
System “Einfach Clever”
6.9.5.
Die Einfachen
6.9.6.
Nicht einfaches 10er
6.10.Das
Genie ................ 6.10.1. Das
Superhirn
7.Helfer PC
.......... 7.1.Kontrollquadrat ......... 7.1.1. Erläuterung z. Kontrollquadrat
7.1.2.
Erläuterung für Fans
7.1.3.
Kontrollquadrat (Excel)
7.2.Pendelquadrat
.......... 7.2.1. Erläuterung z.
Pendelquadrat
7.2.2.
Pendelquadrate (Excel)
7.3.Korrekturquadrat
...... 7.3.1. Erläuterung z.
Korrekturquadr.
7.3.2.
Erläuterung für Fans
7.3.3.
Korrekturquadrate (Excel)
7.4.Wechselquadrate
..... 7.4.1. Erläuterung z.
Wechselquadr.
7.4.2.
Wechselquadrate (Excel)
7.5.Multiquadrate
........... 7.5.1. Erläuterung z.
Multiquadrate
7.5.2.
Multiquadrate (Excel)
7.6.Multiwürfel .............. 7.6.1. Erläuterung z. Multiwürfel
7.6.2.
Multiwürfel (Excel)
8.Schlusswort
................................................. 8.1. Schlusswort
9.Anhang
........................................................ 9.1. Quadratparade. (Excel)
9.2.
Ausgewählte Kombiquadr.(Excel)
9.3.
Monsterquadrat (Ausschnitt)
9.4.1. Primzahl.
Rahmenqu.
(Ausschnitt)
9.4.2.
Primzahlen Rahmenqu. (Excel)
9.4.3.
Erläuterung zu 9.4.2.
9.5.
Spiegelquadrat
9.6.
Primzahlenwürfel
9.7.
Datumquadrat
9.8.
Zwischendurch
1.1. Vorwort
Sicherlich kennen Sie Mag
Quadra noch nicht. Er ging im Jahre 2001 aus dem Magischen Quadrat
hervor und ist das Pseudonym für
alle, die direkt oder indirekt zum
Wissen über die magischen Quadrate beigetragen haben. Das Pseudonym Mag Quadra steht aber auch für
mich, für die von mir erbrachten Lösungen,
Neu- und
Weiterentwicklungen, von denen
ich allerdings nicht weiß, ob sie nicht schon vor mir erdacht wurden.
Recherchen im Internet, die ich nach dem Erwerb eines
internetfähigen Computers Anfang 2005 durchführte, haben keinen wesentlichen
Einfluss auf meine Ausführungen, bis auf einige wenige Begriffe, die ich zum
besseren Verständnis übernommen habe.
Der Überwiegende Teil meiner Ausführungen beruhen auf
autodidaktischen Erkenntnissen die ich mir eigenständig erarbeitet habe. Zum
Anfang kannte ich nur die folgenden magischen Quadrate, die ich im Buch “Schlag
nach - Natur” des VEB Bibliographischen Instituts, Ausgabe 1952, gefunden
hatte.

Zu diesen Quadraten wurden folgende Aussagen getroffen (außer
Kursives):
Zu 1: Ältestes magisches
Quadrat aus einer chinesischen
Handschrift . (Später
erfuhr Mag, dass es das
“Lo-Shu-Quadrat”
ist. Bis dahin nannte er es “Miniquadrat”.
Im Internet ist
weiteres zum Lo-Shu-Quadrat zu finden.)
Zu 2: Dürers 16-zelliges
Quadrat auf dem Kupferstich
“Melancholie”,
entstanden 1514, (Jahreszahl in der
untersten
Reihe)
Zu 3: Doppelt magisches
Quadrat... (Auch Rahmen- oder
Schachtelquadrat genannt.)
Zu 4: 49-zelliges Quadrat
.. (Ein Diagonalquadrat, denn alle
Zahlen der 7 Blöcke
sind in einer Haupt- oder gebrochenen
fallenden
Diagonalen zu finden)
Des Weiteren ist ein halbmagisches Quadrat der 6 Ordnung
dargestellt, dessen Bedeutung Mag erst später erkannte. Es kommt im
Rechenexperiment “Das Superhirn” zum Einsatz.
Heute haften den magischen Quadraten nichts magisches mehr an. Nur der Name ist geblieben. Aber die
Kunst des Rechnens mit magischen Quadraten ist auch heute für viele eine
unerklärliche Sache. Doch deswegen hat Mag seine Ausführungen nicht als Hexen 1x1 benannt, sondern weil er diese
Bezeichnung passend findet.
Die magischen Quadrate als Hexerei zu bezeichnen ist vermutlich in
Zeiten entstanden, wo die mathematische
Bildung nur wenigen vorbehalten war und die meisten Menschen
aus Unverständnis magische Quadrate als Hexerei ansahen. Es war
Ihnen geheimnisvoll, eben magisch.
Die Bezeichnung “Hexeneinmaleins” findet sich in J. W. v. Goethes
“Faust”, wo er die Hexe in der Hexenküche das Hexeneinmaleins aufsagen lässt.
Es handelt sich dabei vermutlich um die Interpretation eines magischen
Quadrates das Goethe erstellt hat, denn es war bekannt, dass er sich mit
magischen Quadraten beschäftigt hat, obwohl die Mathematik nicht zu seinen
Interessengebieten zählte.
Diese Annahme wird bekräftigt durch die Analyse des Mathematikers
Helmut Kracke (1900-1986), der das Hexeneinmaleins als Beschreibung eines
semimagischen (halbmagischen) Quadrates auslegte. Leider ist Mag die
analytische Betrachtung nicht bekannt
die zu dieser Annahme geführt hat. Mag zeigt nachfolgend, wie diese aussehen
könnte.
Das
Quadrat 1 ist das Lo-Shu-Quadrat. Im 2. Quadrat sind die Zahlen von 1 bis 9 als
Blöcke dargestellt. Im Quadrat 2 haben nur die mittlere Zeile, die mittlere
Spalte und die beiden Diagonalen die magische Summe von 15.
Natürlich
war es nicht möglich durch Veränderungen ein weiteres magisches Quadrat der 3.
Ordnung zu finden. Es konnten jedoch immerhin teilmagische Quadrate gefunden
werden. Ein solches teilmagisches Quadrat ist das Quadrat 5. Alle Reihen, außer
der fallenden Diagonale, haben die magische Summe 15. Es wurde von Helmut
Kracke aus dem Hexeneinmaleins abgeleitet. Es gibt aber keine Aussage, ob er
dabei auf das Folgequadrat, Quadrat 2, Bezug genommen hat. Mag kann es nur
annehmen.
Wenn Sie
nun dass "Hexeneinmaleins" analysieren, werden Sie erkennen, dass das
Hexeneinmaleins die Beschreibung des Weges ist, der vom Quadrat 2 zum Quadrat 5
führt.
J. W. v. Goethes Hexeneinmaleins (blaue Schrift ist ergänzende
Deutung von Mag)
Du musst verstehen!
Aus eins mach Zehn, (durch Addition mit der 9.
Siehe Quadrat 3)
Und zwei lass gehn (in Ruhe lassen)
und drei mach gleich, (drei ist gleich drei)
So bist Du reich.
Verlier die Vier! (Was verloren geht ist nicht mehr da, also Null, und fällt nach
unten in
die leere Zelle, in der die 9 war. Siehe Quadrat 4)
Aus Fünf und Sechs,
So sagt die Hex,
Mach Sieben und Acht, (5 und 6 mit 7 und 8 tauschen)
So ist vollbracht, (Das Quadrat ist
fertig! Das Quadrat 5)
Und neun ist Eins, (Die 9 ist in der 1, wodurch die 1 zur 10 wird. - Eine Erklärung wo die 9 geblieben ist!)
Und Zehn ist keins, (Die 10 ist im Ausgangs-Quadrat
2 nicht zu finden)
Das ist das Hexen-Einmaleins!
Dieser Erklärungsversuch ist wahrscheinlich genauso falsch, wie
die vielen anderen, die im Hexeneinmaleins neben anderen ein mathematisches,
philosophisches, astronomisches oder religiöses Rätsel sehen. Es kann
angenommen werden, dass das Hexeneinmaleins kein lösbares Rätsel ist, denn
Goethe selbst lässt durch den Teufel in seinem „Faust“ das Hexeneinmaleins als
„Nonsens“ bezeichnen. Es kann genauso auch eine Kritik gegen die Mathematiker
sein, die die Welt nur mathematisch erklären wollen, was Goethe strikt ablehnte.
Das Gebiet der
magischen Quadrate ist sehr umfangreich.
So gibt es auch magische Quadrate mit Zahlen der 2 und 3 Potenz,
Primzahlenquadrate, aber auch Kurioses, wie magische Quadrate mit Wörtern,
magisches 6-Eck, magische Sterne bis hin zu den magischen Würfeln. Neben der
unterschiedlichen Größe gibt es auch mehrere Verfahren zur Bildung der
magischen Quadrate.
Mag hat der konstruktiven Bildung magischer Quadrate den Vorzug
gegeben. Die Mathematik spielt nur insoweit eine Rolle, wie unter Anderem auch
empirische Formeln aus den konstruktiv erstellten Quadraten abgeleitet werden
konnten. Die Anforderungen beschränken sich im Wesentlichen auf die 4
Grundrechenarten.
Damit will Mag erreichen, dass sich auch die, die nicht über eine
umfassende Ausbildung in der Mathematik verfügen, mit diesem interessanten
Gebiet beschäftigen können. Wer tiefer in die mathematischen Betrachtungen zu
den magischen Quadraten einsteigen möchte, der findet in Büchern und im
Internet entsprechende Anregungen.
Die
Bildung der Quadrate erfolgte stets unter dem Gesichtspunkt, eine optimale
Eignung für die Anwendung im Hexen 1x1 zu erreichen. Das führte zum Teil dazu,
dass die Quadrate umgestaltet wurden, was für Neulinge auf diesem Gebiet nicht
immer nachvollziehbar ist. Die verschiedenen Varianten der Quadratgestaltung
können schnell eine Übersicht erschweren.
Schwerpunkt dieser Ausführungen ist die Rechenkunst mit magischen
Quadraten. Das setzt allerdings auch einige Kenntnisse in der Bildung von
magischen Quadraten voraus. Mag beschränkt sich hier auf wenige Varianten.
In einigen Fällen wurden meist empirische Formeln zur Bildung der
magischen Quadrate gefunden, die eine Anwendung in Excel-Dateien ermöglichten.
Das ist insbesondere das “Kontrollquadrat”, mit dem Quadrate bis zur Größe von
20 x 20 Zellen geprüft werden können, ob diese magisch und evtl. auch
pandiagonal sind. Des Weiteren die Datei “Pendelquadrate”, mit der gerade und
pendelfähige Quadrate generiert werden können, wobei alle die gleiche magische
Summe haben und so zu größeren Quadraten zusammengesetzt werden können, in
denen alle Zahlen von 1 bis n einmal vorhanden sind und die Datei “Korrekturquadrate”, mit der
wie bei den Pendelquadraten gleiche Quadrate aus ungeraden Quadraten erstellt
werden können, sowie weitere Anwendungen.
Die Kenntnis der oft schwierigen Berechnungen ist für eine
erfolgreiche Nutzung der Excel-Dateien nicht erforderlich. Sie wurden deshalb
in der Regel ausgeblendet. Da sich aber mancher Fan auch für den Lösungsweg
interessieren könnte, hat Mag diesen am Ende der Erläuterungen unter “Speziell
für Fans ....” festgehalten.
Aus Sicherheitsgründen sind alle Dateien schreibgeschützt. Dieser
Schreibschutz sollte nicht ohne zwingenden Grund aufgehoben werden.
Einen großen Teil dieser Ausführungen hat Mag bereits vor mehreren
Jahren erarbeitet, zu der Zeit, als die Anwendersoftware “Works” gängig war.
Auch wenn Mag sich bemüht hat, die Anpassung an die Standardsoftware “Excel”
und “Word” möglichst fehlerfrei vorzunehmen, kann es zu fehlerhaften
Bezeichnungen, auch in den Formeln, kommen. Auch war es nicht immer möglich
eine Anpassung an gewünschte Formatierungen vorzunehmen ohne den Inhalt zu
gefährden.
Des Weiteren kommt es zur Wiederholung von Textteilen. In den
meisten Fällen wurden solche herausgenommen, oder belassen, wenn eine
Wiederholung als sinnvoll galt.
Aus gesundheitlichen Gründen hat Mag den Schriftgrad 12 gewählt.
Nicht immer hat er frühere Darlegungen mit Schriftgrad 10 umgearbeitet
Mag wünscht Ihnen bei der Lektüre seiner Ausführungen und der
Anwendung der Excel-Programme viel Spaß. Mögen Sie Ihr Interesse finden und
Ihre Kenntnisse über die magischen Quadrate vertiefen.
Sicherheit
Zum Schutz der Dateien sind diese schreibgeschützt, auch die
Excel-Dateien.
Der Schreibschutz sollte nicht ohne zwingenden Grund aufgehoben
werden.
Die Excel-Dateien können trotz des Schreibschutzes einwandfrei
genutzt werden.
Werden diese geschlossen, so ist die Frage „Sollen die
Veränderungen gespeichert werden“ mit „Nein“ zu beantworten. Mit dieser
Entscheidung wird die Datei in seinen Originalzustand nicht verändert.
Eventuell anders lautende Erklärungen in den einzelnen Abschnitten
sind sekundär zu betrachten.
Urheberrechte
Mag erhebt urheberrechtliche Ansprüche auf Vervielfältigung,
jeglicher Art, auch teilweise, für gewerbliche Zwecke, sowie auf
Veröffentlichungen.
Kopien für den persönlichen Bedarf sind davon ausgenommen.
Die Benutzung des Werkes für Vorträge und ähnlichen
Veranstaltungen, sowie für künstlerische Auftritte gilt nicht als
Veröffentlichungen und ist erlaubt.
Da Mag annimmt, dass seine Darstellungen bereits bekannt sein
könnten, erhebt er keine urheberrechtliche Ansprüche auf die dargestellten
Quadrate und anderen Abbildungen.
Manfred Albrecht
Dresden 2025
magquadra@t-online.de
1.2. Erläuterung ausgewählter Begriffe
Um die Beschreibungen einfach und verständlich zu gestalten, ist
es notwendig einige Begriffe, die mehrfach benutzt werden zu erläutern. So
werden lange Erklärungen in den einzelnen Abschnitten vermieden. Es ist nicht
beabsichtigt all die vielen Begriffe die bei den magischen Quadraten Verwendung
finden zu erläutern. Mag beschränkt sich auf die von Ihm in diesen Ausführungen
verwendeten. Dabei kann es sein, dass in der Literatur zu diesem Komplex andere
Begriffe verwendet werden. Mag hat sich von den Abweichungen selbst überzeugen
können, als er Anfang 2005 mit einem neuen Computer im Internet recherchierte.
Da zu diesem Zeitpunkt das beabsichtigte Buch bereits fast fertig gestellt war,
hat er es bei seinen Bezeichnungen belassen. Lediglich einige, wenige Begriffe
hat er übernommen, da diese die besseren waren.
Ich will für die Fans der magischen Quadrate keine Eulen nach
Athen tragen, aber er weiß andererseits nicht, welche Kenntnisse ein Neuling
auf diesem Gebiet hat.
Magisches Quadrat
Ein magisches Quadrat setzt sich aus einzelnen Zellen zusammen.
Dabei ist die Anzahl der Zellen in den Zeilen genauso groß wie in den Spalten,
z.B. 3x3=9 Zellen, oder 7x7= 49 Zellen. In ein solches Quadrat sind die Zahlen
von 1 bis n lückenlos so einzuordnen, dass die Summen der Zahlen in den Zeilen,
den Spalten und in den Diagonalen gleich groß sind.
Basisquadrat
Das magische Quadrat mit den Zahlen 1 bis n bezeichnet Mag als
Basisquadrat (teilweise auch als Grundquadrat). Auf dieses wird im Hexen 1 x 1 immer wieder Bezug
genommen.
Semimagische Quadrate
Das sind magische Quadrate bei denen nicht alle Reihen, meistens
die Diagonalen, als Summe die magische Summe haben. Diese Quadrate werden auch
halbmagische oder teilmagische Quadrate genannt.
Ordnung der Quadrate
Die Quadrate werden nach ihrer Größe bezeichnet. So wird ein 9 x 9
großes Quadrat als Quadrat der „9. Ordnung“ oder kurz als „9er Quadrat“
bezeichnet.
Magische Summe (MS)
Die Summen der waagerechten, senkrechten und diagonalen Reihen eines magischen Quadrates müssen
gleich sein. Sie werden als die magische Summe des Quadrates bezeichnet. Die
magische Summe des Basisquadrates berechnet sich aus:
(1 + O2)/2 * O = MS
(O ist die Ordnungszahl und O2 die größte Zahl)
Zahlenblöcke
Die Zahlen der magischen Quadrate können in der Regel in Blöcke
zusammengefasst werden. Die Anzahl der Blöcke entspricht der Ordnung des
Quadrates, ebenso die Anzahl der Zahlen je Block. Ein Quadrat der 5. Ordnung
hat folglich 5 Blöcke mit je 5 Zahlen. Im Einzelnen 1 bis 5, 6 bis 10, 11 bis
15, 16 bis 20 und 21 bis 25.
Reihen
Die Spalten, Zeilen und die Hauptdiagonalen können unter dem
Begriff Reihen zusammengefasst werden.
Zeilen
Zeilen sind die waagerechten Zahlenreihen im Quadrat.
Spalten
Spalten sind die senkrechten Zahlenreihen im Quadrat
Diagonalen
Diagonale sind die Zahlenreihen zwischen den Eckzellen. Sie werden
auch als die ganzen - oder Hauptdiagonalen bezeichnet. Es wird unterschieden
zwischen fallenden und steigenden Diagonalen. Dabei wird die Diagonale stets
von links nach rechts betrachtet. Die fallende Diagonale ist die von oben links
nach unten rechts. Die steigende die von unten links nach oben rechts. Im
linken Quadrat ist die fallende Diagonale blau und die steigende gelb
gekennzeichnet.

Das mittlere Quadrat zeigt eine gebrochene steigende Diagonale
(rot) und eine gebrochene fallende Diagonale (grün). Durch Verschieben von
Spalten und/oder Zeilen können die gebrochenen Diagonalen zu Hauptdiagonalen
werden.
Pandiagonal
Pandiagonal ist ein Quadrat bei dem auch die Summen der
gebrochenen Diagonalen der magischen Summe entsprechen. Dies trifft sowohl auf
die fallenden, als auch auf die steigenden zu. Das ist von sehr großer
Bedeutung. Denn bei pandiagonalen Quadraten können die Spalten und Reihen
versetzt werden, wobei das Quadrat stets magisch bleibt.


Das linke Quadrat ist ein pandiagonales mit der magischen Summe
von 34. Wird z. B. die oberste Zeile
nach unten versetzt, so haben sich die Summen der Spalten und Zeilen nicht
verändert, denn die Zahlen verbleiben in diesen. Die Hauptdiagonalen dagegen
setzen sich nach einer solchen Verschiebung aus anderen Zahlen zusammen. Bei
einem pandiagonalen Quadrat wird die Summe der neuen Hauptdiagonalen der
magischen Summe entsprechen, denn diese setzen sich ja aus vorher geteilten
zusammen. Die Richtigkeit ist im mittleren Quadrat zu erkennen. Hier wurde die
obere Zeile nach unten und anschließend die vordere Spalte nach hinten
versetzt. Das Quadrat ist ein magisches geblieben. Das trifft auch auf das
rechte Quadrat zu. Hier wurden die Spalten 1 und 2 nach hinten und die Zeile 1
nach unten versetzt.
Pendelbar
Ein magisches Quadrat ist pendelbar, wenn sich in jeder Spalte,
Zeile und Diagonalen je eine gerade und eine ungerade Zahl befinden. Pendeln
ist eine Konstruktionsmethode zur Bildung größerer Quadrate.
Es ist logisch, dass diese Forderung bei ungeraden Quadraten nicht
erfüllt werden kann, weshalb ungerade Quadrate nur bedingt gependelt werden
können.
Homogen
Homogen ist ein Quadrat, wenn sich in jeder Reihe je eine Zahl von
jedem Block befindet. Das trifft auf alle pandiagonalen Quadrate zu und ist
eine wichtige Voraussetzung um das Quadrat im Hexeneinmaleins einsetzen zu
können.
Des Weiteren muss sich in jeder Reihe eine 1., 2., 3. usw. Zahl eines Blockes befinden.

Das linke Quadrat ist ein homogenes, denn von den Blöcken 1 - 4
(blau), 5 - 8 (rot), 9 - 12 (grün) und 13 - 16 (gelb) befindet sich je eine in
jeder Reihe. In der oberen Reihe befindet sich 1 als 1. Zahl des 1. Blockes,
die 14 als 2. Zahl des 4. Blockes, die 11 als 3. Zahl des 3. Blockes und die 8
als 4. Zahl des 2. Blockes.
Bei dem Dürerquadrat (rechts) ist dies nicht der Fall. Die Homogenität ist beim Hexeneinmaleins, der Rechenkunst mit
magischen Quadraten, von großer Bedeutung.
Teilhomogen
Bei einem teilhomogenen Quadrat müssen wenigstens die jeweils
größten Zahlen in je einer Reihe enthalten sein. Dadurch kann das Quadrat zu
einem Multiquadrat gebildet werden, weil dann verbleibende Restgrößen diesen
Zahlen zugeschlagen werden können ohne das Zahlen mehrfach auftreten. Die
Anzahl der großen Zahlen entspricht dabei der Ordnungszahl des Quadrates.
Teilhomogen ist auch ein Quadrat, bei dem die Homogenität durch
Versetzen von Reihen aufgehoben wird. Ein solches ist z. B. das Topquadrat.


Links (1) ist das Topquadrat. Es ist homogen. Bei dem Quadrat in
der Mitte (2) wurde eine Spalte, die erste, nach hinten versetzt. Es ist nicht
mehr homogen, denn in den Hauptdiagonalen befinden sich 2 Zahlen aus dem 1. und
2. Zahlen aus dem 4. Block. Auch die Regel jeweils eine 1., 2., 3. und 4. aus
einem Block wird nicht erfüllt.
Das rechte Quadrat (3) ist nach versetzen einer weiteren Reihe,
der oberen nach unten, wieder homogen.
Die Teilhomogenität kann im Hexen 1x1 zu Problemen führen. Dazu
mehr im Hexen 1x1.
Duos
Die Duos sind die gleich großen Zahlenpaare einer Duokette
Duokette
Bei der Duokette werden von einer natürlichen Zahlenkette die
kleinste und die größte Zahl, die 2.-kleinste und die 2.-größte Zahl usw. zu
Duos zusammengefügt. Die Duos haben im jeweils konkretem Fall gleiche Größe. Es
ist zwischen geraden und ungeraden Duoketten zu unterscheiden. Bei den
ungeraden Duoketten bleibt die mittlere Zahl der natürlichen Zahlenkette ohne
Ergänzungszahl. Duoketten sind unverzichtbar bei der Konstruktion magischer
Quadrate und im Hexen 1 x 1.


Quattros
Quattros sind 2 x 2 = 4-zellige Quadrate, die natürlich niemals
magische sein können. Sie spielen aber bei der Konstruktion magischer Quadrate,
u. a. nach der Fusionsmethode eine Rolle.

(Weitere Begriffe, wie Quadratsumme, assoziativ, kumulativ,
Distributiv u. a. tauchen in den Beschreibungen evtl. auf, haben aber keine
Bedeutung bezüglich der weiteren Ausführungen.)
2.
Bildung magischer Quadrate
2.1.
Einführung
In den
nachfolgenden Abschnitten wird die Bildung magischer Quadrate beschrieben. Es
gibt sehr viele Methoden dazu, sowohl konstruktive als auch mathematische. Mag
beschränkt sich nur auf wenige, vor allem auf leicht verständliche. Wobei den
konstruktiven Methoden der Vorzug gegeben wird.
Vor
allem mussten solche magische Quadrate gefunden werden, deren Konstruktion
einfach und nachvollziehbar ist, damit
sie sich für die Rechenkunst im Hexen 1x1 eignen.
Auch ist
es notwendig, dass Sie ausreichende Kenntnisse zur Quadratbildung haben. Denn
wer sich als Rechenkünstler mit magischen Quadraten betätigt, muss über ein
gewisses Maß an Kenntnissen dazu verfügen. Sonst ist er unter Umständen nicht
glaubwürdig. Wer weitergehende Kenntnisse erlangen möchte, findet im Internet
ausreichende Informationen.
Die
nachstehenden Ausführungen werden maximal bis auf Quadrate der 20. Ordnung beschränkt. Die dabei erlangten Kenntnisse
sind ausreichend, um auch größere Quadrate zu konstruieren. Des Weiteren muss
bei der Bildung magischer Quadrate darauf geachtet werden, dass sie pandiagonal
und homogen sind, weil diese sich besonders gut für das Hexen 1x1 eignen. Die
Gründe werden in den weiteren Ausführungen noch genannt.
Bei den
magischen Quadraten wird in erster Linie zwischen den geraden und den ungeraden
Quadraten unterschieden. Erstere haben eine gerade Ordnungszahl und die anderen
eine ungerade.
Die
ungeraden Quadrate sind in der Regel am leichtesten konstruktiv zu erstellen.
Das trifft insbesondere auf die Primquadrate zu. Primquadrate sind Quadrate mit
einer Primzahl als Ordnungszahl. Das sind z. B. 5er, 7er, 11er, 13er, 17er und
19er Quadrate. Die Primquadrate sind nicht zu verwechseln mit
Prinzahlenquadraten, bei denen alle Zahlen des Quadrates Primzahlen sind. Die
einfachste Methode zur Bildung der Primquadrate ist die Springermethode, die in
den folgenden Abschnitten beschrieben wird. Die dabei entstehenden Quadrate
sind nicht nur magisch, sondern vor allem pandiagonal und homogen, d. h. in
jeder Reihe befindet sich eine Zahl eines Blockes, wovon jeweils eine 1., 2., 3
usw. Zahl, die eines Blockes ist, weshalb sie für das Hexen 1x1 sehr gut geeignet
sind.
Nicht so gut geeignet sind die Tri-Quadrate. Das sind z.B. die
Quadrate der 9. und 15. Ordnung. Ihr Produkt besteht aus nur 2 Primzahlen,
wobei die eine, eine 3 ist. Diese sind wegen ihrer Teilbarkeit durch 3 (Tri)
zwar mittels der Springermethode realisierbar, jedoch nur unter Beachtung
besonderer Regeln. Die Qualität reicht
bei weitem nicht an die der Primquadrate heran. Nur durch Umstellungen eignen
sie sich eingeschränkt für das Hexen 1x1. Mag wird sie deshalb nicht in das
Hexen 1x1 aufnehmen.
Um sie
aber nicht ganz auszuschließen hat Mag Voraussetzungen geschaffen die eine
einfache Bildung von Triquadrate ermöglichen. Neben anderen Methoden wird das
mit der Korrekturmethode erreicht, bei der durch Austausch von Blöcken eine
gleiche magische Summe für die einzelnen Quadrate erzielt wird. Die
Korrekturmethode ist sehr kompliziert, weshalb Mag die Excel-Datei
“Korrekturquadrate” erstellt hat, mit der die Bildung gleichgroßer Primquadrate
ermöglicht wird, die dann zu größeren Quadraten zusammengefügt werden können.
Die
geraden magischen Quadrate unterscheiden sich in einfach - und mehrfach gerade
Quadrate. Die Ordnungszahlen der einfach geraden Quadrate können nur einmal
durch 2 geteilt werden. Das sind die Quadrate mit den Ordnungszahlen 6, 10 und
18. Die anderen können durch 2 x 2 = 4 geteilt werden, was auf die
Ordnungszahlen 4, 8, 12, 16 und 20 zutrifft.
Die
geraden magischen Quadrate sind nicht so leicht zu bilden wie die ungeraden.
Bei den geraden ist die Fusionsmethode die geeignete. Da diese Umstellungen
erfordern und das nicht nur für das Hexen 1x1, wird diese Methode nur zur
Bildung der Quadrate der 6. und 10. Ordnung eingesetzt. Das Quadrat der 4.
Ordnung wird unter Beachtung der erworbenen Erkenntnisse regelrecht als
Puzzlequadrat erstellt.
Die
anderen mehrfach geraden Quadrate erhält man durch das Pendeln gerader und
homogener Quadrate. Wie bei der Korrekturmethode werden kleinere Quadrate zu mehreren Quadraten vervielfältigt, die
dann zu größeren Quadraten zusammengesetzt werden können. Beim pendeln
pendelfähiger geraden magischen Quadraten entstehen magische Quadrate mit
gleicher magischer Summe und können beliebig zusammengesetzt werden.
Auch
hier hat Mag eine Excel-Datei erstellt, mit der die Bildung der
“Pendelquadrate” erleichtert wird.
Die
Pendelmethode wird ebenfalls in den weiteren Erläuterungen beschrieben.
Das bisher Gesagte in einer Übersicht
Dazu eine
kleine Zahlenkunde:
Alle Zahlen,
so auch die Ordnungszahlen der magischen Quadrate, sind Produkte von
Primzahlen. Unter dem Gesichtspunkt des Hexen 1x1 können diese wie folgt
untergliedert werden:

3.
Soloquadrate
3.1.
Ungerade Quadrate
3.1.1.
Analyse des Lo - Shu - Quadrates
Allgemeines
Das Lo
Shu-Quadrat ist das kleinstmögliche magische Quadrat. Mag nennt es deshalb auch
das Miniquadrat. Es ist das älteste bekannte Quadrat, denn es wurde bereits 3000
v. Chr. dokumentiert (diese Jahreszahl wird nicht einheitlich genannt).
Danach soll eine Schildkröte dem Fluss Lo entstiegen sein, auf deren Rücken das
Lo Shu-Quadrat, ein 3 mal 3 = 9 Zahlen großes Quadrat, abgebildet war.
Im
Internet sind viele Beiträge zum Lo Shu-Quadrat zu finden, die sich in vielfältiger
Form, mathematisch, religiös, astrologisch und weiteren, mit diesem Quadrat
beschäftigen.
Mag hat
aber keine Beiträge über die Ableitung zu größeren magischen Quadrate und deren
Einsatz in der Rechenkunst gefunden.
(Wahrscheinlich
hat er nicht lange genug recherchiert?)
Mag wird
nachfolgend einige Betrachtungen zum Lo Shu- Quadrat vornehmen, wobei er nur
auf die Eigenschaften und Probleme eingeht, die für seine weiteren Darlegungen
von Bedeutung sind. Dabei wird er sich nur auf Ergebnisse seiner Analyse
beschränken und auf eine weitgehende mathematische Beweisführung verzichten.
Diese
Darlegungen werden zum Teil in den weiteren Beiträgen als Grundlage wiederholt.
Lehrmeister
Lo Shu
Das Lo
Shu kann mit verschiedenen Methoden gebildet werden. Das bedeutet auch, dass
aus dem Lo Shu durch Analyse die Methoden zur Bildung von Quadraten gefunden
werden kann, was allerdings nur auf ungerade Quadrate zutrifft.
Mag hat
diese Analysen in den meisten Fällen nicht am Anfang gemacht, sondern teilweise
erst nach der Aneignung der Methoden über andere Wege.
Lo
Shu ein Diagonalquadrat
Nach der
Analyse des Miniquadrates mit nur 9 Feldern fand Mag das System, nach dem
dieses gebildet wurde und das es auch ermöglicht, beliebig große magische
Quadrate mit einer ungeraden Anzahl von Feldern zu erstellen. Auf der nächsten
Seite links ist das Miniquadrat abgebildet. Mag fiel auf, dass die Zahlen des
mittleren Blockes 4 bis 6 die fallende Diagonale belegen. Ausgehend von der
Zelle 4 befindet sich die Zelle 5 um 1 Zelle nach rechts und 1 Zelle nach
unten. Auch die Zelle 6 befindet sich analog von Zelle 5. Danach betrachtete
Mag die Zahlen der anderen Blöcke und fand heraus, dass auch diese genauso
zueinander angeordnet sind. Geht man von der Zelle 1 eine nach rechts und eine
nach unten, so kommt man auf die Zelle 2 und weiter auf Zelle 3. Auch der 3.
Block mit den Zahlen 7, 8 und 9 ist in gleicher Weise geordnet.

Weiter
ist festzustellen, dass die 1. Zelle des folgenden Blockes stets über der
letzten Zelle des vorangegangen Blockes liegt. Die rechte Abbildung zeigt das
durch Aneinanderreihen von mehreren Miniquadraten sehr deutlich.
Nach
dieser Methode ist es möglich, auch andere, größere ungerade Quadrate zu
bilden.
Als
Beispiel das linke magisches Quadrat mit 5 x 5 = 25 Zellen und einer magischen
Summe von 65. Das Quadrat ist assoziativ. Weitere Eigenschaften sind nicht
gegeben. Dies trifft auch auf das rechte 9er Quadrat mit einer magischen Summe
von 369 zu. Die Bildung der Quadrate erfolgt sehr einfach.

Quadrat der 5. Ordnung Quadrat der 9. Ordnung
In die
Mitte der unteren Zeile wird die 1 eingesetzt. Von dort aus wird stets 1 nach
rechts und 1 nach unten gegangen und die Zelle für die nächste Zahl ist
gefunden. Ist diese Zelle bereits belegt, so muss 1 nach oben gegangen werden.
Das bedeutet, dass jeweils ein Zahlenblock in jeweils eine geteilte Diagonale
kommt, bis auf den mittleren Block, der in eine Hauptdiagonale eingeschrieben
wird.
Lo Shu ein Staffelquadrat
Wieder war es das Miniquadrat dass Mag zur Bildung magischer
Quadrate durch die Staffelmethode führte.
Zur besseren Übersicht hat Mag das Miniquadrat um seine
waagerechte Achse gedreht und erhielt so das Quadrat 1. Auffallend sind die
Zahlen 4, 5 und 6. Diese sind in der aufsteigenden Diagonalen enthalten. Mag
verschob die linke Spalte nach oben und die rechte nach unten mit dem Ergebnis,
dass sich die 4, 5 und 6 nun in einer Zeile befinden (Abb, 2). Die aus dem
Quadrat geschobenen Zahlen 8 und 2 setzte er in die frei gewordenen Zellen der
gleichen Spalten ein und erhielt so das Quadrat 3. Jetzt folgte das Gleiche in
horizontaler Richtung, was zum Quadrat 4 und nach der Einordnung in die leeren
Zellen, zum Quadrat 5 führte. Das Endergebnis ist ein 3 x 3 großes
Folgequadrat.

Mit dieser Erkenntnis müssten doch auch größere Quadrate gebildet
werden können.
Der Vorgang muss nur in umgekehrter Reihenfolge durchgeführt
werden. Das heißt:
- Bildung eines Folgequadrates,
- Staffelförmige Verschiebung der Zeilen nach rechts und links,
wobei die mittlere
Spalte nicht verschoben
werden darf.
- Die aus dem Quadrat geschobenen Zahlen sind in die frei
gewordenen Zellen der
gleichen Zeile
einzusetzen.
- Gleiche Behandlung der Spalten wie vor.
- Von Bedeutung ist, dass das Verschieben sowohl waagerecht als
auch senkrecht
über die gleichen Ecken
erfolgt. Im Beispiel sind es die Ecken rechts oben und links
unten. Das bedeutet
gleichzeitig, dass keine Zahl zwei mal aus dem Quadrat
verschoben werden darf.
Damit hat Mag bereits die zu beachtenden Regeln formuliert und die
Bildung weiterer Quadrate kann erfolgen.
Dieses Verfahren der Quadratbildung ist die Staffelmethode.
Das Staffelquadrat der 5. Ordnung
Die Abb. 1 bis 6 zeigen die Entstehung des 5er Staffelquadrates.
Weitere Erklärungen sind dazu nicht erforderlich.


Das fertige Quadrat nach Abb. 6 ist ein assoziatives Quadrat,
dessen Aufbau dem Diagonalquadrat gleicht. Als Besonderheit ist auf die
Position der 1 zu verweisen, die sich im Gegensatz zu den Diagonalquadraten
auf der Diagonalen befindet.
Auch die Übergänge von Block zu Block sind verändert. Diese sind 2
Zellen waagerecht und 3 Zellen senkrecht, was auf alle Staffelquadrate
zutrifft.
Das 7er Staffelquadrat

Auch das 7er Staffelquadrat ist assoziativ und gleicht dem
Diagonalquadrat. Auch hier ist die Position der 1 interessant, wobei sie nicht
mit der Position im 5er Quadrat identisch ist.
Das 9er Staffelquadrat
Auch bei dem 9er Staffelquadrat handelt es sich um ein
Diagonalquadrat. Die 1 ist auch hier nicht auf der mittleren Spalte oder
mittleren Zeile zu finden. Vergleicht man das 5er, 7er und das 9er, so ergibt
sich, dass sich die 1 stets in der Zelle befindet, die sich in der 2. Reihe,
rechts neben der mittleren Spalte befindet.
Eine weitere Abweichung zum Diagonalquadrat besteht darin, dass
die Eintragung der Zahlen in Richtung Mitte erfolgt. Auch die Übergänge zu den
nächsten Blöcken weichen von den Diagonalquadraten ab. Sie sind im 5er, 7er und
9er einheitlich 2 nach rechts, 3 nach unten.

Wie die Diagonalmethode ist auch die Staffelmethode nicht für die
Bildung gerader Quadrate geeignet.
Wenn Mag diesen Abschnitt jetzt hier abschließt, so ist dies noch
nicht der Schluss der Abhandlung der Staffelquadrate. Mag wird sich in den
Abschnitten “Primquadrate” und “Triquadrate” nochmals mit der Staffelmethode
befassen.
Lo Shu ein Rahmenquadrat
Mag hatte im Vorwort darauf hingewiesen, dass seine Ausführungen
zu den magischen Quadraten unter anderem auch vom Miniquadrat abgeleitet
wurden. Dies trifft auch voll und ganz auf die Rahmenmethode zu, denn das
Miniquadrat ist ein Rahmenquadrat und zwar das kleinstmögliche.
Im Miniquadrat sind die Zahlen von 1 bis 9 enthalten. Die mittlere
Zahl, die 5, ist als so genannter Kern in der Mitte angeordnet. Um diesen Kern
sind die restlichen 8 Zahlen als Rahmen so angeordnet, dass sie sich die
gegenüber liegenden Zahlen stets zu der Summe von 10 ergänzen. Diese
Zahlenpaare nennt Mag Duos, weil sie sich aus jeweils 2 Zahlen zusammensetzen.
Wichtig ist dabei, dass auch die diagonal zueinander liegenden Zahlen Duos
sind. Im Miniquadrat sind es die Duos 4 mit 6 und 2 mit 8. Weitere Informationen
erhalten Sie aus den nachstehenden Abbildungen.
Mag geht nun davon aus, dass diese Erkenntnisse auch auf andere
Quadrate übertragbar sein müssen. Im Wesentlichen unterscheiden sich die
Rahmenquadrate in gerade und ungerade. Es zeigt sich, dass die Bildung der
geraden Rahmenquadrate wesentlich leichter ist. Auch die
Gestaltungsmöglichkeiten sind umfassender. Deshalb zeigt Mag als Nächstes die
Bildung eines geraden Rahmenquadraten.
Ein 6er Rahmenquadrat
Mag beginnt mit der Bildung eines Rahmenquadrates der 6. Ordnung.
Dazu muss um ein 4er Quadrat, im Beispiel das Topquadrat, ein 6er Rahmen gelegt
werden. Wie beim Miniquadrat werden die mittleren Zahlen dem 4er Kernquadrat
zugeordnet und dem Rahmen die restlichen Zahlen.
Insgesamt kommen 6 x 6 =
36 Zahlen zur Anwendung, die unten als
Duos dargestellt sind. Gleichzeitig wurden die Duos für den Rahmen grün und die
für das Kernquadrat blau hinterlegt. Duos sind Zahlenpaare, deren Summen
einheitlich groß sind, im Beispiel 37.

Aus den Duos für den Rahmen ist
dieser zu bilden, wobei je 1 Duo in die gleiche Zeile, Spalte oder
Diagonale einzusetzen ist.
Die erforderliche magische Summe von 111 ((6*6+1)/2*6=111) ist
durch Seitenwechsel oder Austausch vorzunehmen. Der fertige Rahmen ist links
abgebildet.
In das Topquadrat werden die für dieses vorgemerkten Zahlen von 11
bis 26 anstelle der Zahlen von 1 bis 16 eingesetzt. Zum Schluss werden
Topquadrat und in Rahmen zum 6er Rahmenquadrat zusammengesetzt.
Damit ist das Rahmenquadrat, auch Schachtelquadrat genannt,
fertig. Es besteht aus einem Kernquadrat, ein Quadrat der 4. Ordnung. Dieses
Quadrat ist magisch mit der magischen Summe von 74. Das so entstandene 6er
Quadrat ist ebenfalls magisch mit der magischen Summe von 111.

Natürlich sind noch andere Lösungen möglich. Nachfolgend sind 2
weitere Rahmen zu sehen.

Der linke Rahmen ist ebenfalls pendelbar und distributiv. Der
rechte jedoch nur distributiv, denn in den Zeilen sind 5 gerade und nur 1
ungerade Zahl, bzw. umgekehrt 5 ungerade und 1 gerade Zahl enthalten. Beide
Rahmen haben die richtige magische Summe von 111.
Für eine unterschiedliche Gestaltung von geraden Rahmenquadraten
hat Mag weitere Optionen herausgearbeitet. Diese unterscheiden sich in einer
unterschiedlichen Zuordnung der Duos für den Rahmen und das Kernquadrat.
Als Kernquadrat kann praktisch auch ein Quadrat anderer Größe
eingesetzt werden.
Es können auch Schachtelquadrate mit mehreren Rahmen gebildet
werden.
Ein Beispiel ist ein Schachtelquadrat der 9. Ordnung, bei dem ein
Miniquadrat in 3 Rahmen eingeordnet ist.
Nachstehend ist die dazu erforderliche Duokette zu sehen.
Das
abgebildete Schachtelquadrat enthält 4 magische Quadrate der 3.; 5.; 7. und 9.
Ordnung, deren magische Summen 123, 205, 287 und 399 sind. Alle Zahlen von 1
bis 81 sind lückenlos und nur einmal vorhanden.
Mag hat eine konstruktiv-mathematische Methode zur Bildung der
Rahmen entwickelt. Dieses Verfahren kann grundsätzlich für alle Rahmen
angewendet werden. Dabei zeigt sich, dass die Bildung mit zunehmender Größe
immer leichter wird.
Von weiteren Erläuterungen zu den Rahmenquadraten nimmt Mag
Abstand, da diese keinen Eingang in das Hexen 1x1 finden.
Lo Shu ein Springerquadrat
Anfangs war Mag stolz auf seine Entdeckung der Springermethode,
die er durch den Tausch von Spalten in einem 5er Diagonalquadrat gefunden
hatte. Dieser Stolz ist nun verflogen. Erst nach den beschriebenen Varianten
der Springermethode hat Mag das Miniquadrat analysiert und feststellen müssen,
dass dieses ein Springerquadrat ist.
Dabei hat Mag 2 Varianten gefunden. Bei der 1. Variante sind die
Bewegungen innerhalb der Blöcke 2 nach oben und 1 nach rechts und von Block zu
Block 1 nach oben. Abb. 1 zeigt das sehr deutlich durch die angefügten
Hilfsquadrate, die die Positionen der Zahlen im Miniquadrat besser
verdeutlichen.

Die in Abb. 2 gezeigte 2. Variante beinhaltet als Bewegungen
innerhalb der Blöcke 2 nach oben und 1 nach rechts, so wie bei Variante 1.
Jedoch ist der Übergang von Block zu Block hier nicht 1 nach oben, sondern 2
nach unten. (Was letztlich dasselbe ist, aber nur für das Lo-Shu-Quadrat!)
Wie diese Erkenntnisse praktisch angewendet werden, wird in den
Abschnitten “Primquadrate” und “Triquadrate” gezeigt.
3.1.2.
Primquadrate
Die
Springermethode ermöglicht die Bildung von ungeraden Quadraten mit
unterschiedlicher Qualität. Mag unterscheidet im wesentlichen 2 Gruppen:
1.
Die Primquadrate
Die
Primquadrate sind pandiagonale, ungerade, homogene und magische Quadrate. Sie
sind die perfekten Quadrate, weil sie die wichtigsten Bedingungen für die
Arbeit im Hexeneinmaleins erfüllen. Diese sind neben der Pandiagonalität die
Homogenität. Des weiteren kann die Form des Springens nahezu frei gewählt
werden. Sie entstehen bei Quadraten, deren Ordnungszahl eine Primzahl ist. Mag
nennt diese deshalb auch “Primquadrate”.
2.
Die Triquadrate
Triquadrate
sind ungerade Quadrate, deren Ordnungszahlen keine Primzahlen sind. Dabei
handelt es sich meist um Quadrate, deren Ordnungszahl durch 3 teilbar ist. Mag
nennt sie deshalb “Triquadrate”. Die Triquadrate haben nicht die Qualität der
Primquadrate.
(Siehe
dazu unter “Triquadrate”)
Die
Springerquadrate stellen neben den Diagonalquadraten die größte Gruppe der
uneraden magischer Soloquadrate dar.
Dabei
sind die Springerquadrate gegenüber den Diagonalquadraten die qualitativ
besseren. Mit der Springermethode können praktisch alle ungeraden Quadrate
gebildet werden und damit 50 % aller Quadrate, was bei den anderen Methoden
nicht möglich ist.
Die
Primquadrate
Das
Pentaquadrat
Als sich
Mag intensiv mit dem Hexeneinmaleins beschäftigte, suchte er nach einem 5 x 5 Zellen großes Quadrat, das für die
Experimente des Hexeneinmaleins wie das Topquadrat angewendet werden kann.
Das
geschah, bevor Mag das Lo-Shu-Quadrat einer Analyse unterzog.
Mag
wollte schon die Suche nach einer Lösung aufgeben, als er doch noch
überraschend zu einem Ergebnis kam. Grundlage seiner Untersuchungen war das 5er
Diaganolquadrat, wie es unter “Diagonalquadrate” beschrieben wurde und als
linkes abgebildet ist.

Er hatte die 3. senkrechte Reihe als
1. senkrechte Reihe,
"
1. “ “
“ 2. " " ,
"
4. " “
“ 3. " " ,
" 2.
" " “ 4. " " gesetzt und
"
5. " “
“ 5. “ " belassen.
So
entstand das mittlere Quadrat, das die wichtigsten Bedingungen für die Arbeit
im Hexeneinmaleins erfüllt. In jeder Reihe befindet sich jeweils eine Zahl aus
jeden Block, so auch die grün markierten großen Zahlen 21 bis 25. Die Zahlen
der 5 Blöcke sind: 1 bis 5. 6 bis 10, 11 bis 15, 16 bis 20 und 21 bis 25. Damit
ist dieses Quadrat ein homogenes. Es ist auch ein pandiagonales, weshalb die
Zeilen d und e auch nach oben versetzt werden konnten. Das so entstandene
magische Quadrat mit der magischen Summe von 65 hat Mag den Namen
“Pentaquadrat” gegeben.
Als Mag
dieses magische Quadrat einer umfassenden Analyse unterzog, erkannte er einige
interessante Gesetzmäßigkeiten.
Die
Zahlen jedes Blockes sind nach einem einheitlichen Schema geordnet. Beginnend
mit der 1. Zahl sind die folgenden jeweils 1 Feld tiefer und 2 Felder nach
rechts eingeordnet. Dabei gilt auch hier, kommt man zu einer Begrenzungslinie,
so ist von der gegenüber liegenden Begrenzungslinie weiter zu zählen. Ist der
Block fertig eingetragen und geht man in gleicher Weise weiter, so kommt man
auf die 1. Zahl dieses Blockes. Es ist folglich ein in sich geschlossener Ring.
Geht man z. B. von der Zahl 5 eine Zelle nach unten und 2 Zellen nach rechts,
so kommt man auf die Zelle mit der Zahl 1.
Die 1.
Zahl des folgenden Blockes steht immer 2 Felder unter der letzten des
vorangegangenen Blockes. So z. B. die 6 zwei Zellen unter der 5.
Danach
erfolgt die Eintragung der übrigen Zahlen des Blockes wie gehabt, 1 Zelle nach
unten und 2 Zellen nach rechts. Geht man nach Eintragung der letzten Zahl, der
25, 2 Zellen nach unten, so kommt man auf Zelle mit der Zahl 1. Damit steht
fest, das gesamte System ist ein geschlossener Ring. Es können auch beliebig
viele Zeilen von oben nach unten, oder Spalten von links nach rechts und
umgekehrt verschoben werden, es bleibt stets ein magisches Quadrate. Damit ist
das Pentaquadrat ein pandiagonales. Zum Beweis der gefundenen
Gesetzmäßigkeiten, besonders der letzten, hat Mag 2 mal 2 Pentaquadrate zum
untenstehenden 10 mal 10 großen Quadrat zusammengefügt.

Es ist
gleich, welches 5 mal 5 große Quadrat ausgewählt wird, es ist immer ein
pandiagonales magisches Quadrat mit der magischen Summe 65. In jedem Quadrat,
ob blau, rot oder grün eingefassten Quadrat findet man in jeder Reihe, auch in
den Diagonalen, je eine Zahl aus jeden Zahlenblock, so auch die großen Zahlen
21 bis 25.
Damit
ist das Pentaquadrat teilweise sogar dem vollkommenen magischen Quadrat, dem Topquadrat, überlegen. Denn beim
Topquadrat ist es nicht möglich, einzelne Reihen zu verschieben. Stets müssen 2
Reihen verschoben werden, damit auch in jeder Diagonalen eine der großen Zahlen
enthalten ist, eine Bedingung, die für mehrere Darbietungen im Hexeneinmaleins
unverzichtbar ist.
(Das
Topquadrat wird im Abschnitt gerade Quadrate
beschrieben.)
Auch der
Aufbau des Pentaquadrates ist im Vergleich zum Topquadrat viel einfacher. Man
muss sich nur merken, 1 nach unten 2 nach rechts, das ist auch 2 waagerecht und
1 nach unten, ein Rösselsprung. Ist ein Block eingetragen, so geht es einfach 2
Felder nach unten und die Zahlen des nächsten Blockes werden wie gehabt
eingesetzt. Das ist 2 Zellen nach rechts und 1 Zelle nach unten.
Das
Pentaquadrat hat allerdings gegenüber dem Topquadrat auch Nachteile. So kann
das Pentaquadrat wegen seiner ungeraden Zellenzahl nur bedingt für
Pendelquadrate eingesetzt werden. Auch die Untergliederung in Teilquadrate ist
nicht möglich.
Da die 5
Zeilen, wie auch die 5 Spalten senkrecht bzw. waagerecht verschoben werden
können, sind 5 x 5 = 25 verschiedene magische Quadrate möglich.
Mag
hatte eingangs die Aussage getroffen, dass das Springen selbst bei den
Primquadraten nahezu frei gewählt werden kann. Das heißt, nicht alle
Kombinationen führen zum Erfolg, höchstens zu einem Teilerfolg.
So
scheiterte u. a. der Versuch ein 5-er Quadrat mit den Werten 1 nach unten und 2
nach links innerhalb der Blöcke und 1 nach oben von Block zu Block. Das Quadrat
konnte reibungslos konstruiert werden, aber es war kein magisches. Alle
waagerechten und senkrechten Reihen wiesen die richtige magische Summe von 65
aus, bei den Diagonalen jedoch nur die fallende. Die steigende Diagonale hatte
als Summe nur 60. Als Mag für alle geteilten Diagonalen die Summen ermittelte,
stellte er fest, dass alle fallenden geteilten Diagonalen die richtige
magische Summe von 65 haben, bei den steigenden jedoch nur eine. Nach der
Verschiebung der untersten Zeile nach oben kam die geteilte steigende Diagonale
mit der magischen Summe von 65 an die Stelle der steigenden Hauptdiagonale.
Damit war das Quadrat magisch und auch homogen, aber nicht mehr pandiagonal und
damit nicht perfekt.
Nachstehend
wird das Gesagte dargestellt.

Auch der
Versuch mit 1 senkrecht nach unten und 3 nach rechts im Block und 3 nach links
von Block zu Block brachte kein magisches Quadrat hervor.
Andere
Kombinationen dagegen führten zu einem guten Ergebnis. Es gilt deshalb stets zu
prüfen, ob die gewählte Variante auch zum Erfolg führt. Dabei gilt, was bei einem
kleinen Primquadrat zu einer Lösung führt, kann auch für größere Primquadrate
eingesetzt werden.
Das
Heptaquadrat
Ausgehend
von der Struktur des Pentaquadrates bildete Mag ein Springerquadrat der 7.
Ordnung. Dabei wurde ebenfalls innerhalb der Blöcke jeweils 2 nach rechts und 1
nach unten und von Block zu Block 2 nach unten gegangen. Das Ergebnis ist ein
perfektes Quadrat der 7. Ordnung. Es ist pandiagonal und homogen. Damit ist
dieses Quadrat ebenfalls gut im Hexeneinmaleins einsetzbar.
Mag
kommt nochmals auf seine Aussage der nahezu freien Wahl des Springen zurück. Er
bildete ein ebenfalls 7er Quadrat, indem er die einzelnen Schritte verdoppelte.
Also 4 nach rechts und 2 nach unten innerhalb der Blöcke und 4 nach unten von
Block zu Block. Mag bezeichnet diese Art des Springens als Doppelsprung. Das
Ergebnis ist auch ein magisches, pandiagonales und homogenes, also
perfektes Quadrat.
Die
beiden Quadrate sind nachfolgend dargestellt.
Einfacher Sprung Doppelsprung
Keine
perfekten Quadrate
Von den
Ergebnissen beflügelt machte sich Mag sofort daran ein 9er Quadrat zu bilden
und ... scheiterte.
Egal
welche Variante er wählte, ein magisches Quadrat kam nicht zustande. In einigen
Fällen konnte selbst das Quadrat nicht konstruiert werden. Es kam zu Deckungen
der Zellen, das heißt, dass die folgende Zelle die nächste Zahl nicht aufnehmen
konnte weil diese schon belegt war.
Mag war
ziemlich ratlos. Wieso gab es keine Lösung? Das 9er Quadrat ist doch genauso
ein ungerades wie das 5er Pentaquadrat oder das 7er Heptaquadrat. Mag suchte
nach einer Begründung. Erst als er den scheinbar unbedeutenden Unterschied
zwischen den Zahlen nachging, fand er des Rätsels Lösung. Dieser Unterschied,
den Mag nicht für ausschlaggebend gehalten hatte war der, dass die 5 und 7
Primzahlen sind, die 9 aber nicht. Dass diese Erkenntnis richtig, oder fast
richtig ist, zeigte sich sehr schnell. Denn Mag konnte ohne Schwierigkeiten das
11er und 13er Quadrat als perfekte magische Quadrate bilden, denn diese waren
die nächsten Primzahlen. Bei der Bildung eines perfekten 15er Quadrat
scheiterte Mag wieder, denn die 15 ist auch keine Primzahl.
(Die erwähnten Quadrate der 11. und 13.
Ordnung finden Sie im Anhang in der Datei “Quadrateparade”.)
Wenn Mag
sagt, dass diese Erkenntnis “fast richtig” ist, dann aus gutem Grund, denn die
Bildung von Springerquadraten mit einer Ordnungszahl, die keine Primzahl ist,
ist möglich. Nur die Bildung solcher Quadrate als perfekte, pandiagonale
Quadrate ist nicht erreichbar. Mag wird dazu noch nähere Ausführungen im
Abschnitt “Triquadrate” machen.
Vom Staffelquadrat zum Springerquadrat
Mag hatte bei der Behandlung der Staffelquadrate bereits
angekündigt, dass die Staffelquadrate nochmals eine Rolle bei den
Springerquadraten spielen werden. Das soll nun erfolgen.
Das Quadrat 1 ist das 5er Staffelquadrat. Werden wie bei der
Staffelmethode nochmals die Zellen gestaffelt, und anschließend eingeordnet, so
wie es die Abb. 2 und 3 zeigen, entsteht ein Springerquadrat. Die Bewegungen
innerhalb der Blöcke ist 1 nach rechts und 2 nach unten und von Block zu Block
2 nach rechts.
Die Staffelung erfolgte hierbei vertikal.

Natürlich kann die Staffelung auch horizontal erfolgen. Auch hier
entsteht ein Springerquadrat wie es die Abb. 4 und 5 zeigen.
Verbotene Schritte
Mag hatte mehrmals darauf hingewiesen, dass die Wahl der Schritte
bei der Bildung von Primquadraten nahezu beliebig ist. Mit ´nahezu´ hat Mag
angedeutet, dass nicht jede Schrittwahl zum Ergebnis führt.
Das trifft insbesondere auf die Übergänge von Block zu Block zu.
Würde hier die Schrittwahl einer der Bewegungen innerhalb des Blockes entsprechen, so würde die erste
Zahl des folgenden Blockes in die Spalte bzw. Zeile der ersten Zahl des
vorangegangenen Blockes kommen. Die Summe aller ersten Zahlen in der Spalte
bzw. Zeile ergeben nicht die magische Summe. So sind z. B. die ersten Zahlen
der Blöcke in einem Quadrat der 5. Ordnung
1 + 6 + 11 + 16 + 21 = 55 und
nicht 65. Gleiches trifft zu 50% bei einer Schrittgröße von Block zu Block zu,
die der Differenz oder der Summe der beiden Schrittgrößen innerhalb der Blöcke
entsprechen, wobei die Richtung von Bedeutung ist. Bei diesen Fällen würden die
ersten Zahlen der Blöcke in die Diagonalen kommen, wodurch das Quadrat kein
pandiagonales magisches Quadrat wird.
Mag möchte nun das Gesagte am Beipiel eines Quadrates der 13.
Ordnung demonstrieren.
Als Schritte innerhalb der Blöcke hat Mag 5 nach rechts und 3 nach
unten gewählt. Da die Zahlenketten im Quadrat geschlossene Ringe bilden, würde
man von der letzten Zahl des ersten Blockes, der 13, bei der Bewegung 5 nach
rechts und 3 nach unten auf die Zelle stoßen, in der bereits die 1 enthalten
ist. Entsprechend dieser Kenntnis findet man von der 1 ausgehend die Zelle 13.
Man muss nur 3 nach oben und 5 nach links gehen. Alle Reihen, die die Zelle 1
kreuzen sind rot gekennzeichnet. In keine dieser gekennzeichneten Zellen darf
nun die erste Zahl des folgenden Blockes, hier die 14, eingesetzt werden.
Bei einem Übergang 5 nach rechts käme die 14 in die mit a
gekennzeichnete Zelle, was nicht sein darf. Bei 3 nach unten würde die Zelle b
erreicht. Bei einer Bewegung entsprechend der Differenz 5 - 3 = 2,
trifft man auf die Zellen c und d. Zu den Zellen e und f gelangt man bei
einer Bewegung nach rechts oder nach unten, wenn die Schrittgröße der
Summe 5 + 3 = 8 entspricht.

Wählt man die Bewegung so, dass eine nicht rot markierte Zelle
erreicht wird, so besteht eine gute Voraussetzung zum Gelingen des
pandiagonalen magischen Quadrates.
3.2.
Gerade Quadrate
3.2.1.
Das Topquadrat
Die
Versuche, ein magisches Quadrat der 4. Ordnung mittels verschiedener Methoden,
wie Wende- oder Fusionsmethode zu bilden, brachten keine befriedigenden
Ergebnisse. Auch im Internet konnte kein 4er Quadrat gefunden werden, dass die
gestellten Bedingungen erfüllte.
Diese
Bedingungen sind:
- Das
Quadrat soll ein homogenes sein, d. h., in jeder Reihe muss eine Zahl aus jeden
Block enthalten sein, wobei je eine die 1.,
2., 3. und 4. Zahl eines Blockes sein muss.
Diese Bedingung sollen auch die gebrochenen
Diagonalen erfüllen.
- Das
Quadrat soll pandiagonal sein, d. h., auch die gebrochenen Diagonalen
müssen die magische Summe 34 ergeben.
- Es
muss pendelbar sein, d. h. in jeder Reihe müssen 2 gerade und 2 ungerade
Zahlen eingeordnet sein,
Es kann
angenommen werden, dass ein solches Quadrat der 4. Ordnung nicht möglich ist,
denn alles Suchen danach war ergebnislos.
Mag
versuchte deshalb, aufbauend auf die Erkenntnisse aus den Quadraten der
Springermethode und dem Dürerquadrat, ein pandiagonales Quadrat der 4. Ordnung
zu erstellen. Dabei ging er unter Beachtung der gestellten Bedingungen Schritt
für Schritt an die Einordnung der Zahlen von 1 bis 16.


Mag ging
davon aus, dass die Zuordnung der Zahlen
in das Quadrat am besten durch Einordnung der einzelnen Blöcke in Duos zu
erreichen ist. Er fasste den 1. und 2. Block in Duos zusammen, Die Duosumme
beträgt 9. (Abb. 1 A) Die Zahlen der Blöcke 3 und 4 ergaben die Duoreihe
nach Abb. 1 B. Die Duosumme ist 25 und ergibt mit der Duosumme von A die
magische Summe von 34. Die Duos aus A und B mussten so zugeordnet werden, dass
eine Homogenität erreicht wird. Das wurde erreicht durch eine veränderte
Zuordnung der Duos, wie es Abb. 1 C zeigt. Damit waren die Zahlen in den Zeilen
so angeordnet, dass die Summen
einheitlich 34 sind und in jeder Zeile sich eine 1., 2., 3. und 4 Zahl eines
Blockes zu finden ist, eine Bedingung für pandiagonale Quadrate.
Andere
Duo-Zusammenstellungen, wie z. B. der 1. Block mit dem 4. Block, ergaben zwar
magische Quadrate, sie waren aber nicht pandiagonal.
Nun
mussten die Zahlen in die Spalten so eingesetzt werden, dass die geforderten
Bedingungen erfüllt werden.
Als
erstes setzte Mag die 1 in Zelle 1a ein. Das Quadrat soll ein pandiagonales
werden und das bedeutet, dass durch Versetzen von Spalten und/oder Zeile die 1
jede Position einnehmen kann, folglich auch die Zelle 1a.
Die 2
kann nicht in die 1. Zeile, 1. Spalte und fallende Diagonale eingesetzt werden,
denn dann würden in diesen Reihen 2 Zahlen aus einem Block kommen. Es
verbleiben in der 2. Zeile die Zellen 3b und 4b. Ein Einsatz in Zelle 4b ergab
zwar ein magisches Quadrat, aber es war nicht pandiagonal. Damit verbleibt für
die 2 nur Zelle 3b. Die 3 kann nur in Zelle 4c eingesetzt werden. Alle anderen
Zellen befinden sich in Reihen, in denen bereits eine Zahl des 1. Blockes zu
finden ist. Zwar befindet sich dabei die 3 mit der 2 in einer gebrochenen
Diagonale, was jedoch nicht vermeidbar ist, denn Zeilen, Spalten und
Hauptdiagonalen haben den Vorrang. Der 4 des 1. Blockes verbleibt nur noch die
Zelle 2d. (Siehe Abb. 2)
Die 5,
als 2. Zahl des Duos 4/5 und 1. Zahl des 2. Blockes, ist in die Zeile d
einzusetzen. Die Zellen 1d und 4d scheiden aus, da in der Spalte 1 und der
fallenden Diagonalen bereits die 1, als 1. Zahl des 1. Blockes eingetragen ist.
Damit darf die 5 nur in die Zelle 3d eingesetzt werden. Auch die 6, als 2 Zahl
des 2. Blockes kann nur in die Zelle 1c gesetzt werden, denn die Zelle 2c
befindet sich in der steigenden Diagonale mit der 2 als 2. Zahl des 1. Blockes.
Die 2 dominiert auch in der Spalte 3. Für die 7 verbleibt nur die Zelle 2b,
denn in der Spalte 4 befindet sich bereits eine 3. Zahl. Für die 8 kommt nur
noch die Zelle 4a in Frage, da die Spalten 1., 2. und 3, sowie de Zeilen b., c.
und d bereits mit Zahlen des 2. Blockes belegt sind. (Siehe dazu Abb. 2.)
Als
nächstes muss die 9 als 1. Zahl des 3. Blockes in die Zeile c eingeordnet
werden. Von den noch freien 2 Zellen kommt nur die Zelle 2c in Frage, da sich
in der Spalte 3 bereits die 5 als eine 1. Zahl befindet. Mit dem Einsatz der 9
lösen sich alle anderen Eintragungen. (Hoffentlich zum Guten!?)
Es sind
einzusetzen:
Die 16 als 2. Zahl des Duos 9/16 in
die einzig noch leere Zelle 3c.
Die 14 in Zelle 2a, damit die Summe
34 erreicht wird.
Die 11 als 2 Duozahl zur 14 in Zelle
3a.
Die 15 in Zelle 1d, damit die
steigende Diagonale die Summe 34 hat.
Die 10 als 2. Duozahl in Zelle 4d
und zum Schluss
die beiden Duozahlen 12 und 13 so in
Zeile b, dass die Spalten 1 und 4 jeweils
die Summe 34 haben.
Abbildung
4 zeigt das so fertig gestellte Quadrat. Die Prüfung hat ergeben, dass es nicht
nur magisch, sondern auch pandiagonal ist. Damit können Spalten und/oder Zeilen
versetzt werden, wobei das Quadrat stets ein magisches und pandiagonales
bleibt.
Leider
bleibt es nicht immer so! Denn das Quadrat ist nur teilhomogen, da die
Bedingungen in den gebrochenen Diagonalen nicht gesichert werden konnten. Die
negativen Auswirkungen werden nachfolgend beschrieben.






Das
Quadrat 1 ist das gebildete Quadrat der 4. Ordnung. Die Zellen 5 bis 8 sind so
eingeordnet, dass in jeder Zeile, Spalte und in den 2 Hauptdiagonalen je eine
davon enthalten ist. Deshalb eignen sich diese besonders zum Zuschlagen eines
Endrestes. Beim Quadrat 2 wurden die unteren 2 Zeilen nach oben versetzt und
danach die 4. Spalte nach vorn. Das Quadrat ist magisch und pandiagonal
geblieben. Beim 3. Quadrat wurden die Übergänge von Block zu Block
unterschiedlich gewählt, und zwar von Block 1 zu Block 2 normal mit 1, von
Block 2 zu Block 3 ist der Übergang 2 statt 1 und von Block 3 zu Block 4 = 3.
Das Quadrat ist nicht mehr magisch und die Zellen 5 bis 8 sind so verteilt,
dass keine davon in den Hauptdiagonalen
zu finden ist und damit für den Zuschlag des Endrestes entfallen.
Im 4.
Quadrat wurde nur der Übergang von Block 2 zu Block 3 statt normal 1 mit 5
festgelegt. Das ist gleichzustellen mit der Zusammenfügung von Block 1 und 2 zu
einem Block 1 und die Blöcke 3 und 4 werden zum Block 2. Das Ergebnis ist ein
magisches und pandiagonales Quadrat bei dem lediglich die Einordnung der Zellen
5 bis 8 nicht wie gewünscht ist.
Das
Quadrat 5 wurde gebildet durch Versetzten der 2 oberen Zeilen nach unten und 2
Spalten von vorn nach hinten. Das Quadrat 6 wurde mit den gleichen Differenzen
der Übergänge von Block zu Block wie beim Quadrat 3 gebildet. Das Ergebnis ist
ein magisches, aber nicht mehr pandiagonales Quadrat, bei dem die Einordnung
der Zellen 5 bis 8 den Forderungen entspricht.
Zusammenfassung
der Erkenntnisse
Probleme
können nur auftreten, wenn ein Endrest anfällt und das Basisquadrat durch
Versetzen einer ungeraden Zahl von Zeilen und/oder Spalten verändert wird. Ein
Endrest fällt nur bei Vorgabe einer ungeraden Zahl als magische Summe an,
vorausgesetzt es wird die Duomethode
angewendet. In diesem Fall kann der Vorführende keine Zelle bestimmen lassen,
in die die erste Zahl eingesetzt werden soll, was ja nicht zwingend ist.
Alle
anderen Abweichungen behindern die Berechnungen nicht.
Das
gebildete Quadrat der 4. Ordnung kann als eines der Besten eingestuft werden,
weshalb Mag es auch den Namen “Topquadrat” gegeben hat.
Eine
Nachbetrachtung
Eine
Analyse des Topquadrates ergab, dass dieses nach einfachen Regeln aufgebaut
ist, die leicht zu merken sind.
Die
Zahlen 1 bis 4 werden, begonnen in Zelle 1a, im Rösselsprung, 2 Zellen nach
rechts und 1 Zelle nach unten, eingetragen. Eine Ausnahme ist die 3. Ein
Rösselsprung von der 2 aus, würde zur Zelle 1c führen. Diese Spalte ist jedoch
mit der 1 bereits belegt. Deshalb wird die 3 nach einem Kurzsprung,1 nach
rechts und 1 nach unten, in Zelle 4c eingesetzt. Nach einem weiteren vollen
Rösselsprung gelangt man zur Zelle 2d für die 4. (siehe Quadrat 1)

Die Zahlen 5
bis 8 werden symmetrisch zur senkrechten Mittelachse von unten nach oben
eingetragen, wodurch die Zwischensummen der Zeilen einheitlich 9 betragen.
(siehe blaue
Zahlen im Quadrat 2)
Die
Zahlen 9 bis 16 werden, ausgehend von den vorhandenen Zahlen 1 bis 8, jeweils 2
Zellen diagonal weiter eingeschrieben, wobei die beiden Zahlen als Summe 17
ergeben müssen. So wird von der 1 in Zelle 1a, 2 Zellen nach rechts unten, die
Ergänzungszahl 16 in die Zelle 3c eingetragen. Die 12, als Ergänzungszahl zur 5
in Zelle 3d, kommt dann in die Zelle 1b. In dieser Weise werden alle Zahlen von
9 bis 16 eingesetzt. Für die Bewegung, 2 Zellen diagonal, gibt es dabei nur
eine Möglichkeit.
(siehe
blaue Zahlen im Quadrat 3)
3.2.2.
Das Semiquadrat
Bei der
Suche nach der besten Lösung für ein Quadrat der 4. Ordnung hatte Mag
verschiedene Wege zum Ziel verfolgt, wobei die meisten in einer Sackgasse
endeten. Dabei war eine Lösung, die Mag erst später als brauchbar erkannte.
Es ist
das Quadrat 1. Dieses Quadrat ist magisch mit der richtigen Summe von 34. Es
ist ähnlich dem Topquadrat, denn gegenüber dem Topquadrat sind lediglich die
letzten beiden Zahlen der Blöcke ausgetauscht. Das ist 3 mit 4, 7 mit 8, 11 mit
12 und 15 mit 16.
Die
Analyse hatte 2 zu beachtende Ergebnisse:
1. Jede
2. fallende Diagonale (grün) und jede 2. steigende Diagonale (weiß) hatten
die magische Summe von 34.
2. In
den Spalten betragen die Summen der 1. und 4. Zeile 17, die Hälfte der
magischen Summe von 34. Gleiches trifft auf
die Summen der 2. und 3. Zeile zu.
Mag nahm
das Analyseergebnis zum Anlass ein Semiquadrat zu erstellen.
Als
erstes versetzte er die obere Zeile nach unten und ein nur teilmagisches
Semiquadrat war gefunden. Die Spaltensummen der 1. und 2. Zeile, sowie die 3.
und 4. Zeile ist einheitlich 17. Alle Spalten und Zeilen haben die Summe 34,
was leider nicht auf die Diagonalen zutrifft. (Quadrat 2)
Der
Grund dafür ist klar. Zeigte doch die Analyse, dass nur jede 2. Diagonale die
magische Summe von 34 hat. Bisher wurde ja nur eine Zeile verschoben. Es musste
nur noch eine Zeile oder Spalte versetzt werden und das Quadrat ist wieder
magisch. Eine weitere Zeile ist nicht möglich, denn dann würde die semimagische
Ordnung aufgehoben. Mag versetzte die 1. Spalte nach hinten und das
semimagische Quadrat war fertig. (Quadrat 3)


Zum
Schluss schönte Mag das gefundene Quadrat durch Wenden um die senkrechte und
waagerechte Achse. (Quadrat 4)
Mag gab
diesem teilbaren Quadrat den Namen “Semiquadrat” und nahm es in seine Sammlung
auf. (Quadrat 5).
Das
Semiquadrat ist homogen und pendelbar.
Sicher
kann die Frage nach dem Sinn eines solchen Quadrates gestellt werden.
Es wird
sehr wahrscheinlich selten zum Einsatz kommen, kann aber im Bedarfsfall sehr
nützlich sein . Mag verweist
in diesem Zusammenhang
auf das Kombiquadrat
“Ein
Verbundquadrat” in der Datei “Ausgewählte Kombiquadrate”, die im “Anhang” zu
finden ist.
Bei der
Bildung dieses Kombiquadrates kam das Semiquadrat zur Anwendung. Sicher wäre auch eine Lösung ohne
das Semiquadrat erreicht worden, aber mit einem weitaus höheren Aufwand.
Da dort
keine weiteren Erläuterungen zum Semiquadrat enthalten sind, hat Mag diese hier
in seine Ausführungen aufgenommen.
3.2.3. Die Fusionsmethode
Nur bei der Universalmethode war es möglich, auch einfachgerade
magische Quadrate wie das 6er, 10er, 14er usw. zu konstruieren. Dabei ist die
Qualität dieser Quadrate nicht gerade hoch. Um diesen Nachteil zu beheben hat
Mag die Fusionsmethode entwickelt. Bei der Fusionsmethode werden mehrere
kleinere Quadrate zu einem größeren verschmolzen. Dabei müssen die kleinen
Quadrate keine magischen sein. Selbst die kleinsten Folgequadrate, die 2 x 2 =
4 Zellen großen Quadrate, in denen nach einer bestimmten Ordnung die Zahlen
fortlaufend eingesetzt werden, können Verwendung finden. Die dabei entstehenden
größeren Quadrate sind natürlich nicht magisch. Aber wie bei der
Universalmethode werden Teile der Spalten und Zeilen so versetzt, dass ein
magisches Quadrat entsteht. Der Vorteil dabei besteht in der größeren Variabilität
um zumindest ein teilhomogenes Quadrat zu erreichen. Als erstes zeigt Mag die
Bildung von einfachgeraden Quadraten.
Einfachgerade Fusionsquadrate
Das Hexaquadrat
Um das nicht magische Ausgangsquadrat zu bilden wurden auf der
Grundlage des abgebildeten 2er Folgequadrat (Quattro) 9 Wechselquadrate
gebildet, die dann nach der Ordnung des Miniquadrates zusammengesetzt wurden.
Das so entstandene Quadrat ist das Quadrat Nr. 1. Es ist nicht magisch, denn
die Zeilen und Spalten haben nicht die magische Summe von 111. Lediglich die
Diagonalen haben diesen Wert, was in der Anwendung von Folgequadraten begründet
ist. Auffallend ist, dass die Spalten eine Summe von 84 und 138 haben, deren
Mittelwert 111 ist. Die Differenzen zu 111 sind einmal +27 und einmal -27. Die
Zahlen der 1., 3 und 5. Spalte sind jeweils um 9 kleiner als die 2., 4. und 6.
Spalte. Durch den Tausch von jeweils 3 Zahlen würde ein Ausgleich von +/-27
erreicht. Der Tausch wird dabei so gewählt, dass von den 6 großen Zahlen 31 bis
36 je eine in eine Spalte kommt. Im Quadrat 1 sind die großen Zahlen durch
Fettdruck hervorgehoben. Das Quadrat 2 zeigt eine Lösung. Die zu tauschenden
Zahlen sind blau gekennzeichnet und müssen um die verstärkt dargestellten
Achsen gedreht werden.

Das Ergebnis, ein Zwischenergebnis, ist das Quadrat Nr. 3. Alle
Spalten haben den richtigen Summenwert von 111. In jeder Spalte befindet sich
eine der Zahlen von 31 bis 36. Wichtig bei der Auswahl der auszutauschenden Zahlen ist, dass stets ein
Ausgleich der Diagonalen erreicht wird. Die Anzahl der aus den Diagonalen
gedrehten Zahlen muss der Anzahl der hinein gedrehten Zahlen entsprechen.
Bei den Zeilen ist die Situation die Gleiche. Hier sind die Summen
57 und 165, das sind +54 und -54 zum Mittelwert 111. Die Differenzen zwischen
den Zahlen beträgt 18 und 3 x 18 ist 54. Demzufolge sind auch hier jeweils 3
benachbarte Zahlen zwischen der 1. und der 2.,
3. und 4., sowie 5. und 6. Zeile zu tauschen.

Im 4. Quadrat sind die zum Tausch vorgesehenen Zahlen als
Vorschlag rot gekennzeichnet. Das Wenden erfolgt hier ebenfalls um die
verstärkt gezeichneten Achsen. Die Auswahl kann nicht beliebig erfolgen. So
muss auch hier gesichert werden, dass in jede Zeile eine der großen Zahlen
kommt und die Diagonalen ihren Wert behalten. Zusätzlich erfolgte die Auswahl
so, dass nur in einer Diagonalen eine der beiden größten Zahlen, 35 oder 36 zu
finden ist. Dies ist Voraussetzung, um durch Pendeln unter Einbeziehung eines
6er Alternativquadrat ein 18er Monoquadrat zu bilden. Näheres dazu finden Sie
im Abschnitt “Monoquadrate”.
Das Ergebnis dieses Tausches ist das folgende
Hexaquadrat

Das Hexaquadrat enthält in jeder Zeile, Spalte und Diagonalen je
eine der Zahlen von 31 bis 36, wobei in der fallenden Diagonale die zweitgrößte
Zahl, die 35 zu finden ist. Damit ist es zwar nur teilhomogen, eignet sich
dadurch auch zur Bildung eines 6er Multiquadrates. In jeder Reihe sind 3 gerade
und 3 ungerade Zahlen enthalten wodurch es pendelbar ist. Des Weiteren sind in
jeder Reihe 3 Zahlen kleiner 19 und 3 Zahlen größer 18 vorhanden. Damit ist es
auch distributiv, was für den Einsatz bei Rahmenquadraten (siehe dort) vorteilhaft
ist, da alle Optionen genutzt werden können.
Aufgrund der aufgezeigten Eigenschaften betrachtet Mag dieses
Quadrat als das beste unter den 6er Quadraten, weshalb Mag es auch mit den
Namen “Hexaquadrat” hervorhebt.
Mag hatte bereits erwähnt, dass zur Bildung eines 18er
Homogenquadrat ein 6er Alternativquadrat erforderlich ist. Dieses kann durch
das Wenden anderer Zahlen erreicht werden, wobei auch hier die Auswahl der
Zahlen so erfolgt, dass die Diagonalen Summen erhalten bleiben und in jeder
Reihe ebenfalls eine große Zahl zu finden ist. Das 6. Quadrat zeigt ein Beispiel dazu.
Das Wenden der Spalten wurde wie vorher durchgeführt und nur eine andere
Auswahl zum Wenden der Zeilenzahlen genutzt. Der Unterschied zum Hexaquadrat
besteht darin, dass in den beiden Diagonalen keine der 2 größten Zahlen, 35
oder 36, enthalten ist.

Das 6er Alternativquadrat
In dieser Form können alle einfachgeraden Quadrate gebildet
werden. Als nächstes zeigt Mag die Entstehung des Dekaquadrat.
Das Dekaquadrat
Wie das Hexaquadrat, erfolgt auch die Bildung des 10er
Dekaquadrates. Als erstes wurden 25 Wechselquattros gebildet und entsprechend
dem perfekten 5er Primquadrat, dem Pentaquadrat, eingeordnet. Aus Vorteilsgründen wurde aber die 5. Zeile
des sekundären Pentaquadrat nach oben versetzt. Das Ergebnis zeigt das
folgende Quadrat

Der weitere Ablauf erfolgt wie beim Hexaquadrat, nur dass hier die
Differenzen andere sind. So haben auch hier nur die Diagonalen die richtige
magische Summe von 505. Die Spalten weichen davon mit +/-125 ab. Die
benachbarten Zahlen in der Waagerechten haben eine Differenz von 25. Somit
müssen 5 Zahlenpaare getauscht werden. Der Tausch muss auch hier so erfolgen,
dass in jede Spalte eine der großen Zahlen von 91 bis 100 kommt. Die großen
Zahlen sind durch Fettdruck hervorgehoben. Auch die Summenerhaltung der
Diagonalen ist sicher zu stellen. Der Tauschvorschlag ist im folgenden Quadrat
blau gekennzeichnet.

Der erfolgte Zahlentausch ist im nächsten Quadrat ersichtlich.
Alle Spalten haben als Summe den richtigen Wert von 505. Auch die Verteilung
der großen Zahlen erfolgte so, dass in jeder Spalte eine enthalten ist. Die
Summen der Diagonalen haben sich nicht verändert.
Nun sind die Zeilen zu bereinigen. Hier betragen die Differenzen
der Zeilensummen +/- 250, dass ist
5 x 50 und 50 ist die Differenz der benachbarten Zahlenpaare. Folglich sind
jeweils 5 Zahlenpaare um die hervorgehobenen Achsen zu wenden. Dabei muss
wieder beachtet werden, dass in jede Zeile einer der großen Zahlen kommt,
wobei in eine Diagonale die 100 kommen soll. Eine mögliche Variante zur
Erreichung dieses Zieles ist rot hinterlegt worden.

Nach erfolgtem Tausch ist ein magisches Quadrat der 10. Ordnung
entstanden, das Mag das “Dekaquadrat” nennt.

Das Dekaquadrat ist pendelbar, distributiv und teilhomogen und
kann damit zur Bildung von Multiquadraten und zur Bildung größerer Quadrate der
10er Reihe durch Pendeln eingesetzt werden. Beim Einsatz in Rahmenquadrate können alle Optionen genutzt
werden.
Das 14er Fusionsquadrat
Das nächst größer einfachgerade Quadrat ist das 14er.
Dieses wird wie die anderen gebildet. Als Primärquadrat kommt
wieder das 2 x 2 große Folgequadrat und als Sekundärquadrat das 7er
Primquadrat, das Heptaquadrat, zum Einsatz. Das Folgequattro wird 7 x 7 = 49
mal als Wechselquadrat ausgebildet und in das Heptaquadrat eingeordnet.

Das
14er Fusionsquadrat
Dann folgt das Wenden wie bei den beiden vorangegangenen
Quadraten. Mag erspart sich diesmal jedoch jeden Kommentar. Er ist sich sicher,
dass Sie die Entstehung selbst nachvollziehen können. Das Ergebnis seiner
Arbeit will er aber Ihnen nicht vorenthalten.
Das 14er Fusionsquadrat verfügt über alle Eigenschaften wie das
Hexa- und Dekaquadrat. Es ist Pendelbar, teilhomogen und distriputiv.
Das nächste einfachgerade Quadrat ist das 18er, dass in gleicher
Weise gebildet werden kann. Mag wird aber ein 18er Quadrat im Abschnitt
“Monoquadrate” vorstellen. Es wird durch das 3 * 3 = 9-fache Pendeln des
Sextaquadrates erstellt.
Damit schließt Mag die Bildung einfachgerader Fusionsquadrate ab
und zeigt, dass auch die Bildung mehrfachgerader und ungerader Fusionsquadrate
möglich ist.
Mehrfachgerade Fusionsquadrate
Ein 4er Fusionsquadrat
Ausgang ist wieder das Folgequattro, das 4-fach als Wechselquadrat
gebildet wird und wie das Folgequattro eingeordnet. Quadrat 1 zeigt das
Ausgangsquadrat. Der Ausgleich wird in diesem Fall analog vorgenommen, wobei
jeweils 2 Zahlen der äußeren Spalten und der inneren getauscht werden. Die
blauen Markierungen zeigen ein Beispiel. Nach erfolgtem Tausch haben alle
Spalten die richtige Summe von 34, was aus Quadrat 2 zu entnehmen ist. Im
Quadrat 2 ist nach gleicher Struktur der Tausch zwischen den Zeilen dargestellt.
Das Ergebnis ist das Quadrat 3. Leider zeigt dieses Quadrat einen Mangel. In
der fallenden Diagonale befinden sich 2 Zahlen aus dem Block der großen Zahlen
13 bis 16 und in der steigenden ist keine dieser Zahlen zu finden. Da es sich
um ein assoziatives Quadrat handelt, ist der Tausch der 2. mit der 3. Zeile
ohne weiteres möglich. Das 4. Quadrat ist das Endprodukt, ein assoziatives,
pendelbares, distributives sowie homogenes und damit ein hochwertiges magisches
Quadrat. Es kann fast auf die gleiche Stufe mit den vollkommenen Quadraten
gestellt werden. Leider nur fast.
Der wesentliche Nachteil besteht darin, dass nicht einzelnen
Spalten und/oder Zeilen versetzt werden können, sondern nur immer 2. Dafür
können diese aber nach den Regeln assoziativer Quadrate auch getauscht werden.
Wird nur eine Reihe versetzt, so ist das Quadrat nicht mehr homogen und die
Diagonalen haben nicht die magische Summe womit das Quadrat kein magisches mehr
ist.
Nachfolgen einige Beispiele des Versetzens oder Tauschens von
jeweils 2 Reihen.
Das 1. Quadrat entstand durch das Versetzen der ersten beiden
Spalten nach hinten. Beim 2. Quadrat wurde die 1. Zeile nach unten und
anschließend die 1. Spalte nach hinten versetzt. Im 3. Quadrat wurden 2 Spalten
und 2 Zeilen versetzt. Die

Die Möglichkeiten, die ein assoziatives Quadrat bieten wurden im
4. Quadrat genutzt. Hier erfolgte der Tausch der 1. mit der 4. Zeile und der 1.
mit der 4. Spalte. Alle diese Varianten
sind magische Quadrate und haben ihre Eigenschaften behalten. Lediglich das 2.
ist nicht mehr assoziativ.
Das Oktaquadrat
Auch ein Quadrat der 8. Ordnung kann als Fusionsquadrat gebildet
werden.
Das Ausgangsquadrat sind 16 Wechselquadrate aus dem Folgequattro
die in das Topquadrat eingeordnet wurden.


Das Oktaquadrat
Die Quadrate 1 bis 4 zeigen den Werdegang. Einzelheiten müssen
nicht erläutert werden.
Das so entwickelte Quadrat ist homogen, distributiv und pendelbar.
Es kann nicht wie ein 8er Pendelquadrat in 4 magische Teilquadrate
untergliedert werden. Es können wie beim 4er Fusionsquadrat jeweils nur eine
gerade Anzahl von Reihen versetzt werden. Da es jedoch nicht assoziativ ist,
können keine Reihen getauscht werden.
Aufgrund der Qualität dieses 8er Quadrates, das wie ein
Soloquadrat wirkt, hat Mag es “Oktaquadrat” getauft.
Ungerade Fusionsquadrate
Die Bildung ungerader Fusionsquadrate ist wesentlich schwieriger
als gerade. Sie haben allerdings auch den Vorteil, dass zumindest eine
Teilhomogenität leicht erreicht werden kann. Mag wird als Beispiel ein 9er
Fusionsquadrat erstellen.
Ein 9er Fusionsquadrat
Da ein 9er Quadrat ein ungerades ist, kann das primäre
Folgequadrat auch nur ein ungerades sein, ein 3 x 3 großes, das links
abgebildet ist. 3 ist nämlich die einzige Zahl durch die die 9 geteilt werden
kann. Dieses Folgequadrat ist Basis für 9 Wechselquadrate, die kleinen Quadrate
von 1 bis 9.



Diese Wechselquadrate wurden im großen Quadrat Nr. 1 entsprechend
der Ordnung des Miniquadrates eingesetzt.


Die Diagonalen haben als magische Summe den richtigen Wert von
369. Auch die mittleren Spalten und Zeilen der 3er Blöcke haben diesen Wert.
Die 1. Spalten der 3er Blöcke haben einheitlich als Summe 288 und die 3.
Spalten 450. Die Differenzen zu 369 sind +/-81. Die Differenzen zwischen den
einzelnen Zahlen der 1. und 3. Spalte ist einheitlich 18. Folglich sind 81 : 18 = 4,5 Zahlenpaare zu tauschen.
Wie das geht, wurde bei der Bildung ungerader Universalquadrate beschrieben. Es
sind demzufolge 4 Zahlenpaare der 1. und 3. Spalte zu tauschen, sowie je 1
Zahlenpaar der 1. mit der 2. und der 3. mit der 2. Das Quadrat 2 zeigt eine
Lösung (blaue Markierung).
Wichtig ist dabei, dass bei den Diagonalen entweder alle 3
Zahlenpaare der 1. und 3. Spalte getauscht werden, oder keinerlei Tausch
vorgenommen wird. Das ist notwendig zur Erhaltung der Diagonalen. Weiter ist
wichtig, dass beim Tauschen die großen Zahlen 73 bis 81 so verteilt werden,
dass je eine in jede Spalte kommt. Das Quadrat 3 beinhaltet den Tausch, wodurch
gleiche magische Summen von 369 für alle Spalten erreicht wurden.
So wie die Spalten sind nun die Zeilen zu korrigieren. Die
Differenzen sind hier +/- 243 und 54, demzufolge auch hier jeweils 4,5 Zeilen
zu tauschen sind. Das ist aber nur bei den ersten und dritten 3 Zeilen leicht
lösbar. Die Einbeziehung der Eckquadrate ganz oder nicht kann nicht eingehalten
werden. Aber die Diagonalen wurden belassen, wodurch keine Veränderung der
magischen Summen eintritt. Auch hier wurden die Tauschpaare so gewählt, dass
die großen Zahlen in jede Zeile kommen. Bei den mittleren 3 Zeilen war es nicht
möglich 4,5 Zeilen zu tauschen. Es standen nur die 3 Zahlenpaare des mittleren
Quadrates zur Verfügung, wodurch ein Ausgleich von 162 erfolgte und ein Rest
von 81 verblieb. Dieser Rest konnte durch den jeweils halben Tausch der Zahlen
16 mit 52, 34 mit 70, 3 mit 48 und 30 mit 75 bereinigt werden. Im 3. Quadrat
sind die zu tauschenden Zahlen rot gekennzeichnet.
Nach diesem Tausch war das 9er Fusionsquadrat, ein teilhomogenes
Quadrat mit der magischen Summe von 369 in allen Reihen entstanden. Es ist das
4. Quadrat.

Mag schließt die Erläuterungen zu den Fusionsquadraten mit dem
Hinweis ab, dass auf der Grundlage der gezeigten Beispiele noch weitere
einfachgerade, mehrfachgerade und ungerade Quadrate mit dieser Methode gebildet
werden können. Sicher finden Sie dazu Lösungen, zumal mit der zunehmenden Größe
der Quadrate der Tausch der Zahlenpaare leichter wird, wie es auch bei der
Universalmethode der Fall ist. Das wichtigste Ergebnis aus diesen konstruktiven
Darlegungen ist die vorteilhafte Möglichkeit zur Bildung einfachgerader
Quadrate.
Eine Nachbetrachtung
In den Beispielen wurde angestrebt, dass in jeder Reihe des
Quadrates eine Zahl des letzten Blockes enthalten ist. Das ist erforderlich, um
im Hexen 1x1 diese um einen eventuellen Endrest zu erhöhen.
Soll das Quadrat nicht im Hexen 1x1 eingesetzt werden, kann auf
diese Regel verzichtet werden und das Wenden der Quattros kann frei erfolgen.
Dies gilt auch für die Wendemethode.
3.2.4. Die Wendemethode
Bei der Analyse des Dürerquadrates fiel Mag auf, dass sich sowohl
die kleinsten Zahlen, 1 bis 4, als auch die größten, 13 bis 16 zu je 2 auf den
beiden äußeren Zeilen befinden. Ähnlich ist es mit den beiden anderen Blöcken 5
bis 8 und 9 bis 12. Die Einordnung dieser Zahlen lässt erkennen, dass eine
Drehung der äußeren Spalten um die waagerechte Achse dazu führt, dass sich die
Zahlen eines Blockes jeweils in einer Zeile befinden.
Das linke Quadrat ist das Dürerquadrat. Dreht man die blau
markierten Spalten um die waagerechte Achse, so entsteht das mittlere Quadrat.
Bei den grünen Zellen sind die Zahlen von rechts nach links eingeordnet und die
roten von links nach rechts, wobei sich die Zahlen des 2. Blockes in der 3. und
die des 3. Blockes in der 2. Zeile befinden. Werden die grünen Zeilen um die
senkrechte und die roten um die waagerechte Achse gewendet, so entsteht das
rechte Quadrat. Es ist ein 4er Folgequadrat.

Umgekehrt müsste es nun möglich sein, aus Folgequadraten andere,
auch größere Quadrate zu bilden. Zuerst aber soll ein 4er Quadrat gebildet
werden.

Links das Folgequadrat mit den um die senkrechte Achse zu
wendenden, blauen Zeilen. In der Mitte ist der zweite Schritt, das Wenden der
Spalten um die waagerechte Achse zu sehen. Ganz rechts das fertige 4er Quadrat.
Es ist wie das Dürerquadrat ein assoziatives, distributives und pendelbares
Quadrat.
In gleicher Weise können auch größere, mehrfach gerade magische
Quadrate gebildet werden.
Mag führt dazu den Beweis durch die Bildung eines Quadrates der 8.
Ordnung.
Links ist ein 8er Folgequadrat abgebildet. In diesem sind die
Zahlen 1 bis 64 in ihrer natürlichen Folge eingesetzt. Werden anschließend die
blau markierten Spalten um die waagerechte Achse gewendet, so entsteht das
rechte Quadrat.

Werden in diesem nun die grün gekennzeichneten Zeilen um die
senkrechte Achse gewendet, so ist das Ergebnis das unten abgebildete magische
Quadrat der 8. Ordnung mit der magischen Summe von 260. Dieses Quadrat ist ein
assoziatives. Alle symmetrisch zum Mittelpunkt befindlichen Zahlenpaare haben
einheitlich 65 als Summe. Als Beispiel sind einige assoziative Zahlenpaare
farblich kenntlich gemacht. Es sind 63 + 2 = 65 (grün), 52 + 13 = 65 (rot) usw.

Des weiteren ist dieses Quadrat pendelbar, assoziativ und
distributiv, denn in jeder Reihe befinden sich je 4 gerade und 4 ungerade
Zahlen und auch die kleinen Zahlen 1 bis 32 und die großen 35 bis 64 sind mit jeweils 4 in jeder Reihe vorhanden. Es
ist jedoch nicht homogen oder teilhomogen und ist damit für das Hexeneinmaleins
ungeeignet. Darüber hinaus weist das Quadrat noch eine Besonderheit aus.
Unterteilt man das Quadrat in 4 x 4 = 16 Quattros, so ist die Quadratsumme
jedes einzelnen Quattro einheitlich 130. (Siehe gelbe Markierung als Beispiel)
Auf eine Gesetzmäßigkeit muss unbedingt aufmerksam gemacht werden.
Ein magisches Quadrat entsteht nur, wenn die Spalten und Zeilen, die gewendet
werden sollen, symmetrisch zu den Mittelachsen angeordnet werden. In der linken
Hälfte des Quadrates nach Abb. 1 sind dies die Spalten 2 und 4 und in der
rechten Hälfte sind es die Spalten 5 und 7. Sie befinden sich symmetrisch zur
senkrechten Achse. Bei den Zeilen ist es ebenso. Hier wurden die Zeilen 1, 4,
5, und 8 gewählt. Auch diese befinden sich mit je 2 in einer Hälfte und sind
symmetrisch zur waagerechten Achse ausgerichtet. Wird
diese Gesetzmäßigkeit nicht
beachtet, so entsteht
kein magisches Quadrat. Zwar werden die Zeilen und Spalten die magische
Summe haben, nicht aber die Diagonalen.
Daraus muss aber auch abgeleitet werden, dass nach dieser Variante
keine einfach geraden oder ungeraden Quadrate gebildet werden können. Zum
Beispiel wären in einem 6er Quadrat 3 Zeilen und 3 Spalten zu wenden. Diese
können aber nicht zu gleichen Teilen in die linke und rechte Hälfte des
Quadrates eingeordnet werden und eine symmetrische Einordnung ist genau so
unmöglich. Bei ungeraden Quadraten trifft dies ebenso zu.
4.1.
Kombiquadrate
Methoden
zur Bildung von Kombiquadraten
Kombiquadrate entstehen durch die Kombination mehrerer Quadrate zu
einem Quadrat. Dabei werden mehrere Teilquadrate unter Beachtung der Struktur
eines magischen Quadrates gebildet und in der Regel entsprechend der Struktur
eines weiteren magischen Quadrates zusammengefügt. Das magische Quadrat nach
dessen Struktur die Teilquadrate gebildet werden nennt Mag das “Primärquadrat”.
Als “Sekundärquadrat” bezeichnet er das magische Quadrat entsprechen dem die
Teilquadrate zu einem magischen Quadrat zusammengesetzt werden. In der Regel
sind die gebildeten Teilquadrate magisch und enthalten lückenlos alle Zahlen
von 1 bis n. Das Primärquadrat muss ein magisches sein. Natürlich können
Primär- und Sekundärquadrat auch ein gleiches Basisquadrat haben.
Ein Sonderfall sind gerade Pendelquadrate und ungerade
Korrekturquadrate. Da hier die gebildeten Teilquadrate gleiche magische Summen
haben, ist deren Zusammensetzung nicht an ein magisches Quadrat gebunden. Hier
können z. B. aus 4 gependelten Teilquadraten der 6. Ordnung ein Quadrat der
12. Ordnung gebildet werden. Mit ungeraden Korrekturquadraten können dagegen
nur ungerade größere Quadrate gebildet werden.
Weitere Fragen werden in den folgenden Abhandlungen geklärt.
Im Wesentlichen können die Kombiquadrate nach 3 verschiedenen
Varianten gebildet werden:
1.
Die gebundenen
Kombiquadrate.
Sie werden aus geraden oder ungeraden
Quadraten mit gleicher Ordnungszahl,
jedoch mit unterschiedlichen magischen
Summen zusammengesetzt. Die
Differenzen
zwischen den magischen Summen müssen jedoch gleichgroß sein.
Die dafür geeigneten Quadrate können als
Primärquadrate mittels der Reihen-
oder Wechselmethode gebildet werden.
Die Zusammensetzung dieser Quadrate ist an
ein als Sekundärquadrat
bezeichnetes magisches Quadrat gebunden.
2.
Ungebundene Kombiquadrate.
Die ungebundenen Kombiquadrate werden durch
das Zusammenfügen von
Quadraten mit gleicher Ordnungszahl
und gleichen magischen Summen gebildet.
Da alle Teilquadrate die gleichen magischen
Summen haben, ist das
Zusammenfügen nicht an eine Ordnung
gebunden und es ist kein
Sekundärquadrat erforderlich.
Die hierfür geeigneten Methoden zur Bildung
der Teilquadrate ist die Pendel- und
Korrekturmethode.
Mittels der Pendelmethode können nur gerade
Kombiquadrate gebildet werden
und mittels der Korrekturmethode nur
ungerade Kombiquadrate.
3.
Ausgewählte Kombiquadrate, (die Mag auch als Konglomerate bezeichnet.)
Bei diesen Quadraten und Gebilden kommen
neben Teilquadraten mit zum Teil
unterschiedlichen Ordnungszahlen und
unterschiedlichen magischen Summen
auch weitere Formen, wie Rahmen, Winkel und
Semiquadrate zum Einsatz.
Die Bildung solcher Konglomerate erfordern
meistens ein gutes Wissen zu den
magischen Quadraten und entsprechende
kreative Fähigkeiten.
Mag verzichtet deshalb in seinen
Ausführungen größere Abhandlungen zu diesem
Thema zu machen, verweist aber auf die Datei
“Ausgewählte Kombiquadrate”,
die in der Anlage enthalten ist und einige
Beispiele ausgewählter Kombiquadrate,
magischer Gebilde und Kurioses mit
Erläuterungen dazu enthält.
Die
genannten Methoden: Reihen-, Wechsel, Pendel- und Korrekturmethode werden in
den nachfolgenden Dateien näher beschrieben und Beispiele zur Bildung von Kombiquadraten erläutert.
4.2. Die Reihenmethode
Bei der Reihenmethode werden die Zahlen der Reihe nach sowohl in
die Teilquadrate, als auch von Teilquadrat zu Teilquadrat entsprechen der
natürlichen Zahlenreihe eingetragen. Nachstehen werden 3 Teilquadrate der 4.
Ordnung gezeigt, in die die Zahlen von 1 bis 48 der Reihe nach eingetragen
wurden. Begonnen wurde mit dem Teilquadrat 1, in das die Zahlen von 1 bis 16
eingesetzt wurden. In das Teilquadrat 2 kamen die Zahlen 17 bis 32 und in das
Teilquadrat 3 die Zahlen von 33 bis 48.
Die Einordnung der Zahlen erfolgte nach dem Dürerquadrat, das als
Primärquadrat gewählt wurde. Alle 3 Quadrate sind magisch, assoziativ,
kommutativ, distributiv und pendelbar, genau wie das unveränderte Dürerquadrat.
Das bedeutet, dass die Eigenschaften des Primärquadrates auf die nach der
Reihenmethode gebildeten Teilquadrate übertragen werden.

Alle Zahlen im 2. Teilquadrat sind um 16 größer als im 1., und im
3. Teilquadrat um 32 größer als im 1.
Daraus kann für die Berechnung eines Teilquadrates nach der
Reihenmethode folgende Formel abgeleitet werden.
Zn = Za + (Tn - 1) * A
Darin bedeuten: Zn = neue
Zellenzahl
Za = alte Zellenzahl, bzw. die Zellenzahl
des Ausgangsquadrates
Tn = das aktuelle Teilquadrat
A
= Anzahl der Zellen je Quadrat
Danach würde z. B. die neue Zellenzahl für die Zelle16 im 3.
Teilquadrat
Z3 = 16 + (3 - 1) x 16 = 48 sein.
Natürlich muss nicht jede neue Zellenzahl berechnet werden. Es
genügt auch nur die Zahl für die 1. Zelle zu berechnen und alle anderen Zahlen
in ihrer Folge einzusetzen.
Hervorzuheben sind die stark unterschiedlichen magischen Summen in
den Größen von 34, 98 und 162. Auch aus diesen magischen Summen kann eine
Formel zur Berechnung der magischen Summe eines beliebigen Teilquadrates
abgeleitet werden.
mSn
= (a2 + 1) / 2 * a +a3 * (Tn -1)
Darin bedeuten: mSn =
magische Summe des n-ten Teilquadrates (Tn)
a
= Anzahl der Zellen je Reihe (entspr. der Ordnungszahl)
Danach ist die magische Summe für das 3. Teilquadrat:
mS3
= (4² + 1) / 2 x 4 + 4³ *(3-1) = 162
Doch nun zur praktischen Anwendung.
Als erstes soll ein 12er Quadrat entstehen. Als Primärquadrat soll
das Miniquadrat und als Sekundärquadrat ein 5er Diagonalquadrat zum Einsatz
kommen. Damit will Mag auch zeigen, dass es völlig egal ist welche Quadrate zur
Anwendung kommen. Wichtig ist in diesem Fall nur, dass es sich um magische
Quadrate handelt.
Links ist das Miniquadrat abgebildet. Es wurde als Primärquadrat
gewählt. Das 5er Diagonalquadrat, das rechts abgebildet ist, wurde als
Sekundärquadrat gewählt.
Nach der Bildung von 25 Teilquadraten nach der Reihenmethode
wurden diese nach der Ordnung des 5er Diagonalquadrates zusammen gefügt. So
entstand das untere magische Quadrat der 15. Ordnung. Es ist wie das
Miniquadrat und auch das 15er Quadrat assoziativ. Die magische Summe ist 1695.


In die Zelle 1 des 5er Quadrates wurde das Teilquadrat mit den
Zahlen von 1 bis 9 eingesetzt. In die 2. Zelle das Quadrat mit den Zahlen von
10 bis 19. So wird ein Teilquadrat nach dem anderen eingeordnet. Zuletzt wird
in die Zelle 25 das Teilquadrat mit den Zahlen von 217 bis 225 eingefügt und
das nach der
Reihenmethode gebildete magische Quadrat mit der richtigen
magischen Summe von 1695 ist fertig.
Nach dieser Methode können weitere große Quadrate gebildet werden.
Die mögliche Größe ergibt sich aus dem Produkt der Ordnungszahlen von Primär-
und Sekundärquadrat. Als kleinstes Reihenquadrat kommt ein 9er Quadrat in
Frage, das aus 9 Teilquadraten besteht. Primär- und Sekundärquadrat sind
jeweils das Miniquadrat.
Weitere mögliche Größen von Kombiquadraten sind:
12er: aus Mini- und 4er Quadrat (3 x 4
= 12)
15er: aus Mini- und 5er Quadrat (3 x 5
= 15)
16er: aus 2 mal 4er Quadrat (4 x 4 = 16)
18er: aus Mini- und 6er Quadrat (3 x 6 = 18)
20er: aus 4er - und 5er Quadrat (4 x
5 = 20)
21er: aus Mini und 7er Quadrat (3 x
7 = 21)
24er: aus 4er - und 6er Quadrat (4 x
6 = 24) usw. usw.
Die Reihenquadrate sind nicht gerade attraktiv und die Methode der
Bildung ist leicht zu erkennen. Das trifft auch auf das folgende 12er Quadrat
zu, das aus dem Toppquadrat als Primärquadrat und dem Miniquadrat als
Sekundärquadrat besteht.
Die magische Summe ist 870.

Eine wesentlich bessere Zahlenverteilung wird bei der
Wechselmethode erreicht, die der Reihenmethode sehr ähnlich ist. Die
Wechselmethode wird als nächstes beschrieben.
(Eine günstigere, weniger auffällige Struktur wird auch durch die
Umgestaltung zum Chaosquadrat erreicht. Dazu erfolgen aber später im Abschnitt
Chaosquadrate Angaben.)
4.3. Die Wechselmethode
Die Wechselmethode ermöglicht die Erstellung von mehreren
magischen Quadraten bei Einsatz der ununterbrochenen Zahlenfolge von 1 bis n,
ähnlich der Reihenmethode. Bei der Wechselmethode wird jedoch nicht erst ein
ganzes Quadrat mit Zahlen ausgefüllt, ehe es zum nächsten Quadrat geht, sondern
es wird in jedes Quadrat immer nur eine Zahl eingesetzt und dann zum nächsten
Quadrat gewechselt. Ist eine Zahl im letzten Quadrat eingeschrieben, so wird
wieder beim ersten Quadrat begonnen. Die abgebildeten 3 Teilquadrate zeigen
den Ablauf näher. Das Ausgangsquadrat ist das Topquadrat. Zuerst werden die
Zahlen 1 bis 3 in die Zelle 1 der 3 Teilquadrate eingetragen. Dann folgen die
Zahlen 4 bis 6, die in die Zelle 2 eingesetzt werden. Die Zahlen 7 bis 9 kommen
in die Zelle 3 usw. und zum Schluss die Zahlen 46 bis 48 in die Zell 16 der
Quadrate 1, 2 und 3. Die fertigen 3 Teilquadrate haben die magischen Summen 94,
98 und 102. Die Differenzen derselben sind gegenüber der Reihenmethode sehr
gering.

Die Anordnung der Zahlen ermöglicht es auch hier eine
mathematische Interpretation in der Formel.
Ausgangsquadrat 
Darin bedeuten: Zn =
die neue Zellenzahl
Za
= die Zellenzahl im Ausgangsquadrat
Tg
= Anzahl der Teilquadrate insgesamt
Tn
= das aktuell zu berechnende Teilquadrat
Nachfolgend werden Beispiele zur Anwendung der Formel bei Bildung
der obigen 3 Teilquadrate der 4. Ordnung gezeigt.
Berechnung der neuen Zellenzahl für die
Zelle 11 des 1. Teilquadrat (blau): Zn = 11 x 3 - 3 + 1 = 31
Zelle 12 des 3. Teilquadrates (grün): Zn = 12 x 3 - 3 + 3 = 36
In der Regel genügt es, das Teilquadrat 1 zu berechnen und dann
alle Zellenzahlen der folgenden Teilquadrate um 1 zu erhöhen, was aus obigen 3
Teilquadraten eindeutig zu erkennen ist.
Dazu ein praktisches Beispiel.
Ein 12er Wechselquadrat
Um ein 12er Wechselquadrat zu bilden, sind bei Nutzung des
Topquadrates als primäres Ausgangsquadrat 9 Teilquadrate zu bilden und dann
nach der Ordnung des Miniquadrates als Sekundärquadrat zusammenzufügen. Die
Notwendigkeit der Bindung an das Miniquadrat resultiert aus den nicht
einheitlichen magischen Summen, so wie es auch bei der Reihenmethode der Fall
ist.
Das so entstandene Quadrat ist magisch, pendelbar und distributiv.
Die magische Summe ist 870. Die Zahlenverteilung zeigt keine großen
Auffälligkeiten wie beim Reihenquadrat, zumal Mag hier auch eine weitere
Unterteilung entsprechend der Teilquadrate weggelassen hat.

Das 12er Wechselquadrat
Noch günstiger ist die Zahlenverteilung, wenn das kleinere Quadrat
als Primärquadrat eingesetzt wird. Nachfolgend ein ebenfalls 12er
Wechselquadrat mit dem Miniquadrat als Primärquadrat und dem Topquadrat als
Sekundärquadrat. Vom Ausgangsquadrat, dem Miniquadrat, wurden 16
Wechselquadrate gebildet und nach der Struktur des Topquadrates angeordnet.
Auch hier sind alle Zahlen von 1 bis 144 im Gesamtquadrat vorhanden. Die
magische Summe entspricht auch hier dem Wert von 870. Das Quadrat ist nur
pendelbar. Weitere Eigenschaften sind nicht zu finden.

Die Wechselmethode ist natürlich auch für ungerade Quadrate
anwendbar. Nachfolgend zeigt Mag ein 15er Kombiquadrat das aus dem 5er
Primquadrat als Primärquadrat und dem Miniquadrat als Sekundärquadrat gebildet
wurde. Das entstandene Quadrat enthält alle Zahlen von 1 bis 225. Es ist ein
magisches mit der richtigen magischen Summe von 1695. Um Sie von der Qualität
eines solchen Quadrates zu überzeugen, bittet Sie Mag, das nachfolgende 15er
Quadrat zu analysieren um eine Regelmäßigkeit bzw. Gesetzmäßigkeit der Anordnung
der einzelnen Zahlen herauszufinden. Sollte Ihnen das gelingen, so kann Ihnen
ein hoher Kenntnisstand bei der Gestaltung magischer Quadrate bescheinigt
werden.
Das 15er Wechselquadrat
Doch nun zu den Einzelheiten dieses Quadrates. Die 9 Teilquadrate
der 5. Ordnung, die unter Anwendung der
Wechselmethode gebildet wurden sind alle pandiagonal. Die kleinste magische
Summe eines Teilquadrates ist 545 und die größte 585. Auch hier zeigt sich,
dass die Differenzen zwischen den einzelnen Teilquadraten gering sind. Vor der
Einordnung der Teilquadrate nach dem Muster des Miniquadrates hat Mag diese
durch Verschiebung von beliebigen Zeilen und/oder Spalten verändert. Weder die
kleinsten noch die größten Zahlen der einzelnen Teilquadrate sind an gleicher
Stelle zu finden. Diese Möglichkeit ist bei pandiagonalen Quadraten gegeben.
Was Mag hier praktiziert hat, ist ein Vorgriff auf den Abschnitt
“Chaosquadrate”, in dem die möglichen Veränderung zur Aufhebung von geordneten
Strukturen der Quadrate erläutert wird. Des Weiteren hat Mag das Miniquadrat
um 90° nach rechts gedreht um so eine zusätzliche Hürde bei der Analyse zu
erreichen.
Wenn Sie Näheres erkennen wollen, so unterteilen Sie das 15er
Quadrat in 9 Quadrate der 5. Ordnung. Das sind die pandiagonalen Teilquadrate
mit den magischen Summen von 545 bis 584. Verschieben Sie noch die Zeilen und
Spalten in den einzelnen Teilquadraten so, dass die kleinste Zahl (1, 2, ...
oder 9) in die linke obere Ecke kommt, dann haben Sie die einzelnen
Teilquadrate entsprechend der Struktur des Pentaquadrates gefunden. Das die
Einordnung in ein um 90° nach rechts gedrehten Miniquadrat erfolgte, hat Mag
bereits ausgeführt. Vergleichen Sie nun die Anordnung der 9 kleinen Zahlen und
Sie finden die Struktur des gedrehten Miniquadrates. Damit haben Sie schon das
Geheimnis des 15er Kombiquadrates gelüftet.
Aus Platzgründen hat Mag Wechselquadrate unter Einsatz des
Miniquadrates mit dem Top- und Pentaquadrat dargestellt. Selbstverständlich ist
die Verwendung aller magischen Quadrate möglich. So kann ein 42er
Wechselquadrat gebildet werden, wenn das Sexta- und das Heptaquadrat nach
dieser Methode eingesetzt werden.
Um die Bildung von Wechselquadraten zu vereinfachen hat Mag die
Excel-Datei “Wechselquadrate” erstellt, Diese ist im Abschnitt “Helfer
PC” zu finden und ermöglicht die Ausgabe gewünschter Wechselquadrate bis zur
18. Ordnung.
4.4. Pendelquadrate
Die Bildung von Pendelquadraten ermöglicht die Gestaltung von
ungebundenen größeren magischen Quadraten.
Dabei ist der Aufbau der Pendelquadrate ganz einfach und soll am
Beispiel eines Topquadrates, ein Quadrat der 4. Ordnung erfolgen. Es soll ein
Quadrat der 8. Ordnung entstehen. Dazu muss das Topquadrat 4 mal gependelt
werden. Pendeln ist die Art und Weise der fortlaufenden Eintragung der Zahlen, im Beispiel 1 bis 64.
In die Zellen 1 werden von links nach rechts die Zahlen 1 bis 4
eingeschrieben. Danach werden die Zahlen 5 bis 8 von rechts nach links in die
Zellen 2 eingesetzt. Dann wieder die Zahlen 9 bis 12 von links nach rechts in
die Zellen 3 und weiter von rechts nach links, die Zahlen 13 bis 16 in die
Zellen 4.
So werden alle weiteren Zahlen in die Quadrate eingeschrieben.
Die entstandenen 4 Quadrate haben alle die gleiche magische Summe
von 130.
Dieses hin und her des Eintragens entspricht dem Pendeln einer
Uhr, woher es auch seine Bezeichnung hat.
Die beschriebenen Eintragungen der Zahlen sind in den unten
abgebildeten 4 Quadraten gut zu erkennen.


Das so entstandene Quadrat der 8. Ordnung (links) ist nicht nur
magisch, sondern auch pandiagonal, was darauf zurückzuführen ist, dass das
Topquadrat ein pandiagonales ist.

Zum Beweis der Pandiagonalität wurden die 1. Spalte nach hinten
und die oberen 2 Zeilen nach unten versetzt (rechtes Quadrate). Das Quadrat ist
nach wie vor magisch und pandiagonal mit der richtigen magischen Summe von 260.
Jede Zahl von 1 bis 64 ist nur einmal vorhanden.
Als weiters Beispiel, ein Pendelquadrat der 18. Ordnung.
Es wurde aus dem Hexaquadrat, ein magisches Quadrat der 6.
Ordnung, gebildet. Dazu wurde es 9 mal gependelt und zu einem Quadrat der 18.
Ordnung zusammengesetzt.

Das gependelte Quadrat der 18. Ordnung mit der richtigen magischen
Summe von 2925. Es ist magisch aber nicht pandiagonal, da das 6er Hexaquadrat
nicht pandiagonal ist. Alle
Zahlen von 1 bis 364 sind lückenlos und nur einmal vorhanden.

Allgemein kann die Aussage getroffen werden, dass Kombiquadrate
dann pandiagonal werden, wenn die eingesetzten Primär- und Sekundärquadrate
pandiagonale sind. Dabei ist es egal, ob die Teilquadrate nach der Reihen-,
Wechsel- oder Pendelmethode gebildet wurden. Korrekturquadrate scheiden aus, da
aufgrund des Tausches von Blöcken diese nicht pandiagonal sein können.
Bedingung ist, dass die gebildeten Teilquadrate nicht verändert werden dürfen.
Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel. So kann ein 8er Kombiquadrat aus 4
gependelten Topquadraten pandiagonal sein, wenn diese in ein Folgequadrat
eingeordnet werden. Selbst die Einordnung von gependelten Primquadraten in ein
pandiagonales Sekundärquadrat kann zu einem pandiagonalen Kombiquadrat führen.
Da die Bildung der Pendelquadrate nach festen Regeln erfolgt, war
auch die Bildung von Formeln zur Berechnung der Pendelquadrate gegeben, was
auch den Einsatz des Computers ermöglicht hat.
(Siehe dazu unter “Helfer PC”, “Pendelquadrate”, eine
Excel-Datei.)
Diese
Formeln sind: Für die geraden
Zahlen Zn=Za*Tg+1-Tn und
für die ungeraden Zahlen Zn=(Za-1)*Tg+Tn
Es bedeuten: Zn =
neue Zellenzahl
Za
= Zellenzahl im Ausgangsquadrat
Tg
= Gesamtanzahl der Teilquadrate
Zn
= Das aktuell zu berechnende Teilquadrat
Durch das gependelte Eintragen der Zahlen erfolgt stets ein
Ausgleich der Summen, wodurch die magischen Summen der einzelnen Teilquadrate
alle die gleiche Größe haben. So ist in den 4er Pendelquadraten zum Beispiel
die Summe der ersten beiden Zahlen in allen 4 Quadraten gleich. Sie beträgt
1+8=9, 2+7=9, 3+6=9 und 4+5=9. Diese Form der Eintragung ist der Bildung von
Duoreihen ähnlich.
Es ist verständlich, dass ungerade Quadrate, wie das 5er oder 7er,
nicht pendelfähig sind, denn hier würde der Ausgleich nicht erfolgen und die
Teilquadrate hätten keine einheitlichen Reihensummen und wären damit auch nicht
magisch.
Mag hat jedoch eine Möglichkeit geschaffen, mit der auch ungerade,
vorwiegend pandiagonale Primquadrate, durch Austausch von Blöcken in gleich
große Quadrate umgewandelt werden können. Die Beschreibungen dazu erfolgen in
der nächsten Datei “Korrekturquadrate” und auch unter “Helfer PC”,
“Korrekturquadrate”.
4.5. Die Korrekturmethode
Bei den einzelnen Methoden war es nicht möglich ungerade Quadrate
zu bilden, die aus mehreren, gleich großen, ungeraden Quadraten bestehen. Das
war nur durch die Pendelmethode mit geraden, pendelbaren Quadrate zu erreichen.
Um diesen Mangel abzuhelfen, hat Mag die Korrekturmethode entwickelt. Ziel ist
es, durch Austausch von Blöcken ungerade Teilquadrate mit einheitlichen
magischen Summen zu bilden.
Die Korrekturmethode ist keine eigenständige Methode, sondern eine
Ergänzung insbesondere der Wechselmethode.
Korrektur von Primquadraten
Mag wird nun die Korrekturmethode anhand von 9 magischen
Wechselquadraten der 5. Ordnung, die auf der Grundlage des 5er Primquadrates
(Pentaquadrat) erstellt wurden, erläutern.
Als erstes die 9 Wechselquadrate der 5. Ordnung.



Mag ging davon aus, dass es möglich sein muss, diese Differenzen
bei den magischen Summen durch den Austausch der einzelnen Blöcke so zu
verändern, dass die magischen Summen in allen Teilquadrate gleich groß werden.
Das ist gelungen was er am Beispiel aufzeigen wird.
Damit Sie die einzelnen Schritte besser nachvollziehen können, hat
Mag bei den Wechselquadraten die ersten Zellenzahlen der einzelnen Blöcke grün
markiert. Er weist auch darauf hin, dass die Abstände von Block zu Block
ebenfalls gleich sind. Sie sind das Produkt von Ordnungszahl multipliziert mit
der Anzahl der zu bildenden Quadrate. Im Beispiel ist das 5 x 9 = 45. Wenn Mag
den Tausch der Blöcke nennt, so nennt er zum besseren Verständnis nur die erste
Zahl des Blockes, die er Leitzahl nennt, und nicht alle Zahlen des Blockes.
Nun zu den einzelnen Schritten die als Beispiel zu verstehen sind.
Es sind auch andere Varianten denkbar. Um eine gute Übersicht zu haben hat sich
Mag nur auf das Wesentliche konzentriert, welches in der folgenden Tabelle
aufgeführt ist.
In der 1. Tabelle (Abb. 1) sind die Nummern der Quadrate, deren
magische Summen und die Differenzen zum mittleren Quadrat, dem 5., mit einer
magischen Summe von 565 ausgewiesen.
Bei den folgenden Tauschvorgängen ist zu beachten, dass die
mittlere, die 5. Spalte möglichst nicht in den Tausch einbezogen wird.
Besonders bei vielen Teilquadraten muss die Mitte als Reserve verbleiben.
Lediglich in den Fällen, wo die Anzahl der Teilquadrate gleich oder kleiner der
Ordnungszahl der Teilquadrate ist, bietet sich der Tausch auch mit der Mitte
an. Mag wird das anhand eines Quadrates der 15. Ordnung, das sich aus 9
Quadraten der 5. Ordnung zusammensetzt beschreiben. Des weiteren werden immer primär
die Spalten bearbeitet, die zur Mitte den gleichen Abstand haben, wobei von
außen nach innen vorgegangen wird. Eine feste Regel kann nicht vorgegeben
werden. Es kann durchaus möglich sein, dass ein angestrebter Weg nicht zu einer
Lösung führt. Dann muss eben ein anderer Weg beschritten werden.

Im Beispiel wird mit den Spalten 1 und 9 begonnen. Die Spate 1
muss um 20 erhöht und die Spalte 9 um 20 reduziert werden. Der Tausch des
Blockes 1 vom Quadrat 1 mit Block 9 vom Quadrat 9 bringt einen Ausgleich von 8.
Auch der Tausch des Blockes 46 mit den Block 54 dieser beiden Quadrate bringt
ebenfalls einen Ausgleich von 8 (Siehe blaue Markierung). Es fehlen noch 4 zum
vollständigen Ausgleich. der wird erreicht durch Tauschen der Blöcke 91 mit 92
und 136 mit 139 (gelb), sowie 99 mit 98
und 144 mit 141(rot). Damit wird der Ausgleich der Quadrate 1 und 9 geschafft,
gleichzeitig aber die Quadrate, bzw. Spalten 2, 4, 6 und 8 verändert.
Diese Veränderungen sind in der Abb. 2 eingearbeitet. Sowohl die
ersten Zahlen der Blöcke, als auch die neuen magischen Summen und deren
Differenz zu 565 sind dargestellt. Gleichzeitig sind die Spalten 1 und 9, was
zugleich die Quadrate 1 und 9 bedeutet, grün markiert, als Zeichen dafür, dass
diese Quadrate fertig gestellt sind.

Jetzt kann die Bereinigung der nächsten Quadrate vorgenommen
werden. Dabei dürfen natürlich keine Blöcke aus den fertig gestellten Quadraten
einbezogen werden. Das Tauschen ist wieder farbig gekennzeichnet.
STOP!!!
Diese Methode, die eine reine Puzzlearbeit ist, wird sicherlich
nicht begeistert aufgenommen und eher der
Wechselmethode der Vorzug gegeben.
Sie zeigt aber wie Mag begonnen hat, eine Lösung zu finden.
Gleichzeitig wird ein möglicher Weg zu einem Ergebnis gezeigt, der
ausbaufähig ist.
Mag hat diese Methode weiter entwickelt, indem er nur 3 Blöcke
nach der Wechselmethode belassen hat und die übrigen Blöcke in den Quadraten,
die ja eine gerade Anzahl sind, durch Pendeln gleichgroß gemacht. Dadurch
konnten die Differenzen zwischen den Quadraten vermindert werden und die
jeweils 3 nicht gependelten, Blöcke, reichten aus um einen erfolgreichen Tausch
vorzunehmen.
Die so gefundenen Lösungen wurden immer mehr verbessert. Dabei ist
es Mag gelungen empirische Formeln zu bilden, die den Tausch mittels Computer
ermöglichen.
Die so entstandene Datei ist unter den Namen “Korrekturquadrate”
als Excel-Datei im Teil “Helfer PC” zu finden.
Es brauchen nur 3 Eingaben, die Ordnungszahl, die Anzahl der
insgesamt gewünschten Quadrate und das jeweils aktuelle Quadrat gemacht werden
und das Programm gibt das korrigierte Quadrat aus. Es können korrigierte
Primquadrate bis zur 19. Ordnung, auch das 3er abgerufen werden. Diese sind
magisch, mit gleichen magischen Summen und können wahllos zu größeren Quadraten
zusammengesetzt werden, die ebenfalls magisch sind und alle Zahlen von 1 bis n
lückenlos und nur einmal enthalten. Lediglich beim 3er muss beachtet werden,
dass nur ein Quadrat magisch und die anderen nur teilmagisch sind, was bei der
Zusammensetzung zu beachten ist.
Unter “Helfer PC” finden Sie auch die weiteren Erläuterungen zu
den Korrekturquadraten und deren mathematischen Lösung. (Besonders für Fans
gedacht.)
Mittels der Erfahrungen, die bei der Entwicklung des PC-Programms
gemacht wurden, ist auch eine rationelle Erstellung von Korrekturquadraten ohne
Einsatz eines Computers möglich und wird nachfolgend beschrieben.
Bildung von Korrekturquadraten ohne Einsatz eines Computers
Mag erkannte, dass für die Bildung der Korrekturquadrate nur 3
Blöcke notwendig sind. Das bedeutet allerdings auch, dass die übrigen Blöcke
durch entsprechende Veränderungen gleich groß sein müssen, was durch das
Pendeln ermöglich wird.
Auf dieser Erkenntnis aufbauend suchte er nach entsprechenden
Lösungen. Im Ergebnis fand er den
Algorithmus, der die Bildung von Formeln ermöglicht. Das Ergebnis wird
in den nachstehenden Tabellen vorgestellt.
Links
ist die Tabelle für das Pentaquadrat, ein Quadrat der 5. Ordnung, in der
aufgezeigt wird, wie eine Einordnung der Blöcke möglich ist, um alle Quadrate
gleichgroß zu gestalten.
Es
sollen insgesamt 9 Korrekturquadrate der 5. Ordnung entstehen. Die roten Zahlen
sind die Nummern der 9 zu bildenden Korrekturquadrate. Die blauen stehen für
die jeweils 5 Blöcke. Alle schwarzen Zahlen besagen, aus welchem Wechselquadrat
der entsprechende Block einzusetzen ist.
Zum
Beispiel sind in das 3. Korrekturquadrat (rote 3) einzusetzen:
als 4. Block der 4. Block aus
Wechselquadrat 3, (d. h. keine
Änderung)
als 5. Block der 5. Block aus
Wechselquadrat 7,
als 1. Block der 1. Block aus
Wechselquadrat 3, (d. h. keine
Änderung)
als 2. Block der 2, Block aus
Wechselquadrat 8 und
als 3. Block der 3. Block aus
Wechselquadrat 4.
(Die
9 Wechselquadrate der 5. Ordnung wurden am Anfang der Erläuterung
abgebildet.)
Die
erfolgten Änderungen sind in der
Abbildung rechts zu erkennen.

Das
rechte Quadrat ist magisch mit der jetzt richtigen magischen Summe von 565. Das
linke Quadrat ist zum Vergleich das Ausgangsquadrat, das 3. Wechselquadrat.
So
können alle 9 Wechselquadrate in 9 Korrekturquadrate mit der einheitlichen
magischen Summe von jeweils 565 umgewandelt werden und zu einem Quadrat der 15.
Ordnung mit der magischen Summe von 1695 zusammengefügt werden.

Die
einzelnen Quadrate wurden absichtlich ohne jegliche Veränderung eingesetzt.
In
dieser Form können weitere ungerade Kombiquadrate erstellt werden. So z. B. ein
Quadrat der 9. Ordnung durch 3 mal 3 Korrekturquadrate der 3. Ordnung oder auch
sehr große Quadrate, wie ein Quadrat der 85. Ordnung, das aus 25
Korrekturquadraten der 17. Ordnung besteht.
(Dazu
sollte allerdings die Excel-Datei “Korrekturquadrate” genutzt werden.)
Die
Gestaltung der Tabellen ist leicht zu erkennen.
Im
grünen Bereich wird die gleich große Summe für die Blöcke 4 bis n durch eine
gegenläufige Eintragung der Anzahl der zu bildender Quadrate erreicht. Die
gegenläufige Eintragung erfolgt in die Blöcke mit ungerader Zahl.
Bei den
Blöcken 1 bis 3 (blauer Bereich) konnte nicht so einfach verfahren werden. Der
Grund ist, dass die Summen aus diesen 3 Böcken das 1,5-fache der Summe von
jeweils 2 Blöcken aus dem grünen Bereich ergeben müssen. Im Beispiel ist das 1,5 * (1 + 9) = 15.
Dazu
wurde folgende Lösung gefunden:
- In die
Spalte 1 (für Block 1 im jeweiligen Quadrat) werden die Blöcke von oben
nach unten eingetragen.
- In die
Spalte 2 erfolgt die Eintragung in gleicher Weise, allerdings ab der mittleren
Zeile, die hier für das 5. Korrekturquadrat
steht. Unten angekommen, wird von oben
aus weiter eingetragen.
- In die
3. Spalte wird dann nur noch die Ergänzung der Summe aus Spalte 1 und 2
zur Summe 15 eingesetzt. Das Ergebnis ist als
Regel erkenntlich. Die Eintragung
erfolgt von unten nach oben. Dabei wird mit
den ungeraden Zahlen begonnen und
nach der Mitte mit den geraden Zahlen
beendet.
Die
Abbildung weiter vorn rechts ist die Tabelle für ein Quadrat der 11. Ordnung,
für das ebenfalls 9 Korrekturquadrate erstellt werden sollen.
Die
weitere Analyse ergab, dass auch bei der Bildung einer anderen Anzahl von
Korrekturquadraten diese Ordnung zutrifft, was am folgenden Beispiel gezeigt
wird.

Tabelle für die Bildung von 13
Korrekturquadraten
der 11.
Ordnung. Hier muss die Summe der Blöcke
1 bis 3 = (1 + 13) * 1,5 = 21 sein.
Wichtig ist der Hinweis, dass diese Methode nur bei den perfekten,
pandiagonalen Quadraten zu einer völlig zufriedenen Lösung führt. Andere
ungeraden Quadrate, wie z. B. 9er, können nur erschwert zu einheitlichen
magischen Quadraten korrigiert werden. Des weiteren ist diese Methode nur
anwendbar, wenn die Anzahl der zu korrigierenden Quadrate ungerade ist, das
bedeutet, dass z. B. nicht 4 perfekte 5er oder 7er Quadrate zu einheitlichen
Quadraten korrigiert werden können. In einem solchen Fall würden die magischen
Summen der Teilquadrate keine ganzzahligen Werte ergeben.
Eine Sonderstellung nimmt dabei das 3er Miniquadrat ein. Es ist
kein pandiagonales Quadrat und folglich nur bedingt als Korrekturquadrat
einsetzbar. Dazu ein Beispiel:

Quadrat der
3. Ordnung. Alle anderen Zahlenreihen erfüllen diese
Bedingung nicht.
Trotzdem kann ein magisches Quadrat der 9. Ordnung gebildet
werden. Dazu müssen die 3er Teilquadrate so zusammengefügt werden, dass das 9.
Quadrat in die Mitte kommt. Ansonsten genügt das Wenden von 2 Teilquadraten um
die senkrechte Achse um die richtige Diagonale zu einer fallenden zu machen. In
der Abbildung sind ausnahmsweise die Diagonalen blau gekennzeichnet.

Im weiteren Beispiel wird ein magisches Quadrat der 21. Ordnung
gebildet.
´ 
Dazu wurden 9 Korrekturquadrate der 7. Ordnung beliebig
zusammengesetzt. Die magische Summe ist mit 4641 richtig. Auch sind alle Zahlen
von 1 bis 441 nur einmal vorhanden.
Eine
Nachbetrachtung
Die
Bildung von Korrekturquadraten können einfacher durch direkte Berechnung der
Zahlen für die Korrekturquadrate erstellt werden. Damit kann der etwas
umständliche Weg über Wechselquadrate und Übertragung von ganzen Blöcken aus
anderen Wechselquadrate in die Korrekturquadrate umgangen werden.
Die
Formel dafür ist: Zn=(Bn-1)*A*O+Qn
Darin
bedeuten: Zn = 1.Zahl im Block Bn
Bn = Block für den die 1. Zahl berechnet
werden soll
A =
Anzahl der zu bildenden Korrekturquadrate
O = Ordnungszahl der Korrekturquadrate bzw.
Ausgangsquadrate
Qn = Quadrat
aus dem der Block zu entnehmen ist (Wird der Matrix entnommen.)
Als
Beispiel soll die 1. Zahl für Block 3 im 5. Korrekturquadrat berechnet werden.
Es sollen 9 Korrekturquadrate der 7.Ordnung entstehen. Die 9 Korrekturquadrate
der 7. Ordnung können dann zu einem Quadrat der 21. Ordnung zusammengefügt
werden.
Beachte
dazu die Matrix (links) und das Quadrat.
Das
ist: (3-1)*9*7+9=135 (siehe blau schattierte Zahl im Quadrat)
Die
restlichen Zahlen des 3.Blockes werden durch jeweilige Erhöhung der Zahlen um
die Anzahl der zu bildenden Korrekturquadrate berechnet und nach einem
Rechtssprung in die Zellen eingesetzt. Siehe dazu die grün schattierten Zellen
mit den Zahlen 144, 153, 162 bis 189, die schrittweise um 9 erhöht sind.
Die 1.
Zahl des 3. Blockes im Quadrat 7 ist nach dieser Formel: (3-1)*9*7+5=131. Das ist 4 weniger als
135 für das 5. Quadrat, was auch die Differenz zwischen den Matrixzahlen 9 und 5 ist. Das ist logisch, denn für beide
Quadrate gilt der gleiche Teil der Formel
(3-1)*9*7=2*63=126. Er wirkt wie eine Konstante wobei lediglich
die unterschiedlichen Zahlen aus der Matrix zugerechnet werden. Das wäre für
Quadrat 1: 126+8=134, für Quadrat 2:
126+6=132 usw. bis zum Quadrat 9: 126+1=127. Die so ganz einfach
berechneten 1. Zahlen der 3. Blöcke in
den Quadraten 1 bis 9 sind in der
rechten Tabelle dargestellt.
Aber es
geht noch einfacher!
Man
berechnet die 1. Zahl im Block. Die Zahlen für die 1. Zahl im nächsten Quadrat
werden berechnet mit +/- der Differenz zur nächsten Matrixzahl. Das ist in der rechten Tabelle zu
erkennen. Bei den Blöcken 1, 4 und 6 ist diese Differenz nur +1 und bei den
Blöcken 5 und 7 ist die Differenz -1.
Diese
mathematischen Regeln hat Mag zu einem späteren Zeitpunkt durch Analysen erkannt, weshalb sie erst in der Nachbetrachtung beschrieben werden.
Und auch
diese sind nicht das Letzte zu den Korrekturquadraten.
Da die
mathematischen Regeln erarbeitet sind, ist auch eine Berechnung mittels PC
gegeben. Wie bereits am Anfang beschrieben, hat Mag ein Excel-Programm erstellt
mit dem die Korrekturquadrate berechnet und fertig ausgegeben werden können.
Das
Excel-Programm “Korrekturquadrate” finden Sie im Abschnitt “Helfer PC”.
5.1. Chaosquadrate
Chaosquadrate sind keine eigenständigen Quadrate, sondern Quadrate
die u. a. wie bisher beschrieben gebildet, aber anschließend so umgestaltet
werden, dass deren Ordnung aufgehoben, bzw. nur schwer erkennbar ist. Dabei
gilt, dass die Umwandlung nur so erfolgen darf, dass das Quadrat als magisches
erhalten bleibt.
Die bisher gebildeten magischen Quadrate hat Mag weitgehend
unverändert dargestellt. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, die einzelnen
Schritte bei deren Bildung zu verfolgen, wodurch Sie sich das erforderliche
Wissen besser aneignen können. Mag hat gezeigt, dass nahezu alle Quadrate durch
Analyse und Synthese aus dem Miniquadrat und dem Dürerquadrat entstanden sind.
So wie Mag sind auch Andere in der Lage durch analytische Arbeit die einzelnen
Methoden zu entschlüsseln.
Um die Analysen zu erschweren hat Mag Prinzipien zur Bildung von
Chaosquadraten erarbeitet. Diese ermöglichen es, die magischen Quadrate durch
ein geordnetes Chaos so zu verändern, dass deren Struktur nicht ohne weiteres
erkennbar ist. Des weiteren hat die Bildung von Chaosquadraten auch die
Zielstellung, wenig attraktive Quadrate optisch aufzuwerten. Das trifft unter
anderem auf die Quadrate zu, die mittels der Diagonal- oder Reihenmethode
gebildet wurden.
Ehe Mag auf einige dieser Prinzipien eingeht, möchte er darauf
hinweisen, dass durch geschickte Anwendung des bisher gelernten bereits die
Quadrate in kleiner Form umgestaltet werden können. Durch Versetzen von Reihen,
Wenden um die Achsen kann bereits die
Struktur so verändert werden, dass es eine Analyse erschwert. Auch bei den
ungeraden Quadraten sind Möglichkeiten gegeben. Durch Nutzung von Doppel- oder
Dreifachsprung, oder des freien Springen bei größeren Quadraten kann die
Systematik des Aufbaues unkenntlicher gemacht werden. Werden perfekte Quadrate
zu einem größeren zusammengefügt, so sollten die Teilquadrate nach der Wechselmethode
gebildet werden, weil diese die Versetzung von Reihen ermöglicht, denn diese
sind pandiagonal. In dieser Form finden Sie sicherlich weitere Möglichkeiten.
Hier ein Beispiel mit pandiagonalen Quadraten.

Das linke pandiagonale Quadrat der 8. Ordnung mit der magischen
Summe von 230 setzt sich aus 4 gependelten Topquadraten zusammen. Die Struktur
ist zu erkennen. Für das rechte Quadrat wurden die Quadrate beliebig eingefügt. Vorher wurden
jedoch noch Reihen und/oder Zeilen versetzt. Ein Quadrat wurde belassen, bei
einem 2 Zeilen, bei einem 2 Spalten und beim letzten 2 Reihen und 2 Spalten
versetzt.
Das Quadrat ist magisch, aber nicht mehr pandiagonal, was in der
Regel bei Chaosquadraten zutrifft.
Da die Chaosquadrate einige Eigenschaften, wie pandiagonal,
homogen usw. verlieren können, sollte
die Umgestaltung zu Chaosquadraten erst am Schluss der Bildung von magischen
Quadraten erfolgen.
Eine weitere Möglichkeit der Reihenverschiebung besteht, wenn das
ganze Kombiquadrat ebenfalls pandiagonal ist, wie z. B. das links oben gezeigte
Quadrat der 8. Ordnung.

Durch verschieben der unteren Zeile nach oben und der hintere
Spalte nach vorn entstand das linke Quadrat. Es ist magisch und pandiagonal.
Durch eine farbige Gestaltung ergibt sich ein ziemlich attraktives Quadrat und
Sie können stolz verkünden:
“Dieses Quadrat der 8.
Ordnung ist ein magisches mit der magischen Summe von
260. In diesem Quadrat
ist ein exzentrisch eingefügtes Quadrat der 4. Ordnung mit
der magischen Summe von
130 enthalten.”
Damit sind jedoch noch nicht alle Möglichkeiten der Umgestaltung
ausgeschöpft. Das 4er Quadrat ist ein pandiagonales und kann somit noch
verändert werden. Das ist aber nicht ganz leicht. Die fallende Diagonale des
4er Quadrates befindet sich voll und ganz in der fallenden Gesamtdiagonale. Das
trifft allerdings nicht auf die steigende Diagonale zu. In dieser ist das 4er
lediglich mit den Zahlen 17 und 9 in der Gesamtdiagonalen enthalten. Bei einer
Veränderung des 4er muss gesichert werden, dass die Summe von 17+9=26 erhalten
bleibt. Dies ist nur möglich durch den Tausch der Zahlen 1+25 (oben links) mit
den Zahlen 17+9. Das kann aber nicht durch einen einfachen Tausch erfolgen. Das
gewünschte Ergebnis wird durch das Wenden des 4er Quadrates um seine senkrechte
Achse und anschließende durch Versetzen der oberen beiden Zeilen nach unten
erreicht. Der Tausch ist perfekt und ist das Ergebnis des rechten 8er
Quadrates. Es ist magisch mit der
magischen Summ von 260. Ebenfalls das 4er mit 130 als magische Summe. Die letzte
Änderung führt dazu, dass das Quadrat nicht mehr pandiagonal ist.
Mag wird die vorangegangenen kleinen Möglichkeiten bei den
weiteren Erläuterungen zu den Prinzipien der Umgestaltung von magischen
Quadraten in Chaosquadrate nicht nutzen, damit Sie den Darlegungen besser
folgen können. Es bleibt Ihnen überlassen, diese vor einer Umgestaltung
zusätzlich zu nutzen.
Das Rautenprinzip
Das Rautenprinzip ist im Gegensatz zum Splittingprinzip für alle
magischen Quadrate geeignet. Beim Rautenprinzip werden Zeilen und Spalten
ausgetauscht. Wichtig ist dabei, dass die Zeilen gleiche Abstände zur Achse
haben müssen, ebenso die Spalten.
Nur so wird erreicht, dass die Zahlen der Diagonalen wieder in die
Diagonalen eingeordnet werden. Das erfolgt in diesem Fall nicht in die andere,
sondern in die gleiche Diagonale.
Beim Rautensystem sind zwei unterschiedliche Varianten möglich.
Bei der ersten werden die Zeilen und Spalten innerhalb einer Raute getauscht,
auch wenn mehrere Rauten vorgesehen sind. Bei der zweiten Variante werden die
Zeilen und Spalten zwischen mehreren Rauten ausgetauscht.
Ehe Mag zu den beiden Varianten im Einzelnen kommt, soll das
Rautenprinzip an einem Beispiel eines Pentaquadrates demonstriert werden. Abb.
1 zeigt das unveränderte Pentaquadrat. Die Zeilen und Spalten die getauscht
werden sollen sind blau gekennzeichnet. Sie bilden eine Raute. Alle Zeilen und
Spalten haben zur Mitte eine gleiche Entfernung.
Als erstes werden die Spalten 2 und 4 getauscht. Das
Zwischenergebnis ist in Abb. 2 zu erkennen. Die Summen der Spalten und Zeilen
sind geblieben, nicht aber die der Diagonalen. Nun werden im 2. Quadrat die
Zeilen b und d getauscht. Abb. 3 zeigt das fertige Chaosquadrat. Es ist ein
magisches, aber kein pandiagonales mehr. Deutlich ist zu erkennen, dass sich
die Zahlen 23 und 12 der fallenden Diagonale weiterhin in der fallenden
Diagonale befinden, jedoch haben sie die Plätze getauscht. Das Gleiche trifft
auf die Zahlen der steigenden Diagonale zu.
Die Abb. 3 zeigt auch, dass die einfache Springermethode, nach dem
das Pentaquadrat gebildet wurde, nicht mehr zu finden ist. Aus der Zuordnung
der einzelnen Zahlen zueinander ist kein System erkennbar.

Wichtig ist, dass für den 2.Tausch, in diesem Falle der Tausch der
Zeilen, der Tausch nicht nach dem unveränderten Quadrat nach Abb. 1 erfolgt,
sondern auf der Basis des durch den 1. Tausch veränderten 2. Quadrat. Wird das nicht beachtet, kommt es
zu falschen Summen der Diagonalen.
Nachfolgend ein aus 4 gependelten Topquadraten bestehendes 8er
Quadrat. Abb. 1 zeigt das unveränderte Quadrat in das 2 Rauten, blau und grün,
eingeordnet wurden. Es erfolgt der Tausch innerhalb jeder Raute. Folglich wird
die Spalte 1 mit Spalte 8 und Spalte 3 mit Spalte 6 getauscht. Abb. 2 zeigt das
Zwischenergebnis. Nun werden auf der Grundlage des 2. Quadrates die Zeilen a
und h, sowie c und f getauscht. Abb. 3 zeigt das fertige Chaosquadrat, aus dem
Sie weitere Einzelheiten entnehmen können. Zur weiteren Betrachtung hat Mag
das Quadrat 3 als 4. Quadrat ohne Schattierung, Zeilen- und
Spaltenkennzeichnung abgebildet. Auch hier sind die Strukturen des
Quadrataufbaues nicht mehr zu erkennen. Allerdings treten Eigentümlichkeiten
in Form von jeweils 4 zusammenhängenden Zahlen auf. Mag hat diese rot
hinterlegt. Das ist Zufall und ohne Bedeutung. Eine Ordnung kann daraus nicht
abgeleitet werden, denn diese Zufälle treffen auf die übrigen Bereiche des
Quadrates nicht zu.


Derartige Zufälle können durch die 2. Variante ausgeschlossen
werden. Sie ergeben auch ein besseres Quadrat, insbesondere bei Einsatz von
Quadraten die nach der Wechselmethode gebildet wurden. Zur Demonstration hat
Mag ebenfalls das voherige 8er Quadrat und die gleichen Rauten gewählt.

Bei dieser Variante werden die Zeilen und Spalten zwischen den
Rauten ausgetauscht. Abb. 2 zeigt den erfolgten Austausch der Spalten 1 (blau)
und 3 (grün), sowie 6 (grün) und 8 (blau). Analog werden die Zeilen getauscht.
Abb. 3 und 4 zeigen das Endergebnis, ein besseres als beim Tausch innerhalb der
Rauten.

Dass mit der Variante 2 wesentlich bessere Ergebnisse erreicht
werden können, zeigt Mag noch am Beispiel eines nach der Additionsmethode
erstelltes Quadrat der 9. Ordnung. Links das Ausgangsquadrat und rechts das
Chaosquadrat. Es wurden die Spalten 2 mit 4 und 6 mit 8, sowie die Zeilen b mit
d und f mit h getauscht. Die Strukturen wurden auch hier vollständig
aufgehoben.

Beim Rautenprinzip gilt, dass nur etwa die Hälfte der Zeilen und
Spalten getauscht werden dürfen. Diese Regel schließt bei kleineren Quadraten
die Anwendung der Variante 2 aus.
Das Splittingprinzip
Das Splittingprinzip kommt bei Kombiquadraten, wie den Additions-,
Wechsel- und Pendelquadraten zur Anwendung. Bei diesem Prinzip werden die
einzelnen Teilquadrate in gleich große Abschnitte aufgesplittet und versetzt
zusammengefügt. Dabei werden die einzelnen Abschnitte so positioniert, dass sie
sich in den Zeilen, Spalten und Diagonalen im großen Quadrat wieder zur
magischen Summe ergänzen, ohne dass sie wieder komplette Teilquadrate bilden.
Das Gesagte wird am Beispiel eines 12er Quadrates, das sich aus 4 gependelten
6er Quadraten zusammensetzt, verständlich gemacht. Die Teilquadrate sind
farblich unterschiedlich gestaltet und in der folgenden Abbildung dargestellt.

Die 4 Teilquadrate wurden in 4 Abschnitte in der Größe 3 x 3
Zellen unterteilt. Danach wurden die 1. Abschnitte der 4 Teilquadrate zu einem
6 x 6 großen Teil verbunden. Das Gleiche erfolgte mit den anderen Teilen. Aus
der nächsten Abbildung ist die Verteilung zu erkennen. Es existiert in diesem
12er Quadrat kein 6er mehr. Die Strukturen sind aufgehoben. Trotzdem ist es ein
magisches Quadrat geblieben. Die magische Summe mit 870 ist in allen Reihen
richtig.

Das gleiche 12er Quadrat kann natürlich auch in Quattros mit je 4
Zellen aufgeteilt und wie im vorangegangenen Beispiel zusammengesetzt werden.
Das so entstandene 12er Quadrat ist magisch mit der magischen Summe von 870. Es
ist pendelbar, denn in jeder Reihe befinden sich 6 gerade und 6 ungerade Zahlen
und es ist distributiv, denn in jeder Reihe befinden sich jeweils 6 Zahlen
kleiner 73 und 6 Zahlen größer 72.
Diese Eigenschaften treffen auch auf das zuerst aufgeführte
Beispiel zu. Weiter Eigenschaften sind nicht vorhanden.

Eine andere, weitaus günstigere, aber auch etwas komplizierte
Variante ist das Aufsplitten gependelter vollkommener Quadrate in Quattros und
deren unregelmäßige Zusammensetzung zum neuen Quadrat. Dazu ein Beispiel mit 9 gependelten
Topquadraten, die nach dem Miniquadrat zu einem 12er Quadrat zusammengefasst
wurden.

Bevor es jedoch an die Zusammensetzung der 36 Quattros geht, sind
eine Analyse der einzelnen Quadrate und deren Quattros erforderlich.
Zergliedert man nämlich die gependelten Quadrate in Quattros, vorausgesetzt sie
wurden aus einem einheitlichen
vollkommenen Quadrat gebildet, so haben diese gleiche Erscheinungsbilder,
jedoch wechseln diese in insgesamt 4 Varianten. Im nachfolgenden Bild wurden
das gelbe und das zyanfarbene Quadrat in Quattros geteilt und deren
Reihensummen gebildet.

Alle Quattros haben 109 und 181 als Spaltensumme. Die Zeilensummen
sind einheitlich 127 und 163. Nur die Diagonalen haben keine gleiche Größe. Je
nach Wahl des zu pendelten vollkommenen Quadrates können auch die Diagonalen 2
gleiche Größen haben. Allerdings werden dann die Summen der Zeilen oder Spalten
ungleich.
Die Zusammensetzung der 36 Quattros zu einem Chaosquadrat erfolgt
unregelmäßig, wobei die Unregelmäßigkeit allerdings begrenzt ist, denn
bestimmte Grundsätze müssen schon beachtet werden.
Als erstes müssen jeweils 2 Quattros aus 3 Teilquadraten so in die
Diagonalen eingesetzt werden, dass die Diagonalen die erforderliche magische
Summe von 870 ergeben. Durch die farblich gekennzeichneten Quattros kann die
Einordnung erkannt werden.

Die restlichen Quattros werden nun in die verbleibenden Lücken so
eingesetzt, dass auch bei den Zeilen und Spalten die magische Summe von 870
erreicht wird. Dabei können eventuell 4er Teilquadrate entstehen, deren Zeilen-
und Spaltensummen gleiche Summen haben, jedoch falsche Summen bei den
Diagonalen.
Eine komplexe Anwendung
Nachfolgend wird Mag ein Beispiel zeigen, bei dem die Strukturen
einzelner Quadrate verschieden verändert werden, um aus den einheitlichen
Strukturen der Teilquadrate uneinheitliche zu gestalten, um so eine Analyse zu
erschweren, bzw. unmöglich zu machen. Dabei soll aber die Besonderheit dieses
Quadrates nicht aufgehoben werden. Das folgende 15er Quadrat ist ein magisches
mit der magischen Summe von 1695. Es besteht aus 9 Teilquadraten der 5. Ordnung. Das Besondere dieses Quadrates
besteht darin, dass alle Teilquadrate gleich große Quadrate mit einer
magischen Summe von 565 sind. Das konnte nur durch die Anwendung der
Korrekturmethode erreicht werden. Die Anordnung der Teilquadrate und deren
gleichmäßige Struktur ist leicht zu erkennen. Es sind Quadrate, die denen der
Wechselmethode entsprechen. Lediglich in den einzelnen Blöcken treten
Differenzen auf. Sie sind nicht kontinuierlich untereinander. Gerade diese sind
es, die das Geheimnis der Korrekturquadrate durch eine einfache Analyse
offenbaren.

Um das zu verhindern, hat Mag die einzelnen Teilquadrate nach
unterschiedlichen Prinzipien zur Bildung von Chaosquadraten so umgestaltet,
dass eine Analyse nicht mehr möglich ist. Das Geheimnis bleibt ein solches.
Trotzdem, alle Teilquadrate sind nach wie vor magische Quadrate der 5. Ordnung
mit der magischen Summe von 565. Die nächste Abbildung zeigt das veränderte
15er Quadrat.

Anfangs waren alle Teilquadrate pandiagonal, was das Versetzen
einzelner Spalten und/oder Zeilen ermöglichte. So konnten die ersten
Veränderungen vorgenommen werden. Anschließend hat Mag das Rautenprinzip und
Flächenprinzip unterschiedlich, einzeln oder kombiniert angewendet, um die
Teilquadrate weiter zu verändern. Da die Teilquadrate alle gleich groß sind,
hat Mag diese auch ungeordnet zusammenfügen können. Das Ergebnis ist ein
Quadrat der 15. Ordnung mir der magischen Summe von 1695, bestehend aus 9 Quadraten
der 5. Ordnung mit den einheitlichen magischen Summen von 565. Sie können sich
davon überzeugen, dass eine Struktur des Aufbaus dieser Teilquadrate nicht
mehr zu erkennen ist.
(Die lineare Unterteilung dient lediglich einer besseren Kontrolle
zu den
Ausführungen und darf normal nicht vorhanden sein!)
Die Prinzipien zur Bildung von Chaosquadraten sind aber nicht nur
dazu da, um die Strukturen von Quadraten aufzulösen, sondern sie leisten auch
gute Dienste bei der Bildung von Quadraten.
Damit schließt Mag den Abschnitt über die Chaosquadrate ab. Er
hofft, dass er die Zweckmäßigkeit derartiger Manipulationen ausreichend
begründet hat.
6. Das Hexen 1 x 1
6.1. Vorbemerkungen
6.1.1. Einführung in das “Hexen 1 x 1”
Das “Hexen 1 x 1” ist das Kernstück von Mag´s Beschreibungen. Es
befasst sich mit der Rechenkunst mit magischen Quadraten. Dabei hat sich Mag
stets bemüht die Ausführungen mit kleineren Zahlen zu gestalten. So können die
Lösungen der gestellten Aufgaben besser verstanden werden. Allerdings ist das
nicht immer der Fall. Viele Beschreibungen aus dem “Großen Hexeneinmaleins”
seines nicht veröffentlichen Buches hat Mag in diese Ausführungen einfließen
lassen. Dabei geht es um den Einsatz von größeren Zahlenvorgaben. Eine Überarbeitung
unter Verwendung kleinerer Vorgaben war wegen eines zu hohen Aufwandes nicht
immer gegeben. Weiter ist zu beachten, dass bei größeren Quadraten auch größere
Zahlen zum Einsatz kommen müssen. So ist schon die magische Summe eines
Quadrates der 8. Ordnung 260 und beim Quadrat der 5. Ordnung immerhin noch 65.
Mag möchte mit seinen Darlegungen Ihr Interesse wecken und den
Fans der magischen Quadrate Anregungen geben. Er will Sie nicht unbedingt zum
Rechenkünstler animieren. Sollte bei Ihnen doch der Wunsch geweckt werden, sich
als Rechenkünstler zu betätigen, würde sich Mag freuen, gibt aber dazu einigen
Bedenken und Anregungen, die Sie in Ihre Gedanken einfließen lassen sollten.
Als Rechenkünstler sollten Sie über eine gewisse Ausrüstung
verfügen. Schwerpunkt dabei ist eine Tafel entsprechender Größe. Auch wenn
diese falt- und klappbar gestaltet ist, muss sie auch transportiert werden. Des
weiteren ist ein geeigneter Tisch notwendig, um dort Ablagen zu ermöglichen.
Ein Aufwand, dem nur wenige Möglichkeiten der Nutzung gegenüberstehen.
Auch der geistige Aufwand ist nicht unerheblich. Selbst wenn man
nur mit kleinen Quadraten, der 3. oder 4. Ordnung arbeitet, so muss das Quadrat
in seiner Struktur und Zahlenfolge total beherrscht werden. Auch die
Rechenleistungen können, je nachdem mit welcher Zahlengröße gearbeitet wird,
erheblich sein. Und das alles für wenige Auftrittsmöglichkeiten? Denn das
Interesse des Publikums an derartigen Vorführungen ist begrenzt, viele fühlen
sich überfordert. Nicht nur deshalb müssen Sie stets höflich und zuvorkommend
ihrem Publikum gegenüber sein.
Bei der Kleidung verbieten sich Artisten-, Flimmer- oder
Zauberbekleidung. Schließlich Zaubern Sie nicht und wenden auch keine Tricks
an, auch wenn Sie rationelle Rechenmethoden nutzen. Kleiden Sie sich seriös,
auch wenn das heutzutage nicht mehr in ist. Wenn Sie mit Tafelkreide arbeiten,
dann sollte die Kleidung nicht zu dunkel sein. Kreideflecke sind nämlich nicht
gerade schön.
Wenn Sie an der Tafel arbeiten, dann stellen Sie sich nicht
unbedingt mit dem Rücken zum Publikum, sondern versuchen Sie wenigstens halb
seitlich zu stehen, auch wenn dann das Anschreiben schwieriger ist. Versuchen
Sie Ihre Aktionen nicht mit Ihrem Körper zu verdecken, das Publikum will sehen
was Sie machen. Aus diesem Grund versuchen Sie auch ab und zu die Seite zu
wechseln, damit die auf der anderen Seite sitzenden Personen auch mal Ihre
Aktionen verfolgen können.
Sprechen Sie laut und deutlich, damit Ihre Zuschauer auch
verstehen was Sie meinen. Dazu ein kleiner Tipp, richten Sie ihr Sprechen an
die Personen die sich am weitesten von Ihnen befinden. Das veranlasst Sie
automatisch dazu lauter zu sprechen.
Benutzen Sie keine Wörter aus der Zauberei, wie “Zauberquadrat”
oder “Zauberzahl”, wenn ein magisches Quadrat oder die magische Summe meinen.
Derartige Begriffe sind leider selbst im Internet zu finden.
Mag spricht auch weniger von einem Rechenkunststück, sondern eher
von einem Rechenexperiment. Experimente sind Versuche die auch mal ein
negatives Ergebnis bringen. Damit suggeriert Mag die Zuschauer unterschwellig,
dass das Experiment auch mal nicht das gewünschte Ergebnis bringt.
Derartige Hinweise könnten noch weitere folgen, Mag betrachtet
diese jedoch als ausreichend, um Sie zum Überdenken anzuregen.
Sollte es immer noch Ihr Wunsch sein, ein kleines Programm als
Rechenkünstler aufzubauen, so gestalten Sie ihr Programm abwechslungsreich.
Höchstens 3 mal ein magisches Quadrat und dazwischen andere Rechenkunststücke
die Sie kennen und können. Falls letzteres nicht der Fall sein sollte und das
Experiment “Das Superhirn” für sie zu schwer ist, Mag hat drei einfache
Experimente und eine heitere Rechnerei dem Anhang unter “9.7.Zwischendurch”
beigefügt (“6 aus 3”, “Durchstochenes”, „Farbentafeln“ und “Kleiner Spaß”).
Mag hofft, Ihnen mit diesen Bemerkungen nicht den Mut genommen zu
haben.
Es müssen ja nicht gleich die Bretter der weltberühmten Bühnen
sein, ein Auftritt unter anderem im kleinen Kreis der Familie, oder vor
Freunden, ist doch auch was Gutes, zumal dann keine großen Ausrüstungen
erforderlich sind. Es genügt ein großer Zeichenblock und ein Faserstift und los
geht es. Ein intimer Kreis hat auch den Vorteil, dass schon einfache
Experimente mit kleinen Zahlen gezeigt werden können. Die Erwartungen Ihrer
Zuschauer sind nicht so hochgesteckt und sie sind auch verständnisvoller wenn
mal etwas schief geht.
Doch nun genug damit!
Schließlich geht es bei den magischen Quadraten um mehr als mit
diesen vor einem Publikum zu agieren. Das ist nur ein kleiner Teil dieses sehr
umfangreichen Gebietes. Das werden Sie erkennen, wenn Sie sich mit der Materie
intensiv beschäftigen.
Mag hat die Ausführungen vor allem für die Freunde der magischen
Quadrate und für die, die es noch werden könnten, geschrieben. Für jene, deren
Hobby die Beschäftigung mit den magischen Quadraten ist. Es sind nicht wenige
die diesem Hobby nachgehen, sie sind nur wenig bekannt, da sie selten in der
Öffentlichkeit in Erscheinung treten. Sie haben sich auch noch nicht zu einem
Verein zusammengefunden.
Mag hofft das seine
Ausführungen manchen Fan Anregung und neue Erkenntnisse vermittelt und
Weitere für die faszinierende Welt der magischen Quadrate begeistern kann.
Geeignete Quadrate
Generell können mit allen magischen Quadraten Rechenexperimente
vorgenommen werden. Doch für Vorführungen sind nur wenige geeignet. So scheiden
alle Quadrate größer Ordnungszahl 5 aus. Diese erfordern nicht nur eine große
Tafel, sondern auch mehr Zeit um das Quadrat zu gestalten, was sich in der
Regel negativ auf die Zuschauer auswirken kann. Auch ist es nicht möglich mit
diesen zu arbeiten, weil deren Struktur des Aufbaus nur bedingt bestimmten
Regeln folgt und das bedeutet, dass die Zahlenfolge in den Zellen auswendig
gelernt werden müssten. Das trifft besondere auf die einfachgeraden Quadrate
der 6., 8. und 10. Ordnung zu. Aber auch die so genannten Triquadrate, insbesondere das 9er Quadrat,
eignet sich kaum, weil diese nicht pandiagonal sind.
Das noch gut geeignete Quadrat ist das Pentaquadrat, ein Quadrat
der 5. Ordnung. Dieses ist pandiagonal und 100%ig homogen. Aus diesem Grund hat
es Mag noch als geeignet eingeschätzt, obwohl es eigentlich auch schon zu groß
ist. Am häufigsten wird das Topquadrat der 4. Ordnung gezeigt, es ist
pandiagonal, jedoch nur Teilhomogen. Welche Probleme im Ausnahmefall dadurch
entstehen können, wird bei der Behandlung der Rechenkunst mit dem Topquadrat
erläutert.
Auch wenn Mag der Meinung ist, dass sich die großen Quadrate nicht
für Vorführungen eignen, hat er Beispiele für Quadrate der 7., 8. und 9.
Ordnung beschrieben. Diese sind jedoch nur sehr schwer vorzuführen. Bereits die
Erläuterungen sind ohne Vorkenntnisse kaum nachvollziehbar.
Auch in seinen Excel-Anwendungen geht er bis zu Quadraten der 20.
Ordnung. Er will sich ja nicht nur an die wenden, die wissen wollen wie das mit
den Berechnungen geht, um es evtl. selbst vorzuführen, sondern an einen viel
breiteren Kreis von Interessenden.
Die gezeigten Beispiele mit kleinen Quadraten können in gleicher
Weise auf alle Quadratgrößen angewendet werden. Dabei sind allerdings oft viel
höhere Anforderungen an den Anwender zu stellen. Auch sind dann manchmal andere
Verfahren besser geeignet.
Die Vorgaben
In der Regel geht es um die Erstellung eines magischen Quadrates,
bei dem die Zuschauer eine Zahl als magische Summe vorgeben, oder eine Zahl
genannt wird, die in eine bestimmte Zelle eingesetzt werden soll.
Im ersten Fall ist ein Quadrat zu bilden, bei dem die Summen aller
Reihen der vorgegebenen magischen Summe entsprechen.
Im zweiten Fall muss die magische Summe ermittelt werden, die über
das Quadrat geschrieben wird. Anschließend sind alle Zellen mit Zahlen
auszufüllen die als Summen der magischen Summe entsprechen.
Bei einer Doppelvorgabe können die magische Summe und eine
Zellenzahl, oder auch 2 Zellenzahlen vorgegeben werden. Die Lösungen dafür sind
natürlich schwerer. In der Regel begnügt man sich auf die Nennung einer Zahl
und die Zelle, in die die Zahl eingesetzt werden soll als Doppelvorgabe
In Ausnahmefällen sind die Angaben des Zuschauers an Listen oder
Zahlenkarten gebunden. Das ist z. B. bei den “Primzahlenquadraten” und dem
“Austauschquadrat” der Fall. Diese Vorführungen sind Ausnahmedarbietungen.
Die gewürfelte Vorgabe
Für den Anfang dürfte die richtige Einordnung des Endrestes
schwierig sein, besonders, wenn das Quadrat nicht homogen ist. Die Vermeidung
eines Endrestes ist dann wünschenswert. Es ist aber bedenklich, wenn der
Vorführende um eine durch 3, 4 oder 5 teilbare Vorgabezahl bittet. Mag gibt
einen Tipp, wie man eine Vorgabe ohne Endrest erreichen kann, was natürlich nur
bei Vorführungen im kleinsten Kreis, sozusagen am Tisch, zulässig ist.
Grundlage ist die Regel, dass jedes Produkt einer Multiplikation
durch die Zahlen dividiert werden kann, die ein Faktor (Multiplikand) bei der
Bildung des Produktes waren. Verständlicher heißt das, multipliziert man eine
Zahl mit dem Faktor x, so ist das Ergebnis auch durch x teilbar.
Der Akteur bittet die Gäste Einfluss auf die Bildung einer
größeren Zahl zu nehmen. Er überreicht den 1. Gast Würfelbecher mit einen
Würfel und Schreibzeug mit der Bitte, eine Zahl zu würfeln und aufzuschreiben.
Der nächste Gast soll ebenfalls eine Zahl würfeln und das Ergebnis
des Vorgängers damit multiplizieren. Auch der nächste Gast soll würfeln und das
Ergebnis seiner Vorgänger mit der gewürfelten Zahl multiplizieren. So wird
verfahren bis der Akteur glaubt, dass eine ausreichend große Summe erreicht
ist. Er lässt sich das Ergebnis nennen und prüft es auf Richtigkeit. Er kann
sehr schnell erkennen, ob ein Fehler vorliegt.
Das Ergebnis ist:
- durch 2 teilbar, wenn ein
gerade Zahl in die Berechnung eingeflossen ist.
Das Ergebnis muss eine
gerade Zahl sein.
- durch 3 teilbar, wenn eine 3 oder 6 gewürfelt wurde.
Die Quersumme muss durch
3 teilbar sein,
- durch 4 teilbar, wenn eine 4 oder 2 mal eine gerade Zahl
Bestandteil der
Berechnung ist,
Die Zahl aus den beiden
letzten Ziffern muss durch 4 teilbar sein.
- durch 5 teilbar, wenn eine 5 gewürfelt wurde.
Die letzte Ziffer muss
eine 5 oder 0 sein.
- durch 8 teilbar, wenn 2-mal die 4, eine 4 und eine gerade oder 3
mal eine gerade
Zahl in die Berechnung eingegangen sind.
Die Zahl aus den letzten 3
Ziffern muss durch 8 teilbar sein. Ist die hunderter Ziffer
eine gerade Zahl, so
müssen nur die letzten 2 Ziffern durch 8 teilbar sein.
Der Akteur muss nur darauf
achten, dass Werte gewürfelt wurden, die eine gewünschte Teilbarkeit sichern.
Er kann an dieser Stelle abbrechen oder auch weiter würfeln lassen.
Bei der Abhandlung zum Miniquadrat wird Mag weitere Möglichkeiten
zur Bildung geeigneter Vorgaben der magischen Summe nennen, die sich auch für
Auftritte im größeren Rahmen eignen.
Das Basisquadrat
Das Basisquadrat, auf das in den Beschreibungen öfters Bezug
genommen wird, ist das Quadrat in dem lückenlos alle Zahlen von 1 bis n
enthalten sind. Dabei ist n das Quadrat der Ordnungszahl (O2).
Es wird auch oft als Grundquadrat bezeichnet.
Die Berechnung
Es gibt mehrere Rechenwege um zum gewünschten Ergebnis zu kommen.
Sie sind unterschiedlich in den Anforderungen zur Rechenleistung und
unterschiedlich im Stil, die die Attraktivität der Vorführung beeinflussen.
Ziel ist es, die Rechenoperationen so zu gestalten, dass eine Regel nicht
erkannt werden kann. Zum anderen soll sie leicht beherrschbar sein. Mag geht
auf 2 Methoden ein, die Multi- und die Duomethode.
Mag wendet bei seinen Berechnungen hauptsächlich die Duomethode
an. Sie ist leichter zu handhaben.
Die Erläuterung zu diesen beiden Methoden sind in den folgenden
Dateien “Die Multimethode” und “Die Duomethode” zu finden und sollte
ausgewertet werden, denn in den weiteren Beschreibungen werden nicht immer
detaillierte Erläuterung zu den Berechnungen gemacht.
Grenzüberschreitung
Insbesondere beim Springen innerhalb eines Quadrates kommt es
dazu, dass man an die äußere Begrenzung des Quadrates kommt.
Es ist allgemein bekannt, dass in diesem Fall von der gegenüber
liegenden Grenze weiter gegangen wird. Ebenso verhält es sich bei der
senkrechten Bewegung. Kommt man unten an, geht es von oben aus weiter und
umgekehrt. Etwas komplizierter ist es, wenn bei einem Sprung beide Grenzen
überschritten werden müssen.
Es ist in diesem Fall auch möglich, innerhalb des Quadrates zu
bleiben, indem man entgegengesetzt zieht, wobei die Anzahl der Zellen, um die
weiter gegangen wird, die Ordnungszahl abzüglich der Schritte des Sprunges ist.
Zum Beispiel ein Quadrat der 5. Ordnung:

eingeordnet ist, kann es schwierig werden. Das ist z. B. bei der
Erstellung des 8er Duoquadrates der Fall. In diesen Fällen kann auch rückwärts
gesprungen werden. Das wäre in diesem Fall, statt 2 nach rechts, 3 nach links
(Ordnungszahl 5 - 2) und statt 1 nach
unten, 4 nach oben (Ordnungszahl 5 - 1) und man gelangt zur Zelle 10.
Hohe Schule
Den Begriff “Hohe Schule” verwendet Mag nicht nur für schwierig zu
bildende Quadrate an, sondern auch für die Art und Weise der Eintragung der
Zellenzahlen,, wobei die Eintragung der Zellenzahlen zeilenweise von links nach
rechts erfolgt. Dieser Stil der Vorführung ist einfach eleganter und für den
Zuschauer weniger durchschaubar. Allerdings auch etwas schwieriger, wobei
dieser Stil bei einigen Darbietungen unvermeidbar ist. Mag geht bei seinen
Ausführungen zu den einzelnen Quadraten auf diese Form der Erarbeitung ein.
Mag hat die Experimente, die er als schwierig einschätzt mit einem
Stern (*) gekennzeichnet und Experimente
mit den höchsten Schwierigkeitsgraden
mit zwei Sternen (**).
Der Endrest
Ein Endrest entsteht, wenn bei der Division des Restes durch die
Ordnungszahl kein ganzzahliges Ergebnis entsteht.
Der Endrest ist oft nicht vermeidbar und ist das Übel bei der
Quadratbildung. Der Endrest ist in der Regel kleiner als die Ordnungszahl und
kann deshalb nicht allen Zellen zugeschlagen werden. Er kann von einfach, über
schwierig bis unmöglich eingearbeitet werden. Dabei gilt grundsätzlich, dass der Endrest so in das
Quadrat eingeordnet werden muss, dass er in jeder Zeile, Spalte und Diagonalen,
möglichst auch der gebrochenen, wirksam wird, jedoch nur 1 mal.
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Endrest entsteht und dessen
Größe, wächst mit der Zunahme der Ordnungszahl.
Am einfachsten ist die Einordnung des Endrestes bei den 100%ig
homogenen Quadraten. Das sind die Primquadrate. Hier werden alle Zahlen des
letzten Blockes zusätzlich um den Endrest erhöht.
Das kann auch beim Topquadrat so erfolgen, auch wenn es nicht ganz
100%ig ein homogenes Quadrat ist. Hier treten die Probleme nur in
Ausnahmefällen auf und zwar bei Vorgabe einer ungeraden magische Summe und
einer Zelle in die die erste Zahl eingesetzt werden soll. Die Schwierigkeiten
können meist umgangen werden. Wie, zeigt Mag in den einzelnen Erläuterungen.
Noch eine Randbemerkung dazu: Es ist auch möglich den Endrest
anderen Blöcken zuzuordnen. Das bedingt aber, dass der Endrest kleiner als der
Multiplikator bzw. der Schlüsselzahl ist. Anderenfalls kann es zu doppelten
Zahlen kommen.
Schwierig ist die Einordnung des Endrestes bei nicht homogenen
Quadraten. Das sind vor allem die einfach geraden Quadrate, wie das 6er, 10er
usw. und die ungeraden Quadrate, soweit sie keine Primquadrate sind. Zum Teil
sind die Zahlen des größten Blockes so verteilt, dass sie je eine Reihe im
Quadrat abdecken. Ist das nicht der Fall, so kann man versuchen durch
Umstellungen das zu erreichen, was nicht immer gelingt. Wenn es gelingt, so
gibt es meist keine Regel, diese bei einer Vorführung zu finden. Insbesondere
wegen dieser Probleme hat Mag derartige Quadrate aus dem Hexen 1x1
ausgeschlossen.
Völlig unmöglich ist die Einordnung des Endrestes in ein 3er
Quadrat, dem Lo-Shu-Quadrat. Es ist nur Teilhomogen. Auch können keine 3 Zellen
gefunden werden, die die Bedingungen, in jeder Reihe wirksam zu werden,
erfüllen. Hier kann nur mit magischen Summen gearbeitet werden, die durch 3
teilbar sind, weil dann kein Rest entsteht. Wie das erreicht werden kann,
beschreibt Mag in den weiteren Abhandlungen.
Die Schlüsselzahl
Besonders bei Anwendung der Multimethode werden die neuen Zahlen
für die Zellen in der Regel durch Multiplikationen und/oder Addition mit einer
Schlüsselzahl berechnet. Bei der Bildung der Schlüsselzahl ist zu beachten,
dass solche mit einer geraden Zahl ungünstig sind, denn dann werden alle Zahlen
des Quadrates eine gerade Endziffer haben. Auch die 0 (Null) oder 5 sollten
ausgeschlossen werden. Ergibt die Berechnung
der Schlüsselzahl einen der genannten ungünstigen Fälle, so reduziert
man diese um die Ordnungszahl und erhöht dafür den Summanden.
Bei der Duomethode, wo die Schlüsselzahl nahezu frei gewählt
werden kann, sollte diese so gewählt werden, dass sie die negativen Fälle
ausschließt und gleichzeitig ein leichtes Rechnen ermöglichen. Mag versucht
nach Möglichkeit Schlüsselzahlen mit der Endziffer 9 zu bilden. Hier ist eine
Regel nicht so schnell erkennbar. Mag verwendet meist eine durch 9 teilbare
Schlüsselzahl. Diese sind fast genau so leicht zu handhaben wie die
Schlüsselzahlen wo die letzte Ziffer eine 9 ist. Diese Schlüsselzahlen sind sinnvoll,
wenn es in einigen Experimenten um die Vermeidung von doppelten Zahlen geht.
Gut geeignet sind auch
Schlüsselzahlen mit den Endziffern 3 oder 7, wobei eine bessere
Zahlenverteilung und nur kleinere Zahlenlücken entstehen.
Mag
verwendet bei seinen Berechnungen neben den genannten mit der Endziffern 9, 7
oder 3 auch Schlüsselzahlen die das ein- und mehrfache von 9 sind. Mit diesen
Schlüsselzahlen
zu rechnen bedeutet keine nennenswerte erhöhte Rechenleistung. Dazu einige
Beispiele:
Schlüsselzahl: 9 = 1 * 9 =
9 = 10 - 1
18 =
2 * 9 = 18 = 20 - 2
27 =
3 * 9 = 27 = 30 - 3
36 =
4 * 9 = 36 = 40 - 4
und größere Schlüsselzahlen
108 = 12 * 9
= 112 = 110 - 2 also nahezu wie
109
198 = 22 * 9
= 198 = 200 – 2
Sicher
stellen Sie die Frage wozu derartige Schlüsselzahlen?
Bei
einer Zahlenvorgabe für 2 Zellen, kann es vorkommen, dass diese eine zu kleine
Differenz haben um die gewohnten Rechnungen durchzuführen. Will man keine
Änderung einer Zahl verlangen, so muss mit den Vorgaben gearbeitet werden.
Diese können auch zu klein sein, um bis zu 8-mal 9 bzw. 8mal 7 abzuziehen um
die Zahl für die Zelle 1 zu ermitteln. In diesen Fällen kann z. B. auf das Duo
8/9 oder 5/12 zugegriffen werden. Dabei kann es zu doppelten Zahlen kommen, was
ja unzulässig ist.
Dazu
eine einfache mathematische Regel, die Mag nicht weiter beweisen muss. Von der
Richtigkeit können sich Zweifler durch Versuche überzeugen.
- Wenn
die Differenz zwischen 2 Zahlen nicht durch die Schlüsselzahl teilbar ist,
werden keine doppelten Zahlen entstehen, wenn
diese um das 1- oder mehrfache
der Schlüsselzahl erhöht oder vermindert
werden.
Diese
Regel nutzt Mag, indem er möglichst Schlüsselzahlen einsetzt, die das 1- oder
mehrfache von 9 sind.
Um zu
prüfen. ob die Entstehung doppelter Zahlen möglich ist, wird geprüft ob die
Differenz der beiden Vorgaben durch 9 geteilt werden kann. Das wird selten der
Fall sein. Nur wenn dieses zutrifft kann es zu doppelten Zahlen kommen und nur
dann sollte um eine andere Vorgabezahl gebeten werden, oder man wählt
eine
andere Schlüsselzahl z. B. die 7.
Zwar ist
es möglich, dass es zu einer dichten Annäherung von Zahlen kommen kann, wobei
die Differenz auch nur noch 1 sein kann. Doppelte Zahlen sind jedoch
ausgeschlossen und die eventuell fast gleichen Zahlen müssen in Kauf genommen
werden.
Mag hat öfters darauf hingewiesen, dass die Schlüsselzahlen eine
ungerade Zahl sein sollte. Dem entgegen hat er jedoch Schlüsselzahlen wie 18,
36 u. a. für den Einsatz angegeben. Gerade Schlüsselzahlen wie auch 6, 4, 8
usw. können verwendet werden, wenn bei einer Doppelvorgabe, oder bei der
Anwendung der Duomethode die beiden Zahlen nicht einheitlich gerade oder
ungerade sind. In diesen Fällen ist der Einsatz
von geraden Zahlen evtl. sogar vorteilhaft, weil dann keine gleichen
Zahlen entstehen können.
Nachbetrachtungen
Bei den Beschreibungen zur
Berechnung der einzelnen Quadrate hat Mag versucht, sich nur auf das
Wesentliche zu konzentrieren. Eventuelle Randprobleme oder Hinweise zu einer
erweiterten oder verbesserten Darbietung, hat Mag als “Nachbetrachtung”
beschrieben.
6.1.2.
Die Multimethode
Die
Multimethode ist schwerer zu handhaben als die Duomethode. Sie kann aber bei
kleineren Quadrat und kleineren Vorgaben durchaus die günstigere sein, da es
bei dieser Methode zu einer besseren Zahlenverteilung kommt. Bei großen
Quadraten, oder größeren Vorgaben ist sie aber weniger geeignet, da höhere
Anforderungen an die Rechenleistungen gestellt werden. Auch können berechnete
Werte in der Regel nicht sofort in eine Zelle geschrieben werden, da sich die
Zellenzahlen aus mehreren Werten (Produkt, Summand und evtl. Endrest) zusammensetzen.
Die
einzelnen Rechenschritte bei der Multimethode sind:
Die Vorgabe der magischen Summe wird durch die magische Summe des
Basisquadrates dividiert und erhält den Multiplikator, wobei ein Rest
verbleibt.
Dieser Rest wird durch die Ordnungszahl dividiert und man erhält
einen Summand und einen Endrest.
Alle Zellenzahlen des Basisquadrates werden mit dem Multiplikator
multipliziert und der Summand dazugerechnet.
Der Endrest muss so in die Zellen eingeordnet werden, dass er in
allen Zeilen, Spalten und Diagonalen, möglichst auch in denn gebrochenen
Diagonalen, wirksam wird und zwar nur einmal.
Mag hat diese Methode wegen der präziseren Ergebnisse bei der
Berechnung der Quadrate in der Excel-Datei “Multiquadrate”, im Teil “Helfer
PC”, eingesetzt.
Beispiele
mit dem Topquadrat,
dessen Ordnungszahl 4 und die magische Summe 34 ist.
1.
Summenvorgabe 261.
Ermittlung des Multiplikator = 261/34 = 7, Rest 23
“ “ Summanden = 23/4 = 5, Endrest 3
Berechnung der Zahl für Zelle 1 =
1*7+5 = 12
2 =
2*7+5 = 19 usw. bis Zelle 12
12
= 12*7+5 = 89
die Zahlen des 4. Blockes müssen zusätzlich
um den Endrest erhöht werden.
Berechnung der Zahl für Zelle 13 = 13*7+5+3 = 99
14
= 14*7+5+3 = 106 usw. bis zur Fertigstellung
Das fertige
Quadrat, rechts, ist magisch mit der vorgegebenen Summe von 261.
Die Zahlen
von 12 bis 120 sind gleichmäßig verteilt.

Die
erforderlichen Rechenoperationen sind einfach und lösbar.
2.
Summenvorgabe 5879
Ermittlung des Multiplikator = 5879/34 = 172, Rest 31
“ “ Summanden = 31/4 = 7, Endrest 3
Berechnung der Zahl für Zelle 1 =
1*172+7 = 179
2 =
2*172+7 = 351 usw. bis Zelle 12
12
= 12*172+7 = 2071
die Zahlen des 4. Blockes müssen zusätzlich
um den Endrest erhöht werden.
Berechnung der Zahl für Zelle 13 = 13*172+7+3 = 2246
14
= 14*172+7+3 = 2418 usw. bis Fertigstellung
Auch dieses
Quadrat ist ein magisches mit der richtigen Vorgabesumme von 5879.
Die Zahlen
sind von 179 bis 2762 gleichmäßig verteilt.

Die
erforderlichen Berechnungen sind wesentlich schwerer, aber noch mittels
Kopfrechnen lösbar. Jedoch dürften die Zeiten zu deren Berechnung entschieden
größer sein und ermöglicht kaum ein gewünschtes zügiges Abarbeiten.
Nach dieser
Methode können praktisch Quadrate aller Größen gestaltet werden.
Hinweise
In den
beiden Beispielen hat Mag jede Zahl für die Zellen einzeln berechnet. Das war
bewusst gemacht, damit das Prinzip der Multimethode gut erkannt wird.
In der
Praxis wird diese Form der Berechnung angewendet, wenn der Zahleneintrag
zeilenweise erfolgt. Bei der Eintragung nach der natürlichen Zahlenfolge (1, 2,
3 usw.), so wie in den Beispielen, ist es einfacher, wenn zur vorherigen Zahl
lediglich die Schlüsselzahl addiert wird. Dabei darf kein Fehler gemacht
werden, denn dieser würde bis ans Ende mitgeschleppt werden und ist nur noch
schwer zu finden, was eine Korrektur sehr erschwert. (Einem Rechenkünstler
kann kein Fehler zugestanden werden. Er muss fehlerfrei sein!)
Es kann
selten, aber möglicherweise zu ungünstigen Multiplikatoren kommen. Zum Beispiel
solche mit einer letzten Ziffer 0 oder 5. In diesem Fall werden alle Zahlen
gleiche Endziffern, bestenfalls 2 gleiche Endziffern haben. Daran ändert der
Zuschlag des Restes auch nichts.
In
diesen Fällen ist es sinnvoll den Multiplikator um 1 zu reduzieren, wodurch
sich allerdings der Rest zusätzlich um 34 erhöht.
Schlussfolgerung
Die
Anwendung der Multimethode ist für kleine Quadrate und kleinen Summenvorgaben
durchaus brauchbar. Bei einer kleineren Zahlenvorgabe für eine Zelle schätzt
Mag diese sogar günstiger als die Duomethode ein.
Dazu
ebenfalls ein Beispiel:
Zahlenvorgabe
Es soll
ein magisches Quadrat der 5. Ordnung gebildet werden, wobei eine Zahlenvorgabe
von 67 gemacht wird.
Mag
schreibt die Vorgabe in die 2. Zelle der 3. Zeile. (siehe hervorgehobene 67)
Nach
kurzer Überlegung schreibt er über das Quadrat die Zahl 605.
Anschließend
trägt er in alle Zellen unterschiedliche Zahlen ein, bis alle Zellen eine Zahl
enthalten.
Das so
entstandene Quadrat ist magisch, pandiagonal und die Reihensummen entsprechen
der von Mag anfangs über das Quadrat geschrieben 605.

Lösung
Mag
schreibt die Vorgabe in eine beliebige Zelle, hier die genannte. Er hätte auch
die Zelle von einem Gast wählen lassen können. Da das Pentaquadrat ein
pandiagonales Primquadrat ist, kann die gewählte Zelle jede der 25 möglichen
sein. Im Beispiel wird es die Zelle 7 sein, denn Mag dividiert die Vorgabe
durch 9, die er als Schlüsselzahl bestimmt hat, und erhält 7 als Zelle und
einen Rest von 67-7*9 = 67-63 = 4. Aus diesen Zahlen errechnet er die magische
Summe. Da die magische Summe des Basisquadrates 65 ist, wird die magische Summe
= 65*9 = 650-65 (9 ist 10-1)
>> 585+5*4 = 585+20 = 605. (Dabei ist 5 die Ordnungszahl und 4 der
Rest, der ja in jeder Zelle wirksam wird.)
Die gefundene
Summe wird über das Quadrat geschrieben.
Bei der
folgenden Eintragung der Zellenzahlen ist einiges zu beachten.
Es ist
vom Vorteil, als erstes die niederen Zellen des Blockes auszufüllen. Das ist im
vorliegenden Fall nur die Zelle 6 als 1. des 2. Blockes. Diese findet man durch
einen Rückwärtssprung. Das ist 1 nach oben und 2 nach links, oder auch 1 nach
oben und 3 nach rechts. Dort wird die um die Schlüsselzahl verringerte Zahl aus
Zelle 7 eingesetzte. Das ist 67-9 = 58.
Nun
können die aufsteigenden Zellen mit Zahlen belegt werden.
Das ist
von Zelle 7 aus, 2 rechts, 1 nach unten zur Zelle 8, in die 67+9 = 76 kommt.
Weiter 2 nach rechts, 1 nach unten, zur Zelle 9 in die 76+9 = 85 geschrieben
wird und weiter zur Zelle 10 mit der Zahl mit der Zahl 94.
Wenn
jetzt wieder 2 nach rechts und 1 nach unten gegangen wird, stößt man auf eine
Zelle, die bereits eine Zahl enthält, nämlich die Zelle 6, die 1. im Block. (Jetzt
wissen Sie, warum als erstes die absteigenden Zellen des aktuellen Blockes
bearbeitet werden sollen.) Das bedeutet, dass der Block fertig ist und zum
nächsten gegangen werden muss. Das ist 2 nach unten zur Zelle 11 in die die
Zahl 94+9 = 103 eingesetzt wird.
So
werden alle aufsteigenden Zellen bis zur Zelle 25 abgearbeitet. Aber Achtung!
auch wenn man von Zelle 25 nicht 2 nach rechts und 1 nach unten gehen kann,
weil
dort
eine Zahl bereits steht, kann man nicht wieder 2 nach unten gehen, auch wenn
das möglich wäre. Denn die Zelle 1 enthält keine Zahl. Deshalb sollte man die
Zahl für Zelle 25 mit 25*9 = 225 + Rest 4 =229 berechnen und gut merken.
Wenn diese Zahl erreicht wird, weiß man, dass alle aufsteigenden Zellen fertig
sind.
Es ist
bekannt, dass nicht nur die Zahlen eines Blockes einen Ring darstellen, sondern
auch die Blöcke selbst. Das bedeutet, dass sich von Zelle 25 aus 2 nach unten
der 1. Block mit der Zelle 1 befindet.
In die
so gefundene Zelle 1 wird einfach die Schlüsselzahl + Rest, das ist 9+4 = 13
geschrieben. Die restlichen Zellen können nun wieder als aufsteigende Zellen
abgearbeitet werden, bis alle Zellen ausgefüllt sind und das Quadrat damit
fertig ist.
Mag hat
damit gezeigt, dass die Multimethode auch ein einfaches Rechnen ermöglicht und
nur bei großen Vorgaben und großen Quadraten Schwierigeres Rechnen erforderlich
wird. Hier bietet sich die Duomethode an, da hier die Rechenoperationen
einfacher sind, was allerdings bei kleinen Vorgaben nicht unbedingt der Fall
ist.
Mag hat
für das letzte Beispiel das Pentaquadrat, ein Primquadrat der 5. Ordnung
gewählt, weil dieses Quadrat nach einer einheitlich Ordnung aufgebaut ist. Das
ermöglicht ein einfaches Finden der nächsten Zellen. Das Quadrat muss nicht
auswendig beherrscht werden.
Das ist
beim ebenfalls pandiagonalen Topquadrat nicht der Fall. Hier muss der Aufbau
des Quadrates auswendig erlernt werden. Wenn das erlernt ist, so kann auch die
Eintragung zeilenweise entsprechend der hohen Schule erfolgen. Auch wenn eine
Zellenvorgabe erfolgt, d. h. auch beim Topquadrat ist der Start nicht an eine
bestimmte Zelle gebunden.
Ansonsten
ist die Berechnung die gleiche wie beim Pentaquadrat, allerdings mit den
Parametern des Topquadrates.
6.1.3.
Die Duomethode
Mag wendet bei seinen Berechnungen hauptsächlich die Duomethode
an. Sie ist viel leichter zu handhaben. Es entfällt zum Beispiel die Berechnung
eines Summanden und dessen Addition zu den Zellenzahlen, sodass nur die
Multiplikation angewendet werden muss. Es wird nur der Endrest anfallen. Dieser
ist immer kleiner als die Ordnungszahl. Bei den geraden Quadraten wird der
Anfall eines Endrestes sogar auf die Hälfte reduziert. So ist er beim Einsatz
des Topquadrates maximal 1 groß. Auch kann der Multiplikator, die
Schlüsselzahl, besser an eine leichtere Berechnung angepasst werden, da sie
nahezu frei wählbar ist.
Ein großer Vorteil bei der Duomethode ist, dass hier selbst bei
sehr großen Vorgaben mit wesentlich kleineren Zahlen gerechnet wird. Es sind
auch viel weniger Rechenoperationen notwendig.
Auch müssen weitaus weniger Zahlen im Gedächtnis behalten werden,
da die meisten durch Division gebildet werden und folglich von links nach
rechts abgearbeitet werden und dabei fortlaufend in die Zelle oder über das
Quadrat geschrieben werden können. Auch sind es weniger Parameter die zu merken
sind.
Einzelheiten zu dieser Rechentechnik erfahren Sie bei der
praktischen Anwendung in den Beispielen.
Die
Zahlen der magischen Quadrate können als Duoreihen dargestellt werden. Dabei
unterscheiden sich die geraden von den ungeraden Quadraten. Mag wird seine
Erläuterungen deshalb zu den Top- und Pentaquadrat trennen. Die dazu gehörigen
Duoketten sind die Grundlage für die Ausführungen.
Zum
Topquadrat

Da das
Topquadrat ein Quadrat mit gerader Ordnungszahl ist, gibt es keine mittlere
Zahl. Die Mitte wird durch das Duopaar 8/9 gebildet.
Alle
Duos haben die einheitliche Summe von 17. Das ist die Hälfte der magischen
Summe des Topquadrates von 34. Jedes Duo belegt 2 Zellen und das ist die Hälfte
der 4 Zellen je Reihe im Topquadrat.
Schlussfolgerung:
Die Summe jedes Duopaares entspricht
der halben magischen Summe des Topquadrates
und umgekehrt ergibt die Verdopplung eines Duopaares die
magische Summe.
In der Praxis wird die Duosumme in die Zellen 16 und 1 eingesetzt.
Dabei wird in Zelle 16 die gesamte Duosumme abzüglich der Zahl für Zelle 1
eingesetzt werden. Die Zahl in Zelle 1 sollte mindestens 1 sein.
Das wäre bei einer Summenvorgabe von 472 = 472/2 = 236-1 = 235 für
Zelle 16 und 1 für Zelle 1.
Nachfolgend
2 weitere Beispiele zur Berechnung der Duosumme.

Genau so
leicht kann die Duosumme auch für größere Zahlen berechnet werden.

Das
Beispiel der weiteren Arbeit erfolgt mit der Vorgabe der magischen Summe von
4765.
Als
nächster Schritt ist die Schlüsselzahl zu bestimmen.
Dazu
werden die Hunderter der Vorgabe, das ist 47, mit 3 multipliziert und man
erhält 47*3 = 141. Mag legt jedoch aus Gründen des leichteren Rechnens und der
Sicherheit 109 als Schlüsselzahl fest. Er will damit auch zeigen, dass die
Schlüsselzahl nahezu frei gewählt werden kann.
Ganz
frei ist nicht möglich. Sie muss kleiner als die berechnete sein, um so
Überschneidungen und damit die Gefahr, dass doppelte Zahlen entstehen können,
auszuschließen. Zu klein sollte sie auch nicht sein, denn dann entstehen
zwischen der aufsteigenden und der absteigenden Reihe auffällige Zahlenlücken.
Warum
Mag die Schlüsselzahl durch Multiplikation der Hunderter mit 3 berechnet hat
ist leicht zu erklären. Die magische Summe des Topquadrates ist 34 und 34*3 ist
102, d. h. je Hunderter ist die magische Summe 3 mal enthalten. Die 2 von 102
kann vernachlässigt werden, denn die Schlüsselzahl wird mindestens um 1 kleiner
als der berechnete Wert gewählt.
Nun kann
mit der Quadratbildung begonnen werden.

Links
das Topquadrat zur Orientierung. Es muss künftig auswendig erlernt sein.
In der
Mitte das Startquadrat. Es enthält über dem Quadrat die Vorgabe 4765 und in der
Zelle 16 die berechnete Hälfte von 4765 = 2382 mit einem Endrest 1 und weiter
-9 für
Zelle 1 = 2373. In die Zelle 1 wird 9 + Endrest 1 = 10 eingesetzt.
Weiter
geht es mit den Zellen 2 bis 8 als die aufsteigende Zahlenreihe, die um jeweils
109 erhöht werden. Das ist für Zelle 2 = 10+109=119.
Es
wird vereinfacht gerechnet, indem die Hunderter- und Zehnerziffern um 1 erhöht
und die Einerziffern um 1 verringert werden.
In Zelle
3 kommt dann 228, in die 4. Zelle 337 usw. bis zur Zelle 8. Aber Achtung
in die Zelle 5 kommt nicht 448, sondern 447. Da der Endrest nur einem Block
zugeschlagen wird und dieser Block der 1. war, muss die Zelle 5 den Wert 447
erhalten. Anschließend geht es ohne eine Reduzierung weiter. Das ist für Zelle
6 = 447+109=558.
Ist die
aufsteigende Zahlenreihe von 1 bis 8 erledigt, geht es an die Abarbeitung der
fallenden Zahlenreihe für die Zellen 16 bis 9. Hier werden die folgenden Zellen
jeweils um die Schlüsselzahl 109 reduziert. So wird die Zahl für Zelle 15 um
109 kleiner als die Zahl in Zelle 16. Das ist 2373-109 = 2264.
Auch
hier wird vereinfacht gerechnet, indem die Hunderter- und Zehnerziffern um
jeweils 1 reduziert und die Einerziffern um 1 erhöht werden.
So kommt
in die Zelle 14 die Zahl 2264-109 = 2155, in die Zelle 13 die Zahl 2046. So
werden alle Zellen bis zur 9. ausgefüllt.
Das
rechte Quadrat ist fertig und hat die richtige magische Summe von 4765.
Eine
Betrachtung des Ergebnisses
Sie
müssen bestätigen, dass die Berechnungen ohne Schwierigkeiten gelöst werden
können, besonders, wenn man die von Mag gegebenen Tipps zum vereinfachten
rechnen anwendet. Natürlich muss das Topquadrat einwandfrei beherrscht werden.
Doch Mag
ist nicht ganz zufrieden mit dem Ergebnis.
Es sind
einige Zahlen auffällig. Es sind die Zahlen 119, 228, 337, 445, 554, 663 und
772. Sie sind besonders deshalb auch auffallend, weil sie nacheinander in das
Quadrat eingetragen werden. Wer halbwegs rechnen kann, erkennt die einfache
Bildung der Zahlen. Das ist das Ergebnis, wenn man es sich zu leicht macht. Die
Schlüsselzahl 119 wäre besser gewesen, zumal die berechnete Schlüsselzahl mit
141 das zugelassen hätte. Dann wäre auch nicht die Zahlenlücke zwischen 772 in
Zelle 8 und 1610 in Zelle 9 so groß geworden.
Eine
noch einfachere Lösung bietet sich an, indem die Duosumme, nicht für die Zelle
1 reduziert wird, sondern vollständig in Zelle 16 kommt. In die Zelle 1 wird
ganz einfach nur der Endrest von 1 eingesetzt. Dann wäre das bessere linke
Quadrat entstanden.

Verbleiben
würde jedoch die Eintragung nach der Reihenfolge der Zellenzahlen. Hier kann
erkannte werden, dass die Eintragungen gleichmäßig ansteigen, bzw. sich
vermindern.
Das kann auch noch vermieden werden, wenn man die Eintragungen, beginnend mit
der Duosumme in die Zelle oben links, zeilenweise vornimmt, wobei die
Rechenleistungen etwas ansteigen. Das rechte Quadrat wurde in dieser Weise
gestaltet. Hierzu erfolgen weitere Erläuterungen in der “Hohen Schule” des
Hexen 1x1.
Eine Berechnung der magischen Summe durch Multiplikation der
Duosumme mit 2 wird nur ganz selten notwendig werden. Mag geht später in den
Beispielen, wo es erforderlich wird, näher darauf ein.
Zum
Pentaquadrat


Da das
Pentaquadrat ein Quadrat mit ungerader Ordnungszahl ist, gibt es kein mittleres
Duo, sondern eine Zahl, die der Hälfte der Duosumme, das ist 26/2 = 13
entspricht. Das ist 1/5 der magischen Summe des Pentaquadrates von 65.
Umgekehrt ist das 5-fache der Zahl 13 gleich die magische Summe von 65.
Alle
Duos haben die einheitliche Summe von 26.
Das ist
das 5/2-fache der magischen Summe des Pentaquadrates von 65
Schlussfolgerung:
Die Zahl in Zelle 13 ist ein Fünftel
der magischen Summe bzw. die magische Summe ist das Fünffache der Zahl in Zelle
13.Allgemeingültig für pandiagonale Primquadrate heiß das, die Zahl für die
mittlere Zelle ergibt sich aus der Division der magischen Summe durch die
Ordnungszahl und umgekehrt erhält man die magische Summe durch Multiplikation
der Zahl in der mittleren Zelle mit der Ordnungszahl.
Die mittlere
Zelle errechnet sich aus (O2 + 1)/2.
Daraus
ergeben sich für die Arbeit mit dem Pentaquadrat andere Wege der Berechnungen
als beim Topquadrat.
Das
linke Pentaquadrat wurde durch Versetzen der untersten Zeile nach oben zum
rechten Quadrat verändert. Die 13 als mittlere Zahl befindet sich jetzt in der
1. Zelle der Zeile 1. Sie ist die so genannte Startzelle, in die in der Regel
die 1. Zahl eingesetzt wird.

Von
Bedeutung ist, dass unter der Zelle 13 die Zelle 1, die kleinste, zu finden ist
und die Zelle 25, die größte, befindet sich als 1. in der untersten Zeile.
Diese 3 Zellen sind hervorgehoben dargestellt.
Vorgabe
der magischen Summe
Es soll
ein magisches Quadrat mit der vorgegebenen magischen Summe von 827 gebildet
werden.
1.
Schritt:
Berechnung
der Zahl für Zelle 13. Diese ergibt sich aus 827/5=165, Rest 2
(Im
Einzelnen: 8/5=1, einschreiben, 32/5=6,
anhängen, 27/5=5, anhängen und in Zelle 13 steht 165.) Den Rest 2 merken oder in die Zelle 1
einsetzen.
2.
Schritt:
Festlegung
der Schlüsselzahl. Von der 165 in Zelle 13 muss 12 mal die Schlüsselzahl
abgezogen werden um die Zahl für Zelle 1 zu erhalten. Diese darf nicht kleiner
1 werden. Da 100/12~8 ist, wird 1,6*8=12,8 gerechnet und die kleinere Zahl 9
als Schlüsselzahl gewählt.
3.
Schritt:
Berechnung
der Zahlen für den mittleren Block. Siehe dazu rechtes Quadrat. Der mittlere
Block enthält die Zahlen von 11 bis 15. Von Zelle 13 aus heißt das, es müssen 2
Zahlen rückwärts und 2 Zahlen vorwärts berechnet werden. Als 1. die
Rückwärtsberechnung. Von Zelle 13 aus 1 nach oben und 2 nach links und dort
165-9=156 einsetzen. Von dort wieder 1 nach oben und 2 nach links und dort
156-9=147 einsetzen.
Nun die
Vorwärtsberechnung Von Zelle 13 aus 2
nach rechts und 1 nach unten und die Zahl 165+9=174 eintragen. Weiter 2 nach
rechts und 1 nach unten und dort 174+9=183 einsetzen. Fertig.

4.
Schritt:
Berechnung
der aufsteigenden Zahlen, begonnen in Zelle 1. (Siehe dazu Quadrat links, in
dem alle bereits berechneten Zahlen zurückhaltend grau gehalten sind.)
In die
Zelle 1 wird, wenn noch nicht erfolgt, der Rest 2 eingesetzt.
Von dort
werden die um jeweils 9 erhöhten Zahlen eingegeben. Das ist 2 nach rechts und 1
nach unten 165+9=174. So geht es weiter bis zur 38 in Zelle 5. 2 nach rechts
und 1 nach unten geht nicht, da dort die Zelle 1 mit der Zahl 2 belegt ist. Das
bedeutet, dass der 1. Block fertig ist und zum 2. übergegangen werden muss. Das
sind 2 Zellen nach unten.
Aber Achtung!
Der Rest darf nur einem Block zugeschlagen werden. Folglich kommt in die Zelle
6 die Zahl 38-2+9=45. Dann weiter wie vorher bis zur 81 in Zelle 10. Von dort
kann weder zur nächsten Zelle gesprungen, aber auch nicht mit 2 nach unten zum
nächsten Block übergegangen werden. Denn diese Zellen sind bereits mit Zahlen
belegt. Damit wird signalisiert, dass die Blöcke 1 und 2 fertig sind. Jetzt
verstehen Sie auch, weshalb als erstes der mittlere Block berechnet wurde.
5.
Schritt:
(Siehe
Quadrat rechts.) Ausgehend
von Zelle 25 werden die Zellen der Blöcke 4 und 5 absteigend mit Zahlen
ausgefüllt. Dazu muss die Zahl für Zelle 25 ermittelt werden. Die Zellen 1 und
25 bilden ein Duo mit der 2-fachen Summe der Zahl in Zelle 13. Da in der Zelle
1 nach Abzug des Restes der Wert 0 steht, kommt in die Zelle 25 die gesamte
Duosumme. Das ist 165*2=330. Von dort 1 nach oben und 2 nach links zur Zelle 24
in die 330-9=321 kommt. So werden alle anderen Zahlen eingesetzt bis zur Zelle
16, der letzten Zelle ganz unten rechts, in der die Zahl 249 kommt. Von dort
kann es ebenfalls nicht mehr weiter gehen, da die in Frage kommenden Zellen
belegt sind. Es ist auch keine Zelle mehr ohne Zahl.
Damit
ist das Quadrat fertig!
Eine
Nachbetrachtung
Sicherlich
stellen Sie die Frage, was in die Zelle 1 eingesetzt werden soll, wenn kein
Rest entsteht?
Es kann
eine beliebige Zahl eingesetzt werden. Es muss nur beachtet werden, dass die
Zahl von der Duosumme abgezogen werden muss und die für die Zelle 25
verbleibende Zahl noch groß genug ist, um von dieser 12 mal die Schlüsselzahl
abziehen zu können ohne dabei zu einer kleineren Zahl als die Zahl in Zelle 13
zu kommen. Denn sonst besteht die Gefahr das doppelte Zahlen entstehen können.
Das
klingt zwar kompliziert wird aber ganz einfach gesichert, indem von der Zahl in
Zelle 13 das 12-fache der Schlüsselzahl abgezogen wird. Dabei kann ganz grob
gerechnet werden. Im Beispiel 165-12*10=45. (Die 10 steht für die
Schlüsselzahl 9).
Im
Ergebnis darf die Zahl für Zelle 1 bis 45 groß sein.
Würde z.
B. 37 in die Zelle 1 eingesetzt werden, so verbleibt für die Zelle 25 die Differenz zur Duosumme von 330-37=293.
(Natürlich
ist das mit der Vorgabe der magischen Summe von 825
möglich.)
Die Zahl
für Zelle 1 kann auch bei einem Rest verändert werden. In diesem Fall wird die
gewählte Zahl um den Rest erhöht. Im berechneten Beispiel mit der magischen
Summe von 827 würde dann die Zahl für die 1. Zelle 37+2=39 sein.
Wenn
kein Rest anfällt, so kann die Berechnung des Quadrates auch in einer anderer
Form erfolgen und zwar analog der nächsten Abhandlung zur Vorgabe einer Zahl
für eine Zelle.
Vorgabe
einer Zahl für eine Zelle
Mag
bittet um eine 3-stellige Zahl. Es wird 347 genannt die er in die Zelle 13
einschreibt. Anschließend schreibt er über das Quadrat die Zahl 1735 und setzt
in die Zellen in scheinbar ungeordnetem System Zahlen ein. Das fertige Quadrat
ist magisch mit der magischen Summe von 1735.

Lösung
Zum
besseren Verständnis hat Mag die Spalten und Zeilen mit Zahlen und Buchstaben
versehen. Diese haben im Original natürlich nichts zu suchen.
Da die
magische Summe das 5-fache der Zahl aus Zelle 13 ist, hat Mag 347*5=1735
gerechnet und über das Quadrat geschrieben. Selbstverständlich hat Mag
einfacher gerechnet. Da 10/2 auch 5 ist, hat er die 347 gedanklich durch
Anhängen einer 0 verzehnfacht und dann durch 2 geteilt. Durch diesen Trick kann
die magische Summe einfach berechnet und von links nach rechts geschrieben
werden.
Die
Schlüsselzahl hat Mag mit 3*8=24, gewählt 19 festgelegt.
Aus
Sicherheitsgründen wurden, wie bei der Summenvorgabe, als erstes die Zahlen für
die Zellen 12 (4e) und 11 (2d) absteigend mit 328 und 309 ermittelt.
Danach
wurden ausgehend von Zelle 13 aufsteigend die Zahlen für die Zellen 14 bis 25
wie bekannt berechnet. Mit der Zahl 575 in Zelle 25 (1e) ist die aufsteigende
Reihe abgeschlossen.
Es folgt
die absteigende Reihe, die nicht mit Zelle 13 begonnen wird, sondern mit der
bereits berechneten Zahl in Zelle 11 (2d). Da diese die 1. Zahl im 3. Block
ist, muss rückwärts zur Zelle 10, die 5. Zahl im Block 2 gegangen werden, Das
ist 2 Zellen nach oben zur Zelle 10 (2b) in die die Zahl 290 kommt. Dann weiter
wie bekannt.
Und wenn
Mag alles richtig gemacht haben, so endet er in der Zelle 1 (1b) mit der Zahl
119 und die magische Summe ist wie vorausberechnet 1735 (hoffentlich!).
Vorgabe
einer Zelle
Um die
Berechnungen (scheinbar) noch weiter zu steigern, kann um die Nennung der
Zelle, mit der begonnen werden soll, gebeten werden.
Egal
welche Zelle gewählt wird, für den Akteur ist es die Zelle 13 und darüber ist
die Zelle 25 und darunter die Zelle 1. Das ist möglich, da das Pentaquadrat ein
100%ig homogenes Quadrat ist, bei dem Zeilen und/oder Spalten versetz werden
können.
Dabei
brauchen Sie sich keine Gedanken über die veränderte Struktur des Quadrates zu
machen, denn alle Berechnungen beginnen und enden in den Zellen 13, 1 und 25.
6.2.
Quadrate der 3. Ordnung
6.2.1.
Analyse des Lo - Shu - Quadrates (Das Unveränderliche)
Allgemeines
Das Lo
Shu-Quadrat ist das kleinstmögliche magische Quadrat. Mag nennt es deshalb auch
das Miniquadrat. Es ist das älteste bekannte Quadrat, denn es wurde bereits
1200 v. Chr. dokumentiert (diese Jahreszahl wird nicht einheitlich genannt).
Danach soll eine Schildkröte dem Fluss Lo entstiegen sein, auf deren Rücken das
Lo-Shu-Quadrat, ein 3-mal 3 = 9
Zahlen großes Quadrat, abgebildet war.
Im
Internet sind viele Beiträge zum Lo-Shu-Quadrat zu finden, die sich in
vielfältiger Form, mathematisch, religiös, astrologisch und weiteren, mit
diesem Quadrat beschäftigen.
Mag hat
aber keine Beiträge über die Ableitung zu größeren magischen Quadrate und deren
Einsatz in der Rechenkunst gefunden.
(Wahrscheinlich
hat er nicht lange genug recherchiert?)
Mag wird
nachfolgend einige Betrachtungen zum Lo Shu- Quadrat vornehmen, wobei er nur
auf die Eigenschaften und Probleme eingeht, die für seine weiteren Darlegungen
von Bedeutung sind. Dabei wird er sich nur auf Ergebnisse seiner Analyse
beschränken und auf eine weitgehende mathematische Beweisführung verzichten.
Diese
Darlegungen werden zum Teil in den weiteren Beiträgen als Grundlage wiederholt.
Das
Unveränderliche
Das
Miniquadrat ist in seiner Grundstruktur unveränderlich. Es können weder Zeilen
oder Spalten versetzt werden. Auch eine veränderte Zahleneintragung ist
unmöglich. Die einzig mögliche Veränderung ist das Drehen und Wenden des
Quadrates, wobei es seine Grundstruktur logischerweise nicht verändert.

Mathematische
Regeln
1. Das
Quadrat ist magisch, die magische Summe des Basisquadrates beträgt 15.

2. Das
Quadrat bleibt magisch, wenn alle Zellen gleich behandelt werden:
Die Differenzen zwischen den Zahlen der 3
Blöcke müssen einheitlich sein. Das wird
durch die Gleichbehandlung gesichert, wie es
die folgenden Quadrate beweisen.

3. Das
Quadrat bleibt magisch, wenn die Differenz zwischen den Blöcken gleiche
Größe haben, wobei diese Größe nicht der
Differenz zwischen den Zahlen der Blöcke
entsprechen muss.

Das 2.
Quadrat ist mit gleicher Summe magisch geblieben, Lediglich die Zahlen des 1.
und 3. Blockes haben sich verändert.
Das
Quadrat 3 ist nicht mehr magisch, da die fallende Diagonale nicht die magische
Summe hat.
4. Die
magische Summe muss durch 3 teilbar sein. Der Grund dafür ist, dass die
mittlere Zahl 5 das 3-fache der magischen Summe ist und durch Division der
magischen Summe durch 3 ermittelt wird. Ist die Vorgabe nicht durch 3 teilbar
verbleibt ein Rest der nicht so eingeordnet werden kann, dass er in jeder Reihe
nur 1-mal wirksam wird.
Um die
Teilbarkeit durch 3 zu sichern, sind neben der bereits erläuterten
Würfelvariante weitere Manipulationen möglich:
1. Eine
sehr bekannte Möglichkeit ist die Bitte um eine Zahl, von der die Quersumme
abgezogen werden soll. Das Ergebnis ist
durch 9 und damit auch durch 3 teilbar.
Beispiel: frei gewählte
Zahl = 539 - 17 = 522; 522 / 3 = 174
2. Es
wird um eine Zahl aus unterschiedlichen Ziffern gebeten. Anschließend soll
diese
Zahl in umgekehrter Reihenfolge notiert
werden. Die zu bildende Differenz zwischen
den beiden Zahlen ist ebenfalls durch 9
teilbar.
Beispiel: 834 - 438 =
396 oder 716 - 617 = 99
Diese Beispiele offenbaren das Problem, dass das Ergebnis sehr unterschiedlich
ausfällt, was evtl. nicht gewünscht wird.
3. Man
lässt sich eine kleiner Zahl vorgeben als die, mit der man arbeiten möchte.
Mit den Worten: “Ich bin heute in guter Form
und wage es mit einer größeren Zahl.
Ich erlaube mir diese zu vergrößern.” (Oder
so ähnlich)
Mit diesen Worten hängt er eine Ziffer an
die vorgegebene Zahl. Diese Ziffer wird so
gewählt, dass die Quersumme der Vorgabe
durch 3 geteilt werden kann.
Beispiel: Man will mit einer 4-stelligen
Zahl arbeiten, bittet aber um Nennung einer
3-stelligen. Es wird 487 genannt. Die
Quersumme ist 19. Die nächste durch 3 teilbare
Zahl wäre die 21. Es wird folglich die
Vorgabe durch Anhängen einer 2 auf eine
4-stellige, durch 3 teilbare Zahl erweitert.
Auch eine 5 oder 8 kann angehängt
werden.
4. Die
Vorzugsvariante lässt eine begrenzte Steuerung der Vorgabengröße zu. Aus
einer Ziffernreihe von 1 bis n ist durch
Addition von mehrstelligen frei gebildeten
Zahlen eine Summe zu bilden. Dabei darf jede
Ziffer nur einmal eingesetzt werden.
Folgende Beispiele sind möglich:
Ziffernfolge: 1 2 3 4 5 6 Es sollen aus den Ziffern 2-stellige Zahlen
gebildet und
addiert werden, dabei darf jede Ziffer nur
einmal eingesetzt werden.
Das könnte sein: 25 + 63 + 41 = 129 ist durch 3 teilbar
bei 3-stelligen Zahlen: 634 + 521 = 1155 ist durch 3 teilbar
oder 1-, 2- und 3-stellige: 41 + 532 + 6 = 579 ist durch 3 teilbar
Im letzten Fall könnte die Berechnung nach
Bildung der ersten 2 Zahlen abgebrochen
werden. Da nur die 6, eine durch 3 teilbare
Zahl übrig ist, ist die Summe der 2 Zahlen
bereits durch 3 teilbar: 41 + 532 = 573
Die unterschiedlichen Ergebnisse in den
Beispielen zeigen, dass durch Vorgabe der
Größe der zu bildenden Zahlen eine gegrenzte
Steuerung möglich ist.
Andere Zifferfolgen können sein: 1 2 3 4 5 1 2 3 4 5 6 7 8 1 2 3 4 5 6 7 8 9
Die Quersummen dieser Ziffernfolgen sind
durch 3 teilbar und damit auch die
gebildeten Zahlen, egal wie diese
zusammengesetzt werden. Auch die Multiplikation
ist möglich.
6.2.2.
Das kleine Hexen 1x1
mit
dem Miniquadrat
Die
Berechnung magischer Quadrate auf der Grundlage vorgegebener Zahlen ist
ebenfalls Bestandteil der Rechenkunst.
Mag wird
Rechenexperimente mit einem Quadrat der 3. Ordnung darstellen. Das Quadrat der
3. Ordnung ist das kleinstmögliche magische Quadrat, weshalb Mag es als
Miniquadrat bezeichnet.
Die
Beispiele erfolgen unter Einsatz von nur 2-stelligen Zahlen. Die Bildung
größerer Quadrate auch mit größeren Zahlen finden Sie im Anschluss.
Zum
besseren Verständnis sind jedoch ein
paar Erläuterungen zum Miniquadrat (Abb. 1) notwendig.
Die
Zahlen von 1 bis 9 werden in 3 Blöcke unterteilt. Block 1 enthält die Zahlen 1,
2 und 3. Der Block 2 die Zahlen 4, 5, 6 und der Block 3 die Zahlen 7, 8 und 9.
Analysiert
man die Einordnung der Zahlen, so findet man in jeder Zeile, Spalte und der
aufsteigenden Diagonalen je eine Zahl aus den 3 Blöcken. Auf die fallende
Diagonale mit den Zahlen 4, 5 und 6 trifft das nicht zu. Daraus ergeben sich
bestimmte Bedingungen bei der Bildung eines Miniquadrates. Diese sind:
1. Die
Differenzen zwischen den Zahlen müssen gleich groß sein. (Abb. 2)
2. Die
Differenzen zwischen den einzelnen Blöcken müssen ebenfalls gleiche
Größe haben. (Abb. 3)
3. Eine
Veränderung der Zahlen durch Addition und/oder Multiplikation muss für
alle Zellenzahlen gleich sein. (Abb. 4)
4. Die
magische Summe des Miniquadrates muss immer durch 3 teilbar sein.

Eine
Veränderung der Zahlen durch Addition und/oder Multiplikation kann auch mit den
Quadraten nach Abb. 2 und 3 erfolgen. Dies wird aber nicht weiter
berücksichtigt, da es bei den nachfolgenden Ausführungen nicht zur Anwendung
kommt. Es wird immer das Miniquadrat als Vorlage für die Berechnungen genutzt.
Doch nun
zu den Vorführungen von Mag.
Summenvorgabe
Mag hat
auf die Tafel ein Miniquadrat ohne Zahlen gezeichnet.
Er
bittet einen Zuschauer eine größere 2-stellige Zahl zu nennen. Der Zuschauer
wählt die Zahl 72. Diese Zahl schreibt Mag über das Quadtrat.
Mag
beginnt sofort mit der Eintragung von Zahlen in das Miniquadrat.
Dabei
werden nacheinender Diagonalen, Zeilen und Spalten fertig gestellt. Die Jury
und auch die Zuschauer können sich überzeugen, dass die Summen der Reihen der vorgegebenen magischen Summe
entsprechen.
Nach dem
er in alle Zellen eine Zahl eingeschrieben hat, weist er darauf hin, dass alle
Zeilen, Spalten und die Diagonalen die einheitliche Summe von 72, wie
vorgegeben haben und dass damit das Quadrat ein magisches ist, bei dem keine
Zahl doppelt vorkommt.

Lösung
Mag hat
aus der Quersumme 7 + 2 = 9 erkannt, dass die Zahl 72 durch 3 teilbar ist und
folglich als magische Summe für das Miniquadrat infrage kommen kann. Die
Zahlenfolge im Miniquadrat beherrscht er auswendig. Er weiß auch, dass die Zahl
für Zelle 5 ein Drittel der magischen Summe von 15, dem Basisquadrat
entspricht. Das ist auch magische Summe dividiert durch die Ordnungszahl.
Als
Erstes dividiert Mag die Vorgabe 72 durch die Ordnungszahl des Basisquadrates
von 3 und erhält so die halbe Duogröße von 72/3 = 24 für die Zelle 5. Die 24
könnte schon in die Zelle 5 eingetragen werden. Besser ist es, man ermittelt
erstmal die Schlüsselzahl um die alle anderen Zellenzahlen erhöht, bzw.
vermindert werden müssen um gleiche Zahlen zu vermeiden. Theoretisch wäre es
möglich die 24 in alle Zellen einzusetzen. Die Summen aller Reihen würden dann
72 betragen. Das kann natürlich nicht so erfolgen! Von der Zahl in Zelle 5
müsste 4 mal eine Zahl abgezogen werden, um die Zahl für Zelle 1 zu erhalten.
Da diese nicht Null sein soll geht man auf Sicherheit und dividiert die Zahl
für Zelle 5 durch 5 und erhält in diesem Fall die gekürzte Zahl 24/5=4. Da 4
nicht gerade geeignet ist, denn so würden nur gerade Zahlen im Quadrat zustande
kommen, wird eine geeignetere Schlüsselzahl gewählt, die lediglich kleiner sein
muss. Anderenfalls kann es zu unzulässigen negativen Zahlen kommen. Im Beispiel
bietet sich die 3 als Schlüsselzahl an.
Nun kann
zügig mit der Eintragung der Zahlen in die Zellen begonnen werden. Zuerst kommt
in die Zelle 4 (links/oben) die Zahl 24 - 3 = 21. Dann zur Zelle 5, in die die
24 kommt. Weiter zur Zelle 6 (rechts/unten) in die 24 + 3 = 27 eingesetzt wird,
denn 6 ist um 1 größer als 5. Damit ist die fallende Diagonale fertig und kann
zur Kontrolle angeboten werden.
Weiter
geht es von der Zelle 6 zur Zelle 7, das ist 1 nach oben und hier wird die Zahl
aus Zelle 6 um 1-mal 3 erhöht, das ist 27 + 3 = 30. In die Zelle 3 wird die
Zahl aus Zelle 4 um 3 auf 18 reduziert und die 1. Zeile ist ebenfalls fertig.
So geht
es weiter zur Zelle 2, wo die Zahl aus Zelle 3 - 3, das ist 18 - 3 = 15
eingeschrieben wird. usw. usw. bis alle Zellen mit Zahlen ausgefüllt sind.
Das
fertige Ergebnis entspricht der Abbildung.
Scheinbar
haben Sie sich bemüht, eine Reihe nach der anderen mit Zahlen zu belegen. In
Wirklichkeit haben Sie den leichtesten Rechenweg mit jeweils +/- 3 gewählt.
Sicherlich
fragen Sie sich was zu tun ist, wenn der Zuschauer eine nicht durch 3 teilbare
Zahl, zum Beispiel 62, vorgibt? Immerhin trifft das ja im Mittel auf 2 von 3
Zahlen zu!
(Mag
hat dazu ein paar Lösungen in der Einleitung gezeigt.)
Übrigens
hat Mag ja nicht gesagt, was mit der Vorgabe geschehen soll. Sie muss ja nicht
als Summenvorgabe betrachtet werden. Sie kann genau so gut eine Vorgabe einer
Zellenzahl sein und Mag weicht ganz einfach auf eine Zahlenvorgabe aus.
Zahlenvorgabe
Mag
lässt sich eine beliebige 2-stellige Zahl nennen. Bleiben wir bei der 62, die
als magische Summe nicht in Frage kommt.
Die
62 wird in die Zelle 4 (oben/links)
eingesetzt. Sofort wird die magische Summe von 225 über das Quadrat
geschrieben.
Anschließend
werden in alle Zellen, wie bei der Summenvorgabe, Zahlen eingesetzt. Das
fertige Quadrat ist das folgende. Es ist magisch mit der magischen Summe von
225. Alle Zahlen kommen nur einmal vor.

Lösung
Die 62
wurde in die Zelle 4 eingesetzt. Daraus wird die Schlüsselzahl mit 62/4=15,
gewählt 13 errechnet.
Die Zahl
für Zelle 5 ist folglich 62+13=75. Diese wird aber nicht sofort in die Zelle 5
eingesetzt, sondern wird mit 3 multipliziert, das ist 75*3=225 und als magische
Summe über das Quadrat geschrieben.
Jetzt
kann die 75 in die Zelle 5 eingetragen werden. Anschließend 75+13=88 für Zelle
6. Alles weitere läuft wie bei der Summenvorgabe ab und bedarf keiner weiteren
Erläuterungen.
Hinweise
Die
Summenvorgabe sollte größer 70, besser größer 90 sein, weil dann die
Schlüsselzahl 7 bzw. 9 groß ist und damit eine gute Zahlenbildung ermöglicht.
Eine Schlüsselzahl von 3 ist möglich, aber leicht zu durchschauen. Am besten
ist es, man lässt sich eine 3-stelige Summe als magische Summe vorgeben bzw.
nach den Vorschlägen bilden. Das Rechnen mit einer eventuell sehr großen
Vorgabe ist nicht viel schwerer und wird in den weiteren Darlegungen
beschrieben.
Etwas
komplizierter ist die Vorgabe einer sehr kleinen 2-stelligen Zahlenvorgabe, wie
z. B. 13. Wird diese in die Zelle 4 eingegeben, so kann die Schlüsselzahl nicht
größer 3 gewählt werden. In diesem Falle bieten sich eine Möglichkeiten zur
Bildung einer größeren Schlüsselzahl an.
Man setzt die Vorgabe ganz einfach in die Zelle 1 oder 2 ein. Die Schlüsselzahl
kann dann mit 9 festgelegt werden. Die Zahl für Zelle 5 wird dann durch
Addition von 3 (bei Zelle 2) bzw. 4 mal die Schlüsselzahl (bei Zelle 1) berechnet.
6.2.3.
Hohe Schule des Hexen 1x1 *
Bei der
“Hohen Schule” geht es um die Quadratbildung mit größeren Vorgaben,
Mehrfach-Vorgaben und einer zeilenweise Eintragung der Zahlen in die Zellen.
Diese
Aufgaben sind im Miniquadrat oft schwerer zu lösen als im Topquadrat. Mag
verzichtet deshalb auf umfassende Darlegungen von Beispielen. Nach Auswertung
der Beschreibungen zum Topquadrat können diese teilweise auch im Miniquadrat
angewendet werden.
Mag
beschreibt jetzt ein Beispiel, in dem alle Möglichkeiten vereint zum Einsatz
kommen. Es geht um eine Quadratbildung bei Vorgabe der magischen Summe, einer
Zellenzahl und die Bestimmung in welche Zelle diese eingesetzt werden soll und
die zeilenweise Fertigstellung des Quadrates.
Diese
Aufgabe ist nicht so leicht zu lösen wie die Experimente im kleinen Hexen 1x1,
was nicht nur für Anfänger der Fall sein dürfte. Mag hat deswegen dieser
Aufgabe einen Stern zugesprochen.
Es
sollen 3 Vorgaben gemacht werden.
Summenvorgabe
Auf
einer Tafel hat Mag ein leeres Quadtrad der 3. Ordnung aufgezeichnet. Darüber
die Ziffern von 1 bis 9. Er bittet mehrere Zuschauer daraus nach freier Wahl 1-,
2- oder 3-stellige Zahlen zu bilden und diese untereinander zu schreiben. Jede
Ziffer darf nur einmal eingesetzt werden. Im Beispiel sind es die Zahlen 592,
86 und 741. Von den Ziffern ist nur noch die 3 übrig, die nicht mehr
berücksichtigt werden muss. Da 3 eine durch 3 dividierbare Zahl ist, ist die
bisher gebildete Zahl bereits durch 3 teilbar.
Mag
bittet nun diese Zahlen zu addieren und das Ergebnis unter die Zahlen zu
schreiben. Im Beispiel ist das 1419.
Um
Fehler zu vermeiden ist es besser, sich von mehreren Zuschauern die Zahlen
nennen zu lassen, diese selbst aufzuschreiben und zu addieren.
1 2
3 4 5
6 7 8
9
Zahlenvorgabe
Als
nächstes bittet Mag einen weiteren Gast um die Nennung einer 3-steligen Zahl,
Dieser nennt die Zahl 271.
Zellenvorgabe
Ein
weiterer Gast wird gebeten eine äußere Zelle zu nennen, in die diese
Zahl eingesetzt werden soll. Es wird die 3. Zelle in der 2 Reihe genannt. In
diese schreibt Mag die Vorgabe 271.
Damit
sind alle Vorgaben unter Einbeziehung mehrer Zuschauer gemacht und die
Quadratbildung kann vorgenommen werden.
Bemerkungen
zu den Vorgaben
Zuvor
jedoch noch einige Bemerkungen zu den Vorgaben.
Die
Summenvorgabe muss meist etwas gesteuert werden.
Um ein
leichtes Rechnen zu ermöglichen, wird
von Anfang an die Zahl 109 als Schlüsselzahl gewählt. Das ist auch
+109=+110-1 und -109=-110+1. Daraus ergibt sich eine erforderliche magische
Summe von mindestens 1311. Die Summenvorgabe 1419 erfüllt diese Forderung
gerade noch. Man sollte eine Mindestsumme von ~ 1500 zur Orientierung wählen.
Werden aus den 9 Ziffern 3-stellige Zahlen gebildet, so ist als kleinste Summe
774 und als größte 2556 möglich. Es sollte deshalb um Nennung 3-stelliger
Zahlen gebeten werden. Ist die 1. Zahl sehr klein, so bittet man als nächstes
um eine 4-stellige Zahl, die natürlich auch sehr groß ausfallen kann, was aber
nicht ungünstig ist. Denn die Zahlenvorgabe sollte bei einer kleinen
Summenvorgabe nicht größer als ~800 sein. Anderenfalls kann die Schlüsselzahl
109 nicht zur Anwendung kommen bzw. es würden negative Zahlen entstehen. Sie
soll größer 109 sein, was in der Regel zutrifft. Im Ausnahmefall bittet man den
Gast nicht zu zaghaft zu sein und eine größere Zahl zu nennen.
Da die
genannten Parameter eingehalten sind, kann mit der Quadratbildung begonnen
werden.
Die
Quadratbildung
Als
erstes muss die Zelle, in der die Zahl 271 steht, bestimmt werden. Denn die
Zelle 7 kommt nicht in Betracht, da von 271 nicht 7 mal 109 abgezogen werden
kann. (genauer 6 mal 109, wobei ein Rest für Zelle 1 von mindestens 1
verbleiben muss.)
Von der
Zahl 271 kann lediglich 2 mal 109 (einfacher 2 mal 110) abgezogen
werden.
Folglich
kommen nur die Zellen 1 und 3 in Frage. Die Zelle 2 scheidet aus, da sie eine
Eckzelle ist. Günstig ist Zelle 3, da das Miniquadrat nur um die senkrechte
Achse gedreht werden muss und die gewählte Zelle ist die Zelle 3.

In die
Zelle 5 wird 1419/3=473 eingeschrieben.
Die
nächste Rechenoperation ist die schwierigste.
In jeder
Reihe des Basisquadrates bilden die beiden Zahlen außer der 5 als Summe 10, das
ist das Doppelte von 5, oder auch die magische Summe von 15-5=10.
Die Zahl
für die Zelle 7 muss berechnet werden, indem die Zahl in Zelle 5 verdoppelt
werden muss und anschließend von dieser Summe die Zahl aus Zelle 3, die 271,
abgezogen wird. Das ist 473*2=946 und weiter 946-271=675, die in Zelle 7 kommt.
Damit ist die erste Zeile fertig und die Jury kann sich überzeugen, dass die
Summe der 3 Zahlen mit 1419, der Vorgabe entspricht.
Gleichzeitig
sind die Voraussetzungen geschaffen, um alle weiteren Zellenzahlen zu
berechnen. Denn die 3 Zahlen sind je eine aus einem der 3 Blöcke. Die 271 ist
die 3. Zahl im 1. Block, die 473 ist die 2. Zahl im 2. Block und die 675 ist
die 1. Zahl im 3. Block.

Die
nächste Zeile ist die unterste mit der linken Zelle 6, das ist um 1 größer als
5. Folglich wird die neue Zellenzahl in Zelle 6 = 473+1*109=582.
(Dabei
wird rationell gerechnet, indem die 4 und 7 um je 1 erhöht und die letzte
Ziffer 3 um 1 reduziert wird.)
Weiter,
in Zelle 1 kommt 271-2*109=53 und in Zelle 8 kommt 675+1*109=784.
Auch
diese Zeile hat als magische Summe die vorgegebenen 1419.
Wichtig
ist, dass immer Bezug zu einer vorhandenen Zellenzahl des gleichen Blockes
genommen wird. Maximal wird das 2-fache von 109 zu- oder abgerechnet.
Die 1.
Zeile des Quadrates ist wie die 3. leicht zu berechnen. Links ist die Zelle 2,
die um 1*109 größer als die Zahl in Zelle 1 ist. Das ist 53+1*109=162. Dann
folgen Zelle 9 mit 784+1*109=893 und die letzte Zahl 473-1*109=364.
(Keinesfalls
Zahl aus Zelle 3+1*109=380, das ist falsch und kommt raus, wenn man nicht
innerhalb der Blöcke bleibt.)
Das
magische Quadrat der 3. Ordnung mit der magischen Summe von 1419 ist fertig!
Mag weist zum Abschluss darauf hin, dass das Quadrat ein magisches
ist und keine Zahl doppelt vorkommt.
Eine Nachbetrachtung
Mag
erachtet eine nähere Betrachtung der Bestimmung der richtigen Zelle für die
Zahlenvorgabe als sinnvoll. Es kann nicht nur für einen Anfänger eventuell
schwierig sein, sich mit gedrehten und gewendeten Miniquadraten
zurechtzufinden.
Im
Allgemeinen reicht die Vorstellungskraft aus, um ein um die waagerechte oder
senkrechte Achse gewendetes Quadrat zu beherrschen. Schwieriger wird es, wenn
es um die Diagonalen gewendet werden muss. Das ist der z. B. Fall, wenn die
Zelle 3 zur Zelle 1 werden soll.
In
diesen Fällen sollte vorerst auf die Bestimmung der Zelle für die Vorgabe durch
einen Zuschauer
verzichtet werden und die Zahl direkt in die richtige Zelle geschrieben werden.
Wenn auf
die Vorgabe der Zelle nicht verzichtet werden soll, ist zu beachten:
Die
Zellenzahl, bezogen auf das Basisquadrat, darf jedoch nicht größer sein als
sich aus Vorgabe dividiert durch 110 ergibt. Anderenfalls kommt es zu negativen
Zahlen. Im vorliegenden Fall kämen nur die Zellen 1, 2 und 3 in Frage, wovon
die 2 ausscheidet, da diese eine Eckzelle ist. Um aus der Zelle 7 die Zelle 1
zu machen wäre das Wenden des Quadrates um die fallende Diagonale Achse
notwendig. Einfacher ist das Wenden um die senkrechte Achse, was Mag auch
machte.
Zurück zur
Zellenbestimmung.

Miniquadrat um 90o nach um 180o nach um 90o nach
rechts
gedreht rechts gedreht links gedreht
Eine
vielleicht bessere Variante ist das Drehen des Quadrates um den Mittelpunkt,
wie es in den obigen Abbildungen gezeigt wird. Hier können alle geraden
Eckzellen und die ungeraden Zellen in der Mitte der Reihen die Plätze ändern.
Im
rechten Quadrat werden die Variationsmöglichkeiten aufgezeigt.
Wird die
Zahl in eine rote Zelle eingeschrieben,
so kann diese als Zelle 1; 3; 7; oder 9 gewertet werden. Erfolgt der
Eintrag in eine grüne Zelle, so kann diese als Zelle 2; 4; 6 oder 8 bestimmt
werden. Lediglich die mittlere Zelle 5 ist unveränderlich und darf nicht zur
Wahl angeboten werden. Sie ist einzig und allein für Sie bestimmt.
6.3.
Quadrate der 4. Ordnung
6.3.1.
Das Topquadrat
Die
Duos
Das
Topquadrat ist das am meisten in Vorführungen eingesetzte Quadrat. Es ist das
kleinste pandiagonale und zumindest teilhomogene Quadrat. Die 16 Zahlen und
deren Einordnung in das Quadrat ist ziemlich leicht erlernbar.
Die
Zahlen des Topquadrates können als Duoreihe dargestellt werden.

Da das
Topquadrat ein Quadrat mit gerader Ordnungszahl ist, gibt es keine mittlere
Zahl. Die Mitte wird durch das Duopaar 8/9 gebildet.
Alle
Duos haben die einheitliche Summe von 17. Das ist die Hälfte der magischen
Summe des Topquadrates von 34. Jedes Duo belegt 2 Zellen und das ist die Hälfte
der 4 Zellen je Reihe im Topquadrat.
Schlussfolgerung:
Die Summe jedes Duopaares entspricht der halben magischen Summe des
Topquadrates und umgekehrt ergibt die Verdopplung eines Duopaares die magische
Summe.
Interessant
ist auch die Einordnung der Duos in das Topquadrat. Die 2 Zahlen jedes
Duopaares sind im Abstand von 2 Zellen in diagonaler Richtung innerhalb des
Quadrates eingeordnet. Dabei ist es egal in welcher Richtung die Paare
zueinander eingeordnet sind. Das ist
anhand der Duopaare 1/16 und 2/15 in den unten gezeigten Quadraten zu erkennen.
Das rechte Quadrat wurde durch Versetzen der 2 oberen Zeilen nach unten und der
1. Spalte nach hinten verändert.

Die
Schlüsselzahlen
Mag
verwendet bei Berechnungen des Topquadrates neben den genannten mit der
Endziffer 9, 7, und weitere auch Schlüsselzahlen die das ein- und mehrfache von
9 sind. Mit diesen Schlüsselzahlen zu rechnen bedeutet keine nennenswerte
erhöhte Rechenleistung. Dazu einige Beispiele:
Schlüsselzahl: 9 = 1 * 9 =
9 = 10 - 1
18 =
2 * 9 = 18 = 20 - 2
27 =
3 * 9 = 27 = 30 - 3
36 =
4 * 9 = 36 = 40 - 4
und größere
Schlüsselzahlen
108 = 12 * 9 = 108 = 110 – 2 (nahezu wie
109(110-1)
198 = 22 * 9 = 198 = 200 - 2
Sicher
stellen Sie die Frage wozu derartige Schlüsselzahlen?
Bei
einer Zahlenvorgabe für 2 Zellen, kann es vorkommen, dass diese eine zu kleine
Differenz haben um die gewohnten Rechnungen durchzuführen. Will man keine
Änderung einer Zahl verlangen, so muss mit den Vorgaben gearbeitet werden.
Diese können auch zu klein sein, um bis zu 7 mal 9 abzuziehen um die Zahl für
die Zelle 1 zu ermitteln. In beiden Fällen kann z. B. auf das Duo 4/13 oder
5/12 zugegriffen werden. Dabei kann es zu doppelten Zahlen kommen, was zu
vermeiden ist.
Dazu
eine mathematische Regel, die Mag nicht weiter beweisen muss. Von der
Richtigkeit können sich Zweifler durch Versuche überzeugen.
- Wenn
die Differenz zwischen 2 Zahlen nicht durch die Schlüsselzahl teilbar ist, werden keine doppelten Zahlen
entstehen, wenn diese um das 1- oder mehrfach der Schlüsselzahl erhöht oder
vermindert werden.
Um zu
prüfen. ob die Entstehung doppelter Zahlen möglich ist, wird geprüft ob die
Differenz der beiden Vorgaben durch die Schlüsselzahl geteilt werden kann. Das
wird selten der Fall sein. Nur wenn dies zutrifft kann es zu doppelten Zahlen
kommen. Wenn die Teilbarkeit nicht gegeben ist, kann es möglicherweise zu einer
dichten Annäherung von Zahlen kommen, wobei die Differenz auch 1 sein kann.
Doppelte Zahlen sind jedoch ausgeschlossen und die eventuell fast gleichen
Zahlen müssen in Kauf genommen werden.
Der
Rest
Wie
erläutert, beträgt bei einem Topquadrat die Summe eines Duos die Hälfte der
magischen Summe und wird folglich durch Division der Vorgabe durch 2 ermittelt.
Das bedeutet, dass nur bei einer ungeraden Vorgabe ein Rest von 1 entstehen
kann. Normalerweise wird der Rest einem Block zugeschlagen. Damit wird
gesichert, dass in jeder Reihe des Quadrates der Rest einmal wirksam wird. Da
aber dass Topquadrat nur ein teilhomogenes Quadrat ist, kann die Forderung
nicht in jedem Fall erfüllt werden.
1 2 3 4

Im
Quadrat 1 sind die Zellen des 4. Blockes so verteilt, dass in jeder Reihe eine
der Zahlen von 13 bis 16 enthalten ist. Das ändert sich auch nicht, wenn 2
Zeilen und/oder Spalten verschoben werden, wie Quadrat 2 zeigt.
Wird
jedoch eine ungerade Anzahl von Zeilen und/oder Spalten verschoben, so befinden
sich diese Zellen nicht mehr wie gefordert verteilt. Quadrat 3 zeigt die
Situation nach Versetzen der unteren Zeile nach oben und anschließend 2 Spalten
von vorn nach hinten. Es ist zwar in jeder Zeile und jeder Spalte je eine Zahl
von 13 bis 16 vorhanden, aber nicht in den Diagonalen. Damit ist das Quadrat
nicht mehr magisch.
In
diesem Fall muss der Rest den Zellen zugeordnet werden, die der 1. Block
normalerweise einnimmt, egal welche Zahlen sich in diesen Zellen befinden.
Quadrat 4 zeigt diese Situation.
Ist der
Rest nicht größer als die Differenz zwischen den Zahlen des Quadrates, kann
dieser auch jedem beliebigen Block zugeschlagen werden.
Um das
Problem der Verteilung des Restes zu umgehen, sollte auf eine Veränderung des
Grundquadrates verzichtet werden. Das bedeutet, dass das Publikum keine Zelle
vorschlägt, mit der begonnen werden soll, es sei denn, Sie sind so
qualifiziert, dass Sie auch diese Hürde nehmen können.
Pandiagonal
Das
Topquadrat ist nicht 100%ig homogen. Die Folge ist, dass in einigen Fällen nach
einer Berechnung das Quadrat nicht mehr pandiagonal ist.
Die
Pandiagonalität ist jedoch wichtig, wenn z. B. die Nennung einer Zelle, mit der
begonnen werden soll, erfolgen soll, was als eine Steigerung der Schwierigkeit
angesehen wird.
Bekannt
ist, dass die Pandiagonalität erhalten bleibt, wenn sich die Zahlen geradlinig
um eine gerade Zahl verschieben. Das trifft auf die blauen und weißen Zellen im
mittleren Quadrat zu. Einfacher heißt das, solange die Verschiebungen diagonal
erfolgen, bleibt das Quadrat pandiagonal. Diese Kenntnis ist aber nur
anwendbar, wenn man selbst eine Verschiebung vorsieht. (Siehe mittleres
Quadrat)
Interessant
ist die Frage, unter welchen Bedingungen das Quadrat pandiagonal bleibt. Es
bleibt pandiagonal wenn folgende Bedingungen erfüllt werden:
- Der
Multiplikator muss für alle Zellen einheitlich sein.
- Die
Summanden müssen für die Blöcke 1 und 2, sowie für die Blöcke 3 und 4 jeweils
einheitlich sein.
- Die
Übergänge von Block 1 zu 2 und 3 zu 4 müssen gleiche Größe haben. Für den
Übergang von Block 2 zu 3 trifft das nicht zu.
Ein
Beispiel zeigt das linke Quadrat. Es ist pandiagonal und bleibt es, wenn z. B.
nur 1 Spalte verschoben wird. (Siehe Quadrat rechts.)
Dies
Erkenntnisse können genutzt werden durch:
-
Verteilung gerader Reste auf die Blöcke 1 und 2, oder 3 und 4 zu je der Hälfte
des Restes.
-
Nutzung der Duo-Methode, weil dabei nur mit 2 Blöcken, 1 bis 8 und 9 bis 16,
gearbeitet wird.
-
Anwendung von Methoden bei denen kein Rest anfällt. (z. B. “Einfach
Clever”.)
- die
Bitte um Benennung der Zelle mit der begonnen werden soll, wenn die Vorgabe der
magischen Summe eine gerade Zahl ist und weitere.
Die
Quattros
Das
Topquadrat kann in beliebige Quattros, das sind 2 mal 2 = 4 Zellen große
Quadrate, geteilt werden. Diese können natürlich niemals magisch sein. Sie
haben aber als Summe der 4 Zahlen stets die magische Summe des Gesamtquadrates.
Die Quadrat 1 bis 4 zeigen dies.
Das
ändert sich auch nicht, wenn beliebige Zeilen und/oder Spalten versetzt werden,
wie es das Quadrat 5 beweist. In diesem sind 2 Zeilen und eine Spalte
verschoben worden.
Allerdings
gibt es auch bei den Quattros Probleme wegen der nicht 100-pozentrigen
Homogenität. So fehlen im grünen Quattro des 4. Quadrates, Zahlen des 1. und 4.
Blockes. Im blauen Quattro fehlen dagegen Zahlen des 2. und 3. Blockes. Daraus
können Probleme bei der Zuordnung eines Restes entstehen. Deshalb sollte hier
auf die Vorgabe einer magischen Summe verzichtet werden.

Im
Quadrat 6 wird gezeigt, dass alle Zellen, die durch Versetzen von Reihen ein
Quattro bilden können, ebenfalls die magische Summe haben. Der Beweis ist das
Quadrat 7. Hier wurde die letzte Spalte nach vorn und die unterste Zeile nach
oben versetzt.
Zum
Schluss noch eine Betrachtung zum Quadrat 8. Hier sind die Summen aller 4
Zahlen, die symmetrisch eingeordnet sind, ebenfalls gleich der magischen Summe.
Das muss so sein, denn wie Sie richtig erkannt haben, handelt es sich dabei um
jeweils 2 Duos mit der Duosumme 17.
Mag wird
mit den Experimenten “4 im Zentrum”, “Das Quartett” und “Das Quattroquadrat”
Beispiele einer Anwendung dieser Regeln zeigen.
6.3.2.
Das kleine Hexen 1x1
Im
kleine Hexen 1x1 wird die Bildung von magischen Quadraten mit kleinen Zahlen beschrieben, wobei einfache Regeln der
Multi- und Duomethode zum Aufbau der Quadrate genutzt werden. Sie bilden auch
die Grundlage für den Einsatz größerer Zahlen und werden auch in den anderen
Disziplinen wie “Hohe Schule” und
“Sonderquadrate” angewendet, allerdings in oft
verschleierter Form.
Die
“Hohe Schule” unterscheidet sich in der Art und Weise der Eintragung der
Zahlen in die Zellen. Sie werden zeilenweise eingetragen, was besonders für
größere Quadrate wie 5. und 7. Ordnung nicht einfach zu lösen ist. Bei
kleineren Quadraten ist der Aufbau des Grundquadrates auswendig zu erlernen.
Auch ist der Rechenaufwand etwas größer. Diese Quadratbildung ist eleganter und
lässt die Methode der Art und Weise des Quadrataufbaus nur schwer erkennen.
Die
Sonderquadrate sind ausgewählte Quadrate, die schwerer zu realisieren sind
und oft von den Grundvarianten der Berechnung abweichen. Dazu gehören Doppelvorgaben, Primzahlenquadrate,
Königsquadrate, Austauschquadrat und weitere. Die Sonderquadrate werden im
Inhaltsverzeichnis einzeln aufgeführt und auch einzeln beschrieben. Sie sind in
der Regel schwerer zu realisieren und stellen höhere Anforderungen an den
Vorführenden.
Doch nun
zum kleinen Hexen 1x1.
Vorgabe
einer Zahl für eine Zelle
Auf der
Tafel ist ein leeres Quadrat der 4. Ordnung aufgezeichnet.
Mag
bittet um eine 2-tellige Zahl. Es wird 67 genannt, die er in eine Zelle
einschreibt.
Nach
einer sehr kurzen Denkpause schreibt er über das Quadrat die Zahl 322.
Anschließend
trägt er in einer scheinbaren Unordnung Zahlen in die leeren Zellen ein.
Nach
Fertigstellung des Quadrates erklärt er, dass das Quadrat ein magisches ist,
bei dem die Summen aller Spalten, Zeilen und Diagonalen einheitlich 322
betragen die er vorher berechnet und über das Quadrat geschrieben hat.
Das so gebildete Quadrat ist das Quadrat 2. Das
Quadrat 1 ist das Topquadrat um die Berechnungen besser zu verfolgen.
Die
Lösung
Gleich
vorweg: Das Topquadrat muss auswendig erlernt sein! Sonst geht nichts!
Als die
Zahl 67 genannt wurde, hat Mag diese durch 9 geteilt und 7 mit Rest 4
errechnet. Die 9 ist die Schlüsselzahl, die Mag gewählt hat. Die berechnete 7
ist die Zelle, in die die 67 einzusetzen ist.
In der
Folge werden alle Zellenzahlen mit 9 multipliziert und der Rest 4 zugeschlagen.
Die magische Summe wird ebenso berechnet.
Das ist
die magische Summe des Grundquadrates mal 9 + 4*4. Der Rest muss 4 mal
zuaddiert werden, da jede Reihe des Quadrates 4 Zahlen enthält. Das ist bei der
Vorgabe 67 und der magischen Summe des Grundquadrates von 34:
34*9 + 4*4 =
306 + 16 = 322,
die über
das Quadrat geschrieben wird.
Dann
folgt Zelle 1, in die 1*9 + 4 = 13 kommt.
In die
Zelle 2 kommt 2*9 + 4 = 22
Vergleicht
man beide Berechnungen, so ergibt sich, dass die folgende Zelle lediglich um
1*9 = 9 erhöht wird. Das kann ausgenutzt
werden, in dem von Zelle 1 aus, in die folgenden Zellen jeweils eine um 9
erhöhte Zahl eingesetzt wird.
Das wäre im
Beispiel: In Zelle 2 wird 13+9 = 22
eingeschrieben, in Zelle 3: 22+9 = 31, in Zelle 4: 31+9 = 40 usw.
bis zur Zelle 16, in die dann 139+9 = 148 einzusetzen ist und fertig ist das Quadrat.

Das
Quadrat 3 wurde mit der Schlüsselzahl 7 gebildet.
Die
Zelle für die Zahl 67 ist dann: 67/7
= 9, Rest 4.
In die
Zelle 1 ist
einzusetzen: 1*7 +4 = 11.
Die
Zahlen für die übrigen Zellen werden durch Erhöhung der vorangegangenen Zahl um
7 ermittelt.
Die
magische Summe wurde mit 34*7+4*4=254 ermittelt.
Eine
Nachbetrachtung
Die
Berechnungen erfolgten nach der Multimethode.
Alle
Zellen wurden gleich behandelt. Sie
wurden mit 9 multipliziert und um
4 erhöht.
Damit
sind die Bedingungen für ein pandiagonales Quadrat erfüllt und es können
beliebige Spalten und/oder Zeilen versetzt werden.
Das
bedeutet auch, dass die berechnete Zelle als 1. in der 1. Zeile eingesetzt
werden kann. In der weiteren Folge werden die Zahlen für die Zellen in der
gleichen Zeile nacheinander einzeln berechnet, das entspricht der “Hohen
Schule”.
Konkret
wird im Beispiel aus Zelle 1 die Zelle 7.
Die
nächste Zelle ist die Zelle 2 (rechts von der 7), folglich wird 2*9+4 =
18+4 = 22 in diese eingetragen.
Weiter
folgt Zelle 13 (rechts von der 2), in die 13*9 +4 =117+4 = 121
kommt und in die letzte Zelle dieser Zeile, die Zelle 12, kommt 12*9+4 = 108+4 = 112.
Die
nächste Zeile beginnt mit der Zelle 9, die im Grundquadrat unter der Zelle 7
angeordnet ist. Hier wird 9*9+4 = 81+4 =
85 eingetragen.
So wird
jede Zelle bearbeitet bis das Quadrat fertig ist.
Es ist
das Quadrat 4.

Die
Qualitätssteigerung erfordert nur eine etwas schwerere Berechnung, die kein
Problem sein dürfte.
Kein
Problem ist es dann auch nicht, wenn die Zuschauer die Zelle bestimmen, mit der
begonnen werden soll, wie im Beispiel im Quadrat 5, wo die 3. Zelle in der 2.
Zeile, als Beginn bestimmt wurde. Diese Variante entspricht einer Doppelvorgabe,
denn es wurden die Zahl und die Zelle mit der begonnen werden soll vorgegeben.
Eine Erläuterung zur Abarbeitung dazu dürfte sich
erübrigen.
Trotzdem
ein kleiner Hinweis:
Bearbeiten
Sie nur den rechten Teil der Zeile in die die Vorgabe eingesetzt wurde, und
gehen Sie dann zur nächsten Zeile. Das entspricht einer normalen Schreibweise,
was jedoch nicht bindend ist. Die Fertigstellung der Beginnzeile erfolgt dann
zum Schluss.
Vorgabe
der magischen Summe
Die von
Mag erbetene 3-stellige Zahlenvorgabe 723 hat er über das noch leere Quadrat
geschrieben. Anschließend folgten die Eintragungen unterschiedlicher Zahlen, in
einer unregelmäßigen Form, in die noch leeren Zellen.
Das
fertige Quadrat ist magisch mit der vorgegebenen magischen Summe von 723.
Es ist
das Quadrat 2.
Die
Lösung
Zur
Lösung wurde die Duomethode angewendet.
Damit
entsprechen die Duosummen der halben Vorgabe.
Als Duo
wird das Duo 16/1 festgelegt.
Die
Duoreihen sind die Zellen 1 bis 8 als aufsteigende Zahlenreihe und 16 bis 9 als
absteigende Zahlenreihe.
In die
Zelle 16 wird aber nicht ganz die Hälfte 723/2 = 361 eingesetzt, sondern 361-10
= 351. Die abgezogene 10 wird in Zelle 1 eingetragen und zusätzlich um
den Rest 1 auf 11 erhöht.
Als
Nächstes muss die Schlüsselzahl bestimmt werden. Sie muss gleich oder kleiner
ein 16-tel der Summe in Zelle 16 sein. Das ergibt sich theoretisch aus der
Tatsache, dass die Schlüsselzahl 16-mal abgezogen werden muss und eine positive
Zahl für die Zelle 1 verbleiben muss. Das ist 351/16 = abgerundet 22. Als
Schlüsselzahl hat Mag die 19 gewählt, das ist auch 20-1, womit
leichter gerechnet werden kann.
Jetzt
können die restlichen Zellen mit Zahlen ausgefüllt werden.
Als
erstes sollte die absteigende Reihe berechnet werden. Die Zelle 15 ist um 1
kleiner als 16, deshalb wird 351-19 = 332 in diese eingesetzt. Es folgt
Zelle 14 mit 332-19 = 313, Zelle 13 mit 313-19 = 294 usw. bis zur
Zelle 9, in die als Zahl 218 kommt.
Dann
folgt die aufsteigende Reihe mit der Zelle 2, die um 1 größer als 1 in der 1.
Zelle ist. In die Zelle 2 ist 11+19 = 30 einzusetzen.
Es folgt
Zelle 3 mit 30+19 = 49, Zelle 4 mit 49+19 = 68.
Achtung!
Der Rest
= 1 darf nur einem Block zugeschlagen werden. Da in die Zelle 1 der Rest 1
eingerechnet wurde und in die Zellen 2 bis 4 mitgenommen wurden, ist die
Aufgabe erfüllt. Das heißt, die Zahl in Zelle 5 wird nicht nur um 19 erhöht,
sondern es muss der Rest von 1 wieder abgezogen werden. In die Zelle 5 wird
deshalb die Zahl 68+19-1 = 86 eingetragen.
In der
weiteren Folge wird dann nur noch 19 zuaddiert. Für Zelle 6 ist das 86+19 =105,
für Zelle 7 ist es 105+19 = 124 und in die letzte noch offene Zelle 8
kommt 124+19 = 143.
Damit
ist das Quadrat fertig.
Eine
Nachbetrachtung
Das
Ergebnis ist sehr gut und ansehnlich. Mängel können nicht genant werden.
Trotzdem können Fragen gestellt werden: Warum wird die 1. Zahl irgendwo im
Quadrat eingesetzt? Wieso wird in die Zelle 1 eine so kleine Zahl geschrieben?
Weshalb werden die Zahlen nicht der Reihe nach eingeschrieben? Warum sind die
Zahlen jeweils um den gleichen Betrag erhöht bzw. vermindert?
Auf
diese Fragen muss nicht eingegangen werden, denn sie sind belanglos. Mag hat
die gleiche Einstellung, meint aber, dass Verbesserungen nicht unbedingt
abzulehnen sind und beschreibt die Variante
Hohe
Schule
Dazu
werden 2 Zeilen des Topquadrates von unten nach oben und 2 Spalten von vorn
nach hinten versetzte. Es ist das Quadrat 4. (Siehe weiter unten)
Da eine
gerade Anzahl von Reihen versetzt wurde, bleibt das Quadrat magisch, auch wenn
ein Rest eingeordnet werden muss.
Die
Zelle 16 ist jetzt die 1. in der 1. Zeile, in die die Zahl 351 kommt. Die Zelle
1 befindet sich 2 Zellen diagonal von Zelle 16. Die Zahl 11 für Zelle 1 wird
aber noch nicht eingesetzt, sondern die muss man sich merken.
Wegen
der Veränderung des Topquadrates wird es nicht mehr so leicht sein, zum
Beispiel die Zelle 15 zu finden. Die Zeilen und Spalten sind zwar ebenfalls
verändert, aber hier ist die Reihenfolge leichter zu rekonstruieren, was die
Grundlage für eine zeilenweise Eintragung der Zahlen ermöglicht.
So ist
im unveränderten Quadrat rechts von der Zelle 16 die Zelle 3 zu finden.
3 ist um
2 größer als 1. Deshalb wird in diese 11+2*19=49 geschrieben. Die 3. Zelle ist
im Quadrat ganz rechts. Folglich wird von links fortgesetzt. Hier ist die 6 die
1. Zelle und um 5 größer als 1. Die Zelle 5 gehört zum 2. Block die nicht mehr
mit dem Rest 1 belastet werden darf. weshalb hier 11+5*19 = 106-1 = 105
einzusetzen ist.
Im
Grundquadrat befindet sich rechts von der 6 die 9. Die 9 gehört zur
absteigenden Zahlenreihe und ist
um 7 kleiner
als 16. Die
Zahl für Zelle
9 ist somit
351-7*19
= 351- 140+7 = 211+7 = 218.
Jetzt
geht es zur nächsten Zeile. Unter der 16 befindet sich die 5 im Grundquadrat.
In diese Zelle kommt 11+ 4*19-1 = 86.
Rechts
der Zelle 5 befindet sich die Zelle 10, die zur absteigenden Zahlenreihe
gehört. Die Zahl für Zelle 10 wird 351-6*19 = 351-120+6 = 231+6 = 237.
So wird
weiter gerechnet bis das Quadrat fertig
ist.
Es ist
das Quadrat 3. Dieses ist magisch mit der magischen Summe von 723.
Die
“Hohe Schule” ermöglicht eine weitere Verbesserung der Darbietung.
Wird
eine gerade Zahl als magische Summe vorgegeben, so entsteht kein Rest und die
Zuschauer können zusätzlich die Startzelle vorgeben. Das entspricht einer Doppelvorgabe
und hat einen zusätzlichen Showeffekt. Die vorgegebene Startzelle ist für Sie
die Zelle 16. Die Berechnungen erfolgen wie beschrieben.
Zugegeben,
die besserte Qualität der “Hohen Schule” wird der einfacheren Lösung geopfert.
Aber es
steht Ihnen ja frei, bei der einfacheren Lösung zu bleiben.
Kleine
Tricks die Sie kennen
sollten.
- Das 19
= 20-1 ist wurde bereits gesagt. Wird bei der Berechnung der absteigenden
Zahlenreihe 19 abgezogen, so ist das auch -20+1. Es werden zuerst 20 abgezogen
und dann um 1 erhöht.
- Zur
Ermittlung der Schlüsselzahl muss die Zahl in Zelle 16 durch 16 geteilt werden,
was im ungünstigen Fall nicht leicht zu machen ist. Einfacher und nur etwas
weniger genau ist folgende Berechnung. Da 100/16 = 6,2 ist, werden die
Hunderter mit 6 multipliziert und die Zehner ebenso, jedoch durch 10 geteilt,
indem die letzte Ziffer gestrichen wird. Beide Ergebnisse addiert, ergibt den
Wert aus dem die Schlüsselzahl bestimmt werden kann. Das ist bei der Zahl 351
in Zelle 16: 3*6 = 18 + 5*6/10 = 18+3 =
21. Die so errechnete Zahl ist lediglich um 1 kleiner als die genau berechnete.
Die
3-stellige Vorgabe der magischen Summe muss mindestens 102 sein, um die
kleinste Schlüsselzahl 3 zu erhalten. (102/2
= 51 -1 (für Zelle 1) = 50 >> 5*6 = 30 reduziert =3)
Eine so
kleine Zahl wird wohl kaum genannt werden. Werden kleine Vorgaben gemacht, so
sollte geprüft werden ob die Zahlen in den Zellen 1
und 16 beide
gerade oder ungerade
sind. Sind diese unterschiedlich kann eine doppelt so
große Schlüsselzahl gewählt werden, die aber eine gerade sein muss. So könnte
statt der 3 die 6 als Schlüsselzahl gewählt werden, ohne dass es zu doppelten
Zahlen kommen kann.
- Die
Zahl für Zelle 1 hat Mag mit 11 festgelegt. Hier kann jeder Wert eingesetzt
werden, was z. B. bei Wiederholungen erforderlich ist. So kann ganz einfach nur
der Rest zum Einsatz kommen. Ist kein Rest vorhanden wird die Zahl in Zelle 16
um ein frei gewählte Größe reduziert und der reduzierte Wert kommt in Zelle 1.
Bei der Wahl ist Feingefühl gefragt,
denn die Zahl für Zelle 1 sollte bei kleinen Vorgaben nicht zu groß sein
und umgekehrt bei großen Vorgaben nicht zu klein. Geeignet sind kleinere
2-stellige Zahlen, die sich gut merken lassen.
Mag hat
Mehrfachvorgaben nicht in das “Kleine Hexen 1x1” aufgenommen, da es in der
Regel höhere Anforderung abverlangt.
Doppelvorgaben
sind bereits Vorgaben, die zusätzlich mit einer Vorgabe der Startzelle
verbunden werden. Dazu hat Mag im kleinen 1x1 Beispiele genannt.
Schwieriger
sind Doppelvorgaben von Zellenzahlen, gekoppelt mit der Vorgabe einer magischen
Summe, oder Vorgaben von 2 Zellenzahlen.
Mag hat
einige Beispiele in seine Ausführungen aufgenommen.
Alle
Lösungen können aus der Duomethode und/oder der Quadratstruktur abgeleitet
werden.
Start
mit 2 Duos
Mag hat
das Beispiel mit dem Duo 1/16 beschrieben.
Zwar
keine Probleme, aber kleine Nachteile wurden bereits genannt. So müssen 7
Zahlen als aufsteigende und 7 Zahlen als absteigende Zahlen berechnet werden.
Die regelmäßige Erhöhung oder Minderung der Zahlen um die Schlüsselzahl kann
auffällig werden, besonders wenn die Vorgabe klein und folglich auch die
Schlüsselzahl klein ist.
Mit
einem Achtung hat Mag darauf aufmerksam gemacht, das der in der Zelle 1
enthaltene Rest nicht mit in den folgenden Block übernommen werden darf. Wird
das vergessen, entsprechen die Summen nicht der Vorgabe.
Günstig
ist die so genannte Startphase zusätzlich mit dem Duo 8/9 zu bilden. Das bringt
nur Vorteile und kann ganz einfach realisiert werden, was nachfolgend an einem
Baispiel erklärt wird.

Die
Vorgabe ist 439. Die Vorgabe wird durch 2 geteilt und das Ergebnis 219, Rest 1
ermittelt. 219 ist zugleich die Duosumme. Die
Duosumme wird leicht gekürzt in die Zelle 16 eingesetzt. Im Beispiel
wurde die Kürzung mit 7 gewählt. Somit kommt in Zelle 16 219-7 = 212. In die Zelle 1 wird der Rest 1
und zusätzlich die Kürzung, das ist 1+7 = 8, eingetragen.
Die
Kürzung ist ein kleiner Trick, mit dem die folgenden Berechnungen erheblich
erleichtert werden. Wenn die Vorgabe eine gerade Zahl ist, dann entsteht kein
Rest. Um in die Zelle 1 eine positive Zahl einzusetzen, wäre eine Kürzung der
Duosumme ohnehin notwendig. Durch die Kürzung kann die Zahl in Zelle 1 erhöht
werden.
Es steht
die Frage, wie groß sollte die Kürzung sein?
Sie
sollte in etwa der Schlüsselzahl entsprechen, weil dann die Differenz zwischen
den Duozahlen des Duos 8/9 den allgemeinen Differenzen entsprechen. (Das
wird noch näher erklärt!)
Wichtig
ist, dass die Kürzung so gewählt wird, dass die Zahl in Zelle 16 eine gerade
wird. Im Beispiel wurde die Duosumme 219 um 7 gekürzt und 212 als gerade Zahl
in die Zelle 16 eingetragen. Die 8 (Zelle 8) ist die Hälfte von 16 (Zelle 16),
Die Zahl für Zelle 8 wird durch Halbierung der Zahl in Zelle 16 ermittelt. Das
ist 212/2 = 106. Dabei kann kein Rest mehr entstehen, der zusätzlich behandelt
werden müsste.
In die
Zelle 9 muss die Differenz zwischen der Duozahl und der Zahl in Zelle 8
eingesetzt werden, damit die Summe der Duosumme entspricht. Das wird ganz
einfach erreicht, indem die Zahl in Zelle 8 um die Kürzung erhöht wird, also 106+7 = 113 für Zelle 9. (106+113 =
219, die Duosumme.)
Das
mittlere Quadrat zeigt diesen Bearbeitungsstand.
Was
wurde erreicht?
Die 4
Zahlen gehören zu je einem der 4 Blöcke und zwar 2 mal als 1. Zahl (8 und 113)
und 2 mal als die 4. Zahl (106 und 212).
Von
diesen ausgehend werden die restlichen 3 Zahlen der Blöcke als auf- oder
absteigende Reihe berechnet und eingeschrieben. Die Schlüsselzahl dazu ist 4*3 = 12, gewählt 9. Es wird empfohlen
abwechselnd eine auf- und absteigend Reihe zu bearbeiten. Der Rest muss nicht
mehr beachtet werden.
Das
Endergebnis ist das rechte Quadrat.
6.3.3.
Doppelvorgaben
Die
hohe Schule *
Auf der
Tafel ist ein leeres Quadrat der 4. Ordnung aufgezeichnet.
Mag
bittet einen Zuschauer um Nennung einer zweistelligen Zahl. Es wird 79
genannt. Nun bittet er um Bestimmung der Zelle, in die die Zahl eingeschrieben
werden soll. Es wird die 3, Zelle in der 2. Zeile gewählt, in die Mag die Zahl
79 einsetzt.
Einen
weiteren Zuschauer bittet er ebenfalls um eine 2-stellige Zahl. Dieser nennt 48,
die Mag in eine andere Zelle einsetzt.
Nach
einer sehr kurzen Überlegung schreibt Mag über das Quadrat die Zahl 254.
Anschließend
füllt er das Quadrat mit unterschiedlichen Zahlen aus. Dabei beginnt er hinter
einer der vorgegebenen Zahlen, wobei er die Zahlen zeilenweise einschreibt.
Ist das
Quadrat fertig, erklärt er, dass die Addition der 4 Zahlen jeder Zeile, Spalte
und der Diagonalen die Summe von 254 ergibt, was er vorher über das Quadrat
geschrieben hat. Die Jury kann diese Aussage nach Prüfung bestätigen.
Es ist
das Quadrat 3

Die
Lösung
Zur
Lösung dieser Aufgabe wird die Duomethode eingesetzt.
Die 1.
Vorgabe 79 wird wie gefordert in die 3. Zelle der 2. Zeile eingetragen.
Die 2.
Vorgabe 48 kommt in die Zelle die sich 2 Zellen diagonal zur 1. befindet. Das
ist die 1. in der 4. Zeile. Beide Zahlen bilden dadurch ein Duo, deren Duosumme
79+48 = 127 ist. Bei Quadraten der 4. Ordnung ist die Duosumm halb so groß wie
die magische Summe. Deshalb wird die magische Summe berechnet, indem die
Duosumme verdoppelt wird, das ist 127*2
= 257, die über das Quadrat geschrieben wird.
Nun werden
die Zellen für das Duo festgelegt. Da die 48 in einer ersten Zelle ist, wird
diese als die Zelle 1 bestimmt. Die Zelle mit der Zahl 79 wird damit die Zelle
16.
(Es
können auch andere Festlegungen getroffen werden. Das ist abhängig von den
Vorgaben. Ein Beispiel dazu wird im Experiment “Das Quattroquadrat”
beschrieben.)
Mag
bestimmt die 48 als 1. Zahl in der aufsteigenden und die 79 als 1. Zahl in der absteigenden
Zahlenreihe und als Schlüsselzahl 8. Diese Wahl ist zulässig, da nicht beide
Vorgaben eine gerade oder ungerade Zahl sind und von 79 der Wert 8*8 = 64
abgezogen werden kann. Es können dem zufolge keine doppelten oder negativen
Zahlen entstehen. Auch können die Zahlen nicht einheitlich gerade oder ungerade
werden.
(Natürlich
hätte auch die 9 als Schlüsselzahl gewählt werden können. Dann hätte aber
geprüft werden müssen, ob die Differenz zwischen den beiden Vorgaben durch 9 teilbar ist.)
Im
Beispiel sind die Duozahlenn günstig eingesetzt. Sie erforden lediglich die
Verschiebung der oberen Zeile mit der 1 nach unten, wie es das Quadrat 2 zeigt.
Die
Eintragung der restlichen Zahlen erfolgt nach der “Hohen Schule”, also
zeilenweise. Begonnen wird ab der Vorgabe 48, die sich in Zelle 1 befindet.
Die
nächste Zelle ist, immer bezogen auf das Grundquadrat, die Zelle 14 und gehört
zur absteigenden Zahlenreihe. 14 ist um 2 kleiner als 16, weshalb von der Zahl
79 in der Zelle 16 die Schlüsselzahl 2-mal abgezogen werden muss.
Das
ist 79-2*8 = 79-16 = 63, die in die 2 Zelle der
untersten Zeile eingetrage wird.
Die
nächste Zelle ist die Zelle 11, die ebenfalls zur absteigenden Zahlenreihe
gehört.
11 ist
um 5 kleiner als 16, weshalb in diese Zelle 79-5*8 = 79-40 = 39 kommt.
Als
nächste Zelle kommt die 8. Diese ist eine Zahl der aufsteigenden Zahlenreihe
und um 7 größer als 1. Also wird in diese Zelle
48+7*8 =48+56 = 104 geschrieben.
Damit
ist die unterste Zeile fetig und es wird mit der obersten fortgefahren.
Unter
der Zelle 1 befindet sich die Zelle 12, mit der begonnen wird.
Die 12 gehört
zur absteigenden Zahlereihe und ist um 4 kleiner als 16, weshalb
79-4*8 =
79-32 = 47 in diese einzustzen ist.
So wird
weiter verfahren, bis das Quadrat fertig ist.
Das
Quadrat ist pandiagonal, da ja kein Rest anfällt, der ja nur bei ungeraden
Vorgaben einer magischen Summe entstehen kann.
Eine
Nachbetrachtung
Natürlich
können auch größere Zahlen vorgegeben werden, aber nach Möglichkeit auch keine
größeren als 3-stellige.
Vorteilhaft
ist z. B. die Vorgabe einer 2-stelligen und einer 3-stelligen Zahl. Diese haben
in der Regel eine größere Differenz, wodurch eine Prüfung auf Teilbarkeit
entfallen kann. Auch ist die Zuordnung eines Duos und die Festlegung der
Schlüsselzahl einfacher.
Das
Quattroquadrat *
Auf der
Tafel ist ein leeres Quadrat der 4. Ordnung aufgezeichnet.
Mag
bittet einen Zuschauer um Nennung einer zweistelligen Zahl. Es wird 27 genannt.
Nun bittet er um Nennung der Zelle in die die Zahl eingesetzt werden soll. Die
2, Zelle in der 3. Zeile wird gewählt, in die Mag die Zahl 27 einsetzt.
Einen
weiteren Zuschauer bittet er ebenfalls um eine 2-stellige Zahl. Dieser nennt
36, die Mag in eine andere Zelle einsetzt.
Nach
einer sehr kurzen Verzögerung schreibt Mag über das Quadrat die Zahl 126.
Anschließend
füllt er das Quattro oben rechts mit
unterschiedlichen Zahlen aus. Ist das erfolgt, erklärt er, dass die Addition
der 4 Zahlen die Summe von 126 ergibt, was er vorher über das Quadrat
geschrieben hat. Die Jury kann diese Aussage nach Prüfung bestätigen.
In gleicher
Weise folgen die Quattros unten links, in der Mitte, Oben links und unten
rechts. Die nachfolgenden Abbildungen zeigen den Ablauf im Einzelnen.
(Die grüne
Schattierung dient nur zur Unterstützung der Erläuterungen.)
Nach
jeder Fertigstellung eines Quattros gibt Mag seine Erklärung zur Summe 126 ab und bittet die Jury um Kontrolle.
Erst zum
Schluß trifft er die Aussage, dass das so entstandene Quadrat ein magisches
ist, bei dem alle Zeilen, Spalten und auch Diagonalen die einheitliche Summe
von 126 haben und keine Zahl doppelt vorkommt.
Des
weiteren ist das Quadrat im Gegensatz zu den Quadraten mit 4 Zahlen als Vorgabe
pandiagonal. Der Grund ist, dass nur 2 Blöcke vorhanden sind.
Die
Lösung
Die
Lösung beruht auf Regeln, die bereits erläutert wurden. Zur Vertiefung der
Kenntnisse wird nochmals darauf eingegangen.
- Im
Topquadrat haben alle 2 mal 2 Zellen große Quattros als Summe der 4 Zahlen
die magische Summe von 34.
- Alle
Duos haben zueinander den gleichen Abstand. Er beträgt 2 Zellen diagonal. Im
Quadrat gibt es immer nur eine Lösung dafür.
- An
diesen Regeln ändert sich nichts, wenn das Topquadrat durch Verschiebung
von Zeilen und/oder Spalten verändert wird.
Das ist
in den beiden Quadraten deutlich erkennbar. Links das Topquadrat und rechts das
Topquadrat nach Verschiebung von 2 Zeilen nach unten und die letzte Spalte nach
vorn. Das Duo 1/16 ist hervorgehoben.

Die
erste Zahl 27 wird in die vorgegebene Zelle eingesetzt.
Die
zweite Zahl 36 wird als die 2. Duozahl eines Duos 2 Zellen diagonal in die
Zelle oben rechts eingeschrieben.
Es ist
bekannt, dass die magischen Summe in einem Quadrat der 4. Ordnung das 2-fache
der Duosumme ist. Da die Zahlen 27 und 36 ein Duo bilden, hat Mag beide
Vorgaben addiert und anschließend mit 2 multipliziert. Damit war die magische
Summe mit der Größe 27+36 = 63 und 63*2
= 126 gefunden.
Als
nächstes wird die Schlüsselzahl mit 9 festgelegt. Es muss aber geprüft werden
ob das möglich ist. Dazu wird die Differenz der beiden Vorgaben auf die
Teilbarkeit durch 9 geprüft. Die Differenz 36-27 = 9 ist durch 9 teilbar.
Dieser
Umstand kann zu doppelten Zahlen führen, weshalb Mag auf die Schlüsselzahl 7
ausweicht.
Die
Zahlen von 1 bis 16 werden in nur 2 Blöcke, 1 bis 8 und 9 bis 16, eingeteilt.
Nun muss
geklärt werden, um welches Duo es sich bei den Vorgaben handelt.
Das Duo
1/16 kommt nicht infrage, da von der Zahl 36 nicht 7*7 = 49 für die Zahl in
Zelle 9, die 1. im 2. Block, abgezogen werden kann.
Es wird
gerechnet: Vorgabe 27 dividiert durch die Schlüsselzahl, das ist 27/7 = 3, Rest
6. Damit kann für die Zahl 27 die Zelle 4 des Grundquadrates festgelegt werden.
Der Rest von 6 würde für die Zelle 1 verbleiben.
Da die
Duosumme 17 ist, ergibt sich dann für die Vorgabe 36 die Zelle 13 des
Grundquadrates. Das ist möglich, da von dieser 4*7 = 28 für die Zahl in Zelle
9, der 1. im Block 2 abgezogen werden kann. Anderenfalls müsste eine kleinere
Schlüsselzahl gewählt werden.
Das 2.
Quadrat der oberen Reihe ist dann das veränderte Topquadrat. Das muss man nicht
extra erlernen. Man muss aber wissen, welche Zellen sich nebeneinander und
untereinander befinden, was man immer aus dem Grundquadrat ableiten kann.
Die
Berechnung des 1. Quattros oben rechts kann beginnen.
Links
neben der Zelle 13 ist die Zell 2. 2 ist
um 2 kleiner als 4. Folglich wird von der Zahl in Zelle 4, 2*7 = 14 abgezogen.
Das ist 27-14 = 13, die in die Zelle 2 eingesetzt wird.
Unter
der Zelle 13 befindet sich die Zelle 3, die zum 1. Block gehört. Hier muss die
Zahl in Zelle 4, um 1*7=7 reduziert werden. Das ist 27-7= 20.
Unter
der Zelle 2 befindet sich die Zelle 16, die zum 2. Block gehört. Da 16 um 3
größer als 13 ist, muss 3*7 = 21 zur Zahl in Zelle 13, das ist 36, zugeschlagen
werden. Das ergibt 36+21 = 57.
Das 1.
Quattro ist fertig.
Die
anderen Quattros werden analog berechnet. Wenn dabei auf eine bereits
berechnete Zahl zugegriffen wird, darf das natürlich nur innerhalb des
zugehörigen Blockes erfolgen. Um Fehler zu vermeiden sollte aber immer von den
Vorgaben aus die Berechnung erfolgen.
Nach der
Berechnung der weiteren Quattros ist das magische Quadrat fertig.
Eine
Nachbetrachtung
Dieses
Rechenexperiment mit dem Topquadrat kann durchaus als eine exellente Darbietung eingestuft werden.
Sie
erfordern aber auch eine komplexe Denkweise des Vorführenden.
Die
umfassenden Berechnungen sind nicht gerade einfach, besonders auch wegen der
Ermittlung der Zellen neben, über und unter den Zellen des ermittelten Duos.
Deswegen hat Mag diesem Experiment ja auch einen Stern gegeben.
Wem es
zum Anfang zu schwer ist, der kann sich die 2-stelligen Zahlen einmal aus dem
unteren Bereich und dann aus den oberen Bereich nennen lassen. Auch kann auf
die Vorgabe der Zelle, mit der begonnen werden soll, verzichtet werden.
Die
kleinere Zahl wird in die Zelle 1 und die größere in die Zelle 16 eingetragen.
Dann
wird mit dem unverändertem Topquadrat gearbeitet.
Die
Schlüsselzahl muss so gewählt werden, dass von der Zahl in Zelle 16 noch das
7-fache der Schlüsselzahl abgezogen werden kann, wobei noch ein Rest für die
Zelle 9 verbleiben muss.
Und wer
es schwerer haben will, der lässt sich größere Zahlen nennen. Dafür müssen
jedoch auch größere Schlüsselzahlen gewählt werden.
Das
Problem würde bereits auftreten, wenn für die 2. Zahl nicht um eine Zahl
zwischen 100 und 200 gebeten wird. Denn auch die Zahl 997 ist eine 3-stellige.
Selbst wenn von dieser bis zu 7*9 = 63 abgezogen wird, werden 8 von den 16
Zahlen im Quadrat größer 900 sein, während die 2-stellige Zahl 99 nur auf 162
anwachsen kann. Das Ergebnis wäre eine sehr schlechte Zahlenstreuung. Um das zu
vermeiden müssen entsprechend größere Schlüsselzahlen zum Einsatz kommen, die
jedoch auch die Berechnungen erschweren.
Die
Schlußfolgerung ist, machen Sie es sich nicht schwerer als nötig.
Zum
Abschluss
noch
eine Variante mit einer 2- und einer 3-stellige Vorgabe, wobei die 3-stellige
Vorgabe eine Zahl kleiner 200 sein soll. Damit wird gesichert, dass von der
3-stelligen Zahl auf jeden Fall 8 mal die Schlüsselzahl 9 abgezogen werden
kann. Das bedeutet, dass für die Vorgaben die Zellen 1 und 16 gewählt werden
können, egal welche Zelle als Beginn vorgegeben wird.
Trotzdem
muss geprüft werden, ob es zu doppelten Zahlen kommen kann. Das wird
erforderlich, wenn die Differenz zwischen den Vorgaben kleiner 136 ist.
Das ist
hier der Fall. Die Diffferenz beträgt 174-57 = 117 und ist durch 9 teilbar. (Quersumme
von 117 ist 9 und damit durch 9 teilbar.)
Deshalb
wurde die Schlüsselzahl mit 7 festgelegt.
Die
Berechnungen erfolgen im Weiteren nach dem gleichen Prinzip wie anfangs beschrieben.
Die
nachfolgenden Quadrate zeigen die einzelnen Arbeitsschritte bis zur
Fertigstellung des Quadrates mit der magischen Summe von 462, die auch die
Summen der einzelnen Quattros sind.
Das die
Berechnungen mit größeren Zahlen auch etwas schwieriger ist, muss nicht betont
werden.

Es
bleibt Ihnen überlassen, für welche Variante Sie sich entscheiden.
Mag
bevorzugt die Variante mit den zwei 2-stelligen Zahlenvorgaben.
Da in
den vorangegangenen Experimenten auch die Zelle für die erste Zahl vom Pubikum
vorgegeben wurde, kann sogar von 3-fachen Vorgaben gesprochen werden.
Hinweis
Auf eine
ausführliche Erläuterung der Bildung eines Quadrates bei Vorgabe einer
Zellenzahl und einer magischen Summe wird verzichtet. Sie wurde bereits
beschrieben, nur das nicht die magische Summe als 3. Zahl für den Start
errechnet wird, sondern die 2. Duozahl, Diese wird durch Abzug der vorgegebenen
Zellenzahl von der Hälfte der magischen Summe berechnet. Die vorgegebene
magische Summe muss jedoch größer 400
sein, weil die 3-stellige Vorgabe von maximal 200 noch von der Hälfte der
Magischen Summe abgezogen werden muss.
Da es
sich bei Vorgabe der magischen Summe um eine ungerade Zahl handeln kann, kann
auch ein Rest anfallen. Deshalb sollte in diesen Fällen von der Wahl einer
Startzelle abgesehen werden. Die Entscheidung dazu erfordert, dass die Vorgabe
der magischen Summe als erstes erfragt wird. Dann kann man feststellen ob diese
eine gerade Zahl ist oder nicht. Ist sie ungerade entsteht ein Rest und die
beiden Duozahlen werden einfach in die Zellen 1 und 16 des unveränderten Grundquadrates eingesetzt.
Die
magische Summe sollte eine 3-stellige größer 400 sein. Bei den Zellenzahlen ist
eine Vorgabe einer 3-stelligen und einer 2-stelligen Zahl günstig. Dabei sollte
die 3-stellige Vorgabe kleiner 200 sein. Die Begründung wurde weiter oben
bereits genannt.
Wie der
Rest zu behandeln ist, wurde mehrfach beschrieben. Er muss einem 4er Block
zugeschlagen werden. Hier bietet sich der Block 2 oder 3 an, weil die beiden
Duozahlen in die Blöcke 1 und 4 eingetragen werden.
6.3.4.
Das Hexenquadrat * Eine 3-fach-Vorgabe
Bei
diesem Experiment gibt das Publikum 3 Zahlen vor, die magische Summe und 2
Zellenzahlen. Die magische Summe soll dabei 3-stellig und größer 500, die 1.
Zellenzahl 2-stellig und die 2. Zellenzahl 3-stellig, jedoch kleiner 200 sein.
Diese Begrenzung ist notwendig um 2 mal 2 Duopaare zu bilden, wobei die Summe
der einzelnen Duos die Hälfte der magischen Summe bekanntlich nicht
überschreiten darf. Anderenfalls kommt es zu negativen Zahlen.
Der
Einsatz größerer Zahlen ist nicht ratsam, da die Berechnungen, besonders die
Prüfung der geeigneten Schlüsselzahl, zu viel Zeit in Anspruch nehmen dürften.
Besser
ist es, bei den anfangs gemachten Angaben zu bleiben und mit diesen Parametern
ein Quadrat zu bilden.
Dazu
bittet Mag um eine 3-stellige Zahl aus dem oberen Bereich. Die genannte Zahl
625 schreibt er über das Quadrat.
Dann
lässt er sich eine 2-stellige Zahl nennen, die er in die Zelle 1 einsetzt.
Eine 3.
Zahl soll eine 3-stellige sein, die mit einer 1 beginnt. Die genannte Zahl 176 setzt er in die Zelle 8
ein.
Damit
ist das Startquadrat fertig. (Siehe Quadrat 2)
Danach
trägt er in die übrigen leeren Zellen Zahlen ein, bis das Quadrat fertig ist.
Es ist
das Quadrat 3. Es ist ein magisches Quadrat. Die Summe aller Zeilen, Spalten
und Diagonalen haben die vorgegebene magische Summe 625.
Jede
Zahl ist nur einmal vorhanden.

Mag war
es gelungen, unter Beachtung der beiden Vorgaben 78 und 176, die richtigen Zahlen zu finden und so in die übrigen Zellen
des Quadrates einzuordnen, dass ein magisches Quadrat mit einer magischen Summe
von 625 entstand, was der Vorgabe entspricht.
Die
Lösung
Die
Lösung ist einfach, aber man muss erstmal drauf kommen!
Die
Grundgedanken dazu sind (immer bezogen auf das Topquadrat):
- Die
magische Summe wird vorgegeben und damit auch die Duosummen, die ja die
Hälfte
der magischen Summe sind.
- Die
Zahlenvorgaben werden als Duozahlen von 2 Duos betrachtet. Die zum
jeweiligen Duopaar gehörende 2. Zahl ist dann
die Duosumme abzüglich der
vorgegebenen 1. Zahl.
-
Wichtig ist zu wissen, dass die Duozahlen eines Duos immer unterschiedlichen
Blöcken angehören. Dabei befinden sich die
Duozahlenpaare im 1. und 4. oder 2.
und 3. Block. Wird z. B. im 1. Block die
erste Zahl 1 gewählt, so ist die 2. Duozahl,
die 16, im 4. Block (1+16 = 17).
Im Beispiel wurden die 1. Zelle des 1.
Blockes (Zelle 1) und die 4. Zelle im 2.
Block (Zelle 8) für die Aufnahme der Zahlenvorgaben bestimmt. Es können auch
andere 1. Zahlen eines Blockes sein, z. B. 5,
9 oder13 sein. Die 2. Zahl kann dann
in die 2 Zellen der in Fragen kommenden
Blöcke eingesetzt werden. So kann bei
Wahl der Zelle 5 für die 1. Zahl, die 2. Zahl
nur in eine 4. Zelle der Blöcke 1 oder 4
eingesetzt werden.
(Andere Festlegungen sind auch möglich,
können aber die Berechnungen
erheblich erschweren.)
- Die
Begründung der Wahl des Einsatzes der 2. Zahl in eine 4. Zelle eines
möglichen Blockes ist, dass von einer
garantiert 3-stelligen Zahl (101 bis 199)
immer das 3-fache der Schlüsselzahl 33 oder
kleiner abgezogen werden kann. Bei
einer magischen Summe 412 und einer 2. Zahl
189 würde die 2. Duozahl
412/2-189 =17 sein, von der nicht das 3-fache
der bevorzugten Schlüsselzahlen 7
und 9 abgezogen werden kann.
Die
ersten Berechnungen können vorgenommen werden.
Die
magische Summe wird durch 2 dividiert und ergibt die Summe der Duos mit 625/2 =
312 und einen Rest 1.
Als
nächstes werden die Partnerzahlen der Duos ermittelt. Das ist:
312-78 =
234, die in Zelle 16 einzusetzen ist und
312-176
= 136 die in Zelle 9 eingetragen werden könnte. Vorher wird aber der Rest 1
zugerechnet und ergibt 137 für die Zelle 9. Da in der Folge jeder Block
gesondert berechnet wird hat sich Einordnung des Restes bereits erledigt.
Es ist
folgende Situation erreicht:
- In der
Zelle 1 ist eine Zahl, die 3-mal um die Schlüsselzahl erhöht werden muss,
um die restlichen Zahlen des Blockes, für die
Zellen 2, 3 und 4 zu erhalten.
-
Gleiches gilt für die Zahl in Zelle 9 für die Zellen 10, 11 und 12.
- Anders
ist die Situation bei den Zahlen in den Zellen 8 und 16, Hier muss 3-mal die
Schlüsselzahl abgezogen werden um die anderen
Zahlen für die restlichen Zellen
der Blöcke zu erhalten.
Es muss
nur noch die Schlüsselzahl bestimmt werden, um die Berechnungen der übrigen
Zahlen vornehmen zu können.
Mag hat
sich für die 9 als Schlüsselzahl entschieden.
Wenn
doppelte Zahlen verhindert werden sollen, dann muss noch eine Prüfung erfolgen,
ob diese geeignet ist.
Es
dürfen die Differenzen zwischen den 4 Duozahlen nicht durch die Schlüsselzahl
teilbar sein, aber nur wenn die Differenzen kleiner als das 6-fache der
Schlüsselzahl +1 sind. Bei der Schlüsselzahl 9 ist das 6*9+1 = 55. Damit
scheiden die Duozahlen 78 und 234 schon mal aus. Die Differenz zwischen den
Duozahlen 137 und 176 ist mit 39 zwar kleiner als 54, aber sie ist nicht durch
9 teilbar. Die 9 kann als Schlüsselzahl zum Einsatz kommen und die Berechnungen
können beginnen.
(Die
Differenz =>55 rd. 60, ergibt sich daraus, dass von den Duozahlen einmal bis
zu 3 mal die Schlüsselzahl abgezogen und zum anderen addiert werden muss, was
aber nur für Schlüsselzahlen =<9 gilt Bei der Schlüsselzahl 9 ist das
6*9=54. Die 1 sichert, dass die Differenz zwischen den so berechneten Zahlen
mindestens 1 ist.
Ist
die 9 als Schlüsselzahl nicht geeignet, muss eine andere gewählt werden. Allerdings muss dann die Prüfung evtl.
wiederholt werden.)
Nun
werden die Zahlen für die restlichen, leeren Zellen ermittele:
Die 78
in Zelle 1 ist die 1. Zahl in einer aufsteigenden Zahlenreihe.
Deshalb
wird gerechnet: 78+9 = 87 für Zelle 2, +9 = 96 für Zelle
3,
+9 = 105 für Zelle 4 und schon ist der 1. Block fertig.
Weiter
mit 137 in Zelle 9: 137+9 = 146 für Zelle 10, +9 = 155 für Zelle
11,
+9 = 164 für Zelle 12 und der 3. Block ist fertig.
Es
folgen die absteigenden Zahlenreihen.
Ab 176 in Zelle 8: 176-9 = 167 für Zelle 7, -9 = 167
für Zelle 6,
-9 = 158 für Zelle 5. Auch Block 2 ist fertig.
Ab 234 in Zelle 16: 234-9 = 225 für Zelle 15, -9 =
216 für Zelle 14 und
-9 = 207 für Zelle 13 und
das Quadrat ist komplett.
Das
Ergebnisquadrat (3)
sieht recht attraktiv aus. Es ist nicht mehr pandiagonal weil keine gleichen
Abstände zwischen den Blöcken durch die unterschiedlichen Vorgaben bestehen
können.
Deshalb
ist es auch nicht möglich, die 1. Zahl in eine vom Zuschauer bestimmte Zelle
einzusetzen, was ohnehin zu erschwerten Berechnungen führen würde und deshalb
auch darauf verzichtet werden kann.
Da alle
Zahlen in den Blöcken mit der gleichen Schlüsselzahl 9 berechnet wurden, ist
das Quadrat auch magisch geblieben.
Eine
Nachbetrachtung
Mag hat
die Aussage getroffen, dass es nicht möglich ist, die Vorgaben in vom Publikum
bestimmte Zellen einzutragen.
Diese
Angabe ist nicht ganz richtig. Es ist unter bestimmten Bedingungen doch
möglich, wodurch die 3-fachen Vorgaben
zur 4-fachen und sogar 5-fachen Vorgabe aufgestockt werden können wenn beide
Zahlenvorgaben in gewählte Zellen eingesetzt werden sollen.
Mag hat
diese Möglichkeiten in seinen Beschreibungen ausgeklammert, um diese
verständlicher zu halten.
Er wird
nun die ausgeklammerten Beschreibungen
als erweiterte Variante nachholen.
Um die
Veränderungen besser zu erkennen, werden dazu die gleichen Vorgaben wie in der
ersten Variante eingesetzt.
Ein
Möglicher Ablauf der Darbietung.
Die
abgefragte magische Summe 625 hat Mag über das Quadrat geschrieben.
Jetzt
bittet er um eine 2-stellige Zahl. Es wird 78 genannt. Er fragt, in welche
Zelle die 78 eingesetzt werden soll. Es wird die 1. Zelle in der 3. Zeile
genannt, in die Mag die 78 einträgt. Als Weiteres bittet er um eine 3-stellige
Zahl. Die 176 wird angegeben. Mag bittet einen weiteren Zuschauer “Halt!” zu
rufen wenn er der Meinung ist, dass die 176 dort eingesetzt werden soll. Sofort
beginnt er in ungeordneter Reihenfolge auf Zellen zu tippen. Wenn der Zuschauer
sein “Halt!” gerufen hat trägt Mag in die so gewählte Zelle die 176 ein.
Der
erreichte Zwischenstand zeigt das Quadrat 2, das Mag als Startquadrat
bezeichnet.
Danach
trägt er in die noch leeren Zellen Zahlen ein, bis das Quadrat fertig ist. Es
ist das Ergebnisquadrat 3). (Siehe
nächste Seite)
Das
Quadrat ist magisch, alle Reihen haben die vorgegebene magische Summe 625 und
keine Zahl ist doppelt vorhanden.

Die
Erklärung
Nochmals
eine Beschreibung der Einordnung der Duozahlen. Diese Kenntnisse sind sehr
wichtig, denn die beiden Zahlen eines Duos befinden sich entweder in den
inneren oder in den äußeren Blöcken.
Wurde
eine der inneren Zellen für die Eintragung der 2-stelligen Zahl bestimmt, so
darf die 3-stellige Vorgabe nur noch in eine Zelle der äußeren Blöcke
eingesetzt werden.

Deshalb
kann die Zelle für die 3-stellige Vorgabe nicht ganz frei gewählt werden. Im
Beispiel wurde die für die 2-stellige Vorgabe die Zelle 6 gewählt. Diese ist
eine der inneren Blöcke. Die 3-stellige Vorgabe darf deshalb nicht in eine
weitere Zelle der inneren Blöcke eingesetzt werden. Das sind die Zellen 5 bis
12. Jetzt verstehen Sie auch, warum Mag nacheinander auf die zu wählende Zelle
getippt hat. Er hat nur auf Zellen des 1. und 4. Blocks getippt und so
gesichert, dass die 3-stellige Vorgabe in eine Zelle der äußeren Blöcke kommt.
Im Beispiel war es die Zelle 14 bei der “Stopp!” gerufen wurde. Das ist eine
Zelle des 4., also äußeren Blocks.
Die
zweite, erweiterte Variante, ist an Bedingungen gebunden.
Die
Vorgabe für die magische Summe muss =>460 sein. Denn dann wird die Duosumme
230 groß und nach Abzug einer 3-stelligen Vorgabe von maximal 199 (rd. 200) ein
Rest von mindestens 30 verbleiben. Von dieser kann das bis 3-fache der
Schlüsselzahl 9 oder 7 abgezogen werden.
Das kann erforderlich werden, wenn eine der 4 Duozahlen in eine der 4ten Zelle
der Blöcke (das sind die Zellen 4, 8, 12 und 16) kommt, was Sie aufgrund
der freien Wahl der Zellen nicht beeinflussen können.
Ist die
Vorgabe der magischen Summe kleiner, so kann zur Sicherheit nur die einfache
Variante vorgeführt werden.
Gleiches
gilt auch für die 2-stellige Vorgabe, die mindestens 30 groß sein muss.
Es ist
zwingend, dass nach der Vorgabe der magischen Summe, die Vorgabe der
2-stelligen erfragt werden muss. Dann können Sie nämlich entscheiden ob es bei
der erweiterten, die 2. Variante bleiben kann.
Erst
zuletzt wird die 3-stellige Vorgabe abgefragt, die dann “frei” in eine
“manipulierte” Zelle kommt.
Die
Berechnung der übrigen Zahlen erfolgt
wie bei der 1. Variante.
Die
Duosumme ist die Hälfte der magischen Summe, wobei ein Rest von 1 übrig bleiben
kann. Das ist 625/2 = 312, Rest 1.
Die
zweiten Duozahlen werden wie bekannt, durch Abzug der ersten Duozahl von der
Duosumme, berechnet. Der Rest wird dabei einer der zweiten Duozahl
zugeschlagen. Diese werden 312-78 = 234, die 2 Zellen diagonal weiter in Zelle
11 kommt und 312-176+Rest 1 = 137 für Zelle 3.
Bei der
Berechnung der übrigen Zahlen tritt gegenüber der 1. Variante eine leichte
Veränderung ein. Was bleibt ist, dass sich in jedem Block eine der 4 Duozahlen
befindet, von der aus die Berechnung der übrigen Zahlen für den jeweiligen
Block erfolgt kann.
Beginnen
wir mit der Zahl 176 in der Zelle 14. Zu diesem Block gehören die Zellen
(Zahlen) 13, 14, 15 und 16. Die Zelle 13 ist um 1 kleiner als Zelle 14,
weshalb 176-9 =167 in die Zelle 13
eingetragen wird. In die Zell 15 kommt 176+9 = 185 und in Zelle 16 185+9 = 194.
Der 4. Block ist fertig.
Die
nächsten Zahl 234 befindet sich in der
Zelle 11, zu der noch die Zahlen (Zellen) 9, 10 und 12 gehören. In die Zelle 10
kommt 234-9 = 225, in Zelle 9 225-9 = 216 und in die Zelle 12 234+9 = 243. Der 3. Block ist ebenfalls
fertig.
In der
gleichen Weise werden auch die Zahlen für die Blöcke 2 und 1 berechnet.
Ausgehend
von der Zahl 78 in Zelle 6 (Block 2) sind das für Zelle 5 = 69, Zelle 7 = 87
und Zelle 8 = 96. In die Zelle 4 (Block 1) kommt 137+9 = 146, in Zelle 2 137-9 = 128 und in die Zelle 1 128-9 = 119.
Das
magische Quadrat mit der magischen Summe 625 fertig! (Quadrat 3 )
Noch
schwerer, aber möglich,
ist das Eintragen der Zahlen nach der “Hohen Schule”. Mag verzichtet darauf,
denn die als erstes notwendige Berechnung und Eintragung der zweiten Duozahlen
steht dazu im Widerspruch.
Der
Teufel steckt im Detail
So auch
im Hexenquadrat, egal ob 1, oder 2. Variante, was an einem Beispiel nach
Variante 1 gezeigt wird.
Die
Vorgaben: Magische Summe = 512 und die Zahlen 61 und 195
liegen im Rahmen der Forderungen. Auch die Eintragungen in die Zellen 1 und 8
sind zulässig.
Die
Berechnung kann erfolgen.
Nach dem
Mag die Duosumme mit 512/2 = 256 errechnet hatte ging er an die Berechnung der
zweiten Duozahlen.
Erschrocken
stellt er fest, dass die zweiten Duozahlen mit 61 und 195 genau der Vorgaben
entsprechen.
Damit
kann kein Quadrat gebildet werden. Es würde zwar ein magisches sein, aber alle
Zahlen sind dann doppelt, wie es Quadrat 2 zeigt.
Wie
konnte das passieren???
Die
Ursache ist, dass die Summe der beiden Vorgaben mit 61+195 = 256, genau die
selbe ist, die Mag aus der magischen Summe mit 512/2 = 256 berechnet hat.
Ein
solcher Zufall wird sehr selten auftreten, aber er kann!
Was ist
zu tun???
Die
Zuschauer bitten, eine der 3 Vorgaben zu verändern, muss abgelehnt werden, denn
es zeigt, dass der “Rechenkünstler” doch nicht so gut ist, wie es scheinen
soll.
Auch
wenn Mag annehmen kann, dass Sie es wissen, erklärt er was zu tun ist.
Aus den
bisherigen Erläuterungen ist bekannt, dass in einem unveränderten
Topquadrates, in jeder Zeile, Spalte und in den Diagonalen je eine
Zahl aus den 4 Blöcken enthalten ist. Daraus ist abzuleiten, dass das Quadrat
magisch bleibt, wenn die 4 Zahlen eines Blockes um eine einheitliche Zahl
erhöht oder verringert wird.
Diese
Regel nutzt Mag, in dem er die Zahlen eines Blockes um eine Größe erhöht und in
einen anderen, zum Ausgleich, um die gleiche Größe vermindert.
Als Mag
erkannte, dass nach Abzug der 61 von 256 die Zahl 195 entsteht, die einer
Vorgabe entspricht, zog er 30 von dieser ab und erhielt 165, die er in die
Zelle 16 einsetzte.
Zum
Ausgleich erhöhte er dann die zu berechnende zweite Duozahl 61 um 30 und setzte
die so ermittelte Zahl 91 in die Zelle 9 ein.
Damit
war das scheinbare Problem aus der Welt.
Mag
schließt seine Ausführungen mit den am Anfang der Erläuterungen zitierten Satz:
”Die Lösung ist einfach, aber man
muss erstmal drauf kommen!”
Mag hat
die Beschreibungen sehr detailliert vorgenommen. Er betrachtet das als
erforderlich, denn dieses Experiment ist trotz der Einfachheit sehr ansprechend
und findet sicherlich bei manchem Fan Anwendung.
Das
Schwerste, aber auch leichtes, ist das Rechnen mit 3-stelligen Zahlen, weshalb
Mag dieser Routinen auch eine Stern zuerkannt hat.
Aber
auch hier sind weitere Vereinfachungen der Berechnung, z. B. durch einen
“manipulierten Rest“ möglich. So kann z.
B. die Vorgabe der magischen Summe von 625 gedanklich auf 600 verändert werden.
Diese ist leicht durch 2 teilbar (600/2=300). Auch können die Vorgaben von 300
leichter abgezogen werden. Die abgezogenen 25 werden dann wie beschrieben als
Rest einer der berechneten zweiten Duozahlen zugerechnet. Nicht immer kann die
vorgegebene magische Summe gedanklich auf eine Hunderterzahl reduziert werden.
Es muss immer operativ entschieden werden. So wären z. B. möglich: MS=657 =
640, Rest +17, oder 782 = 800, Rest -18.
Auch
kann darüber nachgedacht werden, welcher der 2 berechneten Duozahlen der Rest
sinnvoll zugeordnet werden sollte.
Dieser
kleine Ausflug in das operative Rechnen soll zeigen, dass es sinnvoll ist, sich
über die Berechnungen weitere Gedanken zu deren Vereinfachung zu machen.
6.3.5.
Die glorreichen 4 (4-fach-Vorgaben)
Im
Zentrum
Auf der
Tafel ist ein Quadrat der 4. Ordnung aufgezeichnet. Mag bittet einen oder auch
mehrere Zuschauer in das mittlere 2 mal 2 große Teilquadrat 4 beliebige,
größere, 2-stellige Zahlen
einzusetzen. Im Beispiel sind es die Zahlen 67, 85, 77 und 82. Das linke
Quadrat zeigt diese Eintragungen.

Mag
übernimmt die Kreide und schreibt über das Quadrat die Zahl 311. Anschließend
schreibt er in die leeren Zellen zeilenweise, entsprechend der hohen Schule,
Zahlen. Nach Fertigstellung erklärt Mag den Zuschauern, dass das so entstandene
Quadrat ein magisches, mit der magischen Summe von 311 ist. Die Jury kann nach
Überprüfung diese Aussage bestätigen. Das fertige Quadrat ist das rechte.
Mag ist
es gelungen, die vorgegebenen Zahlen so in seine Berechnungen einzubinden, dass
zum Schluss ein magisches Quadrat entstanden ist, deren magische Summe er
vorher über das Quadrat geschrieben hatte. Eine ansprechende Leistung, oder
nicht?
Ansprechend
schon, aber nicht schwierig!
Die
Lösung

Das
linke Quadrat ist das gut bekannte Topquadrat. Die mittleren 4 Zahlen 7, 2, 9 und 16 bilden ein als Quattro
bezeichnetes Quadrat aus 2 mal 2 Zellen, das bekanntermaßen nie ein magisches
sein kann. Analysieren wir nun das Quattro.
Es enthält die Zahlen:
9, die 1. Zahl im 3. Block,
2, die 2. Zahl im 1. Block
7, die 3. Zahl im 2. Block und 16, die 4. Zahl im 4. Block.
Es ist
im Quattro von jeden Block eine Zahl vorhanden. Weiter sind es eine 1., 2., 3. und 4. Zahlen des
jeweiligen Blockes. Somit ist das Quattro homogen und die 4 Zahlen ergeben die
magische Summe 34. Diesen Umstand nutzt Mag bei der Bestimmung der magischen
Summe, indem er die 4 Zahlen des Zuschauers addiert. Wer nicht schnell genug
die 4 Zahlen addieren kann, sollte zwei oder noch mehr Zuschauer bitten eine
Zahl einzusetzen. So gewinnt er durch den Wechsel Zeit. Des Weiteren wird die
Annahme ausgeschlossen, dass der Vorführende mit bestellten Personen arbeitet.
Theoretisch
könnte Mag nun in alle Blöcke die gleichen Zahlen eintragen, die die Zahl des
entsprechenden Blockes ist. Siehe 3. Quadrat. Das wäre in den 1. Block die 85
(blau), in den 2. Block 67 (rot) usw. Damit will Mag nur daran erinnern, dass
es fast gleichgültig ist, wie groß die Differenz zwischen den Zahlen eines
Blockes ist. Die Differenz muss nur im gesamten Quadrat verwendet werden. Die
Differenz, oft als Schlüsselzahl bezeichnet, muss jedoch so klein sein, dass
beim Subtrahieren keine negativen Zahlen entstehen. Dabei ist es gleichgültig
wie groß die einzelnen Differenzen zwischen den Blöcken ist, was natürlich nur
für dieses Rechenexperiment gilt, da das Quadrat nicht verändert wird.
Das mit
den gleichen Zahlen kann natürlich nicht so dem Zuschauer präsentiert werden.
Es zeigt aber, dass die Schlüsselzahl nahezu frei gewählt werden könnte und
sogar Null sein kann. Nahezu heißt, sie darf nicht zu groß sein, dass negative
Zahlen entstehen. Andererseits sollte sie nicht zu klein sein, weil dann keine
breite Streuung der Zahlen erreicht wird. Die Schlüsselzahl sollte auch ein
leichtes Rechnen ermöglichen und nicht so leicht erkennbar sein. Mag bevorzugt
deshalb Schlüsselzahlen die er grob ermittelt und mit der 9 als letzte Ziffer.
Doch nun
weiter bei der Erstellung des magischen Quadrates.
Als
nächstes muss die Schlüsselzahl ermittelt werden. Die Zahl 67 ist die 3. Zahl
im Block 2. Von dieser muss die 2-fache Schlüsselzahl abgezogen werden, um die
Zahl für die Zelle 3d, die 5, zu erhalten. Folglich wird die 6 durch 2 geteilt
und erhält 30 als mögliche Schlüsselzahl. Die weitere Prüfung zeigt, dass diese
zu groß ist. Denn von der Vorgabe 82 in Zelle 3c (16) muss die Schlüsselzahl
3-fach abgezogen werden um die Zahl 13 in Zelle 4b zu erhalten. 8/3=2, folglich
20 als Schlüsselzahl und gewählt 19, das ist auch 20-1.
Für
Anfänger
schlägt
Mag eine leichtere Variante vor:
- Es bleibt bei 2-stelligen Vorgaben,
allerdings ohne eine Beschränkung.
- Es
werden nur 1-stellige
Schlüsselzahlen eingesetzt, bevorzugt
7, 9 und im
Ausnahmefall auch kleinere, bis zur 3, die
aber kaum gewählt werden muss.
Der
Grund für diese Festlegungen ist eine einfachere Prüfung welche Schlüsselzahl
anzuwenden ist. Maximal wird die Schlüsselzahl 3-mal von den Vorgaben
abgezogen. Das bedeutet, dass die kleinste Zahl das 3-fache+1 der Schlüsselzahl
sein kann. Plus 1 sichert, dass nach Abzug des 3-fachen der Schlüsselzahl noch
1 übrig bleibt. Das erfordert z. B. bei der kleinsten 2-stelligen Zahl 10 die
Schlüsselzahl 3. Denn 3*3+1 = 10. Ist die kleinste Zahl größer 27, so kann jede
1-stellige Schlüsselzahl eingesetzt werden. Es wird keine Null oder negative
Zahl bei den Berechnungen auftreten. Denn 9*3+1 = 28.
Dazu
dividieren Sie die kleinste Zahl durch 3, und die Schlüsselzahl ist gefunden.
Sie muss mindestens um 1 kleiner als das Ergebnis sein.
Beispiel: Die kleinste Vorgabe ist 24. 24/3 = 8, die gewählte Schlüsselzahl kann 7, oder
kleiner sein.
Gerade
Schlüsselzahlen sollten nicht gewählt werden, wenn die Vorgaben nur gerade oder
ungerade Endziffern haben, weil dann alle Endziffern im Quadrat gerade oder
ungerade werden, was allerdings auch unbeachtet werden kann.
Nachfolgende
Quadrate mit den gleichen Vorgaben, jedoch mit unterschiedlichen
Schlüsselzahlen.

Das
linke Quadrat ist das zuerst gezeigte mit der Schlüsselzahl 19.
In der
Mitte ein Quadrat mit der Schlüsselzahl 7. Die Zahlen sind deutlich weniger
gestreut, jedoch noch vorzeigbar.
Das
rechte mit der Schlüsselzahl 4 ist zwar auch noch ansehnlich, jedoch sind hier
gleich 3 Zahlen doppelt. Der Grund sind die Vorgaben 77 und 85. Die Differenz
zwischen diesen Zahlen ist 8 und 8 ist eine durch die Schlüsselzahl 4 teilbare
Zahl.
Ebenfalls
doppelte Zahlen würden entstehen bei der Schlüsselzahl 3 wegen der Vorgaben 82
und 85, bei der Schlüsselzahl 5 wegen 67 und 77 auch 77 und 82.
Die
Gründe sind die kleinen Schlüsselzahlen in Verbindung mit den geringen
Differenzen zwischen den Vorgaben. Die Differenzen zwischen den Vorgaben können
Sie nicht beeinflussen, aber die Schlüsselzahlen schon, vorausgesetzt die
Vorgaben sind groß genug.
Wegen
dieser Mängel sollte diese Variante wirklich nur am Anfang angewendet werden.
Doch nun
Weiter mit der Berechnung der Zahlen für die offenen Zellen.
In der
Zelle 1a ist im Basisquadrat die Zahl 1 des 1. Blockes. Die Zahl des 1. Blockes
im Quattro ist die 2. Folglich muss von dieser 1 mal die Schlüsselzahl von 85
abgezogen werden. 8-2=6 und 5+1=6, Zusammen 66. Die nächste Zahl im
Basisquadrat ist die 14. Hier muss von 82 in Zelle 3c, 2-mal die Schlüsselzahl
abgezogen werden. Das ist 8-2*2=4, und 2+2*1=4, zusammen 44. Die 11 in Zelle 3a
ist die 3. Zahl im Block 3. Im Quattro ist als 1. Zahl des 3. Blockes die 77 in
Zelle 2c, die Zelle mit der 9 im Basisquadrat, eingetragen. Folglich muss die
77 um 2-mal die Schlüsselzahl erhöht werden. Das ist 77+38, oder wieder
vereinfacht, 7+2*2=11 und 7-2*1=5, zusammengefügt 115. So werden nacheinander alle offenen
Zellen berechnet. Am Ende ist das rechte Quadrat das Ergebnis. Ein magisches
Quadrat mit der magischen Summe von 311.
Mag
hofft, Sie von der Leichtigkeit der Lösung überzeugt zu haben.
Ein
Nachteil
besteht
darin, dass es zu doppelten Zahlen kommen kann. Hätte der Zuschauer z. B. in
die Zelle 2b statt der 67 die Zahl 66 eingesetzt, würde für Zelle 8 die Zahl
66+19 = 85 sein. Das wäre dann die gleiche Zahl des Zuschauers in Zelle 3b.
Die
Gefahr des Entstehens doppelter Zahlen muss in Kauf genommen werden. Nur müssen
Sie dann auf die Aussage “und keine Zahl ist doppelt!” verzichten.
Um
doppelte Zahlen zu verhindern, müssten alle Differenzen zwischen den Vorgaben
berechnet und deren Teilbarkeit durch die Schlüsselzahl geprüft werden. Das
wären 6 Einzelberechnungen, die eine zu große Zeitspanne erfordern würde. Nach
Wahl einer veränderten Schlüsselzahl müsste die gesamte Kontrollberechnung
wiederholt werden.
Eine
bessere Variante ist
die Vorgabe von nur 2 Zahlen, die nur eine Kontrollrechnung erfordert. Dazu
sind die Ausführungen von Mag zum Experiment “Das Quattroquadrat” analog
anzuwenden.
Das
Quadrat ist nicht pandiagonal, weil die Abstände zwischen den einzelnen Blöcken
nicht gleich groß sind.
Zum
Schluss noch eine Nachbetrachtung.
In
dieser Form können selbstverständlich auch größere Zahlen, z. B. 3- oder
4-stellige zum Einsatz kommen. Mag empfiehlt jedoch keine 4-stelligen oder noch
größere Zahlen zu verwenden. Das hat mehrere Gründe. So wird das Rechnen mit
größeren Zahlen schwieriger, denn es müssen auch größere Schlüsselzahlen zum
Einsatz kommen. Kleine Schlüsselzahlen wie die 19 bringen dann keine große
Streuung der Zahlen und die einzelnen Blöcke werden regelrecht sichtbar. Fehler
können sich leichter einschleichen.
Ein
schwerwiegenderer Grund ist, dass das Interesse der Zuschauer größer ist, wenn
sie den Darbietungen folgen können und auch mal selbst etwas kontrollieren
können. Beim Einsatz zu großer Zahlen ist das Interesse geringer. Man lässt das
Ganze mehr oder weniger über sich ergehen. Man kann Ihnen glauben was Sie
sagen, oder auch nicht.
Andererseits
ist die Entstehung doppelter Zahlen geringer, je größer die Vorgaben sind,
weshalb nach der Einarbeitung 3-stelligen Vorgaben der Vorzug zu geben ist.
Eine
Erhöhung des Showeffekts kann erreicht werden, indem die Zuschauer eine freie
Zelle wählen können, mit der die Fertigstellung des Quadrates begonnen werden
soll.
Auch ist
die Eintragung der Zahlen im Uhrzeigersinn
vorteilhafter.
Das
Quartett
Wie bei
“Im Zentrum” bittet Mag um vier 2-tellige Zahlen, die jetzt in die Eckzellen
eingesetzt werden sollen. Es sind die Zahlen 43, 26, 17 und 51. Sofort schreibt
Mag über das Quadrat die Zahl 137. (Quadrat oben Mitte), Anschließend schreibt
er in das Quattro oben links weitere 3 Zahlen ein und erklärt, dass die 4
Zahlen als Summe 137, wie vorher angeschrieben, haben. Mag bittet die Zuschauer
ihre Smartphons zur Hand zu nehmen und mittels der Rechner-App diese Aussage zu
kontrollieren.
Dann
folgt das Quattro unten rechts, danach das Quattro unten links und zum Schluss
das Quattro oben rechts.
(Die
Reihenfolge kann frei gewählt werden.)
Nach
jedem fertig gestellten Quattro weist er darauf hin, dass die Summe der jeweils
4 Zahlen, der Zahl über dem Quadrat entspricht,
(Die
unten dargestellten Quadrate zeigen die einzelnen Schritte der Quadratbildung.)
Zum
Schluss erklärt er, dass auch das in der Mitte befindliche Quattro die Summe
137 hat und nach einer kleinen Kunstpause verkündet er, praktisch als
Höhepunkt, dass das gesamte 4 mal 4 große Quadrat ein magisches ist, in dem die
Summen aller Zeilen, Spalten und der beiden Diagonalen ebenfalls die magische
Summe von 137 haben.
Mag hat
es geschafft, unter Beachtung der 4 Vorgaben ein magisches Quadrat zu
erstellen, bei dem alle 2 mal 2 großen Quattros die gleiche Summe haben wie sie
Mag anfangs über das Quadrat geschrieben hatte, was auch auf die Zeilen,
Spalten und Diagonalen zutrifft. Eine beachtliche und interessante Leistung.
(Oder
etwa nicht?)

Die Lösung
Eine
Beschreibung der Lösung ist eigentlich nicht notwendig, wenn die
vorangegangenen Beiträge richtig ausgewertet wurden.
Wie bei
“Im Zentrum” wurden die 4 Vorgaben addiert und als magische Summe über das
Quadrat geschrieben.
Die
Prüfung ergab, dass die 9 als Schlüsselzahl nicht zum Einsatz kommen kann. So
kann von der 26 in Zelle 8 nicht 3*9 = 27 abgezogen werden, um zu der Zahl für
die Zelle 5 zu kommen. Auch die Berechnung der Zahl für Zelle 13 ist nicht
möglich. Hier müsste 2*9 = 18 von der 17 in Zelle 15 abgezogen werden. Mag
entschied sich deshalb für die Schlüsselzahl 7.
Die
Berechnungen der Quattros erfolgen analog der Berechnungen wie in “Im Zentrum”
für den zeilenweisen Eintrag beschrieben. Das wird für das Quattro oben links
erläutert. Dazu ist das Topquadrat oben links, welches auswendig beherrscht
werden muss, zu beachten.
Neben
der Zelle 1 befindet sich die Zelle 14. Die Zahl für Zelle 14 wird durch Abzug
von 1*7 = 7 von der Zahl 17 in Zelle 15, das ist 17-7 = 10 berechnet.
Unter
der Zelle 1 ist die Zelle 12, die letzte
Zahl im 3. Block. Und das bedeutet, dass die 51 als 2. Zahl im 3. Block um 2*7
= 14 auf 65 erhöht werden muss.
Die
letzte Zahl im Quattro ist die Zahl für Zelle 7. Da 7 um 1 kleiner als 8 ist,
wird von der 26 in Zelle 8 folglich 1*7 = 7 abgezogen und man erhält 19 als
Zahl für Zelle 7.
So
werden bis zur Fertigstellung es Gesamtquadrates die weiteren Quattros
berechnet.
Das
Quadrat ist jedoch, wie auch “Im
Zentrum”, nicht pandiagonal.
Doppelte
Zahlen sind auch hier
möglich. Es gelten auch hier die im Beitrag “Im Zentrum” dazu gemachten
Erläuterungen, was auch für den Einsatz großer Zahlen gilt.
Mag hat
hier eine Lösung auf der Basis der
Multimethode beschrieben. Den gleichen Effekt hat er bereits im Experiment “Das
Quattroquadrat”, unter 3. Doppelvorgaben, erreicht und das ohne Gefahr von
doppelten Zahlen. Damit wird die Überlegenheit der Duomethode unterstrichen.
6.3.6.
Einfach clever *
Das
Rechenexperiment “Einfach clever” zählt zu den von Mag bevorzugten. Es ist im
wahrsten Sinne des Wortes einfach clever, einfach in der Berechnung und clever
ist die Idee. Dieses Experiment wird bestimmt Ihre Anerkennung finden, wenn Sie
sich mit der einfachen Lösung vertraut gemacht haben.
Hervorgehoben
werden muss, das diese Methode auch mit geringen Abweichungen für die Bildung
von Quadraten der 5. und 7. Ordnung Anwendung finden kann.
Allerdings
können je nach Vorgabe Mängel auftreten. Diese können allgemein vernachlässigt
werden, jedoch nicht, wenn man 100%ige Qualität erreichen will, oder erreichen
muss, was z. B. auf Profis zutrifft. Mag wird Wege zur Vermeidung von diesen
Mängeln aufzeigen.
Aber
zuerst ein Beispiel.
Eine
Zahlenvorgabe
Auf der
Tafel ist ein leeres Quadrat der 4. Ordnung aufgezeichnet.
Mag
bittet um die Nennung einer größeren 2-stelligen Zahl. Es wird 54 genannt, die
Mag in die erste Zelle einträgt.
Sofort
schreibt er über das Quadrat die Zahl 168. (linkes Quadrat)
Anschließend
trägt er in die leeren Zellen zeilenweise, wie in der “Hohen Schule”,
unterschiedliche Zahlen ein.
Nach
Fertigstellung erklärt Mag, dass das erstellte Quadrat ein magisches ist, mit
der magischen Summe von 168 und keine Zahl doppelt vorkommt. (rechtes
Quadrat)

Das
Quadrat ist nicht pandiagonal, weil durch die Vorgabe die Übergänge von Block
zu Block nicht einheitlich sind. Das bedeutet, dass auch hier auf eine Vorgabe
der Zelle, mit der begonnen werden soll, verzichtet werden muss.
Die
Lösung
Bevor
Mag zum Kern der Erläuterungen kommt, beschreibt er die durchgeführten
Berechnungen, um Ihnen zu zeigen, dass diese keinerlei Schwierigkeiten
darstellen.
Nach dem
die Vorgabe 54 in die Zelle 1 eingesetzt ist, berechnet Mag die magische Summe
mit der gewählten Schlüsselzahl 9 wie folgt:
6*9 = 54
+ 6*10 = 114 zu der Mag die Vorgabe addiert und erhält 114+54 = 168.
Dann
folgen die weiteren Zahlen für die erste Zeile mit:
1*9 = 9
+ 1*10 = 19; die nächste Zahl 2*9 = 18 + 2*10 = 38 und
die 3. Zahl mit 3*9 = 27 + 3*10 = 57.
Bei den
Berechnungen der folgenden Zeilen wird stets von den Zahlen der 1. Zeile das
bis zum 3-fachen der Schlüsselzahl 9, das ist 9, 18 und 27, abgezogen oder
zugeschlagen.
Und das war es schon!
Wie Mag
zu den Zahlen kommt und dass diese sich ganz leicht merken oder berechnen
lassen, wird Mag in den folgenden Erläuterungen zu den Details zeigen.
Die Details
Die weiteren Erläuterungen erfolgen unter Beachtung der
Tabelle, linker Teil.

In der
Zeile a sind die Zahlen der ersten Zeile des Topquadrates eingesetzt. Das ist 1,
14, 11 und 8. In den weiteren Betrachtungen geht es nur um die
Spalten 2 bis 4, weshalb die Spalten 1 auch nur in grau gehalten ist.
In der
Zeile b ist dargestellt, die wievielte Zahl in welchem Block diese Zahlen sind.
Die 14 ist die 2. Zahl im 4. Block (2/4), die 11 die 3 Zahl im 3. Block
(3/3) und die 8 ist die 4. Zahl im 2. Block (4/2).
Geht man
nun davon aus, dass die 2. Zahl im Block um 1 größer ist als die 1. Zahl, die
3. Zahl um 2 größer ist usw. so ergeben sich die Multizahlen in Zeile c durch
Reduzierung der Zahl im Block um 1. Diese Zahlen sind in der Zeile c
abgebildet. Sie bilden die Reihenfolge 1, 2 und 3. und
sind leicht zu merken. Auch die Summe der 3 Zahlen, gleich 6, ist gut zu
merken, oder notfalls auch zu berechnen.
Werden
die Multizahlen mit der Schlüsselzahl multipliziert, so erhält man das Produkt
in Zeile e. Das sind die Werte, um wie viel die Zahl größer ist, als die 1.
Zahl im Block.
Auch die
1. Zahlen in den Blöcken werden ganz leicht berechnet, in dem der Faktor (Zeile
f) mit der Multizahl multipliziert wird.
Der
Faktor ist notwendig um keine Nullen für die ersten Zahlen im Block zu erhalten
und zum anderen, um doppelte Zahlen in den berechneten Werten der Spalten 2 bis
4 zu verhindern und sollte nicht kleiner 10 sein.
(Ein
größerer Faktor kommt nur bei größeren Vorgaben zur Anwendung und wird später
beschrieben.)
Die
Addition der Zahlen aus Zeile e+g ergeben die Flexzahlen in Zeile h.
Die
Flexzahlen berechnen sich folglich ganz leicht, indem die Schlüsselzahl mit der
Multizahl multipliziert wird und anschließend das Produkt aus Multizahl mal
Faktor zugerechnet wird.
Damit wird die allgemeingültige Formel für die Flexzahlen:
M*S+Fa*M = Fl
Darin sind: M ist die Multizahl; S die Schlüsselzahl; Fa
der Faktor und Fl die Flexzahl.
Das ist
im Beispiel für die 1. Zahl in Spalte 2, das ist die Zelle 14 im Grundquadrat:
1*9=9 + 1*10 =
9+10 = 19
Die
nächste Zahl in Zeile 1 wird:
2*9=18 +2*10 = 18+20 = 38
und für
die letzte Zelle in Zeile 1:
3*9=27 +3*10 = 27+30 = 57.
Die
Flexzahlen sind durch mögliche Änderung der Schlüsselzahl oder auch des Faktors
flexibel.
Die
Flexzahlen werden jedoch erst nach Festlegung der magischen Summe eingesetzt.
Die Ermittlung der magischen Summe ist ebenfalls einfach.
Die
Summe der Flexzahlen ergibt die Primärzahl und kann deshalb wie nachstehend
berechnet werden:
Die
Summe der Multizahlen ist 1+2+3 = 6.
Die
Berechnung der Primärzahl erfolgt in gleicher Weise wie die
Flexzahlen.
Das ist im Beispiel
9*6=54 +10*6=60 zusammen 114.
Um die
magische Summe zu erhalten wird nur noch die Vorgabe zu 114 gezählt, das ist im
Beispiel 114+54 = 168, die über das Quadrat geschrieben wird.
Anschließend
werden die Flexzahlen wie bereits beschrieben errechnet und eingetragen.
Sind die
Flexzahlen in die 1. Zeile eingesetzt, werden die Zahlen für die nächsten
Zeilen berechnet und eingesetzt.
Voraussetzung
dafür ist, dass das Topquadrat bestens beherrscht wird.
Als
Beispiel die Berechnung der 2. Zeile.
Unter
der Zelle 1 befindet sich die Zelle 12. Diese ist die 4. im 3. Block. In der 1.
Zeile befindet sich die Zelle 11 ebenfalls eine Zahl des 3. Blockes. Da 12 um 1
größer als 11 ist, wird die Zahl in Zelle 11 um 9 erhöht, das ist 38+9 = 47.
Die
nächste Zelle ist die Zelle 7, die zum 2. Block gehört, die um 1 kleiner ist,
als Zelle 8, die ebenfalls zum 2. Block gehört, weshalb die Zahl in Zelle 8 um
1 mal 9 reduziert werden muss,
das ist 57-9 = 48.
Weiter mit Zelle 2 die um 1 größer als Zelle 1 ist,
folglich 54+9 = 63.
Die
letzte Zelle in Zeile 2 ist die 13. Diese gehört zum 4. Block. Zum 4. Block
gehört auch die Zelle 14, weshalb von der Zahl in Zelle 14, 1 mal 9 abgezogen
werden muss, das ist 19-9 = 10.
In
dieser Form werden auch die Zeilen 3 und 4 berechnet. Dazu gibt Mag die
Empfehlung, sich bei den Berechnungen immer auf die Zahlen in der 1. Zeile zu
beziehen und nicht auf die Zahlen der vorangegangenen Zeile. Dadurch kann ein
Fehler, der keinesfalls vorkommen sollte, nicht weiter geschleppt werden.
Die
größte Zahl, die abgezogen oder zugerechnet werden muss ist bei einer
Schlüsselzahl 9 = 27 (3*9).
Alle
Berechnungen im Beispiel erfolgten mit der Schlüsselzahl 9. Bei der Wahl einer
anderen Schlüsselzahl sind die Berechnungen analog durchzuführen. Dazu als
Beispiel die Berechnungen mit der Schlüsselzahl 7, die im rechten Teil der
anfangs dargestellten grün schattierten
Tabelle zu finden ist.
Eine Nachbetrachtung
Die
vorgestellte Lösung ist einfach und damit leicht anzuwenden. Hervorzuheben ist, dass kein Rest anfällt, der ja z. T.
schwierig einzugliedern ist.
Diese
Methode hat den Vorteil, dass sie auch bei Quadraten der 5. und 7. Ordnung
angewendet werden kann. Dabei ist von Bedeutung, dass bei diesen Quadraten der
Aufbau nicht erlernt sein muss.
(Siehe
dazu Beschreibungen zu den Quadraten der 5. und 7. Ordnung.)
Allerdings
können bei den nach dieser Methode gebildeten Quadraten Mängel auftreten, die
aber in der Regel vernachlässigt werden können.
Trotzdem
wird Mag Möglichkeiten aufzeigen diese zu verhindern, was allerdings auch zu
einer Steigerung der zu erbringenden Leistungen nach sich zieht.
Derartige
Mängel können sein:
- Das
Quadrat ist nicht mehr pandiagonal, weil durch die Vorgabe die Übergänge von
Block zu Block nicht mehr einheitlich sind. Das bedeutet, dass auf eine Vorgabe
der Zelle, mit der begonnen werden soll, verzichtet werden muss.
- Es
können doppelte Zahlen auftreten, was von der Vorgabe abhängig ist. Ob doppelte
Zahlen eventuell auftreten können, kann an der letzten Ziffer der Vorgabe
erkannt werden. Kritische Endziffern der Vorgabe können 0; 1; 2 oder 3 sein.
Das gilt aber nur für das gezeigte Beispiel mit einer Schlüsselzahl 9 und kann
nicht allgemein angewendet werden. Andere Schlüsselzahlen führen zu anderen
Endziffern. Da gegebenenfalls auf andere Schlüsselzahlen ausgewichen werden
muss, bzw. bei Wiederholungen erforderlich werden, kann diese Regel nicht
angewendet werden. Andere Überprüfungen machen umfangreiche Berechnung
notwendig, für die keine Zeit zur Verfügung steht.
Eine allgemein
gültige Variante ist, dass die Vorgabe größer sein muss als die Zahl in
Zelle 8, da diese die größtmögliche Zahl ist, die sich aus den Flexzahlen
ergeben kann. Von dieser wird immer nur die Schlüsselzahl abgezogen, während
sich aus der Vorgabe keine kleineren Zahlen ergeben können. Denn sie ist die 1.
Zahl im 1. Block, die in der weiteren Folge um jeweils die Schlüsselzahl
vergrößert wird.
Als
Faustzahl für die Vorgabe gilt für das Topquadrat und die Schlüsselzahlen 9 und
7, eine Zahl größer 50. Deshalb hat Mag auch um eine größere 2-stellige Zahl
gebeten.
Wer auf
diese Begrenzung verzichten will, muss die Flexzahlen verkleinern. Das kann bis
zur Flexzahl 12 geschehen, wenn als Schlüsselzahl 3 und als Faktor 1 festgelegt
wird. In Zelle 8 kommt dann die Zahl 3*3+3*1=12.
Ein
Quadrat mit so kleinen Parametern ist aber als unattraktiv abzulehnen.
Es
können auch keine doppelten Zahlen entstehen, wenn die Vorgabe eine ungerade
Zahl ist. Dann muss allerdings eine gerade Schlüsselzahl, z. B. 8, gewählt
werden und der Faktor muss ebenfalls eine gerade Zahl z. B.10 sein.
- Die
Zahlenfolge der Flexzahlen bei der Schlüsselzahl 9 ist | 19 | 38 | 57 | und leicht als aufsteigende Zahlenreihe mit
der Differenz von 19 zu erkennen. Gleiches trifft mit der Schlüsselzahl mit den
Flexzahlen | 17 | 34 | 51 |zu.
Mag
betrachtet das als kleinen Schönheitsfehler der nicht beachtet werden sollte.
Wer aber
durchaus vollkommen sein will, dem zeigt Mag Möglichkeiten für Veränderungen,
wie sie in die folgenden Quadrate als Beispiele eingegangen sind.

Vorgabe 72
In den
Quadraten 1 und 2 wurden die Flexzahlen in den Zellen 14 und 11 getauscht.
Voraussetzung ist, dass der Faktor mindestens 10 ist, weil sonst Null oder eine
negative Zahl in Zelle 9 entsteht. Die Primärzahl ändert sich dabei nicht.
Auch im
Quadrat 3 ändert sich die Primärzahl nicht. Hier wurde ganz einfach die
Flexzahl in Zelle 14 um 20 erhöht und als Ausgleich die Flexzahlen in den
Zellen 11 und 8 um 10 reduziert. Der Faktor sollte auch hier nicht kleiner 10
sein.
In den
Quadraten 4 und 5 wurden, wie in den Quadraten 1 und 2, die Flexzahlen der Zellen 14 und 11 getauscht.
Zusätzlich wurden die Flexzahl in Zelle 11 um 9 erhöht. Durch diese
Manipulation kann der Faktor fast beliebig, auch mit 1, gewählt werden. Die
Primärzahlen erhöhen sich dadurch bei der Schlüsselzahl 9 auf 123 und bei der
Schlüsselzahl 7 auf 111. Beide können gut gemerkt werden.

In den
bisherigen Beschreibungen und Erklärungen hat Mag diese Möglichkeiten bewusst
nicht genutzt, weil es erstmal wichtig
war, die Methode zu vermitteln.
-
Weitere geringe Auffälligkeiten werden als nicht wesentlich ignoriert. Das ist
z. B. die Zahlenfolge 47 | 48, die beiden ersten Zahlen in der 2. Zeile. Die
Differenz von 1 ist gleich der zwischen Faktor 10 und Schlüsselzahl 9. Diese
tritt nicht auf, wenn die Schlüsselzahl, oder der Faktor verändert wird. Das
zeigen die beiden Quadrate, bei denen einmal die Schlüsselzahl auf 7 und das
andere mal der Faktor auf 20 verändert wurde, wobei die Vorgabe nicht verändert
wurde.
(Mag
bevorzugt deshalb in der Regel die Schlüsselzahl 7 und weicht nur wenn
erforderlich auf die Schlüsselzahl 9 aus, was nur notwendig wird, wenn bei der
Wiederholung der gleiche Faktor zur Anwendung kommt.)

Im
rechten Quadrat sind keine doppelten Zahlen vorhanden, obwohl die Vorgabe
kleiner ist als 87 in Zelle 8. Das ist begründet in der 4 als letzte Ziffer der
Vorgabe.
Beide
Quadrate zeigen auch die Möglichkeiten die für Wiederholungen genutzt
werden können.
Sie
müssen sich entscheiden, ob Sie sich mit den zusätzlichen Regeln belasten
wollen, oder bei der Grundvariante bleiben und die Mängel in Kauf nehmen.
Eine
3-stellige Vorgabe
3-stellige
Vorgaben und noch größere, werden wie bei den 2-stelligen Vorgaben
abgearbeitet, was sich jedoch nur auf die Methode bezieht. Das kann jedoch
nicht mit den gleichen Parametern erfolgen, wenn optisch ausgeglichene Quadrate
das Ziel sind. Anhand eines Beispiels wird das erläutert.
621
als Vorgabe
Das
linke Quadrat wurde mit der Schlüsselzahl 9 und dem Grundfaktor 10, ohne
Zusatzfaktor gebildet. Es besteht aus 4 Zahlen größer 600 und 12 Zahlen kleiner
100. Ein ausgewogenes Quadrat sieht anders aus, weshalb solch ein Ergebnis
abgelehnt werden muss.

Das
rechte Quadrat sieht dagegen viel gefälliger aus. Durch Anpassen der Flexzahlen
an die Vorgabe konnte dieses Ergebnis erreicht werden. Wie das erfolgt, wird
nachfolgend beschrieben.
Um doppelte
Zahlen zu vermeiden muss die größte Flexzahl in Zelle 8 kleiner als die Vorgabe
sein.
Die Flexzahl für die Zelle 8 wird wie
folgt berechnet: 3*S+3*Fa=F8
Darin
bedeuten: S = Schlüsselzahl; Fa = Faktor und F8 = Flexzahl für Zelle 8.
Durch
Umstellung erhält man F8-3*S=3*Fa
und weiter (F8-3*S)/3=Fa
Für die
Flexzahl wird eine Zahl kleiner als die Vorgabe 621 eingesetzt, z. B. 620.
Als
Schlüsselzahl wird 9 gewählt.
Damit wird
Fa=(620-3*9)/3. Dabei kann 3*9=27 auf 30 aufgerundet werden.
(Auch 3*7=21 kann zu 30 aufgerundet werden,
wodurch die Berechnung des
Gesamtfaktors bei einer Schlüsselzahl 7 in
gleicher Weise berechnet werden kann.)
Weiter:
(620-30)/3=G, ergibt 590/3=190. (Der Rest 20 wird vernachlässigt)
Der
Faktor ist mit 190 gefunden und kann zur
Berechnung der Primärzahl und Flexzahlen eingesetzt werden.
Die
einzelnen Schritte nochmals in Worte gefasst:
- Zur
Erleichterung der Berechnungen werden alle Zahlen auf eine durch 10 teilbare
Zahl auf- oder abgerundet.
- Bei
der Vorgabe wird die letzte Ziffer durch eine 0 ersetzt.
- Von
der Vorgabe wird 3*9=27 rd. 30 abgezogen. 3*9 (auch 3*7) gehört zur größten
Flexzahl in Zelle 8.
- Die so
reduzierte Vorgabe wird durch 3 geteilt und der Faktor ist gefunden.
Ein eventuell entstehender Rest wird nicht
weiter beachtet. Die 3 ist die Multizahl
für Zelle 8.
Zurück zur Berechnung der Primärzahl und der Flexzahlen.
Die Primärzahl ist
6*9+6*190=54+1140=1194
Addiert
man die Vorgabe dazu, erhält man 1194+621=1815, die magische Summe, die
über das Quadrat geschrieben wird.
Nun
werden die Flexzahlen berechnet.
Die
Flexzahl für Zelle 14 wird 1*9=9+1*190=199,
für Zelle 11 2*9+2*190=18+380=398 und
für Zelle 8
3*9+3*190=27+570=597.
Die
übrigen leeren Zellen werden durch Addition oder Subtraktion von n*9 wie bisher
berechnet.
Eine
einfachere Berechnung
ist möglich, in dem die Hunderter der Vorgabe mit 30 multipliziert werden. Im
Beispiel wäre das dann 6*30=180, was lediglich um 10 kleiner ist als der
genaue berechnete Faktor von 190.
Die
erste Zeile eines so berechneten Quadrates wäre bei einer Schlüsselzahl 9:
und bei einer Schlüsselzahl 7 ![]()
was
durchaus akzeptiert werden kann.
Die
Primärzahlen würden 6*180+6*9 =
1134, bzw. 6*180+6*7 = 1122 sein.
Diese
vereinfachte Rechenweise ist nur gültig für Vorgaben größer 200. Bei einer
Vorgabe 200 wird die Flexzahl für Zelle 8 = 3*60+3*9 = 207. Allerdings darf die
Vorgabe selbst nicht 207 sein, was sehr unwahrscheinlich sein dürfte.
Die
Berechnungen bei einer 3-stelligen Vorgabe sind durchaus noch machbar.
Von noch
größeren Vorgaben sollte jedoch abgesehen werden. Die Gründe sind nicht nur
mathematische, sondern auch die Tatsache, dass mit zunehmender Größe der Zahlen
das Interesse des Publikums abnimmt, da es weniger die Vorgänge nachvollziehen
kann.
Vorgabe
der magischen Summe
Die
Berechnung eines magischen Quadrates bei Vorgabe einer magischen Summe ist die
schwerste Variante dieser Methode. Das Problem ist die Findung der richtigen
Primärzahl, denn die Zahl für Zelle 1 wird im Umkehrverfahren berechnet, wobei
von der magischen Summe die Primärzahl abgezogen wird.
Da die
Primärzahl in der Grundvariante bereits 114 ist, sollte die Vorgabe eine
3-stellige Zahl größer 200 sein.
Die weiteren Erläuterungen erfolgen mit einer Vorgabe von 457.
Würde
man die Berechnungen mit den Parametern der Grundvariante vornehmen, so wäre
die Zahl in der 1. Zelle 457-114=343 und
die Flexzahlen 19; 38 und 57.
Ein mit
diesen Werten erstelltes Quadrat würde 4 Zahlen >300 und 12 Zahlen <100
enthalten, was kaum akzeptiert werden kann.
Es
müssen die Zahlen für Zelle 1 und Zelle 8 angeglichen werden, wobei die Zahl in
Zelle 1 die größere bleiben muss.
Eine
kleinere Zahl als 457 für Zelle 1 erfordert eine Erhöhung der Primärzahl durch
einen größeren Faktor. Die Erhöhung kann nicht so einfach vorgenommen werden,
denn jede Erhöhung des Faktors hat auch eine Vergrößerung der Flexzahl in Zelle
8 zur Folge. Eine einfache mathematische Lösung musste gefunden werden.
Als Formel dafür kann
Fa=(V-9*S)/9
eingesetzt werden.
Es
bedeutet: Fa = Faktor; V = Vorgabe; S = Schlüsselzahl
Die 9
ergibt sich aus 6+3, 6 ist die Summe der 3 Multizahlen, die in die Primärzahl
eingeht und 3 ist die Multizahl für die Flexzahl in Zelle 8.
Der
Grundgedanke der mathematischen Lösung geht davon aus, dass die Primärzahl sich
aus 6*S und 6*Fa zusammensetzt. In der Flexzahl 8 ist der Faktor 3-mal
enthalten, in beiden Zahlen zusammen 9 mal.
Wird von
der Vorgabe der Wert 9*S abgezogen, bei einer gewählten Schlüsselzahl 9 ist das
9*9=81 ~ 80, so erhält man den Rest, der als Gesamtfaktor im Verhältnis 6 zu 3
auf die Primärzahl und die Flexzahl 8 zu verteilen ist. Diese Betrachtungsweise
ist in die Formel eingeflossen.
Daraus
ergeben sich für das Beispiel folgende Zahlen:
- 457 rd. 450
= Vorgabe
- 9 =
gewählte Schlüsselzahl
- 81 rd. 80 =
9*9 (Schlüsselzahl*Summe der Multizahlen aus Primär- und Flexzahl 8.)
- 450-80 =
370 = Anteil in der Vorgabe, der ein Mehrfaches des Faktors ist.
- 370/9 = 40,
Rest 10. Damit ist der Gesamtfaktor mit
40 gefunden.
Der Rest wird nicht
weiter berücksichtigt.
9 ist hier die Summe der
Multizahlen und nicht die
Schlüsselzahl!
- 6*9+6*40=
54+240 = 294 die Primärzahl.
- 457-294 =
163 die Zahl für Zelle 1. (Hier
dürfen die Zahlen nicht gerundet werden!)
- 1*9+1*40 =
9+40 = 49 die Flexzahl für Zelle
14.
- 2*9+2*40 =
18+80 = 98 die Flexzahl für Zelle
11
- 3*9+3*40 =
27+120 = 147 die Flexzahl für
Zelle 8
Damit
sind alle Zahlen für die 1. Zeile berechnet und eingetragen.
Die
Zahlen für die weiteren Zellen werden wie bekannt ermittelt und eingeschrieben.
Das fertige
Quadrat mit der vorgegebenen magischen Summe von 457 ist das rechte. (Siehe
nächste Seite)
Das linke
Quadrat zeigt die Situation nach dem
Anschreiben der magischen Summe und der berechnete Zahl für Zelle 1.
Das
Topquadrat ist als Orientierung gedacht und muss einwandfrei erlernt sein.

In den
unten abgebildeten Tabellen sind die Berechnungen bei Wahl der Schlüsselzahlen
9 und 7, sowie einem Faktor 40 aufgeführt.
Die Zahl
für die Zelle 1 würde bei Einsatz der Schlüsselzahl 7 und gleicher Vorgabe
457-282 = 175 werden.

Eine
Nachbetrachtung
Die
Berechnungen bei der Vorgabe einer magischen Summe sind wegen der Anpassung
nicht so einfach wie die bei Vorgabe einer Zahl für die Zelle 1. Das kann für
Anfänger vielleicht dazu führen, dass von solchen Berechnungen Abstand genommen
wird.
Mag rät
in diesem Fall mit kleineren Vorgaben zu arbeiten, in dem um eine 3-stellige
Zahl kleiner 200 gebeten wird. Man kann ja darauf hinweisen, dass immerhin noch
zwischen 100 Zahlen gewählt werden kann.
Die
Berechnungen sollten dann mit der Schlüsselzahl 7 und einem Faktor 10 erfolgen.
Bei Vorgaben kleiner 150 kann es dabei zu doppelten Zahlen kommen, Entweder man
nimmt die Möglichkeit in Kauf, oder setzt als Faktor 5 ein.
Die
folgenden 3 Quadrate wurden nach diesen Gesichtspunkten erstellt.
Die
Zahlen für die Zelle 1 sind beim linken und mittleren Quadrat zwar kleiner als
die Flexzahl in Zelle 8, ist aber nach Abzug der Schlüsselzahl 7 von der
Flexzahl größer, was zulässig ist.
Für
Wiederholungen ist dann die Schlüsselzahl 9 einzusetzen. Allerdings verschiebt
sich dann die Grenze zur günstigen Vorgabe von 150 auf rd. 160 (genau 163). Bei
Vorgaben kleiner 120 (genau 117) müsste sogar auf 1 als Faktor ausgewichen
werden. Die Schlussfolgerung ist, man nimmt doppelte Zahlen, die sehr selten
auftreten können, in Kauf, oder man bittet um eine Vorgabe zwischen 200 und
300.
Mehrfach
wurde ein Wechsel des Faktors genannt. Dazu muss erklärt werden, dass Zahlen,
die ein Mehrfaches der Schlüsselzahl sind, nicht infrage kommen. Das trifft
auch auf solche zu, die mit der Schlüsselzahl einen gemeinsamen Nenner haben
können. Das sind bei der Schlüsselzahl 9 die Zahlen 3 und 6 die nicht als
Faktor eingesetzt werden können.
Eine nennenswerte Erkenntnis.
Man muss
kein Mathematiker sein um zu erkennen, dass die Berechnung der Flexzahlen und
auch der Primärzahl, einer Multiplikation mit mehrstelligen Schlüsselzahlen mit
einer Endziffer 9 oder 7 entspricht.
Denn die Berechnung M*S+M*Fa = Fl
ist auch M*(S+Fa)
= Fl.
Die
Berechnungen der übrigen Zahlen erfolgten dagegen nur mit einstelligen
Schlüsselzahlen.
Das
bedeutet, dass die Flexzahlen durch freie Wahl, unter Beachtung der Vorgaben,
gewählt werden und auch beliebige Schlüsselzahlen zum Einsatz kommen könnten.
Die Schlüsselzahlen dürfen jedoch nicht so groß sein, das nach erforderlichen
Abzügen negative Zahlen entstehen.
So
könnte bei Vorgabe der magischen Summe diese einfach in 4 ungleiche Zahlen
zerlegt und in die 1. Zeile eingesetzt werden. Anschließend wird eine geeignete
Schlüsselzahl gewählt und für die Berechnung der übrigen Zahlen verwendet.
Analog
könnte mit einer Vorgabe für die 1. Zelle verfahren werden, indem in die Zellen
14, 11 und 8 unterschiedliche, jedoch kleinere Zahlen als die Vorgabe
eingesetzt werden. Die magische Summe wird dann durch Addition der Zahlen in
der 1. Zeile errechnet.
Eine
solche Lösung ist schwieriger und damit weniger geeignet, was insbesondere bei
Verwendung eines Quadrates der 5., oder gar der 7. Ordnung zutrifft.
Der
Einsatz mehrstelliger Schlüsselzahlen ist dagegen durchaus möglich. Sie
erfordern zwar eine höhere Leistung, führen aber dafür zu breiter gefächerten
Zahlen. Das zeigen die beiden Quadrate.

Links,
das im Abschnitt “Eine 3-stellige Vorgabe” mit der Schlüsselzahl 9 gebildete
Quadrat. Das rechte entstand mit der Schlüsselzahl 107. In beiden Quadraten
sind die Flexzahlen gleich.
Im
linken Quadrat sind Zahlen von 190 bis
648 enthalten,
im rechten
sind es die
Zahlen 92 bis 942.
Ob das
Ergebnis des Einsatzes einer 2-stelligen Schlüsselzahl, was mit erhöhtem
Rechenaufwand verbunden ist, vorteilhafter ist, muss jeder selbst entscheiden.
Mag
entscheidet sich nicht dafür, weil die einstelligen Schlüsselzahlen bereits ein
ausgeglichenes Bild ergeben.
Eine Schlussbetrachtung
Sicher
kann man darüber streiten, ob die im “Kleinen 1x1” beschriebenen Lösungen, die
auch den Einsatz großer Vorgaben ermöglichen, genau so gut, oder sogar besser
sind, als die Methode “Einfach Clever”. Das kann aber nur für das Topquadrat
gelten, das entsprechend seiner Größe auswendig erlernt werden kann. Die
Zahlenfolge eines 5er Quadrates auswendig zu beherrschen dürfte schwieriger
sein und beim 7er nahezu unmöglich. Das bedeutet, dass die bevorzugte
zeilenweise Eintragung der Zahlen entsprechend der “Hohen Schule”, bei diesen
Quadraten nicht möglich ist. Mit der Methode “Einfach Clever” ist das jedoch zu
machen, ohne die Zahlenfolge im Quadrat auswendig gelernt zu haben.
6.3.7.
Das Tauschquadrat * *
Zur
Vorführung
Mag
zeigt 16 Tafeln (oder Karten) mit Zahlen auf Vorder- und Rückseite mit den
Hinweis, dass keine der Zahlen doppelt vorkommt. Er bringt die Tafeln
durcheinander und bittet einen Zuschauer die Tafeln ganz beliebig in ein
Gestell einzusetzen und zwar so, das ein Quadrat mit 4 mal 4 Zahlen entsteht.
Während
der Zuschauer der Bitte nachkommt, zeigt er weitere 15 Tafeln (oder Karten),
die auf einer Seite unterschiedliche, größere Zahlen enthalten. Von einem
weiteren Zuschauer lässt er eine Tafel auswählen, die er in das Gestell über
das Quadrat einsetzen soll.
Das so entstandene Quadrat ist nicht magisch. Die Reihensummen entsprechen auch nicht der Zahl, die der 2. Zuschauer ausgewählt hat. Dieses Quadrat ist das Startquadrat.

Nun
beginnt Mag die Tafeln zügig auszutauschen und zum Teil auch zu wenden.
Dazu
benötigt er höchstens 4 Minuten und er hat ein magisches Quadrat gebildet,
dessen magische Summe der Vorgabe von 1798 entspricht.
Auch die
Summen aller 4 Zahlen der 2 x 2 großen Quadrate in den Ecken und in der Mitte
entsprechen der magischen Summe von 1798.
Das so
entstandene Quadrat ist unten abgebildet.

(Mag hat
Tafeln in schwarz mit weißer Schrift gewählt. Die Tafeln mit den magischen
Summen in weiß mit schwarzer Schrift, was natürlich nicht bindend ist.)
Die
Lösung






Analyse
und Ergebnis
Mag hat
alle möglichen Varianten des Einsatzes der Blöcke mit Vorder- und Rückseite
durchgearbeitet und die dabei entstandenen magischen Summen erfasst. Doppelte
Ergebnisse hat er gestrichen. Alle Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle
dargestellt.

Werden
alle Blöcke mit der Vorderseite eingesetzt, ergibt sich 1270 als magische
Summe.
Wird als
Block 1 die Rückseite eingesetzt, so wird die MS 1334.
Werden
z. B. in die Blöcke 2 und 3 die Rückseiten eingesetzt, wird die MS 1798 groß.
Mittels
empirischer Formeln wird eine Kennzahl berechnet, die der Summe der Blockzahlen
entspricht, die mit der Rückseite einzusetzen sind. Diese Formel ist
(x - y) / 2 = n.
x ist
dabei die Zahl aus den beiden ersten Ziffern der MS und y eine Variable, die
sich aus der letzten Ziffer der MS ergibt. Dabei sind 3 Bereiche wichtig.
Bei einer letzten Ziffer der MS von 4 ist
y = 11; bei 8 = 9 und
bei 2 = 8. (Diese Werte muss man
sich gut merken.)
Allerdings
sind die Kennzahlen nicht immer eindeutig. So kann die Kennzahl 7 bedeuten,
dass die Blöcke 3 und 4, aber auch 1, 2 und 4 mit der Rückseite nach vorn
eingesetzt werden müssen. Welche Lösung gilt, kann berechnet werden, indem die
letzte Ziffer der MS durch 4 geteilt wird. Dabei sind die nicht ganzzahlig
durch 4 teilbaren Endziffern 2 und 6 um 10 zu erhöhen. Werten Sie bitte obige
Tabelle aus um sich mit der Materie vertraut zu machen.




Zum
Schluss
Mag ist
der Meinung, dass dieses Rechenexperiment nur schwierig erscheint, aber bei
eingehender Auswertung durchaus als machbar erkannt wird. Das Experiment ist
außergewöhnlich und deshalb mit Sicherheit ein Höhepunkt in Ihrem Programm der
Rechenkunst. Und sollte es für Sie doch zu schwer sein, dann verzichten Sie auf
den Bereich 3. Damit gibt es für die Anzahl der Rückseiten nur noch eine
Lösung. Jedoch reduziert sich dann die mögliche Anzahl der
magischen Summen auf 10. Eine weitere Reduzierung sollte nicht vorgenommen
werden.

Es ist günstig, dem Zuschauer das Einsetzen
der Tafeln zu zeigen.
Attraktiver,
aber auch aufwendiger ist der Einsatz von 2 Gestellen. In das Erste fügt der
Gast die Tafeln in beliebiger Reihenfolge ein. Der Akteur entnimmt diese und
setzt sie in das 2. Gestell so ein, dass ein magisches Quadrat entsteht.
Auch
eine Vorführung im keinen Stil, zum Beispiel am Tisch, ist möglich. Um ein
richtiges Ablegen der kleineren Karten zu sichern, sollten zwei Unterlagen aus
Papier oder Stoff mit aufgezeichneten Quadraten genutzt werden. Ihrer
Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
6.3.8. Primzahlenquadrate der 4. Ordnung * *
Die 3-fache Vorgabe * *
Nachdem die Jury gebildet wurde, übergibt Mag dem mitwirkenden
Zuschauer ein Karteikästchen mit 48 Karten und führt dazu aus: “In diesem
Kästchen befinden sich 48 Karten mit je 3 Zahlen. 2 davon sind Primzahlen.” Er
entnimmt 2 oder 3 Karten und zeigt diese vor, mit dem Hinweis, dass auf den
Karten unterschiedliche Zahlen zu finden
sind. Er führt weiter aus: “Es können evtl. Zahlen doppelt vorkommen, aber
niemals eine gleiche Kombination der 3 Zahlen. Ich werde versuchen, aus 3
vorgegebenen Zahlen ein magisches Primzahlen-Quadrat zu konstruieren. Damit ich
diese schwierige Aufgabe lösen kann, bitte ich um äußerste Ruhe.”
An den Mitwirkenden wendet er sich mit den Worten: “Bitte
entnehmen Sie eine beliebige Karte und schreiben Sie die größere Zahl über das
Quadrat.”
Der Zuschauer entnimmt die Karte mit den Zahlen 25432, 10627 und
619. Über das Quadrat schreibt er die Zahl 25432.
Jetzt bittet Mag den Zuschauer: “Wählen Sie eine von den kleineren
Zahlen und schreiben Sie diese in eine beliebige Zelle des Quadrates.”
Der Zuschauer schreibt in die 3. Zelle der 2. Zeile die Zahl
10627.
Danach bittet er den Zuschauer ihm die 3. Zahl zu nennen. Der
Zuschauer nennt die Zahl 619 die Mag in eine weitere Zelle einsetzt.
Anschließend füllt er alle leeren Zellen mit Zahlen aus, bis das Quadrat fertig
ist. Alle Zahlen sind Primzahlen und kommen nur einmal vor. Die Jury kann
bestätigen, dass die geprüften Reihen alle die Summe 25432 haben. Auch die
geprüften geteilten Diagonalen und damit ist das Quadrat ein pandiagonales
magisches.
Wird das berechnete Quadrat durch senkrechte und waagerechte
Teilung geviertelt, so ergeben die 4 Zahlen jedes Viertels ebenfalls die
magische Summe.
Sichtlich entspannt nimmt Mag den Beifall entgegen.

Sicherlich haben Sie erkannt, dass dieses Rechenkunststück einen
sehr hohen Schwierigkeitsgrad hat. Wenn dem so ist, hat Mag mit seinem Theater
erreicht was er wollte, denn dieses Rechenexperiment ist wesentlich leichter
als es scheint.
Mag setzt hier die Primzahlenreihen mit 8 bis 10 Gliedern und der
Differenz von 210 ein. Das sind leider nur 7 Reihen die Mag aus den Primzahlen
bis 50000 herausgefiltert hat. Deshalb nutzt Mag alle möglichen Reihen mit 8
Primzahlen, das heißt, die 10er Reihe enthält 3 Reihen die mit 199, 409 und 619
beginnen. Die infrage kommenden ersten Zahlen der 8er Reihen sind in der
nachfolgenden Tabelle fett hervorgehoben. So sind insgesamt 11 Reihen mit je 8
Zahlen möglich.
Die arithmetischen Primzahlenreihen mit 8 bis 10 Gliedern und
einer Differenz zwischen den Gliedern von 210

Um die 48 Kombinationen zu erhalten hat Mag alle ersten Zahlen mit
allen ersten Zahlen der anderen Reihen kombiniert und die dazugehörige magische
Summe berechnet. Diese errechnet sich wie folgt:
2a + 2b + 210 x
14 = mS
im Beispiel ist
das 2 x 10627 + 2 x 619 + 210 x 14 =
25432
Die magischen Summen mit den dazu gehörenden 2 ersten Primzahlen
hat Mag auf die 48 Karten geschrieben.
Und hier ist die Tabelle für die 48 Karten, die der Zuschauer
bekommt. Sie enthält die magischen Summen als die jeweils größten Zahlen und
die zwei ersten Prim-Zahlen der möglichen 8er Reihen.
Die 48 Karten
mit den Zahlenkombinationen








Dazu noch einige Erläuterungen.
Zum Einsatz kommt das Topquadrat, ein pandiagonal Quadrat der 4. Ordnung.

Die Zahlenfolge im Topquadrat muss bestens beherrscht werden.
Das Topquadrat setzt sich aus 4 Blöcken, 1 bis 4, 5 bis 8, 9 bis
12 und 13 bis 16 zusammen.
Mag fasst den 1. und 2. Block im Topquadrat zu einen Block, den 1.
zusammen. (Siehe blaue Zahlen). Ebenso den 3. und 4. zum 2. Block. (Siehe rote
Zahlen). In das Topquadrat werden nämlich nicht 4 Reihen mit je 4 Zahlen
eingesetzt, sondern 2 Reihen mit je 8 Zahlen.
Das Topquadrat ist plandiagonal. Es können Spalten und/oder Zeilen
versetzt werden, wobei das Quadrat stets plandiagonal bleibt.
Das bedeutet, dass jede vom Zuschauer gewählte Zelle als Zelle 1
im Topquadrat gewertet werden kann. Die 2. Zahl setzt Mag in die Zelle 9 ein,
denn diese ist die 1. Zelle im nun 2. Block. Die Zelle 9 befindet sich 1 Feld
nach rechts und 2 Felder nach unten. Mag muss ausgehend von der Zelle 9 nun
eine Zelle nach der anderen mit Primzahlen ausfüllen.
Bezogen auf das Beispiel ist rechts von Zelle 9 die Zelle 16 und
darunter die Zelle 5, d. h., die Zelle links oben ist die Zelle 5. 5 ist die 5.
Zahl im 1. Block. Die Zahl 10627 in der 1. Zelle muss nun um 4 x 210 = 840
erhöht werden. Das Ergebnis 11467 wird eingeschrieben.
Die Zelle neben der 5. ist die 10. Das ist die 2. Zahl im 2.
Block. Mag muss deshalb die Zahl 619 in Zelle 9 um 1 x 210 erhöhen und erhält
so 829. So wird fortgefahren bis alle Zellen eine Zahl enthalten und das
Quadrat ist fertig. Mag war es gelungen, 3 Vorgaben so in ein Quadrat
einzuordnen, dass ein pandiagonales magisches Primzahlenquadrat entstand,
dessen magische Summe der Vorgabe entsprach.
Die Vorteile dieser Variante gegenüber der Quadratbildung aus
natürlichen Zahlen sind:
- Die vom Zuschauer eingesetzte Zahl ist immer in der Zelle 1. Es
muss nicht geprüft werden ob die Zahl dem 1. oder 2. Block zugeordnet werden
muss.
- Der Vorführende muss sich nicht die ersten Zahlen von 3 weiteren
Blöcken merken. Die ersten Zahlen, der jetzt nur noch 2 Blöcke, nennt ihm ja
der Zuschauer.
- Auch die Berechnung der magischen Summe entfällt. Diese schreibt
ja der Zuschauer selbst über das Quadrat.
Die Nachteile sind:
- Die in den Kombinationen mehrfach zu findenden Primzahlen können
dem aufmerksamen Zuschauer auffallen, obwohl die Karten gut gemischt wurden.
Deshalb hat Mag anfangs darauf hingewiesen, das Zahlen mehrfach vorkommen
können, aber niemals eine gleiche Kombination.
- Den beiden Zahlen müssen bis zum 7-fachen von 210 zugeschlagen
werden. Das dürfte aber nicht schwierig sein, zumal man die Ausgangszahl immer
vor Augen hat.
- Eine Erweiterung der 8er Primzahlenreihen ist nicht
wahrscheinlich. Mag hat jedenfalls aus den Primzahlen von 50001 bis 100000
keine weiteren herausgefunden.
- Durch die Addition von 210 bleibt die letzte Ziffer stets
gleich. Dadurch kommen jeweils 2 Endziffern 8-mal vor. In mehreren Fällen sind
sogar alle 16 Endziffern gleich.
- In 6 Fällen treten gleiche magische Summen auf. Beabsichtigt man
eine Wiederholung, so sollten die entsprechenden Karten vorher heraus genommen
werden.
Trotzdem ist die von Mag entwickelte Lösung brauchbar, auch wenn
sie wahrscheinlich nicht für den Profi geeignet ist.
Eine Nachbetrachtung
Die zuletzt genannten Nachteile müssen nicht sein. Zur Vermeidung
einer Wiederholung der magischen Summe sollten die entsprechenden Karten aus
dem Kartenpack entfernt werden. Das sind die 6 blau schattierten. Es verbleiben
dann immer noch 34 Karten.
Zur Vermeidung gleicher Endziffern in allen 16 Zellen könnten auch
die grün schattierten 10 Karten herausgenommen werden. Die dann verbleibenden
24 Karten erachtet Mag noch als ausreichend. Mag überlässt dazu Ihnen die
Entscheidung.
Vorgabe
einer Primzahl
* *
Mag war bestrebt, wie bei den natürlichen Zahlen, eine Lösung zu
finden, die die Bildung eines 4er Primzahlenquadrates bei Vorgabe einer
Primzahl ermöglicht. Er hat eine solche entwickelt. Allerdings ist sie etwas
komplizierter, aber machbar.
Zum Ablauf einer solchen Vorführung:
Mag bittet um die Mitwirkung eines Zuschauers. Diesen übergibt er
eine Liste mit dem Hinweis:
“Auf dieser Liste sind
Primzahlen kleiner 1000. Bitte wählen Sie
eine beliebige aus und
nennen Sie mir diese.”
Der Helfer nennt die Primzahl 389, die Mag in die erste Zelle der
1. Zeile einsetzt. Danach schreibt er über das Quadrat die Zahl 1738.
Anschließend trägt er fortlaufend
Zahlen in die Zellen des Quadrates ein, bis alle Zellen eine enthalten.
Das fertige Primzahlenquadrat der 4. Ordnung ist das nachfolgende.

Mag erklärt:
“Dieses Quadrat ist
magisch. Die magische Summe beträgt
1738, wie ich sie anfangs
über das Quadrat geschrieben
habe.”
Er bittet die Jury das zu überprüfen, die dann diese Aussage
bestätigen kann.
Die Lösung
Mag hat alle Primzahlenreihen mit 4 und mehr Gliedern und einer
Differenz von 30 aus den Primzahlen kleiner 1000 ermittelt.
Diese sind: 5 Reihen mit der Endziffer 1
2
Reihen mit der Endziffer 3
6
Reihen mit der Endziffer 7 und
2
Reihen mit der Endziffer 9
Dabei sind Primzahlenreihen mit bis zu 6 Gliedern zu finden. Diese
ermöglichen die Gestaltung von mehreren Reihen mit je 4 Gliedern. Das ist
möglich, da der Zuschauer ja nur eine Zahl nennt. Damit kann es auch nicht zu
doppelten Primzahlen im Quadrat kommen.
Alle ersten Primzahlen der
möglichen 4er Reihen sind hervorgehoben und wurden nach Größe sortiert in die
Liste übernommen. In der Liste befinden sich 26 Primzahlen. Dabei fehlen die
Zahlen der Reihen mit 4 Gliedern und den ersten Zahlen 23, 349 und 797. Diese
beansprucht Mag für sich.
Die Primzahlenreihen und die Liste:

Die Lösung ergibt sich aus einer Analyse des Topquadrates, links.
Rechts sind die einzelnen Schritte der Analyse aufgezeigt.

Die 1. Zeile entspricht der 1. Zeile des Topquadrates, wobei
lediglich für die 1 ein n eingesetzt ist. Das n steht für die später vom Helfer
gewählte und genannte Primzahl. Die 2. Zeile gibt an, zu welchem Block die Zahl
gehört und die wievielte es im Block ist. So ist die 14 eine Zahl des 4.
Blockes und zwar die 2. im Block und die 8 ist die 4. Zahl im 2. Block. Da die
Blöcke vernachlässigt werden können, enthält die 3. Zeile nur noch den
Stellenwert im Block. In der nächsten Zeile ist angegeben um wie viel die Zahl
größer ist. als die 1. im Block. So ist die 11 um 2 größer als 9, die 1. Zahl
im 3. Block. In der nächsten Zeile sind nach n die ersten Zahlen der
vereinnahmten 3 Primzahlenreihen in der Folge 797, 23 und 349
enthalten. Im Topquadrat ist die Differenz zwischen den Zahlen 1. Die Differenz
in den Primzahlenreihen ist dagegen 30.
Deshalb müssen diese Zahlen um 30, 60 und 90 erhöht werden, wodurch die
Zahlen 827, 83 und 439, in der letzten Zeile, entstehen.
Diese 3 Zahlen ergeben als Summe 1349. Diese Summe 1349 und die 1. Zahlen der
Reihen, 797, 23 und 349 (einfacher 23, 349 und 797) muss sich der Vorführende
gut merken. Sie werden auch in weiteren Aufführungen immer wieder eingesetzt.
Doch nun zur Anwendung der Erkenntnisse. Beachten Sie dazu das
fertige Primzahlenquadrat rechts.
Nennt der Helfer die Zahl 389, so schreibt Mag diese in die Zelle
links/oben. Zu dieser 389 addiert er die Summe 1349 und erhält 1738, die er als
magische Summe über das Quadrat schreibt. In die 2. Zelle setzt Mag eine der
ersten Zahlen, hier die 797 + 30 = 827 ein. Weiter mit 23 + 60 = 83 und in die
4. Zelle 349 + 90 = 439. Damit ist die
1. Zeile fertig und sie hat als magische Summe den Wert 1738.
Die leeren Zellen könnten nun ganz einfach durch Komplettierung
der einzelnen Blöcke erfolgen. Das wäre ausgehend von der Zelle 1 mit der 389 +
30 = 419 für Zelle 2, + 30 = 449 in Zelle 3 und + 30 = 479 in Zelle 4 des 1.
Blockes. Die nächste Zahl in der 1. Zeile ist die 827 und die Zelle 14. Zuerst
wird zurückgegangen, d. h. zur Zelle 13 und dort wird 827 - 30 = 797
eingesetzt. Dann vorwärts von Zelle 14 zur Zelle 15 und 16 in die die Zahlen
827 + 30 = 857 und 857 + 30 = 887
kommen. Weiter zur 3. Zahl, die 83 in Zelle 11. Rückwärts zur Zelle 10 mit der
Zahl 83 - 30 = 53 und zur Zelle 9 mir der Zahl 53 - 30 = 23. Dann vorwärts von
11 zur 12 in die 83 + 30 = 113 einzusetzen ist. Von der letzten Zahl 439 in der
oberen Reihe, die 8 und damit die letzte Zahl des 2. Blockes, rückwärts zu den
Zellen 7, 6 und 5 mit den Zahlen 409, 379 und 349, womit das Quadrat fertig
ist.
Mag bevorzugt diese Art der Fertigstellung nicht. Sie ist zwar
leicht, aber der aufmerksame Zuschauer kann erkennen, dass die Zahlen immer um
den Wert +/-30 verändert werden, wodurch das Experiment schnell als leichte
Sache abgetan werden kann.
Mag ist für eine Eintragung entsprechend der “Hohen Schule”, also
Zeile um Zeile.

Dazu muss die Zuordnung der Zellen zu den jeweiligen Blöcken
bestens beherrscht werden. Auch muss man wissen, an welcher Stelle die
dazugehörige Zahl in der oberen Zeile zu finden ist. Die obere Skizze gibt dazu
Auskunft (blaue Zahlen). Die folgenden Berechnungen werden in verständlicher
Kurzform beschrieben. Die in Klammer () gesetzten Berechnungen veranschaulichen
die Ermittlung der Differenzen zwischen den jeweiligen Zellenzahlen.
Begonnen wird mit Zeile 2, 1. Zelle, die Zelle 12 im Topquadrat:
Zelle 12 = 3. Block, von
Zahl aus Zelle 11 = 83 >> 83 + 30 = 113 (12-11=1)
Zelle 7 = 2. Block. von
Zahl aus Zelle 8 = 439 >> 439 - 30
= 409 (8-7=1)
Zelle 2 = 1. Block, von
Zahl aus Zelle 1 = 389 >> 389 + 30 = 419 (2-1=1)
Zelle 13 = 4. Block, von Zahl aus Zelle 14 = 827 >> 827-30 =
797 (14-13=1)
Zur Zeile 3:
Zelle 6 = 2. Block, von Zahl aus Zelle 8 = 439 >> 439 - 2*30
= 379 (8-6=2)
Zelle 9 = 3. Block. von Zahl aus Zelle 11 = 83 >> 83 - 3 *
30 = 23 (11-9=3)
Zelle 16 = 4. Block, Zahl aus Zelle 14 = 827 >> 827 + 2*30 =
887 (16-14=2)
Zelle 3 = 1. Block, von Zahl aus Zelle 1 = 389 >> 389+ 2*30
= 449 (11-9=3)
Zur Zeile 4
Zelle 15 4. Block, von Zahl
aus Zelle 14 = 827 >> 827+ 30 = 857 (15-14=1)
Zelle 4 = 1. Block, Zahl aus Zelle 1 = 389 >> 389 + 3*30 =
479 (4-1=3)
Zelle 5 = 2. Block, Zahl
aus Zelle 8 = 439 >> 439 - 3 * 30 = 349 (8-5=3)
Zelle 10 = 3. Block, von Zahl aus Zelle 11 = 83 >> 83 - 30 =
53 (11-10=1)
Diese Form der Berechnung mag etwas schwieriger sein, sie ist aber
eleganter und weniger durchschaubar.
Eine Nachbetrachtung
Mag ist überzeugt, dass die von ihm ausgearbeitete Variante zur
Bildung eines magischen Quadrates mit Primzahlen, bei Vorgabe nur einer
Primzahl, eine gelungene ist.
Allerdings muss auch auf die Nachteile aufmerksam gemacht werden.
So sind die möglichen Vorgaben auf lediglich 26 Primzahlen
begrenzt, obwohl es insgesamt 168 Primzahlen kleiner 1000 gibt. Das wirft
Fragen auf und kann dazu führen, dass Ihnen eine Primzahl außerhalb der Tabelle
vorgegeben wird, was Ihrerseits nicht erkannt werden kann, denn Sie können sich
kaum alle 26 Primzahlen merken. Wenn Sie im guten Glauben das Quadrat erstellt
haben, ist es zwar magisch, aber es sind in der Regel 3 Zahlen keine
Primzahlen.
Es ist jedoch höchst unwahrscheinlich, dass eine Zahl außerhalb
der Liste genannt wird.
Ein weiterer Nachteil ist, dass das entstandene Quadrat zwar
magisch, aber nicht mehr pandiagonal ist. Der Grund dafür ist, dass das
Topquadrat nur teilhomogen ist und die Differenzen von Block zu Block nicht
einheitlich groß sind. Deshalb ist es nicht möglich, dass der Gast eine Zelle
für den Anfang bestimmen kann.
Dieses Experiment sollte nicht wiederholt werden!
Das linke Quadrat ist eine Wiederholung mit der Vorgabe 557. Mag
hat die Eintragungen in die folgenden Zellen verändert. In Zelle 14 hat er dir
Primzahl 349 + 30 = 379, in die Zelle
11, 797 + 60 = 857 und in die Zelle 8, 23 + 90 = 113 eingesetzt. Das daraus
entstandene Quadrat ist auf den ersten Blick ungleich dem rechten Quadrat, aber
bei genauer Betrachtung sind nur die magische Summe, die Vorgabe und die aus
der Vorgabe berechneten Zahlen für die Zellen 2, 3 und 4 andere.

Alle übrigen 12 Zahlen sind in beiden Quadraten gleich. Sie sind
nur ungleich eingeordnet. Das ist auch logisch, denn es werden in die Blöcke 2
bis 4 die gleichen Primzahlenreihen eingesetzt.
Zum
Abschluss
möchte Mag noch bemerken, dass die für die Zellen 14, 11 und 8 von
Mag beanspruchten Primzahlen 23, 349 und 797 nicht verbindlich sind. Im
Ergebnis weiterer Untersuchungen hat Mag die Primzahlen 13, 307 und 401 als
günstigere gefunden. Die Summe dieser 3 Primzahlen beträgt 721. Addiert man
180 (6 * 30) zu dieser Summe, erhält
man 901 und das ist auch 900 + 1.
Mit
Hilfe dieser Summe ist die Berechnung der magischen Summe viel leichter. So
wird aus der Vorgabe 557 die magische Summe 1458.

Allerdings ändert sich dadurch auch die Liste der Primzahlen. Oben
rechts die neue Liste mit nur noch 24 Primzahlen.
Weitere günstige Zwischensummen sind:
1111 mit den 3 Primzahlen 23,
307 und 601 oder 181, 349 und 401
1115 mit den 3 Primzahlen 41, 307 und 587 oder
167, 181 und 587
Bei einer Wahl dieser Summen und Primzahlen muss die Liste der
Vorgabezahlen entsprechend geändert werden.
Eine Nachbetrachtung
Als zusätzliche Variante wäre eine
2. Liste mit den möglichen magischen Summen. Diese kann einem weiteren Zuschauer übergeben werden.
Als eine Art der Wiederholung nennt dieser die magische Summe und der
Vorführende berechnet durch Abzug der Zwischensumme die Primzahl für die Zelle
1. Alles andere läuft dann wie bei der Vorgabe einer Primzahl für Zelle 1 ab.
(Mag bittet Sie, nicht auf den Gedanken zu kommen, den unteren
Teil der Kreide mit kunterbunten Geschenkpapier zu umhüllen und dort heimlich die 3 Primzahlen und die Zwischensumme zu
notieren. Das wäre unseriös. Als Rechenkünstler müssen Sie sich die 4 Zahlen
merken können.)
Die Doppelvariante * *
Wem die Variante mit der Vorgabe einer Primzahl zu schwer ist, dem
bietet Mag eine leichtere Variante mit der Vorgabe von 2 Zahlen an. Diese 2
Zahlen sind eine Primzahl und die magische Summe, die keine Primzahl sein kann.
Man muss sich ja nicht nur die 3 Primzahlen merken, sondern auch
die Zwischensumme die sich aus diesen 3 Primzahlen plus 180 ergibt und weiter
muss daraus die magische Summe berechnet werden. Das alles kann eventuell
schwierig zu bewältigen sein.
Bei der 2. Variante sucht man sich 3 leicht zu merkende Primzahlen
aus der Gesamtliste aus. Das könnte als
Beispiel sein: 23, 107 und 401.
Die Summe der ausgewählten 3 Primzahlen plus 180 ist dann die
Zwischensumme. Das wäre im Beispiel 23 + 107 + 401 + 180 = 711.
Es kommen wieder Karten zum Einsatz. In diese wird als obere Zahl
die magische Summe eingesetzt. Diese
ergibt sich aus
der Zwischensumme plus
einer der
verbliebenen Primzahlen aus der Liste, die gleichzeitig als die 2.
Zahl darunter geschrieben wird. So entstehen 27 mögliche Karten.
Der Vorführende zeigt einige Karten mit dem Hinweis, dass die
Zahlen auf den Karten alle unterschiedlich sind und keine 2mal vorkommt. Davon
lässt er eine auswählen und lässt sich die obere Zahl nennen, die er über das
Quadrat schreibt. Die 2. Zahl, eine Primzahl, wird in die Zelle 1 des
Topquadrates geschrieben.
Alles Andere läuft wie bekannt ab.
Mag wünscht Ihnen bei der Auswertung und Anwendung viel Freude und
Erfolge.
6.3.9.
Primzahlen-Duos * * (Die Einmaligen)
Im
Abschnitt 8. “Primzahlenquadrate...” wurden Lösungen beschrieben, die Mag nicht
besonders zufrieden stellend empfand. So wurden 3 Vorgaben in Form von Karten
vorgeschlagen, 2 Primzahlen für die Zellen und die magische Summe. Dabei kamen
sehr große Primzahlen, bis zu 5-stellige, zum Einsatz. Auch zur Berechnung der
weiteren Zahlen für die Zellen wurde das Rechnen mit dem 1- bis 3-fachen der
Zahl 210 erforderlich. Das gestaltete Quadrat war oft zur Hälfte kleine und
sehr große Zahlen, wobei deren Endziffern im günstigen Fall 2, oft sogar nur
eine war. Bei der “Vorgabe einer Primzahl” mussten 3 Zahlen erlernt und gemerkt
werden. Dabei war das Problem, dass eine Wiederholung nicht ratsam war, da es
zu 75 % gleicher Zahlen, wie im vorangegangenen Experiment, kommt. Das Gleiche
gilt zur “Doppelvariante“, wobei bei dieser zusätzlich zur Vorgabe eine
Primzahl die Vorgabe der magischen Summe erfolgt.
Mag
gelang es, eine weitere Variante zur Bildung
magischer Primzahlenquadrate, zu erarbeiten, die nach seiner Auffassung
die bessere Lösung ist. Allerdings kann auch hier nicht auf die Vorschläge von
Primzahlen mittels Karten verzichtet
werden. Vorteilhaft ist, dass die magischen Quadrate aus nur 2
vorgegebenen Primzahlen berechnet werden kann. Dabei kommen Zahlen größer als
3-stellige nicht zum Einsatz. Die Zahlen in den Zellen sind gleichmäßiger
gestreut. Allerdings treten auch hier nur 1 oder 2 gleiche Endziffern auf.
Eine
Wiederholung sollte nicht erfolgen, weil die Wahrscheinlichkeit der
Wiederholung von Zahlen, der magischen Summe oder sogar des kompletten Quadrates groß ist. Die
Ursache liegt in den wenigen Doppelprimzahlenreihen die gefunden wurden. Das
wird noch in den weiteren Erläuterungen erklärt.
Aus
diesen Gründen hatte Mag vor, diese Routine nicht in das Hexen 1x1 aufzunehmen.
Er nimmt es wegen seiner Einmaligkeit doch auf, jedoch mit der Empfehlung diese
nur einmal zu zeigen und auf eine Wiederholung zu verzichten..
Ein
gedachter Ablauf
Mag
zeigt ein Kartenkästchen vor, in dem sich 40 Karten mit je 2 unterschiedlichen
Primzahlen befinden.
Er zeigt
einige Karten davon als Beispiele und übergibt die Karten an einen bereiten
Zuschauer mit der Bitte, eine dieser Karten auszuwählen und ihm zu übergeben.
Mag
nennt die beiden Primzahlen 137 und 661 und schreibt diese in 2 Zellen des
Quadrates und gibt die Karte an den Zuschauer zur Kontrolle zurück.
Nach
einer kurzen Denkpause schreibt er über das Quadrat 1596, die magische Summe.
Danach
füllt er alle Zellen mit Primzahlen aus, bis das Quadrat fertig ist.

Er weist
darauf hin, dass das Quadrat magisch ist, sogar pandiagonal und alle Reihen die
einheitliche magische Summe von 1596 haben. Alle Zahlen im Quadrat sind
Primzahlen und keine ist doppelt.
Wie
hat Mag das gemacht?
- Die
137 setzte er in die Zelle 1 ein und die 661 in die Zelle 16.
- Beide
Zahlen addiert er und multipliziert das
Ergebnis mit 2 und hat so die
magische Summe berechnet. 137+661=798*2=1596.
-
Ausgehend von Zelle 1 mit der 137, geht es zu den Zellen 2, 3 und 4, in die
eine
um jeweils 30 erhöhte Primzahl eingesetzt
wird. (167, 197 und 227)
- In die
Zelle 5 wird nicht wie gewohnt 227+30=257 eingesetzt, sonder die um 50
erhöhte Zahl 227 aus Zelle 4. Das ist
227+50=277.
- Jetzt
können die um 30 erhöhten Zahlen 307, 337 und 367 in die Zellen 6,7 und 8
geschrieben werden.
-
Ausgehend von der 661 in Zelle 16 werden die um jeweils 30 reduzierten Zahlen
631, 601 und 571 in die Zellen 15, 14 und 13
eingetragen.
- In die
Zelle 12 schreibt Mag die Zahl 521, die er durch Subtraktion von 50 von der
Zahl in Zelle 13 erhält. Im Einzelnen
571-50=521
- In die
Zellen 11, 10 und 9 werden die um jeweils 30 reduzierten Zahlen 491, 461
und 431eingesetzt.
Das was
es schon. Die einzelnen Berechnungen der Zahlen für die Zellen wurden durch
+/-30, in einem Fall mit +50 und in einem weiteren -50 vorgenommen. Die
etwas schwerere Berechnung ist die
Ermittlung der magischen Summe, was aber für eine “Rechenkünstler” ein leichtes
sein müsste.
Warum
hat Mag das so gemacht?
Folgende
Ziele werden gestellt:
Es
sollen keine Primzahlen größer 1000 eingesetzt werden.
(Wegen der einfacheren Berechnungen und
einer besseren Einbeziehung der
Zuschauer)
Die
Vorgaben sollen maximal 2 sein.
(Je weniger Vorgaben um so höher die
Leistung)
Die
Differenzen zwischen den Zahlen in den Reihen sollen auf 30 begrenzt werden.
(Kein Rechnen mit der Differenzzahl 210)
Es
sollen möglicht unterschiedliche Endzahlen im Quadrat enthalten sein.
(Wegen des besseren optischen Eindruckes,
kann aber nicht verwirklicht werden)
Die
Pandiagonalität des Topquadrates soll möglichst erhalten werden.
(Um die evtl. Vorgabe der Startzelle zu
ermöglichen)
Damit
scheiden Primahlenreihen mit einer Differenz von 210 und 6 aus. Bei den Reihen
mit der Differenz 6 gibt es zu wenige Reihen mit 4 Zahlen.
Bleiben
nur noch Reihen mit einer Differenz von 30 übrig. In denen gibt es aber keine
Reihen mit 8 Zahlen. Folglich müssen statt einer Reihe mit 8 Gliedern, 2 Reihen
mit 4 Gliedern zum Einsatz kommen.
Das
bedeutet 4 Vorgaben, was zu viele sind. Von 2 Reihen die ersten Zahlen
reservieren und merken ist auch nicht möglich, es schließt eine Wiederholung
und die Erhaltung der Pandiagonalität aus.
Es war
erforderlich, je 2 Primzahlenreihen zu finden, die einen gleichen Abstand
zueinander haben. Diese zu finden war nicht leicht. Der Einsatz aller geraden
Zahlen bis 200 als Abstandszahlen, erbrachten lediglich bei der Zahl 140 5 Reihenpaare. Diese sind in der folgenden
Abbildung dargestellt.

Die
ersten Zahlen dieser Paare haben einen Abstand von +140. Die letzte Zahl der
linken Reihe zur ersten der rechten Reihe beträgt nur +50 und der Abstand der
letzten Zahl der rechten Reihe zur ersten der linken Reihe ist -230.
Eine
Erweiterung bis zur Primzahl 2000 brachte kaum Ergebnisse. So konnte mit einer
Differenz von 140 nur eine weitere Doppelreihe gefunden werden. Darauf wird
verzichtet und es bei 3-stelligen belassen!
Die
folgende Tabelle1 zeigt die Doppelreihen in Gruppe A als aufsteigende
Zahlenreihe (oben) und darunter als absteigende Zahlenreihe.
Werden
nun alle aufsteigenden Reihen mit den anderen Reihen als absteigend kombiniert,
erhält man 4*5=20 unterschiedliche Kombinationen. Allerdings treten alle Zahlen
4-mal auf. Auch kommt es mehrmals zu gleichen magischen Summen.
Um mehr
als nur 20 Karten zu bekommen, wurden die oberen 4er Zahlenreihen mit den
unteren getauscht. Das Ergebnis ist als Gruppe B dargestellt. Hier sind die
ersten Zahlen der auf- bzw. der absteigenden Reihe andere, jedoch werden die
magische Summe die gleichen wie in der Gruppe A sein. Das ist logisch, denn es
handelt sich um die gleichen Zahlen in den Reihen. Damit sind insgesamt 40
Kombinationen bzw. Karten möglich. Die Karten enthalten als obere Primzahl die
der aufsteigende Reihe und als untere die der absteigenden.

Allerdings
ändern sich die Übergänge innerhalb der 2 Viererreihen von +50 zu -230 und von
-50 zu +230.
Das
erfordert, dass die Vorgaben erkennbar sein müssen, zu welcher Gruppe das
Zahlenpaar gehört. Das hat Mag mit der nebensächlich wirkenden
Kartennummerierung gelöst.. Alle Karten
der Gruppe A haben ungerade Kartennummern z.B. - 13 - und die der Gruppe B
gerade z. B. - 8 -.
(Jetzt
wissen Sie auch, warum sich der Vorführende die gewählte Karte aushändigen
ließ.)
Alle 40
Kombinationen sind in der folgenden Tabelle 2 enthalten.

Die
Tabelle enthält auch die entstehenden magischen Summen.. Auch diese treten
4-fach auf. Sie ermöglichen aber auch die Erweiterung der Karten auf 80, wenn
in der Gruppe A die magische Summe mit der 1. Primzahl der aufsteigenden Reihen
eingesetzt werden und die der absteigenden Reihe bei der Gruppe B.
Es ist
auch denkbar, beide Formen auf 40 Karten zu verteilen und dafür die Anzahl
gleicher Zahlen und magischer Summen auf die Hälfte zu reduzieren.
Wenn die
Karten gut gemischt werden, ist schwer zu erkennen, dass die Zahlen mehrfach
vorkommen. Sicherheitshalber sollte der Vorführende darauf hinweisen, dass es
zur Wiederholung einzelner Primzahlen kommen kann, aber niemals zu einer
gleichen Kombination.
Auf eine
Wiederholung dieses Rechenexperimentes sollte jedoch nach Möglichkeit
verzichtet werden, denn die Wahrscheinlichkeit einer Wiederholung gleicher
magischen Summen oder Primzahlen beträgt 10 bis 17%.
Nach all
den Erläuterungen verstehen Sie die Berechnungen die Mag weiter vorn unter ”Wie
hat Mag das gemacht?” beschrieben hat.
Nachstehenden
will Mag den Unterschied bei den Berechnungen von Beispielen aus der Gruppe A
und B aufzeigen.
Die
Kartennummern 13 und 53 der beiden Karten verraten, dass es sich um Vorgaben
aus der Gruppe A handelt.
Die
linke Karte enthält die Primzahlen 137 und 661. Beide addiert und mit 2
multipliziert ergibt die magische Summe von 1596.
Das
gleiche Quadrat entsteht bei den Vorgaben nach Karte 53. Durch Division der
magischen Summe 1596 durch 2 und Abzug der Primzahl 137 wird die zweite
Primzahl 661 errechnet.
Beide
Primzahlen, 137 und 661, bilden ein Duo der Größe 798, die Hälfte der magischen
Summe von 1596.
Diese
Vorgaben werden in die Zellen 1 und 16 des Topquadrates eingesetzt. Die ersten
8 Primzahlen einer Doppelreihe werden aufsteigend in die Zellen 1 bis 8
eingetragen. Dabei erhöhen sich die Zahlen um jeweils 30, außer beim Übergang
zwischen den Viererreihen innerhalb der Doppelreihe, das ist von Zelle 4 mit
227 zur Zelle 5 mit 277, Hier ist die Differenz +50, Dem entspricht bei der
absteigende Reihe die Differenz zwischen den Zelle 13 und 12, allerdings nicht
+50, sondern -50.
Das 2.
Beispiel ist eins aus der Gruppe B.
Mag hat
dieses ausgewählt, weil hier ein Problem sichtbar wird. In diesem Quadrat sind
6 Zahlen doppelt und nur 4 einzeln. Die Ursache ist in der Tabelle 1 leicht zu
erkennen. In der Gruppe A sind die Primzahlenreihen als aufsteigende Reihen in
den Spalten 1 bis 5 dargestellt. Dabei fällt auf, dass die ersten Zahlen der
Spalten 2 und 3, sowie die Spalten 4 und 5 eine Differenz von 30 haben, um die
auch die Zahlen in den einzelnen 4 Blöcken des Topquadrates erhöht werden, was
zu diesen Überschneidungen führt.

Sie
haben 2 Möglichkeiten mit diesem Problem umzugehen.
1. Sie
können die Karten so belassen, dürfen aber nicht behaupten, dass alle
Primzahlen nur einmal vorhanden sind. Erkennt ein Zuschauer diese Situation und
bemängelt diese, so können Sie erklären, dass bei den gewählten Vorgaben eine
Quadratbildung in anderer Form nicht möglich ist.
2.
Besser ist es und von Mag empfohlen, die Karten mit den Nummern 9, 23, 25, 39,
10, 24, 26 und 40 wegzulassen. Dann sind immerhin noch 32 Karten möglich und bei Einbeziehung der magischen
Summen 64, was durchaus ausreichend ist.
An
diesem Beispiel ist der veränderte Übergang zwischen den Viererreihen innerhalb
der Doppelreihen ersichtlich.
So ist
der Übergang von Zelle 4 mit 397 zur Zelle 5 mit 167 nicht +50, sondern -230
und von Zelle 13 zur Zelle 12 nicht +50, sondern -230.
Alle
anderen Berechnungen sind die gleichen wie beim Beispiel aus der Gruppe A.
Die
Primzahlenquadrate sind pandiagonal
Durch
die Anwendung der Doppelprimzahlenreihen werden die Übergänge von
Zelle 4
zur Zelle 5 und von Zelle 13 zur Zelle 12 im Topquadrat einheitlich zwar nicht
30, sondern 50 groß.
Damit
ist die Voraussetzung für das Entstehen von pandiagonalen Quadraten gegeben.
Dieser Vorteil gegenüber den anderen Primzahlenquadraten bietet die
Möglichkeit, dass der Zuschauer die Zelle bestimmt, in die die erste Primzahl
eingesetzt werden soll. Die 2. Primzahl wird dann 2 Zellen diagonal weiter
eingetragen. Bleibt man innerhalb des Quadrates, besteht dazu nur eine
Möglichkeit.
Das
Non plus ultra
Die
mathematischen Grundlagen zur Berechnung der Primzahlen für die einzelnen
Zellen sind gegeben und das ermöglicht die Eintragung der Zahlen entsprechend
der “Hohen Schule”. Allerdings sind die Berechnungen etwas komplexer und
erfordern eine höhere Rechen- und Gedächtnisleistung, weshalb diese Routine
auch 2 Sterne erhalten hat. Die Bildung eines Primzahlenquadrates im Stil der
hohen Schule wird anhand eines Beispiels erläutert. Dabei wird auch die
Bestimmung der Eingabezelle für die 1. Primzahl eingebunden.
Wenn der
Zuschauer auch noch eine Karte mit einer magischen Summe ausgewählt hat, kann
die Abwicklung der Quadratbildung in einer sehr günstigen Form erfolgen. Mag
nennt diese Art der Quadratbildung deshalb auch “Das Non plus ultra”.
Auch
wenn Mag diese Routine aus Altersgründen nicht vorgeführt hat, wird er die
Rolle eines Vorführenden übernehmen.
Die
Vorführung
Der
Zuschauer hat die Karte Nr. 12 mit den Zahlen 1536 und 491 ausgesucht und Mag
übergeben. Dieser gibt die beiden Zahlen bekannt.
Beim
Nennen der ersten Zahl schreibt Mag diese über das Quadrat als die magische
Summe, die das Quadrat haben wird.
Er gibt
dem Zuschauer die Karte zurück und die Kreide dazu, mit der Bitte, die zweite
Zahl in eine frei gewählte Zelle des Quadrates einzuschreiben.
Dieser
trägt die 491 in die 3. Zelle der 2. Zeile ein.
Während
der Zuschauer seiner Aufgabe nachkommt, dividiert Mag die magische Summe durch
2 und erhält 1536/2=768, von der er die zweite Zahl 491 abzieht und erhält
768-491=277.
Er
übernimmt wieder die Kreide und trägt die 277 in die Zelle ein, die 2 Zellen in
diagonaler Richtung zur vom Zuschauer eingetragenen Zahl ein. Das ist die 1.
Zelle in der 4. Zeile. Es ist die Zelle 1 im Topquadrat und die 491 befindet
sich in der Zelle 16. Diese Situation ist im Quadrat 1) dargestellt.

Die
Kartennummer 12 verrät Mag, dass es sich um eine Zahlenkombination der Gruppe B
handelt und der Übergang von den ersten 4 Zahlen zu den nächsten 4 Zahlen in
der Doppelreihe nicht +/-50, sondern -/+230 ist und die vorgegebene Primzahl
491 ist die größte in der absteigenden Zahlenreihe.
Im
Anschluss der in Zelle 1 eingetragenen 277 schreibt Mag in die folgenden Zellen
der untersten Zeile unterschiedliche Primzahlen, die er errechnen muss.
Rechts
neben der 1 ist im Topquadrat die 14. 14 gehört zum 4 Block wie auch die 491 in
Zelle 16. 14 ist um 2 kleiner als 16. Deshalb zieht Mag 2*30=60 von 491 ab und
schreibt in die Zelle 14 die Primzahl 431.
Die
nächste Zelle ist die Zelle 11. die 11 gehört zum 3. Block, d. h. es erfolgt
ein Übergang von Block 4 zu Block 3, der bekanntlich +230 ist. 11 ist um 5
keiner als 16. Da 1-mal der Übergang mit 230 bewertet wird verbleiben nur noch
5-1=4 Übergänge innerhalb des Blockes. Das bedeutet, von der 491 in Zelle 16
wird 4*30=120 abgezogen und 1*230 zugeschlagen. Das ist 491-120=371+230=601.
Die
nächste Zelle ist die Zelle 8. Diese ist um 7 größer als als 1 (Zelle 1). Die 8
gehört zum 2. Block. Es erfolgt auch hier ein Übergang von Block zu Block mit
-230. Die Differenz 7 wird deshalb um 1 auf 6 reduziert. Die Primzahl für Zelle
8 wird folglich 277+6*30=277+180=457-230=227.
Dieses
Zwischenergebnis zeigt das Quadrat 2).
Damit
ist die Hauptarbeit erledigt. Die Berechnung der weiteren Zahlen für die noch
offenen Zellen ist ein Leichtes. Sie werden ganz einfach von den Zahlen in der
darüber befindlichen Zeile abgeleitet, denn dort sind immer Zahlen aus allen 4
Blöcken, die jeweils um +/-30 zu verändern sind. Dabei wird bedacht, dass die
letzte Zeile im Beispiel die 1. Zeile im Topquadrat ist, also über der oberen
Zeile die ja die 2, ist.

Die
erste Zelle in der obersten Zeile ist die 12, eine Zahl des 3. Blockes, zu dem
auch die Zahl in Zelle 11 zählt. Deshalb wird 601+30=631 in die Zelle 12
eingesetzt.
Weiter
mit Zelle 7, die um 1 kleiner als 8 ist, weshalb von 227 1*30 abgezogen werden muss und das Ergebnis 227-30= ist die
Zahl für Zelle 7.
Die nächste
Zelle ist die Zelle 2, die 2. Zahl im 1. Block, weshalb dort 277+30=301
einzusetzen ist.
Weiter
mit Zelle 13, in die 431 in Zelle 14 abzüglich 30=401 kommt.
Dieser
Zwischenstand ist im Quadrat 3) zu sehen.
So wird
Zeile um Zeile weiter gearbeitet.
So kommt
in die Zelle 6, eine Zahl des 2. Blockes wie die 7, 197-30=167
In die
Zelle 9, die zum 3.Block wie auch die 12 zählt wird 631-3*30=631-90=541
eingetragen.
So geht
es weiter, Zelle um Zelle, bis das Quadrat 4) fertig ist.
Es ist
magisch und pandiagonal. Die magische Summe ist 1536, wie die anfangs über dass
Quadrat geschriebene Vorgabe.
Alle
Zahlen sind Primzahlen und keine ist doppelt.
Mag war
es gelungen, 15 weitere Primzahlen zu finden, in die eine vorgegebene Primzahl
so eingeordnet werden konnte, dass ein magisches Quadrat entstand. Nicht nur
alle Spalten, Zeilen und die beiden Diagonalen haben die gleiche magische
Summe, sondern auch alle geteilten Diagonalen. Dabei durfte die magische Summe
nicht irgendeine sein, sie musste einer vorgegebenen entsprechen. Eine
unerklärliche Leistung!
(So
kann man das auch sehen!)
Ein Non
plus ultra Quadrat kann bei 50% aller Karten erstellt werden und zwar immer,
wenn eine Primzahl in Verbindung mit einer magischen Summe genannt ist.
In den
anderen Fällen wird dass Quadrat wie anfangs geschildert gebildet, wobei eine
Primzahl vom Zuschauer in eine beliebige Zelle eingesetzt werden kann.
Mag
schätzt zum Schluss dieses Abschnittes ein, dass diese Lösung leicht zu
bewältigen ist und besser ist, als die vorangegangenen Experimente der
Quadratbildung mit Primzahlen.
Die
erarbeitete Lösung wird wahrscheinlich selbst für Kenner der Materie
überraschend sein.
Eine
Nachbetrachtung
Es war
richtig dieses Experiment in das Hexen 1x1 aufzunehmen, auch wenn eine
Wiederholung nicht ratsam ist.
Wer
nicht auf die Möglichkeit einer Wiederholung verzichten will, muss ein sehr
guter und schneller Rechner sein. Wiederholt sich die magische Summe, so ist
auf der Karte die gleiche Kombination wie auf der vorherige. Das müssen wegen
der unterschiedlichen Einordnung der Primzahlen bei der Gruppe A und Gruppe B
nicht die gleichen Primzahlen sein.
Wird
beim 2. mal eine Karte der Gruppe B gewählt, ist der Vergleich der beiden
magischen Summen schnell machbar. Das trifft aber nicht zu, wenn die 2. Karte
eine aus der Gruppe A ist. In diesem Fall muss nämlich die magische Summe
errechnet werden und das in höchstens 3 Sekunden.
Auch
wenn die magischen Summen ungleich sind, besteht immer noch die Möglichkeit,
dass eine der vorherigen Primzahlen in der veränderten magischen Summe zu
finden ist. Dann werden 8 Primzahlen die gleichen sein, wie im vorherigen
Quadrat. Dieses Risiko kann man noch eingehen.
Auf die
Wahrscheinlichkeit einer Wiederholung von nur 10 bis 15%, sollte sich keiner
einlassen. Denn ein gleiches Quadrat lässt den Verdacht aufkommen, dass das
Ergebnis immer ein gleiches ist.
Ein
paar Tipps (nicht nur für Anfänger)
- Sie können
auf eine Kartennummerierung verzichten und dafür die Karten farbig
unterschiedlich gestalten. Aber bitte nicht nur in 2 Farben und diese nicht zu
auffällig. An Hand der Farbe können Sie die Gruppe erkennen, zu der die Karte
gehört und können auf eine Übergabe verzichten.
- Um die
Routine zu erleichtern, können Sie auch nur Karten der Gruppe A einsetzen,
jedoch auch hier ohne die Karten 9, 23, 25 und 39, damit keine doppelten Zahlen
auftreten können. Wenn noch die Karten mit der 1. Primzahl in Kombination mit
der magischen Summe eingesetzt werden, ergeben sich immerhin noch 32 Karten.
Das ist ausreichend für Darbietungen vor
einem vertrauten kleinen Kreis von Zuschauern.
Der
Übergang zum nächsten Block ist dann +/-50. Die Berechnung mit +/-230 entfällt.
- Wem
das Rückwärtsrechnen von der Zahl in Zelle 16 aus zu schwierig ist, der kann auch folgenden Weg gehen: Man
zieht von der 2. Primzahl in Zelle 16 einfach 230 ab und setzt diese Zahl in
die Zelle 9 ein. Die Zelle 9 befindet sich bekanntermaßen links neben der Zelle
16. Von dort werden dann in gewohnter Weise aufsteigend die Zahlen für die
folgenden Zellen 10, 11, usw. mit +30 berechnet. Aber Achtung! Beim Übergang
von Zelle 12 zur Zelle 13 muss +50 und
nicht +30 gerechnet werden, denn das ist der Übergang zum nächsten Block.
(Die
Zahl 230 ist die Differenz zwischen der 1. und letzten Zahl der Primzahlen-Doppelreihen,
z. B. 271-41 oder 367-137.)
6.4.
Quadrate der 5. Ordnung
6.4.1.
Kleines Hexen 1x1
Das
Pentaquadrat
Ein
günstiges Quadrat der 5. Ordnung für das Hexen 1x1 ist das Pentaquadrat. Es ist
ein Primquadrat, das nach der Springermethode erstellt ist. Die Zahlen (Zellen) sind in Blöcken von je 5
Zahlen eingeordnet (1-5, 6-10, 11-15, 16-20 und 21 -25).
In jeder
Zeile, Spalte und den Diagonalen, auch in den gebrochenen Diagonalen befindet
sich eine Zahl aus jeden Block. Des Weiteren sind diese Zahlen eine 1., 2., 3.,
4. und 5. Zahl innerhalb ihrer Blöcke.
Die
Sprünge innerhalb der Blöcke sind von Zahl zu Zahl 2 Zellen nach rechts und 1
Zelle nach unten. Dabei bilden die Zahlen eines Blockes eine in sich
geschlossene Schleife. Wenn z. B. von der Zelle 1 viermal bis zur Zelle 5
gesprungen wurde, gelangt mit einem weiteren Sprung auf der Zelle 1.
Aber
auch die Blöcke bilden eine solche Schleife. Ist die Zelle 25, die letzte im
letzten Block, erreicht, kommt man mit einem weiteren Sprung zur Zelle 1, die
zum 1. Block gehört.
Das
Pentaquadrat ist ein pandiagonales. Jede Zelle (Zahl) kann jede Position im
Quadrat einnehmen. Dabei bleibt die Ordnung erhalten.
Links
das Pentaquadrat. Die magische Summe des Grundquadrates ist 65. Da es
pandiagonal ist, können auch Spalten und/oder Zeilen versetzt werden, wobei das
Quadrat ein magisches und pandiagonales bleibt.

Das
rechte Quadrat ist das Pentaquadrat nach Versetzen von 2 Spalten von hinten
nach vorn und 2 Zeilen von oben nach unten. Dadurch ist die mittlere Zelle 13
in die Mitte des Quadrates gelangt. Interessant ist die darunter eingeordnete
1. Zelle und die darüber angeordnet Zelle 25, die größte.
Die
mittlere Zelle ist die Zelle 13 und 13 ist 1/5 der magischen Summe 65. Zelle 1
plus Zelle 25 ergeben 26, das doppelte von 13 und bilden somit ein Duo.
All
diese Eigenschaften werden bei Anwendung des Pentaquadrates in der Rechenkunst
genutzt. Dabei werden andere Regeln angewandt als im kleinen Hexen 1x1 mit dem
Topquadrat. Ein wesentlicher Grund ist, dass es nur schwer möglich ist, die
Struktur der Zellenverteilung auswendig zu erlernen. Es ist möglich, aber
schwer, die Regeln aus dem Topquadrat beim Pentaquadrat zu nutzen. Besonders
der Start bringt oft Probleme mit sich. Das Springen wird beherrscht, aber die
Übergänge erfordern eine hohe Konzentration. Um dieses Problem zu beherrschen,
nutzt Mag die oben genannten Erkenntnisse aus der Analyse, gemischt mit den
Kenntnissen aus der Arbeit mit dem Topquadrat.
Dazu
folgen Beispiele mit kleinen Vorgaben zum besseren Verständnis.
Eine
Zahlenvorgabe
Mag
bittet um eine größere 2-stellige Zahl. Die Zahl muss mindestens 40 sein, damit
von der Zahl in Zelle 13, die 3 als kleinste Schlüsselzahl, 13-mal abgezogen
werden kann. Es wird 57 genannt.
Nun
bittet die Zelle zu nennen, in die er die 57 einsetzen soll. Es wird die 2.
Zelle in der 2. Zeile bestimmt, in die Mag die 57 einsetzt.
Es ist
egal, welche Zelle genannt wird, für Mag ist es die Zell 13!
Mag
multipliziert die 57 mit 5 und erhält 285, die er als magische Summe über das
Quadrat schreibt. Rationell rechnet er 57*10, indem er gedanklich eine 0
anhängt und diese dann durch 2 dividiert (5 ist auch 10/2). Durch diese
Manipulation werden die Ziffern des Ergebnisses von links nach rechts berechnet
und so auch angeschrieben. (Quadrat 1)
Die
Schlüsselzahl wird mit 57/13=4,… berechnet und mit 3 gewählt.
Der
mittlere Block mit der mittleren Zahl 57 wird komplettiert. Dazu werden nach 2
Rückwärtssprüngen die Zahlen 57-3=54 und 54-3=51 in die erreichten Zellen
eingesetzt und nach 2 Vorwärtssprüngen in die Zahlen 57+3=60 und 6o+3=63.
(Quadrat 2 - blau schattiert)
Diese
Berechnung des mittleren Blockes muss als erstes erfolgen, denn diese Zahlen
haben eine Informationsaufgabe bei der Berechnung der anderen Blöcke.
In die
Zelle über der Vorgabe wird 2*57=114 eingesetzt. Das ist die Duosumme. In die
Zelle unter der Vorgabe wird 0 geschrieben. (Quadrat 3).
Soll in
die Zelle 1 eine Zahl eingesetzt werden, so muss die Zahl in Zelle 25 um diese
reduziert werden. Denn beide Zahlen bilden ein Duo deren Duosumme 114 sein
muss.
Ist die
0 eingeschrieben, wird sofort mit der Berechnung der Zahlen als aufsteigende
Zahlenreihe mit der Differenz 3 begonnen und die Ergebnisse in die in
Vorwärtssprüngen erreichten Zellen eingetragen. (Quadrat 4 - grün schattiert)

Dazu
sind ein paar Bemerkungen sinnvoll. Sind von der 0 aus 4 Sprünge absolviert, so
ist mit der Zahl 12 der 1. Block fertig. Ein weiterer Sprung ist nicht möglich,
da dort die 0, die 1. Zahl im Block vorhanden ist. Deshalb geht es 2 Zellen
nach unten mit der 15. Der nächste, der 2. Block, endet mit der Zahl 27. Von
dort kann ebenfalls nicht weiter gesprungen werden, denn die Zielzelle ist mit
der 15 belegt. Also 2 nach unten. Doch hier wird mit der 51 in der erreichten
Zelle die Information gegeben, dass die aufsteigende Reihe fertig ist und mit
der absteigenden Zahlenreihe begonnen werden kann.
Im
Gegensatz zur 0 als 1. Zahl im 1. Block ist die 114 die letzte Zahl im letzten,
den 4. Block. Hier werden die Zahlen durch stetigen Abzug der Schlüsselzahl 3
berechnet und im Rückwärtssprung, 1 nach oben und 2 nach links, eingesetzt. Mit
der Zahl 102 ist der 4. Block fertig und geht mit der 99 2 nach oben. Von dort
weiter bis zur 87. Ein Rückwärtssprung führt zur mit 99 besetzten Zelle. Auch 2
nach oben geht nicht mehr, da hier die 63 aus dem mittleren Block informiert,
dass auch die absteigende Reihe und damit das Quadrat, fertig sind. (Quadrat 5
- rot schattiert)

Das Quadrat 6
ist ohne farbige Orientierung, so wie es der Zuschauer sieht.
Es ist
magisch und pandiagonal. Alle Zeilen, Spalten und die Diagonalen, auch die
gebrochenen, haben die Summe 285, wie sie Mag als erste über das Quadrat
geschrieben hat. Keine Zahl kommt doppelt vor.
Summenvorgabe
Die
Berechnungen bei Vorgabe der magischen Summe sind die gleichen wie bei der
Zahlenvorgabe. Allerdings muss vorher die Zahl für die Zelle 13 berechnet
werden. Dazu wird die Vorgabe durch 5 geteilt, wobei meist ein Rest von maximal
4 auftreten kann. Dieser wird in die Zelle 1 eingesetzt.
Die
Beschreibungen für das Beispiel kann kurz gefasst werden.
Mag
bittet um eine 3-stellige Zahl aus den oberen Bereich. Sie muss größer 455 rd.
500 sein, damit wenigstens mit der Schlüsselzahl 7 gerechnet werden kann.
Es wird
die Zahl 638 genannt, die Mag als magische Summe über das Quadrat schreibt. Als
Zelle für den Start ist die vorletzte in der 3. Zeile gewählt worden. Er teilt
die 638 durch 5 und erhält 127 und einen Rest 3. Die 127 schreibt er in die
vorgegebene Zelle, die für Mag die Zelle 13
ist. Der Rest 3 kommt in die Zelle 1. Ist kein Rest vorhanden, so muss
von der später zu bildenden Zahl für Zelle 25 eine kleine Zahl für Zelle 1
abgezogen werden, oder man setzt einfach in die Zelle 1 eine 0 (Null) ein.
Nun
läuft alles weitere wie bei der Zahlenvorgabe ab.
Die
einzelnen Schritte sind:
-
Ermittlung der Schlüsselzahl mit 127/13 = 9,77, gewählt 9.
(Eine einfachere Berechnung ist 1,2*8 = 9,6 >>> 9. (Die 12 passt rd.
8-mal in 100)
-
Berechnung und Eintragung der 2 auf- und 2 absteigenden Zahlen zur
Komplettierung des mittleren Blockes.
-
Berechnung der Zahl für Zelle 25 durch Verdopplung der 127 zu 2*127=254.
(Falls kein Rest vorhanden ist, kann z. B.
die 254 auf 249 reduziert werden.
Die abgezogene 5 wird in Zelle 1 eingesetzt.
Im Beispiel besteht dazu kein Bedarf.)
-
Ausgehend von der 3 In Zelle 1 werden die aufsteigend Zahlen berechnet und nach
dem Springerprinzip eingesetzt.
Aber Achtung: Der Rest darf nur einmal
in jeder Reihe wirksam werden. Das wird
bereits durch den Block 1 realisiert. Deshalb
darf der Rest nicht mit in den 2. Block
übernommen werden. Die Zahl für die Zelle 6
wird folglich 39+9-3=45 groß. Die
nächsten Zellen werden wieder um jeweils 9
erhöht. (Siehe rote Schattierung)
- Von
der 254 in Zelle 25 aus, werden die absteigenden Zahlen berechnet und nach
Rückwärtssprüngen eingetragen.
Das
fertige Quadrat ist das rechte. Es ist magisch mit der vorgegebenen magischen
Summe von 638. Die Zahlen sind gut gestreut und keine Zahl ist mehrfach
vorhanden.
Eine
kurze Nachbetrachtung
Mag
schließt die Ausführungen zum “Kleinen Hexen 1x1” mit dem Pentaquadrat ab, mit
der Meinung, dass die gezeigten Routinen eigentlich nicht mehr als klein
bezeichnet werden können. Aufgrund der Größe des Pentaquadrates muss um größere
Vorgaben als nur 2-stellige gebeten werden. Auch ist das Pentaquadrat wesentlich
größer als das Lo-Shu- und Topquadrat.
6.4.2.
Die “Hohe Schule” des Hexen 1x1
In der
hohen Schule des Hexen 1x1 werden die zu bildenden Quadrate durch zeilenweise
Eintragung der Zahlen erstellt. Das ist nicht so ohne weiteres machbar,
denn das Erlernen der Zahlenfolge in
einem Quadrat der 5. Ordnung ist kaum machbar, zumal eine derartige Vorführung
nur selten möglich ist. Es galt folglich Lösungen zu finden, die diesen Weg
nicht erforderlich machen, eine Lösung die man sich kurzfristig ins Gedächtnis
rufen kann und die auf Logik aufbaut. Die Lösung hat Mag mit dem
“Königsquadrat” gefunden. Auch wenn diese Lösung einfach ist, sind die
erforderliche Rechenleistungen und besonders die erforderliche Konzentration
doch erheblich und wird wahrscheinlich nur von Könnern beherrscht. Mag hat
diesem Experiment deshalb auch 2 Sterne zuerkannt.
Um aber
auch eine einfache, leicht zu realisierende Lösung zu finden, hat Mag die
Variante “Einfach Clever” gestaltet. Sie ist einfach und ohne Schwierigkeiten
machbar. Sie hat allerdings einen kleinen Schönheitsfehler. Es kann dabei zu
doppelten Zahlen kommen, was normalerweise nicht sein soll. Deshalb ist diese
Variante auch mehr für Laien und weniger für den Profi geeignet.
Allerdings
ist die Möglichkeit doppelter Zahlen sehr gering. Die Wahrscheinlichkeit kann
bei 2-stelligen Vorgaben mit rd. 1 zu 20 und bei 3-stelligen Vorgaben mit nur
noch 1 zu 100 eingeschätzt werden. Maximal können nur 4 Zahlen doppelt sein.
Nach
Fertigstellung des Quadrates sollte deshalb die Aussage: ”... und keine Zahl
ist doppelt” unterlassen werden.
Sollte
ein Zuschauer eventuell auf doppelte Zahlen aufmerksam machen, so erklären Sie
einfach, dass dies durch die Vorgabe, die Sie ja nicht gemacht haben, begründet
ist und übrigens das Quadrat 25 Zellen hat und nur 90 2-stellige Zahlen
verfügbar sind. Bei diesem Gedränge können doppelte Zahlen nicht ganz
ausgeschlossen werden. Deshalb mussten Sie z. T. auch auf 3-stellige Zahlen
ausweichen.
Es gibt
aber auch die Möglichkeit doppelte Zahlen auszuschließen, was allerdings eine
zusätzliche Erschwernis durch die erforderlichen zusätzlichen Berechnungen zur
Folge hat.
Die
Rechenexperiment “Einfach Clever” hat Mag bereits im Abschnitt “Quadrate der 4.
Ordnung” beschrieben. Aufgrund einiger Unterschiede bei der Anwendung eines
Quadrates der 5. Ordnung, hat Mag die Ausführung vollständig gestaltet und sich
nicht auf die Ausführungen zum Quadrat der 4. Ordnung bezogen.
Mag
hofft, dass die beiden Experimente
“Einfach Clever” und “Das Königsquadrat” Ihr Interesse finden.
6.4.3.
Einfach Clever *
Die
Grundvariante
Zahlenvorgabe
Auf der
Tafel ist ein 5*5 = 25-zelliges Quadrat aufgezeichnet.
Mag
bittet einen Zuschauer um Nennung einer 2-stellige Zahl: Dieser nennt die Zahl
71, die Mag in die erste Zelle des Quadrates einschreibt. Sofort schreibt er
über das Quadrat die Zahl 261 (linkes
Quadrate)


Anschließend
füllt er zeilenweise alle Zellen des Quadrates mit Zahlen aus, wozu er
keine 3
Minuten benötigt. Das
fertige Quadrat ist magisch und pandiagonal, mit
der magischen Summe von 261, die er vorher über das Quadrat geschrieben
hat. Keine Zahl kommt doppelt vor. (rechtes Quadrat)
Die
Lösung
Eine
kurze Abhandlung was Mag wirklich macht:
Nach der
Eintragung der Vorgabe 71 in die Zelle 1, addiert Mag zur Vorgabe die
Primärzahl 190, das ist auch 200-10 und erhält so die magische Summe von 261,
die er über das Quadrat schreibt. Anschließend schreibt er in die folgenden 4
Zellen die Zahlen 76, 57, 38 und 19. Diese Zahlen muss Mag sich nicht merken,
denn sie sind ganz leicht zu berechnen. Diese 4 Zahlen bezeichnet Mag als
Flexzahlen.
(Sie
ergeben sich aus 4*9+4*10=76,
3*9+3*10=57, 2*9+2*10=38 bis zur letzten Zahl in Zeile 1 mit 1*9+1*10=19
- warum, wird in der detaillierten Beschreibung erläutert.)
Damit
ist die 1. Zeile fertig. Die Summe aller 5 Zahlen ergibt die magische Summe von
261, die Mag vorher über das Quadrat geschrieben hat.
Nun
folgt die 2. Zeile, beginnend mit der 1. Zelle. Dazu geht Mag 1 Zelle nach oben
und 2 nach rechts. Dort ist die Zahl 57, von der er 9 abzieht und das Ergebnis
48 in die 1. Zelle der 2. Zeile einschreibt. Dann folgt die nächste Zelle. Auch
hier 1 nach oben und 2 nach rechts und von der 38 wird 9 abgezogen was 29
ergibt, die er einsetzt. (9 ist die festgelegte Schlüsselzahl).
So
werden die Zahlen für alle weiteren Zellen berechnet und eingetragen.
Lediglich
von der jeweils 1. Zahl im Block darf keine weitere 9 abgezogen werden, Hier
muss 36 (4*9) zugezählt werden. Das ist bei der vorletzten Zelle in Zeile 2 der
Fall. 1 nach oben, 2 nach rechts und man
kommt auf die Zelle mit der Vorgabe und das ist ja die 1. Zahl im 1.Block. Von
dieser darf nicht mehr die 9 abgezogen werden, sondern diese muss um 4*9=36
erhöht werden und die Zahl für die vorletzte Zelle in der 2. Zeile ist
71+36=107. Dies trifft auch auf die anderen 1. Zahlen der Blöcke zu. Diese erkennt
Mag an der 0 als letzte Ziffer. Das ist z. B. in der 3. Zelle der 2. Zeile mit
der Zahl 10 der Fall, weshalb in die erste Zelle der 3. Zeile nicht 10-9=1,
sondern 10+36=46 einzusetzen ist.
Das
fertige Quadrat ist pandiagonal mit der magischen Summe von 261 in jeder
Spalte, Zeile und Diagonalen.
Auf
einige, aber geringfügige Probleme wird später eingegangen.
Mag hat
diese Handlungen der detaillierten Beschreibung vorangestellt, um zu zeigen,
dass es sich um eine wirklich sehr leichte Lösung handelt. die ohne weiteres
beherrscht werden kann und damit auch für Anfänger bestens geeignet ist.
Doch
nun zu den Details der Lösung
Die
Grundlage für dieses Experiment sind einmal das Pentaquadrat, ein Quadrat der
5. Ordnung und zum anderen ein alternatives “Das Clevere”. Das Clevere
Pentaquadrat ist ebenfalls ein Springerquadrat, wobei die Sprünge innerhalb
eines Blockes 2 nach rechts und 1 nach oben sind. Der Übergang von Block zu
Block ist 2 nach oben.
Daraus
ergibt sich die Situation, dass die vorangegangene Zahl, die ja um 1 größer
ist, in der Regel durch 1 Zelle nach oben und 2 Zellen nach rechts zu finden ist. Eine Ausnahme der Regel wird
durch die farbigen Zellen sichtbar. Hier sind die Zahlen nicht um 1
kleiner, sondern um 4 größer. Das muss so sein! Denn wie oft
erwähnt bilden die einzelnen Blöcke in sich geschlossene Schleifen. Der obere
rechts abgebildete Ring zeigt im Uhrzeigersinn eine aufsteigende Folge. Nach
der 5 gelangt man wieder auf die 1. Linksherum folgt nach der 1 die 5. Im
unteren Ring sind die Zahlen von Null beginnend jeweils um 9, die
Schlüsselzahl, größer. Das bedeutet, dass nach der 1. Zahl im Block, die hier
die Größe 0 hat, 36 folgt, das 4-fache der Schlüsselzahl 9. (Siehe Abbildung
rechts.)

Damit
ist die Berechnung der 2. bis 5. Zeile erklärt.
Die
wichtigen Fexzahlen und die Primärzahl sind noch zu klären.
Dazu ist
die grün schattierte Tabelle zu beachten.
Die
erste Zeile der Tabelle enthält die Zellenzahlen der 1. Zeile des
Alternativquadrates. Analysiert man diese Zahlen, so ist die Zahl 10 die 5.
Zahl des 2. Blockes, die 14 die 4. des 3. Blockes usw. Diese Angaben für alle 5
Zahlen (1, 10, 14, 18 und 22 sind in
Zeile b dargestellt. Die 5. Zahl im Block ist um 4 größer als die 1. Zahl des
Blockes. Die 4. um 3 größer usw. Diese Zahlen nennt Mag Multizahlen, (Zeile c).
Diese werden mit der Schlüsselzahl (Zeile d), im Beispiel die 9, multipliziert
und man erhält so die Werte die dem Wert der 1. Zahl im Block zugeschlagen
werden müssen (Zeile e). Nun müssen noch die Werte für die 1. Zahlen der Blöcke
gefunden, bzw. bestimmt werden. Hier geht Mag den einfachsten Weg, indem er die
zugehörigen Multizahlen mit den Faktor (Zeile f) multipliziert. Diese Werte
sind in Zeile g enthalten.
Die
Faktoren haben in der Regel den Wert 10.

Durch
die Multiplikation der Multizahlen mit 10 haben alle 1. Zahlen in den Blöcken
als letzte Ziffer eine Null und können dadurch wie vorn beschrieben leicht
erkannt werden. Werden die Zahlen der Zeilen e und g addiert, so erhält man die
Flexzahlen in Zeile h, die in das zu berechnende Quadrat übernommen werden.
Die
einfache Berechnung der Flexzahlen kann schnell erfolgen, weshalb diese nicht
gemerkt werden müssen. Allerdings müssen die Multizahlen erlernt sein, was
ziemlich leicht ist. Denn diese beginnen mit der 4 und enden nach Abzug von 1
zur letzten Multizahl 1.
Die sehr
kleine Pause die bei der jeweiligen Berechnung entsteht ist gewollt, weil sie
so dem Zeitaufwand zur Berechnungen der übrigen Zellenzahlen entspricht.
Die
Addition der 4 Flexzahlen aus den Spalten 2 bis 5 ergibt die Summe von 190, was auch 200-10
ist. Diese Zahl ist die Primärzahl mit deren Hilfe die magische Summe berechnet
wird, indem dieser die Vorgabe zuaddiert wird. Das ist im Beispiel 190+71=261.
Die
Summe der 4 Multizahlen ist 10. Daraus abgeleitet ist der Anteil der
Schlüsselzahlen in der Primärzahl das 10-fache der Schlüsselzahl. Bei der
Schlüsselzahl 9 ist das 9*10=90, was die letzten Ziffern der Primärzahl sind.
Da der Grundfaktor 10 ist, ergibt sich, dass dieser mit 10*10=100 in die
Primärzahl eingeht. So kann die Primärzahl ganz leicht berechnet werden. Bei
Einsatz der Schlüsselzahl 7 ist das 170 und bei einer Schlüsselzahl 19 = 190.
Sollten
in der Berechnung noch Unklarheiten bestehen, empfiehlt Mag den Abschnitt “Eine
kurze Abhandlung was Mag wirklich macht” nochmals auszuwerten.
Leider
ist diese einfache Lösung nicht ganz ohne Probleme. Mag beschreibt diese und
zeigt dazu Lösungswege in den Ergänzungsvarianten.
1.
Ergänzungsvariante
Eines
der Probleme ist die Möglichkeit, dass doppelte Zahlen vorkommen können, was
nur durch eine ungünstige Vorgabe entstehen kann und eine Verhinderung fast
unmöglich ist, da zur Prüfung umfangreiche Berechnungen notwendig sind.
Diese
Möglichkeit kann aber ausgeschaltet werden. Doppelte Zahlen können nicht
auftreten, wenn die Vorgabe größer als die Flexzahl in Spalte 2 mit der
Multizahl 4 ist. Dieser Wert ist der größtmögliche. von dem 4-mal die Schlüsselzahl abgezogen wird. Ist die Vorgabe
größer, sind doppelte Zahlen nicht möglich, denn die Vorgabe kann keinen
kleineren Wert annehmen, da bereits in der 2. Zeile dieser um das 4-fache der
Schlüsselzahl erhöht wird. Es gilt deshalb, die Flexzahl kleiner als die
Vorgabe zu bilden. Die Möglichkeiten sind:
1. Man
bittet um eine 2-stellige Zahl im oberen Bereich. Das bringt nur eine Lösung
wenn eine Zahl größer 76 genannt wird. (genauer 68 bei der Schlüsselzahl 9)
2. Wenn
die Vorgabe kleiner ist, muss eben die Flexzahl verkleinert werden. Das wird
erreicht durch Einsatz einer kleineren Schlüsselzahl. Bei Einsatz der
Schlüsselzahl 7 wird die größte Flexzahl = 68. Als nächstes kann der
Grundfaktor mit 1 bestimmt werden. Hier wird die Flexzahl weiter auf nur noch
4*7+4*1= 32 gesenkt. Die Primärzahl wird dann 7*10+1*10=80 groß.
Die
Differenzen zwischen den Zahlen innerhalb eines Blockes ist 7.
Achtung: Da jetzt die 1. Zahl im Block nicht
durch Multiplikation der Multizahl mit 10, sondern mit 1 erfolgt, werden diese
nur einstellig. Sie sind nicht mehr an der 0 als letzte Ziffer erkennbar,
sondern als 1-stellige Zahl von 1 bis 4.
2.
Ergänzungsvariante
Ein
weiteres Problem ist die Erhöhung bei Erreichung der Null als Endziffer (oder
1-stellige Zahl) bei der 36 oder bei der Schlüsselzahl 7 nur 28 zugezählt
werden muss. Es kann passieren, dass im 1. Block, der mit der Vorgabe beginnt,
ein Zwischenergebnis mit einer Endziffer Null vorkommt, der natürlich nicht um
36 bzw. 28 erhöht werden darf. Um Irrtümer auszuschließen hat Mag die Zahlen
des 1. Blockes, die mit der Vorgabe beginnen, durch einen Punkt kenntlich
gemacht. Das kann auch durch eine weniger auffallende Kennzeichnung erfolgen,
welche, bleibt Ihnen überlassen.
3.
Ergänzungsvariante
Kein
Problem ist eine Wiederholung. Sie darf nur nicht mit den gleichen Flexzahlen
erfolgen, denn dann würden 20 Zahlen die gleichen sein, wie in der
vorangegangenen Quadratbildung.
Es
können 2 Wege gewählt werden, um eine Veränderung der Flexzahlen zu erreichen.
1. Man
wählt eine andere Schlüsselzahl. Das kann 3, 7, 13, 19 oder auch 109 sein. Die
Primärzahl ändert sich dabei zu 130,
170, 230, 290 oder 2090. In allen Fällen können sie einfach berechnet werden
und müssen nicht durch Addition der Flexzahlen ermittelt werden.
2. Es
können die Flexzahlen nach deren Berechnung einheitlich um eine beliebige Zahl
erhöht werden. Die Primärzahl muss dann um das 4-fache dieser Zahl erhöht
werden. Günstig wäre z. B. die 3. Die Primärzahl würde dann 190+4*3=202, das
ist auch 200+2. Die Erweiterung kann natürlich auch 2-stellig sein.
Beachten
Sie aber folgende Änderung:
Die
Endziffern der Zuschläge sind jetzt die Erkennung der 1. Zahlen der Blöcke, bei
denen nicht die Schlüsselzahl abgezogen wird, sondern um 36 oder 28 erhöht
werden müssen.
4.
Ergänzungsvariante
Da bei
der Vorgabe einer Zahl kein Rest entsteht, sollte die Zelle des Anfangs von den
Zuschauern bestimmt werden. Meistens wird eine Zelle im Inneren des Quadrates
genannt, in die die Vorgabe eingesetzt wird. Die Flexzahlen werden hinter der
Vorgabe beginnend eingetragen, wobei auch Flexzahlen links von der Vorgabe
eingeordnet werden.
Das hat
denn Vorteil, dass die Flexzahlen nicht so schnell als absteigende Zahlenreihe
erkannt wird.
(Die Zellenvorgabe sollte fester Bestandteil der Vorführung
werden. Es wird dadurch auch eine erhöhte Schwierigkeit vorgetäuscht.)
Vorgabe
der magischen Summe *
Nach
dieser Methode ist auch die Erstellung eines magischen Quadrates bei Vorgabe
der magischen Summe möglich. In diesem Fall erfolgt die Berechnung im
umgekehrten Sinn, d. h. von der Vorgabe wird die Primärzahl abgezogen und man
erhält die Zahl für die Zelle 1. Die weiteren Berechnungen erfolgen dann wie
bisher bei Vorgabe einer Zahl für Zelle 1.
Allerdings
ist die Bildung eines magischen Quadrates bei Vorgabe der magischen Summe
schwerer zu lösen als dies bei der Vorgabe einer Zahl für Zelle 1 ist. Mag wird
anhand eines Beispiels das zusätzliche Problem sichtbar machen.
Er hat
aber auch Wege gefunden, um dieses Problem zu beherrschen. Diese Lösungen sind
jedoch schwerer zu realisieren, weshalb Mag den Rat gibt, auf die Lösung
entsprechend dem “Kleinen Hexen 1x1”, oder dem “Königsquadrat“
auszuweichen.
Das gilt besonders für 4-stellige Vorgaben die nicht mit einer Schlüsselzahl
von nur 9 oder 7 erstellt werden sollten, da die Streuung der Zahlen völlig
unbefriedigend ist. 3-stellige Vorgaben sollten möglichst auf die Schlüsselzahl
9 beschränkt werden. Nun ein Beispiel.
3-stellige
Vorgaben
Mag hat
um eine 3-stellige Vorgabe größer 300, gebeten.
(Größer
300 deshalb, da nach Abzug der Primärzahl von 190 eine positive Zahl für Zelle
1 übrig bleiben muss!)
Nachfolgend
ein Beispiel mit der Vorgabe der 3-stelligen magischen Summe von 978. Die
Berechnung erfolgte mit der Schlüsselzahl 9 und einer Primärzahl von 190.

Zum
linken Quadrat
Mag hat
von 978 erst 200 abgezogen und dann um 10 erhöht, das ist eine Reduzierung um
190 was der Primärzahl entspricht und damit 978-200=778+10=788 erhalten, die in die Zelle 1 eingesetzt
wurde.
Alle
weiteren Schritte erfolgen in der bekannten Weise.
Auch
hier wurden alle Zahlen des 1. Blockes mit einem Punkt versehen.
Das
entstandene Quadrat ist magisch mit der magischen Summe von 978, was der
Vorgabe entspricht. Es ist auch pandiagonal.
Allerdings
gibt es hier neben den bereits genannten
Problemen ein weiteres, das mit der Vorgabe von 978 kenntlich gemacht wird.
Es ist
auffallend, dass vorwiegend nur 2-stelligen Zahlen und 3-stellige Zahlen größer
700 im Quadrat vorhanden sind, was durch die hohe Vorgabe bedingt ist.
Zum
rechten Quadrat
Um die
großen Zahlen zu reduzieren, müssen die übrigen Zahlen logischerweise
vergrößert werden. Das ist möglich durch Erhöhung des Faktors der ja durch
Multiplikation mit der Multizahl zu einer größeren ersten Zahl im Block und
damit auch aller anderen Zahlen des Blockes führt. Gleichzeitig wird die
Primärzahl erhöht, wodurch die Zahl für Zelle 1 kleiner wird.
Die
Erhöhung des Faktors erfolgt dabei in 10er Schritten. Das sind jeweils 100, um
die sich die Primärzahl erhöht und 40, um die sich die größte Flexzahl
vergrößert. Das ist zusammen 140. Mit jeder Erhöhung des Faktors um 10 wird die
Differenz zwischen der Vorgabe und Primärzahl um 140 reduziert. Gleichzeitig
erhöht sich die große Flexzahl um 4*10=40.
Nach
diesen Regeln wird für das Beispiel eine
Neuberechnung erstellt.
Um das
Rechnen zu erleichtern, werden alle in die Berechnung eingehenden Zahlen um die
letzte Ziffer gekürzt.
Als
erstes wird die Differenz zwischen der Vorgabe und der Primärzahl gebildet. Im
Beispiel ist das 97-19=78. Diese wird durch 14 geteilt und ergibt 5, der Rest
wird nicht weiter beachtet. Der Faktor ist somit um 5*10=50 auf 60 zu erhöhen.
Die
Ergebnisse sind in der Tabelle zu erkennen.
Die
Flexzahlen sind 276, 207, 138 und 69 und die Primärzahl ist 690.

Das mit
den neuen Werten berechnete Quadrat ist das rechte. Die Zahl für Zelle 1 ergab
sich durch 978-690 = 288.
Es ist
magisch und pandiagonal mit der magischen Summe von 978.
Die
einzelnen Zahlen haben keine auffallenden Differenzen zueinander und nicht
doppelt vorhanden.
Eine
Nachbetrachtung
Mag hat
bei seinen Beispielen die Schlüsselzahl 9 eingesetzt. Auch andere
Schlüsselzahlen können eingesetzt werden. Das Grundprinzip ist das gleiche.
Nach
diesem Prinzip können sogar Quadrate mit 4-stelligen Vorgaben gebildet werden.
Allerdings
können die bisherigen Werte für Schlüsselzahlen und Faktoren nicht mehr genutzt
werden. Auch diese müssen erhöht werden.
Eine
Schlüsselzahl von 109 und ein Faktor 100 könnten zum Einsatz kommen.
Die
Zahlenvorgabe sollte größer 800 (1000) und die Summenvorgabe größer 3000 sein.
Die
Tabelle zeigt die zum Einsatz kommenden Flexzahlen und die Primärzahl.

Auch
wenn das Rechnen mit der Schlüsselzahl 109 und einem Faktor 100 fast genau so
leicht ist wie mit einer Schlüsselzahl 9 und einem Faktor 10, wird die
Umsetzung der größeren Zahlen nicht mehr ganz so leicht von der Hand gehen. Man
sollte es sich deshalb gründlich überlegen die höhere Variante in sein Programm
aufzunehmen. Mag hat es bei der kleinen Variante belassen.
Mit
diesen Hinweisen schließt Mag seine Ausführungen zu “Einfach Clevere” ab.
In der
weiteren Folge wird er das “Königsquadrat” beschreiben, dass nicht nur eine
höhere Qualität hat, sondern auch viel schwieriger in der Anwendung ist,
weshalb es auch 2 Sterne erhalten hat.
6.4.4.
Das 5er Königsquadrat
* * (Ein Experiment der hohen
Schule)
Vorführungen
von Rechenkunst-Experimenten mit einem magischen Quadrat der 5. Ordnung sind
natürlich schwerer als die Arbeit mit Quadraten der 3. oder 4. Ordnung.
Entscheidend ist u. a. die Tatsache, dass hier 25 Zellen mit Zahlen ausgefüllt
werden müssen, was bedeutend länger dauert. Nur durch sehr schnelles Arbeiten
kann hier das Aufkommen von Langeweile und Desinteresse vermieten werden. Ein
weiteres Problem ist die Tatsache, dass es sehr schwer sein wird, die
Zellenfolge des Quadrates auswendig zu erlernen. Da die Berechnungen ähnlich
wie bei dem Quadrat der 3. Ordnung sind, ist die Bildung der Schlüsselzahl und
die Erhöhung von bereits errechneten Zahlen um bis zum 6-fachen der
Schlüsselzahl wesentlich schwieriger als beim Quadrat der 3.Ordnung. Dafür ist
die Vorführung aber wesentlich spektakulärer. Mag hat rationelle Lösungen
gefunden, die eine Vorführung mit einem Quadrat der 5. Ordnung erleichtern.
Dazu hat
Mag das Königsquadrat, ein Springerquadrat der 5. Ordnung, gebildet und
analysiert. Nachstehendes Quadrat der 5.Ordnung ist ein pandiagonales
Springerquadrat mit den Zellen 1 bis 25.

Die
Analyse dieses Quadrates ergab, dass es nach bestimmten Regeln aufgebaut ist.
Diese sind:
In der
Zeile ist die folgende Zellenzahl um 6 größer. Außer bei Zellenzahlen, die
durch 5 teilbar sind (5, 10, 15, 20 und 25). Hier ist die folgende
Zellenzahl nur um 1 größer.
Die
erste Zellenzahl der folgenden Zeile ist um 11 kleiner als die letzte
Zellenzahl der vorhergehenden Zeile. Außer bei Zellenzahlen, die nach Abzug von
1 durch 5 teilbar sind (1, 6, 11, 16 und 21). Hier ist die erste Zahl der
folgenden Zeile nur um 6 kleiner.
In allen
Fällen gilt: Ist die errechnete Zellenzahl größer 25, so muss 25 abgezogen
werden. Ist sie kleiner 1, so muss 25 zugezählt werden.
Analog
muss auch von der berechneten Zahl das 25-fache der Schlüsselzahl abgezogen
bzw. zugerechnet werden.
Diese
Regeln sind leicht zu merken und ermöglichen die Berechnung der jeweils
folgenden Zellenzahl, egal wo begonnen wird.
Von
großem Vorteil ist, dass das Springerquadrat ein pandiagonales ist. Dadurch
kann z.B. die Zelle 13 durch Versetzen von Zeilen und/oder Spalten an jede
beliebige Stelle versetzt werden.
Nachfolgend
werden 2 erprobte Varianten der Rechenkunst mit einem magischen Quadrat der 5.
Ordnung und 4- bzw. 5-stelligen Vorgaben beschrieben.
Aufgrund
der großen Vorgaben sind diese Experimente zusätzlich dem “Großen Hexen 1x1”
zuzuordnen.
Mag will
hier zeigen, dass auch mit großen Zahlen leicht gerechnet werden kann.
Dabei
handelt es sich um Beispiele, die der Akteur je nach Können einschränken oder
erweitern kann.
Variante
1 - Zellenvorgabe
Der
Vorführende (künftig kurz Mag) bittet 3 Zuschauer als Jury seine Arbeit zu
überprüfen. Einer soll die Zahlen einer beliebigen Zeile, ein Weiterer die
einer Spalte und der Dritte die einer Diagonale addieren. Zur besseren Lösung
dieser Aufgaben stellt Mag Taschenrechner zur Verfügung.
(Nur
wenn keiner ein Smartphon besitzt.)
Mag
bittet die Zuschauer um Nennung der Zelle, mit der er beginnen soll. Dann
bittet er um die Nennung einer 4-stelligen Zahl.
Die
Zuschauer nennen als Zahl 2761 und als erste Zelle die 4. in der 3. Zeile, in
die Mag die Zahl 2761 einschreibt (nur hier grün markiert).
Sofort
schreibt Mag über das Quadrat die Zahl 13805.
Danach
setzt Mag in die nächste Zelle (die 5. in der 3. Zeile) die Zahl 3955 ein. Dann
weiter mit der 1. Zelle in der 4. Zeile, in die er die Zahl 1766 schreibt.
Auch in
die folgenden Zellen setzt er Zahlen ein. Nach der Zelle 5 in der 5. Zeile geht
es weiter mit Zelle 1 in der 1. Zeile.
Nach dem
Mag alle Zellen mit Zahlen versehen hat, weist er darauf hin, dass keine Zahl
doppelt vorhanden ist und alle Zeilen, Spalten und die beiden Diagonalen die
gleichen Summen von 13805 haben, die er zu Beginn über das Quadrat geschrieben
hat. Damit ist das Quadrat ein
magisches. (Sogar ein pandiagonales)
Die
Richtigkeit dieser Aussage wird von der
Jury bestätigt.

Die
Lösung entspricht dem Verfahren wie beim Quadrat der 3. Ordnung. Dabei ist
vom Vorteil, dass
es sich beim
Quadrat der 5. Ordnung um ein pandiagonales Quadrat
handelt. Egal in welche Zelle die Vorgabe eingesetzt wird, für Mag ist es die
Zelle 13. Das vorn gezeigte Quadrat hat sich in das Quadrat rechts verändert.
Es bleibt ein pandiagonales magisches Quadrat mit der magischen Summe von 65.
Ein
wichtiger Aspekt ist, dass die magische Summe von 65 das 5-fache von 13, der
mittleren Zellenzahl, ist. Mag hat also nur die Vorgabe mit 5 multipliziert und
über das Quadrat als künftige magische Summe geschrieben. Natürlich hat Mag die
Multiplikation rationeller gelöst. Da 5 auch 10/2 ist, hat er die Vorgabe
gedanklich durch anhängen einer Null mit 10 multipliziert und dann durch 2
dividiert. Durch diesen kleinen Trick wird die Zahl der magischen Summe
zwangsweise von links nach rechts gebildet und so auch angeschrieben.
Als
nächstes wird die Schlüsselzahl gebildet .
Da die mittlere Zellenzahl 13 um 12 größer ist als die Zellenzahl 1, muss die
Schlüsselzahl kleiner 1/12 der Vorgabe sein, das ist im Beispiel 2761 : 12 =
> 200. Mag hat hier die Schlüsselzahl mit 199, das ist auch (200 - 1)
festgelegt.
Nun kann
mit dem Einsetzen der Zahlen in die folgenden Zellen begonnen werden.
Da die
13 nicht durch 5 teilbar ist, ist die folgende Zellenzahl um 6 größer,
folglich 13 + 6 = 19. In
diese Zelle setzt Mag die Zahl aus
Vorgabe plus das 6-fache der Schlüsselzahl, das ist 2761 + (200 - 1) x 6 = 2761 + 1200 - 6 = 3955
ein. Die um 1 reduzierte Zellenzahl 19 ist nicht durch 5 teilbar. Deshalb ist
die Zellenzahl der 1. Zelle in der folgenden Zeile um 11 kleiner als 19, also
Zelle 8. Die Zahl für diese Zelle ist um das 11-fache kleiner als die Zahl in
Zelle 19. Es muss von dieser 11 x (200 - 1) abgezogen werden. Einfach
dargestellt 3955 - 2200 + 11. Man zieht
einfach 22 von 39 ab und erhält die ersten 2 Ziffern mit 17. Dann wird 55 um 11
auf 66 erhöht und die letzten beiden Ziffern sind gefunden. In der Zelle 8
steht nun die Zahl 1766. Aber Achtung! Auch hier gilt es zu prüfen ob das so
einfach geht. Gegebenenfalls müssen vordere Ziffern um +/-1 erhöht oder
vermindert werden.
Damit
dürfte alles gesagt sein und weitere Erläuterungen sind nicht erforderlich.
Selbstverständlich
ist es auch möglich die Vorgabe des Zuschauers auf eine 3-stellige Zahl zu
reduzieren. Allerdings muss dann eine entsprechend kleinere Schlüsselzahl
gewählt werden.
Variante
2 - Summenvorgabe
Mag
lässt sich eine 4-stellige Zahl größer 6000, besser eine 5-stellige Zahl,
nennen, die er sofort über das Quadrate schreibt. Eine Vorgabe kleiner 6000
hätte eine 2-stellige Schlüsselzahl und damit ein schwierigeres Rechnen zur
Folge. Im Beispiel wird die Zahl 73843 genannt.
Des
Weiteren bittet er um Nennung der Zelle in die er die erste Zahl schreiben
soll. Die Zuschauer nennen die 2. Zelle in der 2. Zeile. In diese setzt Mag die
Zahl 14768 ein. Die gewählte Zelle ist für Mag die Zelle 13. Das Quadrat der 5.
Ordnung ist damit zu dem rechts abgebildeten umgestellt. (nächste Seite)
Die Zahl
für die Zelle 13 hat Mag durch Division der Vorgabesumme durch 5 ermittelt. Da
eine Division von vorn nach hinten gerechnet wird, kann das Ergebnis ebenfalls
von links nach rechts geschrieben werden. Im Allgemeinen bleibt dabei ein Rest,
der aber stets kleiner 5 ist. Im Beispiel ist es 3.

Der
weitere Ablauf ist wie in Variante 1 beschrieben. Die Schlüsselzahl wird durch
Division der Zahl in Zelle 13 durch 12 ermittelt. Im Beispiel hat Mag als
Schlüsselzahl 999, das ist (1000 - 1) gewählt.
In die
folgende Zelle, die 19, wird nun die um 6 x 999 erhöhte Zahl eingesetzt. Mag
erhöht ganz einfach 14 um 6 und hat damit die ersten beiden Ziffern bereits
ermittelt, die er auch gleich einschreibt.
Von der
letzten Ziffer 8 zieht er 6 ab und kann so die begonnene Zahl mit 762 zur Gesamtzahl 20762 ergänzen.
Alles
Weitere wird wie bekannt abgearbeitet. Allerdings muss der Rest von 3 noch den
Zellen eines Blockes zugeschlagen werden. Mag hat die Zahlen für die Zellen 1
bis 5 um den Restbetrag erhöht. Da in jeder Zeile, Spalte und Diagonalen
jeweils nur eine Zahl eines Blockes zu finden ist. werden alle Zeilen, Spalten
Diagonalen um den Rest erhöht und so die magische Summe sichergestellt. Der
Rest kann auch den Zahlen für den letzten Block, 21 bis 25, oder dem 2. Block,
6 bis 10, zugeschlagen werden. Nicht geeignet ist der 3. Block mit den Zellen
11 bis 15, da sich in diesem die Zelle 13 befindet.
Mag schließt seine Darlegungen zur “Hohen Schule” mit dem Königsquadrat ab und hofft, dass Sie auch die Prinzipien des Rechnens mit dem Königsquadrat erkannt haben und eventuell sogar nutzen können. Dabei können Sie selbstverständlich auch um kleinere Vorgaben bitten.
Eine
Nachbetrachtung
Mag hat
bei den Erläuterungen zum Königsquadrat sehr große Zahlen als Vorgaben gewählt,
was auch entsprechend große Schlüsselzahlen erforderte.
Damit
hat er seine Geflogenheiten, kleine Zahlen für ein besseres Verständnis zu
verwenden, verlassen. Das liegt daran, dass diese Ausführungen bereits vor
Jahren entstanden sind. Er hat von einer Überarbeitung Abstand genommen, um zu
zeigen, dass auch mit großen Zahlen rationell gerechnet werden kann.
Mag ist
der Meinung, dass die Berechnungen beim Königsquadrat vorteilhafter mit großen
Vorgaben ist. Durch die getrennte Berechnung der Hunderter und den 2-stelligen
Rest werden zwar für jede Zahl 2 Berechnungen erforderlich, diese werden aber
mit entschieden kleineren Zahlen berechnet. Das ist wesentlich leichter ist und
erfordert kaum einen höherer Zeitaufwand.
Bei der
5-stelligen Summenvorgabe wurde die Zahl in Zelle 13 ebenfalls 5-stellig. Als
Schlüsselzahl wurde 999 (1000-1) festgelegt. Um auch hier günstig zu
rechnen, wurde die Zahl in Zelle 13 in
eine Tausenderzahl und eine restliche 3-stellige Zahl geteilt. Die
Tausenderzahl wurde u. a. um jeweils 6 erhöht und der Rest um 6 gekürzt.
In den
Beispielen waren die Zahlen, die zur vorherigen addiert oder subtrahiert werden
mussten 1*6=6, 1*11=11 und 2*6=12, sowie 2*11=22.
Bei
kleineren Vorgaben werden Schlüsselzahlen von 9, 19, 29 usw. erforderlich. Das
bedeutet, dass das 6- und 11-fachen dieser Schlüsselzahlen Größen von 54 bis
319 und noch größer zur Folge haben, mit denen nicht so leicht gerechnet werden
kann. (Zumindest nicht schnell genug.)
Für die
von Mag bevorzugte Variante sind Schlüsselzahlen der Größe 97-103,197 - 203 und
297 - 303 günstig. Die möglichen Vorgaben für Zelle 13 würden die Größen von
rd. 1200 bis 3600 erfordern und für die Summenvorgaben 6000 bis 18000.
Die
Schlüsselzahl 3
Natürlich
ist es am einfachsten, die 3 als Schlüsselzahl zu wählen und die Vorgabe einer
Zahl, auf eine größere 2-stellige (>40) zu beschränken. Die Vorgabe für die
Summe sollte eine Zahl aus der 200er Reihe sein (>200). Diese Werte sind das
Minimum. Die Vorgaben können auch ein Mehrfaches der Angaben sein, was
lediglich eine größere Zahl für Zelle 1 zur Folge hat.
Mit
einer 3 zu rechnen erfordert nur eine Berechnung statt zwei, wie bei großen
Zahlen und die 3 ist auch eine kleine Zahl mit der leicht zu rechnen ist.
Zu
beachten ist jedoch, dass der Rest gleich oder größer als die Schlüsselzahl
sein kann und dann nicht den Zahlen des 1. Blockes zugeschlagen werden darf.
Der Rest sollte bei einer 3 als Schlüsselzahl den Zahlen des letzten Blockes
zugerechnet werden. Das sind die Zahlen 42 bis 49. Nachteilig ist, dass diese
Zahlen nicht wie üblich hintereinander erreicht und berechnet werden können.
Die 3
als ungünstige Schlüsselzahl zu bewerten, weil die Zuschauer die Erhöhung bzw.
Verminderung der Zahlen um 3 leicht erkennen können, gilt hier nicht, denn
die folgenden Zahl ist ja bei einer
Schlüsselzahl 3 um 6*3=18 größer und bei Zeilenwechsel um 11*3=33 kleiner. Nur
7-mal wird die Folgezahl um 3 erhöht.
Der
Zuschauer wird keine Veränderung um
jeweils 3 erkennen können. Dazu müssten alle Zahlen verglichen werden. Er hat
aber dazu kaum Zeit, weil Sie inzwischen zum nächsten Experiment übergegangen
sind oder Ihre Darbietung beendet haben.
Zusammenfassend
kann gesagt werden, das dieses Rechenkunststück mit
zu den schwierigsten zählt, das Mag
Ihnen zumutet, jedoch nicht so schwierig, dass es unmöglich ist, es zu
beherrschen. Wenn Mag dieses Experiment selbst nicht öffentlich vorgeführt hat,
so hat er es aber im Selbsttest geprüft. Dabei hat er es fehlerfrei in ca. 12
Minute geschafft, was natürlich viel zu lange ist. Wer dieses Rechenkunststück
vorführen will, muss es in weniger als 5 Minuten schaffen.
Aber
bedenken Sie auch hier, dass Masse nicht mit Klasse verwechselt werden sollte.
Es genügt vollkommen das Quadrat mit der Schlüsselzahl 3 zu gestalten. Der
Zuschauer kann Ihre Darbietung besser verfolgen und auch mal rechnerisch
überprüfen.
6.4.5.
5er Primzahlenquadrate *
Die
6-fache Vorgabe
Mag
überlegte, ob es nicht doch möglich ist, ein 5er Primzahlenquadrat so zu
gestalten, dass eine Vorführung wie mit dem 4er Topquadrat erfolgen kann. Er
hat eine Lösung gefunden, die aber leider weniger attraktiv ist. Eine Lösung
ist auch hier nur mittels Karten mit vorgegebenen Primzahlen möglich. Leider
waren keine Primzahlenreihen mit 10 Zahlen zu finden, weshalb keine Blöcke
zusammengefügt werden können. Es mussten Primzahlenreihen mit 5 Zahlen zum
Einsatz kommen. Das bedeutet, dass neben der magischen Summe insgesamt 5
Primzahlen dem Vorführenden genannt werden müssen. Beim Topquadrat waren es
neben der magischen Summe nur 2. Eine Vorführung mittels einer einfachen
Springervariante ist nicht besonders geeignet, da die Lösung leicht erkennbar
ist. Mag hat deshalb zwei halbwegs brauchbare Wege erarbeitet, mit denen eine
Vorführung gewagt werden kann. In beiden Varianten ist die Berechnung einfach,
erfordert aber eine hohe Konzentration. Trotz aller genannten Probleme hat Mag
dieses Experiment in seine Ausführungen aufgenommen. In einer 3. Variante nutzt
Mag alle bisher gewonnenen
Erkenntnisse zur Gestaltung
des Primzahlenquadrates “Varianten-Kombi”.
Variante
1 - “Halb gesprungen”
Auf der
Tafel ist ein leeres Quadrat der 5. Ordnung abgebildet. Mit den Worten:
”Da es schwer ist, viele Primzahlen im Kopf
zu behalten, habe ich diese Karten
angefertigt. Auf denen sind in
unterschiedlicher Anordnungen Primzahlen zu finden.”
Dazu
zeigt er von 30 Karten einige und verweist auf die unterschiedlichen Primzahlen
auf diesen.
Dann
bittet er einen Gast um Mitwirkung bei diesem Experiment. Der Gast soll eine
Karte auswählen und anschließend die große Zahl auf dieser nennen. Der Gast
sagt die Zahl 1625, die Mag über das Quadrat schreibt. Dann bittet er um
Nennung einer der kleineren Zahlen. Es wird 11 genannt, die Mag in ein Feld des
Quadrates einsetzt. Dann folgen die Zahlen 137, 277, 359 und 541 die ebenfalls
in das Quadrat geschrieben werden. Das linke Quadrat zeigt das
Zwischenergebnis.
Anschließend
setzt Mag in die leeren Zellen, ohne erkennbarer Ordnung, weitere Zahlen ein,
bis das Quadrat ausgefüllt ist. Das rechte Quadrat ist fertig.

Mag
erklärt abschließend, dass es ihm gelungen ist, trotz der Vorgaben, die er ja
nicht einfach negieren kann, die richtigen Primzahlen gefunden zu haben und
diese auch an die richtigen Stellen platziert hat.
(Mag
will so suggerieren, dass es ohne die Vorgaben leichter gewesen wäre.)
Das so
entstandene Quadrat ist magisch mit der magischen Summe 1625 entsprechend der Vorgabe. Alle Zahlen
sind Primzahlen und keine kommt doppelt vor. Die Jury kann nach Prüfung diese
Aussagen bestätigen.
Die
Lösung
Die
Primzahlen die eingesetzte werden sind natürlich keine beliebigen, sondern wie
beim Topquadrat Zahlenreihen.
Mag
ermittelte dazu Primzahlenreihen mit mindestens 5 Zahlen und mit einer
Differenz von 30. Diese enden mit den Ziffern 1, 3, 7 oder 9. Mag reduzierte
die Zahlen auf 3-stellige, wodurch nur Primzahlenreihen mit der Endziffer 1 und
7 zu finden waren. Lediglich 1 Reihe mit der Endziffer 9 konnten ermittelt
werden und leider keine mit der Endziffer 3. Mag wollte aber die Zahlen nicht
auf 4-stellige erhöhen und nahm dafür weniger attraktive Varianten in Kauf,
wobei die Primzahlen mehrfach eingesetzt werden mussten, jedoch nie eine
gleiche Kombination. Keine der magischen Summen ist doppelt. Mag hat 30
Kombinationen zusammengestellt. Sie sind, wie auch die Primzahlenreihen,
nachfolgend aufgeführt.
Die
Primzahlenreihen
Zahlenreihen
mit der Endziffer 1 konnten nur 4 ermittelt werden. Mit der Endziffer 7 sind es
5 und nur eine mit der Endziffer 9. Jeweils 5 diese Primzahlenreihen sind die 5
Blöcke, die in das Pentaquadrat eingetragen werden.
5 der
jeweils ersten Ziffern der Primzahlenreihen, verstärkt hervorgehoben, werden
für die Karten, ca. Spielkartengröße, eingesetzt. Da Mag trotzdem wenigstens 30
Karten als erforderlich ansah, mussten die einzelnen Zahlen mehrfach verwendet
werden. Mag war dabei bemüht, die Zahlen so zu kombinieren, dass keine
doppelten magische Summen entstanden ist.
Die
Zahlenkarten
Nachfolgen
die 30 Primzahlenkarten, nach Größe der magischen Summen geordnet.
Die 5
mit kleinerer Schrift dargestellten Zahlen sind die jeweils ersten Zahlen der 5
Zahlenblöcke im 5er Pentaquadrat.



Halb
gesprungen
Halb
gesprungen bedeutet nicht, dass die Sprünge nur halb durchgeführt werden,
sondern zuerst nur 2 Sprünge je Block und anschließend die restlichen 2
Sprünge. Damit soll die Regelmäßigkeit der Einordnung der Zahlen etwas
verschleiert werden.
Links,
das Pentaquadrat, entsteht durch springen innerhalb der Blöcke mit 2 nach
rechts und 1 nach unten. Der Übergang zum nächsten Block ist 2 nach unten.
Die
jeweils ersten Zellen des folgenden Blockes ist durch springen 2 nach links und
1 nach unten zu finden. Siehe dazu die fett gedruckten Zahlen. Diese Regel
nutzt Mag für die Eintragung der vom Gast genannten Zahlen, nachdem die
magische Summe als erste Zahl über das Quadrat geschrieben wurde.
Der Gast
hat die Karte mit der magischen Summe 1625 und den Primzahlen 11, 137, 277, 359
und 541 gewählt.
Die
Eintragung der 5 vorgegebenen Primzahlen ist im Quadrat 1 zu sehen.

Nun kann
das Springen beginnen. Von der 11 in Zelle 1a geht es zur Zelle 3b, in die 11 +
30 = 41 eingesetzt wird. Dann der 2. Sprung zur Zelle 5c in die 41 + 30 = 71
kommt. Es ist festzustellen, dass der 2. Sprung diagonal rechts/unten zur
nächsten Vorgabe endet. Das trifft auch für alle weiteren Eintragungen zu, was
aus dem Pentaquadrat auch erkennbar ist. Die nächste Vorgabe befindet sich
folglich
diagonal
nach links/oben. Von dort werden die nächsten 2 Sprünge vorgenommen. So wird
weiter verfahren bis alle 2 ersten Sprünge erfolgt sind.
Das
Quadrat 2 zeigt den Zwischenstand. Die hervorgehobenen Vorgaben dienen nur dem
besseren Verständnis und sollten keinesfalls bei einer Vorführung verstärkt
dargestellt werden.
Nun kann
das Finale eingeläutet werden, die nächsten 2 Sprünge. Von der Vorgabe 11 nach
recht/unten ist die 601, die Zahl des 2. Sprunges eines Blockes. Es ist völlig
egal von welchem Block. Von dort aus werden die beiden weiteren Sprünge zu den
Zellen 4c und 1d gemacht, in die die Zahlen 631 und 661 kommen.
Übrigens
sind die Zahlenpaare aus Vorgabe und 2. Sprung des ersten Springens die
einzigen die diagonal rechts/unten zueinander stehen und somit leicht zu finden
sind. Die nächste Zahl aus den 2 Sprüngen eines Blockes ist die 71 von der nach
den
Zellen
2d und 4f gesprungen wird und die Zahlen 101 und 131 eingegeben werden. Die
nächsten Sprünge gehen von der Zahl 197 aus zu den Zellen 5e und 2a in die die
Zahlen 227 und 247 einzusetzen sind. Die nächsten Zahlen sind etwas schwieriger
zu finden. Aber sie wissen ja bescheid, wenn man unten ankommt, geht es einfach
oben weiter und wenn man seitlich auf den Quadratrahmen stößt, geht es eben auf
der anderen Seite einfach weiter. So ist das Finden der beiden restlichen
Startzahlen 337 und 419 kein Problem. Sind die Sprünge der beiden letzten
Startzahlen erfolgt, ist das Primzahlenquadrat mit der magischen Summe 1625
fertig und Sie können ihre Sprüche wie weiter vorn von sich geben, oder auch
andere.

Das
fertige Quadrat ist das Quadrat Nr. 3.
Eine
Nachbetrachtung
Mag hat
die einfache Variante vorgestellt. Es geht aber für den Zuschauer noch
verwirrender, ist aber für Sie auch etwas schwieriger vorzuführen.
Bei der
Eintragung der Vorgaben sind Sie nicht an eine Reihenfolge gebunden. Wichtig
ist nur, dass die Abstände zueinander (2 links, 1 nach unten) eingehalten
werden. Folglich ist der Gast nicht an eine Reihenfolge der Zahlenansage
gebunden, er darf nur nicht eine Zahl 2 mal nennen. Aber das würden Sie ja
gegebenenfalls selbst erkennen.
Weiter
ist das Pentaquadrat ein pandiagonales und die Zelle 1a, in die in der Regel die erste Vorgabe eingesetzt wird, kann
praktisch in jede andere Zelle durch Verschieben von Zeilen oder/und Spalten eingeordnet werden.

Deshalb
ist es möglich, den Helfer zu bitten, die Zelle zu bestimmen, in die die erste
Vorgabe eingesetzt werden soll.
Das
linke Quadrat zeigt ein mögliches Beispiel einer Starsituation, die entsteht,
wenn der Gast die zweite Zelle in der 2 Zeile bestimmt und als erste Zahl 277
nennt.
In
diesem Fall ist es zur besseren Orientierung ratsam, die gewählte Zelle durch
eine zusätzliche Umrandung zu kennzeichnen. Hat der Gast die Zelle genannt,
zeigen Sie mit Ihrer Kreide auf die Zelle und fragen: “Diese hier?”. Nach der
Bestätigung verstärken Sie den Rahmen dieser Zelle.
(Natürlich
nur um diese unveränderlich festzuschreiben.)
Die
nächste Zelle für eine Vorgabe ist auch mit 1 nach rechts und 2 nach unten zu
finden, aber auch mit weiteren
Springervarianten. Egal für welche Sie sich entscheiden, es sollte nur eine
Variante genutzt werden.
Um die
angewendeten Regeln nicht zu offensichtlich zu machen, hatte Mag die 4 Sprünge
jedes Blockes in 2 mal 2 Sprünge aufgeteilt.
Es ist aber auch möglich alle Sprünge einzeln durchzuführen. Dazu sind
nur ein paar Regeln zu beachten. Der 1. Sprung von einer Vorgabe aus, endet
immer in der Zelle links einer Vorgabe. Der 2. Sprung über einer Vorgabe, der
3. Sprung unter einer Vorgabe und der 4. Sprung in der Zelle rechts einer
Vorgabe. Sie enden aber auch in den 4 diagonal zur Vorgabe befindlichen Zellen.
Das rechte Quadrat zeigt das deutlich. Sie müssen sich für eine der Varianten
entscheiden. Beherrschen Sie diese, können Sie ziemlich wahllos die Sprünge
vornehmen. Die zweiten Sprünge gehen von jeder beliebigen Endzelle des ersten
Sprunges aus, in der auch die zu erhöhende Zahl zu finden ist. Haben Sie mal
einen Sprung übersehen und die Zelle z.B. für den Start des 2. Sprunges ist
leer, so gehen Sie von der leeren Zelle zurück (mit 1 nach oben und 2 nach
links) und finden so die Vorgabezahl von der aus Sie dann den Sprung nachholen.
Mag kann
nicht alle Möglichkeiten aufführen, die sich aus diesem System ergeben. Es ist
Ihre Entscheidung wie weit Sie Ihre Vorführungen qualifizieren wollen. Für alle
Fälle gilt, Sie dürfen nur so weit gehen wie Sie es auch 100-prozentig
beherrschen.
Variante
2 - “Nacheinander” **
Mag war
mit der Lösung “Halb gesprungen” nicht ganz zufrieden, versuchte er doch stets
auch eine Lösung zu finden, bei der die Zahlen Zeilenweise von links nach
rechts eingetragen werden. Er hat eine solche gefunden.
Bei
dieser Variante kommen die gleichen Primzahlenreihen und Karten wie in Variante
1 beschrieben zur Anwendung.
Wie bei
“Halb gesprungen” entnimmt der Gast eine Karte mit 5 Primzahlen und der
magischen Summe. Er nennt nach der Summe als 1. Zahl die 37. Mag schreibt diese
in die erste Zelle der ersten Zeile. Werden die anderen 4 Zahlen genannt,
schreibt Mag diese nicht in das Quadrat, sondern eine andere in die Zellen der
ersten Zeile. Die Situation ist im linken Quadrat dargestellt. Nur die erste
Zahl hat Mag übernommen. Die anderen 4 Zahlen 137, 151, 277 und 401 hat Mag
durch die Zahlen 257, 241, 337 und 431 ersetzt. Eine solche Handlung wirft
natürlich Fragen auf. Werden diese laut geäußert, erklärt Mag, dass er dazu zum
Schluss eine Erklärung abgeben wird.


Mag
schreibt anschließend zuerst Zahlen in die 2. Zeile, dann in die 3, weiter in
die 4. und zum Schluss in die letzte, die 5 Zeile, und dass immer von links
nach rechts.
Das
fertige Quadrat ist rechts abgebildet. Es ist magisch, alle Zahlen sind
Primzahlen, wovon keine doppelt vorkommt.
Auch
hier kann Mag seine Erklärungen wie bei “Halb gesprungen” abgeben.
Weiter
muss er natürlich die Frage nach den Zahlen in der 1. Zeile beantworten, auch
wenn bei der Vorführung keine Frage nach dem Warum gestellt wurde.
Dazu
erklärt er:
“Die
genannten Zahlen konnte ich nicht in die obere Zeile einfügen, weil sie
zusammen nicht die magische Summe von 1303 ergeben. Sie können das nachrechnen.
Deshalb war ich gezwungen solche Primzahlen einzusetzen die die magische Summe
von 1303 ergeben. Die genannten Zahlen musste ich an anderer Stelle einsetzen.
was nicht ohne Schwierigkeiten bewältigt werden musste.”
Er zeigt
auch, wo er diese eingesetzt hat.
Die
Lösung
Die
Lösung ist eigentlich ganz einfach und kann aus dem Pentaquadrat (1) abgeleitet
werden.
Die
Umsetzung der Regeln, um zum Ergebnis zu kommen, erfordert jedoch eine gewisse
Konzentration. Diese ist aber beherrschbar. Die Regeln die zum Erfolg führen
sind einfach zu verstehen und sicherlich Ihnen bekannt. Trotzdem geht Mag auf
diese ein. Die Regeln sind:
Alle
Zahlen eines Blockes werden im Springersystem, 2 nach rechts, 1 nach unten
(vorwärts), eingesetzt. Springt man von der letzten Zahl eines Blockes weiter,
kommt man auf die 1. Zahl des Blockes. Siehe dazu in (1) Sprung von 10 nach 6.
Umgekehrt muss gesprungen werden, wenn man die letzte Zahl sucht, die um 1
erhöht werden soll. Also 2 nach links und 1 nach oben (rückwärts).
Das
Pentaquadrat ist homogen, dass heißt, in jeder Zeile befinden sich aus jedem
Block eine Zahl und jeweils eine 1., 2., 3., 4. und 5. Zahl eines Blockes. Das
trifft auch auf die 1. Zeile zu. Die 1 ist die erste Zahl des 1. Blockes, die
10 ist die 5 Zahl des 2. Blockes, die 14 ist die 4. Zahl des 3. Blockes, die 18
ist die 3. Zahl des 4. Blockes und die 22 ist die 2. Zahl im 4. Block.
Prüft
man, wo sich die 1. Zahl des jeweiligen Blockes befindet, erkennt man als
Regel, dass die Nummer der Zeile die gleiche Nummer der Spalte ist, in der sich
die Ausgangszahl befindet. (Siehe dazu Quadrat 1.)
Beispiele: 10 in Spalte 2, 6 in Zeile 2
(blau); 14 in Spalte 3, 11 in
Zeile 3 (grün);
18 in Spalte 4, 16 in
Zeile 4 (rot); 22 in Spalte 5,
21 in Spalte 5 (gelb)
Weiter
muss noch geklärt werden, in welcher Spalte sich die jeweils ersten Zahlen
befinden. Das lässt sich leicht unter Beachtung der erfolgten Sprünge
berechnen.
Um von
der Zelle 2a (10) zur Zelle 4b (6) zu gelangen ist 1 Sprung erforderlich. Das
heißt 2 Zellen nach rechts. Von der Zelle 3a (14) zur Zelle 2c (11) sind 2
Sprünge erforderlich, also 2 * 2 = 4 nach rechts, oder 1 nach links (5 - 4 =
1). Eine Zeile tiefer, in der 4. Zeile, ist die 1. Zahl für die 18 in der Zelle
4a zu finden. Das sind 3 Zeilen tiefer, wozu 3 Sprünge notwendig sind. 3 * 2 =
6, oder 6 - 5 = 1, rechts und dort ist die Zelle 5a. Genau so wird auch die
Zelle mit der 21 für die Ausgangszahl 22 in Zelle 5a gefunden. 5. Zeile
bedeutet 4 Sprünge. 4 * 2 = 8 - 5 = 3. Die richtige Zelle befindet 3 Zellen
nach rechts, oder 2 Zellen nach links, ausgehend von der Spalte 5, wo sich die
22 befindet und man gelangt zur Zelle 3e für die erste Zahl im Block, die 21.
Wer
nicht rechnen will, muss sich merken: 2
rechts, 1 links, 1 rechts, 2 links, was in der Abbildung 1 ersichtlich ist.

Die
weiteren Betrachtungen beziehen sich auf die Abbildung 2. In der oberen Zeile
befindet sich die 1. Zeile des Pentaquadrates. Darunter ist angegeben, die
wievielte Zahl diese in welchem Block ist. Da die Blöcke nicht beachtet werden
müssen, befinden sich in der 3 Zeile nur noch die wievielte Zahl im Block. In
der nächsten Zeile ist dargestellt, um wie viel die Zahlen in der 1. Reihe
gegenüber der 1. Zahl im Block erhöht ist. Diese Zahlenfolge 4 3 2 1 muss
man sich immer vor Augen halten. Da die Differenzen zwischen den Primzahlen 30
ist, muss folglich die Erhöhung das 30-fache sein. Das bedeutet, die 2. Zahl in
der 1. Reihe muss um 4 * 30 = 120 erhöht werden, die 3. um 3 * 30
= 90, die 4. um 2 * 30 = 60 und die 5. um 1 * 30.
Damit
schließt Mag die theoretische Seite ab und kommt zur praktischen.
Der Gast
hat die Karte mit der magischen Summe 1303 und den Primzahlen 37; 137; 151; 277
und 401 gewählt.
Der Gast
nennt als erstes die “große Zahl”, die Mag als magische Summe über das Quadrat
schreibt. Die nächste Zahl 37 schreibt Mag in die 1. Zelle der 1. Zeile. Nennt
der Gast die nächste Zahl 137, so addiert Mag 4 * 30 = 120 dazu und erhält 257,
die er in die nächste Zelle schreibt. In die nächste Zelle kommt 151 + 3 * 30 =
241. Die folgende Zahl 277 wird um 60 (2 + 30) auf 337 erhöht und die letzte
Zahl 401 um 30 auf 431. (Jetzt wissen Sie, warum Sie sich die Zahlenfolge 4-3-2-1
merken sollten!) Das Zwischenergebnis ist im linken Quadrat ersichtlich.


Nun
werden Zahlen von links nach rechts in die 2. Zeile eingetragen.
Dazu
wird als erstes geklärt, wo sich die 1. Zahl des Blockes zur obersten Zahl der
2. Spalte befindet. Ein Sprung, 2 nach rechts und 1 nach unten, die 4. Zahl in
der Reihe. Die erste Zahl in der 2. Reihe wird folgendermaßen berechnet. Von
der Zelle wird rückwärts gesprungen, das ist 2 nach links und 1 nach oben, oder
3 nach rechts und 1 nach oben zur 337. Diese wird um 30 auf 367 erhöht und
eingesetzt. In gleicher Weise wird die 2. Zahl in der Zeile gebildet, als 2
nach links oder 3 nach rechts und 1 höher zur 431 die um 30 auf 461 erhöht
wird. (in der weiteren Folge spart sich Mag die Bemerkung “1 höher”, denn sie
ist für alle Zeilen gültig.) Die 3. Zahl ist dann 37 + 30 = 67. In die 4. Zelle
kommt die 1. Zahl des Blockes von der 2. Zahl in der 1. Zeile, die 257, von der
die anfangs zugeschlagenen 120 wieder abgezogen werden und man erhält 137. Die
letzte Zahl ist dann 241 + 30 = 271.
Wie in
der 2. Zeile wird auch in den weiteren Zeilen verfahren. Zuerst wird die Zelle
für die 1. Zahl des Blockes zur zugehörigen Zahl in der 1. Zeile ermittelt.
Anschließend werden die Zahlen durch einen Rückwärtssprung zur vorhergehenden
Zeile berechnet.
Der
Rückwärtssprung zur darüber liegenden Zeile erfolgt immer 2 nach links oder 3
nach rechts. So braucht man die Begrenzung des Quadrates nicht zu
überschreiten.
Die
Zahlen für die 3. Zeile werden jetzt in Kurzfassung ermittelt.
Die 1.
Zahl des Blockes für die 3. Zahl in der 1. Reihe befindet sich 2 * 2 = 4 Zellen
weiter rechts, oder 2 Zellen nach links, das ist die 2. Zelle in der Zeile. In
die 1. Zelle kommt - Rückwärtssprung zur 137 + 30 = 167. In die 2 Zelle 241
abzüglich der anfangs zugeschlagenen 90 = 151. Dann weiter mit 367 + 30 = 397,
461 + 30 = 491 und 67 + 30 = 97.
Zur 4.
Zeile: Die 1. Zahl des Blockes für die 4. Zahl in der 1. Zeile 337 befindet
sich 3 * 2 = 6 - 5 = 1 nach rechts, das
ist die letzte Zelle in der 4. Zeile, in die später 337 - 60 = 277 eingesetzt wird. In die 1.
Zelle kommt 491 + 30 = 521 und weiter
97 + 3 = 127, 167 + 30 = 197, 151 + 30 = 181 und in die letzte die
bereits genannte Zahl 277.
Auch für
die 5. Zeile gilt, dass zuerst die Zelle für die 5. Zahl in der 1, Zeile
gefunden wird. Diese ist 4 * 2 = 8 - 5 = 3 rechts bzw. 2 links. Dort kommt
später die Zahl 431 - 30 = 401 rein. In die 1. Zelle kommt 181 + 30 = 221 und
weiter 277 + 30 = 307, dann die 401 und weiter 121 + 30 = 151 und die letzte
Zahl 197 + 30 = 227.
Geschafft!
Das Primzahlenquadrat ist fertig. Die Summen aller Reihen haben die magische
Summe von 1303. Alle Zahlen sind Primzahlen und sind nur einmal vorhanden. Die
Jury wird das nach Prüfung bestätigen.
Es
bleibt noch die Erklärung, wo die vom Gast genannten 4 Zahlen geblieben sind.
Die erste (37) ist ja in der 1. Zelle der 1. Zeile vorhanden.
Schauen
Sie doch mal zu “Halb gesprungen”, dort werden ja die Zahlen des Gastes als
erste in das Quadrat eingetragen. Das ist von der 1. Primzahl aus, im Beispiel
37, 3 nach rechts und 1 nach unten, oder 2 nach links und 1 nach unten. Dort
finden Sie die Zahlen 37, 137, 151, 277 und 401.
Auch
wenn die Erläuterungen vielleicht etwas schwierig erscheinen sollten, das Ganze
ist nicht schwierig, sondern sehr einfach. Das erkennen Sie spätestens, wenn
Sie die einzelnen Schritte zur Zahlenfindung anhand des rechten Quadrates
verfolgen.
Trotzdem,
es geht auch noch einfacher. Sehen Sie dazu in die Nachbetrachtungen von Mag.
Eine
Nachbetrachtung
Eine
Analyse zeigte, dass rd. 50 % der magischen Summen ebenfalls Prinzahlen sind.
Das veranlasste Mag, nach weiteren Möglichkeiten zu suchen, mit dem Ergebnis,
dass er 39 Zahlenkombinationen gefunden hat, deren magische Summen Primzahlen sind. Mag hat dies jedoch nicht
zum Anlass genommen die Beschreibung zu “Halb gesprungen” zu überarbeiten.
Nachfolgend
sind die 39 Primzahlenreihen abgebildet.



Dabei
hat Mag Abstand genommen, die Zahlen zu sortieren. Er ist der Meinung, dass so
eher eine Vielfältigkeit gesehen wird und auch die Primzahlen nicht nach einem
Prinzip aufgebaut wirken. Trotzdem
können die Zahlenreihen nicht befriedigen. Deshalb empfiehlt Mag die Anzahl der
Karten auf 20 zu reduzieren, oder die Primzahlen zu erweitern. Doch auch hier
sind Grenzen gesetzt, konnten doch nur 10 weitere Prinzahlenreihen mit 5
Gliedern und gleicher Differenz aus Zahlen bis 10.000 gefunden werden.

Eine
Erweiterung mit diesen Primzahlenreihen ist nicht ratsam, wenn die folgenden
Ausführungen zur Anwendung kommen sollen.
Zu
den Zahlenkarten:
Mag
schlägt vor, auch die Primzahlen der magischen Summe zwischen den 5 übrigen
Primzahlen unterschiedlich einzuordnen. Die Zahlen der magischen Summe sind
Tausenderzahlen und damit leicht zu erkennen. Mag bittet den Gast die Zahlen in
beliebiger Reihenfolge zu nennen, jedoch keine zwei mal. 2- oder 3-stellige
Zahlen werden nacheinander in die 1
Zeile eingeschrieben. Dabei werden die 2. bis 5. Zahl um die Beträge 120 bis 30
erhöht. Nennt der Gast die Tausenderzahl so schreibt Mag diese als magische
Summe über das Quadrat.
Das
Finden der Zelle für die 1 Zahl des Blockes:
Man muss
dazu nicht von der entsprechenden Zahl in der 1. Zeile die erforderlichen
Sprünge machen, sondern findet diese wie nun schon mehrfach erläutert. Das ist,
ausgehend von der 1. Zahl in der 1. Zeile 3 nach rechts und 1 nach unten, bzw.
2 nach links und 1 nach unten zur 1. Zahl des Blockes, zu der die 2. Zahl in
der 1. Zeile gehört. So geht es weiter - 3 nach rechts und 1 nach unten, jetzt
besser 2 nach links 1 runter zur 1. Zahl des Blockes zu dem die 3. Zahl in der
1. Reihe gehört. Mit den gleichen Sprüngen erreicht man die Zellen für die
weiteren 1. Zahlen. Diese Sprünge weichen von den üblichen Sprüngen 2 rechts, 1
nach unten ab. Um Missverständnisse auszuschließen nennt Mag diese Sprünge
“Sondersprung”.
Die
richtige 1. Zahl des Blockes ermitteln:
Vergessen
Sie die Suche nach der zugehörigen Zahl in der 1. Zeile, von der Sie die
anfangs unterschiedlichen zugeschlagenen Werte von 120 bis runter auf 30
abziehen müssen. Das können Sie einfacher haben. Wenn die Zelle für die 1. Zahl
gefunden ist, geht man einfach einen Sprung rückwärts und zieht von der dort
befindlichen Zahl 120 ab und man hat die 1. Zahl des Blockes.
Zum
Beispiel:
Nach 2
Sondersprüngen von der Zelle 1a aus, kommt man auf die 2. Zelle in der 3.
Zeile, Geht man nun einen normalen Sprung zurück, gelangt man zur 5. Zelle in
der 2. Zeile. Dort befindet sich bereits die Zahl 271. Von dieser 120 abgezogen
ergibt 151, die richtige Zahl.
Ebenso
erhält man für die mittlere Zelle in der 5. Zeile 521 - 120 = 401.
Das ist
ganz logisch. Denn nach einer letzten Zahl im Block kommt man mit einem, Sprung
weiter, zur 1. Zahl des Blockes. Die letzte Zahl eines Blockes ist bekanntlich
um 4, in unserem Fall 4 * 30 = 120, größer als die erste Zahl im Block.
Die
erste Zahl:
Das
eingesetzte Pentaquadrat ist ein pandiagonales. Das bedeutet, dass durch
Versetzen von Zeilen und/oder Spalten das Quadrat immer ein magisches bleibt.
Daraus kann abgeleitet werden, dass die 1. vom Gast genannte Primzahl in eine
vom Gast oder anderem Zuschauer gewählte Zelle eingesetzt werden kann. Der
Rechenkünstler kann um die Angabe der Zelle bitten, in die die erste genannte
Primzahl eingetragen werden soll. Die weiteren Zahlen müssen dann in die
gleiche Zeile eingeordnet werden. (Warum nicht auch diese in frei
gewählte Zellen, fragt sich mancher Zuschauer.)
Mag rät
jedoch davon ab. Es führt zu einer zusätzlichen Belastung die sich negativ auf
das Tempo der Vorführung auswirkt. Auch die Möglichkeit eines Fehlers ist
wahrscheinlicher. Mag ist der Meinung, dass der zusätzliche Effekt nicht in
einem guten Verhältnis zum Aufwand steht.
Zum
Schluss:
Zum
Schluss der Beschreibungen kann festgestellt werden, dass die von Mag
erarbeitete Lösung der 2. Variante der Vorzug zu geben ist. Sie ist eleganter
und einfacher in der Ausführung. Es kann mit Sicherheit angenommen werden, dass
die Zuschauer keinerlei Regeln erkennen können, nach denen die Bildung des
Quadrates erfolgt.
Nachteilig
ist die Vorgabe der magischen Summe und weiteren 5 Primzahlen, was aber auch
geschickt als zusätzliche Erschwernis verkauft werden kann.
Dafür
dürfte andererseits die Bildung eines Quadrates mit Primzahlen eine Ausnahme in
der Rechenkunst mit magischen Quadraten sein.
Variante
3 - “Varianten-Kombi” * *
Bei der
1. Variante störte Mag die Springerei, bei der man sich schnell mal verheddern
kann und bei der 2., die Suche nach der Zelle für die ersten Zahlen der Blöcke.
Um eine noch einfachere Lösung zu finden, hat Mag die Vorteile der beiden
Varianten kombiniert und die Probleme einfach ausgeblendet.
Auf die
Idee ist Mag aber erst nach Fertigstellung der Varianten 1 und 2 gekommen. Mag
hatte vor, nur die 3. Variante als die einfachste in seinen Ausführungen zu
belassen. Davon hat er Abstand genommen. Er hätte sonst die ganzen Darlegungen
neu überarbeiten müssen. Auch betrachtet Mag die Variante 2 als die qualitativ
bessere.
Da Mag
sich entschieden hat, die Varianten 1 und 2 zu belassen, geht er in der
Variante 3 nur noch auf das Wesentliche ein. Es ist deshalb notwendig, sich
vorher mit diesen beiden Varianten vertraut zu machen.
Ablauf
der 3. Variante
Zum
Einsatz kommen nur noch 21 Karten mit je 6 Primzahlen. Davon ist nur eine
Tausenderzahl, die magische Summe. Diese ist in die übrigen 5 Primzahlen
unsortiert eingesetzt.



Der Gast
hat die Karte mit den Zahlen 277, 137, 571, 1303, 7 und 11 gewählt. Er nennt
die Zahlen in beliebiger Reihenfolge und Mag setzt diese auch in beliebiger
Reihenfolge in das Quadrat. Egal in welcher Reihenfolge der Gast die Zahlen
nennt, Mag setzt die 1. Zahl in die 1. Zelle der 1. Zeile. Die 2. Zahl in die
4. Zelle der 2. Zeile. Um ein System der Einordnung zu verschleiern, setzt Mag
die nächste Zahl in die mittlere Zelle der untersten Zeile, weil er weiß, dass
dort auch eine der Zahlen eingesetzt wird. Dann folgen die weiteren 2 Zahlen,
die er in die 2. Zelle der 3. Zeile und in die 5. Zelle der 4. Zeile
eingeschrieben werden. (Die Folge der Einordnung wurde bereits mehrfach
beschrieben.) Diese Reihenfolge unterbricht Mag nur, wenn der Gast die
Tausenderzahl nennt, die er als die Magische Summe über das Quadrat schreibt.
Dieser Zwischenstand entspricht der Abbildung 1.

Nun
werden in alle leeren Zellen, Zeile um Zeile und immer von links nach rechts
Primzahlen in das Quadrat eingesetzt, bis es fertig ist.
Das
fertige Quadrat ist in Abbildung 3 zu sehen. Es ist magisch und
pandiagonal Alle Zahlen sind Primzahlen
und keine kommt 2-fach vor.
Mag war
es gelungen, trotz der Vorgaben, die in das Quadrat eingeordnet werden mussten,
ein magisches Quadrat mit der vorgegebene magischen Summe von 1303 zu bilden.

Welche
Zahlen der Reihe nach einzusetzen waren, dürfte bekannt sein, wenn die
Varianten 2, wie auch die 1., ausgewertet wurde. Trotzdem geht Mag nochmals
darauf ein.
In die 2.
Zelle der 1. Zeile wird die bereits eingetragene Zahl in der 2.
Reihe um 120 erhöht und eingesetzt. Das
ist 7 + 120 = 127.
In die 3.
Zelle der 1. Zeile wird die bereits eingetragene Zahl in der 3.
Reihe um 90 erhöht und eingesetzt. Das
ist 571 + 90 = 661.
In die 4.
Zelle der 1. Zeile wird die bereits eingetragene Zahl in der 4.
Reihe um 60 erhöht und eingesetzt. Das
ist 11 + 60 = 71 und
in die 5.
Zelle der 1. Zeile wird die bereits eingetragene Zahl in der 5.
Reihe um 30 erhöht und eingesetzt. Das
ist 137 + 30 = 167.
Alle
anderen Zahlen werden wie bekannt eingesetzt. Dazu wird die Zahl, die sich in
der darüber liegenden Zeile, 2 Zellen
nach links, oder 3 Zellen nach rechts befindet, um 30 erhöht und eingesetzt.
Das wäre
für die 2. Zeile von links nach rechts 71+30=101, 167+30=197, 277+30=307, die
folgende Zelle enthält bereits die Zahl 7. Deshalb weiter mit Zelle 5 in der 2.
Zeile mit 661+30=691.
So wird
Zeile um Zeile fertig gestellt, bis hin zur 5. Zeile, in die die Zahlen
601+30=631, 11+30=41, die 137 überspringen und weiter mit 367+30=397 und 67+ 30 =97 und Fertig!
Schlussbemerkungen
Sie
werden zugeben müssen, dass die 3. Variante die
leichteste ist und ohne Schwierigkeiten vorgeführt werden kann, aber
bitte nur, wenn sie das in weniger als 4 Minuten schaffen.
Der
Variante 2 ist jedoch der Vorzug zu geben. Bei dieser Variante wird es selbst
dem sachkundigen Zuschauer schwer fallen ein System des Quadrataufbaus zu
erkennen.
6.4.6.
Vorgabe einer Primzahl * * (Ein Experiment der
”Hohen Schule”)
Dieses
Experiment ist analog der Beschreibung unter “Primzahlenquadrate der 4. Ordnung
- Vorgabe einer Primzahl”.
Mag hat
lange gezögert, das Experiment auf das Quadrat der 5. Ordnung zu übertragen,
denn die Anforderungen sind wesentlich höher als beim Topquadrat. Waren beim Topquadrat 3
Primzahlen und deren Summe zu merken, sind es beim Pentaquadrat 4 Primzahlen
und die Summe dieser. Beim Topquadrat konnten die Primzahlenreihen mit einer
Differenz von 30 genutzt werden, wobei die Liste aus der ein Zuschauer eine
Primzahl wählen konnte 26 Primzahlen enthielt. Bei Einsatz der 30er Reihen
konnten nur 14 Zahlenreihen mit 5 Primzahlen ermittelt werden. Für eine Liste
verblieben nur 10 Primzahlen. Es musste deshalb auf die Primzahlenreihen mit
einer Differenz von 210 ausgewichen werden. Hier konnten 21 Primzahlenreihen
gefunden werden. Da der Akteur 4 für sich beansprucht, verbleiben für eine
Liste lediglich 17 Primzahlen. Das ist nicht attraktiv genug. Mag schlägt
deshalb vor, eine Primzahlenliste einzusetzen, die alle ersten 5 Primzahlen der
210er Reihen enthält. (Siehe rot umrandete Primzahlen)
Die
Primzahlenreihen mit einer Differenz von 210:

5 dieser
Reihen enthalten mehr als 5 Primzahlen. Durch Nutzung aller Möglichkeiten
können 21 Reihen mit je 5 Primzahlen gebildet werden (fett gedruckte Zahlen als
erste der Reihen). Die blau schattierten Reihen beansprucht Mag für sich,
weshalb nur noch 17 Primzahlen für eine Liste (1) verbleiben.
Die
Berechnungen für das Quadrat erfolgen analog der Routine “Einfach Clever”. So
kommt auch hier das in “Einfach Clever” eingesetzte veränderte Pentaquadrat zu
Anwendung. Die Flexzahlen werden ersetzt durch die reservierten Primzahlen 23,
71, 157 und 353, die um das 1- bis 4-fache der Differenzzahl 210 erweitert
werden. Die Erweiterung ist abhängig von der Einordnung in die oberste Zeile
des Quadrates. Die Summe aller berechneten Einzelwerte ergibt den Festwert von
2704, der wie die Primärzahl eingesetzt wird. Siehe dazu nachfolgende linke
Tabelle.

In der
Zeile a sind die Zellenzahlen der obersten Reihe des veränderten Pentaquadrates
zu finden. Die Zeile d gibt an, um wie viele mal die Schlüsselzahl / Faktor
multipliziert werden muss. Sie entsprechen den Multizahlen bei “Einfach
Clever”. Sie sind absteigend von 4 bis 1 eingeordnet und müssen gut gemerkt
werden. Die Differenz zwischen den Primzahlen der Primzahlenreihen wird wie
eine Schlüsselzahl bzw. Faktor behandelt. Er beträgt 210 und kann nicht
verändert werden. In der Zeile e befinden sich die 4 Primzahlen, die bestens
gemerkt werden müssen. Die einzige Veränderung die zulässig ist, ist die
Einordnung der reservierten 4 Primzahlen in die Spalten 2 bis 5 der Zeile e.
Die rechte Tabelle zeigt eine derartige Veränderung, die eine Veränderung der
Einzelwerte, aber keine Veränderung aller anderen Zahlen und Werte zur Folge
hat. Deshalb sollte auf derartige Veränderungen verzichtet werden. Sie bringen
nur zusätzlichen Aufwand, der ohnehin schon ziemlich hoch ist.
Es
müssen nämlich im Gedächtnis behalten werden:
- Die 4
Primärzahlen 23, 71, 157 und 353
- Der
Festwert 2704 und die
- absteigende
Multizahlenreihe 4-3-2-1
Als weitere
Erschwernisse sind zu nennen:
- Die
Berechnung der Einzelwerte, die den Flexzahlen in “Einfach Clever”
entsprechen, wobei die Primzahlen um das 4-
bis 1-fache von 210 erhöht werden.
- Die
Berechnung der magischen Summe durch Addition der Vorgabe zum Festwert
2704. und weitere.
All das
ist für einen versierten Rechner kein Problem, dürfte aber für manchen Neuling
vielleicht auf Ablehnung stoßen.
Wegen
dieser Erschwernisse wurden dieser Routine 2 Sterne zuerkannt.
Bildung
eines Quadrates
Ein
Zuschauer wählt aus der ihm übergebenen Primzahlenliste (1) die Primzahl
467 aus. Ein weiterer Zuschauer nennt
als Anfangszelle die 2. Zelle der 3. Zeile, in die Mag die Primzahl 467
einsetzt.
Anschließend
schreibt er über das Quadrat die Zahl 3171, die magische Summe. Diese hat er
mit 2704+467 = 3171 errechnet.
Hinter
die Zuschauerzahl 467 schreibt Mag 863 (23+4*210) und weiter 701 (71+3*210),
577 (157+2*210) und in die 1. Zelle der gleichen Zeile 563 (353+1*210). Dieser
Stand ist im linken Quadrat zu sehen.

Weiter
geht es mit der nächsten Zeile, links beginnend. Von dort 1 nach oben und 2
nach rechts. Dort steht die 863. 863-210=653, die in die 1. Zelle kommt. Zur
nächsten Zelle und von dort wieder 1 nach oben und 2 nach rechts zur 701.
701-210=467, eintragen. So geht es weiter bis zur letzten Zelle in der Zeile. 1
nach oben 2 nach rechts. Dort steht die Vorgabe 467. Diese ist die 1. Zahl im
Block, weshalb 210 nicht mehr abgezogen werden darf, sondern 4*210=840 zugerechnet werden muss.
Das ist 1307.
Die
unterste Zeile wird ebenso berechnet. In die 1. Zelle kommt 157 (367-210=157).
Aber Achtung, von der 2. Zelle 1 nach oben und 2 nach rechts, dort steht 353.
353 ist eine der reservierten Primzahlen und gilt als 1. in ihrem Block.
Deshalb muss diese um 4*210=840 auf 1193 erhöht werden.
Ein
solcher Fall tritt in jeder Zeile einmal auf. Die Erkennung ist nicht wie bei
“Einfach Clever” eine Null als letzte Ziffer, sondern eine der 4 Primzahlen die
in die Einzelwerte eingehen.
Jetzt
geht es mit der 1. Zeile weiter. Hier ist die unterste Zeile die Bezugszeile
aus der die um 210 zu reduzierenden Zahlen und die um 840 zu erhöhende Zahl
entnommen werden.
Das
fertige Quadrat ist das rechte. Es ist magisch und pandiagonal. Alle Zahlen,
außer der magischen Summe, sind Primzahlen, von denen jede nur einmal vorhanden
ist. Die magische Summe ist 3171, wie es Mag vorher über das Quadrat
geschrieben hat.
Das
Ergebnis ist recht attraktiv, nicht aber die zu klein geratene Primzahlenliste.
Mag hat
nach Möglichkeiten der Erweiterung der Liste gesucht und bietet 2 Alternativen
an, die nachfolgend beschrieben werden.
Alternative
Primzahlenlisten
Um
größere Listen mit Primzahlen dem Zuschauer anzubieten, hat Mag die erweiterte
(2) und die große (3) Primzahlenliste aufgestellt.
Die
erweiterte Liste enthält zusätzlich 4-stellige Primzahlen. Diese sind die
magischen Summen die durch Addition des Festwertes zu den Zahlen in Liste 1
entstanden sind. Leider konnten von diesen Summen nur 5 als Primzahlen
ermittelt werden. Die List 2 ist deshalb nur unwesentlich größer als Liste 1.
Beim
Einsatz der Liste 2 kann es zur Vorgabe einer 4-stelligen Primzahl kommen. In
diesem Fall wird die Vorgabe als magische Summe über das Quadrat geschrieben.
Durch Abzug des Festwertes von der Vorgabe erhält man die Zahl für die Zelle 1.
Die Zahlen für die weiteren Zellen werden wie bekannt abgearbeitet.
Zum
Schluss kann zusätzlich darauf hingewiesen werden, dass alle Zahlen, auch die
magische Summe, Primzahlen sind.

Die
Liste 3 enthält die anfangs gezeigten Primzahlenreihen, jedoch nur den rot
eingerahmten Teil und ohne die von Mag beanspruchten Reihen. Die aus mehr als 5 Primzahlen bestehenden Reihen
abgeleiteten weiteren Primzahlenreihen wurden nicht in die Liste aufgenommen,
da diese zu doppelten Zahlen führen würden.
Die
Gefahr, dass der Zuschauer erkennen kann, dass die Zahlen der einzelnen Reihen
eine Differenz von 210 haben, ist nicht besonders groß. Und wenn es der Fall
ist, kann er sicherlich mit der Erkenntnis nicht viel anfangen. Trotzdem sollte
zur Sicherheit nur eine Liste an einen bereiten Zuschauer ausgegeben werden.
Die
etwas attraktivere Liste hat aber eine zusätzliche Berechnung zur Folge.
Hat der
Zuschauer seine Zahl gesagt, wird er gebeten die Spalte zu nennen, aus der er
die Zahl entnommen hat. Leiter ist diese Frage nicht zu umgehen.
Nach der
Wahl der Zelle mit der begonnen werden soll, trägt Mag die Vorgabe in diese
ein.
Die
leicht veränderten Berechnungen werden an einem Beispiel erläutert.
Zum
besseren Verständnis nennt Mag die von ihm beanspruchten Primzahlen 23, 71, 157
und 353 Eigenzahlen.
Der
Zuschauer nennt aus der Liste 3 die Primzahl 619 aus der 3. Spalte. Er, oder
ein weiterer Zuschauer nennt für den Anfang die 3. Zelle in der 2. Zeile, in
die Mag die Vorgabe 619 einsetzt. Da die 3. Spalte angegeben wurde, weiß Mag,
dass die erste Primzahl der zugehörigen Reihe um 2*210=420 kleiner ist und das
ist 619-420=199. Diese Primzahl sollte man sich möglichst merken. Die magische
Summe errechnet Mag durch Addition der 199 zum Festwert 2704 und erhält 2903,
die er über das Quadrat schreibt.
Wer
Bedenken hat, die 199 im Gedächtnis zu behalten, sollte nach 2 Returnsprüngen,
das ist 2*2 nach links und 2*1 nach unten, auch 1 nach rechts und 2 nach unten,
heimlich ein Zeichen setzen. Denn dort wird nach 2-maligen Abzug von 210 die 1.
Zahl der Primzahlenreihe stehen, von der nicht mehr 210 abgezogne werden darf,
sondern um 840 zu erhöhen ist. Mag hat diese Zelle mit einem Punkt versehen.
Mag
erinnert an die abfallenden Multizahlen 4, 3, 2, 1 und 0.
Die
Multizahl 2 wird durch die Vorgabe gebunden. Deshalb setzt Mag in die
Folgezelle eine Eigenzahl, hier
23+1*210=233 ein. Für die nächste Zelle gilt die Multizahl 0, weshalb er die
unveränderte Eigenzahl 71 dort einschreibt. Rechts angekommen geht es links
weiter. Nach der Multizahl 0 kommt die Multizahl 4. Deshalb ist die Zahl für
diese Zelle die Eigenzahl 157+4*210=997. Die letzte Primzahl dieser 2. Zeile
ist Eigenzahl 353+3*210=983.
Das
linke Quadrat zeigt dieses Zwischenergebnis.

Weiter
mit Zeile 3 nach dem bekannten Modus.
Von der
1. Zelle 1 nach oben und 2 nach rechts zur 619. 619-210=409, die in die 1.
Zelle dieser Zeile eingetragen wird. In die nächste Zelle kommt 233-210=23. Von
der 3. Zelle in Zeile 3 kommt man zur 71 und das ist eine Eigenzahl. Deshalb
wird 71+840=911 in die 3. Zelle
eingesetzt. So werden die Zahlen für alle anderen Zellen berechnet und
eingesetzt. Von der 2. Zelle in Zeile 5 kommt man zur 199. Der Punkt verrät,
dass es die 1. Zahl der Primzahlenreihe ist, aus der die Vorgabe stammt.
Deshalb wird in die 2, Zelle der letzten Zeile 199+4*210=1039 eingesetzt.
Übrigens, den Punkt hätte Mag sich sparen können.
Denn die Zahl 199 hatte er ja bei der Berechnung der magischen Summe ermittelt.
Da von 199 keine 210 abgezogen werden kann, ist zu erkennen, dass es sich um eine 1. Zahl in den
Primzahlenreihen handelt und als Erkennung genug ist. Der Punkt schadet nicht,
außer er wäre notwendig und vergessen worden.
Das
fertige Quadrat ist magisch mit der magischen Summe von 2903. Alle Zahlen sind
Primzahlen und keine ist doppelt vorhanden.
Das die
magische Summe auch eine Primzahl ist, ist reiner Zufall und auch nicht vom
Akteur erkennbar.
Eine
Nachbetrachtung
Durch
die Anwendung des in “Einfach Clever” genutzten Systems, ist die Gestaltung
eines Primzahlenquadrates bei Vorgabe einer Primzahl, eine realisierbare
Möglichkeit, derartige Quadrate zu bilden.
Der
Aufwand dazu steht positiv zum Ergebnis. Wann und wo wurden in öffentlichen
Vorführungen derartige Experimente gezeigt? Mag sind keine bekannt.
Andererseits
sollten die Nachteile nicht verschwiegen werden.
Als
erstes muss auch hier die Frage nach den Möglichkeiten einer Vorführung genannt
werden. Und wenn eine besteht, muss
bedacht werden, dass manche Zuschauer nichts mit Primzahlen anfangen
können und deshalb nicht gerade positiv zu derartigen Darbietungen stehen.
Die
Liste 3 enthält Primzahlen die eine Differenz von 210 erkennen lassen. Auch
wenn das als unbedenklich eingeschätzt werden kann, ein Schönheitsfehler bleibt
es. Kleinere Listen sind aber als unzureichend abzulehnen.
Besonders
negativ ist, dass eine Wiederholung des Experimentes nicht möglich ist. Wegen
der feststehenden Eigenzahlen werden 80 % der Zahlen die der vorherigen
Darbietung entsprechen. Ein Ausweg dazu wäre die Beherrschung weiterer
Zahlenkombinationen, die eine einfache Berechnung sichern.
Nachfolgend
einige Möglichkeiten.
Eigenzahlen 13, 23, 199 und 463 mit einem Festwert 2800-2
“ 23,
47, 199 und 396 “ “
“ 2500-4
“ 13,
23, 199 und 698 “ “
“ 2800-2
Mögliche
Wiederholung von Zahlen sind mit diesen Eigenzahlen im geringen Umfang noch
möglich, sind aber nicht mehr so auffällig und können in Kauf genommen werden.
Die
Anwendung dieser Ausweichvarianten setzt allerdings auch voraus, dass diese
100%ig erlernt werden müssen, was eine zusätzliche Belastung ist. Des Weiteren
erfordern sie veränderte Primzahlenlisten, die die jeweiligen Eigenzahlen nicht
enthalten.
Weiter
muss genannt werden, dass eine analoge Anwendung für das 7er Heptaquadrat
ausgeschlossen ist, da die erforderlichen Primzahlenreihen dazu nicht zu finden
sind.
Man kann
über das Für und Wider diskutieren, Die gefundene Lösung ist beachtenswert,
zumal es schwer ist, magische Quadrate aus Primzahlen zu bilden.
Wer sich
zu einer Einordnung in sein Rechenprogramm berufen fühlt, kann es ja
Übernehmen, allein die Wissenserweiterung zu den magischen Quadraten wird für
den wahren Fan von Interesse sein und das ist ein Hauptanliegen von Mag, der
mit diesen Worten den Abschnitt des Hexeneinmaleins mit Quadraten der 5.
Ordnung abschließt.
6.4.7.
Das rationelle 5er Quadrat
Mag ist
der Meinung, dass die gezeigten Routienen im kleinen Hexen 1x1 eigentlich nicht
mehr als klein bezeichnet werden können. Aufgrund der Größe des Pentaquadrates
muss um größere Vorgaben als nur 2-stellige gebeten werden. Auch ist das
Pentaquadrat wesentlich größer als das Lo-Shu- und Topquadrat, woraus sich auch
ein größerer Zeitaufwand bei der Bildung eines solchen Quadrates ergibt. Um
diesen zu minimieren, sind Möglichkeiten einer besseren Organisation des
Ablaufes und einer einfacheren Berechnung der Zahlen zu nutzen. Dazu hat Mag in
seinen Ausführungen bereits einiges aufgezeigt.
Mag wird
nachfolgend weitere Beispiele zur Rationalisierung der Quadratbildung
aufzeigen. Er setzt voraus, dass die vorangegangenen Ausführungen ausgewertet
wurden. Das betrifft insbesondere die Berechnung eines Pentaquadrat bei Vorgabe
einer Zahl oder der magischen Summe, sowie die Springer- und Dualmethode.

Das
Quadrat 1 zeigt das Pentaquadrat. Durch Versetzen von Zeilen und Spalten
befindet sich die Zelle 13, die mittlere Zahl der Zahlen von 1 bis 25 und
mittlere Zahl des 3. Blockes in der Mitte. Unter der Zelle 13 ist die Zelle 1,
die 1. Zahl des 1. Blockes zu finden. Über der Zelle 13 ist die Zelle 25, die
letzte Zahl des 5. Blockes eingeordnet. Weiter von Bedeutung sind die Zellen 6
in der Ecke unten links und die Zelle 20 in der Ecke oben rechts. Die 6 ist die
1. Zahl des 2. Blockes und die 20 die 5. (letzte) des 4. Blockes. Die
Zelle 20 wird durch einen Returnsprung von Zelle 25 aus gefunden und die Zelle
6 mit einem Linkssprung von Zelle 1 aus.
Die so
gefundenen Zellen sind die Startzellen (SZ) von denen aus die restlichen Zahlen
für die folgenden Zellen der Blöcke berechnet werden.
Diese
Struktur der Startzellen ist im Quadrat 2 farblich hervorgehoben. Sie sind
leicht zu merken, beziehungsweise durch die entsprechenden Sprünge schnell zu
finden.
Nachstehen
die anzuwendenden Sprünge

Die
weiteren Erläuterungen gehen von einer Zahlenvorgabe von 742 aus. Sie ist eine
3-stellige Zahl aus dem oberen Bereich. Eine ähnliche Zahl könnte auch durch
Vorgabe der magischen Summe, als 4-stellige Zahl aus dem unteren Bereich,
entstehen.
Zum
Quadrat 3
Die
Vorgabe wird nach Nennung in die mittlere Zelle des Quadrates eingesetzt.
Die
magische Summe wird wie bekannt durch Multiplikation der Zahlenvorgabe mit 5
errechnet. Rationell ist das auch: Vorgabe mal 10, indem eine Null angehängt
wird, und anschließende Division durch 2.
Die
berechnete magische Summe wird über das Quadrat geschrieben.

Das Startquadrat
Als
erstes wird die Differenzzahl 1 (DZ1) gebildet. Diese ist eine Zahl kleiner als
die Vorgabe 742 mit der ein leichtes Rechnen möglich ist. Im Beispiel wurde als
DZ1 = 711 gewählt. Auch 689 (700-11) wäre eine Variante.
Mittels
der DZ1 werden nun in einfacher Form die
Zahlen für die Zellen 1 und 25 berechnet.
Die Zahl
für Zelle 1 ist die Differenz zwischen der Vorgabe und der DZ1, das ist
742-711=31.
Die Zahl
für die Zelle 25 ist das Doppelte der Vorgabe abzüglich der Zahl in Zelle 1,
das ist 742*2=1484-31=1453 oder rationell gerechnet Vorgabe + DZ1 und das ist
742+711=1453 (richtig).
Nun
könnten die Zahlen für die Zellen 2 bis 12 als aufsreigende und die Zahlen für
die Zellen 24 bis 14 als absteigende Zahlenreihe eingetragen werden. Dazu muss
die Schlüsselzahl mit DZ1/13, das ist 711/13 berechnet werden. Auch wenn diese
Berechnung nicht schwierig ist, sie kostet Zeit. Nicht unbedingt vorteilhaft
sind die stets gleichen Sprünge und gleichen Differenzen für die beiden
Zahlenreihen, was bei größeren Quadraten auffälliger wird.
Günstiger
ist es, vorher die Startzahlen für alle Blöcke zu berechnen. Die Berechnung ist
einfacher und die Eintragungen der Zahlen können je Block getrennt erfolgen.
Dabei muss keine Folge der Blöcke beachtet werden.
Die
Berechnung der Startzahlen für die restlichen Blöcke, (beim 5er Quadrat nur
noch 2, beim 7er Quadrat schon 4 und beim 9er Quadrat sogar 8), erfolgt
mittels der Differenzzahl 2 (DZ2). Die Differenz zwischen den Zellen 1 und 13
entspricht rd. 2,5 Blöcke, oder Ordnungszahl/2 = OZ/2 = 5/2. 5/2 ist auch 10/4.
Die Differenz zwischen den Zellen 1 und 13 ist die DZ1. Folglich wird die
DZ2=DZ1*4/10= 711/10=71, rd. 70*4=280, gewählt 210. (211 wäre
vielleicht günstiger gewesen!?)
Die
Startzahl für die Zelle 6, der 1. im 2. Block, ist Zahl aus Zelle 1 plus DZ2.
Das ist 31+210=241, die in die Zelle eingetragen wird, die mit einem
Linkssprung von Zelle 1 aus gefunden wird.
Die
Startzahl für die Zelle 20, der letzten im vorletzten, dem 4. Block ist, da
absteigend, Zahl aus Zelle 25 minus DZ2 = 1453-210=1243. Die Zelle 20 wird mit
einem Returnsprung von Zelle 25 aus erreicht.
Damit
sind für alle 5 Blöcke die Startzahlen gefunden. Es sind im 3. Block die
mittlere Zahl 13, im 1. und 2. Block die ersten Zahlen 1 und 6 sowie in den
Blöcken 4 und 5 die letzten Zahlen 20 und 25.
Dieser
erreichte Zwischenstand ist im Quadrat 3, dem Startquadrat, dargestellt.
Eine
wichtige Erkenntnis ist, dass sich alle Startzahlen der aufsteigenden
Zahlenreihen unterhalb der mittleren Zahl befinden und die der absteigenden
oberhalb. Dabei befinden sich die jeweils letzten berechneten Startzahlen auf
der 1. bzw. letzten Zeile. Man muss also die Anzahl der Startzahlen nicht
abzählen, sie sind alle fertig ermittelt, wenn die Eintragung in der 1. bzw.
letzten Zeile erfolgt ist.
(Das
gilt für alle Quadratgrößen und erleichtert die Arbeit bei der Bildung größerer
Quadrate!)
Um die
restlichen Zellenzahlen zu berechnen ist noch die Schlüsselzahl (SZ)
festzulegen. Geht man davon aus, dass jeder Block 5 Zahlen enthält, wobei 5 die
Ordnungszahl ist, muss die Differenz zwischen den Blöcken (DZ2) durch die
Ordnungszahl (O) dividiert werden. Die SZ wird im Beispiel 210/5= rd. 40,
gewählt 39 (40-1) groß.
Im
Quadrat 4 sind die Zahlen für den mittleren Block eingetragen. Von der
mittleren Zahl 742 werden die aufsteigenden Zahlen durch Addition der
Schlüsselzahl und nach einem Rechtssprung berechnet und eingetragen. Das sind
die Zahlen 742+39=781 und 781+39=820. Auch trifft zu, dass sich die letzte
aufsteigende Zahl des mittleren Blockes in der letzten Zeile befindet. Es muss
nicht gezählt werden!
Analog
werden die absteigenden Zahlen durch den jeweiligen Abzug der SZ und
Rückwärtssprung ermittelt und eingschrieben. Das sind die Zahlen 742-39=703 und
703-39=664. Auch hier befindet sich die zuletzt berechnete Zahl in der 1.
Zeile.
Im
Quadrat 5 wurden die aufsteigenden Blöcke bearbeitet. Von der Startzahl 31 in
Zelle 1 ausgehend wurden die um jeweils der SZ erhöhten Zahlen nach
Rechtssprüngen eingesetzt. Diese Zahlen sind 31+39=70+39=109+39=148+39=187.
Springt man von Zelle 5 mit der Zahl 187 einen Rechtssprung weiter, gelangt man
auf die Zelle 1 mit der Zahl 31. Das ist logisch, denn die Zahlen der Blöcke
bilden in sich geschlossene Schlaufen. Damit entfällt auch hier das Zählen der
Eintragungen. Der Block ist fertig, wenn es nicht mehr weiter geht.
In
gleicher Weise wurden die Zahlen und Zellen für den 2. Block berechnet und
ermittelt. Es sind die ausgehend von Zelle 6 mit der Startzahl 241 die Zahlen
280, 319, 358 und 397.
Die
absteigenden Zahlen der Blöcke 5. und 4 wurden durch Abzug der SZ von den
Startzahlen 1453 und 1243 aus beginnend berechnet und in Rückwärtssprüngen
eingesetzt. Das sind ab der Startzahl 1453 in Zelle 25 die Zahlen 1453-39=1414
und weiter 1414-39=1375-39=1336-39=1297.
Auch
hier kommt man mit einem weiteren Rückwärtssprung zur vorhandenen Startzahl
1453, womit der Block fertig berechnet ist. Mit der gleichen Abarbeitung werden
die Zahlen des 4. Blockes ermittelt.
Das
fertige Quadrat ist das Quadrat 6. Es ist magisch mit der als erstes
berechneten magischen Summe von 3710 und pandiagonal.
Die
Zahlen sind breit gestreut und zeigen keine Auffälligkeiten.
Hinweise
Einen
Rest, der bei der Vorgabe der magischen Summe entstehen kann, wird zweckmäßig
der berechneten Startzahl in der 1. Zeile zugeschlagen. Er wird dann der
zuletzt berechneten Startzahl in Zeile 1 oder
der untersten Zeile zugeschlagen.
Er wird dann in jeder Zeile, Spalte und Diagonalen 1mal wirksam.
Natürlich
kann auch bei dieser Variante um die Nennung der Zelle gebeten werden, in die
die erste Zahl eingesetzt werden soll. Voraussetzung ist, das Pentaquadrat wird
gründlich beherrscht. Nachteilig ist dabei jedoch die Tatsache, dass dann die
Eintragung der Startzahlen nicht in der 1. oder letzten Zeile enden. Deshalb
sollte auf eine Vorgabe einer Anfangszelle verzichtet werden.
Nicht
immer kann die DZ1 so günstig gebildet werden wie im Beispiel. Das trifft z. B.
auf eine Zahl mit einer Null an letzter oder vorletzter Stelle zu. In solchen
Fällen bietet sich eine DZ1 mit 09 als letzte Ziffern an. Sollten die letzten
Ziffern der Vorgabe kleiner 09 sein, wird die Vorgabe um 100 reduziert und 99
für die letzten 2 Ziffern eingesetzt.
Mag hat
der besseren Übersicht wegen erst die Auf- und dann die absteigenden
Zahlenreihen bearbeitet. Besser ist eine abwechselnde Erstellung, weil dann ein
Erkennen der Methode erschwert wird.
Mag
hofft, dass er Sie von dieser rationellen Erstellung magischer Quadrate
überzeugt hat. Sie gilt für alle Primquadrate und bei Triquadrate mit leichten
Einschränkungen gleichermaßen.
Zwingend
ist aber, dass die Quadrate als Springerquadrate mit einfachen Sprüngen, 2
rechts und 1 nach unten, gebildet werden. Die Übergänge von Block zu Block
müssen einheitlich 2 nach unten sein.
6.5.
Quadrat der 6. Ordnung
6.5.1.
Das Sechser im Hexen 1x1 * *
Oft üben
die Kritik, die von der Materie die geringsten Kenntnisse haben. Das musste
auch Mag zur Kenntnis nehmen, als er wegen des fehlenden Quadrates der 6.
Ordnung in der Rechenkunst des Hexen 1x1 kritisiert wurde. Und das, obwohl er
mehrfach begründet hat, dass das nahezu unmöglich ist. Trotzdem nahm Mag die
Kritik zum Anlass, um nochmals nach einer brauchbaren Lösung zu suchen.
Er hat
sie gefunden! Eine Lösung, die sicherlich auch Sie überrascht und ohne
Schwierigkeiten realisierbar ist.
Ehe Mag
die gefundene Lösung erklärt, möchte er beschreiben, wie es die Zuschauer
erleben.
Die
Vorführung
Der
Vorführende bittet um eine Zahl kleiner 1000. Es wird 147 genannt, die er in
die 1. Zelle der 2. Zeile schreibt. Nach einer kurzen Denkpause schreibt er
über das Quadrat die Zahl 684. Anschließend, erst zögerlich, dann immer
schneller, füllt er das Quadrat mit Zahlen aus. Keine Zahl ist doppelt und alle Zeilen, Spalten und die
beiden Diagonalen haben die Summe von 684, die
er anfangs über das Quadrat geschrieben hatte. Damit war dieses Quadrat der 6.
Ordnung ein magisches. Es ist das unten abgebildete, das er in weniger als 5
Minuten erstellt hat.

Die
Idee
Mag ging
davon aus, wenn man sich die Zahlenfolge im Hexaquadrat nicht oder nur sehr
schwer merken kann, so muss ein 6er Quadrat gefunden werden, dass entsprechend
einer leicht zu merkenden Struktur aufgebaut ist. Ein solches konnte Mag nicht
finden. Er entschied sich deshalb, das 6er Quadrat aus 4 Lo-Shu-Quadraten
zusammenzufügen. Damit das Quadrat ein
magisches wird, mussten alle 4 Lo-Shu-Quadrate gleiche magische Summen haben.
Die Pendelmethode schied aus, da das Lo-Shu-Quadrat ein ungerades ist. Die Korrekturmethode
kann nur angewendet werden, wenn eine ungerade Anzahl von Quadraten gebildet
werden soll, was ebenfalls nicht zutrifft.
Die
entscheidende Idee war, einfach 5 Korrekturquadrate zu bilden und davon nur 4
zu verwenden. Im 6er Ausgangsquadrat fehlen dann eben von den 45 Zahlen
9. Das ist aber bedeutungslos, weil die Zahlen im Hexen 1x1 ohnehin durch
Multiplikation und/oder Addition verändert werden.
Diese
Lösung erfordert aber, dass die Korrekturquadrate leicht gebildet werden
können.
Auch
dazu hat Mag eine einfache Lösung
erarbeitet.
Die
Anforderungen die sich aus dem gefundenen Lösungsweg ergeben sind je nach Vorgabengröße einfache Berechnungen
die bewältigt werden können. Diese sind:
- Man
muss sich lediglich vier 3-stellige Zahlen, oder besser den logischen Aufbau
der Matrix zur Bildung von
Korrekturquadraten merken,
- Des
weiteren eine 2-stellige Zahl mit 6 multiplizieren und zu einer 3- oder
4-stelligen, addieren können.
Alle
weiteren Berechnungen sind bei kleinen Vorgaben einfach und werden deshalb erst
in den weiteren Erläuterungen beschrieben.
Auch
wenn das keine besonders hohen Leistungen sind, hat Mag dieser Routine 2 Sterne
zuerkannt. Das erfolgt wegen den zusätzlichen sonstigen Anforderungen,
insbesondere an ein logisches Denkvermögen und an das Gedächtnis, denn man muss
sich einige Zahlen gut merken können.
Mag hat
diese machbaren Bedingungen vorangestellt, weil die nachfolgenden Erläuterungen
umfangreich und eventuell für manchen auch schwer verständlich sind. Das
Ergebnis ist aber ein durchaus gangbarer Weg.
Und das
Ergebnis ist das Entscheidende!
Der
Lösungsweg
Wie
bereits beschrieben entstehen die Korrekturquadrate durch dem Austausch ganzer
Blöcke zwischen den Wechselquadraten.
Die
Wechselquadrate können sehr einfach gebildet und der Tausch der Blöcke aus
einer einfach zu erstellenden Matrix entnommen werden.
Doch nun
zu den Einzelheiten.
Die
5 Wechselquadrate
Nachfolgend
sind 5 Wechselquadrate dargestellt.
Der
Aufbau ist denkbar einfach. Begonnen wird im 1. Quadrat, bei dem in die Zelle 1
die Zahl 1 kommt. In die Zelle 1 des folgenden 2. Quadrates wird die 2
eingesetzt. So geht es weiter bis zum 5. Quadrat, wo in die Zelle 1 die 5 kommt.
Nun
werden wieder von links nach rechts die folgenden Zahlen 6 bis 10 in die Zellen
2 eingesetzt. In gleicher Weise geht es weiter bis zur Zahl 45, die als letzte
in die Zelle 9 des 5. Quadrates kommt.
Die Folge
ist, dass in jedem Quadrat die Zahlen einen Abstand von 5 haben, was der Anzahl
der Quadrate entspricht.
Es ist ein Leichtes, z. B. die Zahl in Zelle 7 des 4. Quadrates zu
bestimmen:
In der Zelle 1 des 4. Quadrates befindet sich die 4.
7 ist im Originalquadrat um 6 größer als 1. Folglich ist die Zahl
in Zelle 7 um 6*5 = 30 größer als die Zahl in Zelle 1. Das ist 4 + 30 = 34. Das
trifft auf alle Quadrate zu. So ist die Zahl in Zelle 7 des 3. Quadrates 3 + 30
= 33.
Bei der Anwendung dieser Regeln werden nur die 1. Zahlen der
Blöcke (1; 4 und 7) berechnet. Die Zahlen für die weiteren Zellen in den
Blöcken werden einfach jeweils um 5 erhöht.
Die
gebildeten 5 Quadrate sind zwar magisch, haben aber unterschiedliche magische
Summen.
Um
Quadrate mit gleichen magischen Summen zu erhalten, werden nach der
Korrekturmethode Blöcke aus anderen Quadraten in das jeweilige Quadrat
eingesetzt.
Dabei
kommen nur Blöcke der gleichen Einordnung in Frage. Es wird zum Beispiel als 2.
Block nur ein 2. Block eines anderen Quadrates zum Einsatz kommen.
Welcher
Block aus welchen Quadrat in das jeweilige Quadrat eingesetzt werden muss,
verrät eine einfach zu erstellende Matrix, die als Nächstes beschrieben wird.
Die
Matrix
Nachstehend
sind das Lo-Shu-Quadrat und die Matrix für die Bildung von 5 Korrekturquadraten
abgebildet, wie sie bereits unter “Korrekturquadrate” beschrieben wurde.
Dazu die
Erklärung.
Die
linken roten Zahlen stehen für die Quadrate 1 bis 5.
Die
grünen Zahlen oben sagen um welchen Block es sich in den Quadraten handelt.
Die
schwarzen Zahlen in dem grünen Feld geben Auskunft, aus welchem Quadrat der
entsprechende Block eingesetzt werden muss.
Zum
Beispiel: In das 3. Quadrat (rote Zahl
3) muss als 2. Block (grüne Zahl 2) der 2.
Block aus Quadrat 1 (schwarze Zahl 1)
eingeordnet werden.
Von der
Richtigkeit dieser Einordnungen können Sie sich anhand der folgenden Quadrate
überzeugen.


In der
oberen Reihe befinden sich die 5 Wechselquadrate.
In der
unteren sind die entstandenen Korrekturquadrate abgebildet.
Über
diesen sind die so genannten Kennzahlen zu sehen. Das sind die jeweils 3
Zahlen aus der Matrix für jedes Quadrat. So bedeutet die 144 über dem 1.
(linken) Quadrat, dass der 1. Block der 1. aus dem 1. Quadrat (1; 6; 11) ist,
der 2. Block der 2. Block aus Quadrat 4 (19; 24; 19) und als 3. Block der 3.
Block ebenfalls aus Quadrat 4 (34; 39; 44) eingesetzt werden muss.
Diese
Kennzahlen müssen beherrscht werden. Mag ist jedoch der Meinung, das es besser
ist, das System der Einordnung in der Matrix zu kennen. Dieses System
gilt nämlich für alle Matrizes für die Korrekturquadrate.
Das System
ist folgendes: (Vergleiche dazu die schwarzen Zahlen der Matrix.)
- Für
die 1. Blöcke sind die Zahlen von 1 bis 5 von oben nach unten eingeordnet.
- Bei
den 2. Blöcken beginnt die Eintragung ebenfalls von oben nach unten ab dem
mittleren Quadrate (hier das 3.) mit der 1.
Unten angekommen geht es von oben
nach unten weiter.
- Die Zahlen
für die 3. Blöcke sind von unten nach oben eingetragen, wobei jede 2
Zahl übersprungen wird. Das ist für Quadrat 5
die 1, für das 4. Quadrat die 3 und für
das 3., dass mittlere, die 5. Dann geht es
weiter mit den geraden Zahlen 2 und 4
nach oben in die Quadrate 2 und 1.
Zurück
zu den 5 Korrekturquadraten. Das 1. bis 4. Quadrat ist ein teilmagisches mit
der einheitlichen magischen Summe von 69. Hier haben die fallenden Diagonalen
nicht die magische Summe. Nur das 5. ist magisch, da auch hier die fallende
Diagonale die Summe 69 hat.
Aus den
Quadraten 1 bis 4 wurde das linke Ausgangsquadrat der 6. Ordnung
gebildet.
(Siehe weiter unten links)
Links
oben befindet sich das Quadrat 1. Rechts daneben das Quadrat 2, darunter das 3.
und von dort nach links das 4. Diese Reihenfolge ist nicht bindend. Mag wird
sich aber in seine weiteren Erläuterungen auf diese beziehen.
Die
Quadrate links oben und rechts unten wurden um die senkrechte Achse gedreht.
Dadurch kommen die richtigen Diagonalen in die fallende Diagonale des
Ausgangsquadrates.
(Diese
Drehung ist auch zur Quadratbildung bei Vorgabe der magischen Summe für die
Einordnung eines evtl. Restes wichtig.)
Das Ausgangsquadrat
(links) ist magisch. Die magische Summe von 138 ist durch 6 teilbar.
Von
besonderer Bedeutung sind die blau eingefärbten Zellen mit den Zahlen 1; 34 und
19. Diese sind im Lo-Shu-Quadrat die Zellen 1 (erste Zahl im 1. Block), 4
(erste Zahl im 2. Block) und 7 (erste Zahl im 3. Block).

Um ein
leichteres Rechnen bei der Quadratbildung zu erreichen, hat sich Mag für den
Einsatz eines 6er Nullquadrates entschieden.
Ein
Nullquadrat entsteht, wenn alle Zahlen im Ausgangs-, bzw. Basisquadrat um 1
reduziert werden, wodurch aus der bisher kleinsten Zahl 1 eine Null wird.
Die Zahl
34 in der Zelle 1b wird 33, und aus der 1 in der Zelle 2c wird 0. Von Bedeutung
ist, dass die Zahl 19 zur 18 wird, was einer Reduzierung der Zahl in Zelle 1b
um 15 entspricht.
Im
Ergebnis der folgenden Arbeit fand Mag, dass eine weitere Erleichterung des
Rechnens durch ein Basisquadrat möglich ist. Das Basisquadrat entstand durch
die Multiplikation aller Zahlen mit der Schlüsselzahl 3 (unten links).
Die Zahl
in Zelle 2c bleibt Null. Aus der Zahl 33 in Zelle 1b wird 99 und das ist
auch 100-1 (!). Die Zahl in Zelle 3a
wird 54, das ist auch 15*3=45 kleiner als 99 in Zelle 1b und kann leicht
berechnet werden. (die 3 in 15*3=45 ist die Schlüsselzahl 3).
Die
magische Summe erhöht sich ebenfalls um des 3-fache auf 396, das ist auch 400-4
und ist das 4-fache der Zahl in Zelle 1b (!).

Mag
schließt die bisherigen Erläuterungen ab
und kommt zur praktischen Anwendung bei der Quadratbildung in Hexen 1x1, wobei
Sie nur das reduzierte Basisquadrat (rechts) beachten müssen. Es enthält die 3
Startzahlen für die ersten Zahlen der 3 Blöcke des 1. Quadrates und die
Zellenzahlen im Lo-Shu-Quadrat (kleine Zahlen zur Orientierung).
Des
Weiteren müssen Sie die Struktur der Matrix beherrschen.
(Alle
anderen vorangegangenen Erläuterungen und Berechnungen dienten lediglich der
Findung einer optimalen Lösung und können vergessen werden.)
Die 3er
Quadrate wurden durch verstärkte Striche kenntlich gemacht. Das dient dem
besseren Verständnis und darf bei Vorführung nicht vorhanden sein.
Auch
wenn das 5. Quadrat nicht Bestandteil des Ausgangsquadrates wurde, muss es bei
den Berechnungen einbezogen werden.
Das
Beispiel mit der Vorgabe 147
Zuerst
werden die 1. Zahlen aller Blöcke berechnet. Siehe dazu das folgende linke
Quadrat.
Die
Vorgabe wird in Zelle 1b eingesetzt. In dieser Zelle steht im Basisquadrat die
99 (100-1). Die Differenz
beträgt 147-99=48 (147-100+1=48). Um diese Differenz werden theoretisch alle
Zahlen des Ausgangsquadrates erhöht, praktisch erfolgt dies ganz einfach.
Die
magische Summe des Basisquadrates von 400-4 erhöht sich um das 6-fache der
Differenz. Das ist 400-4+6*48=400+288-4=684 und wird über das Quadrat als die
magische Summe geschrieben.
Schon
ist der schwierigste Teil in der Quadratbildung erledigt!
In die
Zelle 2c wird die Differenz 48 geschrieben und in die Zelle 3a
147-3*15=147-45=102 (blau schattierte Zellen).
Die 1.
Zahlen der 3 Blöcke in den 2.; 3. und 4. Quadrat werden unter Beachtung der
Matrix durch +/- um 1*3=3 bis
4*3=12 gefunden.
Die
Zahlen für die 1. Blöcke sind jeweils um 1 größer, mal Schlüsselzahl 1*3=3.
Folglich kommen in Zelle 5c 48+3=51, in
Zelle 5f 51+3=54 und in Zelle 2f 54+3=57.
Die 1.
Zahlen der 2. Blöcke sind:
Im
Quadrat 2: 102+1*3=105; im Quadrat 3: 105-4*3=93; im Quadrat
4: 93+1*3=96.
Die 1.
Zahlen der 3. Blöcke sind:
Im
Quadrat 2: 147-2*3=141; im Quadrat 3: 141+3*3=150 und im Quadrat
4 150-2*3=144.
Diese
Zahlen sind schwarz dargestellt.
(Die in
Fettschrift gehaltenen Zahlen in den Formeln sind die Differenzen zwischen
den 2. Blöcken
der Quadrate 1 - 5, die der Matrix entnommen wurden.)
Alle von
diesen abgeleiteten weiteren Zahlen in den Blöcken sind farblich dargestellt.
Sie erhöhen
sich um jeweils 15. (Die 15 ergibt sich aus der Differenz der Zahlen in den
Wechselquadraten (5) multipliziert mit der Schlüsselzahl (3).)
Im
Quadrat 2 sind das die weiteren 2 Zahlen des 1. Blockes 51+15=66 und 66+15=81
(rote Zahlen).
Im
Quadrat 3 sind es die 2 Zahlen des 3. Blockes 150+15=165 und 165+15=180 und im
4. Quadrat die weiteren Zahlen des 2, Blockes 96+15=111 und 111+15=126 (blaue
Zahlen).
Das
fertige Quadrat ist rechts abgebildet.
Sie
werden zugeben, dass diese Lösung eine durchaus brauchbare ist.
Schlussfolgerungen
aus der Lösung
Einige
Fragen müssen noch beantwortet werden.
- Was
ist zu tun, wenn eine größere Zahl z. B. 327 genannt wird? Denn in diesem Fall würde die
Differenzzahl 228 sein,
mit der nicht
so leicht das
6-fache der Differenzzahl
errechnet werden kann. Die Differenzzahl sollte möglichst nur 1- oder 2-stellig
sein.
In
diesen Fällen wird die Schlüsselzahl verändert und mit dieser die weiteren
wichtigen Zahlen.
Diese
Lösung ist einfach und wird unter Beachtung des folgend abgebildeten Quadrates
und der daneben befindlichen Tabelle erklärt,
Das
Quadrat ist das Basisquadrat, denn es bietet die Basis für alle anderen
Vorgaben. Für die Berechnungen eines Quadrates wichtigen Zahlen sind die Vorgabe, die Zahl in Zelle 1b (Z1b),
die zur Bildung der Differenzzahl von der Vorgabe abgezogen wird, weiter die
Schlüsselzahl (SZ) mit Hilfe derer und der Matrix die weiteren 1. Zahlen
der 12 Blöcke errechnet werden, die Multizahl (MZ) die zur Berechnung
der Schlüsselzahl gebraucht wird und die magische Summe (MS), zu der das
6-fache der Differenzzahl addiert wird um die magische Summe des zu
berechnenden Quadrates zu erhalten.
Diese
Zahlen aus dem Basisquadrat sind die Basiszahlen (BZ) und in der 1.
Zeile der Tabelle zu finden.
Die
Berechnungen der erforderlichen Zahlen werden am Beispiel der genannten Vorgabe
327 erfolgen.
Die
Vorgabe 327 gehört in die Zeile der Vorgaben 300 bis 399. Die Multizahl ist die
hunderter Ziffer der Vorgabe, das ist 3. Deshalb wird die Basiszahl in Zelle
1b, das ist 99 oder auch 100-1 mit 3 multipliziert und man erhält die Zahl
300-3 die eigentlich in die Zelle 1b gehört, in der aber die Vorgabe eingesetzt
wurde.
Durch
Abzug (300-3) von der Vorgabe erhält man die Differenzzahl. Diese ist
327-300+3=30. Sie wird mit 6 multipliziert (30*6=180) und zur magischen Summe
(1200-12) addiert. Das Ergebnis 1200+180=1380-12=1368 wird als die magische
Summe über das Quadrat geschrieben. Die magische Summe 1200-12 ist die
Multiplikation der Basis-MS 400-4 mit der Multizahl 3.
Die
Differenzzahl wird nun in die Zelle 2c, die Nullzelle, eingegeben.
Von der
Vorgabe in Zelle 1b wird 15*9=135 abgezogen und das Ergebnis 327-135=192 in die
Zelle 3a eingesetzt.
Damit
sind die ersten Zahlen der 3 Blöcke im Quadrat 1 vorhanden (blaue Zellen) und
die übrigen 1. Zahlen der Blöcke können berechnet werden (schwarze Zahlen).

Diese
Berechnung erfolgte unter Beachtung der Matrix und der Schlüsselzahl 9.
Die
blauen Zahlen sind die 2. und 3. Zahlen der Blöcke die um jeweils 45 (5*9)
erhöht wurden.
Mit der
Zunahme der Größe der Vorgabe werden auch die Berechnungen schwerer. Nicht das
diese zu kompliziert wären um sie zu beherrschen, aber sie kosten mehr Zeit und
das ist nicht sinnvoll. Mag hat deshalb eine Entscheidung zu dieser Frage
getroffen.
Mag´s
Entscheidung
Mag hat
sich entschieden nur mit den Schlüsselzahlen 3; 6 und 9 zu arbeiten und
entscheidet entsprechend der Größe der Vorgabe für eine der möglichen
Varianten.
Er lässt
sich eine Zahl kleiner 1000 nennen.
- Ist
diese kleiner 400, setzt er diese in die Zelle 1b ein und führt der
Berechnungen wie bisher erläutert wurde aus.
- Ist
die Vorgabe größer 400 schreibt er diese über das Quadrat als die magische
Summe und führt die Berechnungen einfach rückläufig durch. Mag wird dazu ein
Beispiel bringen, da eine Vorgabe der magischen Summe an Bedingungen gebunden
ist um eine Realisierung zu ermöglichen.
- Eine
Zahl kleiner 1000 kann auch eine 2-, oder auch eine 1-stellige Zahl sein! In diesem Fall wird die Vorgabe in die
Nullzelle 2c eingetragen und als Differenzzahl behandelt. In die Zelle 1b wird
die Vorgabe plus 99 (100-1) geschrieben. Alles Andere läuft wie bei einer
Vorgabe von 100 bis 199 ab.
Vorgabe
einer magischen Summe
Mag wird
die Bildung eines magischen Quadrates der 6. Ordnung bei Vorgabe der magischen
Summe beschreiben. Das erfolgt jedoch in Kurzform und wahrscheinlich nur für
jene verständlich, die auch die bisherigen Ausführungen verstanden haben.
Das
Ausgangsquadrat ist magisch. Die magische Summe von 138 ist durch 6 teilbar.
Jede Multiplikation mit einer beliebigen Schlüsselzahl ergibt eine durch 6
teilbare magische Summe. Die Differenz wird der magischen Summe 6-fach
zugerechnet und ist damit ebenfalls durch 6 teilbar. Die Folge ist, dass die
magische Summe insgesamt durch 6 teilbar sein muss, wenn kein Rest entstehen
soll. Das ist bei der freien Wahl einer Zahl kleiner 1000 nur zufällig zu
erwarten. Es wird meist ein Rest vorhanden sein.
Bei
Billdung eines Quadrates der 6. Ordnung besteht das Problem in der Einordnung
eines Restes. Das ist darin begründet, dass die Lösung nicht auf 6er Blöcken
aufgebaut ist. Das zur Anwendung kommende sechser Quadrat besteht aus 4
Quadraten. Der gemeinsame Nenner von 4 und 6 ist 12. Es sind deshalb 12 Zellen
in die Restverteilung einzubeziehen. Diese 12 Zellen müssen so eingeordnet
werden, dass sie leicht zu finden sind. Sie müssen aber auch ohne große
Berechnungen um den Rest erhöht werden können. Da die Lösung nur mit 12 Zellen
zu erwarten ist, müssen in jede Reihe 2 dieser Zellen eingeordnet
werden. Das bedeutet aber auch, dass der Rest eine gerade Zahl sein muss.
Die Lösung
ist denkbar einfach. Sie musste nur gefunden werden!
Das
linke Quadrat zeigt die Einordnung der zweiten Blöcke in die vier 3er-Quadrate.
Durch
die um die waagerechte Achse gedrehten Quadrate 1 und 3 sind in jeder Reihe des
6er-Quadrates 2 Zahlen dieser Blöcke enthalten.
Eine der
ersten Zahlen dieser Blöcke befindet sich in der Zelle 3a. Die Zahl für diese
Zelle wird bekanntlich berechnet durch Abzug des Wertes 15*SZ, bei einer
Schlüsselzahl 3 ist das 45. Alle anderen 1. Zahlen der 2. Blöcke werden von
dieser Zelle rechnerisch abgeleitet. Es ist ein Leichtes bei der Berechnung der
Zahl für Zelle 3a dieser den halben Rest zuzuschlagen. Er wird dann ohne
weitere Beachtungen in die anderen Zahlen der 2. Blöcke übertragen.
Es
bleibt die Frage nach einer geraden Vorgabe.
Bei
Nennung einer ungeraden Vorgabe wendet sich Mag an das Publikum und bittet mit
den Worten “Machen wir das noch etwas komplizierter und addieren eine Primzahl
dazu” um Nennung einer 1- oder 2-stelligen Primzahl. Findet sich keiner, so
schlägt er ein paar zur Wahl vor und bittet einen Zuschauer die Auswahl zu
treffen.
Primzahlen
sind ungerade Zahlen und die Vorgabe
wird damit eine gerade Zahl.
Wird
eine gerade Zahl als Primzahl genannt, lehnt er diese als keine Primzahl ab.
Wird
eine ungerade Zahl genannt die keine Primzahl ist, so spielt das keine Rolle.
Erkennt
Mag, dass die Zahl keine Primzahl ist, so sollte er darauf hinweisen und
trotzdem der Vorgabe zurechnen.

Die
Bildung eines magischen 6er-Quadrates bei Vorgabe einer Summe ist denkbar
einfach. Sie läuft praktisch rückwärts wie bisher gerechnet ab. Das kann am
besten an einem Beispiel gezeigt werden.
Mag
führt die Berechnungen grundsätzlich unter Nutzung des Basisquadrates mit der
Schlüsselzahl 3 durch. Bei Vorgaben kleiner 1000 entstehen dabei bis auf sehr
seltene Ausnahmen nur 2-stellige Differenzzahlen. Die größtmögliche Ausnahme
wäre Vorgabe 999+97 als 2-stellige Primzahl mit dem Ergebnis 116 als
Differenzzahl und 4 als Rest.
Als
Vorgabe wurde 713 genannt Es wird um eine Primzahl gebeten. Es wird 11 gesagt.
Die Vorgabe erhöht sich auf die gerade Zahl 713+11=724.
Von
dieser wird die magische Summe des Basisquadrates in Höhe von 400-4 abgezogen
und das Ergebnis ist 724-400+4=328.
Die 328
wird durch 6 dividiert und das Ergebnis ist 328/6=54-Rest 4. Die 54 wird in
die Zelle 1c eingesetzt und der Rest 4 gemerkt.
(Die
Division erfolgt von links nach rechts. weshalb die Zwischenergebnisse zuerst
5, dann 4 sofort in die Zelle 2c eingetragen werden können.)
In die
Zelle 1b wird der Wert aus Zelle 2c, das ist 54, um 100-1 erhöht und das
Ergebnis 54+100-1=153 eingetragen.
Nun kann
auch die 3. Startzahl für Zelle 3a berechnet werden. Sie ist um 45
kleiner als die Zahl in Zelle 1b. Dieser wird aber auch der halbe Rest von
4/2=2 zugeschlagen. Das Ergebnis ist 153-45+2=110.
Alle
weiteren Berechnungen werden wie bei der Zahlenvorgabe für die Zelle 1b
ermittelt.
Das
fertige Quadrat ist oben rechts abgebildet.
Eine
Nachbetrachtung
Dem
aufmerksamen Zuschauer könnten die symmetrische Einordnung der Zahlen und deren
Differenzen von 3 und 6 auffallen. (Haben Sie es auch erkannt?)
Das muss
in Kauf genommen werden, wird aber bei Einsatz einer größeren Schlüsselzahl (6
oder 9) stark abgeschwächt. In der Regel wird als Zahl kleiner 1000 kaum eine
Zahl kleiner 2- oder 3-hundert genannt.
Bei der
Vorgabe der magischen Summe kann die Auffälligkeit durch Vorgaben größer 1000
verhindert werden. In diesen Fällen wird
von der magischen Summe (800-8) und wenn sie größer 1200 ist auch (1200-12)
abgezogen. Die Schlüsselzahl wird dann 6 bzw. 9 groß und die Zahl in Zelle 1b =
Differenz+(200-2) bzw. +(300-3).
Bei
einer Vorgabe von 100 bis 400 kann diese auch in die Nullzelle (2c) eingegeben
werden. In die Zelle 1b wird dann eine um 100-1 größere Zahl eingesetzt. Durch
diese Manipulation wird die Schlüsselzahl 6 oder 9.
Alle
weiteren Veränderungen ergeben sich aus diesen Zahlen.
(Aber machen Sie es sich nicht schwerer als
notwendig und begnügen Sie sich mit einer Vorgabe kleiner 1000 und variieren
Sie nicht zwischen der Vorgabe in Zelle 1b oder 2c.)
Mag
gefällt die Bildung einer geraden Vorgabe durch Addition einer Primzahl nicht.
Sie kommt ihm etwas zu plump daher. Auch kann es zu Problemen mit der Primzahl
kommen, denn nicht jeder kennt welche. Es steht auch die Frage „Was soll das?“
im Raum.
Mag
bevorzugt deshalb eine bessere Variante, mit der auch eine Vorgabe größer 1000
leicht mit der Multiplikation einzelner Ziffern erreicht werden kann
Mag
wendet sich an das Publikum mit den Worten:
„Ich benötige eine größere Zahl, die aber nicht einer von Ihnen nennen
soll, sondern gemeinsam gebildet wird.
Bitte nennen Sie mir eine Ziffer von 1 bis 9.“
Dazu
fordert er einen Zuschauer aus der Mitte mit einer Handbewegung auf. Es wird 7
gerufen, die Mag an die Tafel schreibt und dahinter das Multiplikationszeichen
(x). Dann wendet er sich nach links, wo
als Ziffer 4 genannt wird. Auch diese
schreibt Mag an die Tafel. Weiter werden die Ziffern 7, 5 und 3 genannt.
An der
Tafel steht die Formel
7x4x7x5x3=2940
Mag hat
das Ergebnis mit 2940 errechnet.
(7*7=(50-1)*4=(200-4)*5=1000-20)*3=3000-60=2940)
Er hätte
auch einen Zuschauer
bitten können, dies
mittels seines Smartphon zu berechnen.
Bei
dieser Form der Zahlenbildung spekuliert Mag darauf, dass folgende Regeln zum
tragen kommen:
- Ist
eine der Ziffern eine Gerade (2, 4, 6 oder 8) wird das Ergebnis eine gerade
Zahl.
Das wurde mit der 4 erfüllt. Die Erfragung
von Ziffern hätte mit der 5 beendet werden
können. Das Ergebnis wäre dann 980 gewesen.
Mag wollte aber mehr erreichen mit der
Regel:
- Ist
eine Ziffer die 6, oder wird eine gerade Ziffer (2, 4, 8) und eine durch 3
teilbare Ziffer
(3, 6, 9) genannt, so ist das Ergebnis durch
6 teilbar und ein Rest wird ausgeschlossen.
Das wurde mit den Ziffern 4 und 3 erreicht.
Allerdings ist die Zahl 2940 groß, was aber
beherrscht werden kann.
Um die
Schlüsselzahl nicht größer als 9 festzulegen, ergeben sich die nachstehenden
Berechnungen:
2940-(1200-12)=1740+12=1752, Differenzzahl =1752/6=292, Rest =0,
Schlüsselzahl =9
Auch die
nachfolgende Berechnung wäre möglich, allerdings auch etwas ungünstiger:
2940-(2400-24)=540+24=564, Differenzzahl =564/6=94, Rest =0 ,
Schlüsselzahl =18
Natürlich
kann auch wie vorgeschlagen mit der Schlüsselzahl 3 gerechnet werden, denn die
Vorgabe ist ja größer 400-4. Das wäre folgende Berechnung:
2940-(400-4)=2540+4=2544.
Differenzzahl = 2544/6=424,
Schlüsselzahl =3
Die
beschriebenen Berechnungen bei der Quadratbildung erfolgten zum besseren
Verständnis in einer logischen Reihenfolge. Bei Vorführungen sollten die
Eintragungen in das Quadrat in einer nicht erkennbaren Ordnung erfolgen. So
wäre z. B. nach Nennung einer Vorgabe für Zelle 1b und der Berechnung der
magischen Summe eine sofortige Berechnung der Zahl für Zelle 7 im 3. Quadrat
(4e) mit anschließender Eintragung der 2 weiteren Zahlen für die Zellen 8 und 9
im 3. Quadrat (6f und 5d) möglich. In dieser Art und Weise können Sie beliebig
variieren.
Die von Mag gefundene Lösung bei der Berechnung eines Quadrates
der 6. Ordnung im Hexen 1x1 muss als sehr gelungen bewertet werden. Besonders
die Bildung des Quadrates bei Vorgabe der magischen Summe zeigt, dass die
einzelnen Lösungswege eine in sich
geschlossene und harmonische Einheit bilden. Die Berechnungen sind rationell
überdacht und einfach. Sie sind ohne große mathematische Kenntnisse
realisierbar. Ein großer Vorteil ist, dass die Vorgaben nach unten nicht
begrenzt werden müssen.
Trotz
der nicht erwarteten rationellen Lösung,
wird Mag seine bisherigen Aussagen zu den 6er Quadraten nicht ändern.
Eine
Überarbeitung würde weitere Zeit benötigen, die Mag nicht mehr aufbringen kann.
6.6.
Quadrate der 7. Ordnung
6.6.1.
Das Heptaquadrat
Auch
wenn Mag mehrfach betont hat, dass sich die Rechenkunst mit magischen
Quadraten auf Quadrate bis zur 5.
Ordnung beschränken sollte wird er nachfolgend auch einige Beispiele aufzeigen,
wie auch Quadrate der 7. Ordnung in die Rechenkunst einbezogen werden können,
was aber nur begrenzt erfolgen sollte. Ein Quadrat der 7. Ordnung mit 49 Zellen
hat praktisch die doppelte Anzahl von Zellen eines Quadrats der 5. Ordnung mit
nur 25 Zellen. Folglich wird für deren Abarbeitung auch die zweifache Zeit
gegenüber dem 5er Quadrat benötigt. Sogar noch mehr, da die Arbeit mit einem
7er Quadrat größere Vorgaben erfordern und eine wesentlich höhere Konzentration
dem Vorführenden abverlangen.
Wenn Mag
nun doch ein Quadrat der 7. Ordnung in seine Ausführungen aufnimmt, dann aus
einigen Gründen.
Durch
eine Darbietung “Klein gegen Groß” im Fernsehen, wo ein Quadrat der 8. Ordnung
berechnet werden musste, ist das Interesse auch an großen Quadraten gewachsen
und wird oft vom Rechenkünstler abgefordert. Deshalb hat Mag auch 2 Beispiele
mit einem Quadrat der 8. Ordnung als gesonderten Abschnitt im Hexe 1x1
aufgenommen. Mit dem 7er Quadrat wird nun auch die Lücke nach dem 5er Quadrat
geschlossen. Es fehlt dann nur noch das 6er Quadrat, was sich allerdings nicht
für die Rechenkunst mit magischen Quadraten eignet.
Nochmals
zur Festigung des Wissens, das Wesentliche zum Heptaquadrat, einem
pandiagonalen Primquadrat der 7. Ordnung.
Das
Heptaquadrat ist ein 49-zelliges Quadrat, das mittels der Springermethode
erstellt wurde. Es besteht aus 7 Blöcken mit jeweils 7 Zahlen. Die Abstände
zwischen den Zahlen innerhalb des Blockes sind 2 Zellen nach rechts und 1 Zelle
nach unten. Der Übergang von Block zu Block ist 2 Zellen nach unten.
In jeder
Reihe (Spalte, Zeile, Haupt- und gebrochene Diagonale) befindet sich je eine
Zahl jedes Blockes. Dabei sind diese jeweils eine 1., 2. 3. ...... und 7. Zahl
eines Blockes. Das Quadrat ist damit ein 100-prozentig homogenes.
Die
mittlere Zellenzahl ist 25 und die magische Summe 175.
Da das
Quadrat ein homogenes ist, können Zeilen und/oder Spalten beliebig versetzt
werden, wobei das Quadrat immer ein magisches und pandiagonales bleibt.
Das
bedeutet auch, dass jede Zahl im Quadrat jede Position innerhalb des Quadrates
einnehmen kann.
Eine
Analyse
mit der
Variante, die rechts abgebildet ist. Es wurden 3 Spalten von rechts nach links
und 3 Zeilen von oben nach unten versetzt. Diese Veränderung erleichtert eine
Analyse und lässt die Aussagen leichter erkennen.
Auf eine
Besonderheit muss hingewiesen werden. Im Heptaquadrat befinden sich die größte
Zahl 49, die mittlere Zahl 25 und die kleinste Zahl 1 in
nur einer Spalte und das sogar zusammenhängend untereinander.
Eine
weitere und wichtige Eigenschaft ist die Anordnung der Duos.
Beide
Zahlen eines Duos befinden sich symmetrisch zur mittleren, der Zelle 25. So z.
B. die 29 in Zelle 3b und die 21 in Zelle 5f.
Für das
Hexen 1x1 sind neben dem Duo 1/49 vor allem die Duos 15/35, 8/42 und 7/43
wichtig. Diese Duos bestehen jeweils aus einer ersten und letzten Zahl eines
Duos. (Siehe farbig eingerahmte Duos)
Noch
bedeutungsvoller sind die schattierten Duos. Sie werden in einigen Fällen der
Quadratbildungen benötigt und haben eine Signalfunktion. Sie befinden sich in
der gleichen Zeile, Spalte oder Diagonalen in der sich auch die Zelle 25 befindet und können deshalb leicht
lokalisiert werden.
(Dazu
werden in den einzelnen Experimenten noch Aussagen getroffen)
Die
Duosumme beträgt das 2-fache der mittleren Zahl 25, das ist 50. Das gilt auch,
wenn die Zahl in Zelle 25 z. B. auf 72 erhöht wird. Dann muss die Duosumme 2*72 = 144 sein, damit es magisch bleibt.
Rechenexperimente
mit dem Heptaquadrat
In allen
Fällen, auch beim Experiment “Einfach Clever”, kann die Zelle vorgegeben
werden, mit der begonnen werden soll. Das stellt keine nennenswert höheren
Anforderungen an den Vorführenden und sollte deshalb genutzt werden. Aus der
Sicht der Zuschauer bedeutet es eine weitere Erschwernis bei der Lösung der
gestellten Aufgabe.
Mag wird
Sie über folgende Rechenexperimente
informieren:
-
Bildung eines magischen Quadrates bei Vorgabe einer mehrstelligen Zahl für eine
Zelle.
-
Bildung eines magischen Quadrates bei Vorgabe einer mehrstelligen Zahl als
magische Summe.
-
Bildung eines magischen Quadrates bei Vorgabe mehrerer Zahlen.
Bei den
folgenden Experimenten der “Hohen Schule” werden die Zahlen zeilenweise
eingetragen.
Es sind
die Experimente:
-
Einfach Clever,
eine leichte, raffinierte Lösung, wie sie
bereits bei den Quadraten der 5. Ordnung
zur Anwendung kam.
- Das
Königsquadrat,
ein Rechenexperiment der besonderen Klasse
mit zwei Sternen für das ein ganz
besonderes 7er Quadrat gefunden werden
musste. Die Anforderungen an das
Rechnen sind höher als bei den
vorangegangenen Exprimenten.
Auch hier wird der gleiche Lösungsweg wie bei
den Quadraten der 5. Ordnung
genutzt.
6.6.2.
Zahlenvorgabe *
Mag
bittet um eine nicht zu kleine 3-stellige Zahl. Es wird 403 genannt.
Weiter
bittet er um Angabe, mit welcher Zelle begonnen werden soll. Es wird die 3.
Zelle in der vorletzten Zeile gewählt, in die Mag die 403 einträgt.
Anschließend
schreibt er über das Quadrat die Zahl 2015.
Es ist
die Startsituation wie im linken Quadrat gezeigt wird.
Danach
schreibt er in die Zellen in einer scheinbar unregelmäßigen Ordnung Zahlen ein,
bis das Quadrat fertig ist. Es ist die rechte Abbildung.
Das
Quadrat ist magisch (und sogar pandiagonal).
Alle
Reihen haben als Summe die magische Summe 2015, die Mag vorher über das Quadrat
geschrieben hat.

Die
Lösung
Mag wird
2 möglich Lösungen beschreiben. Die Lösungsvariante 1 “Über Umwege” und die
Lösungsvariante 2 - “Die Geradlinige”. Die Erstellung des rechten Quadrates
erfolgte mittels der Variante 1, die Mag nachfolgend detailliert beschreibt.
Lösungsvariante
1 - Über Umwege
Im
Allgemeinen wird bei Primquadraten die Tatsache genutzt, dass die magische
Summe das O-fache der mittleren Zelle beträgt, wobei O die Ordnungszahl ist.
Das war
beim Pentaquadrat: Mittlere Zelle 13*5 = 65, die magische Summe.
Beim
Heptaquadrat, ein Quadrat der 7. Ordnung, ist das 25*7 = 175 als magische
Summe.
Diese Regel
wird in der Rechenkunst mit magischen Quadraten genutzt.
Bei Einsatz
des Heptaquadrates wäre das als Beispiel:
- Wird eine
Zahl als magische Summe vorgegeben, so wird diese durch 7 geteilt und
man erhält die Zahl für Zelle 25. Die
Division erfolgt von links nach rechts.
- Wird eine
Zahl für eine Zelle vorgegeben, so wird
diese in die mittlere Zelle 25
eingetragen und durch Multiplizierung mit der
Ordnungszahl 7 die magische
Summe errechnet.
Beim Pentaquadrat wurde die Multiplikation
durch einen kleinen Trick erleichtert.
Die Zahl in Zelle 13 wurde mit 10
multipliziert und dann durch 2 dividiert, denn x*5
ist auch x*10/2. So war es möglich, die Summe
von links nach rechts zu
berechnen und auch so als magische Summe über
das Quadrat zu schreiben.
Solch
ein Trick ist beim Heptaquadrat nicht möglich. Folglich muss die Multiplikation
im Kopf erfolgen. Das dürfte für einen guten Rechner keine Hürde sein, aber
nicht jeder kann sich für einen solchen halten. Sie können sich ja testen,
indem Sie für die Zahl 748 das 7-fache
berechnen. Mehr als 10 sec. werden Ihnen nicht zugestanden, denn eine längere
Pause sollte dem Publikum nicht zugemutet werden.
Bleibt
nur die schulmäßige Berechnung von rechts nach links, was auch so angeschrieben
wird.
Diese
Form ist für einen “Rechenkünstler” nicht akzeptabel. Es kratzt an seinem
Image.
Mag hat
einen Weg gefunden, wie die Berechnungen in einer einfachen Art erfolgen
können. Dieser Weg ist ein “Umweg”, der über die Zelle 35 führt. Mit weiteren
Einzelheiten macht Sie Mag in einem Beispiel vertraut.
Vorher
jedoch nochmals ein paar Bemerkungen zu den Starterzahlen und deren Einordnung.
Wie
schon gesagt, wird mit der Zelle 35 begonnen. Da das Heptaquadrat ein
pandiagonales ist, kann auch die Zelle bestimmt werden mit der begonnen werden
soll. In diese wird die Vorgabe eingesetzt. Die anderen Starterzahlen werden in
der Reihenfolge 25 - 15 - 1 - 8 - 49 berechnet. Diese können leicht gefunden
werden. Von der Zelle 35 aus 3 Zellen nach rechts und 3 Zellen nach unten zur
Zelle 25. Von dort wieder 3 Zellen nach
rechts und 3 Zellen nach unten zur Zelle 15.
Das sind
in beiden Fällen auch 3 Zellen diagonal nach rechts unten.
Die
Zelle 15 befindet sich dann auch 1 Zelle nach links oben von Zelle 35, was
einfacher ist.
Die
Zelle 1 (die kleinste) befindet sich unter der Zelle 25 (der mittleren) und die
Zelle 49 (die größte) über der Zelle 25. Diese Zahlen befinden sich aufsteigend
in der gleichen Spalte.
Nach
diesen einfach zu merkenden Regeln sind die entsprechenden Zellen auch in einem
veränderten Quadrat leicht zu finden.
Das rechte
Quadrat ist ein
verändertes, mit der
35 in der geforderten
Position,
3. Zelle
in der vorletzten Zeile. Das ist die Zelle 3f.
(Die
blauen Zahlen und Buchstaben dienen nur der Erläuterung und werden bei
Vorführungen weggelassen.)
Die
nächste Abbildung zeigt die Einordnung der Starterzahlen in die Duokette.
Die Duokette
- Die
35, in der sich die Vorgabe befindet, ist die letzte im 5. Block. Von dieser
müssen in absteigender Form die Zellen 34 bis 29 berechnet werden.
- Die
mittlere Zelle 25 wird als erstes berechnet und befindet sich in der Mitte des
4. Blocks. Von dort müssen die Zahlen für die Zellen 23 bis 22 absteigend und
die Zahlen für die Zellen 26 bis 28 aufsteigend berechnet werden.
- Die 15
ist die 1. Zahl im 3. Block. Die Zahlen bis 21 sind aufsteigende.
- Die
Zahlen von 1 bis 7 und 8 bis 14 werden aufsteigend errechnet und
- die
Zahlen von 49 bis 36 absteigend.
Alle
Duos haben die Duosumme 50, das ist das Doppelte von 25, der mittleren Zelle.
Doch
nun zur Lösung
Mag
bittet um eine 3-stellige Zahl größer 400.
(Es kann auch eine größere 3-steliige oder eine 3-stellige Zahl
aus dem oberen Bereich erfragt werden. 400 ist die kleinstmögliche,
aufgerundete Zahl, die den Einsatz der Schlüsselzahlen 9 und 7 zulässt.)
Es wird
403 gewählt.
Mag
bittet um die Bestimmung der Zelle, mit der begonnen werden soll. Die 3. Zelle
in der vorletzten Zeile wird gefordert, in die Mag die 403 einsetzt.
Sofort
berechnet er die magische Summe.
Da 35
ein fünftel von der magischen Summe des Grundquadrates, 175, ist, multipliziert
er die 403 mit 5. Dabei wendet er den bekannten Trick an, indem er im Gedanken
eine 0 anhängt und die 4030 durch 2 teilt. Die Teilung erfolgt von links nach
rechts und Mag kann jede berechnet Ziffer sofort hintereinander über das
Quadrat schreiben. Das ist 2..0..1..5
(2015), die magische Summe.
Nach
Ortung der Zelle 25 berechnet er die Zahl für diese.
Da die
mittlere Zahl 25 ein siebentel von 175 ist, dividiert Mag die magische Summe
2015 durch 7, was ebenfalls von links nach rechts erfolgt. So können die
Ziffern auch hintereinander in die Zelle eingesetzt werden. Die fertige Zahl
ist 287, Rest 6. Den Rest muss man sich merken.


Es wird
empfohlen, vor der Berechnung der weiteren Startzahlen die 3 auf- und 3
absteigenden Zahlen des Blockes 4 zu berechnen. Das dient der Übersicht und ist
zugleich
eine Kaschierung der Anordnung der anderen Startzahlen, besonders der
übereinander angeordneten Zahlen der 1., 25. und 49. Zelle.
Von der
Zahl in Zelle 25 werden weitere Startzahlen abgeleitet. Um Verwechslungen zu
vermeiden, ist eine heimliche Kennzeichnung dieser Zahl ratsam. Mag hat die
mittlere Zahl 257 mit einen Punkt versehen.
Der
erreichte Zwischenstand ist im linken Quadrat erkennbar. Die Schattierungen
dienen dabei einem besseren Erkennen der Berechnungen.
Das
rechte Quadrat zeigt die Situation, wie sie vom Publikum gesehen wird.
Jetzt
folgt der schwerste Teil der Berechnungen, die der Zahl für Zelle 15.
Die 15
bildet mit der 35 ein Duo mit der Duosumme 50, was das Doppelte der mittleren
Zelle 25 ist.
Es wird
die Zahl in Zelle 25 verdoppelt und von diesem Ergebnis die Zahl in Zelle 35,
die Vorgabe, abgezogen. Hier muss jeder seine eigene Methode anwenden.
Mag
rechnet: 290*2 = 580 - 6 = 574 - 400 =
174 - 3 = 171
Die Zahl
für Zelle 1 wird ganz einfach ermittelt. Da die 1 um 14 kleiner als die Zahl 15
ist, muss das 14+1 = 15-fache der Schlüsselzahl von der Zahl in Zelle 15
abgezogen werden. Die +1 sichert, dass die Zahl in Zelle 1 nicht Null wird. Es
wird die Schlüsselzahl 9 oder 7 gewählt. Um nicht zu eng zu agieren und etwas
Sicherheit zu haben, wird der Einfachheit halber mit 10 gerechnet.
Die Zahl
für Zelle 1 wird damit 171-15*10 = 21. Dem Block 1 muss jedoch noch der Rest
zugeschlagen werden, weshalb die Zahl für Zelle 1 = 21+6 = 27 wird.
Die
Startzahl in Zelle 8 wird aus Sicherheit eingerichtet. Sie soll verhindern,
dass bei der Eintragung der Zahlen in die aufsteigende Zahlenreihe der Blöcke 1
und 2 nicht versehentlich der Rest mit in den Block 2 übertragen wird.
Die Zahl
für Zelle 8 wird von der Zahl in Zelle 1 abgeleitet. Sie ist um das 7-fache der
Schlüsselzahl größer, jedoch muss der Rest wieder abgezogen werden.
Die Zahl
für Zelle 8 ist dann 27+7*9 = 27+63 =
90, nach Abzug des Restes von 6 ist die Zahl mit 84 gefunden.
Die
Zelle 8 befindet sich einen Linkssprung von Zelle 1 aus.
Der
Linkssprung ist 2 nach links und 1 nach unten.
Nach
dieser Regel können alle um die Ordnungszahl größeren Zellen gefunden werden.
So führt der Linkssprung auch von der Zelle 8 zur Zelle 15, denn beide sind
erste Zahlen ihrer Blöcke.
Das so
erreichte Zwischenergebnis ist in den folgenden Quadraten zu erkennen.

Damit sind
auch die Hauptaufgaben erledigt.
Es kann
mit der zügigen Eintragung aller restlichen Zahlen begonnen werden.
Die
Abarbeitung der absteigenden Zahlen sollte als erstes vorgenommen werden, das
sind die Startzahlen 403 in Zelle 35 (3f) und 553 in Zelle 49 (6a).
Von
diesen aus wird im Rückwärtssprung (1 nach oben und 2 nach links) die Zelle mit
der um 1 kleineren Zellenzahl angesteuert und eine um die Schlüsselzahl
reduzierte Zahl eingesetzt. Das ist als Beispiel von der Startzahl 403 in Zelle
35 (3f) zur Zelle 34 (1e) in die 403-9 = 394 eingeschrieben wird. So wird
weiter verfahren bis zur Zahl 349 in Zelle 5g. Von dort ist ein weiterer Sprung
nicht möglich, da die Zelle 3f bereits belegt ist. Das ist das Signal, dass der
Block fertig ist. (grün schattiert).
Genau so
wird ab der Startzahl 553 verfahren. (Zyan schattiert) Nach erreichen der Zahl
499 in Zelle 1b kann ebenfalls nicht weiter gesprungen werden, denn die Zelle
6a ist belegt. Damit ist man informiert, dass der Block fertig ist und zum
nächsten übergegangen werden muss. Das ist 2 Zellen nach oben zur Zelle 1g in
die 490 kommt. Weiter in Rückwärtssprüngen bis zur Zelle 3a, von der aus nicht
weiter gesprungen werden kann. Auch ein Übergang zum nächsten Block ist nicht
möglich, da die Zelle 3f ebenfalls eine Zahl enthält. Alle Rückwärtssprünge
sind erledigt und im linken Quadrat als Zwischenergebnis dargestellt.

Mag hat
bewusst die Ausführungen sehr ausführlich gemacht, obwohl die Regeln bereits
aus den vorangegangenen Erläuterungen bestens bekannt sein müssten. Er hat es
getan, um nochmals zu zeigen, dass Sie sich keinerlei Zellenzahlen merken
müssen, auch nicht die blauen Zellenbezeichnungen in den linken Quadraten.
Was Sie
wissen müssen, ist die Einordnung der Startzahlen zueinander und die Berechnung
der Startzahlen. Alles andere läuft nach den bekannten Regeln ab. Sie müssen
auch nicht mitzählen, ob der Block fertig ist. Sie erhalten dazu stets die
erforderlichen Informationen in Form bereits belegter Zellen. Daraus sollen Sie
erkennen. dass die Bildung größerer Quadrate keine wesentlich höheren
Anforderungen an den Vorführenden stellen und damit auch für Sie von Interesse
sein dürfte.
Als
nächstes sind die restlichen Zahlen der aufsteigenden Zahlenreihen zu
bearbeiten. Die Zellen werden im Normalsprung, 2 nach rechts und 1 nach unten,
gefunden. Das ist ab der Startzahl 171 (Zelle 15) und 27 (Zelle 1).
Ab
Startzahl 171 endet die Eintragung mit der Zahl 225. Von dort kann nicht weiter
gesprungen werden und auch kein Übergang erfolgen. Der Block ist fertig. (blau
schattiert)
Ab der
Startzahl 27 geht es bis zur Zahl 81. Von dort kann nicht mehr gesprungen
werden, denn die entsprechende Zelle ist mit der Zahl 27 belegt.
Auch ein
Übergang ist nicht machbar, weil diese Zelle die 84 enthält. Für Sie ist das die Erinnerung daran, dass ab
der Zelle mit der Zahl 84 ein neuer Block beginnt, der nicht mehr mit den Rest
6 belastet werden darf. Das ist auch daran zu erkennen, dass die Zelle nach
einen Sprung von der 84 aus, leer ist. In diese kommt dann die Zahl 84+9= 93.
Nach Fertigstellung dieses letzten Blockes (gelb schattiert) ist das Quadrat
fertig.
Es ist
magisch mit der magischen Summe von 2015.

Eine
Nachbetrachtung
Die
folgende Tabelle zeigt die einzelnen Rechenoperationen zur Berechnung der
Startzahlen, bei einer Schlüsselzahl von 9 und grenzwertigen Vorgaben von
geforderten 3-stelligen Zahlen größer 400.

Die
Zahlen für die magische Summe, Zelle 25
und 15 werden aus der Vorgabe abgeleitet und sind deshalb unveränderlich. Die
Zahl für Zelle 49 ist nach oben offen und kann aus der Betrachtung
ausgeklammert werden. Nicht so die Zahl für Zelle 15. Von dieser muss 10 mal
die Schlüsselzahl abgezogen werden, das ist rd. 150 bei der Schlüsselzahl 9.
Die
Ergebnisse mit der Vorgabe 403 zeigen, dass eine kleinere Vorgabe nicht möglich
ist.
Bei der
Vorgabe 999 erlauben die Ergebnisse auch den Einsatz einer größeren Schlüsselzahl z. B. 19. Die Differenz
zwischen den Zellen 25 und 15 ist 10 und lässt eine Differenz zwischen den
Zahlen von 10*19 = 190, aufgerundet 200 zu.
Auch der
Abzug von 15*19 = 281, rd. 300 von Zelle 15, zur Ermittlung der Zahl für Zelle
1, ist möglich.
(Die in
der Tabelle angegebenen +-150 (Spalte f und h) stellen das Minimum bei
Verwendung der Schlüsselzahl 9 dar und müssen nicht zwingend erhöht werden.)
Die 7
als Schlüsselzahl ist unbedenklich einsetzbar.
Eine
analoge Berechnung ist der Umweg über die Zelle 7. Wenn 25*7 die magische Summe
ist, dann ist sie es auch mit 7*25. Wird die Zahlenvorgabe in die Zelle 7
eingesetzt, so ist das 25-fache der Vorgabe die magische Summe. Anstelle der 25
wird mit 100/4 gerechnet. An die Vorgabe werden gedanklich 2 Nullen angehängt
und durch 4 geteilt.
Aus
einer Vorgabe von 101 wird die magische Summe 10100/4 = 2525 errechnet und die
mittlere Zahl für Zelle 25 mit 2525/7 = 360, Rest 5.
Wird
über die Zelle 7 gerechnet, muss nicht um
eine “nicht zu kleine 3-stellige Zahl” gebeten werden, sondern nur um
eine 3-stellige, denn bei der kleinsten
3-stelligen Zahl kann 9 als Schlüsselzahl eingesetzt werden.
(Für
die Zelle 1 verbleibt mindestes 100-6*9
= 37.
Ehe die übrigen
Zellen mit Zahlen versehen werden, muss noch die Zahl für die 2. Partnerzelle
des Duos 7/43 berechnet werden. Die 2. Duozelle ist die Zelle 43, die erste im
letzten, den 7. Block. Die Zahl für Zelle 43 ist Duosumme minus Zahl in Zelle
7.
Die
Zelle 7 ist die letzte im 1, Block, weshalb die restlichen Zahlen des Blockes
absteigend berechnet werden müssen. Die Zahlen für die übrigen Zellen werden,
ausgehend von der Zelle 25, absteigend bis Zelle 8 und aufsteigen bis Zelle 42
berechnet.
Einem
der aufsteigenden Blöcke muss der Rest zugeschlagen werden. Günstig ist der
letzte Block mit der getrennt zu berechnenden Zahl für Zelle 43, die 1. im 7.,
den letzten Block.
Vorteilhaft
ist, dass zwischen den Umwegzellen 7 oder 35 gewählt werden kann. So wird bei
einer Vorgabe größer 400 die Zelle 35 für den Umweg festgelegt, ansonsten die
Zelle7.
2.
Variante 2 - Die Geradlinige
Man
lernt nie aus, auch Mag nicht!
Hatte er
doch die Variante 1 vor allem deshalb entwickelt, weil die Multiplikation einer
3-stelligen Zahl mit 7 angeblich nur schwer durch Kopfrechnen zu lösen sei.
Bei der
Variante 1 hatte Mag die 403 als Vorgabe einer Zahl für eine Zelle gewählt. Er
wollte demonstrieren, dass mit einer Vorgabe 400 eine Berechnung eines 7er
Quadrates noch möglich ist, ohne dass doppelte Zahlen entstehen und eine
zufrieden stellende Verteilung der 49 Zahlen bei einer Schlüsselzahl 9 erfolgt.
Als er
die Vorgabe 403 in die Zelle 35 einsetzte und die magische Summe mit der
Formel Vorgabe * 10 / 2 = 403 * 10 = 4030 / 2 = 2015 berechnete, erkannte er, dass das Ergebnis
auch erreicht werden kann, wenn 4*5 = 20 und 3*5 = 15 zur Zahl 2015
zusammengefügt wird. Das geht auch mit dem Faktor 7. Bei Einsatz der 403 in die
Zelle 25 würde die magische Summe 4*7 =
28 und 3*7 = 21 zusammen 2821 ergeben.
Das
Ganze ist natürlich keine großartige Erkenntnis und allgemein bekannt. Auch
geht das nur, wenn die mittlere Ziffer der 3-stelligen Zahl eine Null ist. Eine
solche Vorgabe wird sehr wahrscheinlich äußerst selten, wenn überhaupt,
genannt. Also was soll das?
Ganz
einfach! Mag hat darin eine leichte Berechnung der magischen Summe bei Einsatz
einer Vorgabe in die Zelle 25 erkannt, die sicherlich auch nichts Neues ist.
Hier die
Erklärung dazu:
Als
Vorgabe wurde 748 genannt, die in eine gewählte Zelle eingesetzt wurde.
Diese
Zelle ist für Mag die Zelle 25 und die magische Summe das 7-fache von 748.
Mag
rechnet: Erste Ziffer 7*7 = 49 und
dritte Ziffer 8*7 = 56
zusammengefügt 4956. Davon wird
die letzte Ziffer abgekoppelt und es verbleibt
495.
Zu
dieser wird das 2-stellige Produkt aus der mittleren Ziffer 4*7 = 28 addiert und man erhält 495+28 = 523, die über das Quadrat
geschrieben wird, jedoch wird noch die abgekoppelte Ziffer 6 als letzte Ziffer
angehängt und die magische Summe ist mit 5236 gefunden.
Diese
Art zu rechnen ist bestimmt nicht schwerer als die mit mehreren 3-stelligen
Zahlen in Variante 1.
Es muss
dabei beachtet werden, dass die Multiplikation der letzten Ziffer mit 7 ein
2-stelliges Ergebnis sein muss. Bei einer letzten Ziffer 0 wird 0*7 = 00 und bei einer 1 wird 1*7 = 07.
Auf eine
bildliche Darstellung eines 7er Quadrates mit der Vorgabe 748 in eine beliebige
Zelle wird verzichtet. Die Regeln dazu wurden bereis mehrfach beschrieben.
Im
Beispiel wäre das: Über das Quadrat wird die magische Summe wie berechnet
von 5236 geschrieben.
Die gewählte Zelle ist die Zelle 25 mit der
Vorgabe 748
Die max. Schlüsselzahl ist 7*4 = 28 >>
gewählt 19
(7 sind die Hunderter der Vorgabe 748. Die 4 ergibt sich aus 100/25, wobei 25 die mittlere Zellenzahl
ist.)
Ausgehend
von der Zelle mit der Vorgabe, werden die auf- und absteigenden Zahlen
nacheinander berechnet und nach den Springerregeln eingesetzt.
6.6.3.
Summenvorgabe
Die
Vorgabe einer magischen Summe und die Bildung eines magischen Quadrates der 7.
Ordnung, mit der vorgegebenen magischen Summe, wurde bereits im Abschnitt 2.
“Zahlenvorgabe” ausführlich beschrieben.
Mag wird
deshalb nur eine kurze Erläuterung als Erinnerung abgeben.
Zum
Ablauf:
Mag lässt
sich eine 4-stellige Zahl nennen, die allerdings größer 2000 sein sollte. Es
genügt also, um eine größere 4-stellige Zahl zu bitten.
Diese
schreibt Mag über das noch leere Quadrat.
Anschließend
trägt er in alle Zellen Zahlen ein, bis das Quadrat fertig ist und er die
Erklärung abgibt:
“Das
Quadrat ist ein magisches, denn alle Reihen haben die gleiche Summe, die der
Vorgabe entsprechen. Dabei ist keine Zahl doppelt.”
Die Jury
wird nach Prüfung diese Aussage bestätigen.
Dazu
ein paar kurze Bemerkungen:
Die
Vorgabe sollte größer 2000 sein?
Geht man
von einer Schlüsselzahl 9 aus, so muss von der Zahl in Zelle 25 die
Schlüsselzahl 25 mal abgezogen werden, um zur Zelle 1 zu gelangen und in dieser
noch eine positive Zahl verbleibt.
Damit
muss die Zahl in Zelle 25 eine Zahl von mindestens 25*9 = 225 enthalten.
Die
magische Summe ist das 7-fache der Zahl in Zelle 25. Das wäre 225*7 = 1575,
auf
Tausender aufgerundet ist das 2000.
Bei
einer Schlüsselzahl 7 ist das genau 1225 und aufgerundet ebenfalls 2000.
In der
Praxis rechnet man, 9 aufgerundet = 10*175, die magische Summe des
Grundquadrates, ergibt 1750, aufgerundet
2000.
Die Zahl
für Zelle 25, die sich in der gewünschten Stelle befindet, erhält man durch
Division der Summenvorgabe durch die Ordnungszahl.
Das ist
bei der kleinstmöglichen Vorgabe von
2001 = 2001/7 = 285, Rest 6.
und bei
einer maximal möglichen Vorgabe von 9999 = 9999/7 = 1428, Rest 3.
Bei
einer so großen Zahl für Zelle 25 sollte bedacht werden, dass bei Verwendung
der Schlüsselzahl 9, die kleinste Zahl 1428-24*9 = 1212 würde und die größte
1428+24*9 = 1644, was nicht gerade günstig wirkt.
In
diesen Fällen sollte eine größere Schlüsselzahl gewählt bzw. berechnet werden.
Da die
Zahl in Zelle 1 nicht Null werden darf, wird die Schlüsselzahl so groß gewählt,
dass das 25-fache der Schlüsselzahl von der Zahl in Zelle 25 abgezogen werden
kann. Die Schlüsselzahl muss gleich oder kleiner sein als der Quotient aus Zahl
in Zelle 25 dividiert durch 25, Da 25 auch 100/4 ist werden einfach die
Hunderter mit 4 multipliziert. Das ist bei der im Beispiel errechneten Zahl
1428 = 1428*4/100 = 14*4 = 56. Als Schlüsselzahl könnte 49, das ist auch 50-1,
gewählt werden. Die mit dieser Schlüsselzahl berechneten Zahlen hätten dann die
Größe von 252 bis 2604, was einer breiten Streuung entspricht.
Ein
Vorteil, den eine größere Schlüsselzahl mit sich bringt, ist, dass das Publikum
die Zahlenbildung nur schwer erkennen kann.
Nach der
Festlegung der Schlüsselzahl kann dann, ausgehend von der Zahl in Zelle 25, die
auf- und absteigenden Zahlen nacheinander berechnet und nach den Springerregeln
eingesetzt werden.
Die
Zahlen eines Blockes müssen zusätzlich um den Rest erhöht werden.
6.6.4.
Mehrfach-Vorgaben * *
Auch die
Mehrfach-Vorgaben können aus den bisherigen Ausführungen abgeleitet werden.
Trotzdem
wird Mag, wegen der vielfältigen Regeln die dabei zur Anwendung kommen,
ausreichende Beschreibungen mit einem Beispiel erläutern.
Wegen
der Schwierigkeiten, die insbesondere in den etwas komplizierten Berechnungen bestehen, wurden diesen
Rechenexperimenten zwei Sterne zuerkannt.
Der
Ablauf
Als
Beispiel hat Mag eine 3-fach-Vorgabe gewählt, wobei die magische Summe und 2
Zellenzahlen vorgegeben werden.
Mag
bittet einen Zuschauer um Nennung einer mittleren 4-stelligen Zahl, die er über
das noch leere Quadrat der 7. Ordnung schreibt. (Im
Beispiel 4371)
Danach
bittet er um eine 3-stellige Zahl kleiner 200, die er in eine Zelle einsetzt.
(Im Beispiel 175)
Ein 3.
Zuschauer wird um eine 2-stellige Zahl gebeten, die er ebenfalls in eine Zelle
des Quadrates einträgt. (Im Beispiel 64)
Diese Anfangssituation zeigt das
Quadrat 1)
Im Anschluss trägt Mag in die noch leeren Zellen Zahlen ein, bis
alle Zellen eine enthalten. Das Endergebnis ist das Quadrat 2)

Das fertige Quadrat ist magisch. (und auch pandiagonal)
Die Summen aller Zeilen. Spalten und Diagonalen, auch der
gebrochenen, entsprechen der vorgegebenen magischen Summe von 4351.
Die Zahlen sind gut gestreut. In den einzelnen Hunderter
Zahlenreihen sind jeweils mindestens 2 vorhanden.
Die
Lösung
Grundlage
ist das Heptaquadrat, bei dem Zeilen und Spalten so versetzt wurden, dass die
mittlere Zelle 25 in der Mitte eingeordnet ist. Das ist nicht zwingend, jedoch
vorteilhaft bei der Bestimmung der anderen Zellen und sollte auch nicht
verändert werden, z. B. durch Vorgabe der Zelle mit der begonnen werden soll.
Die
Zelle 1 befindet sich unter der Zelle 25 und ist die 1. im 1. Block. Die 1.
Zahl im nächsten, den 2. Block, ist die 8. Die Zelle 8 befindet sich 2 Zellen
nach links und 1 nach unten. Dieser Sprung ist ein Linkssprung, mit dem
auch die anderen 1. Zellen in den Blöcken gefunden werden. So findet man die
Zelle 15, die 1. Zelle des 3. Blockes, durch einen Linkssprung von der Zelle 8
aus. Mit weiteren Linkssprüngen gelangt man zu den 1. Zellen der weiteren
Blöcke, das sind die Zellen 22, 29, 35 und 43. Diese werden aber nicht für den
Einsatz von Vorgaben genutzt. Die Zelle 22 gehört zum 4. Block mit der Zelle
25, die frei bleiben muss, da diese aus der Summenvorgabe berechnet wird. Die
anderen größeren Zellenzahlen sind die zweiten Duozahlen der Zellen 1, 8 und 15
und dürfen deshalb auch nicht mit einer Vorgabe belastet werden. Die zweiten
Duozahlen sind leicht zu finden. Sie befinden sich symmetrisch zur mittleren,
der Zelle 25. (Siehe Zellen mit gleicher Schattierung)

Mit diesen Kenntnissen ausgerüstet, kann die Berechnung aller
übrigen Zahlen erfolgen.

Zuvor
noch eine Erklärung. Die Zelle 1 sollte nicht mit einer Vorgabe belastet
werden. Sie wird auf 0 gesetzt. Das hat den Vorteil, dass die Zahl in Zelle 49
ohne Abzug das Doppelte der Zahl in Zelle 25 wird. In die Zelle 1 wird der Rest
eingesetzt und auch eine Reduzierung der Zahl in Zelle 25, um mit dieser besser
rechnen zu können. Auf letzteres kann verzichtet werden, aber auch nur, wenn
ein Rest entsteht, denn sonst würde eine Null in Zelle 1 stehen.
Was bei
den Manipulationen für Zelle 1 zu beachten ist, wird im weiteren Text
beschrieben.
Als
erstes muss die Zahl für Zelle 25 berechnet werden. Das ist
4371/7= 624, Rest 3. In die Zelle
25 wird jedoch nur 620 eingesetzt. Damit sollen die folgenden Berechnungen
etwas erleichtert werden.
In die
Zelle 1 wird das 7-fache der abgezogenen 4, das ist 4*7=28, + Rest 3 = 31
geschrieben. Da alle Zahlen aus der Zahl in Zelle 25 abgeleitet werden, werden
auch alle Zahlen um 4 reduziert. Das bedeutet dass die Summen aller Reihen um
7*4 = 28 kleiner werden als die vorgegebene magische Summe. Um diese
Reduzierung auszugleichen wird das 7-fache der Reduzierung, das ist 7*4=28, mit
in die Zelle 1 eingesetzt.
Ist die
letzte Ziffer der mittleren Zahl eine 0 und auch kein Rest vorhanden, was sehr
unwahrscheinlich ist, muss eben 10 von dieser abgezogen werden und in die Zelle
1 wird 7*10=70 eingesetzt.
Es folgt
die Berechnung der Zahl für Zelle 49. Alle Duosummen sind 620*2=1240 groß, auch
die für das Duopaar 1/49. Da die Zelle 1 mit 0 belegt wurde, muss in die Zelle
49 die ungekürzte Duosumme mit 1240 eingetragen werden.
Als
letztes werden die zweiten Duozahlen der Vorgaben berechnet. Das ist stets die
Duosumme abzüglich der Vorgaben, somit 1240-175 = 1065 und 1240-64 = 1176.
Den
erreichten Zwischenstand zeigt das Quadrat 3.
Mag hat
als Schlüsselzahl 49 ermittelt. (Näheres in der Nachbetrachtung)
Nach
erfolgter Überprüfung mit dem Ergebnis, dass die Differenzen zwischen den
Vorgaben 175 und 64, sowie der berechneten Zahl 31 in Zelle 1, nicht durch die
Schlüsselzahl 49 teilbar sind, können zum Abschluss die übrigen Zahlen
berechnet und in die noch leeren Zellen eingesetzt werden.
Die
kleinen Zahlen 31, 64 und 175 sind erste Zahlen ihrer Blöcke. Die weiteren
Zahlen werden als aufsteigende Zahlenreihe mit +49 von Zahl zu Zahl berechnet.
(49
ist auch 50-1.)
Die
großen Zahlen 1176, 1065 und 1240 sind die letzten Zahlen in ihren Blöcken.
Deshalb werden hier die Zahlen absteigend mit -49 von Zahl zu Zahl gebildet.
Das so
fertig gestellte Quadrat ist das am Anfang gezeigte Quadrat 2.
Eine
Nachbetrachtung
Die
maximal möglichen Vorgaben können nach der Formel
x
= (O+1)/2+1
berechnet
werden. Das sind beim 7er Quadrat x = (7-1)/2+1 = 4 und beim 5er Quadrat x = (5-1)/2+1 = 3. Das ergibt sich aus der
Tatsache, dass für jede Zellenzahl als Duozahl eine Zahl als Partnerzahl
berechnet werden muss, die
ebenfalls
einem Block angehört. Somit bindet jede Zahlenvorgabe 2 Blöcke. Lediglich der
mittlere Block benötigt keine Duopartnerzahl.
Die
magische Summe kann nur vorgegeben werden, wenn die mittlere Zelle keine
Vorgabe enthält und umgekehrt.
Günstiger
ist es, die Anzahl der Vorgaben auf 1 weniger zu begrenzen, beim 7er Quadrat
bleiben dann noch 3 Vorgaben. Dadurch kann die Zelle 1 frei bleiben und für die
Aufnahme des Restes und anderer Manipulationswerte genutzt werden.
Auf die
Vorgabe einer Zelle, in die eine Vorgabe einzugeben ist, sollte verzichtet
werden, da eine solche nur für eine der
Zellenzahlen möglich ist und die Übersichtlichkeit, und damit eine
zügige Abarbeitung, nennenswert einschränken würde.
Für die
Berechnung der Schlüsselzahl kann nur schwer eine genaue Lösung gefunden
werden. Ein Überdecken der einzelnen Zahlenreihen ist immer möglich. Um sie zu
vermindern sollte eine Zahl eingesetzt werden, die gleich oder kleiner 1/25-tel
der kleinsten berechneten Duozahlen ist. Diese befindet sich im oberen
Zahlenbereich des Quadrates und von ihr kann deshalb auch 1/25-tel abgezogen
werden, ohne dass negative Zahlen entstehen.
Da die
Betrachtungen zu den Begrenzungen der Vorgaben mit der Schlüsselzahl 9
erfolgte, kann diese natürlich auch eingesetzt werden. Allerdings ist dann die
Streuung der Zahlen nicht optimal.
Das
Quadrat 4) wurde mit der Schlüsselzahl 9 berechnet. Es ist nur bedingt
vorzeigbar. Es fehlen 3-, 4-, 7-, 8- und 9-hunderter Zahlen. Auch erkennen die
Zuschauer das ständige Zu- oder Abrechnen von 9 leichter als bei einer größeren
Schlüsselzahl.

Mag
berechnete aus der Zahl in Zelle 49 mit 12,4*4=49 eine mögliche Schlüsselzahl.
Mit dieser berechnete er die Zahlen im Quadrat 2, das anfangs als fertiges
Quadrat gezeigt wurde. Doppelte Zahlen konnten nicht auftreten, da die
Differenzen zwischen den Zahlen in den Zellen 1, 8 und 15 nicht durch 49
teilbar sind. Dies Differenzen sind 175-31=144, 175-64=111 und 64-31=33.
Bei der Schlüsselzahl 9 war die Differenz 144 durch 9 teilbar, was
an der Quersumme von 9 leicht erkannt wird. Da die Differenz 144 jedoch größer
7*9 = 63 ist, können doppelte Zahlen ausgeschlossen werden.
6.6.5.
Einfach Clever * * (ein Experiment der
“Hohe Schule”)
Eine
Vorbemerkung
Die
Routine zu “Einfach Clever” hatte Mag als erstes für ein Quadrat der 7. Ordnung
erarbeitet und später bei den Quadraten der 4. und 5. Ordnung angewendet.
Deshalb sind die folgenden Ausführungen sehr umfassend.
Beim 5er
Quadrat war eine gekürzte Beschreibung mit Bezugnahme auf das 7er Quadrat nicht
sinnvoll, da die Abhandlungen zu den 7er Quadraten erst später erfolgen.
Mag hat
auf eine Überarbeitung der Beschreibungen zum 7er Quadrat mit Bezugnahme auf
das 5er aus Zeitgründen verzichtet.
Er
bittet um Verständnis, wenn vieles, dass aus den Erläuterungen zum 5er Quadrat
bereits bekannt ist, wiederholt wird.
Denken
Sie einfach daran, dass die Wiederholung die Mutter der Weisheit ist.
Einfach
Clever mit einem
Quadrat der 7. Ordnung
In der
hohen Schule des Hexen 1x1 werden die zu bildenden Quadrate durch zeilenweise
Eintragung der Zahlen erstellt. Das ist nicht so ohne weiteres machbar,
denn das Erlernen der Zahlenfolge in
einem Quadrat der 7. Ordnung ist kaum zu schaffen, zumal eine derartige
Vorführung nur selten möglich ist. Es galt folglich Lösungen zu finden, die
diesen Weg nicht erforderlich machen, eine Lösung die man sich kurzfristig ins
Gedächtnis rufen kann und die auf Logik aufbaut.
Um eine
einfache, leicht zu realisierende Lösung zu finden, hat Mag die Variante
“Einfach Clever” gestaltet. Sie ist einfach und ohne Schwierigkeiten machbar.
Sie hat allerdings einen kleinen Schönheitsfehler. Es kann dabei zu doppelten
Zahlen kommen, was normalerweise nicht sein soll. Deshalb ist diese Variante
auch mehr für Laien und weniger für den Profi geeignet.
Allerdings
ist die Möglichkeit doppelter Zahlen sehr gering. Die Wahrscheinlichkeit kann
bei 2-stelligen Vorgaben mit rd. 1 zu 20 und bei 3-stelligen Vorgaben mit nur
noch 1 zu 100 eingeschätzt werden. Maximal können nur 6 Zahlen doppelt sein.
Nach
Fertigstellung des Quadrates sollte deshalb die Aussage: ”... und keine Zahl
ist doppelt” unterlassen werden.
Sollte
ein Zuschauer eventuell auf doppelte Zahlen aufmerksam machen, so erklären Sie
einfach, dass dies durch die Vorgabe, die Sie ja nicht gemacht haben, begründet
ist und übrigens das Quadrat 49 Zellen hat und nur 90 2-stellige Zahlen
verfügbar sind. Bei diesem Gedränge können doppelte Zahlen nicht ganz
ausgeschlossen werden. Deshalb mussten Sie z. T. auch auf 3-stellige Zahlen
ausweichen.
Eine
Zahlenvorgabe
Auf der
Tafel ist ein 7*7 = 49-zelliges Quadrat aufgezeichnet.
.Mag bittet einen Zuschauer um Nennung
einer 2-stellige Zahl: Dieser nennt die Zahl 73, die Mag in die erste Zelle des
Quadrates einschreibt. Sofort schreibt er über das Quadrat die Zahl 472. (linkes Quadrate)

Anschließend
füllt er zeilenweise alle Zellen des Quadrates mit Zahlen aus, wozu er
keine 5
Minuten benötigte. Das
fertige Quadrat ist
magisch, mit der magischen Summe von 472, die er vorher
über das Quadrat geschrieben hat. (rechtes Quadrat)
Die
Lösung
Eine
kurze Abhandlung was Mag wirklich macht:
Nach der
Eintragung der Vorgabe 73 in die Zelle 1, addiert Mag zur Vorgabe die
Primärzahl 399, das ist auch 400-1 und erhält so die magische Summe von 472,
die er über das Quadrat schreibt. Die Primärzahl muss sich Mag merken, sie kann
aber auch leicht berechnet werden. Anschließend schreibt er in die folgenden 6
Zellen die Zahlen 38, 76, 114, 19, 57 und 95. Diese Zahlen muss Mag sich nicht
merken, denn sie sind ganz leicht zu berechnen. Diese 6 Zahlen bezeichnet Mag
als Flexzahlen. (Diese sind flexibel)
(Sie
ergeben sich aus 2*9+2*10=38, oder 4*9+4*10=76 bis zur letzten Zahl in Zeile 1
mit 5*9+5*10=95 - warum, wird in der detaillierten Beschreibung erläutert.)
Damit
ist die 1. Zeile fertig. Die Summe aller 7 Zahlen ergibt die magische Summe von
472, die Mag vorher über das Quadrat geschrieben hat.
Nun
folgt die 2. Zeile, beginnend mit der 1. Zelle in dieser. Dazu geht Mag 1 Zelle
nach oben und 2 nach rechts. Dort ist die Zahl 76, von der er 9 abzieht und das
Ergebnis 67 in die 1. Zelle der 2. Zeile einschreibt. Dann folgt die nächste
Zelle. Auch hier 1 nach oben und 2 nach rechts und von der 114 wird 9 abgezogen
was 105 ergibt, die er einsetzt. (9 ist die festgelegte Schlüsselzahl). So
werden die Zahlen für alle weiteren Zellen berechnet und eingetragen.
Lediglich
von der jeweils 1. Zahl im Block darf keine weitere 9 abgezogen werden, Hier
muss 54 (6*9) zugezählt werden. Das ist bei der vorletzten Zelle in Zeile 2 der
Fall. 1 nach oben, 2 nach rechts und man
kommt auf die Zelle mit der Vorgabe und das ist ja die 1. Zahl im 1.Block. Von
dieser darf nicht mehr die 9 abgezogen werden, sondern diese muss um 54 erhöht
werden und die Zahl für die vorletzte Zelle in der 2. Zeile ist 73+54=127. Dies
trifft auch auf die anderen 1. Zahlen der Blöcke zu. Diese erkennt Mag an der 0
als letzte Ziffer. Das ist z. B. in der 3. Zelle der 2. Zeile mit der Zahl 10
der Fall, weshalb in die 1. Zelle der 3. Zeile nicht 10-9=1, sondern 10+54=64
einzusetzen ist.
Das
fertige Quadrat ist pandiagonal mit der magischen Summe von 472 in jeder
Spalte, Zeile und Diagonalen.
Auf
weitere, aber geringfügige Probleme wird später eingegangen.
Mag hat
diese Handlungen der detaillierten Beschreibung vorangestellt, um zu zeigen,
dass es sich um eine wirklich sehr leichte Lösung handelt. die ohne weiteres
beherrscht werden kann und damit für Anfänger bestens geeignet ist.
Doch
nun zu den Details der Lösung
Die
Grundlage für dieses Experiment sind einmal das Heptaquadrat, ein Quadrat der
7. Ordnung und zum anderen ein alternatives Heptaquadrat. Das alternative
Quadrat entstand durch wenden des
Haptaquadrates um die waagerechte Achse und versetzen der unterste Zeile nach
oben.

Das
alternative Heptaquadrat ist ebenfalls ein Springerquadrat, wobei die Sprünge
innerhalb eines Blockes 2 nach rechts und 1 nach oben sind. Der Übergang von
Block zu Block ist 2 nach oben. Daraus ergibt sich die Situation, dass die
vorangegangene Zahl, die ja um 1 größer ist, in der Regel durch 1 Zelle nach
oben und 2 Zellen nach rechts zu finden
ist.
Damit
ist die Berechnung der 2. bis 7. Zeile erklärt.
Die
wichtigen Flexzahlen und die Primärzahl sind noch zu erklären.
Dazu ist
die grün schattierte Tabelle zu beachten.
Die
erste Zeile der Tabelle (a) enthält die Zellenzahlen der 1. Zeile des
Heptaquadrates. Analysiert man diese Zahlen, so ist die Zahl 38 die 3. Zahl des
6 Blockes, die 26 die 5. des 4. Blockes usw. Diese Angaben für alle 6 Zahlen
(38, 26, 134, 44, 32 und 20 sind in Zeile 2 (b)
dargestellt. Die 3. Zahl im Block ist um 2 größer als die 1. Zahl des Blockes.
Die 5. um 4 größer usw. Diese Zahlen nennt Mag Multizahlen (c), denn sie werden
mit der Schlüsselzahl (d), im Beispiel die 9, multipliziert und man erhält so
die Werte die dem Wert der 1. Zahl im Block zugeschlagen werden müssen. Diese
Werte sind in der 5. Zeile (e) zu finden. Nun müssen noch die Werte für die 1.
Zahlen der Blöcke gefunden, bzw. bestimmt werden. Hier geht Mag den einfachsten
Weg, indem er die zugehörigen Multizahlen mit den Faktor 10 multipliziert.
Diese Werte sind in Zeile 7 (g) enthalten. Durch die Multiplikation mit 10
haben alle Zahlen als letzte Ziffer eine Null und können dadurch wie vorn
beschrieben leicht erkannt werden. Werden die Zahlen der 5. und 7. Zeile
addiert, so erhält man die Flexzahlen (h), die in das zu berechnende Quadrat
übernommen werden.
Die
einfache Berechnung der Flexzahlen kann schnell erfolgen, weshalb diese nicht
gemerkt werden müssen. Allerdings müssen die Multizahlen erlernt sein, was
ziemlich leicht ist. Denn zuerst kommen die geraden Zahlen 2, 4 und 6 in
aufsteigender Reihe und anschließend ebenfalls aufsteigend die ungeraden Zahlen
1, 3 und 5.
Die sehr
kleine Pause die bei der jeweiligen Berechnung entsteht ist gewollt, weil sie
so dem Zeitaufwand zur Berechnungen der übrigen Zellenzahlen entspricht.
Die
Addition der 6 Flexzahlen ergibt die Summe von 399, was auch 400-1 ist. Diese
Zahl ist die Primärzahl mit deren Hilfe die magische Summe berechnet wird.
Sollten
in der Berechnung noch Unklarheiten bestehen, empfiehlt Mag den Abschnitt “Eine
kurze Abhandlung was Mag wirklich macht” nochmals auszuwerten.
Leider
ist diese einfache Lösung nicht ganz ohne Probleme.
Eines
ist die Möglichkeit, dass doppelte Zahlen vorkommen können, was nur durch eine
ungünstige Vorgabe entstehen kann und eine Verhinderung fast unmöglich ist, da
zur Prüfung umfangreiche Berechnungen notwendig sind.
Schnell
geprüft werden kann aber, ob die Vorgabe gleich einer Flexzahl ist, was zu
doppelten Zahlen bereits in der 1. Zeile führen würde. Das betrifft allerdings
nur Vorgaben mit den Endziffern 4 bis 9 Hier wird einfach die letzte Ziffer der
Vorgabe von 10 abgezogen und der ermittelte Wert wie eine Multizahl zur
Berechnung einer gedachten Flexzahl genutzt. Ist dieser errechnete Wert gleich
der Vorgabe, so ist die Vorgabe gleich einer der 6 Flexzahlen, das heißt, eine
der von Mag eingesetzten Flexzahl entspricht der Vorgabe.
Als
Beispiel die Prüfung der Vorgabe 76: 10-6=4 >> 4*9+4*10=76. Damit ist die
errechnete Flexzahl gleich der Vorgabe und entspricht der 2. Flexzahl in der
Tabelle.
In
diesem Fall sollte auf die Schlüsselzahl 7 ausgewichen werden.
Dazu
finden Sie die erforderlichen Parameter in der nachfolgenden gekürzten Tabelle.
Hier
sind die Flexzahlen gleich 44, 78, 112, 27, 61 und 95.
Die
Primärzahl ist 417 = 400+17.
Die
Differenzen zwischen den Zahlen innerhalb eines Blockes ist 7.
Bei
Erreichen der Zahlen mit Endziffer 0 wird nicht 7 abgezogen, sondern 6*7=42
zugeschlagen. (Dieser Wert ist bei der Schlüsselzahl 9 = 6*9=54.)

Abweichend
zur Tabelle zur Schlüsselzahl 9 ist die zusätzliche Erhöhung der Zahlen für die
ersten Zellen mit 10. Dadurch konnte die Primärzahl mit 417 erreicht werden,
die sonst 357 betragen hätte.
Ein
weiteres Problem ist die Erhöhung bei Erreichung der 1. Zahl des Blockes, was
durch eine Null erkennbar ist. Hier wird nicht 9 oder 7 abgezogen, sondern 54
oder 42 zugezählt. Es kann passieren, dass im 1. Block, der mit der Vorgabe
beginnt, ein Zwischenergebnis mit einer Endziffer Null vorkommt, der natürlich
nicht um 54 bzw. 42 erhöht werden darf. Das ist bei der Schlüsselzahl 9 u. a.
bei einer Vorgabe mit den Endziffern 2, 3, 4, 5 und 6 möglich. Ein Beispiel ist
im anfangs berechneten Quadrat mit der
Vorgabe von 73 vorhanden. Hier befindet sich in der letzten Zelle der 5. Zeile
die Zahl 100. Um Irrtümer auszuschließen hat Mag die Zahlen des 1. Blockes, die
mit der Vorgabe beginnen, durch einen Punkt kenntlich gemacht. Das kann auch
durch eine weniger auffallende Kennzeichnung erfolgen, welche, bleibt Ihnen
überlassen.
Eine
weitere Reduzierung möglicher Doppelzahlen auf etwa 1% ist die Vergrößerung der
1. Zahlen der Blöcke, z. B. durch Multiplikation der Multizahlen mit den Faktor 100.
Nachfolgend
sind dazu die Tabellen mit den Parametern für die Schlüsselzahlen 9 und 7
abgebildet. Auch hier sind bei der Schlüsselzahl 7 die 1. Zahlen der Blöcke
zusätzlich um 10 erhöht.


Zur
Anwendung dieser Flexzahlen und Primärzahlen ist keine weitere Erklärung
notwendig.
Als
Beispiel hat Mag ein Quadrat der 7.Ordnung nach der letzten Tabelle mit einer
3-stelligen Vorgabe von 367 gebildet. Die Schlüsselzahl ist 7. Die magische
Summe wurde mit 367+2300+7= 2674 ermittelt.
Das
Quadrat ist magisch mit der magischen Summe 2674 und auch pandiagonal.
Keine
Zahl ist wegen der viel geringeren Wahrscheinlichkeit doppelt.
Vorgabe
der magischen Summe *
Nach
dieser Methode ist auch die Erstellung eines magischen Quadrates bei Vorgabe
der magischen Summe möglich. In diesem Fall erfolgt die Berechnung im
umgekehrten Sinn, d. h. von der Vorgabe wird die Primärzahl abgezogen und man
erhält die Zahl für die Zelle 1. Die weiteren Berechnungen erfolgen dann wie
bisher bei Vorgabe einer Zahl für Zelle 1 beschrieben.
Allerdings
ist die Bildung eines magischen Quadrates bei Vorgabe der magischen Summe
schwerer zu lösen als dies bei der Vorgabe einer Zahl für Zelle 1 ist. Mag wird
anhand eines Beispiels das zusätzliche Problem sichtbar machen.
Er hat
aber auch Wege gefunden, um dieses Problem zu beherrschen. Diese Lösungen sind
jedoch schwerer zu realisieren, weshalb Mag den Rat gibt, auf die Lösung
entsprechend dem “Kleinen Hexen 1x1”, oder dem “Königsquadrat“
auszuweichen.
Das gilt besonders für 4-stellige Vorgaben die mit einer Schlüsselzahl von nur
9 oder 7 nicht erstellt werden sollten, da die Streuung der Zahlen völlig
unbefriedigend ist.
3-stellige
Vorgaben sollten möglichst auf die Schlüsselzahl 9 beschränkt werden.
Nun ein
Beispiel.
3-stellige
Vorgaben
Mag hat
um eine 3-stellige Vorgabe aus dem oberen Bereich, größer 500, gebeten.
(Aus
dem oberen Bereich deshalb, da nach Abzug der Primärzahl von 399 eine positive
Zahl für Zelle 1 übrig bleiben muss!)
Nachfolgend
ein Beispiel mit der Vorgabe der 3-stelligen magischen Summe von 978.
Die
Berechnung erfolgt mit der Schlüsselzahl 9 bei der die Primärzahl 399 ist.
Mag hat
von 978 erst 400 abgezogen und dann um 1 erhöht, das ist eine Reduzierung um
399 was der Primärzahl entspricht und damit 978-400=578+1=579 erhalten, die in die Zelle 1 eingesetzt
wurde.
Alle
weiteren Schritte erfolgen in der bekannten Weise.

Auch
hier wurden alle Zahlen des 1. Blockes mit einem Punkt versehen.
Das
entstandene Quadrat ist magisch mit der magischen Summe von 978, was der
Vorgabe entspricht. Es ist auch pandiagonal.
Allerdings
gibt es hier neben den bereits genannten
Problemen ein weiteres, das mit der Vorgabe von 978 kenntlich gemacht wird.
Es ist
auffallend, dass neben den vorwiegend nur 2-stelligen Zahlen 3-stellige Zahlen,
größer 500 im Quadrat vorhanden sind, was durch die hohe Vorgabe bedingt ist.
Um diese
Zahlen zu reduzieren, müssen die übrigen Zahlen logischerweise vergrößert
werden. Das ist möglich durch Erhöhung des Faktors der ja durch Multiplikation
mit der Multizahl zu einer größeren ersten Zahl im Block und damit auch aller
anderen Zahlen des Blockes führt.
Die
Erhöhung erfolgt dabei in 10er Schritten, jedoch nur bei den Multizahlen 2 bis
6. also nicht für die Multizahl 1. Der Grund ist, dass die Multizahlen von 2
bis 6 in ihrer Summe 20 ergeben. Wird 10 mit 20 multipliziert, erhält man 200
und damit eine Zahl, mit der nicht nur einfacher gerechnet werden kann, sondern
auch eine Null als wichtiges Erkennungsmerkmal als Endziffer hat.
Nach
diesen Regeln wird als Beispiel eine Neuberechnung mit der Vorgabe 978
erstellt.
Geht man
davon aus, dass eine Vorgabe größer 500 gefordert wird, reicht die bisherige
Berechnung der Flexzahlen aus, um Vorgaben bis 700 zu berechnen. Wird
die
Vorgabe jedoch größer, müssen die Flexzahlen entsprechend erhöht werden. Die
nächste Stufe wäre dann größer 700 und die übernächste größer 900.

Die
Vorgabe mit 978 ist rd. um 400 größer als 500, der geforderten Mindestgröße. (Es
wird einfacher nur mit den Hunderten gerechnet!)
4/2 = 2,
folglich sind die Faktoren (außer für die Multizahl 1) um 2*10=20 auf 30 zu
erhöhen.
Die
Veränderungen der Flexzahlen und der Primärzahl sind in der Tabelle ersichtlich.
Das mit
diesen Werten neu berechnete Quadrat sieht viel gefälliger aus, denn die
Differenzen zwischen den Zahlen sind jetzt ausgeglichener.
Wie nach
der Regel zu erwarten war, sind keine doppelten Zahlen vorhanden.

In der
gleichen Art und Weise können die Quadrate mit der Schlüsselzahl 7 erstellt
werden. Beachten Sie dazu die Tabelle.
Einige
Änderungen sind vorhanden. So wurde wie bei Schlüsselzahl 9 nicht nur die
Erhöhung des Faktors für Multizahl 1 weggelassen, sondern auch der Zuschlag von
10. Dadurch konnte eine weitere Verbesserung der Primärzahl erreicht werden,
was für die Berechnung günstiger ist. So wurde die Primärzahl 607 und nicht 617
groß.
Bei
einem Zusatzfaktor von 0 in allen Spalten wird die Primärzahl 417 groß, das ist
eine um ~200 kleinere Zahl.

Auch
hier eine Quadratbildung mit der Vorgabe von 792 als Beispiel.

Auch
dieses Quadrat hat keine doppelten Zahlen.
4-stellige
Vorgaben der magischen Summe
Auch
wenn Mag die Bildung magischer Quadrate, insbesondere mit 4-stelligen Vorgaben
der magischen Summe, nicht als sinnvoll erklärt hat, so geht er jetzt darauf
ein um so auf die schwierigere Lösung als bisher beschrieben aufmerksam machen
zu machen, was besonders für Anfänger gilt.
Grundsätzlich
scheidet eine Schlüsselzahl von 9 aus. Das würde zu Zahlen führen die nur
kleine Differenzen aufweisen und die 7 Zahlen jedes Blockes, die auch Tausender
Zahlen sein können, würden mit einer Differenz von nur 9 annähernd gleich sein.
Um eine günstige Verteilung der Zahlen zu erreichen ist eine größere
Schlüsselzahl notwendig. Mag empfiehlt eine Schlüsselzahl von 109.
Es soll
ein Quadrat mit der magischen Summe von 9013 gebildet werden.
In der
nachfolgenden Tabelle ist die Bildung der dafür benötigten Werte aufgezeigt.
Sie gleicht den Tabellen für 3-stellige Vorgaben, wobei die Faktoren 100 groß
sind. Auch die Zahlen in der 4. Zeile sind durch den Einsatz der Schlüsselzahl
109 größer.

Bei der
Grundvariante mit einem Zusatzfaktor 0, würde die Primärzahl 4389 groß sein.
Das bedeutet, dass um eine Vorgabe
>5000 gebeten werden muss. Mit der Grundvariante können Vorgaben bis
7000 berechnet werden. Für größere Vorgaben, wie im Beispiel müssen die
Faktoren für die Multizahlen um weitere 100 auf 200 erhöht werden.
Mit den
berechneten Fexzahlen und der Primärzahl kann das Quadrat gebildet werden.
Zur
Erinnerung: Die Zahl für Zelle 1 wurde berechnet mit 9013-6400+11=2624.
Die Zahlen für die anderen Zellen wurden
berechnet, indem von der Zahl in 1 nach oben und 2 nach
rechts 109 abgezogen wurde.
Ausnahmen sind Zahlen, deren letzte Ziffer
eine 0 ist und kein Kennzeichen (.) hat. Hier musste
6*109=654 zugeschlagen werden.
Ebenfalls um 654 muss die Zahl aus Zelle 1
erhöht werden. Die Zelle in die dieser erhöhte Wert eingesetzt
werden muss, ist 2 nach links und 1 nach unten.

Das
Quadrat ist magisch und pandiagonal mit der Vorgabe 9013 als magische Summe.
Die
Zahlen sind breit gestreut. Es sind 19 Zahlen unter 1000, 23-mal 1000er, 4-mal
2000er und 3 mal 3000er.
Eine
noch bessere Strukturierung kann erreicht werden, wenn die Zusatzfaktoren mit
50 festgelegt werden. Denn 50*20=1000. Mag wird aber nicht weiter darauf
eingehen, da er dies als nicht notwendig betrachtet und die Berechnungen
zusätzlich erschwert.
Auffallend
sind die Zahlen mit 2 und sogar 4 Nullen als letzte Ziffern. In jeder Zeile ist
eine davon vorhanden. Das kann, wenn gewünscht, geändert werden. Dazu ist die
zu berechnende Zahl für die Zelle 1 um ein durch 6 teilbare Zahl zu kürzen und
dafür die Flexzahl um 1/6 der Kürzung zu erhöhen. Vorteilhaft wäre die 30, um
die die Zahl für Zelle 1 gekürzt wird und zum Ausgleich die Flexzahlen um 5
erhöht werden. Die erste Zeile würde dann der Abbildung entsprechen.
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Alle
Hunderten Zahlen würden eine 5 als letzte Ziffer haben. Das führt allerdings
auch dazu, dass die ersten Zahlen der Blöcke, die um das 6-fache der
Schlüsselzahl erhöht werden müssen, mit einer 5 als Kennzeichen enden.
Die
Frage ist berechtigt, ob sich der zusätzliche Aufwand wirklich lohnt. Das muss
jeder für sich entscheiden.
Bestimmung
der Zelle mit der begonnen werden soll
Mag hat
mehrfach betont, dass die erstellten Quadrate pandiagonal sind. Das bedeutet,
dass die Zelle 1 an jeder Stelle des Quadrates eingeordnet werden kann. Das
nutzt Mag dazu, dass er von den Zuschauern bestimmen lässt, mit welcher Zelle
begonnen werden soll. Es ist egal welche Zelle bestimmt wird, für Mag ist es
die Zelle 1, in die er die Vorgabe oder Differenz zur Vorgabe bei magischen
Summen, einsetzt. Im Anschluss werden die Flexzahlen eingetragen. Wird der
rechte Rand erreicht, geht es links weiter. Wichtig ist dabei, dass auch die
Zelle 1 mit dem Kennzeichen (.) versehen wird. Auch eine Einrahmung als
Bestätigung der Zelle 1 ist denkbar. Dann geht es weiter mit der 3. Zeile in
die von links nach rechts die Zahlen
eingesetzt werden. Bei der Ausfüllung der obersten Zeile wird auf die
unterste Bezug genommen.
Das
zuletzt gebildete Quadrat mit der Vorgabe der magischen Summe von 9013 würde
dann wie folgt Gestalt annehmen, wenn der Zuschauer die 3. Zelle in der 2,
Zeile als Anfang bestimmt. Mag Hat diese Zelle nochmals umrahmt.

Mit
diesem Quadrat schließt Mag seine Ausführungen zu “Cleveres für Anfänger” ab.
Eine
Nachbetrachtung
Die
letzten Ausführungen zu Quadraten mit 4-stelligen Vorgaben sind als eine
erweiterte Betrachtung der Grundvariante zu bewerten. Sie dürften für
Vorführungen in Programmen als Rechenkünstler ungeeignet sein.
Die
mehrfach und oft auch uneinheitlich vorgenommenen Änderungen, können zu einem
Verlust der Übersicht führen.
Es wird
auf die Ergänzungsvarianten 1 bis 4, die im 5er Quadrat “Einfach Clever”
enthalten sind, verwiesen. Sie entstanden nach den Erläuterungen zum 7er
Quadrat und sind deshalb nicht vollständig in dieser enthalten.
Dort
wird beschrieben, wie gesichert wird, dass keine doppelten Zahlen auftreten,
wie bei Wiederholungen zu verfahren ist und dass die Zuschauer bestimmen
können, mit welcher Zelle zu beginnen ist, denn das alternative Heptaquadrat
ist ein pandiagonales. (Letzteres wurde im 7er Quadrat beschrieben.)
In der
weiteren Folge wird er das “Königsquadrat” vorgestellt, dass nicht nur eine
höhere Qualität hat, sondern auch schwieriger in der Anwendung ist, weshalb es
auch 2 Sterne erhalten hat.
6.6.6. Das 7er
Königsquadrat * * (Ein
Experiment der hohen Schule)
Im
Abschnitt “Hexen 1x1 mit Quadraten der 5. Ordnung” hat Mag das Königsquadrat
ausführlich beschrieben. Deshalb wird zum 7er Königsquadrat nur auf
Nennenswerte eingegangen und auf Beispiele verzichtet.
Das 7er
Königsquadrat hat Mag mit den Parametern des 5er Königsquadrates gebildet.
Diese
sind:
Abstand
zwischen den Zahlen innerhalb der Blöcke ist 3 Zellen nach rechts und 1 nach
unten. Der Übergang von Block zu Block
ist 1 nach rechts.
Das so
entstandene Königsquadrat ist magisch und pandiagonal. Die magische Summe ist
175. Die mittlere Zelle ist die Zelle 25. Die magische Summe ist das 7-fache
der mittleren Zahl 25.


Da das Königsquadrat ein pandiagonales ist kann auch die Zelle 25
als 1. der 1. Zeile eingeordnet werden. Das so entstandene rechte Quadrat wurde
ebenfalls zwecks einer Analyse gesperrt dargestellt. Die Analyse dieses Quadrates ergab, dass
dieses nach ähnlichen Regeln wie das 5er Königsquadrat aufgebaut ist.
Diese
sind:
In der
Zeile ist die folgende Zellenzahl um 8 größer. Außer bei Zellenzahlen, die
durch 7 teilbar sind (7, 14, 21,
28,..... 42, 49). Hier ist die folgende Zellenzahl nur um 1 größer.
Die
erste Zellenzahl der folgenden Zeile ist um 15 kleiner als die letzte
Zellenzahl der vorhergehenden Zeile. Außer bei Zellenzahlen, die nach Abzug von
1 durch 7 teilbar sind (1, 8, 15, 22, ....43). Hier ist die erste Zahl der
folgenden Zeile nur um 8 kleiner.
In allen
Fällen gilt: Ist die errechnete Zellenzahl größer 49, so muss 49 abgezogen
werden. Ist sie kleiner 1, so muss 49 zugezählt werden.
Gleichzeitig
muss von der berechneten Zahl auch das 49-fache der Schlüsselzahl abgezogen
oder zugerechnet werden.
Diese
Regeln sind leicht zu merken und ermöglichen die Berechnung der jeweils
folgenden Zellenzahl, egal wo begonnen wird.
Der
Vergleich der Regeln des 5er mit dem 7er
Königsquadrat zeigte, dass die nach den Regeln ermittelten Parameter
mathematisch berechenbar sind und in empirischen Formeln dargestellt werden
können. Das zeigt die folgende Tabelle.


Auf
diesen Erkenntnissen aufbauend können die Parameter auch für weitere
Primzahlquadrate errechnet werden. Siehe dazu die Zahlen für das 11er und 13er
Quadrat, die an die Tabelle in blauer Schrift angehängt wurden. Diese Zahlen
wurden mittels der empirischen Formeln berechnet.
Interessant
dürfte dabei das 11er Königsquadrate sein. Hier wird an den Zellenzahlen
erkannt, ob die letzte Zellenzahl durch die Ordnungszahl teilbar ist. Diese
Zahlen bestehen aus 2 gleichen Ziffern (11, 22, 33, ... 99, ausgenommen 110 und
121). Auch die um 1 größeren Zellenzahlen sind zu erkennen (12, 23, 34, usw.).
Zurück
zum 7er Königsquadrat
Die
Schlüsselzahlen für das 7er Quadrat müssen gleich oder kleiner sein als
berechnet. Diese erfolgt durch Division der Vorgabe in Zelle 25 durch 25. Da
100/4 auch 25 ist, wird rationell die Vorgabe durch 100 geteilt (gedanklich das
Komma 2 Stellen nach links gesetzt) und mit 4 multipliziert.
Bei
Vorgabe der magischen Summe muss als erstes die Zahl für Zelle 25 durch
Division der Vorgabe durch 7 berechnet werden.
Ist
beabsichtigt, die Schlüsselzahl wie beim 5er Quadrat, mit 100 bis 300 +/- bis 3
festzulegen, müssen die Zahlenvorgaben größer 2500 sein und die Summenvorgaben
größer 17500.
Selbstverständlich
kann auch beim 7er Königsquadrat mit der Schlüsselzahl 3 gerechnet werden. Hier
genügen Zahlenvorgaben >75 “Eine Zahl aus der Einhunderterreihe” und
Summenvorgaben >525 “Eine 3-stellige Zahl aus dem oberen Bereich”.
Die
Zelle 25 kann durch Versetzen von Zeilen und/oder Spalten an jede beliebige
Stelle versetzt werden. Das ermöglicht, dass vom Publikum die Zelle genannt
werden kann, mit der begonnen werden soll.
Damit
dürfte das Wichtigste zum 7er Königsquadrat gesagt sein und weitere
Erläuterungen sind nicht erforderlich.
Die
Berechnungen zur Bildung eines Quadrates auf der Grundlage von Vorgaben wird
analog der Beschreibungen zum 5er Königsquadrat abgearbeitet.
6.6.7.
Das rationelle 7er Quadrat
Die in
den Ausführungen zum Hexen 1x1 mit Quadraten der 5. Ordnung beschriebene
rationelle Rechenmethode kann auch auf andere Primquadrate übertragen werden.
Damit
rückt das 7er Heptaquadrat möglicherweise in den Bereich der für Vorführungen
noch geeignete Quadrate, was aber nur eine Ausnahme sein darf.
Dabei
sollte jedoch nur die Vorgabe der magischen Summe als 4-stellige Zahl aus dem
oberen Berecich erfolgen. Auf eine Zahlenvorgabe ist wegen der etwas
schwierigeren Berechnung der magischen Summe nach Möglichkeit zu verzichten.
Allerdings entsteht bei Vorgabe der magischen Summe meist ein Rest, der der
Startzelle in Zeile 1 zugeschlagen werden muss.
Auch
sollte aus Orientierungsgründen auf die Vorgabe einer Anfangszelle verzichtet
werden.
Voraussetzung
ist, dass Sie sich mit den Beschreibungen im Abschnitt “Hexen 1x1” mit
“Quadraten der 5. Ordnung” vertraut gemacht haben.
Zur
Erinnerung nochmals die anzuwendenden Sprünge

Wie beim
Pentaquadrat befinden sich die mittlere Zahl 25 in der Mitte des Qadrates und
die 1 unterhalb von dieser. Die größte Zahl, hier die 49, befinde sich oberhalb
der mittleren Zahl 25.
Auch
werden die entsprechenden Zellen 42 (letzte Zelle im 6. Block) und 35 (letzte
Zelle im 5. Blockes) durch Returnsprünge von Zelle 49 aus gefunden und die
Zellen 8 (1. Zelle im 2. Block) und 15 (1.Zelle im 3. Block) mit
Linkssprüngen von Zelle 1 aus.
Die so
ermittelten Startzellen sind in der folgenden Abbildung klar zu erkennen.

Die
Bildung der DZ1 (Differenzzahl 1) erfolgt analog wie beim Pentaquadrat.
Die DZ2
wird dann DZ1/3,5 (3,5=Ordnungszahl/2), wobei rd. DZ1/10 (Streichung
der letzten Ziffer) und dann *3 gerechnet werden kann. Das Ergebnis
ist zwar 5 % größer als der genaue Wert, wird aber durch die Abrundungen
ausgeglichen,
Die
Schlüsselzahl ist DZ2/7 (7=Ordnungszahl) und ist auf eine leicht zu
handhabende Zahl zu reduzieren.
Die
Berechnung der Startzellen und auch die Zellen der einzelnen Blöcke werden
analog der Berechnung des 5er Quadrat vorgenommen.
Dabei
entsteht ebenfalls eine leicht zu merkende Einordnung. Alle Zellen, von denen
aus die Zahlen in absteigender Folge berechnet werden, befinden sich oberhalb
der mittleren Zelle und die von denen aus die Berechnung aufsteigend erfolgt
unterhalb.
Auch
befinden sich die letzten zu berechnenden Startzahlen in der 1. bzw. letzten
Zeile.
Alle
Regeln aus dem 5er Quadrat gelten auch im 7er.
Dazu ein
Beispiel
Links
ist das Heptaquadrat, ein Primquadrat der 7. Ordnung, abgebildet. Die Spalten
und Zeilen wurden so verschoben, dass die mittlere Zahl 25 in die Mitte des
Quadrates zu liegen kam.

Das rechte
Quadrat wurde durch folgende Berechnungen gebildet:

Mittels
der SZ wurden die Zahlen für die restlichen Zellen wie im 5er Quadrat berechnet
und eingesetzt.
Das
fertige Quadrat ist magisch mit der vorgegebenen MS = 7612 und pandiagonal.
6.7. Quadrateder 8. Ordnung
6.7.1. Das Meisterquadrat
Eine Vorbemerkung
Das folgende Rechenexperiment hat Mag damals nicht so vorgeführt,
sondern entsprechend der alternativen Variante, wobei er damals die
Multimethode zur Berechnung des Quadrates nutzte. In die folgenden
Erläuterungen sind seine späteren Erkenntnisse eingeflossen, wobei die
Grundvariante erhalten blieb.
Nach weiteren Betrachtungen erkannte Mag, dass die alte Variante
durchaus beachtet werden sollte, zumal sie keine Forderung nach einer geraden
Vorgabezahl stellt.
Zum Meisterquadrat
Eigentlich hatte Mag nicht vor das Meisterquadrat im
Hexeneinmaleins zu beschreiben. Es handelt sich dabei um ein Quadrat der 8.
Ordnung, in das nach einer von den Gästen genannten Summe unterschiedliche
Zahlen eingesetzt werden, deren Summen der vorgegebenen entsprechen. Es grenzt
fast an eine Frechheit mit welchen Tricks Mag hier arbeitet. Das bedeutet
allerdings nicht, dass das Rechnen ganz einfach ist.
In der Öffentlichkeit ist eine Vorführung kaum gegeben. Im kleinen
Kreis ist es jedoch durchaus machbar, wenn daran ein Interesse besteht.
Die Idee wurde von Mag anlässlich einer Geburtstagfeier im kleinen
Familienkreis geboren. Dabei kam sein Hobby ins Gespräch und die Bitte etwas zu
zeigen. Nachdem er ein Quadrat der 3. Ordnung mit einer vorgegebenen Summe
gebildet hatte, wurde er gefragt, ob er das auch mit richtig großen Quadraten
machen könne. Mag war es gewohnt Vorführungen mit kleinen Quadraten zu
gestalten. Er überlegte, mit welcher Ausrede er antworten sollte, als ihm die
Idee einer Lösung in den Kopf schoss und er antwortete, dass er das natürlich
kann und bat um ein Blatt Papier und Bleistift.
Nachdem er ein 8 mal 8 Felder großes Quadrat aufgezeichnet hatte,
bat er um Nennung einer geraden 4-stelligen Zahl. Es wurde die Zahl 1694
genannt. Diese schrieb Mag über das Gesamtquadrat.
Anschließend füllte er die einzelnen Zellen der ersten Zeile mit
Zahlen aus. Dann folgte die zweite Zeile, die dritte usw. bis das Quadrat nach
ca. 10 Minuten fertig war.
Mag
erklärte, dass das gebildete Quadrat ein Quadrat der 8. Ordnung ist und die
Summen aller Reihen der vorgegebenen Summe von 1694 entsprechen. Damit ist das
Quadrat ein magisches, wobei keine Zahl doppelt vorhanden ist.
Danach kontrollierten die Gäste einige Reihen und konnten sich
davon überzeugen, dass die Summen der Reihen die der Vorgabe von 1694 haben,
wozu diese natürlich einen Taschenrechner oder Smartphon benutzten.
Zweifler bescheinigten Mag, dass er tatsächlich ein Meister des
magischen Quadrates ist, weshalb Mag diese Variante auch den Namen
“Meisterquadrat” gab.
Wie hatte Mag das gemacht?
Da Mag die Zahlen eines 8er Basis-Quadrates nicht im Kopf hat,
konnte er auch kein solches errechnen. Er griff zu einer List. Mag hat ganz
einfach gedanklich 4 Topquadrate zu einem 8 mal 8 großen Quadrate
zusammengefügt, wobei jedes eine magische Summe haben muss, die der halben
Vorgabe entspricht. Natürlich konnten nicht 4 gleiche Quadrate gebildet werden.
Der Trick war, dass nur das erste, links oben, normal berechnet wurde. Die
übrigen 3 wurden durch Veränderungen der Zahlen gebildet. Voraussetzung dafür
ist die Tatsache, dass in jeder Reihe und Diagonalen je 2 gerade und 2
ungerade Zahlen zu finden sind. Mag ging nun davon aus, dass die Summe wieder
stimmt, wenn die geraden Zahlen um eine Größe reduziert und zum Ausgleich dazu
die ungeraden Zahlen um die gleiche Größe erhöht werden.
Durch die Umstellung des Topquadrates, wie es die linke Abbildung
zeigt, wurde erreicht, dass die 1. Zelle die Zelle 16 ist. In diese wird die
Duosumme abzüglich der Schlüsselzahl für Zelle 1, eingesetzt. Die Berechnung
wird dadurch übersichtlicher.
Als erstes mussten die für die Berechnung notwendigen Werte
ermittelt werden.
- Die Schlüsselzahl ist 8 *
3 = 24 --> gewählt 23.
(8 sind die Hunderter der
halben Vorgabe. 3 ist rd. 100 / 34, wobei 34 die magische
Summe des Topquadrates
ist.)
- Die Zahl für Zelle 16 ist
1694 / 4 = 423, Rest 2. 423 - 23
(Schlüsselzahl) = 400.
(Der Divisor 4 gilt für
ein 8er Quadrat, da ja die Vorgabe auch für ein solches gilt.
- Der Rest von 2 entfällt auf 2 Topquadrate, d. h. je Quadrat ist
der Rest 1, der in
einen Block eingesetzt
werden muss. Gewählt: Block 3 mit den Zellen 9 bis 12)
- Als günstigen Summand für die Veränderung der Zellenzahlen für
das 2. und 4.
Teilquadrat wird 23 * 2/3
= rd. 16 gewählt und für Teilquadrat 3 wird 23 / 3 = rd. 8
eingesetzt.
(Das Dritteln der
Schlüsselzahl sichert eine gleichmäßige Streuung der Zahlen und
vermeidet Doppelzahlen.)
- Als Subtrahenden müssen die gleichen Werte (16 und 8) für die
entsprechenden
Teilquadrate eingesetzt
werden, um so einen Ausgleich zu erreichen.
- Zur Ergänzung:
Die absteigende Duoreihe
wird in die Zellen 16 bis 9 und die aufsteigenden in die
Zellen 1 bis 8 eingesetzt.
Die Zahlen in den geraden
Zellen des Teilquadrates 2 werden um den Wert 16
reduziert und die Zahlen
in den ungeraden Zellen um 16 erhöht.
Die Berechnung der Zahlen
im Teilquadrat 4 erfolgt in umgekehrter Weise durch
Tausch von + und -.
Beim 3. Teilquadrat
erfolgt die Berechnung wie im Teilquadrat 2, jedoch mit den
Werten +/- 8.
Nun kann die erste Zeile des Topquadrates berechnet werden:
In die Zelle 16 wird der berechnet Wert 400 (1694 / 4 = 423 - 23 =
400) eingesetzt.
Die Zahl für Zelle 3 ist 23 * 3 = 69 und die für Zelle 6 das
2-fache von Zelle 3, das ist 69 * 2 = 138, oder auch 6 * 23 = 138. In die Zelle
9 wird 400 - (16 - 9) * 23 = 239 zu der noch der Rest 1 addiert werden muss,
was 240 ergibt.
(Die Berechnung für Zelle 9 dürfte die schwierigste Rechenaufgabe
in diesem Experiment sein!)
Jetzt geht es weiter mit der 1. Zeile im 2. Teilquadrat.
Die Zelle 5a ist die Zelle 16, eine gerade, in die 400 - 16 = 384
kommt.
Die nächste Zelle (3), ist eine ungerade und folglich wird hier
der Wert 69 + 16 = 85 eingetragen. Dann in Zelle 7a, Zelle 6, eine gerade, 138
- 16 = 122 und in die Zelle 8a, Zelle 9, eine ungerade, 240 + 16 = 256.

Bei der Berechnung der 2. Zeile im Ausgangsquadrat wird
vereinfacht auf die Werte in Zeile 1 zugegriffen.
Die Zelle 1b ist die Zelle 5 und um 1 mal 23 kleiner als die Zahl
in Zelle 3a, der Zelle 6. Es wird gerechnet: 138 - 23 = 115.
Die Zelle 2b, die Zelle 10 ist um 1 größer als Zelle 9 in 4a.
Folglich 240 + 23 = 263 für Zelle 2b.
Aber Achtung!
Die Zelle 4a und jetzt auch 2b enthalten zusätzlich den Rest und
dürfen deshalb nur für die Zahlen der Zellen des 3. Blockes (9 bis 12)
herangezogen werden.
Weiter zur Zelle 3b, die Zelle 15 mit der Zahl 400 - 23 =377 und
Zelle 4b, die Zelle 4 im Basisquadrat, ist um 1 größer als die 3
in Zelle 2a. Es ist zu rechnen 69 + 23 = 92.
Jetzt können die Zahlen in das Teilquadrat 2 eingetragen werden.
Die Zelle 5b ist die Zelle 5, eine ungerade, deshalb 115 + 16 =
131.
Zelle 6b, Zelle 10, gerade, 263 - 16 = 247.
Zelle 7b; Zelle 15, ungerade, 377 + 16 = 393 und
Zelle 8b, Zelle 4, gerade, 92 - 16 = 76.
So wird weiter verfahren, bis die Zeilen a bis d ausgefüllt sind.
Beim Übergang zum 4. Teilquadrat wird aus + 16 jetzt - 16, wobei
auf die Zahlen im 1. Teilquadrat Bezug genommen wird.

Nachfolgend die Berechnungen in gekürzter Form:
In Zelle 1e (Zelle 16, gerade) 400 + 16 = 416.
In Zelle 2e (Zelle 3, ungerade) 69 - 16 = 53.
In Zelle 3e (Zelle 6, gerade) 138 + 16 = 154 und
in Zelle 4e (Zelle 9, ungerade) 240 - 16 = 224.
Für die Berechnung der Zahlen für das Teilquadrat 3 stehen mehrere
Varianten zur Verfügung. Es kann gewählt werden zwischen gerade Zellen + 8 und
ungerade Zellen - 8, oder umgekehrt. Als Bezugsquadrat kann zwischen den
Teilquadraten 1; 2 und 4 gewählt werden.
Mag hat gewählt: Gerade Zellen + 8, ungerade - 8 und als
Bezugsquadrat das Teilquadrat 2.
Daraus ergeben sich folgende Zahlen für die 1. Zeile im
Teilquadrat 3:
Für Zelle 5e ( 16 gerade, Bezug zu 5a) 384 + 8 = 392,
für Zelle 6e (3 ungerade, Bezug 6a) 85 - 8 = 77,
für Zelle 7e (6 gerade, Bezug 7a) 122 + 8 = 130 und
für Zelle 8e (9 ungerade, Bezug 8a) 256 - 8 = 248.
In gleicher Weise werden die Zahlen für die Zeilen f; g und h
berechnet.
Das fertige Quadrat ist magisch mit der magischen Summe 1694
entsprechend der Vorgabe.
Es ist das am Anfang auf der ersten Seite abgebildete Quadrat.
Eine
Analyse
Nach
einer Betrachtung des Ergebnisses stellte Mag fest, dass die Eigenschaften des
Topquadrates trotz der Manipulationen erhalten geblieben sind.
So haben
die blau gekennzeichneten 2 mal 2 = 4 Zellen großen Quattros die magische Summe
eines Teilquadrates von 847.
Lediglich
die rot dargestellten Quattros haben nicht die magische Summe von 847. Deren
Summen weichen mit +1 und -1 davon ab. Das ist verständlich, wenn man das links
abgebildete Topquadrat betrachtet. Im linken roten Quattro sind mit 10 und
11 zwei
Zellen vorhanden, zu denen der Rest von 1 zugeschlagen wurde. Im rechten
Quattro ist dagegen keine Zelle des 3. Blockes (Zellen 9 bis 12) enthalten.
Die in
den einzelnen Teilquadraten gekennzeichneten Quattros treffen auf alle 4
Teilquadrate zu.
Schlussfolgerung daraus ist, wenn es möglich ist, Reste zu
vermeiden, dann haben alle möglichen Quattros innerhalb der Teilquadrate als
Summe die magische Summe der Teilquadrate, auch die rot gekennzeichneten.

Diese Erkenntnisse lassen die verworfene Ursprungsvariante in
einem neuen Licht erscheinen und es ergeben sich annehmbare Varianten durch
Nutzung in leicht veränderter Form. Die Ursprungsvariante erläutert Mag in der
folgenden “Alternative”.
Eine Alternative
Mag stellt die Ursprungsvariante vor, die er damals zur
Familienfeier erdacht hatte. Da es fast unmöglich ist, nach einer brauchbaren
Regel einen Rest in das Quadrat der 8. Ordnung einzuarbeiten, musste die
Vorgabe unbedingt eine gerade Zahl sein. Mag bat um eine größere 3-stellige
Zahl, die er über das linke Teilquadrat schrieb.
Angenommen es war die Zahl 847. Danach schrieb er über das
Gesamtquadrat die Zahl 1694, das ist das Doppelte von 847. Damit war die
magische Summe des 8er Quadrates eine gerade Zahl.
Die Berechnungen erfolgten wie im Meisterquadrat beschrieben.

Nach der Fertigstellung des Quadrates erklärte Mag, dass alle 4
Teilquadrate die vorgegebene Summe von 847 haben und dass diese magisch sind.
Denn alle waagerechten und senkrechten Reihen und auch die Diagonalen haben
alle die gleiche Summe von 847 und sind damit magisch. Diese 4 Teilquadrate
ergeben zusammen ein magisches Quadrat der 8. Ordnung mit der magischen Summe
von 1994.
Später fand er diese Form der Ausführung als kritisch.
Die Erklärung, dass die 4 Teilquadrate auch magisch sind verrät
schon halb das Geheimnis der Lösung. Auch eine lineare Unterteilung in die 4
Teilquadrate sollte vermieden werden. Es sollte ausschließlich der Eindruck
bestehen, dass nur ein Quadrat der 8. Ordnung erstellt wird. Folglich sollte
ein Verweis auf die magischen Teilquadrate nicht erfolgen. Auch sollte die
Vorgabe die des Gesamtquadrates sein, da die Frage gestellt werden kann,
weshalb nicht gleich die Vorgabe für das 8er Quadrat erbeten wird.
Diese Bedenken kann man zerstreuen. Dazu müssen nur die Quattros
in den Mittelpunkt gestellt werden. Nach Fertigstellung eines Quattros weist man daraufhin, dass dieser als
Summe der Vorgabe entspricht. Das wird bei weiteren Quattros mehrfach betont.
Es muss der Eindruck entstehen, dass es um die Bildung der Quattros geht. Ist
ein Teilquadrat fertig, kann darauf hingewiesen werden, dass auch die 4 Zahlen
jeder waagerechten und senkrechten Reihe dieses Teilquadrates ebenfalls die
Vorgabe als Summe haben. Dabei sollte nicht darauf hingewiesen werden, dass es
sich um magische Quadrate handelt. Nach Fertigstellung wird auch darauf
verwiesen, dass auch die Reihen des 4 mal 4 großen Quadrates in der Mitte (Spalten 3 bis 6 und Zeilen c bis f) die
Summe der Vorgabe haben.
Erst zum Schluss wird dann auf das magische Quadrat der 8. Ordnung
eingegangen, so als wäre es ein Ergebnis der Quattrobildung.
Um die Quattros stärker in den Fokus zu rücken, hat er die Bildung
eines Quadrates erdacht, bei dem dass Quadrat der 8. Ordnung deutlich aus
Quattros erstellt wird. Diese Variante nennt Mag “Das Mosaikquadrat”
Das Mosaikquadrat
In den vorangegangenen Darlegungen wurde immer die 1. Zeile des
Ausgangsquadrates berechnet und dann weiter die gesamte 1. Zeile des 8er
Quadrates. So wurde das 8er Quadrat Zeile um Zeile aufgebaut.
Im Mosaikquadrat werden nacheinander 2 mal 2 Zellen große Quattros
mit Zahlen ausgefüllt, wobei deren Summen stets die Größe der Vorgabe haben.
Die Reihenfolge der Eintragungen scheint dabei nicht nach einer Regel zu
erfolgen. So wird ein Quattro nach dem anderen gebildet, bis das gesamte
Quadrat der 8. Ordnung fertig gestellt ist.
Zum besseren Verständnis hat Mag die Parameter der vorangegangenen
Berechnungen übernommen. Lediglich die Vorgabe hat er um 1 reduziert, um so
eine gerade 3-stellige Vorgabe zu erhalten. Dadurch können Sie sich davon
überzeugen, dass alle Quattros der 4 Teilquadrate als Summe die Vorgabe haben.
Die Parameter für die Berechnungen werden ausschließlich aus der
Vorgabe gebildet.
So ist die Schlüsselzahl 8
* 3 = 24, gewählt 23. (Diese Zahl muss man sich merken.)
Die
Plus/Minus-Werte sind für die Teilquadrate 2 und 4, 2 * 23/3 = rd. 16 und für das Teilquadrat 3
ist der Wert +/-8. (Diese Werte ebenfalls merken.)
Die
Bezugsquadrate werden wie gehabt gewählt. Das ist für Teilquadrat 2 +/- 16 der
Werte aus dem Ausgangsquadrat, dem Teilquadrat 1, für das Teilquadrat 4 -/+16
gegenüber dem Ausgangsquadrat und für das Teilquadrat 3 +/-8 gegenüber dem Teilquadrat 2.
Grundlage
der Berechnungen ist das unveränderte Topquadrat wie es links abgebildet ist.
Das rechte Quadrat zeigt eine mögliche Reihenfolge der Quattrobildung. Sie ist
nicht verbindlich. Es gilt der Grundsatz, dass vorher das entsprechende Quattro
im Bezugsquadrat berechnet wurde. (Ist doch logisch!).
Die Wahl
der Reigenfolge sollte jedoch so gewählt werden, dass nicht ständig 2 Quattros
weiter gegangen wird. Es ist nicht notwendig, sich eine Reihenfolge zu merken.
Die Entscheidungen dazu können operativ gefällt werden.

Doch
nun zum Beispiel
Mag soll
der Akteur sein.
Die
Vorgabe 846 schreibt Mag über das Quadrat, Dann dahinter die Zahl 1692, das
doppelte der Vorgabe, und setzt diese Zahl in Klammern. Damit will er andeuten,
dass diese 1692 eine nebensächliche Zahl ist. (Zumindest vorerst.)

Begonnen
wird mit Quattro 1, dass sind die Zellen der Spalten 3 und 4, sowie den Zeilen
c und d. Im Topquadrat entsprechen diese den Zellen 16; 3; 5 und 10.
In die
Zelle 16 wird die Duosumme abzüglich der Schlüsselzahl eingesetzt. Das ist 846/2 = 423, abzüglich 23 = 400. In die
Zelle 3 kommt 3 * 23 = 69 und in die Zelle 5 5 * 23 = 115. Die Zelle 10 dürfte die
am schwersten zu berechnende Zelle sein, jedoch nicht schwierig für einen
Rechenkünstler. Die Zellenzahl 10 ist um 6 kleiner als die Zellenzahl 16.
Folglich muss von der Zahl in Zelle 16 das 6-fache der Schlüsselzahl abgezogen
werden, Das ist 400 – 6 * 23 = 400 - 138 = 262.
(Kommen
Sie keinesfalls auf den Gedanken, in die Zelle 10 das doppelte der Zahl aus
Zelle 5 einzugeben!)
Mit der
Fertigstellung des 1. Quattros bittet Mag die Zuschauer ihre Smartphons zu
nehmen, die Rechner-App zu aktivieren und seine Behauptung, dass die Summe der
4 Zahlen der Vorgabe entspricht, zu kontrollieren.
(Damit
werden die Zuschauer in die Aktionen einbezogen und Mag erhält evtl. Hinweise
zu Fehlern, die er natürlich nicht machen darf!)
Das
gebildete Quattro 1 ist nun die Grundlage für die Berechnung des Quattro 2. Das
ist für Zelle 7c (16) 400 - 16 = 384, für Zelle 8c (3) 69 + 16 = 85, für Zelle
7d (5) 115 + 16 = 131 und für Zelle 8d (10) 262 - 16 = 246.
Mit der
Bildung des Quattro 3 kann auch das Quattro 4 berechnet werden. Die Werte sind
für Zelle 1; 23 - 16 = 7, für Zelle 14; 354 + 16 = 370; Zelle 12; 308 + 16 =
324 und für Zelle 7; 161 - 16 = 145.
Der
jetzt erreichte Zwischenstand ist im Quadrat 1 festgehalten.
Weiter
geht es mit Quattro 5, in das die berechneten Zahlen 285; 184; 46 und 331
eingesetzt werden. In den Spalten 3 und 4 sind erstmals 2 Zahlenreihen mit je 4
Zahlen entstanden. Auch diese Zahlenreihen haben als Summe 846, was die
Zuschauer wieder kontrollieren dürfen. Nach Berechnung von nunmehr 8 Quattros
ist der erreichte Zwischenstand im Quadrat 2 zu sehen.

Nach der
Fertigstellung des 9. Quattro sind auch in den Zeilen c und d, 2 waagerechte
Reihen mit je 4 Zahlen entstanden, deren Summen ebenfalls 846 ist. Wieder
können die Zuschauer das kontrollieren.
Das Quadrat 3 zeigt eine Realisierung von 75 %. und das Quadrat 4
das fertige.
(Bitte nicht ständig auf die Summe 846 verweisen mit der Bitte der
Kontrolle. Es genügen 2 mal
bei einem Quattro
und je 1 mal
bei einer waagerechten
und senkrechten Zahlenreihe.
Bitte sprechen Sie auch nicht von Quattros, sondern von “kleinen
Quadraten”.)
Zum
Abschluss
erklärt
Mag, dass er alle kleinen Quadrate mit einer Summe von 846, wie es die Vorgabe
war, gebildet hat.
Es gibt
aber auch Weitere, so z. B. dieses, dieses und dieses.
(Dabei
umfährt Mag die blauen Quattros.
Das trifft für die Quattros in den Spalten 4
und
5, sowie Spalten 7 und 8 nur zu, wenn die Vorgabe eine gerade Zahl ist!!!) Auch die Zahlenreihen mit 4 Zahlen,
deren Summen ebenfalls 846 waren, sind nicht die einzigen. Es gibt davon viel
mehr. So zum Beispiel die waagerechten und senkrechten Reihen des mittleren 4
mal 4 großen Quadrates, (Auch hier umfährt Mag das rot eingerahmte Quadrat.)

Weiter erklärt Mag, dass es ihm gelungen ist, auch mehrere aus 4
Zahlen bestehenden Reihen mit gleicher Summe, wie gefordert von 846, zu bilden.
Es ergeben jeweils 2 dieser Reihen eine Reihe mit 8 Zahlen, die die doppelte
Summe, das ist 1692 haben. Wie ich es anfangs über das Quadrat geschrieben
habe.
Aber nicht nur alle Spalten und alle Zeilen des Quadrates haben
die Summe von 1692, sondern auch die beiden großen Diagonalen.
Damit ist das Quadrat ein magisches Quadrat der 8. Ordnung, in dem
keine Zahl doppelt vorkommt.
(Mag hat wissentlich nicht
erwähnt, dass auch die 4 Teilquadrate magische Quadrate mit der magischen Summe
von 846 sind.)
So, oder auch anders, kann der Abschluss gestaltet werden, was
jedem überlassen bleiben sollte. Auch ein Anfang mit einem anderen Quattro ist
denkbar.
Mag ist der Auffassung, dass das Mosaikquadrat sehr attraktiv und
effektvoll ist und dabei verhältnismäßig leicht erstellt werden kann.
Nicht gerade vorteilhaft ist jedoch die Frage nach einer größeren
geraden Zahl. Das kann umgangen werden, indem mehrere Zuschauer um 3- und auch
2-stellige Vorgaben gebeten werden, die zur Gesamtvorgabe addiert werden. Dabei
wird zuerst um eine größere 3-stellige Zahl gebeten. Danach um 2-stellige bis
die Summe erkennbar eine gerade Zahl wird. Sollte das wider erwarten nicht der
Fall sein, so machen Sie es “noch schwerer”, indem Sie um eine 1- oder
2-stellige Primzahl bitten. Einer Ihrer Zuschauer wird hoffentlich dazu in der
Lage sein, anderenfalls helfen Sie nach, in dem Sie einige zur Auswahl nennen.
Da Primzahlen immer ungerade Zahlen sind, wird das Ergebnis garantiert ein
gerades.
Damit schließt Mag seine Beschreibungen zum Meisterquadrat ab und
erklärt, dass er diese Quadrate der 8. Ordnung selbst nicht vorgeführt hat,
außer wie gesagt, das Ursprungsquadrat und das nur einmal in einem kleinen
familiären Kreis.
6.7.2.
Ein gesprungenes Quadrat der 8. Ordnung * *
In einer
Fernsehshow (“Klein gegen Groß”) sollte folgende Aufgabe gelöst werden:
In ein Quadrat der 8. Ordnung sollen
Zahlen so eingesetzt werden, dass die magische
Summe einem vorgegebenen Wert entspricht.
Dabei wurde die Zelle, mit der
begonnen werden soll, vorgegeben.
Alle folgenden Eintragungen sollten
im Rösselsprung vorgenommen werden.
Der Spieler musste die jeweilige
Zellenangabe und die einzusetzende Zahl mit verbundenen
Augen nennen.
Seine Angaben wurden elektronisch in
ein riesiges Quadrat eingegeben.
Diese
Aufgabe wurde von einem 13 Jahre alten Mädchen zügig und fehlerfrei gelöst.
Mag hat
sich längere Zeit damit beschäftigt hinter das Geheimnis der Lösung zu kommen.
Er hat zwar einige sehr komplizierte Regeln beim Springen gefunden, aber die
komplette Lösung blieb ihm verschlossen. Deshalb stellte sich Mag die Aufgabe
zumindest eine ähnliche Lösung zu finden. Er hat sie gefunden, allerdings mit
qualitativen Einschränkungen. Dafür aber sehr einfach und mit wenigen
Rechenkenntnissen lösbar. Auch das Verbinden der Augen wäre möglich, erfordert
aber eine sehr hohe Konzentration und Gedächtnisleistung, weshalb Mag von einer
derartigen Vorführung abrät.
Eine
angenommene Vorführung
Mag
erhielt die Aufgabe, ein magisches Quadrat der 8. Ordnung mit einer magischen
Summe von 3283 zu erstellen. Das schaffte er in weniger als 10 Minuten. (Am
Schreibtisch, denn Mag hat das Quadrat nie vorgeführt!)
Das
gebildete Quadrat ist magisch. Die
magische Summe entspricht mit 3283 der Vorgabe. Alle Zahlen sind nur
einmal vorhanden. Die kleinste Zahl ist 27 und die größte 793.
Dass das
Quadrat nicht pandiagonal ist, hat in diesem Fall keine Bedeutung
Der
Ablauf
Nachfolgend
eine Beschreibung des Ablaufes, wie es der Zuschauer sieht.
Auf der
Tafel befindet sich ein Quadrat der 8. Ordnung, jedoch ohne Zahlen.
Mag
bittet um Nennung einer 4-stelligen Zahl. Es wird 3283 genannt, die er über das
Quadrat schreibt.
Dann
setzt er in die 1. Zelle der 1. Zeile die Zahl 27 ein, in die 3. Zelle der 3.
Zeile 793 und anschließend füllte er zügig alle weiteren Zellen mit
unterschiedlichen Zahlen aus.
Zum
Abschluss erklärt Mag, dass keine der Zahlen doppelt vorkommt und die Summen
aller Zeilen, Spalten und Diagonalen der vorgegebenen Zahl 3283 entsprechen.
Damit ist das Quadrat
ein magisches.
Die Jury
kann diese Aussagen nach Kontrolle bestätigen.
Die
Berechnungen
Mag wird
sich in seinen Ausführungen mehrfach auf
das Topquadrat und seine Einordnung in das Quadrat der 8. Ordnung beziehen. Zu
ihrer Information ist es nachfolgend dargestellt. (Bei der Vorführung bitte
ohne Zahlen und Quadratteilung!)

Mag will
mit der Darlegung der einzelnen Berechnungen zeigen, wie einfach die Lösung ist
und kaum über das kleine Einmaleins hinausgeht. Er will damit Ihr Interesse
wecken, sich mit der Materie näher zu beschäftigen. Eine Begründung zu den
Rechenschritten erfolgt erst später im Abschnitt “Der Lösungsweg”.
Die
einzelnen Rechenschritte beziehen sich nur auf das gezeigte Beispiel:
1. Mag
berechnet die Schlüsselzahl mit 3*4=12 und wählt 9 als die bessere
Schlüsselzahl.
2. Er
setzt in die Zelle 1 des 1. Teilquadrates (oben/links) die Zahl 27 ein.
3. Mag
berechnet die Duosumme mit 3283 / 4 = 820 und Rest 3, der gleichzeitig der
Endrest ist. Er zieht von der Duosumme die Zahl aus Zelle 1 = 27 ab und erhält
793, die er in die Zelle 16 einsetzt.
4. Jetzt
kann mit der Eintragung weiterer Zahlen in das Quadrat begonnen werden.
Alle
folgenden Zahlen werden im Uhrzeigersinn eingetragen. Links oben ist das
Quadrat 1, das Starterquadrat. Rechts davon das Quadrat 2, darunter das
3. Quadrat und links davon das Quadrat 4. Von dort geht es nach oben wieder zum
Quadrat 1, dem Starterquadrat. Dabei sind die Schritte von Quadrat zu Quadrat
nicht einheitlich. Von den Quadraten 1 nach 2 und von 3 nach 4 geht es im
Doppelsprung, 4 waagerecht und 2 senkrecht und von den Quadraten 2 nach 3 und 4
nach 1 geht es im Langsprung, 4 senkrecht und nur 1 waagerecht. Dabei gelten
folgende Regeln. Beim Doppelsprung wird die Bewegung 2 senkrecht zur Außenlinie
vorgenommen. Sind keine 2 Zellen Abstand bis zur Außenlinie vorhanden, so
erfolgt die Bewegung nach innen. Analog verhält es sich bei den Langsprüngen.
Hier wird die waagerechte Bewegung 1 nach außen vorgenommen. Ist das nicht
möglich, geht es 3 nach innen. Werden alle Eintragungen entgegen dem
Uhrzeigersinn vorgenommen, ändern sich bei den Langsprüngen die waagerechten
Bewegungen zu 3 nach außen und im Verhinderungsfall 1 nach innen.
Die
ersten 32 Zahlen werden als absteigende arithmetische Reihe eingetragen.
Das sind die Zellen 16 bis 9. Die
Differenz zwischen den Gliedern der Reihe beträgt entsprechend der
Schlüsselzahl 9.
Begonnen
wird mit Zelle 16 des 1. Quadrates, dem Starterquadrat. Dort ist bereits die
793 eingetragen. Von dort geht es im Doppelsprung in das 2. Quadrat wo die um 9
reduzierte Zahl 784 geschrieben wird, Dann weiter im Langsprung zum 3. Quadrat
wo eine 9 kleinere Zahl, also 775 eingesetzt wird. Weiter im Doppelsprung zum
4. Quadrat mit der Zahl 766. Von dort
geht es im Langsprung zurück zum Starterquadrat. Da hier
die Zelle bereits eine Zahl enthält geht es zur nächsten niederen Zelle,
der Zelle 15 im Topquadrat, in die 757 einzusetzen ist. Von dort wie gehabt zu
den Quadraten 2, 3 und 4, in die nacheinander die Zahlen 748, 739 und 730
eingetragen werden. So wird weiter verfahren, bis alle Zellen von 16 bis 9
abgearbeitet sind.
Die
nächsten 32 Zahlen werden als aufsteigende arithmetische Reihe mit der gleichen
Differenz von jetzt plus 9 eingesetzt. Begonnen wird in Zelle 1 des
Starterquadrates in der sich bereits die Zahl 27 befindet. In die im Springen
erreichten Zellen in den Quadraten 2, 3
und 4 werden die jeweils um 9 erhöhten Zahlen 36, 45 und 54 eingeschrieben.
Jetzt erfolgt das Gleiche mit der Zahl 63 für Zelle 2 des Starterquadrates. In
die Quadrate 2, 3 und 4 werden nach Doppel- oder Langsprung die Zahle 72, 81 und 92 geschrieben. So wird weiter
verfahren, bis alle Zellen eine Zahl enthalten.
Aber
Achtung!
Beim
Übergang von der Zelle 6 in die Zelle 7 beginnt die zusätzliche Erhöhung um den
Rest 3. Dazu wird die Zahl für Zelle 7 des Starterquadrates zusätzlich um 3
erhöht. Das ist, ausgehend von der letzten Zahl für Zelle 6 im 4. Quadrat =
234, 234 + 9 + 3 = 246. Die weiteren
Zahlen werden dann nur noch um 9 erhöht.
Damit
ist das magische Quadrat der 8. Ordnung fertig. Es ist magisch, aber wegen der
Einordnung des Restes nicht pandiagonal.
Wie
eingangs erwähnt, ist die Berechnung sehr einfach und ohne Probleme lösbar. Das
Schwierigste dürfte dabei lediglich das Erlernen der Zahlenfolge des 4er
Topquadrates und das Beherrschen der richtigen Sprünge sein, was aber ohne
weiteres machbar ist.
Allerdings
ist ein hohes Maß an Konzentrationsfähigkeit Bedingung. Wenn bei der
Subtraktion oder Addition des Wertes 9 von den vorherigen 2- bis 4-stelligen
Zahlen ein Fehler gemacht wird, pflanzt sich der Fehler bis zum Ende der
jeweiligen arithmetischen Reihe fort. Damit ist die Erstellung des magischen
Quadrates gescheitert! Eine Fehlerfindung und Korrektur ist äußerst schwierig!
Eine
weitere Schwierigkeit dürfte die Einordnung des Restes sein, der ja in jeder
Reihe einmal enthalten sein muss.
Der Lösungsweg
Mag war
sich im Klaren, das eine Lösung mit einem Quadrat der 8. Ordnung nur schwer zu
realisieren ist. Es müssten nämlich alle 64 Zellen und ihre Einordnung bestens
beherrscht werden. Deshalb suchte er von Anfang an nach einer Lösung mit dem
Topquadrat, einem magisches Quadrat der 4. Ordnung. Es musste 2 * 2 = 4 mal zu
einem Quadrat der 8. Ordnung zusammengestellt werden. Dabei ist Bedingung, dass
diese 4 Teilquadrate alle die gleiche magische Summe haben müssen. Das
bedeutet, dass die magische Summe der Teilquadrate halb so groß ist als beim
8er Quadrat.
Bei den
Methoden zur Bildung magischer Quadrate wird Mag die Methode des Pendelns
beschreiben, mit der gleichgroße magische Quadrate gebildet und zu größeren
Quadraten zusammengefügt werden können. Mag war überzeugt, dass nach dieser
Methode, in Verbindung mit der Duomethode, in einer abgewandelten Form eine
Lösung zu finden sein müsste, was sich auch bestätigte! Nachfolgend vorab eine
Beschreibung der Pendelmethode.
Es
werden 4 Topquadrate nebeneinander angeordnet. In die Zellen 1 werden von links
nach rechts die Zahlen 1 bis 4 eingesetzt. In die Zellen 2 werden von rechts
nach links die nächsten Zahlen 5 bis 8 geschrieben. Dann wieder von der Zelle 3
des 1. Quadrates nach rechts die Zahlen 9 bis 12 und wieder zurück und in die
Zellen 4 die Zahlen 13 bis 16 eingeben. So wird fortgefahren bis alle Zellen
eine Zahl enthalten. Die magische Summe dieser 4 Quadrate beträgt einheitlich
130, die Hälfte eines Quadrates der 8. Ordnung mit der magischen Summe von 260.
Die Quadrate sind magisch und pandiagonal, d. h. auch die geteilten Diagonalen
haben 130 als magische Summe.

Insgesamt
wurden die Hälfte aller Zahlen (32) von links nach rechts und die andere Hälfte
von rechts nach links eingesetzt. Folglich muss es auch möglich sein, die 1.
Hälfte aller Zahlen von links nach rechts und die 2. Hälfte von rechts nach
links einzuschreiben. Das Ergebnis ist das Gleiche, wie nachstehen gezeigten
Quadrate es beweisen.

Die
Anordnungen der Zahlen entsprechen einer Duoreihe mit 32 Gliedern. Die Duosumme
beträgt 1 + 64 = 65.
Um eine
bestimmte Größe der Duoglieder zu erreichen müssen die aufsteigenden und
absteigenden Zahlenreihen um einen entsprechenden Betrag erhöht werden.
Mag hat
ausführlich die Duomethode in der Einführung zum Hexen 1x1 beschrieben.
Bei der
Bildung magischer Quadrate ist zwingend erforderlich, dass die Differenzen
zwischen den Zahlen eines Blockes einheitlich groß sind. Demzufolge müssen auch
die Differenzen zwischen den Zahlen der Duoreihen gleich sein.
Ein
wichtiger Hinweis muss jedoch noch gegeben werden. Die Eintragungen erfolgen
zuerst von links nach rechts. Betrachtet man die eingesetzten Zahlen, so
entsprechen diese einer aufsteigenden Zahlenreihe. Die andere Hälfte wird von
rechts nach links eingetragen. Betrachtet man auch die eingesetzten Zahlen von
links nach rechts, so entsprechen diese einer absteigenden Reihe. Das bedeutet,
dass bei Nutzung der Duomethode, bei der ja die Hälfte aller Zahlen als
aufsteigende und die andere Hälfte als absteigende Zahlenreihe zum Einsatz
kommen, dass sowohl die aufsteigende als auch die absteigende Zahlenreihe der
Duokette, in gleicher Richtung eingetragen werden müssen. Entweder von links
nach rechts oder umgekehrt.
Die
Schlüsselzahl
Um eine
Schlüsselzahl, die ja den Differenzen entsprechen soll, zu berechnen, müsste
theoretisch die Vorgabe durch die magische Summe des Basisquadrates geteilt
werden. Mag geht einen kürzeren Weg. Er multipliziert die Tausender der Vorgabe
mit 4. Das ist möglich, da 1000/260 = rd. 4 ist. Da aber 260 um 10 größer als
250 ist, zieht er vom Ergebnis 1 als Sicherheit ab.
So wird
bei einer Vorgabe von 3283 die Schlüsselzahl 3*4-1 gleich 11 ermittelt. Die
genutzte Schlüsselzahl kann dann kleiner sein, um ein leichteres Rechnen zu
erreichen. In diesem Fall bietet sich die 9 als endgültige Schlüsselzahl an.
Bei
einer Vorgabe von z. B. 6178 würde eine günstige Schlüsselzahl 6*4-1=23, gewählt 19 sein.
Natürlich
können auch andere Schlüsselzahlen gewählt werden. Das ist abhängig von den
möglichen Rechenleistungen jedes Einzelnen. Denkbar wären z. B. Schlüsselzahlen
mit den Endziffern 1; 3 oder auch 7.
Die
Duosumme
Die
Duosumme muss genauestens berechnet werden. Das bedeutet, dass die Vorgabe
durch die Hälfte der Ordnungszahl geteilt werden muss. Im Beispiel ist das 3283
/ 4 = 820. Es verbleibt ein Endrest von 3. Diese Duosumme ist auf die Zellen 1
und 16, die kleinste Zellenzahl und die größte, zu verteilen. Dabei kann die
Zahl für die Zelle 1 größer sein als die Schlüsselzahl. Allerdings auch nicht
zu groß, denn dann kann es zu doppelten Zahlen kommen. Sie kann auch kleiner
sein, jedoch mindestens 1.
Kontrolle
Wie
bereits beschrieben werden die Zahlen der aufsteigenden Reihe durch ständige
Addition der Schlüsselzahl zur vorherigen berechnet, das ist 31-mal. Bei der
absteigenden Reihe muss die Schlüsselzahl 31-mal von der vorausgehenden
subtrahiert werden. Fehler werden dann bis an das Ende mitgeschleppt.
Eine
Kontrolle sollte hier die Fehler rechtzeitig erkennen lassen und so eine evtl.
Korrektur ermöglichen.
Die
Starterzahlen im Starterquadrat können zur Kontrolle berechnet werden. Zum
Beispiel ist bei der aufsteigenden Reihe die folgende Zellenzahl um 4-mal die
Schlüsselzahl größer als die vorherige. Bei der absteigenden Reihe muss von der
vorherigen das 4-fache der Schlüsselzahl abgezogen werden.
Natürlich
ist auch die direkte und damit genauere Berechnung möglich, aber etwas
aufwendiger.
So für
die aufsteigende Zahlenreihe: Zn = Z1 +
(ZNn - 1) * 4 * SZ
und für
die absteigende Zahlenreihe: Zn = Z16 -
(16 - ZNn) * 4 *SZ
Es
bedeuten: Zn = Zellenzahl für die Zelle n
Z1 / Z16 = Zahl in Zelle
1 bzw. 16
ZNn = Zellennummer der
Zelle n
SZ = Schlüsselzahl
Das Quadrat
Das weiter vorn abgebildete 8er Quadrat (Abb. 2) zeigt die 4
Topquadrate, die zu einem Quadrat der 8. Ordnung zusammengesetzt sind. In
dieser Form kann das Quadrat jedoch nicht verwendet werden. Die Bewegungen von
Quadrat zu Quadrat würden stets die Umrundung eines Quadrates sein. Je 4 Zellen
waagerecht und 4 senkrecht. Doch das ist nicht das Hauptproblem. Dieses ist die
Verteilung des Restes! Es gibt dafür keine Regel, wie bei dem Top- oder
Pentaquadrat, wo der Rest den Zahlen des letzten Blocks zugeschlagen werden
kann. Eine Lösung stellen die blau markierten Zellen dar, die aber in einer Vorführung keinesfalls von Nutzen
ist.
Mag löste das Problem, indem er die Quadrate 2, 3 und 4 umstellte.
Im Quadrat 2 verschob er 2 Zeilen von
oben nach unten, im Quadrat 4 verschob er die rechte Spalte nach links und im Quadrat 3
übernahm er die Veränderungen von den Quadraten 2 und 4. Die Veränderung ist im
Quadrat 2 dargestellt.


Das
Quadrat 3 zeigt das Ergebnis dieser Veränderung. Insgesamt sind 4 Zahlenpaare
zu finden, die auf jeder Reihe wirksam werden. Davon sind die Zahlenpaare 7 mit
8, sowie 10 mit 9 von Bedeutung. 7 und 8 sind die letzten Zahlen der
aufsteigenden Duo-Zahlenreihe. Der Rest wird nur einmal der Zahl für Zelle 7
des Starterquadrates zugeschlagen. Danach geht es bis zur Abarbeitung der
Zellen 8 nur mit der Addition der Schlüsselzahl weiter. Da die Zellen 8 die
letzten in der aufsteigenden Reihe sind, entfällt eine Zurücksetzung des
Restes.
Genauso
verhält es sich mit dem Zellenzahlen 10 und 9. Diese Zellen sind die letzten zu
berechnenden Zellen der absteigenden Duo-Zahlenreihe. Bei diesen Zellen wird
nicht nur die Schlüsselzahl abgezogen, sondern auch der Rest zugeschlagen bzw.
nur die um den Rest reduzierte Schlüsselzahl abgezogen. Diese Manipulation wird
nur bei der Berechnung der Zahl für Zelle 10 des Starterquadrates vorgenommen.
In der Folge wird nur die unveränderte Schlüsselzahl abgezogen. Die Zellen 9
der Teilquadrate sind zugleich die letzten Zellen der absteigenden Zahlenreihe.
Die
Veränderungen der Teilquadrate bringen einen weiteren Vorteil. Die Bewegungen
von Quadrat zu Quadrat sind nicht mehr nur 4 gerade, sondern sind wie bereits
beschrieben Doppelsprung in der waagerechten und Langsprung in der senkrechten
Bewegung.
Machen
Sie sich mit den Bewegungen im Quadrat 3 vertraut.
Die
Umstellung der Quadrate müssen Sie sich nicht merken. Dafür aber die Sprünge.
Werden diese richtig vorgenommen, ergibt sich die Veränderung automatisch. Das
trifft auch dann zu, wenn ein anderes Quadrat als Starterquadrat eingesetzt
wird. Im Quadrat 4 wurde das Teilquadrat 3 als Starterquadrat gewählt.
Eine
Nachbetrachtung
Die
gestellte Aufgabe, ein magisches Quadrat der 8. Ordnung mit einer vorgegebenen
magischen Summe und unterschiedlichen Zahlen zu bilden wurde erfüllt. Das
Ergebnis ist beachtlich (zumindest für den Außenstehenden) und verbietet
eigentlich jede Kritik. Es geht auch nicht um eine Kritik am Quadrat, sondern
um das Problem einer Nutzung des Wissens. Betrachten Sie das Nachfolgende mehr
als Bemerkungen zum Thema.
Es fällt
auf, dass im Beispiel Zahlen der 400er Reihe fehlen. Der Grund ist, dass die
grob ermittelte Schlüsselzahl 11 ist, aber aus rechentechnischen Gründen die 9
gewählt wurde.
Das
könnte vermieden werden, in dem die Duosumme auf die Zellenzahlen 8 und 9 des
Starterquadrates verteilt wird. Im Beispiel könnte 820/2-9=401 für die 8. Zelle
und 820/2+9=419 für die 9. Zelle gewählt
werden.
Auf
diese Variante kann man verzichten und nimmt den kleinen Schönheitsfehler, den
ohnehin kaum jemand erkennt, in Kauf. Allerdings sollte die Schlussfolgerung
sein, die Schlüsselzahl nicht zu klein wählen.
Sie
sollte aber auch nicht zu groß sein, um die Gefahr von doppelten Zahlen
auszuschließen.
Wer es
genauer machen will, der teilt die Duosumme durch 2 und erhält den Mittelwert.
Zieht man von diesem Mittelwert 32-mal die gewählte Schlüsselzahl ab, so erhält
man einen besseren Wert für die Zelle 1. Die Zahl für die Zelle 16 ist dann
Duosumme abzüglich Zahl für Zelle 1.
Im
Beispiele wäre das 820/2=410
Weiter 410-32*9=122 für Zelle 1
und 820-122=698 für Zelle 16. Die größte Zahl der
aufsteigenden Reihe wäre dann
122+31*9=401 und die kleinste der absteigenden Reihe 698-31*9=419.
Damit
ist die Zahlenlücke bis auf eine Differenz von 18 geschlossen.
(Lohnt
sich dieser Aufwand überhaupt?)
Die
ständige Erhöhung oder Verminderung der Zahlen um jeweils 9 ist leicht zu
erkennen. Deshalb sollte eine größere Schlüsselzahl das Ziel sein. Bei der
Bitte um eine 4-stellige Zahl, sollte um eine höhere 4-stellige Zahl gebeten
werden. Ab einer Vorgabengröße 5000 kann die Schlüsselzahl mit 19 und größer
gewählt werden.
Eine
Alternative
Mag kann
verstehen, dass die Lösung für manchen noch als schwierig betrachtet wird. Er
hat deshalb eine alternative Lösung erarbeitet, die weniger kompliziert ist.
Ist die
Vorgabe durch 4 teilbar, dann fällt kein Rest an. Daraus ergeben sich nicht nur
rechnerische Vorteile, sondern weitere, da nicht mehr berücksichtigt werden
muss, dass das Topquadrat nur teilhomogen ist. Mag wird diese Vorteile noch
nennen. Ziel ist es folglich, eine durch 4 teilbare Vorgabe zu erhalten. Die
Bitte, eine Vorgabe mit 4 zu multiplizieren, kommt etwas zu plump daher.
Zwar
auch nicht ganz seriös, aber noch annehmbar, ist folgender Vorschlag:
Man
bittet um eine höhere 3-stellige Zahl.
Mit den
Worten: “Heute fühle ich mich gut drauf und könnte eigentlich mal was größeres
versuchen. Machen wir doch aus der 3-stelligen Zahl eine 4-stellige.” wird eine
Ziffer an die 3-stellige Zahl angehängt. Diese wird so gewählt, dass eine durch
4 teilbare Zahl entsteht. Sollte die Vorgabe bereits durch 4 teilbar sein, so
ist sie mit der 4 oder 8 zu ergänzen, da eine nur 3-stellige Zahl für das
Experiment zu klein ist.
Die
Vorteile der so manipulierten Zahl sind:
1. Es
fällt kein Rest an und erleichtert so die Berechnungen.
2. Der
Zuschauer kann eine Zelle bestimmen, mit der begonnen werden soll. Damit
bestimmt der Zuschauer das Starterquadrat und eine Umstellung dieses durch
notwendige Verschiebungen von Zeilen und/oder Spalten. Das setzt natürlich eine
beste Kenntnis des Topquadrates voraus.
3. Der
fehlende Rest ermöglicht auch die Anwendung einfacher umgestellter
Teilquadrate. Dabei werden im Gegensatz zum weiter vorn dargestellten Quadrat 2
das Teilquadrat 2 senkrecht und das Teilquadrat 4 waagerecht geteilt. Das
Teilquadrat 3 wird sowohl waagrecht, als auch senkrecht halbiert. Siehe hierzu
das Quadrat 5.

Das
Wichtigste dieser Veränderung ist der Wegfall des Langsprunges. Alle Sprünge
werden nur noch als Doppelsprung vorgenommen.
Rein
theoretisch könnte auf die Umstellung der Teilquadrate verzichtet werden und
das Quadrat in Abbildung 6 einsetzen. In diesem Fall würde die richtige Zelle
im folgenden Teilquadrat durch ein
Weiterrücken um 4 Zellen in gerader Linie erreicht. Eine solche Variante lehnt
Mag als zu primitiv ab.
Schlussbemerkung
Oft wird
die Frage gestellt: “Lohnt sich überhaupt der Aufwand, da eine Vorführung in
einem größeren Kreis (Bühne) ohnehin kaum möglich ist?” Es fehlt beispielsweise
an
einer
entsprechend großen Tafel. Diese müsste ca. 2,5 mal 2 m groß sein, um die 8 mal 8 = 64 Zellen wenigstens
in der Größe eines A4-Blattes darstellen zu können.
(Und
wenn eine solche vorhanden ist, sind auch die Arme lang genug?)
Des
Weiteren dürfte das Interesse an einer derartigen Darbietung kaum vorhanden
sein. Oft ist das Publikum überfordert. Selbst wenn Sie zügig arbeiten, dauert
die Vorführung mindesten 10 Minuten und kann dadurch langweilig werden.
Dazu
sagt Mag:
“Ein Auftritt mit einem so großen
Quadrat muss ja nicht sein.
Es ist doch schön zu wissen, wie so etwas
gelöst werden kann. Oder nicht?”
6.7.3.
Fantastisch * *
Mag hat
mit dem “Meisterquadrat” und “Gesprungenes 8er Quadrat” zwei akzeptable
Lösungen für Quadrate der 8. Ordnung im Hexen 1x1 beschrieben.
Mag war
damit nicht ganz zufrieden, denn sie waren nicht so attraktiv wie die
Darbietung in der TV-Sendung ”Klein gegen Groß”. Mag hat nach weiteren,
besseren Lösungen gesucht und eine weitere gefunden, die zwar nicht der
Darbietung in ”Klein gegen Groß” entspricht, aber qualitativ dieser durchaus
gleich zu stellen ist.
So kann,
als eine der möglichen Varianten dieser Routine, der Akteur sich abseits mit
verbundenen Augen befinden und lässt sich nur die Zellen nennen, in die die
nächste Zahl eingesetzt werden soll. Er findet die richtige Zahl für diese
Zelle und lässt sie dort einsetzen. So wird verfahren, bis das Quadrat fertig
ist. Es ist magisch und die magische Summe entspricht der Vorgabe.
Als
Einführung in diese Routine zeigt Mag als erstes die Bildung eines Quadrates
der 8. Ordnung, dass aus einer Zahlenvorgabe erstellt wurde.
Dazu bat
der Akteur um eine 2-stellige Zahl. Es wurde die 48 genannt, die der Akteur in
die erste Zelle einsetzte. Nach einem kleinen Moment schrieb er über das
Quadrat die Zahl 636. Anschließend füllte er alle Zellen zeilenweise mit
unterschiedlichen Zahlen aus, bis das Quadrat fertig war. Es ist ein magisches
Quadrat mit der magischen Summe von 636, wie sie zuerst über das Quadrate
geschrieben wurde.
Diese
Aufgabe wurde in weniger als 10 Minuten gelöst und dürfte sogar in 5 Minuten zu
realisieren sein.
Das
Quadrat ist auch pandiagonal, was aber nicht erwähnt wurde.

Als Mag
den Abschnitt „Fusionsmethode“ erarbeitete, kam ihm die Erkenntnis, dass sich
die Fusionsquadrate hervorragend für das Hexen 1x1 eignen, zumindest die nicht
allzu großen.
Die
Fusionsquadrate sind magische Quadrate deren Zellen durch weitere, zu
Wechselquadraten umgestaltete Quadrate, ersetzt werden, wobei die einzufügenden
Wechselquadrate keine magische sein müssen. Selbst die 4-zelligen Quattros sind
dafür geeignet. Die Bildung solcher Quadrate wurde im Abschnitt
“Fusionsmethode” behandelt.
Mag´s
Idee war, 16 Quattros zu Wechselquadrate umzubilden und in das Topquadrat
einzusetzen. Dabei wurden die Quattros so eingesetzt, dass deren Nummer mit der
Zellenzahl übereinstimmte.
Bei der
Bildung von Fusionsquadraten mussten immer die Hälfte der Zeilen- und
Spaltenpaare gewendet werden, um so die richtigen Zeilen- und Spaltensummen zu
erhalten. Dabei mussten bei den einfach geraden Quadraten die Hälfte von
Quattros gewendet werden, was zur Auflösung deren Struktur führte.
Diese
Strukturen sind aus den folgenden Abbildungen ersichtlich.
Die
kleinste Zahl entspricht der Zellenzahl im Topquadrat. Alle folgenden Zahlen
sind um jeweils 16, der Ordnungszahl des Topquadrates, größer. Die
Zahlenanordnung entspricht einem Z (als Eselsbrücke).
Die
beiden Diagonalen im Quattro sind gleich groß, weshalb es gewendet werden kann.
Das hat Bedeutung beim Einsatz eines Quattros in die Hauptdiagonalen.

Im 8er
Quadrat entspricht die Hälfte der Zellen in den Zeilen und Spalten die zu
wenden wären 4, was mit 2 Quattros abgesichert werden kann.
Mag hat
sich entschieden, die geraden Quattros um beide Achsen zu wenden, um so die
magische Summe zu sichern. Die untere Reihe der Quattros zeigt die gewendeten.
Die Zahlenfolge ist die Gleiche, jedoch als absteigende Zahlenreihe, ebenfalls
in Z-form.

Die
Quattros wurden in die Zellen des Topquadrates eingesetzt und das Basisquadrat
war geschaffen. Es ist pandiagonal mit der richtigen magischen Summe von 260.
Alle Zahlen von 1 bis 64 sind vorhanden und keine Zahl ist doppelt.
Hat man
diese Struktur verinnerlicht, so kann jede Zelle bestimmt und berechnet werden.
Dazu muss nur das Topquadrat einwandfrei beherrscht werden. Soll z.B. die Zahl
in Zelle in 5d berechnet werden, so weiß man, dass es sich um das Quattro 2, ein gewendetes Quattro handelt.
Weiter wird erkannt, dass es die 2. Zelle im gewendeten Quattro ist und die Zahl 2+16=18 groß ist.
Weitere
zu beachtende Regelmäßigkeiten, die eine Vereinfachung der Berechnungen
zulassen, werden im Beispiel der Zahlenvorgabe von 48 erklärt.

Die 48
wird in die erste Zelle eingesetzt. In dieser steht normalerweise die 1, die
folglich um 47 größer wurde. Diese 47 wird als Summand allen Zellen
zugeschlagen.
Die
magische Summe wird dadurch um 8*47=40*8=320+7*8=56=376 größer, das ist
260+376=636, was als magische Summe über das Quadrat geschrieben wird.
Anschließend
werden die Zahlen für alle Zellen
zeilenweise berechnet und eingetragen.
Das ist
als nächste Zelle die Zelle 2 im 1. Quattro. Diese ist 1+1*16=17+47=64 groß.
Es folgt
das Quattro 14, ein gewendetes mit der größten Zahl dieses Quattro (denken
Sie an das Z!) Die Zahl ist 14+3*16=14+48=62+47=109. Die nächste Zelle
gehört noch zum Quattro 14 und hat die Zahl 14+2*16=14+32=46+47=93. Weiter geht
es mit Quattro 11, ein nicht gewendetes, mit den Zahlen 11+47=58 und
11+1*16=27+47=74. Das letzte Quattro in dieser Zeile ist das gewendete Quattro
8 mit den Zahlen 8+3*16+47=103 und 8+2*16+47=87. So kann Zeile um Zeile
abgearbeitet werden bis das Quadrat mit Zahlen ausgefüllt ist. Das Quadrat ist
magisch mit der magischen Summe von 636.
Mag hat
bewusst die einzelne Berechnung jeder Zelle vorangestellt, weil sie bei der
schwierigsten Variante notwendig wird. Bei den leichteren Varianten können
Vereinfachungen der Berechnung genutzt werden, diese sind:
- Jede
2. Zahl in der Zeile ist im ungewendeten Quattro um 16 größer. Bei den
gewendeten Quattros sind diese um 16 kleiner.
- In der
2. Zeile sind die Zahlen um 32 größer oder kleiner als die Zahl in der darüber
befindlichen Zeile, je nach dem es sich um
gewendete oder nicht gewendete Quattros
handelt.
- Im Grunde
genommen reichen die Berechnungen der 1. und 3. Zahl in der 1. Zeile aus,
um die Zahlen für alle anderen Zellen zu
ermitteln. So sind die Zahlen im Quattro 11 um
10 größer als im Quattro 1 (11-1=10). Beide
sind ungewendete Quattros. Im Quattro 9
sind sie um 9-1=8 größer als im Quattro 1,
oder auch um 2 kleiner als im Quattro 11,
dass ja ebenfalls ein ungewendetes ist.
Gleiches trifft auf die gewendeten Quattros
zu. So sind die Zahlen im Quattro 8 um 6
kleiner als in Quattro 14 und im Quattro 12
um 4 größer als im Quattro 8 oder um 2
kleiner als im Quattro 14.
Aber
Achtung!
Bei
Entstehung eines Restes, der den Quattros 13 bis 16 zugeschlagen werden muss,
kann die Bezugnahme nur zwischen Quattros ohne oder mit Restzurechnung
erfolgen. Deswegen müssen die Quattros 8 und 13 komplett berechnet werden.
Diese sind das erste gerade Quattro ohne Restzuschlag bzw. das erste ungerade
mit Restzuschlag in der Reihenfolge.
Die
Grundvariante ist ausreichend erläutert und es kann zu weiteren Varianten
übergegangen werden.
Variante
2
Um ein
leichteres Rechnen zu ermöglichen, kann der Summand zu einer günstigeren Zahl
manipuliert werden. Das erfolgt in der Regel durch Reduzierung der Vorgabe auf
eine Zehnerzahl und Einsatz dieser in das Quattro, das der Reduzierung
entspricht. Das wäre im Beispiel mit der Vorgabe 48 die Reduzierung auf eine
Vorgabe 40 und Einsatz der 40 als kleinste Zahl in das Quattro 8. Die magische
Summe wird dann 40*8+260=580.
Das
Quattro 8 ist jedoch nicht günstig. Die Zahl 8 befindet sich im gewendeten
Quattro nicht in der 1., sondern der 4. Zelle und kann damit nicht als Zelle 1
gelten, es sei denn man nimmt eine Auflösung des Quattro 8 und weitere in Kauf.
Das ist zwar möglich, denn das Quadrat ist ja ein pandiagonales, aber hat ein
unerwünschtes Umdenken des Systems zur Folge, was verhindert werden sollte. Es
ist deshalb besser, die Reduzierung so vorzunehmen, dass der manipulierte
Summand in ein nicht gewendetes, also ungerades Quattro eingesetzt wird. Das
wäre mit einer Reduzierung der Vorgabe um Endziffer +/-1 gegeben. Im Beispiel
48-7=41 (40+1) oder 48-9=39(40-1), Mit
diesen Summanden kann ebenfalls einfacher gerechnet werden. Der Summand wird
dann in die 1. Zelle des Quattro 7 oder 9 eingesetzt. Die magische Summe muss
neu berechnet werden. Sie ist um 8 größer oder kleiner 580.
Variante
3
Bei
dieser Variante erfolgt die Eintragung der Zellenzahlen nicht zeilenweise,
sonder in von den Gästen bestimmte Zellen. Dazu sind die Zeilen und Spalten mit
den Zahlen von 1 bis 8 zu kennzeichnen. Die Zahlen für die Zellen müssen
einzeln berechnet werden, da ein Bezug auf bereits berechnete Zellenzahlen
unmöglich ist.
Diese
Variante kann mit der Variante 2 gekoppelt werden, was aber zu einer
zusätzlichen Belastung führt.
Wird die
Vorgabe genannt, so wird sie um 1 reduzieret und als Summand für alle
Berechnungen eingesetzt. Als Erstes wird die magische Summe errechnet. Die
Eintragung in die Zelle 1 erfolgt erst bei Aufforderung dazu.
Variante
4
Die
Variante 4 ist die Variante 3 mit einer einfachen Veränderung. Wenn man schon
die Zellenzahlen einzeln berechnen muss, kann man das auch ohne Einsicht auf
das Quadrat vornehmen und die Eintragung einem Gast übertragen. Der Akteur kann
Abseits des Quadrates mit oder ohne Augenbinde die Zellenzahlen für die
geforderte Zelle berechnen und zur Eintragung nennen.
Vorgabe
einer magischen Summe
Bei
einer Vorgabe der magischen Summe erfolgt die Berechnung in umgekehrter
Reihenfolge wie die Berechnung bei
Vorgabe einer Zellenzahl.
Dabei
treten jedoch einige Probleme auf, die vorher genannt und gelöst werden
sollten.
1. Ein
Rest wird im Topquadrat den Zellen 13 bis 16 zugerechnet. Das sind beim 8er
Quadrat die Quattros 13 bis 16. Da die
Quattros 2*2=4 Zellen haben, befinden sich in
jeder Reihe 2 davon. Daraus ergibt sich,
dass der Rest den 4 Zellen nur zur Hälfte
zugeschlagen werden kann. Der Rest muss
folglich durch 2 teilbar sein und weiter, die
magische Summe muss eine gerade Zahl sein.
Mag schlägt vor, wie im 6er Quadrat
beschrieben, um eine 2-stellige Primzahl zu bitten,
um die die Vorgabe erhöht wird.
2. Bei
der Erhöhung der Zahlen der Quattros 13 bis 16 um den Rest, kann es zu
doppelten Zahlen kommen. Der Grund ist, dass die größten Zahlen der Quattros 1
bis 12 größer sind als die kleinste Zahl 13, der der Rest zugerechnet wird. Die
größte Zahl der Quattros, denen der Rest nicht zugeschlagen wird, ist
12+3*16=60, die damit um 60-13=47 größer ist, als die kleinste Zahl 13, die um
den Rest erhöht wird.
Doppelte
Zahlen werden ausgeschlossen, wenn der halbe Rest größer als 47 ist. Der
Gesamtrest muss 47*2=94 rd. 100 betragen.
Um das
zu sichern, wird nicht nur die magische Summe von der Vorgabe abgezogen sondern
zusätzlich 100, zusammen 360, oder rd. 400.
3. Durch die Erhöhung nicht aller Zahlen um
den Rest, ist das Quadrat, wie auch das Topquadrat, nicht mehr pandiagonal.
Dadurch kann die Variante 2, wie bei der
Vorgabe einer Zellenzahl, nicht auf die Quadratbildung bei einer Summenvorgabe
übernommen werden. Das Basisquadrat kann nicht durch Versetzen von Zeilen
und/oder Spalten verändert werden und
auch kein anderes Quattro als 1. im Basisquadrat eingeordnet werden.
Die
Probleme sind aus der Welt und die Quadratbildung mit einer vorgegebenen Summe
kann erfolgen.
Die
Vorgabe soll 746 sein und wird über das Quadrat geschrieben.
Nun
müssen der Summand und der halbe Rest berechnet werden.
Von der
Vorgabe wird 400 abgezogen und von der verbleibenden Summe 746-400=346 der
Summand ermittelt. Dieser sollte eine durch 80 teilbare Zahl sein, damit ein
Summand in Zehnergröße entsteht, mit dem besser gerechnet werden kann. Es
bietet sich die Zahl 320 an. Der Summand wird dann 320/8=40.
Ausgehend
vom Summand wird der Rest und dessen Hälfte berechnet.
Von der
Vorgabe 746 wird die magische Summe 260 und das 8fache des Summanden, das ist
320 und zusammen 260+320=580 abgezogen.
Das
Ergebnis ist 746-580=166 als Rest und 166/2=83 der Endrest um den die Zahlen
der Quattros 13 bis 16 zusätzlich zu erhöhen sind.
Der
Endrest ist mit 83 größer als der notwendige Mindestwert von 50 und damit in
Ordnung.
Die
Quadratbildung kann erfolgen. Alle Zahlen des Basisquadrates werden, wie bei
der Vorgabe einer Zellenzahl, um den Summanden 40 erhöht. Den Zahlen der
Quattros 13 bis 16 wird jeweils der Endrest 83 zusätzlich zugerechnet.
Das
fertige Quadrat ist das folgende.

Das
Quadrat ist magisch. Alle Reihen haben die Summe 746 entsprechend der Vorgabe.
Keine Zahl ist doppelt vorhanden. Alle Zahlen sind gut verteilt, eine Regel ist
nicht zu erkennen.
Da die
Berechnung des Quadrates die gleiche ist, wie bei der Vorgabe einer Zellenzahl
können auch die dort vorgestellten Varianten eingesetzt werden. Das trifft
allerdings nicht auf die Variante 2 zu. Der Grund ist nicht nur die aufgehobene
Pandiagonalität, sondern auch die Unveränderlichkeit des Summanden.
Die
Variante 4 stellt den Höhepunkt mit einem guten Showwert dar und dürfte der
Attraktivität der Darbietung in “Klein gegen Groß” in nichts nachstehen
Eine
Nachbetrachtung
Die
beschriebene Lösung ist wirklich fantastisch. Neben einer einfachen Berechnung
muss hervorgehoben werden, dass praktisch jede Zelle des 8er Quadrates
unabhängig von vorhergegangenen Zellen berechnet werden kann. Durch diese Form wird eine Falschberechnung, die eigentlich unzulässig
ist, nicht auf folgende Zellenzahlen übertragen. Auch ist eine Fehlerbeseitigung problemlos möglich.
Größere
Vorgaben sollten nicht zum Einsatz kommen, auch wenn die erhöhten Anforderungen
problemlos gelöst werden können. 3- und 4-stellige Vorgaben führen zu
einem ungünstigeren Zahlenbild. Wer
trotzdem größere Vorgaben anstrebt, der müsste dann die Zahlen zusätzlich durch
Multiplikation mit Schlüsselzahlen bilden.
Die Bestimmung jeder einzelnen Zelle und deren
Berechnung, unabhängig von anderen Zellenzahlen, eröffnen interessante
Möglichkeiten zu einer Qualitätsverbesserung der Vorführung, falls es einmal zu
einer solchen kommen sollte.
Dazu hat
Mag Varianten vorgeschlagen. Weitere sind möglich wie z.B. folgende:
Die
Vorführung erfolgt durch ein Rechenkünstler-Duo, indem 2 Akteure im Wechsel die
Zahlen ansagen. (Dadurch wird Zeit gewonnen bzw. die Vorführung geht flotter
von der Hand.)
6.8.
Quadrate der 9. Ordnung
6.8.1.
Das rationelle 9er Quadrat
Gleich
vorweg, ein 9er Quadrat ist nicht für Vorführungen geeignet. Es ist einfach zu
groß. Natürlich könnte man mit Hilfe der Technik, zum Beispiel einen Beamer das
Problem lösen, aber nur halb, denn die Größe erfordert einen höheren
Zeitaufwand der nicht zu empfehlen ist. So ist das 9er Quadrat bereits um 65 %
größer als das 7er und gegenüber dem Lo Shu Quadrat sogar um 800 %.
Wenn Mag
trotzdem ein 9er Quadrat in das Hexen 1x1 aufnimmt, dann nur um zu zeigen, dass
die rationelle Methode der Quadratbildung auch bei Triquadraten anwendbar ist. Allerdings bestehen dabei
einige Schwierigkeiten mit den Vorgaben.
Diese
Schwierigkeiten sind:
1.
Triquadrate sind nicht homogen. Damit ist die Einordnung eines Restes nur
sehr schwer zu realisieren. Folglich muss
die Vorgabe einer magischen Summe
durch die Ordnungszahl (im Beispiel 9)
teilbar sein, was bei einer freien Wahl der
MS unwahrscheinlich ist.
2. Die
Vorgabe einer Zellenzahl muss mit der Ordnungszahl (z.B. 9)
multipliziert
werden um die magische Summe zu erhalten.
Die Lösung, die Vorgabe durch
gedankliches anhängen einer Null mit 10 zu
multiplizieren und von dieser Zahl die
Vorgabe abziehen, ist nur schwer fehlerfrei
zu realisieren, zumal das Anschreiben
der MS von links nach rechts erfolgen
sollte.
3.
Triquadrate sind nicht pandiagonal, weshalb die Vorgabe einer Anfangszelle
nicht
möglich ist.
Die
Lösung
Eine
allgemein gültige Lösung für die Triquadrate konnte nicht grfunden werden. Sie
muss für die gewählte Größe jedesmal erarbeitet werden.
Mag wird
deshalb nur auf das von ihm gewählte 9er Triquadrat eingehen.
Zu 1.
Hier sollte der Trick mit der Bildung von Zahlen mit den Ziffern von 1 bis 9
zur
Anwendung kommen. Die Addition der
Zahlen von 1 bis 9 ergibt die durch 9
teibare Zahl 45. Dazu lässt man eine
4-stellige, 3-stellige und eine 2-stellige
Zahl bilden, wobei jede Ziffer nur
einmal eingesetzt werden darf. Dabei können
die Ziffern beliebig eingeordnet
werden.
(Zur Vermeidung eines wiederholten
Einsatzes einer Ziffer sind diese nach
Anwendung jeweils zu streichen.)
Die Addition der 3 Zahlen ist durch 9
teilbar. Die 4-stellige Zahl sollte dabei eine
aus dem oberen Bereich (möglichst
>4000) sein. Ist das nicht der Fall, so lässt
man auch die 2. Zahl als 4-stellige
bilden. Die Zahlen 1 bis 9 könnten dabei als
Lo Shu Quadrat angeboten werden. (Das
macht die Sache noch etwas
interessanter.)
Zu 2.
Auf die Vorgabe einer Zahl für die mittlere Zelle sollte verzichtet werden.
Wer nicht darauf verzichten möchte,
dem empfiehlt Mag die oben genannte
Berechnung anzuwenden. Notfalls mit
Anschreiben der MS von rechts nach
links.
Zusammenfassend
bleibt praktisch nur die Bildung einer magischen Summe aus Zahlen, die alle
Ziffern 1 bis 9 enthalten übrig.
Mag wird
ein Beispiel zur Bildung eines 9er Triquadrates zeigen, dass einer vorgegebenen
magischen Summe entspricht.
Das
folgende Quadrat der 9. Ordnung ist ein gesprungenes Triquadrat. Die Zelle 41
wurde durch Verschiebung von Zeilen und Spalten in der Mitte eingeordnet.
Nach den
Regeln aus den 5er und 7er Primquadraten wurden die Starterzellen ermittelt und
farblich dargestellt. Es sind die Zellen 41, 1 und 81, sowie die Zellen 10, 19.
28, 72, 63 und 54. Die Aufzählung entspricht der Reihenfolge der Bildung.
Drei
Personen bildeten aus denn Ziffern 1 bis 9 die Zahlen 6129, 543 und 87 deren
Summe 6759 ist und als magische Summe über das Quadrat geschrieben wurde.


Es wurden
folgende Berechnungen vorgenommen:
(Die Kenntnisse aus den 5er und 7er
Quadraten werden vorausgesetzt!)
MS/O = 6759/9 = 751 für Zelle 41
DZ1 gewählt 701 (711 wäre wegen der Zahlen 50, 751
und 1452 besser)
Zahl für Zelle 1 = 751-701 = 50
Zahl für Zelle 81 = 751+701 = 1452
DZ2 = DZ1/(O/2) =~ 701/5 =~ 140
gewählt 109
Startzahl für
Zelle 10 = 50+109 = 159
19
= 159+109 = 268
28
= 268+109 = 377
72
= 1452-102 = 1343
63
= 1343-109 = 1234
54
= 1234-109 = 1125
SZ = DZ2/O = 109/9 = 12
Ausgehend
von den Startzahlen wurden die auf- und absteigenden Zahlenreihen durch stetige
Addition bzw, Subtraktion der Schlüsselzahl 12 berechnet.
Das
fertige Quadrat ist ein magisches. Alle Spalten, Zeilen und die beiden
Diagonalen haben alle die richtige Summe der Vorgabe von 6759.
Die
Zahlen sind breit gestreut und zeigen keine Auffälligkeiten.
Das
Quadrat ist jedoch nicht pandiagonal. Es können aber jeweils 3 Spalten und/oder
Zeilen versetzt werden, wobei das Quadrat ein magisches bleibt.
6.8.2.
Fantastisch * *
Bei
diesem Experiment kommt ein Quadrat der 9. Ordnung zum Einsatz.
Mag
lässt sich eine 2-stellige Zahl größer 50 nennen. Es wird 83 genannt. Diese
setzt er in die 1. Zelle ein. Nach einem kurzen Moment schreibt er über das
Quadrat die Zahl 837. Anschließend füllt er Zeile um Zeile alle Zellen mit
Zahlen aus. Das fertige Quadrat ist ein magisches mit der magischen Summe von
837, wie er es anfangs über das Quadrat geschrieben hat.

837 837
837 837 837
837 837 837 837 837
Mag hat
das Ergebnis als erstes erläutert, um Ihnen Zeit zu lassen, eventuelle Regeln
über den Quadrataufbau zu erkennen. Sie müssen zugeben, dass dies kaum möglich
ist.
Bei
diesem Experiment handelt es sich wie beim 8er Quadrat um ein Fusionsquadrat.
Es entstand aus 9 Wechselquadraten des Lo-Shu-Quadrates, die in das
Lo-Su-Quadrat eingesetzt wurden.

Am
Wechselquadrat 1 ist zu erkennen, dass jede folgende Zellenzahl um 9 größer
ist, was der Anzahl der Wechselquadrate entspricht. In jedem folgenden
Wechselquadrat sind die Zellenzahlen um 1 größer als im vorangegangenen. Daraus
abgeleitet ergibt sich ein Wechselquadrat 0, dass um 1 kleinere Zellenzahlen
als Wechselquadrat 1 hat.
Diese
Erkenntnisse sind ausreichend um ein Basisquadrat der 9. Ordnung zu bilden und
vor allem um jede Zelle zu bestimmen und zu berechnen können.
Im
folgendem Basisquadrat sind die 9 Wechselquadrate, auch Teilquadrate genannt,
in das Lo-Shu-Quadrat eingeordnet. Da das Lo-Shu-Quadrat ein magisches ist,
entsteht so ebenfall ein magisches Quadrat, wobei kein Wenden oder dergleichen
notwendig wird. Alle Zahlen von 1 bis 81 sind lückenlos vorhanden. Keine Zahl
ist doppelt. Die magische Summe ist 369 (370-1). Wie das Lo-Shu-Quadrat, ist
dieses 9er Basisquadrat auch nicht pandiagonal.
Um den
logischen Aufbau des Basisquadrat zu erkennen, wurden die 3er Quadrate mittels
Trennlinien abgegrenzt. Diese Abgrenzungen dürfen im Original natürlich nicht
verwendet werden. Das trifft auch auf die Spalten-und Zeilenzahlen zu, es sei
denn, diese werden zur Benennung von Zellen benötigt.

Wird die
Zelle in Spalte 6 und Zeile 5 gewählt, so wissen Sie, dass es sich um die Zelle
7 im Quadrat 5 handelt. Dazu ist die gute Kenntnis des Systems erfoderlich, was
aber als unschwer eingeschätzt werden kann. Die Zellenzahl kann berechnet
werden durch 5 (Nummer des
Wechselquadrates) + 7 (Zellenzahl)-1)*9 (Ordnungszahl) =
5+54=59.
Die
Lösung
wird am
Beispiel der Vorgabe 83 erklärt. Die Zahl 31 in Zelle 1/1 muss man sich gut
merken. Wird die Vorgabe genannt, wird diese in die Zelle 1/1 eingetragen. Die
Vorgabe ist um 83-31=52 größer. Diese 52 muss allen Zellen zugeschlagen werden.
Die magische Summe wird damit um 9*52=520-52=468 größer und das ist
369+468=837, die über das Quadrat geschrieben wird.
Nun
könnte jede in der Zeile folgende Zelle ermittelt und berechnet werden. Mag geht aber einen rationelleren Weg.
Die
nächste Zelle ist im Lo-Shu-Shu-Quadrat die Zelle 9. Diese ist um 5 größer als
die Startzelle 4. Deshalb erhöht er die Zahl in Zelle 1 um 5*9=45. Das ist
83+45=128.
Die
nächste Zelle ist die Zelle 2, die um 2 kleiner als Zelle 4 ist. Deshalb wird
von 83 2*9=18 abgezogen. Das ist 65.
Nun
folgen die Zellen des 9. Wechselquadrates und hier sind die Zahlen um 9-4=5
größer als die Zahlen im Wechselquadrat 4. Damit werden die 3 folgenden Zahlen
83+5=88, 128+5=133 und 65+5=70 groß.
Genau so
wird mit Wechselquadrat 2 verfahren. 2 ist um 2 kleiner als 4, weshalb die
mächsten 3 Zahlen die Größe 83-2=81, 128-2=126 und 65-2=63 haben. Natürlich
kann auch vom Wechselquadrat 9 aus berechnet werden, wo die Differenz -7 ist.
Das Ergebnis ist das Gleiche.
Jetzt
geht es in die nächste Zeile. Hier ist die 1. Zelle eine Zelle 3, die um 1
kleiner als Zelle 4, die Startzelle, ist. Deshalb wird von der Vorgabe 83 1mal
9 abgezogen und das Ergebnis 83-9=74 in diese Zelle eingetragen. Von dort geht
es zur Zelle 5, in die eine 5-3=2*9=18 größere Zahl, das ist 74+18=92 kommt.
Die 3. Zahl in dieser Zeile wird dann 7-5=2*9=18 größer, das ist 92+18=110. Die
nächsten Zahlen sind wieder 5 größer, das sind die Zahlen 79, 97 und 115. Dann
folgen die um 2 kleineren Zahl, verglichen mit den Zahlen im 4. Wechselquadrat.
Das sind die Zahlen 81, 126und 108.
So geht
es weiter, bis in allen Zellen der oberen 3 Wechselquadrate eine Zahl steht.
Für die
folgenden Wechselquadrate kann die Berechnung wie bei den Wechselquadraten 9
und 2 vorgenommen werden. Alle Zahlen anderer Wechselquadrate sind um +/- der
Differnz zwischen diesen größer oder kleiner. Das wird sehr deutlich im
Vergleich der Tielquadrate 3 und 4. Im Teilquadrat 3 sind alle Zahlen um 1
kleiner als im Teilquadrat 4, oder um 1 größer als im Teilquadrat 2.
Mag
hofft, dass Sie diese rationelle Berechnung verstanden haben. Sie können sich
durch die Berechnung aller weiterenn Zellenzahlen von der Richtigkeit
überzeugen.
Es ist
jedoch ratsamm ab und zu eine richtige Berechnung vorzunehmen, um so durch
Vergleich die Richtigkeit zu bestätigen.
Die
Berechnung ist total einfach. Dafür sind die Anforderungen an das Denken im
System der Quadratgestaltung höher, aber ohne Probleme beherrschbar.
Varante 2
Hier
werden die Zahlen nicht zeilenweise eingeschrieben, sondern in einer
scheinbaren Unregelmäßigkeit.
Dazu
wird nacheinander für jedes Teilquadrat eine Zelle und deren Zahl berechnet und
eingetragen. Die Reihenfolge der Quadrate und der Zellen sollte nicht
gleichmäßig sein, um so keine Regel erkennen zu lassen.
Von
diesen Zellen aus, können dann die anderen Zellen in ihrer Folge durch +/-9
ermittelt werden. Dabei soll nicht ein Teilquadrat nach dem anderen
fertiggestellt werden, sondern in einer Unregelmäßigkeit immer eine beliebige,
noch leere Zelle.
Dazu ein
Beispiel. Nach Eintrag der Vorgabe und der magischen Summe werden in jedes
Teilquadrat und in einer beliebigen Zelle eine Zahl berechnet und eingesetzt.
Das
könnte wie folgt geschehen:

So wird
weiter verfahren bis das Quadrat fertig ist.
Variante 3
Nach der
Eintragung der Vorgabe und der magischen Summe bestimmen die Gäste in welche
Zellen die nächsten Zahlen geschrieben werden sollen.
Das
bedeutet, dass der Akteur jede Zelle ermitteln und jede Zahl berechnen muss.
Variante 4
Der
Akteur befindet sich Abseits, mit oder ohne Augenbinde und nennt einem Helfer
die Zahlen, die in die Zellen einzutragen sind.
Die
Eintragungne können zeilenweise wie in Variante 1 oder in von Gästen bestimmten
Zellen, entsprechend der Variante 3 erfolgen.
Zum
besseren Verständnis sind die Zeilen nicht mit Buchstaben, sondern ebenfalls
mit Zahlen zu versehen.
Vorgabe
einer magischen Summe
Als
erstes muss auf ein Problem hingewiesen werden. Das Lo-Shu-Quadrat ist nicht
homogen, weshalb ein Rest keinem Block zugeordnet werden kann. Um das Problem
zu lösen muss die Vorgabe der magischen Summe eine durch 9 teilbare Zahl sein.
Sie muss eine Zahl größer als die magische Summe des Basisquadrates mit 369
sein.
Mag hat
dazu bereits Lösungen aufgezeigt, wiederholt aber nochmals die Variante mit den
Ziffern von 1 bis 9. Es werden von den Gästen 3-, 2- auch 1-stellige Zahlen
gebildet, wobei jede Ziffer nur 1mal eingesetzt werden darf. Die Summe dieser
Zahlen ist die magische Summe, wenn die Quersumme oder die Summe der noch nicht
eingesetzten Ziffern durch 9 teilbar ist.
Mag
bittet als erstes um eine 3-stellige Zahl. Ist diese größer 369 und deren
Quersumme durch 9 teilbar, kann diese als magische Summe eingesetzt werden. Ist
sie größer 369, aber deren Quersumme nicht durch 9 teilbar, bittet Mag um
weitere 2-stellige Zahlen, bis die Quersumme aller eingesetzten Ziffern oder
die Summe der noch nicht verwendeten
Ziffern durch 9 teilbar ist.
Sollte
die 3-stellige Zahl kleiner 369 sein,
wird um eine weitere 3-stellige Zahl gebeten. Anhand der der noch nicht
eingesetzten 3 Ziffern ist zu erkennen, ob die Summe durch 9 teilbar ist. Wenn
nicht, werden weitere Zahlen erbeten, notfalls bis alle Ziffern eingesetzt
sind.
Ist die
magische Summe gefunden, wird diese über dass Quadrat geschrieben und die
weiteren Berechnungen vorgenommen.
Von der
Vorgabe wird die magische Summe des Basisquadrates von 369 abgezogen und der
Rest durch 9 dividiert und der Summand ist gefunden. Um diesen sind alle Zahlen
des Basisquadrates zu erhöhen. Das erfolgt in der gleichen Art und Weise wie
bei der Vorgabe einer Zellenzahl. Auch die dort genannten Varianten sind
möglich.
Im
Beispiel ist die magische Summe 792, deren Quersumme 18 ist durch 9 teilbar.
Nach
Abzug von 369 verbleibt ein Rest von 792-370+1=423. Durch 9 dividiert ergibt 47
als Summand. Die Zahl in Zelle 1/1 wird als Beispiel 31+47=78 groß.

Eine
Nachbetrachtung
Sie
werden sicherlich auch der Meinung sein, dass die gefundene Lösung einfach
“Fantastisch” ist. Die Rechenleistungen sind nicht nennenswert und die
Beherrschung des Systems des Quadrataufbaues und die Bestimmung jeder einzelnen
Zelle eine machbare Angelegenheit. Bedauerlich ist, dass ein Quadrat der 9.
Ordnung zu groß für eine Vorführung im größeren Rahmen ist. Auch ein kleiner
Kreis Intressierter wird selten zu finden sein.
Der
wirkliche Fan wird sich sicherlich trotzdem damit beschäftigen und vielleicht
den Wunsch haben, größere Vorgaben einzusetzen, was möglich, aber schwerer ist.
Denn dann muss die Berechnung nach der Multimethode vorgenommen werden.
Selbst
eine kleinere Erhöhung der Vorgaben, z. B. auf 3-stellige Zahlenvorgaben
kleiner 300, oder 4-stellige Summenvorgaben kleiner 2000 sind nicht günstig.
Sie können zu einem schlechten Zahlenbild führen. Der Grund ist die lückenlose
Zahlenreihe der Zahlen von 1 bis 81. Würde z.B. eine Zahlenvorgabe von 247
gemacht, würde der Summand 247-31=216 groß und alle Zahlen dann 217 bis 297,
nur Zahlen der 200er Reihe sein.
Wenn Mag
seine Ausführungen hier beendet, ist noch nicht Alles betrachtet und bietet für
den Fan interessante Fragen zur Klärung. Das könnte die Frage nach der
Gestaltung der nächsten Größe, einem 12er Fusionsquadrat sein. Ist die Variante
3er Wechselquadrate in das Topquadrat einzuordnen günstiger als umgekehrt? Ist eine der
Varianten evtl. auch pandiagonal wie das 8er? Oder wenigstens die Verschiebung
von jeweils 3 Reihen und/oder Spalten möglich?
Aber
auch das 8er - und 9er Quadrat bieten sicherlich Stoff für Überlegungen. Das
könnte die Frage nach einer tauglichen Lösung sein, die Summenvorgaben nicht
auf 2 oder 9 teilbare zu begrenzen
6.9.
Nachtrag
6.9.1.
Und 10 ist keins
* *
Wie heißt
es doch in Goethes Hexeneinmaleins? “Und 10 ist keins.”
Daran
hat sich Mag auch gehalten und mit dem Quadrat der 9. Ordnung das Hexen 1x1
abgeschlossen.
Seine
Meinung, dass zu fast allen Quadrattypen eine Lösung im Hexen 1x1 erläutert
wurde, musste er im Nachhinein korrigieren. Eine größere Gruppe von
Quadrattypen sind die einfach geraden Quadrate wie das Quadrat der 6. Ordnung.
Die Lösung zum 6er Quadrat im Hexen 1x1 ist jedoch nicht auf andere einfach
gerade Quadrate übertragbar. Die Lösung setzte beim 6er Quadrat das Wissen der
Zahleneinordnung im Lo-Shu-Quadrat voraus, was aber bei größeren Quadraten wie
das 10er, 14er usw. kaum zu machen ist.
Mag hat
sich deshalb entschieden, auch für ein Quadrat der 10. Ordnung einen Lösungsweg
auszuarbeiten der für weitere einfachgerade Quadrate anwenbar ist.
Auch
hier gilt, dass eine Vorführung höchstens am Stammtisch von Interessierten
möglich ist, obwohl der gefundene Lösungsweg unschwer erlernt werden kann.
Wenn Mag
diesem Experiment 2 Sterne zuerkannt hat, erfolgt dies wegen der Größe eines
10er Quadrates und der erhöhten Anforderungen an dass Systemdenken. Die
Rechenleistungen sind nicht erheblich, aber merken muss man sich Einiges. Das
Schwierigste dürfte die abgeforderte hohe Konzentration sein, die insbesondere
beim Einsetzen der 2. bis 5. Zahlen der Blöcke zwingend erforderlich ist.
Die
Lösung baut im Wesentlichen auf Komponenten auf, die in den vorangegangenen
Experimenten beschrieben wurden. Mag wird deshalb auf eine umfassende
Erläuterung verzichten. dafür das Wesentliche jedoch ausführlich erklären.
Das
10er Quadrat im Hexen 1x1
Der
Lösungsweg:
Grundlage
der Berechnungen ist eine leicht erweiterte Matrix für Korrekturquadrate der 5.
Ordnung, z. B. dem gewählten Pentaquadrat, denn das 10er Quadrat besteht aus 4
von 5 Korrekturquadraten der 5. Ordnung.

Die
Erweiterungen sind:
1.
Flexzahlen:
Diese wurden in einer Größe gewählt, die
doppelte Zahlen ausschließen
und ein leichtes Rechnen erlauben. Sie
ersetzen praktisch die Berechnungen der
1. Zahlen für die Blöcke nach der Formel Zn=(Bn-1)*A*O*SZ+Qn.
Darin bedeuten: Zn = 1. Zahl im Block Bn
Bn =
Block für den die erste Zahl berechnet werden soll
A
= Anzahl der zu bildenden
Korrekturquadrate (in diesem Fall 5)
O
= Ordnungszahl der Teilquadrate
(in diesem Fall 5)
SZ = Schlüsselzahl (in den aufgeführten
Experimenten 1)
Qn = Quadrat aus dem der Block zu entnehmen
ist. (wird der Matrix
entnommen)
Die Berechnung der Zahlen für die 1. Zellen
der Blöcke erfogt jedoch viel einfacher
durch Addition von Flexzahl+Quadratzahl.
Zum Beispiel für den 3. Block im 4. Quadrat
= 100+3=103.
Nach der genannten Formel würde dass sein:
Zn=(3-1)*5*5*1+4=55
Die Flexzahl hätte demzufolge auch 60 sein
können. Die Reserve von 45 kann für
eventuelle
Manipulationen genutzt werden.
2.
Endrest:
Ein Endrest kann bei Vorgabe der magischen
Summe entstehen. Er wird den letzten,
den 5er Blöcken, zugeschlagen und wird in
jeder Reihe des 10er Quadrates 2 mal
wirksam, weshalb auch hier die magische
Summe eine gerade Zahl sein muss.
3.
Korrekturwert:
Der Korrekturwert wird der magischen Summe
zugerechnet, damit diese für die
Berechnugen leichter zu handhaben ist. Im
konkreten Fall 34, wodurch die magiche
Summe von 1130 um 2*34 auf 1198 erhöht wird,
was auch 1200-2 ist.
4.
Vorgabenteil:
Der Vorgabenteil ist die Differenz zwischen
Vorgabe und Zellenzahl in die die Vorgabe
eingesetzt wird. Wird die Vorgabe, z. B.
135, in die erste Zelle von Block 3 im Quadrat 1
eingesetzt, in der sich die Zahl 104
normalerweise befindet, so ist der Vorgabenteil
135-104=31.
Die
nachfolgende Abbildung zeigt die Einordnung der Pentaquadrate in das
Gesamtquadrat der 10. Ordnung.

Das
Quadrat 1 ist das unveränderte Pentaquadrat.
Beim
Quadrat 2 wurden die unteren 2 Zeilen nach oben versetzt.
Beim
Quadrat 4 wurden die 2 vorderen Spalten nach hinten verschoben und
im
Quadrat 3 wurden Umgestaltungen entsprechend Quadrat 2 und 4 vorgenommen.
Die
Folge dieser Einordnung ist, dass die Zellen für die 1. Zahlen der Blöcke mit
einem Sondersprung erreicht werden. Dieser geht jeweils 5 Felder zum
nächsten Quadrat und dann im rechten Winkel 3 Felder nach außen. Ist das nicht
möglich muss 2 Felder nach innen gegangen werden. Dadurch wird die Eintragung
der Zahlen nicht immer in gleichmäßiger und auffälliger quadratischer Ordnung
vorgenommen.
Auch
zeigt die Abbildung die Regel zum Finden der 1. Zelle des folgenden Blockes. Zu
diesem gelangt man durch einen Linkssprung (2 Felder nach links und 1
Feld nach unten), sowie die Regel zur Findung der 1. Zelle im vorherigen Block
durch einen Returnsprung (2 Felder nach rechts und 1 Feld nach oben).
Das
Ausgangsquadrat
Nach den
genannten Regeln wurde das Ausgangsquadrat gebildet.
Links
ist die auf das nowendigste reduzierte Matrix und rechts das Ausgangsquadrat.
Die
ersten Blöcke in den 4 Quadraten sind blau hinterlegt, grün die zweiten, rot
die dritten, gelb die vierten und grau die fünften Blöcke. Die Zahlengröße
ergibt sich aus Flexzahl plus Quadratzahl. Die magische Summe ist 1130.
Der
Aufbau des Ausgangsquadrates ist leicht nachvollziehbar. Dazu eine kurze
Erläuterung zu den zweiten Blöcken in den grünen Zellen.
Von der
Zelle 1a gelangt man mit einem Linkssprung zur Zelle 4b in die die erste Zahl
des zweiten Blockes eingesetzt wird. Das ist 50+4=54 für das 1. Quadrat. Nach
einem Sondersprung kommt man zur Zelle 9d im 2. Quadrat, in die 50+5=55 kommt.
Nach einen weiteren Sondersprung kommt man zur Zelle 7i im 3. Quadrat. Hier
wird 50+1=51 eingesetzt. So geht es weiter bis mit den 4. Sondersprung die
Ausgangszelle 4b wieder erreicht wird. Von hier aus geht es mit Linkssprung zur
Zelle 2c, in die die erste Zahl des 3 Blockes 100+4=104 geschrieben wird. So
werden alle 1. Zahlen der 20 Blöcke gefunden und die entspechende Zahl
eingesetzt. Von diesen ausgehend werden in Rechtssprüngen
(2 nach
rechts 1 nach unten) die weiteren 4 Zellen der Blöcke gefunden. In diese werden
jeweil um 5 erhöhte Zahlen eingesetzt.
Wichtig
ist, dass dabei das entsprechende Quadrat nicht verlassen wird! So darf nicht
von Zelle 4b zur Zellre 6c gesprungen werden, sondern zur Zelle 1c, in die die
Zahl 54+5=59 kommt.
Das so
entstandene Quadrat ist magisch, aber nicht pandiagonal.
Die
magische Summe ist 1130. Sie ergibt sich aus folgender Berechnung:

Das
Basisquadrat
Man muss
nicht, aber kann die magische Summe so verändern, dass ein leichteres Rechnen
erreicht wird. Im vorliegerndem Fall wurde die magische Summe auf 1198, das ist
auch 1200-2 verändert. Dazu wurde ein Korrekturwert von 34 eingesetzt, der in
jeder Reihe des Basisquadrates 2mal wirksam wird und dadurch die magische Summe
um 68 erhöht. Das so verändeerte Quadrat ist das Basisquadrat und ist Grundlage
für die Berechnung von Quadraten bei Vorgabe einer Zellenzahl oder der
magischen Summe.

Die
eingesetzten Pentaquadrate bleiben trotz der Umbildung zu
Korrekturquadraten, Verschiebung von
Zeilen und/oder Spalten und der Zuschläge (Flexzahlen, Endrest, Korrekturwert
und Vorgabenteil) pandiagonal und homogen. Das bedeutet auch, dass jede
Zelle innerhalb des ersten Quadrates jede Position einnehmen kann, so auch die
Zelle 1a.
Die
Schlussfolgerung ist, dass auch jede 1. Zahl der 5 Blöcke diese Zelle einnehmen
kann und damit die Vorgabe grundsätzlich in die Zelle 1a eingesetzt werden
sollte. An den Sprüngen ändert sich nichts, auch nicht beim Übergang von Block
5 zu Block 1. Dieser ist gleich den Sprüngen wie zu den folgenden Blöcken.
Diese
Aussage trifft nur auf das Quadrat 1 zu. Ein Start aus einem anderen Quadrat
ist nicht möglich, da sich der Sondersprung verändern kann.
Beim
nachfolgenden Quadrat wurde die 1. Zahl des 5ten Blocks des 1. Quadrates, die
235, in die Zelle 1a eingesetzt. Von dort aus erfolgte der Aufbau des Quadrates
bei Anwendung unveränderter Sprünge.
Das
Quadrat ist magisch und mit der richtigen magischen Summe von 1198 geblieben.

Die
schwerste Aufgabe dürfte die richtige Einordnung der 2. bis 5. Zahlen der
Blöcke sein. Grundsätzlich müssen die Sprünge zu den 4 restlichen Zahlen der
Blöcke innerhalb der Teilquadrate erfolgen. Das setzt voraus, dass die
Begrenzungen der Quadrate beachtet werden müssen. Das kann schwierig werden, da
ja die in den Beispielen gezeigten Trennungen normalerweise nicht vorhanden
sein dürfen. Um wenigstens einen Anhaltspunkt zu haben, sollte die Mitte
möglichst umauffällig markiert werden.
Bevor es
zur praktischen Anwendung der Erkenntnisse kommt, erachtet Mag ein paar
mathematische Betrachtugen zur Flexibilität des Basisquadrates als sinnvoll.
Um größere Vorgaben zuzulassen sind 4 Wege möglich. So können 1.
nur die Flexzahlen oder 2. alle Zahlen der Matrix mit einer Schlüsselzahl
vergrößert werden. Eine solche Maßnahme sollte aber gut überlegt werden. Auch
auf die 3. Möglichkeit sollte verzichtet werden. Bei dieser werden größere
Vorgaben zugelassen ohne eine Veränderung der Matrix vorzunehmen. Die Folge
sind unter Anderem bis zu 3-stellige Vorgabenteile und große Zahlenlücken
zwischen den Blöcken. Als 4. können 3-stellige Vorgabenteile zugelassen werden,
was ebenfalls keine gute Idee ist. Denn dann fehlen im Quadrat 1- und
2-stellige Zahlen und mit jedem Hunderter größer weitere 100. In fast allen
Möglichkeiten kommt es zu einem schlechteren Zahlenbild und zu einer
zusätzlichen Belastung durch das Merken weiterer Zahlen und höhere
Rechenleistungen, was nicht notwendig ist.
Mag
schätzt deshalb das vorgeschlagene Basisquadrat als eine günstige Lösung ein.
Die Vorgaben für die Zellenzahlen sollten nicht größer 300 und die Vorgaben für
die magischen Summen 4-stellig kleiner 2000 sein, was völlig ausreichend ist.
Als
zweckmäßig erweist sich lediglich die im Rahmen der Reserve gerade noch
mögliche Reduzierung der Flexzahlen auf die Werte 30 bis 120, aber nur bei
Vorgaben der magische Summe von kleiner 1200 . Warum, erfahren Sie im Abschnitt
“Vorgabe einer rmagischen Summe”.
Doch nun
zu den praktischen Anwendungen des erworbenen Wissen.
Vorgabe
einer Zellenzahl
Die
Vorgabe sollte nicht größer 300 sein und wird in die Zelle 1a eingetragen. Im
Beispiel ist die Vorgabe 187.
Danach
wird festgelgt, welche 1. Zahl eines Blockes dieser Zelle zugeordnet werden
muss, wenn der Vorgabenteil nicht größer als 2-stellig werden soll. Dazu wird
vereinfacht geprüft welche Flexzahl von der Vorgabe abzuziehen ist. 200 kann
von 187 nicht abgezogen werden, aber 150. Damit sind es die 4. Blöcke. Daraus
ergibt sich, dass in der Zelle 1a normalerweise 150+5=155 stehe müsste. Das
sind 187-155=32 mehr. Dies ist der Vorgabenteil um den alle Zahlen im Quadrat
erhöht werden müssen.
Da es
sich um ein Quadrat der 10. Ordnung handelt, muss der magischen Summe des
Basisquadrates das 10-fache des Vorgabenteils zugeschlagen werden. Das ist
32*10+1200-2=1518 und wird sofort über das Quadrat geschrieben.
Denkbar
ist auch der Einsatz der Vorgabe als 1. Zahl der 3. Blöcke. Dann wird der Vorgabenteil 187-104=83 und die magische
Summe 83*10=830+1200=2030-2=2028 groß. Eine weitere Abstufung ergibt 3-stellige
Vorgabenteile. So bei Einsatz als 1. Blöcke. Hier wird der Vorgabenteil
187-1=186 groß und die magische Summe 186*10=1860+1200=3060-2=3058.
Diese
Berechnungen zeigen, dass bei Vorgaben der magischen Summe von rd. kleiner
2000, 2-stellige und bei Vorgaben größer 2000, 3-stellige Vorgabenteile
entstehen.
Die
genaue Abgrenzung ist 99*10+1200-2=2188 bzw. 199*10+1200-2=3188, letztere bei
Vorgaben als magische Summe die einen Vorgabenteil kleiner 200 ergeben. Größere
Werte werden nicht empfohlen, da dann die Zahlenstreuung ungünstig wird.
Bei
Einsatz eines Korrekturwertes muss beachtet werden, dass dieser der 5ten
Flexzahl zugerechnet werden muss. Im
Besispiel ist das 200+34=234. Ist die Vorgabe kleiner, kann diese nicht den 5ten, sondern muss den 4ten Blöcken
zugeordnet werden,

Die
Entscheidung war, Einsatz der Vorgabe 187 in die Zelle 1a, als 1. Zahl der 4.
Blöcke.
Von dort
geht es im Sondersprung zur Zelle 6e im 2. Quadrat. Nach der Matrix ist die 1.
Zahl des 4. Blockes im Quadrat 2 um 1 kleiner, also 186, die in die Zelle 6c
kommt. Weiter mit Sondersprüngen zu den Zellen 9h und 4f im 3. und 4. Quadrat
in die 185 und 184 einzusetzen sind. Von dort kommt man mit einem weiteren
Sondersprung zurück zur Zelle 1a. (Siehe grüne Zellen)
Von dort
gelangt man mit einen Linkssprung zur Zelle 4b, der 1. Zelle des 5. Blockes.
Hier ist die Zahl 200+34+32+1=267 einzutragen. In die folgenden Quadrate
werdern die Zahlen im Gegensatz der 4. Blöcke immer um 1 kleinere Zahlen
eingesetzt.
Nach
einem weiteren Sprung zurück zur Zelle 4b, geht es im Linkssprung zur Zelle 2c
in die 32+1=33 eingeschrieben wird. Die Zahlen in den folgenden Quadraten sind
ebenfalls jeweils um 1 größer.
Für die
2. Blöcke ist die Zahlenfolge nicht gleichmäßig +1 oder -1, sondern
entsprechend der Matrix +1, -4 und +1.
Die Zahlen für die einzelnen Quadrate sind für das 1. Quadrat 50+32+4=86, 2.
Quadrat 87, 3. Quarat 83 und 4. Quadrat 84. (siehe blaue Zellen)
Die
ersten Zahlen für die 3. Blöcke sind, ausgehend von der Zahl in der Zelle 3e im
1. Quadrat von 100+32+4=136 für die Quadrate 2, 3 und 4 folgende: -2=134,
+3=137 und -2=135, wie es in der Matrix aufgeführt ist.
Mit
einen weiteren Sondersprung gelangt man zurück zur Zelle 3e und mit einem
Linkssprung zur Zelle 1a, in der sich die Zahl 187 befindet und damit anzeigt,
dass alle 1. Zahlen der 20 Blöcke
eingetragen sind.
Wichtig
ist, dass alle Sprünge, außer den Sondersprüngen, nur innerhalb der 5er
Quadrate erfolgen dürfen. Das bedeutet, dass der letztgenannte Linkssprung von
Zelle 3e nicht zur Zelle 1f gelangt, sondern zur Zelle 1a. Diese Regel gilt
auch für die Rechtssprünge bei der Eintragung für die noch leeren Zellen, was
der nächste Schritt ist.
Ausgehed
von den den ersten Zahlen der 20 Blöcke, Mag nennt sie Startzahlen, werden die
restlichen 4 Zahlen der Blöcke eingesetzt. Dazu werden nach Rechtssprüngen
jeweils um 5 größere Zahlen in die Zellen geschrieben. Das wird am Beispiel der
Startzahl 84 in der Zelle 3i beschrieben..
Von der
Startzahl 84 in Zelle 3i wird im Rechtssprung zur Zelle 5j gegangen und die um
5 größere Zahl 89 eingetragen. Weiter mit Rechtssprung zur Zelle 2f (nicht zur
Zelle 201!) inn die 89+5=94 kommt. Weiter zur Zelle 4g mit der Zahl 99 und dann
zur Zelle 1h (nicht zur Zelle 6h!) in die die Zahl 104 geschrieben wird. Mit
einen weiteren Rechtssprung kommt man zur Zelle 3i zurück. Die dort vorhandene
Zahl 84 signalisiert, dass der Block fertig ist und der nächste bearbeitet
werden kann.
In der
gleichen Art und Weise werden die restlichen Blöcke vervollständigt.
Das
fertige Quadrat ist magisch mit der magischen Summe von 1518, wie sie anfangs
über das Quadrat geschrieben wurde. Alle Zahlen kommen nur einmal vor, keine
ist doppelt.
Ein
Hinweis darauf, dass die 4 Quadrate der 5. Ordnung ebenfalls magisch und sogar
pandiaonal sind, sollte unterlassen werden, weil es sonst zur Annahme kommt,
dass ganz einfach nur 4 Quadrate wie bekannt erstellt und zuzammengefügt
wurden.
Die
Nummerierung der Spalten und Kennzeichnung der Zeilen, wie auch die
Summenangaben und die Unterteilung in 4 Quadrate dienen lediglich zum besseren
Verständnis der Erläuterungen. Falls ein Gast Ihrer Quadratgestaltung zusehen
sollte dürfen sie nicht vorhanden sein.
Das
trifft auch auf die Matrix zu, die nur in Ihrem Gedächtnis existieren darf.
Bitte
beachte Sie auch die weiteren Hinweise und Ratschläge in der Nachbetrachtung.
Vorgabe
einer magischen Summe
Bei
einer Vorgabe der magischen Summe erfolgt die gleiche Berechnung wie bei der
Vorgabe einer Zellenzahl, nur dass die Berechnungen rückläufig ausgeführt
werden. Allerdings treten dabei einige zusätzliche Besonderheiten auf, die
jedoch kein Problem darstellen.
Als
Vorgabe sollte eine 4-stellige Zahl kleiner 2000 erbeten werden. Größere
Vorgaben sind möglich, haben allerdings 3-stellige Vorgabenteile und ein
schlechteres Zahlenbild zur Folge.
Der
Rechnungsablauf wird mit einer Vorgabe von 1734 erklärt.
Von der
Vorgabe wird die magische Summe das Basisquadrates abgezogen und man
erhält 1734-1200=534+2=536. Dieser Wert
muss anteilig den Flexzahlen zugeschlagen werden. Da die Reihen im 10er Quadrat
10 Zahlen enthalten ist das 536/10=53 als Vorgabenteil und 6 als Rest. In jeder
Reihe befinden sich jeweils Zahlen von zwei 5er Blöcken weshalb der Rest von 6
diesen zur Hälfte zugeschlagen werden muss. Der Endrest ist damit 6/2=3.
Aus
rationellen Gründen wird als erstes die 1. Zahl der 1. Blöcke mit 53+1=54
berechnet und in die Zelle 1a eingesetzt. Als nächstes wird die 1. Zahl der 5er
Blöcke mit 200+3+34+53+1=291 gebildet und in die Zelle 3e geschrieben. Diese
Zelle erreicht man mit einem Returnsprung (2 rechts,1 nach oben).
Mit
diesem kleinen Trick kann der Wert des Vorgabenteils vergessen werden. Man kann
diesen ja jederzeit aus der Zelle 1a nach Abzug von 1 abrufen. Auch die
Einordnung des Endrestes hat sich erledigt. Er wird automatisch in die
restlichen Zellen der 5er Blöcke übernommen.
Die
Berechnung der weiter 18 Startzahlen und deren Eintrag in die Zellen erfolgt
wie bei der Vorgabe einer Zellenzahl. Das trifft auch auf die retlichen Zahlen der Blöcke zu.
Das
fertige Quadrat ist magisch mit der einheitlichen Summe aller Reihen von 1734,
was der Vorgabe entspricht und keine Zahl ist doppelt vorhanden.

Auch hier
sollte auf einen Hinweis, dass die 4 Quadrate der 5. Ordnung ebenfalls magisch
sind, verzichtet werden.
(Die links
abgebildete Matrix existiert nur in Ihrem Gedächtnis!)
Im
Gegensatz zur Lösung bei der Vorgabe einer Zellenzahl, bestehen einige
Probleme, die nachfolgend, sowie deren Behebung beschreiben werden. Diese sind:
- Da der Rest
halbiert wird, muss dieser eine gerader Zahl sein und damit auch die
Vorgabe. Bei einer ungeraden Zahl als Vorgabe
sollte diese um eine Primzahl, wie
bereits beim 6er Quadrat beschrieben, erhört
werden. Das mag keine elegante Lösung
sein, aber eine bessere hat Mag nicht
gefunden.
- Eine
4-stellige Zahl kleiner 2000 kann auch eine Zahl kleiner 1198 sein. Von dieser
kann
die magische Summe des Basisquadrates mit
1198 nicht abgezogen werden.
Hier bieten sich, neben Anderen, 2 Lösungen
an:
1. Mit den Worten “Nicht so zaghaft, etwas
größer darf sie sein” (oder ähnlich) wird um
eine größere Zahl gebeten, was allerdings
unbeholfen wirkt. Hat aber Berechtigung
wenn es sich gleichzeitig um eine ungerade
Vorgabe handelt, die zu einer geraden
verändert werden muss.
2. Die bessere Lösung ist die Reduzierung der
Flexzahlen auf | 0 | 30 | 60 | 90 | 120
|,
was die Reserve noch zulässt. Die magische
Summe des Basisquadrates wird dadurch
um -200 auf 998 verkleinert. Diese Variante
setzt allerdings voraus, dass es sich um
eine gerade Vorgabe handelt.
Eine
Nachbetrachtung
Haben
Sie bei den Quadraten erkannt, dass diese 5 Zahlenreihen mit je 20 Zahlen
enthalten, wobei die Zahlen bis auf wenige Fälle nur einen Abstand von 1
haben? Wenn nicht, werden es auch Ihre
Gäste nicht erkennen. Sollte es ein Gast bemerken und äußern, was
wahrscheinlich nie der Fall sein wird, so erklären Sie, dass dies mathematisch
bedingt ist und weisen nochmals darauf hin, dass keine Zahl doppelt vorkommt
und das dies das Wichtigere ist.
Der
Grund dieser Differenz von nur 1 erklärt sich aus den Abständen der
Quadratzahlen.
Abhilfe
könnte erreicht werden, durch eine Schlüsselzahl mit der alle Quadratzahlen
multipliziert werden. Diese kann auch eine gerade Zahl sein, da die Folgezahlen
in den Blöcken jeweils um 5 erhöht werden. Diesen zusätzlichen Aufwand an
Berechnungen und Zeit sollte vermieden werden. Hinzu kommt, dass auch die
magische Summe des Basisquadrates neu berechnet werden muss. Auch kann es zu doppelten Zahlen kommen.
Die
Differenz zwischen den ersten Zahlen der
Blöcke betragen natürlich auch meistens nur 1, was beim Eintragen der Zahlen
sehr leicht erkannt wird. Deshalb sollte bei der Eintragung der Blockzahlen
nicht sofort mit Sondersprung zum nächsten Quadrat gegangen werden, sondern 1
oder 2 Folgezellen mit Zahlen versehen werden. Diese sind im Rechtssprung zu
erreichen und sind jeweils um 5 größer. Danach kann die Eintragung der 1.
Zahlen der Blöcke fortgesetzt werden. Ein Vorteil dieses Verfahrens ist auch
die Folge ungleicher Sprünge.
Diese
Vorauseintragung stört die spätere Zahleneingabe in die restlichen Zellen der
Blöcke nicht. Nach erfolgter Einsetzung aller 1. Zahlen der Blöcke erfolgt die
Eingabe der Zahlen in die noch leeren Zellen. Dabei kann von jeder leeren Zelle
ausgegangen werden. Man findet nach 2
bis höchstens 4 Rückwärtssprüngen eine Zelle mit Zahl. Von dieser aus können
dann die weiteren Eintragungen fortgesetzt werden bis man auf eine Zelle mit
Zahl gelangt, was die Fertigstellung dieses Blockes anzeigt.
Um größere Vorgaben zuzulassen sind 4 Wege möglich. So können 1.
nur die Flexzahlen oder 2. alle Zahlen der Matrix mit einer Schlüsselzahl
vergrößert werden. Eine solche Maßnahme sollte aber gut überlegt werden. Auch
auf die 3. Möglichkeit sollte verzichtet werden. Bei dieser werden größere
Vorgaben zugelassen ohne eine Veränderung der Matrix vorzunehmen. Die Folge
sind unter Anderem bis zu 3-stellige Vorgabenteile und große Zahlenlücken
zwischen den Blöcken. Als 4. können 3-stellige Vorgabenteile zugelassen werden,
was ebenfalls keine gute Idee ist. Denn dann fehlen im Quadrat 1- und
2-stellige Zahlen und mit jedem Hunderter größer weitere 100. In fast allen
Möglichkeiten kommt es zu einem schlechteren Zahlenbild und zu einer
zusätzlichen Belastung durch das Merken weiterer Zahlen, was nicht notwendig
ist.
Wer die
Reduzierung der Flexzahlen bei Vorgaben der magische Summe kleiner 1200 als
zusätzliche Belastung ausschließe möchte, kann generel die Flexzahlen mit einer
Differenz von 30 einsetzen. Allerdings können dann bei der Vorgabe einer
Zellenzahl nur Vorgaben kleiner 200 abgefragt werden, wenn der Vorgabenteil
2-stellig bleiben soll.
Auf eine
Wiederholung mit einer Vorgabezahl sollte verzichtet und dafür die Vorgabe
einer magischen Summe angeboten werden. Der Grund ist, dass sich die gleiche
magische Summe ergeben kann, was allerdings nur zu 2 % wahrscheinlich ist. Das
trifft zu, wenn die Differenz zwischen 2 Vorgaben ganzzahlig durch 50 teilbar
ist. Zum Beispiel bei Vorgaben 123 und
173. In beiden Fällen wird der Vorgabenteil 23 sein. Dem kann zwar abgeholfen
werden, in dem z. B. beide Vorgaben den gleichen Blöcken zugeordnet werden. Dann
werden die Vorgabenteile 23 und 73 groß und ergeben damit unterschiedliche
magische Summen. Bei einer zweiten Vorgabe, die auch eine 2-stellige Zahl sein
kann, bekommen Sie Probleme, wenn diese zufällig dem 2-stelligen Vorgabenteil
einer vorherigen Vorgabe entspricht.
So
können auch weitere zu vermeidende Situationen entstehen. Das könnte z. B. eine
größere magische Summe bei kleinerer Zahlenvorgabe sein. Bei der Vorgabe einer
magischen Summe kann es zu einem völlig gleichen Quadrat kommen, obwohl die
Vorgabe nicht der entstandenen magischen Summe einer voran gegangener
Zahlenvorgabe entspricht.
Allgemein
ist festzustellen, dass bei einem guten Verständnis des Systems zur Bildung
eines 10er Quadrates im Hexen 1x1, auch andere Situationen erkannt und durch
entsprechende Manipulationen ausgeschlossen werden können.
Trotzdem
ist Mag der Meinung, dass keine Wiederholung und keine Veränderung des
Basisquadrates die bessere Entscheidung ist!
Lediglich
der Einsatz von Flexzahlen mit 30 als Differenz, ist bei der Vorgabe einer
magischen Summe kleiner 1200 besser, als die fast peinliche Bitte um eine
größere Zahl.
Bei der
Vorgabe einer ungeraden Zahl als magische Summe wurde vorgeschlagen diese um
eine Primzahl zu erhöhen. In diesem Fall sollte um eine 2-stellige Primzahl
gebeten werden, weil eine 1-stellige auch die 2 sein kann und eine 3-stellige
schwerer zu überprüfen ist. Ein Rechenkünstler muss wissen, ob die genannte
Zahl auch eine Primzahl ist, sonst ist er unglaubwürdig. Die Prüfung ist ganz
einfach.
Die
Methode zur Ermittlung der Primzahlen wird als “Sieb des Eratosthenes”
bezeichnet. Eratosthenes war ein alexandrinischer Gelehrter und lebte von 276
bis 194 v. Chr.. Die Methode besagt, dass eine Primzahl nicht durch eine
Primzahl teilbar ist, die kleiner ist,
als
die Wurzel aus der zu prüfenden Zahl.
Die
Wurzel aus 100 ist 10. Die Primzahlen
<10 sind 2, 3, 5 und 7.
Damit
scheiden alle Zahlen als Primzahl aus,
- die
eine gerade Zahl sind,
- deren
Quersumme durch 3 teilbar ist und
- die
als letzte Ziffer eine 5 haben.
Bleibt
nur die Prüfung auf eine Teilbarkeit durch 7 übrig, was bei 2-stelligen Zahlen
nur das kleine 1x1 mit 7 erfordert.
Bei
3-stelligen Vorgaben müsste die Prüfung um die Primzahlen <31,6, das sind
11, 13, 17, 19, 23, 29 und 31 erweitert werden, was nicht mehr so leicht in
kurzer Zeit zu realisieren ist.
Zusammenfassung
Die
gefundene Lösung kann durchaus als eine realisierbare eingestuft werden. Es
werden keine hohen Anforderungen an die Rechenleistungen gestellt.
Auch das
Merken der magischen Summe (1200-2), sowie der Aufbau der Matrix wird als
realisierbar eingestuft. Dabei kann noch auf eine leichte Vereinfachung der
Matrix hingewiesen werden. So können die Quadratzahlen für die Blöcke 2 und 3
als Blöcke 1 und 2 eingesetzt werden. Bei den folgenden Blöcken sind die
Quadratzahlen 1 bis 5 abwechselnd ab - und aufsteigend eingeordnet.
Auch die
Sprünge sind zu beherrschen, fanden diese doch insbesondere bei den
vorangegangenen Experimenten mit den Springerquadraten Anwendung. Wie bereits
erklärt, erfordern diese jedoch die volle Aufmerksamkeit, da die 5er Quadrate
nicht verlassen werden dürfen.
Die
Aussagen zur Matrix gelten für alle einfach gerade Quadrate, außer dem 6er. So
auch für ein Quadrat der 14. Ordnung, dass aus 4 Korrekturquadraten der 7.
Ordnung gebildet wird. Dabei können die Flexzahlen mit Abstand 50 beibehalten
werden, weil 5*7=35 kleiner 50 ist! Allerdings müssen die magische Summe des
14er Basisquadrates und die Sondersprünge neu berechnet bzw. bestimmt werden.
Nachfolgend der Kernteil der Matrix für 7er Korrekturquadrate.
Das war
nur eine theoretische Betrachtung, die zeigen soll, dass mit der erarbeiteten
Lösung auch ein Quadrat der 14. Ordnung im Hexen 1x1 eine lösbare Aufgabe wäre.
Allerdings sind hier die Multiplikation und Division mit 14 und nicht mit 10
erforderlich.
Es kann
festgestellt werden, dass die Lösung für das 10er Quadrat ähnlich ist, wie die
für das 6er Quadrat. Der wesentliche Unterschied besteht lediglich darin, dass
die erlernte Zahleneinordnung im Lo-Shu-Quadrat beim 10er Quadrat durch
erlernbare Sprünge und die Übergänge zwischen den Blöcken durch die
Flexzahlen ersetzt werden. Des Weiteren
wurde die Matrix für das 10er Quadrat etwas erweitert.
Mag
schließt diesen Beitrag mit der Annahme ab, dass er nicht das Interesse aller
Fans finden wird. Aber den Wenigen, die sich damit befassen werden, wünscht Mag
viel Erfolg bei der Erweiterung Ihres Wissen über die magischen Quadrate.
6.9.2.
Das Nullquadrat
Mag hat
stets Quadrate mit den Zahlen von 1 bis n als Grundquadrate verwendet. Die 0
(Null) kam nicht vor. Das war der Tradition geschuldet. Die Null nicht in den
magischen Quadraten einzusetzen, hat historische Gründe.
Das
Lo-Shu-Quadrat ist das älteste bekannte Quadrat, denn es wurde bereits 1200 v.
Chr. dokumentiert. Es kann angenommen werden, dass in diesem Zeitraum, oder
danach, auch weitere Quadrate entstanden sind, zu einer Zeit, wo die Null nicht
bekannt war. Erst um 700 n. Chr. wird in Indien das Zeichen der Null und damit
das Positionsrechnen eingeführt. Im 9. Jahrhundert übernehmen die Araber die
Null und das Positionsrechnen. Es dauert bis zum 12. Jahrhundert, bis das
"Rechenbuch Muhammeds"
übersetzt und damit die Stellenschrift der Zahlen im Abendland
eingeführt wird. Das ist der Grund, weshalb in allen aus früheren Zeiten
übermittelten magischen Quadraten keine Null zu finden ist.
(Auch
in den römischen Zahlen gibt es deshalb keine Null.)
Mag ist
der Meinung, dass die Null auch in den magischen Quadraten Verwendung finden
sollte, was in einigen Beispielen im Internet bereits zu erkennen ist. Negative
Zahlen lehnt er dagegen strikt ab. Die Zuschauer können im Allgemeinen mit Null
rechnen, das haben sie von Anfang an in der Schule gelernt. Rechnen mit
negativen Zahlen fällt dagegen manchem schwer und kann das Interesse an der
Vorführung mindern.
Die Null
einzusetzen, bringt beim Top- und Pentaquadrat Vorteile.
Nachstehend die Nullquadrate des Top- und Pentaquadrat.
Alle Zahlen in den Zellen wurden um 1 reduziert. Dadurch wird die Zelle 1 zur
Zelle 0. Die magischen Summen verändern sich beim Topquadrat von 34 auf 30 und im Pentaquadrat von 65 auf 60.

Mit
diesen magischen Summen ist ein leichteres rechnen möglich, besonders bei
Anwendung der Multimethode. Hier wird der Multiplikator durch Division der
vorgegebenen magischen Summe durch die
magische Summe des Grundquadrates errechnet. Eine Division durch 30 (3) bzw. 60
(6) ist leichter als die Division durch 34 bzw. 65.
Im
Umkehrverfahren wird die magische Summe durch die Multiplikation des aus einer
Zahlenvorgabe ermittelten Multiplikators mit der magischen Summe des
Grundquadrates berechnet. Auch hier ist die Multiplikation mit 30 (3) bzw. 60
(6) leichter als mit 34 bzw. 65.
Auch bei
der Anwendung der Duomethode können Vorteile genannt werden, die besonders beim
5er Nullquadrat hilfreich sind. Die ermittelte halbe Duosumme wird hier in die
Zelle 12 (jetzt die mittlere) eingetragen. Der Rest kommt in die darunter
befindliche Zelle 0. Ist kein Rest vorhanden,
dann eben die Null. In die über der
mittleren
Zelle 12 befindliche Zelle 24 (jetzt die größte) wird die volle Duosumme durch
Multiplikation der Zahl in Zelle 12 mit 2 (*10/5) eingesetzt. Ein Abzug für die
Zelle 1 entfällt.
Beim
Topquadrat kann ebenfalls die volle Duosumme in die Zelle 15 (alt 16)
eingesetzt werden und in die Zelle 0 gegebenenfalls die 0.
Im
Einzelfall, wie bei der Routine “Start mit 2 Duos” im Abschnitt “Quadrate der
4. Ordnung” unter “Kleine Hexen 1x1”, kann der Vorteil jedoch nicht genutzt
werden.
Auf
weitere Details und Beispiele wird verzichtet. Sie können aus den bisher
gemachten Ausführungen problemlos abgeleitet werden.
6.9.3.
Rechnen mit Positionsblöcken
In den
bisherigen Beschreibungen wurden mehrfach kleine Schlüsselzahlen wie 9, 7 oder
gar 3 als weniger geeignet bezeichnet, da diese vom Zuschauer erkannt werden
können. Der Einsatz größerer Schlüsselzahlen erfordern größere Vorgaben und
damit eine erhöhte Rechenleistung, die wiederum eine längere Bearbeitungszeit
erfordert. Auch wenn diese gering sein sollte, so ist zu bedenken, dass viele
kleine Zeitverlängerungen am Ende eine spürbare werden kann.
Der
Einsatz von “großen Schlüsselzahlen” können auch bei kleinen Vorgaben verwendet
werden. .
Die
Beschreibungen werden am Beispiel des Pentaquadrat vorgenommen und können auf
andere Primquadrate übernommen werden. Auch beim Topquadrat ist das möglich,
wobei die Besonderheit des Topquadrates beachtet werden muss.
Die
Lösung ist das Rechnen mit Positionsblöcken, kleinen und großen Schlüsselzahlen
und einem verändertes Pentaquadrat.
Das muss
im Einzelnen erläutert werden.
Das
veränderte Pentaquadrat
Die Möglichkeit
des Rechnens mit den Positionsblöcken hat Mag erkannt, als er das Pentaquadrat
auswertete. Mag wird nicht auf Einzelheiten der Analyse eingehen, sondern nur
auf die Ergebnisse, die das Rechnen mit Positionsblöcken (künftig P-Blöcke genannt) ermöglichen.
Aus den
bisherigen Erläuterungen sind der
Rösselsprung (Rechtssprung) und der Rückwärtssprung bei der Bildung und
Berechnungen von Primquadraten bekannt. Zum besseren Verständnis der folgenden
Erklärungen werden noch Linkssprung und Returnsprung genannt. Um was es sich
dabei handelt ist in der Skizze zu erkennen.


Das
Quadrat 1 ist das um seine senkerechte Achse gedrehte Pentaquadrat.
Wird von
Zelle 1 aus mit Rechtssprüngen zu den anderen Zellen gegangen, so kommt man
durch die Drehung des Quadrates zu den Zellen 6, 11, 16 und 21 (grün
Schattiert). Springt man weiter, kommt man zur Zelle 1, von der gestartet
wurde.
Die
Zellenzahl 1, 6, 11. 16 und 21 sind die ersten in den Blöcken 1 bis 5.
Genauso
gelangt man zu den 2. Zahlen der Blöcke, wenn man von der Zelle 2 aus im
Rechtssprung springt. Das trifft auch auf alle anderen zu und ist in der
mittleren Tabelle dargestellt. Der 1. P-Block enthält alle ersten Zahlen der
Blöcke 1 bis 5. der 2. P-Block alle zweiten, der dritte alle dritten usw. bis
zum 5 P-Block mit den letzen Zahlen der 5 Blöcke.
Die
Differenzen innerhalb der P-Blöcke ist einheitlich, die Ordnungszahl 5.
Diese
Regeln ermöglichen es, mit diesen zu rechnen. Die oberen Zahlen 1 bis 5 sind
die Startzahlen von denen aus die folgenden Zahlen aufsteigend berechnet
werden. Von den unteren Zahlen 21 bis 25 werden die Zahlen der P-Blöcke
absteigend berechnet.
Die
Startzahlen werden ganz leicht gefunden. Da die Zelle 13 als mittlere u. a. bei
der Berechnung der Größe aus der Summenvorgabe von Bedeutung ist, muss von
dieser aus der mittlere P-Block berechnet werden. Unter der Zelle 13 ist die Zelle 1, die die
Startzahl für die aufsteigenden Zahlen des 1. P-Blockes ist. Die Startzahl 2,
die 1. Zahl im aufsteigend zu berechnenden 2. P-Block, findet man durch einen
Linkssprung von der Zelle 1 aus. Um nach der Duomethode den Ausgleich zwischen
den Zahlen zu erreichen, müssen die restlichen 2 P-Blöcke als absteigend zu
berechnende gefunden werden. Die 25 ist eine solche und sie befindet sich über
der Zelle 13. Zur Startzahl 24 gelangt man durch einen Returnsprung von der
Zelle 25 aus. Damit sind für alle 5 P-Blöcke die Ausgangszahlen ermittelt und
die Berechnung des Quadrates kann erfolgen. Siehe Quadrat 2.
Die zur
Berechnung notwendige Schlüsselzahl wird wie bekannt berechnet, indem die Zahl in Zelle 13 durch 13 dividiert wird.
Diese wird in dieser Routine als kleine Schlüsselzahl (kS) genannt. Da die
Differenz zwischen den Zahlen der P-Blöcke der Ordnungszahl entspricht wird die
kS mit der Ordnungszahl zur großen Schlüsselzahl (gS) multipliziert.
Doch nun
zu einem praktischen Beispiel.
Mag
lässt sich eine größere 2-stellige Zahl nennen. Es wird 53 genannt, die Mag in
die von den Zuschauern bestimmte Zelle, die mittlere, einsetzt.
Die 53
multipliziert er mit 5 (bzw.10/2) und schreibt das Ergebnis 265 über das
Quadrat.
Die
Schlüsselzahl berechnet er mit 53/13 = 4 und wählt 3. Der Rest wird nicht
weiter beachtet. Diese Schlüsselzahl ist die kleine. Die große Schlüsselzahl
erhält Mag durch Multiplikation der kleinen mit der Ordnungszahl. Das ist 3*5 =
15.
Die
weiteren Schritte der Berechnung sind:
-
Berechnung der Zahlen für den mittleren P-Block. Dazu wird 53+15=68 errechnet
und nach einem Rechtssprung in die erreichte Zelle eingesetzt. Es folgt
68+15=83, die ebenfalls nach einem Rechtssprung eingetragen wird.
Die
absteigenden 2 Zahlen werden mit 53-15=38 und 38-15=23 ermittelt und in
Rückwärtssprüngen eingesetzt. (Siehe blaue Zahlen im Quadrat 3).
- Die 53
wird durch Verdopplung (53*2=106) zur Duosumme berechnet. Von dieser hat Mag 17
für Zelle 1 (unter der 53), abgezogen
und die verbliebenen 89 in die Zelle über der 53 geschrieben. Von dort ging es
mit Rückwärtssprüngen zu den Zellen des 5. P-Blockes, in die die um jeweils 15
reduzierte Zahlen 74, 59, 44 und 29 eingesetzt wurden. Mit einem weiteren
Rückwärtssprung gelangt man zurück zur Startzahl 89. Von dieser wird die kS = 3
abgezogen und nach einem Returnsprung in die erreichte Zelle als Startzahl für
den P-Block 4 eingesetzt. Von dieser aus
werden wieder in Rückwärtssprüngen die um jeweils 15 reduzierten Zahlen 71, 56,
41 und 26 eingetragen.
- Die unter der 53 befindlichen 17 ist die
Startzahl des 1. P-Blockes, dessen Zahlen um jeweils 15 zu erhöhen sind und
nach Rechtssprüngen eingetragen werden. Gelangt man am Ende der Sprünge auf die
mit 17 belegte Zelle, weiß man, dass der 1. P-Block fertig ist. Die 17 wird um
die kS erhöht, das ist 17+3=20, die nach einem Linkssprung in die erreichte
Zelle kommt. Es ist die Startzahl des 2. P-Blockes. Von dieser aus können in
Rechtssprüngen die restlichen Zellen gefunden werden, in die ebenfalls die um
jeweils 15 erhöhte Zahlen 35, 50, 65 und 80 kommen.
Das
Quadrat ist fertig. Es ist das Quadrat 4. Es ist magisch mit der magischen
Summe von 265.

Wenn Sie
alle Sprünge und Eintragungen entsprechend nachvollziehen, werden Sie erkennen,
dass das System der Berechnung mit den Positionsblöcken eine leichte und
übersichtliche Sache ist.
Durch
die Bildung der großen Schlüsselzahl und deren Anwendung bei der Erhöhung und
Reduzierung der Zahlen, wird es für den Zuschauer schwerer sein, diese Regel zu
erkennen.
Eine
Nachbetrachtung
Bei
Vorgabe der magischen Summe wird die Zahl für Zelle 13, bzw. die mittlere
Zelle, durch Division der Vorgabe durch die Ordnungszahl ermittelt. Alles
Weitere läuft wie beschrieben ab. ein evtl. anfallender Rest wird in die Zelle
1 geschrieben. Bei der Errechnung der Starzahl für den 2. P-Block muss der
natürlich abgezogen werden.
Vorteilhaft
ist, dass der Aufbau des Pentaquadrates nicht bekannt sein muss. Alle Schritte
werden wie beschrieben durchgeführt. Das trifft auch auf größere Primquadrate
zu.
Dieses
System kann bei allen Primquadraten angewendet werden. Voraussetzung ist, dass
diese nach der einfachen Springermethode gebildet wurden Danach müssen die
laufenden Zahlen nach Rechtssprüngen, 2 nach rechts und 1 nach unten,
eingesetzt werden. Die Übergänge von Bock zu Block sind 2 nach unten.
Diese
Quadrate haben alle gemeinsam die
Anordnung der Zelle 1 unter und die der letzten Zelle über der mittleren
Zelle.
Die
Startzahlen werden genauso gefunden, wie es im Pentaquadrat beschrieben ist.
Von der vorangegangenen Startzahl, wird die kleine Schlüsselzahl abgezogen oder
zugeschlagen und das Ergebnis nach einem Links- oder Returnsprung in die
erreichte Zelle eingesetzt.
Die
Primquadrate sind 100%ig homogen. Deshalb kann auch die Zelle, mit der begonnen
werden soll vorgegeben werden.
Das Topquadrat
ist kein Primquadrat. Deshalb muss dieses System angepasst werden. Die Kenntnis
des Quadrataufbaus muss allerdings einwandfrei vorhanden sein, denn in diesem
Fall sind die einzelnen Schritte zur Findung der richtigen Zelle nicht nach
einem System möglich.
Die
Zahlenvorgabe wird in die Zelle 16 eingetragen und in die Zelle 1 Null oder
eine kleine Zahl. Die magische Summe ist das Doppelte der Summe aus beiden Zahlen.
Die
kleine Schlüsselzahl (kS) wird wie üblich gebildet. Durch Multiplikation dieser mit 4 erhält man die
große Schlüsselzahl (gS).
In die
Zelle 2 wird die um die kleine kS erhöhte Zahl aus Zelle 1 eingesetzt und in
die Zelle 15 eine um die kS verminderte Zahl aus Zelle 16. Von den Zellen 1 und
2 werden die restlichen 3 Zahlen als aufsteigende Zahlenreihe mit der Differenz
der großen gS eingesetzt. Dabei ist die nächste Zelle die um 4 größere. Von
Zelle 1 geht es zu den Zellen 5, 9 und 13. Diese sind die 1. in ihren
Blöcken. Bei den Zellen 16 und 15 werden
die Zahlen als absteigende Zahlenreihe ermittelt und in die jeweils um 4
kleinere Zellen eingetragen. Das wäre z. B. von Zell 15 aus, die Zellen 11, 7
und 3.
Ein
Beispiel soll das Gesagte verdeutlichen, wobei die Reihenfolge zu Gunsten einer
logischeren Vorführung leicht verändert wurde.
Als Zahl
wurde 74 vorgegeben, die Mag in die Zelle 16 einsetzt.
Er
addiert zu dieser 3 und multipliziert die Summe 77 mit 2 und schreibt
das Ergebnis 154 über das Quadrat. (Siehe Startposition)
Er hat 3
für die Zelle 1 gewählt, weil diese im Gegensatz zur 74 eine ungerade Zahl ist,
wodurch auch eine gerade Schlüsselzahl möglich ist.
Die kS
errechnet er mit (74-3)/16 = 71/16 = 4,44 und wählt 4.
Die gS
wird 4*4 = 16
Erst
jetzt schreibt er in die Zelle 1 die 3 ein und berechnet die Zahlen des
1. P-Blockes durch Addition von 16 und setzt diese in die um 4 größeren Zellen
ein. Das ist in Zelle 5 = 19, Zelle 9 = 35 und Zelle 13 = 51.
Anschließend
werden die absteigenden Zahlen von der 74 in Zelle 16 aus bearbeitet. Das ist
in Zelle 12 = 58; Zelle 8 = 42 und Zelle 4 = 26.
Nun wird
die 3 in Zelle 1 um die kS auf 7 erhöht und in Zelle 2 eingesetzt, von wo die
Berechnung des 2. P-Blockes erfolgt.
Zum
Schluss wird 74-4=70 in die Zelle 15 geschrieben und der 3. P-Block analog
erarbeitet.
Das
Quadrat ist fertig und als das rechte abgebildet. Es ist magisch mit 154
als magische Summe.
Bei
einer Zahlenvorgabe entfällt ein Rest, weshalb in diesem Fall auch die
Startzelle vorgegeben werden kann. Das ist bei einer Vorgabe der magischen
Summe nur möglich, wenn die Vorgabe eine gerade Zahl ist.
Es ist
möglich, dass Sie die Beschreibungen zu den Positionsblöcken verwirrend finden. Ist es aber nicht. Sie
sollen aus den vielen Einzelberechnungen das System erkennen und erlernen. Dann
wird auch diese Methode Ihr Gefallen finden.
6.9.4.
Zum System “Einfach Clever”
Das
System “Einfach Clever” hat Mag als Alternative zum 7er Königsquadrat
erarbeitet. Später hat er es auf das Pentaquadrat übertragen und dort auch für
die Routine “Vorgabe einer Primzahl” eingesetzt.
Das
System baut auf das alternative Heptaquadrat auf. Das wurde durch Wenden des
Haptaquadrates um die waagerechte Achse
und anschließender Versetzung der untersten Zeile nach oben gebildet.
Das
Ergebnis war eine aufsteigende Folge der Multizahlen und die Berechnung der
Zahlen für die Zellen durch Abzug der Schlüsselzahl von der Zahl, die sich in
der Zelle befindet, die 1 Zelle nach oben und 2 Zellen nach rechts zu finden
ist.
Für das
Pentaquadrat wurde als Ausgangsquadrat ebenfalls das um die waagerechte Achse
gedrehte Pentaquadrat mit der Versetzung der unteren Zeile nach oben
eingesetzt. Dadurch konnte ein gleiches Ergebnis erzielt werden, bis auf die Multizahlen, die jetzt absteigend
angeordnet sind.
Eine
aufsteigende Anordnung ist leicht erreichbar, indem das Pentaquadrat sowohl um
die waagerechte, als auch um die senkrechte Achse gedreht wird und anschließend
die unterste Zeile nach oben und die letzte Spalte nach vorn verschoben wird. Das so entstandene alternative Pentaquadrat ist das abgebildete.

Die
daneben abgebildete Tabelle zeigt die Veränderungen. Die Multizahlen sind von 0
bis 4 aufsteigend eingeordnet. Die Flexzahlen sind die gleichen, haben jedoch
die Positionen getauscht. Auch die Primärzahl ist die gleiche.
Eine
grundlegende Veränderung ist die Zuordnung der Zahlen im alternativen Quadrat.
So ist die vorangegangene Zahl nicht mit 1 nach oben und 2 nach rechts zu
finden, sondern 1 nach oben und 2 nach links. (Siehe farblich
schattierte Zellen.)
Zweckmäßig
ist, dass Sie sich für eine Option entscheiden. Wenn Sie vorwiegend mit dem
Pentaquadrat arbeiten, ist die aufsteigende Variante vielleicht die bessere.
Mag hat es in seinen Ausführungen bewusst bei der im Heptaquadrat angewendeten
Version belassen, um so die Ausführungen zu vereinheitlichen.
Die
Einfachen
Bei den
“Einfachen” handelt es sich um eine sehr rationelle Methode zur Bildung
magischer Quadrat der 4. und 8. Ordnung bei Vorgabe einer Zellenzahl, der
magischen Summe, ohne oder mit einer Zelle mit der begonnen werden soll.
Einfach
heißt dabei nur bedingt leicht. Leicht ist
nur das Rechnen. Es beschränkt sich auf 3-stellige Zahlen die um +/-54
und +/- 9, 7 oder 4 verändert werden müssen und auf die Division 3-stelliger
Zahlen durch 2 bzw. 5.
Erheblicher
sind eine hohe Konzentration und die totale Beherrschung des Topquadrates.
Das
trifft besonders auf die Quadratbildung bei zusätzlicher Vorgabe einer Zelle
zu. Mag hatte dafür sogar die Vergabe eines Sternes in Erwägung gezogen, aber
dann verworfen um es bei dem “Einfachen” zu belassen.
Das
Verfahren zur Bildung der “Einfachen” ist eine Weiterentwicklung von “Einfach
Clever”. Dieses Ergebnis war jedoch nicht das Ziel. Das Ziel war es, einen Weg
zu finden, um auch beim Topquadrat eine leichte Berechnung der magischen Summe
aus einer Zahlenvorgabe und umgekehrt, analog wie beim Pentaqudrat zu
ermöglichen.
Dieses
Ziel wurde erreicht und wird nachfolgend vorgestellt.
Nachdem
ein brauchbares Ergebnis erreicht wurde, kam Mag der Einfall, diese Methode auf
die Bildung eines 8er Quadrates auszuweiten, wobei das Prinzip “Das
Meisterquadrat” genutzt wird.
Es wird
auf die Erläuterung der Regeln, die diese Lösung ermöglichen, nicht
eingegangen. Diese wurden in den vorangegangenen Abschnitten ausführlich
beschrieben.
Das
Topquadrat
Die Lösung
Der
Grundgedanke ist, wenn die Division der magischen Summe durch 5 keiner
geeigneten Zahl im Topquadrat
entspricht, müssen die Zahlen im Topquadrat so verändert werden, dass
die Summen aller Zahlenreihen gleich der magische Summe sind.
Die
Vorgaben wurden im Allgemeinen der Zelle 1 zugeordnet. Das wird beibehalten.
Wenn nun
die magische Summe das 5-fache der Vorgabe sein soll, so muss auch die 1. Zeile
und alle anderen Zeilen das 5-fache der Vorgabe sein.
Das wird
erreicht, indem in die Zelle 14 eine um einen Betrag, den Operator (O), reduzierte Vorgabe kommt. Im Ausgleich dazu
wird als Zahl für Zelle 11 die Vorgabe zuzüglich des Operators eingesetzt. In
die Zelle 8 wird das Doppelte der Vorgabe geschrieben. Die so berechneten
Zahlen der 1. Zeile sind die Startzahlen 1 bis 4. Damit ist die 1. Zeile fertig
und hat als Summe das 5-fache der Zahl in Zelle 1, was gleichzeitig auch die
magische Summe ist.
In die
restlichen 3 Zellen der Blöcke werden durch jeweils um die Schlüsselzahl +/-9,
veränderte Zahlen eingesetzt.
Das fertige
Quadrat ist ein magisches, in dem keine Zahl doppelt vorkommt.
In der
Abb.: 2 ist das erkenntlich. Dabei wurde als Operator 54 und als Vorgabe 100
festgelegt. Der Operator wurde von Mag berechnet und ist das Optimum, dass
nicht verändert werden sollte.

Für alle
Lösungen dieser Routine setzt Mag einheitliche Parameter ein. Diese sind:
- Die
Vorgabe einer Zahl für Zelle 1 soll eine 3-stellig und kleiner 200 sein
- Die
Vorgabe der magischen Summe (MS) soll eine 3-stellige Zahl größer 500 sein.
- Der
Operator (O) ist als unveränderliche Zahl mit 54 festgelegt.
- Die
Schlüsselzahl (S) ist einheitlich 9.
Die
Einhaltung dieser Parameter sichert eine annehmbare Qualität der gebildeten
Quadrate. Abweichungen können ohne Prüfung auf Eignung mangelhafte Ergebnisse
zur Folge haben.
Noch ein
paar wichtige Erkenntnisse, die ebenfalls in Abb.: 2 ersichtlich sind.
Die
Spalten sind von links nach rechts mit 1 bis 4 nummeriert. Zieht man davon 1
ab, so erhält man die Anzahl der Rückwärts- und mit der jeweilige Differenz zu
3, die Vorwärtsbewegungen die zur Komplettierung der Blöcke notwendig sind. Das
ergibt sich daraus, weil die Positionen der Zahlen im Block der Spaltenzahl
entsprechen. So ist die 14 in Spalte 2
die 2. Zahl im 4. Block mit den Zahlen 13 bis 16 und die 11 in Spalte 3,
die 3. Zahl im Block 9 bis 12.
(Diese
Angaben waren Grundlage für die Berechnung des Operators und haben für die
Quadratbildung ansonsten keine Bedeutung wenn das Topquadrat auswendig erlernt
ist .)
Weitere
Erkenntnisse werden Sie aus den Beispielen ableiten können.
Vorgabe
einer Zellenzahl
Die
Vorgabe mit 137 wird in die Zelle 1 und anschließend das Fünffache davon als
magische Summe über das Quadrat geschrieben. Die Vorgabe wird dazu ganz einfach
mit 10 multipliziert, indem man gedanklich eine Null anhängt, dann die Zahl 1370 durch 2 dividiert und das
Ergebnis wird zügig nach jedem Zwischenergebnis angeschrieben.
Danach
werden in die Zellen Zahlen eingesetzt, die in jeder Reihe die Summe 685 haben.
Das kann in zwei verschiedenen Varianten erfolgen. Die erste ist die
Fertigstellung der Blöcke und die zweite, entsprechend der hohen Schule,
zeilenweise.
Mag
beschreibt hier die Fertigstellung der Blöcke und wird bei der Vorgabe der
magischen Summe die zeilenweise Eintragung beschreiben.
Zur
Orientierung und Vergleich ist das Topquadrat links abgebildet (1).
Bei den
weiteren Eintragungen soll nach Möglichkeit keine Regel erkennbar sein.
Das folgende schrittweise Einsetzen ist
als Beispiel gedacht und nicht verbindlich.
Mag
beginnt mit Zelle 11, in die er 137+54=191 einsetzt. Die 3. Spaltenzahl sagt
ihm, dass 2 Zellen rückwärts und eine vorwärts den Block komplettieren.
(Das
weiß Mag auch ohne Spaltenzahl.)
Das ist
zurück zur Zelle 10 mit der Zahl 191-9=182 und weiter zurück zur Zelle 9 mit
der Zahl 182-9=173. Mit 191+9=200 geht es vorwärts zur Zelle 12 und der 3.
Block ist fertig. Erst jetzt wird die Startzahl in Zelle 14 mit 137-54=83
berechnet und eingesetzt. Es folgen 2 Zellen vorwärts zur Zelle 15 mit 83+9=92
und weiter zur Zelle 16 mit 92+9=101 womit auch Block 4 komplett ist.
Die
Fertigstellung des Blockes 1 ist einfach, Es geht zur Zelle 2 mit 137+9=146,
weiter zur Zelle 3 mit 155 und zum Schluss zur Zelle 4 mit 155+9=164.
Die
Startzahl 4 in Zelle 8 ist 137*2=274 groß. Von dieser geht es 3-mal zurück zu
den Zellen 7, 6 und 5, in die die Zahlen 274-9=265, 265-9=256 und 256-9=247
kommen.
Das
Quadrat ist fertig und alle Spalten, Zeilen und die 2 Diagonalen haben die
richtige Summe 685. Dabei ist keine Zahl doppelt.
Vorgabe
der magischen Summe
Die als
Beispiel vorgegebene magische Summe 849 wird über das Quadrat und
849/5=169 in die Zelle 1 geschrieben.
Den Rest von 4 muss man sich merken. Er wird später der Startzahl 4
zugeschlagen.
Das Ausfüllen
der Zellen erfolgt entsprechend der hohen Schule zeilenweise.
In die
1. Zeile werden die weiteren Startzahlen 169-54=115; 169+54=223 und 169*2+4=342
eingesetzt. Die 4 ist der Rest aus der Division 849/5.
Wichtig
ist, dass immer auf eine Zelle des gleichen Blockes Bezug genommen wird.
So ist
die Zahl für Zelle 9 in der 3. Zeile eine Zahl des 3. Blockes mit den Zahlen 9
bis 12 und folglich 223-2*9=205, oder 214-9=205 groß, aber keinesfalls 342 (aus
Zelle 8) +9=351 groß.
Nach
Abarbeitung der Zeilen 3 und 4 ist das Quadrat fertig. Es ist magisch mit der
vorgegebenen Summe 849. Auch hier ist keine Zahl doppelt.
Es ist
ratsam sich für eine der beiden Varianten zu entscheiden. Mag würde der
Variante der zeilenweisen Eintragung den Vorzug geben, da diese bei der Bildung
eines 8er Quadrates notwendig ist.
Zellenvorgabe (Eine
Doppelvorgabe)
Zusätzlich
zur Vorgabe der Zellenzahl oder der magischen Summe dürfen die Zuschauer die
Zelle bestimmen, in die die Zellenzahl eingesetzt bzw. mit der die Eintragung
begonnen werden soll.
Das ist
beim Topquadrat schwierig, weil es nur teilhomogen ist und unter den gegebenen
Bedingungen nur ein magisches Quadrat gebildet werden kann. wenn die gewählte
Zelle eine gerade Anzahl Zellen von der Zelle1 entfernt ist, wobei die
Differenz nicht diagonal gemeint ist.
Das ist
im Quadrat 5 als blaue Zellen dargestellt. Alle blauen Zellen sind eine gerade
Anzahl Zellen von Zelle 1 entfernt. Diese liegen alle auf den fallenden
Diagonalen und deren diagonal angrenzenden Zellen.
Wird
beispielsweise die 2. Zelle in der 3. Reihe gewählt, kann diese nicht als Zelle
1 angenommen werden, denn diese Zelle (Zelle 9) liegt auf der steigenden
Diagonale und das Quadrat würde nicht magisch werden.
Die
Lösung ist das Ausweichen auf die Zeile 4 mit den Zellen 5, 10, 15 und 4. Diese
entspricht voll und ganz der Struktur der Zeile 1, was aus der Darstellung im
Quadrat 5 zu erkennen ist. Lediglich die Schritte vorwärts und rückwärts zu den
restlichen Zellenzahlen müssen unter Beachtung der veränderten Zellen erfolgen.
Details
dazu sind beim Aufbau des Quadrates 6 zu erkennen.

Im
Beispiel wurde die magische Summe mit 758 und die Zelle 2c für den Anfang
vorgegeben.
Daraus
ergibt sich die Startzahl 1 mit 758/5=151, Rest 3 und die weiteren Startzahlen
mit 151-54=97, 151+54=205 und 151*2+Rest 3=305. (siehe Zeile c)
Nun
können die weiteren Zellen mit Zahlen belegt werden. Ausgehend von der 151 in
Zelle 5 geht es zur Zelle 6 um in diese 151+9=160 einzusetzen.
Aber wo
ist jetzt die Zelle 6?
Die
Struktur des Grundquadrates wird total beherrscht, aber dazu noch mit bis zu 15
veränderten Quadraten ohne lange Überlegungen klar zu kommen ist selbst für Mag
zuviel verlangt.
Die
einfachste Lösung dieses Problems ist, man ermittelt den Abstand zwischen der
Zelle 5 im Grundquadrat (Zelle 3d) und der vorgegebenen Zelle (Zelle 2c).
Dieser ist im Beispiel eine Zelle nach oben und eine Zelle nach links. Dieser
Abstand trifft auf alle Zellen zu!
Jetzt
kann das Quadrat problemlos gebildet werden.
Begonnen
wird von der Startzahl 1 in Zelle 2c zur Zelle 6. Diese ist im Grundquadrat die
Zelle 1c. Von dort 1 nach oben und 1 nach links und man kommt so zur Zelle 4b
in die 151+9=160 eingetragen wird. Weiter zur Zelle 7, die normalerweise die
Zelle 2b ist. 1 nach oben, eins nach links und in die erreichte Zelle 1a kommt
160+9=169. Von Zelle 8 aus 1 nach oben
und 1 nach links und die Zelle 3d erhält die Zahl 178. Der 2 Block ist fertig
und weiter geht es mit Block 3 mit den Zellen 9 bis 12. So ist in Zelle 9, die
jetzt Zelle 1b ist als Zahl 97-9=88 einzusetzen. So wird weiter verfahren bis
das Quadrat fertig ist. Es ist das
Quadrat 6.
Ein
Quadrat der 8. Ordnung
Mag
verzichtet auf eine Nachbetrachtung. Dazu sind Sie sicherlich selbst in der
Lage.
Dafür
überrascht Mag mit einem Quadrat der 8. Ordnung, dass auf die Routine “Einfach”
in Verbindung mit den Ausführungen zum “Meisterquadrat” aufgebaut ist.
Dazu wird
ein Quadrat der 4. Ordnung wie vorangehend beschrieben gebildet und in
das Quadrat der 8. Ordnung eingesetzt. Im Beispiel links oben (grün). Das
verwendete Topquadrat hat in jeder Reihe eine gleiche Anzahl gerader und ungerader Zahlen. Dieser Umstand
wird genutzt, indem in den weiteren Quadraten eine Gruppe der Zahlen erhöht und die andere zum Ausgleich
verringert wird.
Die Parameter
dazu sind: -/+7, die
Differenzzahlen für das Teilquadrat 2, oben rechts
+/-7, die Differenzzahlen für das Teilquadrat
3, unten links
-/+4, die Differenzzahlen für das Teilquadrat
4, unten rechts
Auch
diese Parameter sind verbindlich und können ohne Prüfung auf Eignung nicht verändert werden.
Durch
Anwendung der Zahlen einmal als Plus und zum anderen als Negativwerte entstehen
zwar Quadrate mit gleichen magischen Summen, jedoch mit unterschiedlichen
Zahlen.
Hier das
Ergebnis mit der als Beispiel vorgegebenen Zahl für Zelle 1 mit 157.

Nach
Einsetzen der Vorgabe in die Zelle 1
wird das 10-fache der Vorgabe als
magische Summe über das Quadrat geschrieben.
Es folgt
die Berechnung der Startzahlen 2, 3 und 4. Weiter geht es mit der 1. Zeile des
Teilquadrates 3. Hier werden alle ungeraden Zahlen um 7 reduziert und die
geraden um 7 erhöht. Das sind 157-7=150
für Zelle 1 und 103+7=110 für Zell 14. Weiter mit 211-7=204 in Zelle 11 und
314+7=321 in Zelle 8. Die erste Zeile des 8er Quadrates ist fertig und hat die richtige Summe von 1570.
Ebenso
werden die Zeilen 2 bis 4 erarbeitet.
Die
nächste Zeile ist die 5te des 8er und 1.
des Teilquadrates 3. Hier erfolgt die Berechnung in umgekehrter Weise, d. h.,
die ungeraden Zahlen des Topquadrat (grün) werden um 7 erhöht und die geraden
um 7 reduziert. So entstehen für die 1. Zeile des Teilquadrats 3 die Zahlen
164; 96; 218 und 307.
Weiter
geht es mit der 1. Zeile des Teilquadrats 4. Hier werden, wieder bezogen auf
das Topquadrat (grün), die ungeraden
Zahlen um 4 reduziert und die geraden um
4 erhöht. Das Gleiche gilt für die
restlichen Zeilen.
Man kann
auch das Teilquadrat 3 als Basis für die Berechnung der Zahlen für das 4.
Teilquadrat nutzen. Die Veränderungen sind dann
-11 und +11!
Das
fertige Quadrat ist ein magisches mit den Reihensummen von einheitlich 1570.
Keine Zahl ist doppelt.
Einen
Schönheitsfehler hat allerdings das Quadrat. Es ist zu auffällig, dass die
Ziffernfolge der Vorgabe in Zelle 1 und die der magischen Summe gleich sind.
Das
Quadrat 2 zeigt, wie das verhindert werden kann. Es ist gleichzeitig auch ein
Beispiel mit einer Vorgabe der magischen Summe.

Was kann
als Änderung genannt werden:
1. Die
Vorgabe der magischen Summe sollte eine 4-stellige Zahl kleiner 2000 sein. Das
ergibt Zahlen für Zelle 1 von 100 bis 200.
2. Die
Vorgabe der magischen Summe muss eine
gerade Zahl sein. Gegebenen Falls
wird um eine 2-stellige Primzahl gebeten,
die der Vorgabe zugerechnet wird.
(siehe dazu auch Ausführungen in der
Nachbetrachtung von 6.9.1. “Und 10 ist keins”.)
3. Der
bei Vorgabe der magischen Summe
eventuell anfallende Rest wird der
Starzahl 4
nur zur Hälfte zugeschlagen. da jetzt 2
Quadrate je Reihe wirksam werden. Deshalb
muss die Vorgabe auch eine gerade Zahl
sein.
4. Aus
gleichem Grund ist die Startzahl 1 nur noch 1/10tel der magischen Summe groß.
5. Durch
Reduzierung der Startzahl 1 um 9 wurde die Gleichheit der Ziffernfolge
zwischen dieser Zahl und der magischen
Summe aufgehoben. Die Reduzierung ist
wichtig zur Vermeidung von Differenzen
zwischen einigen Zahlen von nur 1. Sie darf
nicht größer oder kleiner als 9 sein.
6. Zum
Ausgleich der Reduzierung der Startzahl 1 wird die Startzahl 4 zusätzlich um
die Reduzierung (9) erhöht.
7. Die
Bildung der Startzahlen 2 und 3 erfolgen nicht mehr durch +/- des Operators zur
Startzahl 1, sondern zur unveränderten
Startzahl 1, die in der magische Summe
erkenntlich ist.
8. Die
Startzahl 4 wird einfacher durch Teilung der magischen Summe durch 5 zuzüglich
1/2 des Restes, sowie der Reduzierung der
Startzahl 1 (9) berechnet.
9. Die
Zeilen mit je 8 Zahlen sind im Stil der hohen Schule zeilenweise auszufüllen.
In der Abbildung 3 ist die Berechnung der
Zeile 1 und 5 dargestellt.
10. Bei
Vorgabe einer Zellenzahl wird die magische Summe um eine gerade Ziffer erhöht.
Dadurch wird die 0 ersetzt (geschönt). Der
Zuschlag wird dann wie ein Rest behandelt
und zur Hälfte der Startzahl 4
zugerechnet.
Die
Berechnung der Zahlen für die 1. und 5. Zeile:

Das
fertige Quadrat ist ein magisches mit der vorgegebenen Zahl 1754 als magische
Summe
und keine Zahl ist doppelt vorhanden.
Dass
sich das 8er Quadrat aus 4 magischen Quadraten der 4. Ordnung zusammensetzt
sollte nicht erwähnt werden, da sich damit das Geheimnis der Lösung erraten
lässt.
Es wird
nochmals darauf hingewiesen, dass die Änderung der Parameter ohne Prüfung auf
Eignung zu mangelhaften Quadraten führen kann.
Vorgabe
einer Zellenzahl
Es ist
nicht viel, was sich gegenüber der Vorgabe einer magischen Summe ergibt und ist
schnell erklärt.
Die
Vorgabe, im Beispiel 153, wird in die Zelle 1 eingesetzt. Da sie nicht
verändert werden kann, muss eben die magische Summe verändert werden. Dazu wird
die Vorgabe um gedanklich 9 erhöht und mit 10 multipliziert. Das ist
153+9=162*10=1620. Bei Vorgabe einer Zellenzahl würde die letzte Ziffer der
magischen Summe stets Null sein. Mag empfiehlt, die Null durch eine gerade
Ziffer als Schönung zu ersetzen. Im Beispiel ist es die 8. Damit ist die
magische Summe 1628
Alles
andere läuft ab jetzt wie bekannt ab.
Für die
wichtige 1. Zeile im Ausgangsquadrat ist
das die Bildung der weitern 3 Startzahlen.
Startzahl
2 wird 162-54=108, Startzahl 3 wird 162+54=216 und die Startzahl 4 wird
162*2=324+9=333+4=337, die 9 ist die scheinbare Reduzierung der Vorgabe und die
4 ist die Hälfte vom Rest 8.
Abbildung
3 ist das fertige Quadrat.

Eine
Nachbetrachtung
Eigentlich
sollte eine einfache Lösung für die Bildung eines Quadrates der 4.Ordnung bei
Bestandteil der kleinen Schule werden. Das war nicht möglich, da die
Beschreibungen zum Topquadrat erst später erfolgen.
Auch
durch die Erweiterung der einfachen Quadrate auf Quadrate der 8. Ordnung sind
die Anforderungen doch größer geworden und nicht mehr für die kleine Schule
geeignet.
Die
erarbeitete Lösung zur einfacheren Erstellung eines Quadrates der 4. Ordnung
auf der Grundlage von Vorgaben einer Zellenzahl oder der magischen Summe und
deren Erweiterung auf Quadrate der 8.
Ordnung müssen als gelungen bewertet
werden.
Unbeschadet
dessen bedürfen einige Fragen einer Antwort, was anschließend erfolgt.
Vorgabe
einer Zelle
Bei den
Quadraten der 8. Ordnung wurde auf eine Zellenvorgabe verzichtet und das aus
gutem Grund. Eine Lösung ist theoretisch möglich, aber alles andere als Einfach
und für die Praxis völlig unbrauchbar. So ist die Bildung eines 4er Quadrates
bei einer zusätzlichen Vorgabe einer Zelle schon schwierig genug, wie soll dann
eine einfache Lösung möglich sein, wenn zum Beispiel eine Zelle im 4.
Teilquadrat gewählt wird und die Eintragung der Zahlen zeilenweise von links
nach rechts erfolgen soll?
Größere
Zahlenvorgaben
Sicher
stellen Sie die Frage “Wie ist das bei größeren Vorgaben als in den
Beispielen?”
Das
stellt keine Probleme dar. Auch größere Zahlen führen zum Erfolg wie es Abb.:
1) zeigt. Bei größeren Vorgaben ist aber das Zahlenbild nicht vorteilhaft, da
diese ausschließlich aus großen Zahlen bestehen.


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Ein
weiterer Beweis, dass aus größeren Vorgaben
mit gleichen Parametern ebenso erfolgreich Quadrate der 4. und damit
auch der 8. Ordnung gebildet werden können, ist die Regel, dass alle
willkürlich gebildeten Zahlenpaare immer eine gleiche Differenz aufweisen
(Abb.: 2 und 3). Eine Ausnahme sind Zahlenpaare, bei denen eine Zahl zum Block
4 gehört. Das liegt an der hohen Veränderlichkeit dieser Zahlen, die durch die
Multiplikation der Vorgabe mit 2 entsteht.
Abstand
1
Wer sich
näher mit den Quadraten beschäftigt, wird feststellen, dass einige Zahlen einen
Abstand von nur 1 haben (Abb.: 2a). Das könnte unbeachtet so bleiben, denn
entscheidend ist, dass keine Zahl mehrfach vorkommt und das ist gesichert.
Unbeschadet
dessen hat sich Mag mit diesem Problem beschäftigt. Eine Veränderung der
Differenzzahl 4 brachte keine Verbesserung, auch ein Wechsel des Vorzeichens
nicht.

Die
Analyse ergab, dass nur die mittleren Zahlen der 4 Blöcke im Teilquadrat 4
betroffen sind. Der Grund ist, dass die Zahlen der Blöcke abwechselnd gerade
und ungerade Zahlen sind, der gleiche Wechsel ist bei +/- der Differenzzahl 4,
wodurch die veränderten Zahlen bis auf einen Abstand 1 zusammengeführt werden.
Der Wechsel des Vorzeichens bringt nur eine Verschiebung des Abstandes von 1
auf andere Zahlen.
Die
Lösung ist, alle Zahlen eines Blockes werden mit +4 verändert und zum Ausgleich
ein anderer Block mit -4. Das ergibt eine leicht zu merkende Struktur, die in
Abb.: 2b zu erkennen ist. Bei den ungeraden Zahlen 1 und 15 wird mit 2-mal -4
begonnen und mit 2 mal +4 die Zeile beendet. Bei den geraden 1. Zahlen der Zeile 12 und 6 wird
umgekehrt verfahren.
Die
Abb.: 2c zeigt das veränderte Teilquadrat 4, in dem die Abstände größer 1 sind.
Mag ist der Meinung, dass diese Art und Weise
günstiger als die bisherige ist.
Dabei
tritt noch ein positiver Nebeneffekt ein. Es muss nur die 1. Zeile des
Teilquadrates 4 mit +/-4 berechnet
werden. Alle übrigen Zahlen der Blöcke haben den gewohnten Abstand von +/- 9,
der Schlüsselzahl.
Keine
Anwendung für 5er und 10er Quadrate
Um ein
magisches Quadrat der 10. Ordnung entsprechend der Routine “Die Einfachen” zu
bilden, wäre das zum Einsatz kommende Quadrat das Pentaquadrat.
Leider
ist es nicht möglich die bisher erworbenen Kenntnisse für die Bildung eines
magischen Quadrates der 10. Ordnung mit dem Pentaquadrat anzuwenden.
Die
wesentlichen Probleme die zu dieser Aussage führen sind:
1. Das
Pentaquadrat ist ein ungerades Quadrat mit je 5 Zahlen in den Reihen, die nicht
zur Hälfte in gerade und ungerade Zahlen
untergliedert werden können.
2. Das
Pentaquadrat ist zu groß, um den Aufbau dieses Quadrates auswendig zu
beherrschen.
3. Die
Eintragung der Zahlen muss zeilenweise erfolgen, um so den Bezug zum
Hauptquadrat zu verschleiern, was aber
wegen der sowohl vorwärts als auch rückwärts
einzutragenden Zahlen nicht leicht ist.
Wegen
dieser und weiterer Probleme, die nicht einfach gelöst werden können, hat Mag
entschieden, das 5er und 10er Quadrat nicht unter “Die Einfachen” aufzunehmen.
Er
verweist vielmehr auf die Ausführungen zu “Das rationelle 5er Quadrat” unter
Punkt. 6.4.7. sowie “Und 10 ist keins” unter Punkt. 6.9.1.
Eine
Alternative (Für Anfänger)
Die
beschriebene Variante zur Bildung eines 8er Quadrates ermöglicht keine
2-stellige Zahlenvorgabe für die Zelle 1. Es würde zu negativen Zahlen kommen.
Auch die Vorgabe einer magischen Summe kann keine 3-stellige, sondern muss eine
4-stellige Zahl sein.
Des
Weiteren sollen einige zusätzliche Regeln beachtet werden, wie die gedachte
Reduzierung der Zellenzahlvorgabe oder die Änderung der Berechnungen für das 4.
Teilquadrat.
Mag hat
nicht nur für Anfänger eine nach seiner Meinung kleinstmögliche Variante
erstellt.
Diese
ermöglicht auch 2-stellige Vorgaben für die Zelle 1 und 3-stellige für die
magische Summe, aber auch größere. Dafür mussten einige Nachteile in Kauf
genommen werden. Diese sind im Wesentlichen:
- Fast
alle Zahlen im Quadrat haben einen Abstand von nur 1. Dadurch entstehen
Zahlenreihen von bis zu 16 hintereinander
folgenden Zahlen.
- Die
Parameter sind wesentlich kleiner und lassen die Rechenmethode leichter
erkennen.
- Bei
Vorgaben der Zellenzahl muss für das 4er Quadrat die Vorgabe mit 4
multipliziert
werden um die magische Summe zu erhalten. Für
das 8er Quadrat sogar mit 8.
- Es
fällt auf, dass die letzten Ziffern der
Zahlen im Hauptquadrat nur 2 sind. Im
abgebildetem Quadrat 1 sind es 0 und 5. Der
Grund ist die Schlüsselzahl 5, die aber
nicht größer gewählt werden kann, ohne die
Möglichkeit 2- und 3-stelliger Vorgaben
aufzugeben. Dieser Umstand wird jedoch bei
Vorgaben die keine vollen Zehnerzahlen
sind aufgehoben. Siehe Quadrat 2.
Im
Allgemeinen ist die Lösung ähnlich der
ersten Variante. Die Vorgabe wird theoretisch in alle 4 Zellen aufgehoben der 1. Zeile eingesetzt. Damit
dies nicht auffällt werden Zahlen reduziert und zum Ausgleich andere erhöht.
Das geschieht mit dem Operator der mit 25 ermittelt wurde. Die weiteren
Parameter sind die Schlüsselzahl 5 und
die Differenzzahlen 4 und 3.
Doch nun
zur Bildung eines 8er Quadrates, das ja auf ein 4er Quadrat aufbaut.
Mag hat
als Vorgabe die kleinstmögliche Zahl 60 gewählt. Die kleinste Zahl im Quadrat
wird dann 1 sein. Vergleiche dazu Quadrat 1.

Die
Vorgabe wird in Zelle 1 eingesetzt.
Die
Vorgabe wird mit 8 multipliziert und über das Quadrat als magische Summe
geschrieben.
Die Zahl
in Zelle 14 wird um 2-mal den Operator reduziert. Das ist 60-2*25=10. In die
Zelle 11 wird eine um den Operator reduzierte Zahl eingesetzt. Das ist
60-25=35. Zum Ausgleich der Reduzierungen wird die Zahl für Zelle 8 um das
3-fache des Operators erhöht. Das ist 60+3*25=135.
Die
weiteren Zahlen des Hauptquadrates werden mit +/- der Schlüsselzahl 5
berechnet.
Vorher
wird jedoch die 1. Zeile des 8er Quadrates fertig gestellt.
Für das
Teilquadrat 2, jetzt oben/rechts, werden die Zahlen des Hauptquadrates in ungeraden Zellen des
Topquadrates um 3 verringert und die in geraden um 3 erhöht.
Mit der
4. Zeile sind das Hauptquadrat und das Teilquadrat 2 fertig.
Im
Teilquadrat 3 werden die Zahlen des Hauptquadrates um -/+4 und im Teilquadrat 4
um +/- 4 verändert, was in diesen Teilquadraten zu .erkennen ist.
Das
fertige Quadrat ist magisch und keine Zahl ist mehrfach vorhanden.
Auch
hier gilt der Grundsatz, dass kein Parameter verändert werden darf.
Vorgabe
der magischen Summe
Aus dem
Quadrat 1 kann entnommen werden, dass die magische Summe bei der zulässig
niedrigsten Vorgabe 480 ist. Deshalb ist für die magische Summe eine 3-stellige
Zahl größer 500 zulässig.
Im Quadrat 2 ist es die magische Summe mit 758 vorgegeben.
Diese
wird durch 8 dividiert und das Ergebnis ist 758/8=94, Rest 6.
Die 94
wird in die Zelle 1 eingesetzt und der Rest zur Hälfte der 4. Startzahl
zugeschlagen. Diese wird 94+75+3=172 groß.
Die
weitere Bildung des Quadrates erfolgt wie beim Quadrat 1.
Auch
dieses Quadrat ist magisch und keine Zahl ist doppelt vorhanden.

Ergänzende
Erläuterung für den Fan
Sicherlich
stellt mancher Fan die Frage, wie ermittelt man die Parameter um mit Hilfe
dieser ein Quadrat der 8. Ordnung so
einfach zu erstellen.
Mit
Versuchen kommt man nur selten zu einem Ergebnis.
Mag wird
seine Erläuterung dazu auf die alternative Lösung beschränken. Die
Herangehensweise ist auch für andere Fälle geeignet.
Als
erstes muss entschieden werden, ob Überschneidungen zugelassen werden sollen
oder nicht. Das Überschneiden der Blöcke macht das Ganze nur komplizierter ohne
nennenswerte Vorteile zu erreichen. .
Bei der
alternativen Variante hat Mag Überschneidungen ausgeschlossen.
Diese
Aussage trifft allerdings nur auf das Hauptquadrat, Quadrat 1 zu. Die Bildung
der Teilquadrate stellt eine Überschneidung dar, denn die Zahlen dieser
Quadrate werden zwischen den Zahlen des Hautquadrates eingeordnet was einer
Überschneidung entspricht.
Um die
Blöcke und damit den Operator klein zu halten wird die Schlüsselzahl 5 gewählt.
Sie ermöglicht die Einordnung der Differenzzahlen +/-4 und +/-3, wobei Zahlen
mit einem Abstand von nur 1 entstehen. (Abb.: 1)

Bei
einem Zahlenabstand von 2 verdoppelt sich die Schlüsselzahl auf 10. Diese würde
auch größere Differenzahlen ermöglichen, (Abb.: 2) hätte aber auch
doppelt so große Blöcke und Operator zur Folge und 2-stellige Vorgaben wären
nicht mehr möglich.
Die
Abb.: 3 und 4 zeigen die Einordnung der Zahlen in den Block 4 bei den gewählten
Parametern 5; +/-4 und +/-3. Der Block
4, grün schattiert, enthält die Zahlen 5; 10; 15 und 20. Durch Abzug der
Differenzzahlen erweitert sich der Block in den Bereich kleiner 5. Das
geschieht aber nur bei den Block mit den kleinsten Zahlen und vergrößert diesen
um 4 bzw. 5, was bei der Festlegung .des Operators bedacht werden muss.
Wie
erwartet werden die Zwischenräume zwischen den Zahlen des Blockes 4 durch die
Zahlen der Teilquadrate 2; 3 und 4 ausgefüllt. Dabei entstehen 4 geschlossenen
Zahlenreihen mit 8 Zahlen. (Siehe auch blau und rot umrandete Zahlen im Quadrat
4 als Beispiele.
Auffällig
sind die Lücken für jeweils 2 Zahlen in den Blöcken. Diese entstehen, weil die
Differenzzahl 3 nur einmal zum Einsatz kommt und nicht wie die Differenzzahl 4,
die nach Wechsel der Vorzeichen 2-mal eingesetzt wird. Theoretisch könnte ein weiteres
Teilquadrat erstell werden, was aber nicht gebraucht wird.


Mag schließt diesen Abschnitt ab, der nach seiner Meinung
etwas zu detailliert ausgefallen ist, zumal ein Quadrat der 8. Ordnung, wenn
überhaupt, nur ganz selten vorgeführt werden kann. Dazu erklärt er, dass es ja
nicht nur um Vorführungen geht, sondern um ein Hobby, das sehr interessant und
auch unterhaltend ist.
6.9.6.
Das nicht einfache 10er * *
Im
Abschnitt 6.6.7. “Die Einfachen” wurde bereits erklärt:
Um ein
magisches Quadrat der 10. Ordnung entsprechend der Routine “Die Einfachen” zu
bilden, wäre das zum Einsatz kommende Quadrat das Pentaquadrat.
Leider
ist es nicht möglich die bisher erworbenen Kenntnisse dazu, auf die Bildung
eines magischen Quadrates der 10. Ordnung mit dem Pentaquadrat anzuwenden.
Die
wesentlichen Probleme die zu dieser Aussage führen sind:
1. Das
Pentaquadrat ist ein ungerades Quadrat mit je 5 Zahlen in den Reihen, die nicht
zur Hälfte in gerade und ungerade Zahlen
untergliedert werden können.
2. Das
Pentaquadrat ist zu groß, um den Aufbau dieses Quadrates auswendig zu
beherrschen.
3. Die
Eintragung der Zahlen muss zeilenweise erfolgen, um so den Bezug zum
Hauptquadrat zu verschleiern, was aber
wegen der sowohl vorwärts als auch rückwärts
einzutragenden Zahlen nicht leicht ist.
Wegen
dieser und weiterer Probleme, die nicht einfach gelöst werden können, hatte Mag
nicht vor, das 10er Quadrat unter “Die Einfachen” aufzunehmen. Wenn er es nun doch als ”Das nicht einfache 10er” macht,
dann aus der Tatsache, dass es nach diesem Verfahren immer noch leichter ist,
ein Quadrat der 10 Ordnung zu bilden, als nach der Korrekturmethode.
Mag hat aber der hier beschriebenen, nicht
leichten Lösung zwei Stern zuerkannt.
Doch nun
zur Findung einer Lösung.
Auch im
5er Quadrat ist es möglich die Teilquadrate 2, 3 und 4 mittels Differenzzahlen
und deren +/- Einsetzung zu bilden. Allerdings sind dazu mehr Zahlen notwendig.
Davon sind jeweils 2 verschiedene Zahlen so einzusetzen, dass deren Summen in
der Zeile gleich Null sind.
Die von
Mag eingesetzten Zahlen sind in der Abb.: 1 aufgeführt. Es gibt auch größere
und kleiner Zahlen, aber meist ungeeignete Kombinationen. So müssen z. B. die 4
Zahlen verschiedene sein, anderenfalls kommt es zur Häufung doppelter Zahlen.
Mag hat
im Teilquadrat 2 die Zahlen 2-mal +12 und 3-mal -8 verwendet. Im Teilquadrat 3
2-mal -12 mit 3-mal +8 und im Teilquadrat 4 2-mal +9 und 3-mal -6.
Dazu
musste die Frage geklärt werden, wie diese im Quadrat einzusetzen sind um zu
sichern, dass diese Ordnung auch in allen Reihen gleichermaßen wirksam wird.


In
Abbildung 2 ist eine Lösung zu sehen. Die Einordnung, wie das Springen
vorwärts, ist leicht zu merken, benötigt aber in der Praxis eine gute
Konzentration.
Als
nächstes musste die Größe der Schlüsselzahl ermittelt werden. Die größte
Differenzzahl ist die 12. Die nächst höhere Primzahl ist 13. Da eine Primzahl
durch keine andere Zahl dividiert werden kann, kommt es auch nicht zu doppelten
Zahlen. Die Differenzzahlen überschneiden sich zwar, nehmen aber keine
gemeinsame Position ein und damit fallen keine doppelten Zahlen an. Die
Richtigkeit dieser Regel ist in der Abb.: 3 zu erkenen.
Es gilt
der Grundsatz, die Blöcke im Hauptquadrat dürfen sich nicht überschneiden. Die
Zwischenräume werden für die Differenzzahlen benötigt. Dem entsprechend müssen
die Operatoren bestimmt werden.
In der
Abb.: 4 ist die erste Zeile des Pentaquadrates mit den Zahlen 1, 10, 14, 18 und
22 dargestellt. Des Weiteren die Anzahl der Vorwärts- und Rückwärtszüge zur
Vervollständigung der Blöcke und deren Größe bei Einsatz einer Schlüsselzahl
13.

Daraue
ergeben sich die erforderlichen Abstände zwischen den Startzahlen, die zugleich
die Operatoren sind. (Abb.: 5) Diese haben die Größe +120 und +160 und zum
Ausgleich -120 und -160. Diese
Operatoren sind unveränderlich und für alle Berechnungen verbindlich.
Der
Zuschlag von +13 entspricht der Schlüsselzahl und verhindert eine
Überschneidung durch +/- der Differenzzahlen.

Unter
Beachtung der Operatoren sind die möglichen Vorgaben für die Zelle 1,
3-stellige Zahlen >200 und für die magische Summe 4-stellige Zahlen
>2000.
Die
Voraussetzungen für die Berechnung der 1. Zeile des Hauptquadrates sind gegeben
und werden als Beispiel mit der Zellenvorgabe 374 berechnet.
Die
Vorgabe wird als Startzahl 1 in die Zelle 1 eingesetzt.
Um eine
gleiche Ziffernfolge zwischen Vorgabe und der magischen Summe zu vermeiden,
werden 19 abgezogen, das Ergebnis mit 10 multipliziert und als magische Summe über das Quadrat geschrieben. Das ist
374-19=355 und 355*10= 3550. Damit die Zeilensumme der magischen Summe
entspricht wird die 5. Startzahl um zusätzlich 19 verringert.
Wichtig
ist, dass die Operatoren nicht der Vorgabe von 374, sondern der manipulierten
355 zugeschlagen bzw. von dieser abgezogen werden.
Weitere
Einzelheiten können den Abb.: 6 und 7 entnommen werden.
Die
schwierigste Aufgabe in dieser Routine ist die zeilenweise Eintragung der
Zahlen in das Hauptquadrat. Sie ist aber auch eine einfache, wenn die
nachfolgenden Erläuterungen verstanden
und beachtet werden. Diese Erläuterungen wurden in den vorangegangenen
Abschnitten bereits mehrfach gemacht und stellen eine Wiederholung zur
Festigung des Wissens dar.
Das
Pentaquadrat, (Abb.: 8), ist ein Springerquadrat. Die Sprünge sind 2 Zellen
nach rechts und 1 Zelle nach unten. Dabei bilden die Zahlen der Böcke eine
Schleife, d.h. mit einem Sprung von der letzten Zahl des Blockes erreicht man
die 1. Zahl des Blockes.
Die
Spaltennummern geben Auskunft zu welchem Block die Zahl in der 1. Zeile gehört.
So ist die 10 in Spalte 2 eine Zahl des 2. Blockes (6-10), die 18 in Spalte 4
eine des 4. Blockes 16-20 usw.
Wichtig
ist es zu wissen, dass die 1. Zahl der Blöcke in der Zeile zu finden ist, die
der Spaltennummer entspricht. Die 1. Zahl (11) des 3. Blockes, mit der 14 in
Zeile 1, befindet sich in der 3. Zeile. Diese ist mit 3-1=2 Sprüngen
erreichbar. Da jeder Sprung 2 nach Rechts gleich 4 beträgt, ist die 11 folglich
4 Spalten weiter, in Spalte 2 zu finden.
Die 1.
Zahl des 5. Blockes, die 21, befindet sich in der 5. Zeile und 3. Spalten
weiter, in Spalte 3 (5-1=4*2=8-5=3).
Diese Regeln
muss man kennen, denn sie können nicht aus den Zahlen, wie z.B. im Quadrat 9 abgeleitet werden.

Die
Voraussetzungen für die zeilenweise Berechnung des Hauptquadrates sind gegeben
und das Quadrat der 10. Ordnung kann
berechnet werden. Beachten Sie dazu die Abb.: 9 und 10.
Die
Zahlen für die 1. Zeile des Hauptquadrates und die magische Summe wurden
bereits berechnet und in das Quadrat 10 eingetragen.
Für die
1. Zeile des Teilquadrates 2 (oben, rechts) werden die Zahlen berechnet und
eingetragen. Dazu werden die Zahlen im Hauptquadrat um die Differenzzahl 12
erhöht, bzw. um die Differenzzahl 8 verringert.
Deise
sind: 374+12=386; 475+12=487; 515-8=507; 235-8=227 und 176-8=168.
Nun zur
2. Zeile im Hauptquadrat. 2. Zeile bedeutet
1. Zahl des 2. Blockes, dazu von Zelle 2a im Rechtssprung zur Zelle 4b
und merken. Die Zahlen für diese Zeile sind:
Zelle 1b
- Rückwärtssprung zur 235+13=248; Zelle 2b - R-Spung zur 176+13=189; Zelle 3b -
R-Spr. zur 374+13=387; Achtung: Jetzt zur Zelle 4b, der 1. Im 2. Block, R-Spr.
zur 475-52=423. Hier wird nicht 13 zugerechnet, sondern 4*13=52 abgezogen, Mit
der Zelle 5b=515+13=528 ist die 2. Zeile fertig und die Zahlen für die 2. Zeile
im Teilquadrat 2 können berechnet werden. Dabei sind die veränderten Positionen
der Differenzzahlen +12 und -8 entsprechend der Darstellung in Abb.: 2 zu
beachten.
Zur 3.
Zeile: Als erstes ist die Position der 1. Zelle des 3. Blockes zu ermitteln.
Dazu von Zelle 3a mit 2 Sprüngen vorwärts zur Zelle 2c und merken. In die Zelle
1c kommt nach R-Spr. 423+13=436. Nun zur 1. Zelle des 3. Blockes, die Zelle 2c.
Mit R-Spr. zur Zelle 5b und 528-52=476 einsetzen. Mit den weiter berechneten
Zahlen 261, 202 und 400 ist auch diese Zeile fertig und die 3. Zeile des 2.
Teilquadrates kann berechnet und eingetragen werden.
In
gleicher Weise werden auch die Zeilen 4 und 5 des 10er Quadrates erarbeitet.

Mit der
Zeile 6 verändern sich die Berechnungen
Die
Teilquadrate 3 (unten, links) und 4 (unten, rechts) werden durch Erhöhung bzw.
Verminderung
der Zahlen des Hauptquadrates um die Differenzzahlen ermittelt.
Die
Differenzzahlen für Teilquadrat 3 sind -12 und +8 und für Teilquadrat 4 +9 und
-6.
Die
einzelnen Berechnungen für die 6. Zeile sind:
für
Teilquadrat 3: 374-12=362; 475-12=463; 515+8=523; 235+8=243 und 176+8=184 und
für
Teilquadrat 4: 374+9=383;
475+9=484; 515-6=509; 235-6=229
und 176-6=170.
Auch
hier gilt die Einordnung der Differenzzahlen nach Abb.:2.
In dieser
Form werden die weiteren Zeilen des 10er Quadrates berechnet..
Das
fertige Quadrat ist magisch mit der magischen Summe von 3550 und keine Zahl ist
doppelt oder mehrfach vorhanden.
(Dass
alle 4 Teilquadrate magisch und sogar pandiagonal sind, sollte nicht erwähnt
werden.)
Eine
Nachbetrachtung
Es
stimmt, dass keine Zahl doppelt vorhanden ist. Bei genauer Betrachtung des
Quadrates ist jedoch zu erkennen, dass mehrere Zahlenpaare, z. B. 243/242,
184/183, 256/255, 400/399 und weitere, nur einen Abstand von 1 aufweisen.
Das war
zu erwarten und muss in Kauf genommen
werden. Der Grund sind die Differenzen von nur 1 zwischen der Schlüsselzahl 13
und der Differenzzahl 12. Auch die Differenzahlen 9 und 8 haben nur einen
Abstand von 1.
Eine
Änderung ist möglich. Sie erfordert aber nicht nur eine größere Schlüsselzahl,
sondern auch andere Differenzzahlen, in deren Folge auch die Operatoren und
weitere Parameter neu berechnet werden müssen.
Mag hat
einen solchen Aufwand als nicht erforderlich erachtet und meint, die Hauptsache ist, dass keine Zahl doppelt
vorkommt und das ist der Fall. Auch ist zu bedenken, dass eine Vorführung eines
so großen Quadrates ohnehin nicht möglich ist, aber für den Fan
Anregungen
vermitteln kann.
6.10.
Das Genie
6.10.1.
Das Superhirn
Bei
diesem Rechenexperiment wird kein magisches Quadrat gebildet. Es beruht aber
auf der Grundlage eines teilmagischen Quadrates, weshalb sich Mag entschieden
hat, es mit aufzunehmen.
Es ist
schon Jahre her als Mag folgende Vorführung eines Rechengenies erleben durfte:
Der
Rechenkünstler ließ bereits vor seinem Auftritt Karten im Publikum verteilen
auf denen mehrstellige Zahlen (Multiplikand) vermerkt waren und die Bitte,
diese mit einer vom Zuschauer frei gewählten mehrstelligen Zahl (Multiplikator)
zu multiplizieren.
Dann kam
sein Auftritt.
Mit der
Frage, wer seiner Bitte nachgekommen sei, wandte er sich an einen sich
meldenden Zuschauer und bat diesen, die von ihm vorgegebene Zahl und die vom
Zuschauer gewählte Zahl zu nennen.
Nach
kurzer Überlegung nannte er das Ergebnis (Produkt) dieser Rechnung. Er hatte
also zwei mehrstellige Zahlen innerhalb von Sekunden im Kopf multipliziert.
Einem
anderen Zuschauer nannte er das Ergebnis in Form der einzelnen Ziffern
vorwärts
und auch rückwärts gelesen.
Beim
nächsten Zuschauer nannte er auch die Zwischenprodukte, die sich beim
Multiplizieren der vorgegebenen Zahl mit den Einern, Zehnern usw. ergeben
haben. Einmal nannte er die Zwischenergebnisse als komplette Zahlen, das andere
Mal die Ziffern aus denen sich das Zwischenergebnis zusammensetzt in der
Reihenfolge vorwärts und auch rückwärts.
Dann
ließ er sich das Ergebnis (Produkt) nennen und seine Vorgabezahl. Sofort konnte
er die vom Zuschauer gewählte Zahl (Multiplikator) nennen.
Er hatte
das vielstellige Ergebnis durch die mehrstellige Vorgabezahl im Kopf in einer
unfassbar kurzen Zeit dividiert.
Hatte
ein Zuschauer einen Fehler in seinen Berechnungen, so fand der Meister diesen
sofort heraus und nannte das richtige Ergebnis. Nach einer erneuten Berechnung
durch den Zuschauer bestätigte dieser dann das richtige Ergebnis des Meisters.
So ging
es ohne Langweile aufkommen zu lassen etwa 20 bis 30 Minuten. Er spielte mit
den Zahlen wie ein Klaviervirtuose mit den Tasten seines Klaviers.
Selbst
Mag, in Sachen Rechenkunst nicht unwissend, war von der Darbietung stark
beeindruckt. Sie war genial und unerklärlich. Kein Wunder, wenn die Presse u.
a. von einem Mann mit “Superhirn” sprach.
Mag war
von der Darbietung so fasziniert, dass er vergaß Notizen zu machen. Heute weiß
er, dass diese ihm nicht viel geholfen hätten. Oder können Sie aus den Zahlen
(z. B.) 142857, 13571415, 857142, 2714283 und 9285705 eine Lösung ableiten? Es
wird Ihnen wohl kaum gelingen.
Allerdings
fragte sich Mag, warum der Rechenkünstler Zahlen vorgegeben hat und nicht auch
diese vom Zuschauer hat frei wählen lassen? Auch erinnert er sich, dass der
Rechenkünstler, nachdem ein Zuschauer die Zahlen genannt hatte, diesen einfach
überging und sich dem nächsten Zuschauer zuwandte.
Das
waren aber zu wenige Anhaltspunkte um eine brauchbare Lösung zu erarbeiten.
Bei den
Recherchen zu den magischen Quadraten fand Mag im Nachschlagewerk “Schlag nach
Natur”, Herausgeber VEB Bibliographisches Institut Leipzig, Ausgabe 1953 ein
ganz besonderes teilmagisches Quadrat. Leider gab es keine Hinweise wann und
von wem dieses gefunden, erdacht, bzw. errechnet wurde.
Nachstehend
der Originaltext:

Wie ein
Blitz aus heiterem Himmel kam Mag die Erkenntnis, dass er hier das Geheimnis
des Rechenkünstlers mit dem Superhirn entdeckt hatte. Es ist nicht eindeutig
die richtige Lösung, aber eine, mit der die gleichen Effekte erreicht werden.

Eine
Analyse der Basiszahl
Die
Ziffernfolge der Basiszahl 142857 ist stets die gleiche. Durch die
Multiplikation der letzten Ziffer 7 erhält man die letzte und damit auch die
erste Ziffer des Ergebnisses.
Beispiel:
142857 x 4 = 571428
Die
erste Ziffer ist eine 5. In der Basiszahl steht links von der 5 die Ziffer 8.
Also endet die Zahl mit einer 8. Die 8 am Ende bedeutet, dass die Basiszahl mit
4 multipliziert wurde, denn nur 7 x 4 ergibt eine Zahl mit der 8 als Einer.
Diese
Aussage trifft auf alle Zahlen zu, die durch Multiplikation der Basiszahl mit
den Zahlen von 1 bis 6 entstehen.
Auch bei
der Multiplikation der Basiszahl mit Zahlen größer 6 gelten einfache Regeln.
Auch dazu ein Beispiel:
142857 x 27 = 3.857.139
Da die
Multiplikation der Basiszahl mit 7 = 999.999, oder auch (1.000.000 - 1) ist,
wird der Multiplikand, auch Faktor genannt, durch 7 geteilt und man
erhält so die Zahl für die Millionen. Im Beispiel 27 durch 7 = 3, Rest 6. Das
Ergebnis beginnt folglich mit 3 Millionen.
Anschließend
wird der Rest berechnet. Dazu wird die letzte Ziffer der Basiszahl (7) mit den
Rest = 6 multipliziert und man erhält als letzte Ziffer 2 (von 42). Rechts von der 2 steht in der Basiszahl
die Ziffer 8. Folglich beginnen die Tausender mit 8. Und da sie die Basiszahl
kennen ist der Rest des Ergebnisses 857.142.
Doch
Halt! Die Basiszahl x 7
ist doch nicht 1 Million groß, sondern um 1 kleiner! Also muss vom Ergebnis
noch 3 mal die 1 abgezogen werden. Die
letzten 3 Ziffern werden dann 142 - 3 =
139 groß.
Das
Ergebnis ist mit 3.857.139 gefunden!
Und
damit auch das Geheimnis des Superhirns!
Nun
zur praktischen Anwendung
Sicherlich
wollen Sie kein Profi werden und sicherlich haben Sie nur selten die
Möglichkeit sich als Rechenkünstler zu profilieren. Deshalb beschränken sich
folgenden Erläuterungen nur auf die Anwendung von Vorgaben, die das 1- bis
6-fache der Basiszahl betragen. Die Vorgaben werden künftig (fälschlicherweise)
auch als Zufallszahlen bezeichnet. Des weiteren werden die vom Zuschauer
frei gewählten Zahlen (Gastfaktor) auf zweistellige begrenzt.
Die
erforderlichen Berechnungen, die Sie einwandfrei beherrschen müssen, sind dann:
1. Die
Basiszahl muss vollkommen bekannt sein. So muss ohne nachzudenken das Wissen
vorhanden sein, welche Ziffer vor oder hinter einer Ziffer der Basiszahl steht.
2. Das
Einmaleins mit der 7 muss beherrscht werden. Nicht nur das man das berechnen
kann, sondern man z. B. wissen muss, dass die Zahl 56 das 8-fache von 7 ist,
und die letzte Ziffer, im Beispiel 6 nur vorhanden sein kann, wenn eine Zahl
mit Endziffer 7 mit 8 multipliziert wurde.
3. Die
Division einer bis zu 3 Stellen großen Zahl durch die Zahlen 1 bis 7 muss zügig
vorgenommen werden können.
4. Auch
die Multiplikation einer 2-stelligen Zahl mit den Zahlen 1 bis 6 muss
beherrscht werden
Das sind
keine großen Rechenleistungen und können von einem “Rechenkünstler” ganz
einfach erwartet werden.
Beispiel
einer Darbietung
Nachdem
der Rechenkünstler, nennen wir ihn Mag,
Zettel und Bleistifte an Gäste,
die sich für das Experiment bereit erklärt haben, verteilt hat, erläutert er
was zu tun ist. Er bittet die Gäste, die auf dem Zettel notierte Zufallszahl
mit einer frei gewählten 2-stelligen Zahl zu multiplizieren und das Ergebnis,
sowie die 2-stellige Zahl auf den Zettel zu notieren. Nachdem eine kurze Pause
zum Rechnen abgewartet wurde, kann die Vorführung beginnen.
Mag
bittet einen der Gäste um Nennung der vorgegebenen Zufallszahl. Dieser
nennt 571.428. Als nächstes bittet er ihn, die 2-stellige
Zahl, mit der er die Zufallszahl multipliziert hat zu sagen. Er nennt die Zahl 59.
Nach
einem nur wenige Sekunden dauernden Moment sagt Mag:
“Das
Ergebnis ist 33.714.252”,
was der Zuschauer als richtig
bestätigt.
Wie hat
Mag das so schnell gelöst?
Ehe er
das erklärt ein paar Begriffe, damit künftig Klarheit besteht, was gemeint ist:
- Die Basiszahl
142857 ist ihnen bereits
bekannt.
- Der
Faktor mit dem die Basiszahl multipliziert wird ist der Vorgabefaktor
- Die
Zahlen, die durch Multiplikation der Basiszahl mit dem Vorgabefaktor
entstehen sind die Vorgaben, den Gästen gegenüber oft auch als Zufallszahl
bezeichnet.
- Die
vom Gast gewählte 2-stellige Zahl ist der Gastfaktor
- Die
Multiplikation des Vorgabefaktors mit dem Gastfaktor ergibt den
Gesamtfaktor.
- Die
Division des Gesamtfaktors durch 7 ergibt den
Miofaktor und den Endrest.
- Die
Multiplikation des Endrestes mit der Basiszahl ist die Grundzahl.
Die Grundzahl entsteht bei der Multiplikation
des Gesamtfaktors mit der Basiszahl
und entspricht der Multiplikation des
Endrestes mit der Basiszahl, wobei die letzten
Ziffern meist nicht der Ziffernfolge der
Basiszahl entsprechen, weil von der Grundzahl der
Miofaktor abgezogen werden muss.
Doch nun
zur Berechnung
Während
der Zuschauer die gesamte Zahl nennt, ermittelt Mag bereits den Vorgabefaktor
mit dem die Basiszahl zur Vorgabe multipliziert wurde. Da die erste Ziffer der
Zufallszahl die 5 ist, ist die letzte Ziffer die 8, und das heißt, die
Basiszahl wurde mit 4 multipliziert. Den Vorgabefaktor 4 merkt sich Mag.
Nennt nun der Zuschauer seine 2-stellige Zahl, den Gastfaktor, mit 59,
multipliziert Mag diese mit seiner gemerkten 4 und erhält den
Gesamtfaktor 236. Diese 236 teilt
er durch 7
und
erhält: 236 / 7 = 33 als
Miofaktor und den Endrest 5.
Sofort
beginnt er auch schon zu sprechen: “Das Ergebnis ist 33
Millionen“,
Jetzt
muss der Rest des Ergebnisses, die Grundzahl
ermittelt
werden. 5 x 7 (Endrest 5 x letzte Ziffer der
Basiszahl
7) ist 35. Davon merkt er sich nur die letzte
Ziffer,
die 5. Wenn die letzte Ziffer der Vorgabe eine 5 ist,
muss
die 1. Ziffer eine 7 sein und die
folgenden Ziffern
14,
zusammen 714 und Mag spricht weiter: “714 Tausend”
Der
letzte Teil der Grundzahl müsste 285 sein.
Von
dieser Zahl muss jedoch noch der Miofaktor,
die
Millionenzahl, im Beispiel 33, abgezogen werden.
Das ist
285 - 33 = 252 und Mag beendet seine Aussage mit: “und 252”
Auf den
ersten Blick sieht das Ganze recht kompliziert aus, ist es aber nicht.
Wenn Sie
sich richtig mit der Mathematik vertraut gemacht und die vorgeschriebenen
Angaben gelernt haben, dann sehen Sie das Ganze als eine realisierbare Sache
an.
Natürlich
müssen Sie üben, üben und nochmals üben. Auch müssen Sie schon einige
Voraussetzungen im Kopfrechnen mitbringen. Ohne dem geht garantiert nichts.
Nachdem
Mag das Ergebnis eines weiteren Gastes erfolgreich berechnet hat, wendet er
sich dem 3. Gast zu und lässt sich Vorgabezahl sowie Gastfaktor nennen.
Statt
das Ergebnis zu berechnen, wendet er sich an den Gast mit den Worten:
“Das Ergebnis sieht nicht gerade
attraktiv aus. Das können wir unseren
Gästen nicht zumuten“,
Dabei
macht er eine wegwischende Handbewegung und wendet sich an den nächsten Gast.
Warum
das? Was ist passiert?
Der Gast
hat als Gastfaktor 42 genannt! 42 ist ganzzahlig durch 7 teilbar und das
Ergebnis besteht dann fast nur aus der
Ziffer 9.
Das
Ergebnis wäre 142857 x 42 = 5.999.994
(42/7=6 ---> 6x(1.000.000-1)=6.000.000-6). An dieser Situation ändert
sich nichts durch den Vorgabefaktor. Wäre dieser z. B. 3, so wäre dann das
Ergebnis 17.999.982 (42x3=126 ---> 126/7=18,
---> 18 x (1.000.000 - 1) = 18.000.000 - 18 = 17.999.982).
Zurück
zum 3. Gast. Vielleicht fällt Ihnen eine bessere Ausrede ein. Zum Beispiel mit
den weiteren Worten: “Ziehen Sie doch bitte die Unglückszahl 13 von Ihrer
2-stellige Zahl ab und berechnen das Ergebnis neu. Ich werde später auf Sie
zurückkommen”, was Sie auch machen sollten.
Weiter
geht es mit dem 4. Gast.
Dieser
nennt die Vorgabezahl 285.714, worauf sich Mag sofort an seine Gäste
wendet und sagt:
“Bis jetzt habe ich große Zahlen
multipliziert und das Ergebnis richtig berechnet.
Nun werde ich die gewählte 2-stellige Zahl
errechnen. Das ist ganz einfach. Man
muss dazu nur das 1- oder gar 2-stellige
Millionenergebnis durch die 6-stellige
Zufallszahl dividieren.” (So ein Schwindler!)
Er
bittet den 4. Gast um das Ergebnis seiner Berechnung. Dieser nennt als Ergebnis
9.714.276. Nach einem kurzen Moment nennt Mag die vom Gast gewählte
2-stellige Zahl mit 34.
Lösung:
Mag hat
gewartet, bis ein Gast eine Vorgabezahl mit dem Vorgabefaktor 1 oder 2 nennt,
denn dann ist die Berechnung leichter. Das war beim 4. Gast mit der Zufallszahl
285.714 der Fall.
Nennt
der Gast die Vorgabezahl, weiß Mag auch schon den Vorgabefaktor.
Nennt
der Gast das Ergebnis, errechnet er sofort den Gesamtfaktor. Diesen teilt er
durch den Vorgabefaktor und hat damit den Gastfaktor, die 2-stellige Zahl des
Gastes errechnet!
Im Beispiel: Vorgabezahl =
285.714 --> der Vorgabefaktor
ist 2
Ergebnis = 9.714.276
--> 1. Teil des Gesamtfaktors=9x7=63
Die 1. Ziffer der
Grundzahl = .7..... --> 2. Teil des Gesamtfaktors
= 5, denn wenn 1. Ziffer 7,
dann letzte Ziffer 5 und die ergibt sich nur aus 5x7=35!
Der Gesamtfaktor (1. + 2. Teil) = 63 + 5 = 68
Dividiert durch Vorgabefaktor = 68
/ 2 = 34 der Gastfaktor!
Auch
hier hat Mag nur auf die Millionenzahl 9 und auf die erste Ziffer der
Grundzahl, die 7, gehört, denn der Rest ergibt sich aus diesen Werten!
Zum
Abschluss noch ein paar praktische Hinweise
Wahrscheinlich
werden Sie nur wenige Möglichkeiten haben als Rechenkünstler zu agieren. Selbst
Mag kann sich nur noch auf weniger als 10 Auftritte erinnern. Unbeschadet
dessen, sollten Sie sich mit der Materie vertraut machen. Ergibt sich die
Möglichkeit einer Darbietung, genügt es in der Regel ein paar Tage vorher mit
täglich 10 bis 15 Minuten die Rechenregeln aufzufrischen.
Bereiten
Sie Ihren Auftritt gut vor. Fragen Sie ihre Gäste, wer einen Taschenrechner
oder ein Smartphon mit Rechner-App dabei hat. Informieren Sie, dass lediglich 2
Zahlen miteinander zu multiplizieren sind. Erst dann fragen Sie wer bereit ist,
Ihnen bei der Vorbereitung des folgenden Experiments zu helfen. Denen, die
bereit sind, übergeben Sie einen Briefumschlag (A6). Dieser enthält einen
Zettel und einen kleinen Bleistift oder ein anderes Schreibutensil. Der Zettel
enthält die Information an den Gast, was zu tun ist. Wie der aussehen könnte,
ist nachstehend abgebildet.

Die
Vorgabezahl sollte unbedingt per Hand eingeschrieben werden. So ist der kleine
Schwindel mit der “Zufallszahl” etwas glaubwürdiger. Da oft eine geeignete
Schreibunterlage fehlt, kleben Sie den Zettel (oben mit 3 Punkten) auf ein
gleichgroßes Stück Pappe.
Überbrücken
Sie die Zeit, die die mitwirkenden Gäste zum Rechnen benötigen mit einem
anderen Rechenkunststück welches Sie kennen und können.
Von
weiterer Bedeutung sind auftretende Fehler und der Umgang mit diesen. Dabei
geht es nur um Fehler die der Zuschauer
macht. Sie dürfen sich keine erlauben. Haben Sie einen Zuschauer gebeten wegen
eines Fehlers das Ergebnis neu zu berechnen, so müssen Sie später zu diesem
Zuschauer zurückkehren, um sich die Richtigkeit Ihrer Rechnung bestätigen zu
lassen. Anderenfalls bleibt nämlich offen, ob nicht Sie den Fehler gemacht
haben.
Eine
zwar selten mögliche Situation ist das Auftreten gleicher Ergebnisse. Das ist
der Fall, wenn das Produkt aus Vorgabefaktor und Gastfaktor nicht nur einmal
auftreten.
So
ergibt 571.428 (Vorgabefaktor 4) x 36 (Gastfaktor) = 20.571.408.
Das
gleiche Ergebnis erhält man aus 857.142 (Vorgabefaktor 6) mal 24 (Gastfaktor).
In
beiden Fällen ist der Gesamtfaktor 144 (4 x 36) bzw. (6 x 24) gleich.
Da ein
solcher Zufall wahrscheinlich sehr selten eintritt, kann er vernachlässigt
werden.
Als
letztes möchte Mag den Rechenkünstler mit dem Superhirn bescheinigen, dass er
trotz des vereinfachten Lösungsweges ein “Genie” war, denn er hat die Vorgaben
auch in Millionenhöhe vorgegeben, das bedeutet 2-stellige Vorgabefaktoren und
die Zuschauer durften 3-stellige Zahlen als Multiplikator wählen.
7. Helfer PC
7.1. Kontrollquadrat
7.1.1. Erläuterungen zum Kontrollquadrat
Bevor Mag diese Excel-Anwendung “Kontrollquadrat” erarbeitet
hatte, musste er zur Prüfung der Richtigkeit eines magischen Quadrates alle
Zeilen, Spalten und Diagonalen mühsam mit den Taschenrechner berechnen. Als er
endlich, und das ziemlich spät, über einen Computer verfügte, konnte er die
Quadrate in ein Arbeitsblatt einordnen und für die Zeilen und Spalten die
“Auto-Summen” bilden. Trotzdem mussten die Diagonalen immer noch mit dem
Taschenrechner berechnet werden, was sehr umfangreich werden konnte, wenn es um
die Frage nach der Pandiagonalität ging. Mag erkannte, dass ein richtiges
Programm zur Prüfung der erarbeiteten Quadrate her musste. Mag hat deshalb die
Excel-Anwendung “Kontrollquadrat” aufgebaut, was allerdings nicht einfach war,
sondern teilweise sehr aufwändig und auch kompliziert, was jetzt nach der
Fertigstellung nicht mehr so erkennbar ist. Jedenfalls hat Mag diese Datei
mehrfach überarbeitet.
Doch nun zur Datei “Kontrollquadrat”.
Die Datei gliedert
sich in 5
Bereiche:
1. Eingabe- und
Ausgabebereich,
2.
Kontrollbereich,
3. Bereich zur
Bildung der fallenden Diagonalen
4. Bereich zur
Bildung der steigenden Diagonalen
5. Bereich zur
Bildung der Info-Sätze
In ein 20-mal 20 Zellen großes Quadrat (in der Abbildung nur 8 x
8) wird oben links das zu prüfende Quadrat, in der Regel mittels Kopierung,
eingegeben. Im Beispiel ist es das Pentaquadrat. Sofort wird textlich
mitgeteilt, ob ein Fehler vorliegt. Liegt kein Fehler vor, erfolgt die Aussage
ob das Quadrat ein magisches ist. Wenn es magisch ist, erfolgt auch die Anzeige
ob es pandiagonal und wie groß die Quadratsumme ist. Die Quadratsumme ist die
Summe aller im Quadrat enthaltenen Zahlen. Sie ist unter anderem für die
Bewertung von bestimmten Quadraten erforderlich.

Zum Vergleich wird die normale Quadratsumme mit angegeben. Des
Weiteren sind die Summen der Zeilen rechts neben dem Eingabefeld ausgewiesen
und die Summen der Spalten sind unterhalb des Eingabefeldes zu sehen. Die Summe
der fallenden Diagonale steht in der Zelle K12 und die der steigenden für ein
Quadrat der 5. Ordnung in der Zelle G3. Sie sehen, das Quadrat wird ohne
weitere Aktivitäten umfassend geprüft und das Ergebnis übersichtlich angezeigt.
Die eingegebenen Quadrate müssen nicht nur die Zahlen von 1 bis n enthalten. Es
können auch Quadrate mit größeren Zahlen, wie sie u. a. bei den Multiquadraten
oder Primzahlenquadraten entstehen, zur Prüfung eingegeben werden.
Für die Zellen des Eingabenbereiches hat Mag die Höhe 18 und die
Breite 6 gewählt. Dieses Zellenformat ermöglicht die Darstellung des gesamten
Kontrollquadrates auf einer Monitorseite. Die Breite lässt bei einem
Schriftgrad von 10 bis zu 5-stelligen Zahlen zu. Die Zellen für die
Zeilensummen, die fallende Diagonale und die Quadratsumme konnte eine Breite
von 8 gewählt werden, was die Ausgabe von 8-stelligen Zahlen im Schriftgrad 8
ermöglicht. Derart große Zahlen werden bei Primzahlenquadraten oft anfallen. Werden
in das Kontrollquadrat größere Zahlen als 5-stellig eingegeben, oder sind die
Summenzahlen größer als 8-stellig, kommt es zur Ausgabe von Rautenzeichen
(#####).
Mag empfiehlt in diesem Fall eine Änderung der Zellenbreite
vorzunehmen. Dazu muss der Schreibschutz nicht aufgehoben werden.
Aus den Tabellen können auch weitere Informationen, u. a. über die
Reihen, die nicht der einheitlichen Summe entsprechen, entnommen werden. Ob das Quadrat magisch ist
oder nicht, wird im Kontrollbereich ermittelt und im Bereich “Bildung der
Info-Sätze” als Infosatz formuliert. Gleiches erfolgt mit dem Kontrollergebnis
zur Pandiagonalität, der Quadratsumme und Fehlerermittlungen. Einzelheiten sind
im 5. Bereich zur Bildung der Info-Sätze enthalten. Die Ergebnisse aus diesem
Bereich werden im Ein- und Ausgabebereich übernommen. Im Original sind das die
Zellen B2 für die Fehleraussage, G2 für die Aussage ob magisch, H2 für die
Aussage ob pandiagonal, Q1 und W1 für die Angabe der Quadratsumme und Q2 und W2
für die Ausgabe der normalen Quadratsumme. Dabei werden nicht alle Angaben
zugleich ausgegeben. Liegt z. B. ein Fehler vor, so werden die anderen Angaben
nicht angezeigt. Werden die genannten Zellen markiert, so kann die eingegebene
Formel in der Bearbeitungszeile und die Formatierung der Zelle in der Symbolleiste
eingesehen werden.
Über dem Kontrollquadrat sind die Spaltennummern angegeben. Wird
ein Quadrat zur Kontrolle eingegeben, so erscheint in der Zelle rechts oberhalb
des Quadrates die Summe der steigenden Diagonalen. Im Beispiel die Zahl 65 in
der Zelle G3. Im Kontrollbereich wird die Ordnungszahl des zu prüfenden
Quadrates ermittelt und in den Zellen N3 (für 3. Ordnung) bis N8 (für 8.
Ordnung) durch 1 für Ja und 0 für Nein abgelegt. Unter Nutzung dieser Daten und
der im Bereich 4 ermittelten und in Zelle AZ12 gespeicherten Summe der
steigenden Diagonalen erfolgt die Eintragung derselben in die entsprechenden
Zellen. Im Beispiel wurde in die Zelle G3 die Funktion =wenn(N3=1;AZ12;6) eingegeben mit dem Ergebnis, dass nur in der
Zelle G3 die Summe der steigenden Diagonalen mit 65 ausgegeben wird. Wäre N3=0,
so würde die 6 in dieser Zelle erscheinen.
Das Löschen der in den Eingabenbereich eingegebenen Daten kann
wegen der Sperrung nicht mit den Befehlen “löschen” oder “ausschneiden”
erfolgen, sondern muss mithilfe der Löschzelle erfolgen. Dazu wird diese
markiert und “kopieren” angeklickt. Danach wird der zu löschende Bereich
markiert und mit den Befehl “einfügen” wieder hergestellt.
Die
Löschung wird in dieser Form nicht erforderlich, wenn nur 1 Quadrat geprüft
werden soll. Dann kann beim Schließen der Datei die Frage “Änderung speichern?”
mit “nein” beantwortet werden.
Sicherheit
Zur Gewährleistung der Sicherheit der Excel-Anwendung
“Kontrollquadrat” ist die gesamte Datei schreibgeschützt, außer den
Eingabebereich und der Löschzelle. Dieser Schreibschutz sollte nicht ohne
zwingenden Grund aufgehoben werden, weil eine versehentliche Fehleingabe zu
schweren Störungen des Programms führen können. Eine Fehlerbeseitigung ist dann
äußert schwer zu realisieren.
Aus
gleichem Grund sind die Spalten AC bis
CZ, die die Berechnungen enthalten ausgeblendet.
Speziell
für Fans - Der Lösungsweg
Aus
technischen Gründen konnte dieser Bereich der Erläuterungen nicht hier
übernommen werden. Er ist als gesonderte Datei “Erl. für Fans” vorhanden.
Zu
Erl. f. Fans
Zum
Kontrollquadrat
7.1.2. Speziell für Fans - der Lösungsweg (Für die Berechnungen im “Kontrollquadrat”)
1.
Kontrollbereich

Nach erfolgter Analyse von Quadraten mit unterschiedlichen
Ordnungszahlen erkannte Mag bestimmte Regelmäßigkeiten, die eine Bestimmung der
zu einer geteilten Diagonale zugehörigen Teildiagonalen erleichtern. So sind in
einem Quadrat einer bestimmten Ordnung die Differenzen zwischen 2
Teildiagonalen stets gleich. Diese Differenz kann als Konstante für fallende
Teildiagonalen wie folgt ausgewiesen werden:
Kfn = Ok * 2 - 1 - Op.
Dabei ist Kfn die Konstante für die fallenden Teildiagonalen eines Quadrates der n-ten Ordnung,
Ok die Ordnungszahl des
Kontrollquadrates und
Op die Ordnungszahl des zu prüfenden
Quadrates.
Dabei kann der Teil Ok * 2 - 1
als Konstante K für
das Kontrollquadrat zusammengefasst werden.
Im Beispiel wird K = Ok * 2
- 1 = 8 x 2 - 1 = 15 und Kf5 = 15 - 5 = 10. Die fallende geteilte
Diagonale F3 (gelb) setzt sich zusammen aus den fallenden Teildiagonalen f3 und
f13 und 3 + 10 ist 13! Noch günstiger ist die Konstante bei den steigenden
Teildiagonalen Ksn. Sie ist gleich der Ordnungszahl des zu prüfenden Quadrates.
Im Beispiel also Ks5 = 5. Die
steigende geteilte Diagonale F1 (blau) setzt sich zusammen aus der steigenden
Teildiagonalen f1 und f6 und 1 + 5 ist 6!
Um zu prüfen ob das Quadrat ein magisches ist, muss nur
festgestellt werden ob alle Zeilen, Spalten und Diagonalen eine einheitliche
Summe haben. Ein Quadrat ist pandiagonal wenn alle Diagonalen und geteilten
Diagonalen ebenfalls die gleichen Summen ausweisen. Dazu müssen aber die
Diagonalen und geteilten Diagonalen gebildet werden. Als erstes werden alle
fallenden und steigenden Teildiagonalen durch Summierung der zugehörigen Zellen
ermittelt. Die geteilten Diagonalen sind dann durch Addition der zugehörigen
Teildiagonalen zu bilden. Dabei muss gesichert werden, dass nur die Diagonalen
und geteilten Diagonalen des zu prüfenden Quadrates in den Kontrollbereich
übernommen werden. Die richtige Auswahl erfolgt unter Nutzung der ermittelten
Ordnungszahl.
Es ist nicht möglich und auch nicht erforderlich, alle in die
Zellen eingegebenen Formeln aufzuführen. Mag beschränkt sich nur auf Beispiele,
die durch Fettdruck im Text hervorgehoben sind. Damit Sie sich trotzdem über
die Formeln informieren können, hat Mag in den folgenden Bereichen alle mit
Formeln belegten Zellen hellblau schattiert. Sie brauchen nur eine solche Zelle
zu markieren und können in der Bearbeitungsleiste die eingegebene Formel
ablesen.
Den
weiteren Lösungsweg können Sie den Erläuterungen zu den Bereichen 2 bis 5
entnehmen.
2.
Kontrollbereich
Als erstes erfolgt hier die Ermittlung der Ordnungszahl für das zu
prüfende Quadrat. Diese ist Ihnen sicherlich bekannt, aber aus ihr wird eine
der wichtigsten Variablen gebildet, die für die weiteren Berechnungen notwendig
ist. Die Ermittlung der Ordnungszahl macht die Eingabe derselben nicht
erforderlich.
![]()

Die Tabelle dazu ist die linke. Die Ordnungszahlen wurden
zweckmäßig so positioniert, dass die Ordnungszahl der Zahl des Datensatzes
entspricht. Die zutreffende Ordnungszahl wird mit einer 1 gekennzeichnet, alle
anderen mit 0. Dazu werden die Summen der Zeilen mit der jeweils nachfolgenden
verglichen. Wenn die aktuelle Zeilensumme größer 0 ist und die folgende gleich
0, so ist die Ordnungszahl gefunden. Die Funktion dazu ist in unserem Beispiel
für die Ordnungszahl 5 =wenn(und(K8>0;K9=0);1;0). Diese Formel wurde
in die Zelle N5 eingegeben. Da K8=65 ist und K9=0, wird in der Zelle N5 die 1
ausgewiesen.
In der mittleren Tabelle erfolgt die Prüfung des Quadrates ob es
ein magisches ist. Die Zeilensummen sind aus den Zellen K4 bis K11 in die
Zellen Q4 bis Q11 zu übernehmen. Das erfolgt zum Beispiel mit der Summe der 3.
Zeile mit der Formel =K6, die in die Zelle Q6 eingeschrieben wird.
Analog werden die Summen der Spalten aus den Zellen B12 bis I12 in die Zellen
T4 bis T11 übernommen.
Danach erfolgt der Vergleich mit der fallenden Diagonale des zu
prüfenden Quadrates. Die fallende Diagonale wird im 3. Bereich gebildet und in
der Zelle AN4 gespeichert. Von dort wird
sie mit der Formel =AN4 in die Zelle
X4 (blau umrandet) kopiert. Der Vergleich erfolgt z. B. mit der
Zeilensumme in Q7 mit =WENN(UND(Q7>0;Q7<>X4);1;0),
was in die Zelle R7 erscheint. Besteht Gleichheit, so wird in die jeweiligen
Zellen R4 bis R11 eine 0 ausgewiesen, ansonsten eine 1. Gleiches geschieht mit
den Summen der Spalten. Auch die steigende Diagonale muss verglichen werden.
Die in den Zellen R4 bis R11 und U4 bis U11, sowie U13 enthaltenen Werte werden
addiert und in der Zelle U14 ausgewiesen. Ist dieser Wert 0, so ist das Quadrat
magisch.
Genau so wird mit den Diagonalen verfahren. Die fallenden
Diagonalen werden im 3. Bereich berechnet und in den Zellen AN4 bis AN11
ausgewiesen. Die Berechnung der steigenden Diagonalen erfolgt im 4. Bereich und
sind in den Zellen AZ4 bis AZ11 abgelegt. Die fallenden Diagonalen werden
automatisch in die Zellen X4 bis X11 im Kontrollbereich übernommen und die
steigenden in die Zellen AA4 bis AA11. Auch hier erfolgt der Vergleich mit der
Summe der fallenden Diagonalen in Zelle X4. Das Ergebnis wird mit 0 für gleich
und 1 für ungleich in die Zellen Y4 bis Y11 und AB4 bis AB11 eingesetzt. Ist
das Ergebnis der anschließenden Addition 0, so ist das Quadrat auch
pandiagonal.
3. Bereich zur Bildung der fallenden Diagonalen
Als erstes ist die Bildung der fallenden Teildiagonalen f1 bis f15
notwendig. Dabei werden alle Zellen der Teildiagonalen erfasst, ohne Beachtung
der später zur Prüfung vorgesehenen Quadrate. Nicht vom zu prüfenden Quadrat
mit Zahlen belegte Zellen enthalten den Wert 0 und beeinflussen die Summe der
Teildiagonalen somit nicht.
Die Summen der Teildiagonalen werden in den Zellen AF1 bis AF15
ausgewiesen. Die Einordnung der Reihe f1 bis f15 in die Datensätze 1 bis 15
erfolgte aus praktischen Gründen. Dadurch kann z. B. die Summe der fallenden
Teildiagonalen f3 aus der Zelle AF3 und die von f13 aus der Zelle AF13
entnommen werden.
Die Summenbildung der fallenden Teildiagonale f3, als Beispiel,
erfolge mit der in die Zelle AF3 eingegebenen Funktion =B6+C7+D8+E9+F10+G11 und die von f13 mit =E4+F5+G6+H7+I8 in Zelle Af13. Für das zu prüfende Quadrat
der 5. Ordnung wird f3 =7+4+21+0+0+0=32 und f13 =18+15+0+0+0=33. Beide
Teildiagonalen ergeben die fallende Diagonale F3 mit f3+f13=32+33=65 und das
ist richtig.
Im rechten Bereich der Abbildung erfolgt das Zusammenfügen der
Teildiagonalen zu den geteilten Diagonalen, wobei sich die fallende Diagonale
F1 allein aus der Teildiagonalen f1 ergibt.
Es werden alle fallenden Diagonalen für alle Quadrate der 3. bis
8. Ordnung berechnet. Durch Multiplikation der Summen mit der zur Ordnungszahl
gehörenden Variablen N3 bis N8 werden alle Summen der fallenden Diagonalen 0,
wenn die Variable auch 0 ist. Ist sie 1, so werden die Summen angezeigt. Die
Berechnungen erfolgten durch entsprechende Formeln in den blau schattierten
Zellen. Mag zeigt die Formeln für das eingegeben Quadrat der 5. Ordnung, die
sich in den Zellen AJ4 bis AJ8 befinden.

Durch Bildung der Auto-Summen in den Zellen AN4 bis AN11 werden
die Summen aus den Zellen AJ4 bis AJ8 in diese übernommen. Des Weiteren wird
die Auto-Summe von diesen Werten in der Zelle AN12 als Quadratsumme abgelegt.
4.
Bereich zur Bildung der steigenden Diagonalen
Die Bildung der steigenden Diagonalen erfolgt wie die fallenden.
Zuerst sind die Teildiagonalen zu bilden. So wird die Teildiagonale s1 in der
Zelle AR1 mit der Formel =B4 gebildet und die Teildiagonale s5 mit der
Formel =B8+C7+D6+E5+F4 in der Zelle AR5. Im Beispiel des 5er
Quadrates ist das die steigende Diagonale F5 mit der Summe 13+4+20+6+22=65.

Die Berechnungen erfolgen durch entsprechende Formeln in den blau
schattierten Zellen. Mag zeigt die Formeln für das eingegeben Quadrat der 5.
Ordnung, die sich in den Zellen AV4 bis AV8 befinden.

Die Summe der ungeteilten steigenden Diagonale eines Quadrates
befindet sich stets in der letzten Zelle der Summen für das jeweilige Quadrat.
Für das 5er Quadrat in der Zelle AV8, für das 3er in der Zelle AT6, für das 7er
in der Zelle AX10 usw., also in unterschiedlichen Zeilen. Eine Bildung der
Summe mit der Funktion Auto-Summe ist deshalb nicht möglich. Mag übernimmt
deshalb diese Summen in die Zellen AT12 bis AY12. Für das 5er
Beispielquadrat wird in die Zelle AV12
die Formel =AV8 eingegeben. Für das 7er Quadrat ist die
Formel =AX10 in die Zelle AX12 einzugeben. Die Summe der
steigenden Hauptdiagonalen wird dann durch die Auto-Summe in Zelle AZ12
gebildet.
5. Bereich zur Bildung der Info-Sätze
Insgesamt werden folgende Info-Sätze gebildet, wobei sich der Satz
über magisch und pandiagonal aus 2 Satzteilen zusammenfügt:
FEHLER ! Quadrat < 3. Ordnung !
FEHLER ! Kein Quadrat !
FEHLER
! Falsche Eingabe !
Das
Quadrat ist nicht magisch !
Das
Quadrat ist magisch, aber nicht pandiagonal !
Das
Quadrat ist magisch und pandiagonal ! Die Quadratsumme beträgt: 9999
Im Beispiel ist die Aussage: Das Quadrat ist magisch und
pandiagonal ! Die Quadratsumme beträgt: 325
Die Satzbildung erfolgt von der weniger wichtigen zur höher
wichtigen Aussage. Dabei wird, wenn zutreffend, der wichtigere anstelle des
weniger wichtigen Satzes gebildet. Wenn nicht zutreffend, wird die weniger
wichtige Aussage übernommen. Dieses
k.o.-System wendet Mag an, weil die Funktionen in den Formeln nur 2
Aussagen zulassen. Richtig oder Falsch.
Zum Fehlersatz
Um einen Fehler zu erkennen hat Mag eine Tabelle erstellt. In
dieser werden alle mit Zahlen belegten Zeilen mit 1 angezeigt. Ansonsten mit 0.
Gleiches geschieht mit den Spalten (Siehe nächste Seite). in den Zellen BD11
und Be11 werden diese Zahlen summiert.
Ist die Summe in BD11<3, so ist das Quadrat kleiner als das
Miniquadrat der 3. Ordnung. Der Satz “FEHLER!
Quadrat < 3. Ordnung!” wird gebildet.
Sind die Summen in BD11<>BE11, so wurde kein Quadrat
eingegeben. Denn bei einem Quadrat ist die Anzahl der Zeilen gleich der Anzahl
der Spalten. Der Satz lautet: “FEHLER! Kein Quadrat!”.
Wurde das Quadrat nicht wie vorgeschrieben in die Ecke oben links
eingegeben, so ist die 1. Zeile oder die 1. Spalte gleich 0, bzw. beide
zusammen kleiner 2. Hier wird der Satz: “FEHLER! Falsche Eingabe!”.
Diese Aussagen sind jedoch falsch, wenn im Kontrollquadrat
überhaupt keine Zahl enthalten ist. Deshalb wird geprüft, ob die Summen in BD11
= 0 ist. Ist das der Fall, so wird kein Satz in der letzten Zelle zur Bildung
des Fehlersatzes, in GB6, ausgewiesen.
Magisch oder nicht.
Im Kontrollbereich wurde geprüft, ob das Quadrat magisch ist. Es
ist nicht magisch, wenn in der Zelle U14 eine Zahl größer 0 steht. Der Satz
lautet dann: “Das Quadrat ist nicht magisch!”.
Steht aber in der Zelle eine 0, so ist das Quadrat magisch und der
Satz ist dann: “Das Quadrat ist magisch”
Auch bei diesen Aussagen wird der Satz gelöscht, wenn eine
Fehleranzeige erfolgt, oder keine Zahl im Kontrollquadrat eingegeben wurde.
Pandiagonal oder nicht
Des weiteren wird im Kontrollbereich geprüft, ob das Quadrat
pandiagonal ist. Es ist nicht pandiagonal, wenn in der Zelle AB13 eine Zahl
> 0 steht. Es wird der Satz: “, aber nicht pandiagonal!” gebildet.
Ist die Zahl = 0, so heißt der Satz: “und pandiagonal!”.
Wurde ein Fehler festgestellt, oder ist das Quadrat nicht magisch,
so entfällt dieser Satzteil. Ein Quadrat das nicht magisch ist, kann auch nicht
pandiagonal sein.
Zur Quadratsumme
Liegt kein Fehler vor und wird eine Aussage zum Quadrat getroffen,
so wird der Satz: “Die Quadratsumme beträgt:” gebildet.
Von dieser Aussage wird die Angabe der in Zelle AN12 enthaltenen
Summe gemacht.
Die Formeln zur Bildung der Sätze können Sie der folgenden
Übersicht entnehmen.
Die angegebenen Zellen beziehen sich dabei auf das Beispiel mit
dem Kontrollquadrat der 8ten Größe. Im Original, dem 20er Kontrollquadrat, sind
diese natürlich andere. Informationen dazu erhalten Sie durch anklicken der
blau eingefärbten Zellen. Die Ausgabe erfolgt dann in der Bearbeitungsleiste.
Deshalb hat Mag auf die Beschreibung der Formeln und der betreffenden Zellen im
Original verzichtet.

Natürlich hätte Mag auf die Bildung der Sätze in die Zellen BG6,
BG10, BG14, BG16 und BG17 verzichten und
die Formeln direkt in die Zellen B2, G2, H2, Q1 und W1 des Ausgabebereiches
eingeben können. Mag hat wegen der besseren Übersicht aber darauf verzichtet.
Lediglich die später im Original zusätzlich aufgenommenen Aussagen
über die normalen Quadratsummen hat Mag direkt in die Zellen U2 und W2
eingegeben. Diese sind im Original:
In Zelle U2: =WENN(BG16>””;”Quadratsumme normal:”;””) und
in Zelle W2:
=WENN(BG16>””;45*Z3+136*Z4+325*Z5+666*Z6+1225*Z7+65341*Z19+80200*Z20).
In Zelle W2 werden alle normalen Quadratsummen mit 1 oder 0 für
die Ordnungszahlen multipliziert. Da nur
die zutreffende Ordnungszahl mit 1 gekennzeichnet ist, wird die richtige
normale Quadratsumme ausgewiesen. Die normale Quadratsumme ist die Summe aller
Zahlen von 1 bis n eines Quadrates. Der Vergleich mit der tatsächlichen
Quadratsumme ermöglicht Rückschlüsse auf eventuelle Fehler. Eine Differenz
bedeutet aber nicht grundsätzlich, dass ein Fehler vorliegt. Differenzen treten
u. a. bei der Prüfung von Nullquadraten, Multiquadraten, Primzahlenquadraten
oder Teilquadraten aus einem Polyquadrat auf.
Auch wenn diese Excel-Anwendung mögliche Fehler ermittelt, so ist
die Fehlersuche nicht 100-prozentig. Mag demonstriert das anhand des folgenden
Quadrates der 5. Ordnung.

Das Quadrat ist magisch und pandiagonal. Auch die Quadratsumme ist
mit 325 richtig. Die kleinste Zahl ist 1 und die größte 25.
Trotzdem weist dieses Quadrat einen Mangel aus. So sind die Zahlen
15 und 16 doppelt vorhanden und die Zahlen 11 und 20 fehlen. Dieser Mangel ist
nicht durch Vergleiche von Summen wie bisher erkennbar, sondern erfordert den
Vergleich jeder Zahl mit allen anderen. Das wären 79800 Vergleichsoperationen.
Ein solcher Aufwand ist nicht zu vertreten. Mag empfiehlt deshalb alle Spalten
des zu prüfenden Quadrates untereinander in eine Arbeitsblatt einzugeben und
absteigend zu sortieren. Durch Kontrolle können dann fehlende oder doppelte
Zahlen erkannt werden.
Sicherheit
Zur Gewährleistung der Sicherheit der Excel-Anwendung
“Kontrollquadrat” ist die gesamte Datei schreibgeschützt, außer den nicht
schattierten Eingabebereich und der Löschzelle. Dieser Schreibschutz sollte
nicht ohne zwingenden Grund aufgehoben werden, weil eine versehentliche
Fehleingabe zu schweren Störungen des Programms führen können. Eine
Fehlerbeseitigung ist dann äußert schwer zu realisieren.
Zum
Kontrollquadrat
7.1.3. Kontrollquadrat (Excel)
7.2. Pendelquadrate
7.2.1. Erläuterungen zu Pendelquadrate
Die Berechnung von Pendelquadraten zur Bildung von Kombiquadraten
ist nach den bisherigen Erläuterungen sehr aufwändig und zum Teil auch
kompliziert. Mag hat auch hier einen Weg gefunden, Pendelquadraten mittels der
Software Excel zu bilden.
Dazu hat er die Datei “Pendelquadrate” erstellt, die hier
verkleinert dargestellt wird. Im Original sind die einzelnen Bereiche 18
Spalten groß.
Die Datei gliedert sich in 3 Bereiche, den Eingabebereich, den
Bereich der Berechnung und den Bereich der Ausgabe.
In den Eingabebereich werden das zu pendelnde Quadrat, die Anzahl
der zu bildenden Quadrate und nacheinander des aktuell zu bildende Quadrat
eingegeben.
Im Beispiel sollen also 4 Pendelquadrate der 4. Ordnung erstellt
werden, wovon gerade das 3. berechnet wurde.


Nach
erfolgter Eingabe wird das Pendelquadrat berechnet und angezeigt. Dabei werden
formelbedingt auch die leeren Eingabezellen berechnet und angezeigt. Sie sind
kleiner 1. Im Ausgabebereich werden diese dann
gelöscht und nur noch das Pendelquadrat ist zu sehen. Dieses kann in ein
gesondertes Arbeitsblatt kopiert werden, bevor die nächste Eingabe des
aktuellen Quadrates erfolgt.
Zur besseren Übersicht wird empfohlen, durch Teilung den
Ausgabebereich neben den grünen Teil des Eingabebereiches einzuordnen.
Die einzelnen Bereiche sind bis zur Zeile 300 programmiert und
können eingesetzt werden,
Die Datei ist außer dem Eingabebereich schreibgeschützt. Dieser
sollte nicht ohne zwingenden Grund aufgehoben werden.
Der Bereich der Berechnungen wurde aus Sicherheitsgründen
ausgeblendet.

In gleicher Weise hat Mag ein Monsterquadrat der 3024. Ordnung
gebildet. Ein Ausschnitt davon ist mit Erläuterung zum Aufbau dieses Quadrates
im Anhang zu finden.
Hinweis: Das Pendeln von
Nullquadraten ist nur bedingt möglich. Dazu muss ein Quadrat
mit den Zahlen von 1 bis n
gependelt werden und anschließend sind alle Zahlen
der gependelten Quadrate um 1
zu reduzieren.
Ergänzende Erläuterungen für Fans
Im Abschnitt “Kombiquadrate” hatte Mag bereits die Pendelmethode
beschrieben und auch Formeln für eine Berechnung vorgestellt.
Dies
Formeln sind: Für die geraden
Zahlen Zn=Za*Tg+1-Tn und
für
die ungeraden Zahlen Zn=(Za-1)*Tg+Tn
Es bedeuten: Zn =
neue Zellenzahl
Za
= Zellenzahl im Ausgangsquadrat
Tg
= Gesamtanzahl der Teilquadrate
Tn
= Das aktuell zu berechnende Teilquadrat
Za wird aus dem Eingabebereich entnommen, Tg wird in die Zelle D6
und Tn in die Zelle D9 eingegeben und können von dort abgerufen werden.
Die beiden Formeln hat Mag in einer Formel vereint und erweitert.
Diese Formel wird in der Zelle AZ1 gebildet und bezieht sich auf
die Zelle H1 im Eingabebereich.
Diese Formel lautet:
=WENN(H1/2=KÜRZEN(H1/2);H1*$D$9+1-$D$9;(H1-1)*$D$6+$D$9)
Die Formel unterteilt sich in 3 Teile;
=WENN(H1/2=KÜRZEN(H1/2); Prüfung ob die Zahl gerade oder ungerade ist H1*$D$9+1-$D$9; Berechnung der geraden Zahl
(H1-1)*$D$6+$D$9) Berechnung
der ungeraden Zahl
Diese Formel wird aus der Zelle AZ1 in alle Zellen der Berechnung
kopiert, wobei sich die Bezugszelle automatisch anpasst.
Da der Computer die Ziffer 0 als gerade Zahl interpretiert,
rechnet er im Beispiel folgerichtig nach der Formel =H1*$D$9+1-$D$9 =0*3+1-3=-2 für die Zelle AZ1 und alle
anderen leeren Zellen. Bei Bildung des 1. Pendelquadrates werden alle leeren
Zellen mit einer Null belegt, was sich ebenfalls aus der Formel ergibt.
In der Ausgabe werden zur besseren Übersicht alle Zahlen kleiner 1
gelöscht. Dazu wurde in die Zelle AD1 die Formel =WENN((H1>0);AZ1;””) eingegeben und von dort in alle Zellen des Ausgabebereiches
kopiert.
Die Datei ist bis zur Zeile 300 programmiert und kann bei Bedarf
erweitert werden
Um weitere Details der Berechnung einzusehen muss der
ausgeblendete Bereich der Berechnung wieder eingeblendet werden.
Zu
Pendelquadrate
7.2.2. Pendelquadrate (Excel)
7.3.1. Erläuterung zu Korrekturquadrate
Vorbemerkung
Der nachfolgende Text bezieht sich auf eine Works-Anwendung und
wurde nicht wesentlich überarbeitet. Deshalb können Abweichungen in Dateinamen,
Befehlen u. a. auftreten. Auch die
Abbildungen können leichte Abweichungen gegenüber der überarbeiteten
Excel-Anwendung enthalten. Die mathematische Lösung und die Übernahme dieser in
eine computergestützte Lösung sind jedoch unverändert und verständlich.
Die Erläuterung
Nachdem Mag die PC-Lösungen “Pendelquadrate” erarbeitet hatte,
stellte er sich die Aufgabe, auch eine Lösung für die Korrekturquadrate zu
finden. Mag dürfte dies hervorragend gelungen sein. Im Teil “Bildung magischer
Quadrate”, hat Mag im Abschnitt “Korrekturmethode” bereits die Lösung
vorgestellt. Hier mussten die Wechselquadrate mit unterschiedlichen magischen
Summen durch den Tausch von Blöcken so umgestaltet werden, dass im Ergebnis
alle Quadrate gleiche magische Summen hatten.
Um einen Computer so zu programmieren, dass er die
Korrekturquadrate errechnet und fertig ausgibt, erfordert eine mathematische
Lösung mittels Formeln. Können diese nicht aus der Aufgabe heraus gebildet
werden, muss ein allgemeingültiger Algorithmus gefunden werden. Diese Aufgabe
konnte Mag nach intensiver Suche lösen.
Nach erfolgreicher Bildung von Korrekturquadraten der 3. Ordnung (Die
wegen der Unveränderlichkeit des Miniquadrates nur teilmagisch waren) erkannte
er, dass für die Bildung der Korrekturquadrate nur 3 Blöcke notwendig sind. Das
bedeutet allerdings auch, dass die übrigen Blöcke durch entsprechende
Veränderungen gleich groß sein müssen.
Auf dieser Erkenntnis aufbauend suchte er nach entsprechenden
Lösungen. Im Ergebnis fand er den
Algorithmus, der die Bildung von Formeln ermöglicht. Das Ergebnis wird
in den nachstehenden Tabellen vorgestellt.

Links
ist das Pentaquadrat, ein Quadrat der 5. Ordnung, dargestellt, wie eine
Einordnung der Blöcke möglich ist, um alle gleichgroß zu gestalten. Es sollen
insgesamt 9 Korrekturquadrate der 5. Ordnung entstehen. Die roten Zahlen sind
die Nummern der 9 zu bildenden Korrekturquadrate. Die blauen stehen für die
jeweils 5 Blöcke. Aus rechentechnischen
Gründen sind die Blöcke 1 bis 3 rechts eingeordnet.
Alle
schwarzen Zahlen besagen, aus welchem Wechselquadrat der entsprechende Block
einzusetzen ist.
Zum
Beispiel sind in das 3. Korrekturquadrat (rote 3) einzusetzen:
als 4. Block der 4. Block aus
Wechselquadrat 3,
als 5. Block der 5. Block aus
Wechselquadrat 7,
als 1. Block der 1. Block aus
Wechselquadrat 3,
als 2. Block der 2, Block aus
Wechselquadrat 8 und
als 3. Block der 3. Block aus
Wechselquadrat 4.
Im
grünen Bereich wird die gleich große Summe für die Blöcke 4 bis n durch eine
gegenläufige Eintragung der Anzahl der zu bildender Quadrate erreicht. Die
gegenläufige Eintragung erfolgt in die Blöcke mit ungerader Zahl, im Beispiel
Block 5.
Bei den
Blöcken 1 bis 3 konnte nicht so einfach verfahren werden. Die gefundene Lösung
sind arithmetische Reihen, die im weißen Bereich die Ordnung unterbrechen.
Diese Unterbrechungen lassen eine Regel erkennen, die auf alle Primquadrate
zutrifft. Die Abbildung oben rechts ist das Quadrat der 11. Ordnung, für das
ebenfalls 9 Korrekturquadrate erstellt werden sollen. Der weiße Bereich ist der
gleiche. Das bedeutet, diese Ordnung
trifft auf alle Primquadrate zu, für die 9 Korrekturquadrate gebildet werden sollen.
Die weitere Analyse ergab, dass auch bei der Bildung einer anderen Anzahl von
Korrekturquadraten diese Ordnung zutrifft, was am folgenden Beispiel gezeigt
wird.


Es sollen 5 Korrekturquadrate der 3. Ordnung gebildet werden. In
der oberen Reihe sind die 5 Wechselquadrate abgebildet und unten links die
entsprechende Tabelle. Neben der Tabelle das Miniquadrat zur Orientierung und
folgend die Korrekturquadrate 3 bis 5. Die Bildung der einzelnen Quadrate wird
am Beispiel des 3. Korrekturquadrates erläutert.
In das 3. Quadrat (rote Zahl) wird als 1. Block (blaue Zahl) der
1.Block aus dem Wechselquadrat 3 eingesetzt (Magenta). Der 2. Block ist der 2.
Block aus dem 1. Wechselquadrat (blau) und der 3. ist der 3. aus Wechselquadrat
5 (rot).
Alle 3 Korrekturquadrate haben die gleiche magische Summe 69. Da
das Miniquadrat kein homogenes ist, sind die fallenden Diagonalen ungleich 69,
außer im 5., dem letzten
Korrekturquadrat, wo auch die fallende Diagonale 69 als Summe hat.
Mag hat diese Methode in mathematische Formeln gefasst. Auf der
Grundlage dieser Formeln hat er eine Excel-Anwendung erarbeitet. Diese Datei
mit den Namen ”Korrekturquadrate”. Sie unterteilt sich in einen
Eingabenbereich und einen Ausgabenbereich.
Im Eingabenbereich werden lediglich die Ordnungszahl der
Korrekturquadrate, die Gesamtzahl der zu bildenden Quadrate und das aktuell zu
erstellende Quadrat eingegeben. Diese Zellen sind zugleich die einzigen, die
nicht gesperrt sind. Neben diesen Eingabenfeldern befinden sich Kontrollfelder
in denen “o.k.”, oder “Fehler” angezeigt werden. Dabei wird bei den
Ordnungszahlen nur geprüft, ob es sich um eine ungerade Zahl handelt. Eine
weitere Kontrolle erfolgt im Ausgabenbereich, die aber später beschrieben wird.
Bei der Eingabe der Gesamtzahl wird kontrolliert ob es sich um eine ebenfalls
ungerade Zahl handelt. Bei der Eingabe der Nr. des aktuellen Quadrates wird
geprüft, ob die Nr. nicht größer als die Gesamtzahl ist.
Der Ausgabenbereich enthält Primquadrate der Größe 3 bis 19. Das
sind Quadrate mit den Ordnungszahlen
3, 5, 7,
11, 13, 17
und 19. Durch “Teilen” der Datei
kann das “richtige” Quadrat unmittelbar neben den Eingabenbereich angeordnet
werden. Das ist praktisch, denn sowohl Eingabe als auch Ausgabe können so auf
den Monitor nebeneinander dargestellt werden. Nach den Eingaben der
Ordnungszahl und der Gesamtzahl wird nacheinander die Nr. des aktuell zu
erstellenden Quadrates eingegeben. Sofort nach dieser Eingabe wird das von
Excel berechnete Quadrat mit Anzeige der Reihensummen ausgegeben. Nach Eingabe
einer anderen Zahl für das aktuelle Quadrat wird auch dieses sofort berechnet
und ausgegeben. Da es sich um Primquadrate handelt sind auch hier alle berechneten
Quadrate pandiagonal. So können innerhalb von Minuten eine Vielzahl von
Korrekturquadraten gebildet werden, die dann zu einem großen Quadrat
zusammengestellt werden können.
Doch nun zu einem Beispiel.
Es sollen insgesamt 9 Teilquadrate der 5. Ordnung gebildet werden,
um aus diesen ein magisches Quadrat der 15. Ordnung zu erstellen.

Nach Aufruf der Datei “Korrekturquadrate” werden die Ordnungszahl
5 und die Gesamtzahl 9 eingegeben. Im Ausgabebereich wird das Quadrat der 5.
Ordnung als Richtig angezeigt. Daneben ist das Quadrat der
3. Ordnung als Falsch zu sehen. Diese
zusätzliche Kontrolle soll die Arbeit erleichtern.
Es ist günstiger, dass Quadrat der 5. Ordnung durch Teilung
unmittelbar neben der Eingabe einzuordnen, was besonders bei größeren Quadraten
zwingend wird, weil diese sich sehr weit rechts befinden.
Nachdem als aktuell zu berechnendes Quadrat die 7 eingegeben
wurde, wurde das 7. Teilquadrat mit der magischen Summe 565 angezeigt.
Sind alle 9 Teilquadrate ermittelt, können diese zum Quadrat der
15. Ordnung zusammengestellt werden. Da alle Teilquadrate gleich groß sind, ist
eine bestimmte Einordnung nicht erforderlich.
Das fertige Quadrat der 15. Ordnung, dass aus 9 Korrekturquadraten
der 5. Ordnung gebildet wurde, ist oben dargestellt. Mag hat dabei bewusst auf
eine Manipulierung des Quadrates durch chaotische Umgestaltung verzichtet.
In diesem Quadrat sind alle Zahlen von 1 bis 225 lückenlos
enthalten. Es ist magisch aber nicht pandiagonal. Die magische Summe ist 1695.
Um z. B. ein Quadrat der 119. Ordnung zu erstellen, brauchten
nur 7 x 7 = 49 Quadrate der 17. Ordnung in dieser Form
gebildet und zusammengesetzt werden. In diesem Quadrat würden alle Zahlen von 1
bis 14161 lückenlos enthalten sein. Jedes der 49 Quadrate hätte die gleiche
magische Summe von 120377 und das Gesamtquadrat der 119. Ordnung 842639 als
magische Summe. Diese Aufgabe dürfte in weniger als 3 Stunden zu erledigen
sein.
(Es darf aber gefragt werden “wozu das?”).
In der
Datei “Erläuterg. f. Fans”
werden die mathematischen Lösungen und die Programmgestaltung näher
beschrieben.
Zu
Erl. f. Fans
Zu
Korrekturquadrate
7.3.2.
Lösung - Erläuterung für Fans
Vorwort
Bevor
Mag zur Erläuterung der Lösung kommt, sind einige Bemerkungen erforderlich.
Jetzt, wo das Ergebnis vorliegt und dieses als leicht und logisch bewertet
werden muss, war es jedoch nicht auf die Schnelle zu machen. Auch hier trifft
zu:
“Es ist oft das Leichte, das schwer zu machen
ist”
Der
Lösung gingen einige Versuche voraus, die aber nicht zu einem positiven Ende
führten. Eine erste Lösung fand Mag vor rd. 20 Jahren, die auch den Einsatz des
Computers analog der heutigen Fassung ermöglichte. Diese sollte Eingang in das
“Hexen 1x1” finden. Als er begann die Lösung in Worte zu fassen, stellte er
fest, dass er zwar den Aufbau der Formeln erkannte, aber nicht die Logik die zu
den Formeln führte. Er musste folglich “das Fahrrad nochmals erfinden” und eine
Lösung neu erarbeiten. Dem gefundenen Lösungsweg gingen auch diesmal mehrere
Irrwege voraus. Auf der Grundlage der bisher erworbenen Kenntnisse zu den
magischen Quadraten konnte eine Lösung gefunden werden, die nun erläutert wird.
Die
Lösung
Der
Grundgedanke einer möglichen Losung war der Tausch von Blöcken zwischen
mehreren Quadraten. Das ist nur möglich wenn einige Bedingungen erfüllt werden.
Diese sind:
- Alle
im Tausch einbezogenen Quadrate müssen einen einheitlichen Aufbau haben.
Diese Bedingung wird hauptsächlich durch
Primquadrate erfüllt. Es kann
angenommen werden, dass auch andere ungerade
Quadrate eingesetzt werden
können. Dazu wurden keine Überprüfungen
vorgenommen. Andere ungerade
Quadrate können meistens nach der
Mosaikmethode aus korrigierten
Primquadraten
gebildet werden.
- In
der Gesamtheit der Quadraten müssen alle
Zahlen von 1 bis n lückenlos und nur
einmal enthalten sein.
- Die
Differenzen der magischen Summen zwischen den Quadraten müssen so klein
wie möglich sein.
Die 2 weiteren Bedingungen werden von
Wechselquadraten erfüllt.
Die Wechselmethode wurde bereits erklärt,
trotzdem eine kleine Wiederholung.
Die
Wechselmethode
Bei der
Wechselmethode werden die Zahlen in fortlaufender Reihenfolge wechselweise in
die Quadrate eingetragen und zwar stets von links nach rechts. Das ist in den
folgenden 5 Quadraten der 3. Ordnung zu erkennen. Der 1. Block (blau) mit den
Zahlen 1 bis 5 und der 2. Block (grün) mit den nächsten Zahlen 6 bis 10.

Alle
Quadrate sind magisch jedoch mit unterschiedlichen magischen Summen. Die blaue
Zahl unter den Wechselquadraten ist die jeweilige magische Summe.
Rechts
ist das Basisquadrat abgebildet.
Da die
Zahlen nach einer festen Regel eingetragen werden, ist auch eine mathematische
Formulierung gegeben. Die Formel lautet:
Zn = Za * WQg - WQg + WQx Darin
bedeuten:
oder auch Zn
= Die neue Zellenzahl im Quadrat WQx
Zn = (Za - 1) * WQg + WQx Za = Die Zellenzahl im Ausgangsquadrat (Basisqu.)
WQg
= Anzahl der zu bildenden Wechselquadrate
WQx = Das aktuell zu
berechnende Wechselquadrat
Zum
Beispiel die Berechnung der neuen Zellenzahl im Wechselquadrat 3 für die
Zellenzahl 2 im Basisquadrat:
2 * 5 - 5 + 3 =
8 oder
auch
(2 - 1) * 5 + 3 = 8
Dieser
Formel kommt eine entscheidende Rolle bei der Bildung korrigierter Quadrate zu,
was Mag in der Vergangenheit nicht beachtet hat. Um das zu erkennen sind
weitere grundsätzliche Gedanken für den Lösungsweg erforderlich.
- Die
gesuchten korrigierten Quadrate sollen gleichgroße magische Summen haben,
was durch Tausch der Blöcke erreicht werden
soll.
- Da die
weiteren Zahlen im Block nach gleicher Ordnung gebildet werden, genügt es,
nur die ersten Zahlen des Blockes in die
Betrachtung einzubeziehen.
- Wenn die
magischen Summen aller korrigierten Quadrate gleichgroß sein sollen, so
müssen die Summen der 1. Zahlen der Blöcke im
korrigierte Quadrat ebenfalls in
jedem Quadrat gleichgroß sein.
- Da jeder
Block eines Wechselquadrates nur einmal eingesetzt werden kann muss
die Anzahl der Wechselquadrate gleich der zu
bildenden Quadrate sein. Das die
Ordnungszahl ebenfalls die gleiche Größe
haben muss ist selbstverständlich.
- WQg, die
Anzahl der Wechselquadrate ist gleich der Anzahl der zu korrigierenden
Quadrate. Dieser Wert ist durch die Eingabe
bekannt.
- Za, die
Zellenzahl im Basisquadrat ist bekannt, bzw. kann leicht aus der Eingabe der
Ordnungszahl berechnet werden. Die
Ordnungszahl wird ebenfalls eingegeben.
- WQx, das
Wechselquadrat, aus dem der Block entnommen werden soll ist damit die
einzigste unbekannte Größe, die ermittelt
werden muss.
Der Weg
zum WQx
Um die
Beschreibungen zu verkürzen, werden die noch nicht bekannten Glieder in
den Formeln
benannt:
KQ = Korrekturquadrat
KQg = Gesamtzahl der zu bildenden
Korrekturquadrate
KQm = Das mittlere der “ “ “
KQa = Das aktuell zu erarbeitende KQ
BQ = Das Basisquadrat
O = Ordnungszahl der Quadrate (gleich für
KQ, WQ und BQ)
B = Block-Nr. des BQ
Zb = 1, Zahl im Block des BQ
S = Schlüsselzahl, entspricht KQm
MS = Die magische Summe
Zur
Erleichterung der Lösungsfindung erstellte Mag als erstes eine Matrix für ein
Quadrat der 11. Ordnung (O), für das 9 Korrekturquadrate (KQg) gefunden werden
sollen. Die roten Zahlen stehen für die 9 Korrekturquadrate (KQa = KQ1 bis
KQ9). Die blauen Zahlen sind die Blöcke für die Korrekturquadrate (KQ) und die
Wechselquadrate (WQ) und die schwarzen
Zahlen sind die WQ aus denen die Blöcke für die KQ entnommen werden.
Der
grüne Bereich war schnell erledigt, indem einmal die Zahlen für die WQ von oben
nach unten und einmal von unten nach oben eingeordnet wurden. So wird
gesichert, dass gleiche Summen in die 9 KQ übertragen werden. Natürlich sind
die Duosummen für die Blöcke (B) 4 und 5 nicht gleich der Duosumme der B 6 und
7. Denn das würde bezogen auf das KQ1 bedeuten, dass der B4 im WQ1 dem B6
gleicht, was nicht sein kann. Dieses Verfahren entspricht praktisch der
Pendelmethode und kann nicht bei den restlichen Blöcken 1 bis 3 angewendet
werden. Hier musste eine andere Lösung gefunden werden.
Da die
Zahlen im grünen Zeilen die einheitliche Summe von 40 ergeben, müssen die
restlichen drei im weißen Bereich ebenfalls gleiche Summen erbringen,
anderenfalls würden die magischen Summen der KQ nicht gleich sein. Diese Summen
sind jeweils das 3-fache der mittleren Anzahl von KQg, das ist KQm = 3 * 5 =
15. Dieser Wert ist in der Matrix mit grünen Zahlen eingesetzt.
Als
erste setzte Mag für den B1 die Zahlen 1 bis 9 absteigend für die WQ ein, aus
denen die ersten Blöcke für die KQ zu entnehmen sind. Es ist egal wo welche
Zahl steht, es muss immer die Ergänzung zur Summe 15 gefunden werden.
Es
musste nur das WQ ermittelt werden, aus dem der Block für das Korrekturquadrat
zu entnehmen ist, denn das 3. WQ (WQ3) ergibt sich aus dem Wert 15 abzüglich
der beiden Werte für B1 und 2.
Es
bedurfte keiner großen Überlegungen welche WQ für die Entnahme der zweiten
Blöcke einzusetzen waren. Die Kombinationen entsprechen der Abb. 1 bis 3
scheiden aus. Eine gegenläufige Eintragung (1) bringt nur gleiche Summen
zustande. Gleiche Zahlen ergeben nur gerade Summen (2) und erfordern zum Teil
Ergänzungszahlen kleiner 0 und größer 15. Gleiche Probleme treten auch in der
Kombination 3 auf.
Mag
stellte ganz einfach die Frage, welche Zahl muss für den 2. Block stehen, wenn
der Wert für den Block 1 gleich 9 ist und für den 3. Block der Wert 1
angenommen wird. Das ist 5, die Mag zur Grundlage der Eintragung der weiteren
Zahlen entsprechend der Regel von oben nach unten machte
Das
Ergebnis ist die Zahlensäule 4. Die Summen sind die blauen Zahlen und die
Differenz zur 15 sind die roten Zahlen, die von 1 bis 9 nur einmal vorkommen.
Damit
war die
gestellte Aufgabe erfüllt und die Zahlen
für die Blöcke 1 bis 3 konnten in die Matrix eingesetzt werden.
Ehe der
gewählte Lösungsweg weiter verfolgt wird, ist eine Kontrolle des bisherigen
Ergebnisses sinnvoll.
1.
Test
Für
einen Test sollen die weiter vorn bereits gebildeten 5 WQ zum Einsatz kommen.
Zuerst
jedoch noch ein paar Regeln zu den WQ. Alle WQ sind magisch, haben jedoch
unterschiedliche magische Summen (MS). Die Differenzen betragen das n-fache von
+/-3, was der Ordnungszahl (O) entspricht.
Die
Differenzen zwischen den Blöcken innerhalb jedes WQ entsprechen mit 15 dem
Produkt aus Ordnungszahl (3) und der Anzahl der gebildeten Wechselquadrate (5).
Das ist in diesem Fall 3*5=15.
Die
Differenzen zwischen den Zahlen eines Blockes betragen einheitlich 5, das ist
die Anzahl der WQ. Dieser Regel kommt eine besondere Bedeutung zu, denn nach
dieser werden, ausgehend von der 1. Zahl im Block, alle weiteren Zahlen des
Blockes berechnet.
Die
aufgezeigten Regeln gelten generell.

Zur
Durchführung des Tests wurde eine Matrix für 5 Quadrate (rote Zahlen) und die
Blöcke 1 bis 3 (blaue Zahlen) gebildet. Die Anzahl der Blöcke entspricht der
Ordnungszahl des eingesetzten Miniquadrates.
Daneben
ist zur Orientierung das Miniquadrat als Basisquadrat abgebildet.
Es sollen die
korrigierten Quadrate 3, 4 und 5 erstellt werden.
Quadrat 3
(KQ3)
Für den
B1 im KQ3 wird der B1 aus WQ3 mit den Zahlen 3, 8 und 13,
für den
B2 der B2 aus WQ1 (16, 21 und 26) und
für den
B3 der B3 aus WQ5 (35, 40 und 45) eingesetzt.
Das so
entstandene KQ3 (untere Reihe) ist ein teilmagisches Quadrat mit der MS von 69,
die dem Mittelwert der 5 magischen Summen der 5 Wechselquadrate und damit dem
WQ3, dem mittleren, entspricht.
Das KQ3
ist nur teilmagisch, da die fallende Diagonale mit 63 nicht gleich der MS 69
ist. Das ist logisch, denn der 2, Block, der die fallende Diagonale bildet,
stammt nicht aus dem 3. WQ.
KQ4
wird wie
KQ3. gebildet. Für die Blöcke 1, 2 und 3 werden die Blöcke 1, 2 und 3 aus den
WQ 4, 2 und 3 übertragen.
Auch
dieses Quadrat ist nur teilmagisch, hat jedoch die gleiche magische Summe von
69.
KQ5
wird
ebenso erstellt. Für die Blöcke 1, 2 und 3 werden die Blöcke 1, 2 und 3 aus den
WQ 5, 3 und 1 übernommen.
Dieses
Quadrat ist 100-prozentig magisch mit der MS von 69 in allen Reihen, auch in
der fallenden Diagonale. Der Grund dafür ist, dass in das letzte KQ (KQg) als
B2 die fallende Diagonale des mittleren Quadrates (WQm hier WQ3) eingesetzt
wird. Es ist die einzigste fallende Diagonale in allen WQ mit der MS 69. Diese
Diagonale existiert nur einmal und kann folglich nur einmal vergeben werden.
Sie wird stets im letzten zu korrigierenden Quadrat (KQg) die fallende
Diagonale bilden, was aus der Matrix zu erkennen ist.
Damit
ist die Richtigkeit des eingeschlagenen Lösungsweges bestätigt.
Das
trifft auch, zwar bedingt, auf das Miniquadrat zu, weshalb es in das Programm
aufgenommen wurde.
Die
Algorithmen
für
WQx
Die
Algorithmen für WQx sind schnell zu finden.
Dazu
wurden die Matrizen für ein Quadrat der 5. Ordnung erstellt, für das 9
korrigierte Quadrate gefunden werden sollen und für ein Quadrat der 11. Ordnung
für das 13 Quadrate mit gleichen magischen Summen zu bilden sind.
Die aus
einer Matrix abgeleiteten Algorithmen sind nur gültig, wenn sie auf beide
Matrizen zutreffen.
Es
können 5 Bereiche (grün, blau, gelb, rot und grau) ausgemacht werden, deren
Strukturen sich unterscheiden.
WQx im
grünen Bereich (Blöcke
>3)
In den
geraden Blöcken sind die Zahlen 1 bis 9 für die WQ1 bis WQ9 aufsteigend eingeordnet. Das ist gleich der Einordnung von KQa.
In
den ungeraden sind sie absteigend eingeordnet.
WQx im
blauen Bereich (Block
1)
Hier ist WQx gleich dem KQa
WQx im
gelben Bereich (oberer
Teil Block 2)
WQx
ist um 1 größer als das mittlere KQm. KQm ist die Hälfte von MQ1 + MQg und ist
auch die Größe der Schlüsselzahl S. Die folgenden Zahlen werden absteigend
eingesetzt.
WQx im
roten Bereich (unterer
Teil Block 2)
WQx ist um 1
größer als KQa - KQm (KQm ist auch die Schlüsselzahl).
Die
1 wird in der Mitte eingeordnet. Anschließend werden die folgenden Zahlen
absteigend eingetragen.
Damit
kann festgestellt werden, dass alle Zahlen aus der Anzahl der zu bildenden
Quadrate und deren Ordnungszahl abgeleitet werden können. Diese Werte werden im
Eingabenbereich eingegeben und stehen damit zur Berechnung zur Verfügung.
Diese
sind: Zelle B7 = Ordnungszahl, Zelle
B10 = Anzahl der zu bildenden Quadrate Zelle B13 = Das aktuell zu erstellende
Quadrat

Die Berechnungen erfolgen in den Spalten F bis P.
Es werden nur die ersten Zahlen der Blöcke berechnet. Die weiteren
Zahlen im Block können dann durch Addition der Gesamtzahl ermittelt werden. Das
geschieht in den einzelnen Quadraten durch entsprechende Formeln.
![]()

Die Formeln
für die Berechnung sind:
Zb = 1. Zahl
des Blockes im Basisquadrat =(F5-1)*$B$7+1 (gilt für
Zeile 5)
S = Schlüsselzahl =($B$10+1)/2
Qx =
Wechselquadrat aus dem der Block
entnommen werden soll - für die
1. Zahl im korrigierten Quadrat (Zelle
J5) =B13
2. Zahl im korrigierten Quadrat (Zelle
J6) =WENN((H6>B13);B13+H6;B13-H6+12
3. Zahl im korrigierten Quadrat (Zelle
J7) = H7*3-J5-J6
4. Zahl im korrigierten Quadrat (Zelle
J8) =$B$13
5. Zahl im korrigierten Quadrat (Zelle
J9) =$B$10+1-$B$13
(weiter
im ständigen Wechsel)
18. Zahl im korrigierten Quadrat (Zelle
J22) =$B$13
19. Zahl im korrigierten Quadrat (Zelle
J23) =$B$10+1-$B$13
Zn =
Korrigierte 1. Zahl für die Blöcke 1 - 19,
(Zellen L und P) =(G5-1)*$B$10+J5 (gilt für Zeile 5)
Die
Übernahme der berechneten Werte aus Spalte P in die Quadrate ist schwieriger
als gedacht. Es gibt keine einheitliche Formel dafür. Zwar kann die Zeile aus
der die Zahl entnommen werden soll berechnet werden, aber Mag fand keine
Möglichkeit diese mit der Spaltenbezeichnung P zum kompletten Zellennamen (z.
B. P5) zu verbinden. Die Folge war, dass er jede Zelle in den Quadraten einzeln
programmieren musste. Diese Arbeitsweise führte mit zunehmender Quadratgröße
zur Häufung von Fehlern. Um die Fehlerquote zu senken und die Arbeit
übersichtlicher zu gestalten, erstellte Mag ein Hilfsprogramm, das vollkommen
ab Zelle S31 zu finden ist.

Im linken Bereich wird das Basisquadrat eingegeben, im Beispiel
das Springerquadrat der 5. Ordnung.
Im mittleren Bereich erfolgt die Berechnung.
Die Formel für die Zellen ist
=$P$n+x*$B$10
wobei n und x
berechnet werden müssen. Dazu wird in die Zelle AN46 die Ordnungszahl
eingegeben. Die Eingabe in den nächsten Zeilen erfolgt programmiert. Das
Gleiche gilt für Zelle AQ46 in die die Gesamtzahl der Korrekturquadrate
eingegeben wird.
Wird in die Spalte AP eine Spalte des Basisquadrates eingegeben,
erfolgt aufgrund der angegebenen Formeln sofort die Berechnung von n und x.
In der Zelle AS44 ist die Formel =$P$n+x*$B$10 durch Herausnahme des Teiles n+x gekürzt und durch vorsetzen
des Textzeichens (“) umgewandelt zu “=$P$*$B$10. Diese Formel wird
unverändert in die erforderlichen Zellen der Spalte AS kopiert. Anschließend
werden die Werte n+x in die Formeln
eingeschrieben. Ist das erfolgt, so werden sofort die Zahlenwerte berechnet und
angezeigt.
Die Zahlenwerte bzw. Formeln werden in den Kontrollbereich
übernommen. Durch Vergleich der Summe mit der magischen Sollsumme kann die
Richtigkeit des Ergebnisses festgestellt werden. Nachdem so alle Spalten
bearbeitet wurden, kann das berechnete Quadrat in das entsprechende Quadrat in
der Hauptdatei kopiert werden.
Sicherlich gibt es eine einfachere Möglichkeit. Aber Mag hat
bereits betont, das er kein Informatiker ist. Sollten Sie das Problem besser
lösen, würde es Mag freuen.
Zu
Korrekturquadrat
7.3.3.Korrekzurquadrate
(Excel)
7.4.
Wechselquadrate
7.4.1.
Erläuterungen zu Wechselquadrate
In den
Ausführungen von Mag wurde mehrmals der Einsatz von Wechselquadraten gefordert.
Die Datei “Korrekturquadrate” baut fast ausschließlich auf Wechselquadraten
auf.
Bei
Wechselquadraten werden die Zahlen abwechselnd von links nach rechts in die zu
bildenden Wechselquadrate eingetragen. Das ist am Beispiel zu erkennen.

Weiter
zeigt sich, dass die Zahlen innerhalb der Quadrate eine Differenz von 3 haben,
was der Anzahl der Wechselquadrate entspricht.
Wechselquadrate
können aus allen Basisquadraten gebildet werden, egal ob gerade oder ungerade
Quadrate.
Aus all
diesen Regeln hat Mag eine Formel abgeleitet, mit der die einzelnen
Wechselquadrate berechnet werden können.
Diese
Formel ist: Zn=Za*WQg-WQg+WQx oder auch
Zn=(Za-1)*WQg+WQx
Darin
bedeuten: Zn = Die neue Zellenzahl
im Quadrat WQx
Za = Die
Zellenzahl im Basisquadrat
WQg = Anzahl
der zu bildenden Wechselquadrate
WQx = Das
aktuell zu berechnende Wechselquadrat
Damit
war auch die Möglichkeit vorhanden, die Berechnungen mit dem Computer
vorzunehmen, was Mag mit der Datei “Wechselquadrate.xls” auch realisierte.
Auf der
nächsten Seite ist die Datei stark reduziert dargestellt.
Im
Original ist die Bildung von Wechselquadrate bis zur Größe der 18. Ordnung
möglich.
Die
Datei untergliedert sich in den Eingabebereich und den Ausgabebereich.
Im
Eingabebereich wird das zu pendelnde Basisquadrat eingegeben oder einkopiert.
Weiter
ist die Anzahl der zu bildenden Wechselquadrate in Zelle D9 festzulegen. Nach
Eintrag des aktuell zu bildenden Wechselquadrates in Zelle D14 wird das
berechnete Quadrat im Ausgabebereich ausgegeben.
In der
Abbildung wurde von 4 auszugebenden Quadraten gerade das 3. berechnet. Mit
diesem Beispiel werden die genannten Regeln bestätigt.

Die
Formel für die Berechnung der neuen Zellenzahlen ist:
=WENN((F3>0);F3*$D$9-$D$9+$D$14;””)
Diese
Formel wurde in die Zelle Y3 eingegeben und von dort in alle Zellen des
Ausgabebereiches kopiert.
Zu
Wechselquadrate
7.4.2.
Wechselquadrate (Excel)
7.5.
Multiquadraten
7.5.1.
Erläuterungen zu Multiquadrate
Im
Abschnitt “Hexen 1 x 1” wurde die Multimethode ausführlich beschrieben.
Die von
Mag erstellte Datei
”2.Multiquadrate.xls” ermöglicht die Berechnung solcher Multiquadrate
mittels Computer.
Mit ihr
können Multiquadrate von der 4. bis zur 13. Ordnung berechnet werden. Die
Eingaben erfolgen im linken Eingabebereich für die gewählte Quadratgröße und
die magische Summe, die das Quadrat haben soll. Beide Eingaben werden geprüft
und mit “o.k.” bestätigt, oder mit “Fehler” verworfen. Ein Fehler besteht, wenn
die angezeigten Größenordnungen nicht eingehalten werden.
Nach
erfolgten Eingaben wird das gewünschte Quadrat berechnet und ausgegeben. Im
Beispiel ist es ein Quadrat der 5. Ordnung, dass eine magische Summe von 123
haben soll.
Das
gewünschte Quadrat sollte durch Teilung unmittelbar neben den Eingabenbereich
eingeordnet werden, was übersichtlicher ist.

Aus
Sicherheitsgründen ist die Datei, außer den beiden Eingabezellen,
schreibgeschützt.
Erweiterte
Erläuterungen für Fans
Im
Abschnitt “Hexen 1 x 1” wurde die Multimethode ausführlich beschrieben. Hier
nochmals diese Methode in Kurzfassung:
Ein
magisches Basisquadrat beliebiger Größe wird vorwiegend durch Multiplikation
der Zellenzahlen mit einem Faktor so vergrößert, dass sie einer vorgegebenen
magischen Summe entsprechen.
Dazu ist
die Vorgabesumme durch die magische Summe des gewünschten Basisquadrates zu
teilen und man erhält den Faktor, mit dem alle Zellenzahlen des Basisquadrates
zu multiplizieren sind.
In der
Regel bleibt nach der Teilung noch ein Rest, der auf die nach der
Multiplikation berechneten Zellenzahlen anteilig zugeschlagen werden muss.
Dieser Summand wird durch Division des Restes durch die Ordnungszahl berechnet.
Wenn dann noch ein so genannter Endrest übrig bleibt, muss dieser im Quadrat so
in einzelne Zellen zugeschlagen werden, dass dieser in allen Reihen einmal
wirksam wird.
Diese
Berechnungen erfolgen für alle Quadrate einheitlich, was die Bildung der Datei
”2.Multiquadrate.xls” zur Berechnung von Multiquadraten ermöglichte. .
Mit ihr
können Multiquadrate von der 4. bis zur 13. Ordnung berechnet werden. Die
Eingaben erfolgen im linken Eingabebereich für die gewählte Quadratgröße und
die magische Summe, die das Quadrat haben soll. Beide Eingaben werden geprüft
und mit “o.k.” bestätigt, oder mit “Fehler” verworfen. Bei der Ordnungszahl
wird geprüft, ob die Eingabe >3 und <14 ist. Die gewünschte Summe wird
geprüft, ob die maximal zulässige Summe überschritten, oder die Mindestsumme
unterschritten wird. Dabei entspricht die Mindestsumme der magischen Summe des
Basisquadrates. Die maximale Summe sichert, dass unter Beachtung der
Zellenbreite, die Zahlen numerisch angezeigt werden und keine Rautenbildung
erfolgt. Die Berechnungen der Mindest- und der Maximalsumme erfolgt in den
ausgeblendeten Bereich der Zeilen 22 bis 46 und den Spalten B bis H sowie DV
bis DZ.

Die
Berechnungen der Quadrate erfolgt unterhalb des jeweiligen Quadrates. Dort ist
als erstes das Basisquadrat abgebildet, auf das bei den Berechnungen des
Multiquadrates (im oberen Bereich) Bezug genommen wird.
Hier
wird auf die blau schattierten Zellen hingewiesen, in die der Endrest mit
eingerechnet werden muss.
Darunter
die Berechnungen des Multiplikators, des Restes und des Endrestes. Die Formeln
für die Berechnung des Quadrates der 5. Ordnung wurden aus Platzgründen in den
Berechnungsbereich des Quadrates der 4. Ordnung aufgenommen und bedürfen keiner
weiteren Erklärungen.
Die
unteren 2 Formeln im Berechnungsbereich des Quadrates der 5. Ordnung befinden
sich im Textformat.
Die
obere Formel gilt für alle weißen Zellen und wurde in die 1. Zelle der 1. Zeile
kopiert. Dort erfolgte durch Löschung des Textzeichens die Umwandlung in ein
numerisches Format. Von dort wurde sie in alle anderen Zellen des Quadrates
kopiert.
Gleiches
erfolgte mit der unteren Formel, die für die Zellen bestimmt ist, denen der
Endrest zugeschlagen werden soll. Diese wird im Beispiel in die Zelle V11 des
oberen Quadrates kopiert und nach Umwandlung in ein numerisches Format in alle
Zellen kopiert, die den blau markierten Zellen im unteren Quadrat entsprechen.
Die Zelle V11 ist die Zelle, die sich in der Formel auf die Zelle V23, eine
blau markierte, bezieht.
Zu
Multiquadrate
7.5.2.
Multiquadrate (Excel)
7.6.
Multiwürfel
7.6.1.
Erläuterungen zum Multiwürfel
Mit dem
Excel-Programm “Multiwürfel” können teilmagischer Würfel der 4. Ordnung
gebildet werden. deren magische Summen von 130 bis 20.000 groß sein können.
Den
Programmnamen “Multiwürfel” hat Mag gewählt, weil die teilmagischen Würfel
einmal vorwiegend durch Multiplikation gebildet werden und zum anderen die
vorgegebenen magischen Summen vielfältig, von 130 bis 20.000, groß sein können.
Die vom Computer errechneten Würfel sind nur teilmagisch, denn alle
Zahlenreihen der möglichen 12 Quadrate der 4. Ordnung haben die Vorgabe als
Summe, jedoch nicht die Diagonalen, dafür aber die 4 großen Würfeldiagonalen!
Es ist
wissenschaftlich bewiesen, dass die Bildung eines vollkommen magischen Würfels
der 4. Ordnung nicht möglich ist.
Der
Basiswürfel für die Berechnung der Multiwürfel ist ein teilmagischer Würfel mit
den Zahlen von 1 bis 64. Diesen hatte Mag vor Jahren konstruiert, um zu prüfen,
ob die Bildung eines vollkommenen magischen Würfels der 4. Ordnung nicht doch
möglich ist. Es war ihm nicht gelungen. Er hatte jedoch einige teilmagische
Würfel gefunden. Davon auch den hier eingesetzten Würfel, bei dem von den
Diagonalen nur die großen Würfeldiagonalen der magischen Summe entsprechen.
Das
Programm ist in 5 Bereiche untergliedert:
1. Der Eingabebereich
2. Ausgabebereich des berechneten
Würfels mit farbiger Gestaltung der 4
waagerechten Quadrate.
3. Wie 2., jedoch mit 4 senkrechten
Quadraten.
4. Darstellung der großen
Würfeldiagonalen.
5. Die Berechnungen
Aus
Sicherheitsgründen ist das Programm schreibgeschützt. Lediglich die Zelle für
die Eingabe der gewünschten magischen Summe nicht.
Aus
gleichem Grund wurde der Bereich der Berechnungen, mit den Zeilen 26 bis 52,
ausgeblendet.
Anwendung
In die
gekennzeichnete Zelle C14 ist die gewünschte magische Summe einzugeben. Alle
Zahlen von 130 bis 20.000 sind zulässig. Fehlerhafte Eingaben werden angezeigt
und alle Zahlen des Würfels mit Null belegt. Ist die Eingabe in Ordnung, wird
der teilmagische Würfel sofort in den Ausgabebereichen 2, 3 und 4 ausgegeben.
Alle Zahlenreihen, außer den Diagonalen der einzelnen Quadrate, haben die
vorgegebene magische Summe. Auch die 4 großen Würfeldiagonalen.
Speziell
für Fans --- Der Lösungsweg
Zum
besseren Verständnis werden die einzelnen Zahlenreihen in waagerechte, schräge
(nicht diagonale) und senkrechte Reihen untergliedert. (siehe dazu die
Würfelabbildung im Programm). Hinzu kommen noch die großen
Würfeldiagonalen. Die kleinen Diagonalen sind die der einzelnen Quadrate. Da
diese nicht die magische Summe haben, werden sie kaum genannt.
Der
Basiswürfel enthält alle Zahlen von 1 bis 64. Die magische Summe beträgt 130.
Nun
zu den Rechenschritten
Als
erstes wird die vorgegebene magische Summe durch die magische Summe des
Basiswürfels (=130) dividiert und man erhält den Multiplikator und einen Rest.
Alle Zahlen des Würfels, von 1 bis 64, werden im 1. Schritt mit dem
Multiplikator multipliziert.
Nun muss
der Rest auf die Zeilen und Spalten aufgeteilt werden. Der Rest wird durch die
Ordnungszahl geteilt und man erhält den Summanden und einen Endrest. Im 2.
Schritt werden alle Zellen um den Summanden erhöht.
Der
Endrest ist immer kleiner als die Ordnungszahl und darf im 3. und letzten
Schritt nur einmal jeder Spalte, Zeile und im Normalfall auch den Diagonalen
zugeschlagen werden.
Bei den
Multiquadraten ist dieses Problem leicht zu lösen, nicht aber bei einem Würfel.
Mag hat das Problem gelöst. Wer wissen will, welchen Zellen der Endrest
zugeschlagen wird, der gibt als Vorgabe 1301 ein. Alle Zahlen enden dann mit
einer Null (0) als letzte Ziffer, die gesuchten jedoch mit einer 1.
Die
Berechnungen befinden sich in den Spalten A bis H und Zeilen 26 bis 52.
Der
Multiplikator ist in der Zelle F33, der Summand in Zelle F36 und der Endrest in
Zelle F37 zu finden.
Daraus
hat Mag die Formeln für die einzelnen Zellen gebildet:
1. Formel für alle Zellen : “=(M32*$F$33)+$F$36
2.
Formel für Zellen mit Endrest: “=(M32*$F$33)+$F$36+$F$37
Die
Formeln hat Mag zuerst in die Zelle M2 eingegeben!
Diese
sind im Textformat und müssen in der Zelle M2 durch Löschen des Textzeichens
(“) in ein Zahlenformat umgewandelt werden. Von dort können sie dann in die
Zellen des Würfels kopiert werden.
Zuerst
hat Mag die Formel 1 in alle Zellen des Würfels kopiert und anschließend die
Formel 2 in die Zellen, denen der Endrest zugeschlagen werden muss.
Es ist
noch eine Frage offen. Die nach dem Basiswürfel. Der kann angesehen werden
durch Eingabe von 130, der magischen Summe des Basiswürfels. Dann wird der
Basiswürfel mit den Zahlen von 1 bis 64 angezeigt.
Der
Basiswürfel
Sicher
wird auch gefragt, wie der Würfel der 4. Ordnung gebildet wurde.
Der
Lösung gingen viele Versuche und Analysen voraus. Dabei konnte auch die
nachfolgende Variante gefunden werden. Der Würfel ist nur teilmagisch. Alle
Quadrate haben Zeilen und Spalten mit der richtigen magischen Summe von 130.
Nicht aber deren Diagonalen. Dafür haben die Hauptdiagonalen des Würfels die
richtige magische Summe von 130. Mag hat dieser Lösung den Vorzug gegeben. Er
hat keine weiteren Untersuchungen unternommen um einen vollkommen magischen
Würfel der 4. Ordnung zu finden, denn es soll wissenschaftlich bewiesen sein,
dass es keinen 100%ig magischen Würfel der 4. Ordnung geben kann.
Nachdem
Mag 4 Pendelquadrate des Topquadrates gebildet hatte, konnte er feststellen,
dass auch die Duos der gependelten Quadrate die einheitliche Summe von 65, der
halben magischen Summe, haben.
In den
Quattros sind die Summen der Zeilen mit 73 und 57, sowie die der Spalten mit 49
und 81 gleich. Das bedeutet, dass diese nach bestimmten Regeln austauschbar
sind.
Setzt
man die Quadrate in der Folge 1, 4, 3 und 2 übereinander, stimmen die großen
Hauptdiagonalen und auch die kleinen Diagonalen in den Quadraten. Sie haben die
Summe von 130. Außer den 4 Quadraten sind jedoch alle senkrechten Quadrate
nicht magisch, selbst halbmagisch sind sie nicht.
Es galt,
die Quadrate so zu verändern, dass dieser Mangel aufgehoben wird. Das erreichte
Mag durch das Wenden der einzelnen Quattros um die blauen Linien.

Die so
entstandenen Quadrate sind nach wie vor magisch. Eine Anordnung mit dem Ziel,
130 als Summe für die senkrechten Reihen und für die Hauptdiagonalen zu finden,
schlug fehl.

Eine
Neuordnung der Quadrate wurde unumgänglich. Dazu wurden die einzelnen Quattros
untereinander angeordnet und anschließend zu neuen Quadraten zusammengefügt.
Dabei bildeten die Quattros gleicher Farben die neuen Quadrate. Die
Zusammensetzung erfolgte so, dass die Quattros der Spalte 2 unter die Quattros
aus Spalte 1, die der Spalte 3 rechts von den Quattros aus Spalte 1 und die
Quattros der Spalte 4 in die noch offenen Stellen kamen.

Das
Ergebnis sind die 4 Quadrate in den
Farben blau, grün gelb und rot. Die Summen der Zeilen und der Spalten
dieser sind einheitlich 130, nicht aber die Diagonalen, weshalb diese Quadrate
nur halbmagisch sind.
Werden
die Quadrate übereinander gesetzt, so sind auch die senkrechten Zahlenreihen
130 groß, z. B. 1+40+32+57=130, oder 54+19+43+14=130. Damit sind auch alle
anderen Quadrate im Würfel halbmagische Quadrate.
Die
großen Diagonalen haben die richtige Summe von 130.



Der so
gebildete halbmagische Würfel ist in die Excel-Datei “Multiwürfel” übernommen
worden.
Zum
Multiwürfel
7.6.2.
Multiwürfel (Excel)
8.1.
Schlusswort
“Allen Menschen recht getan, ist eine
Kunst, die niemand kann.”
Auch Mag
kann das nicht und ist sich sicher, dass die Meinungen zu seinem Buch sehr
unterschiedlich sein werden. Sie werden von zu ausführlich bis zu kurz
erläutert, von zu einfach bis zu schwer machbar, von bekannt bis zu unbekannt,
usw. usw. reichen.
Mag hat
für all diese Meinungen Verständnis. Sie ergeben sich aus den persönlichen
Kenntnissen über die magischen Quadrate. Diese reichen von unbekannt bis zu
einem hohen Wissen und Mag hat eben deshalb versucht für jeden etwas zu
bringen. Er will Neulingen mit dem interessanten Gebiet der magischen Quadrate
vertraut machen, aber auch den erfahrenen Fans Neues bieten. Mag ist überzeugt,
dass einiges davon in seinen Ausführungen zu finden ist. Er denkt dabei an
seine Excel-Programme, insbesondere an das “Kontrollquadrat” und die
“Korrekturquadrate”, die viel Kleinarbeit abnehmen.
Auch im
“Hexen 1x1” wird mancher Fan Neues entdecken. Das könnte z. B, die Lösung
“Einfach Clever”, die “Königsquadrate”, die “Primzahlenquadrate”, das
“Austauschquadrat” oder das “Meisterquadrat” sein. Das wird je nach Kenntnissen
und Fähigkeiten jedes Einzelnen unterschiedlich sein.
Gerade
die letztgenannten werden für Anfänger möglicherweise schwer verständlich sein,
was sich aber mit steigendem Kenntnisstand verändern wird. Mag möchte diesen
Interessenten Mut machen, nicht zu zeitig die Beschäftigung mit den magischen
Quadraten aufzugeben.
Die
Ausführungen im Hexen 1 x 1 wurden in der Art und Weise einer Vorführung
gemacht. Das war des besseren Verständnisses wegen so gewollt. Es bedeutet aber
nicht, dass diese Ausführungen ausschließlich für Darbietungen gedacht sind.
Sie sollen eher Anregungen sein, sich auch mit dieser Seite der magischen
Quadrate zu beschäftigen. Das betrifft insbesondere auf die Lösungen mit
Quadraten der 7. 8. und 9. Ordnung zu.
Mag
möchte an seine Worte, zu den nur begrenzt möglichen Vorführungen, die er im
Vorwort gemacht hat, erinnern.
Mag ist
sich im Klaren, dass das vorliegende Buch durch eine Überarbeitung effektiver
gestaltet werden kann. Aus Altersgründen kann er selbst diese Aufgabe nicht
mehr realisieren und würde es begrüßen, wenn sich dazu ein Fan verpflichtet
fühlen sollte. Mag gibt dazu seine Zustimmung, ohne irgendwelche
Rechtsansprüche geltend zu machen.
Viel
Freude und Spaß bei der Beschäftigung mit magischen Quadraten wünscht Ihnen
Mag Quadra
9.
Anhang
9.1.
Quadratparade (Excel)
9.2.
Ausgewählte Quadratkombinationen (Excel)
Nachfolgend
werden Original-Ausschnitte aus der Exceldatei
“Ausgewählte Quadratkombinationen und andere
Kuriositäten”
gezeigt.
Die
Excel-Datei ist im Anhang unter 9.2. zu finden.
Diese
enthält weitere Darstellungen und ausführliche Erläuterungen der Lösungen.



9.3. Monsterquadrat (Ausschnitt)
Als Mag die erste Datei zur Bildung von Pendelquadraten erstellt
hatte, war das größte bisher erstellte magische Quadrat ein magisches Quadrat
der 3001. Ordnung. Dieses Quadrat wurde in das Guinnessbuch der Rekorde
aufgenommen. Obwohl Mag seine Zweifel über den Sinn solcher Riesenquadrate
geäußert hat, reizte ihn die Erarbeitung eines noch größeren Quadrates. Dabei
wollte Mag keinen Eintrag in das Guinnessbuch der Rekorde anstreben, sondern
zeigen, dass die Bildung eines Riesenquadrates auf der Grundlage der bisher
erworbenen Kenntnisse ohne besondere Schwierigkeiten machbar ist. Gleichzeitig
wollte Mag die Leistungsfähigkeit seiner erstellten (Works-)Excel-Anwendungen,
insbesondere von “Pendelquadrate”, das Mag zur Bildung von Pendelquadraten
ausgearbeitet hat, unter Beweis stellen.
Ein Ausschnitt aus dem Monsterquadrat

Als kleinstes Quadrat wählte Mag das Hexaquadrat, ein Quadrat der
6. Ordnung.
Das Monsterquadrat setzt sich aus 254016 magischen Quadraten der
6. Ordnung zusammen. Die magischen Summen dieser 6er Quadrate sind mit
27.433.731 alle gleich. Besonders möchte Mag auf das 1. gependelte 6er Quadrat,
oben, links, im Monsterquadrat aufmerksam machen. Es ist grün schattiert. Blau
schattiert sind die kleinste Zahl 1 und die größte Zahl 9.144.576.
Die Vielzahl der möglichen Teilquadrate im Monsterquadrat der
3024. Ordnung sind 24
verschiedene Quadrate mit Ordnungszahlen von 6 bis 3024
Das Gesamtquadrat hat die magische Summe von 13.826.600.424 (>
13,8 Mrd.) und enthält alle Zahlen von 1 bis 9.144.576 lückenlos und nur
einmal.
Das Quadrat entstand durch das Pendeln des 6er Quadrates.
Natürlich hat Mag das Hexaquadrat nicht 254.016-mal gependelt. Das wäre ein
nicht zu bewältigender Aufwand. Mag hat deshalb eine rationelle Lösung
angewendet. Er wählte als Ausgangsquadrat ein Quadrat der 18. Ordnung, das er
aus 9 gependelten Quadraten der 6. Ordnung bildete. Um das Gesamtquadrat der
3024. Ordnung aus 18er Quadraten zu bilden, sind in der Reihe 168 dieser
Quadrate erforderlich und für das Gesamtquadrat
28224.
Mag schaffte die Berechnung aller Teilquadrate einschließlich
deren Einordnung in die 12 Teilabschnitte des Gesamtquadrates in nur 6 Stunden.
Zur Berechnung aller Zahlen für das Monsterquadrat hat Mag die von
ihm erstellt Datei “Pendelquadrate” genutzt. Als erstes pendelte er das 6er
Hexaquadrat 9-fach und stellte es zu einem Quadrat der 18. Ordnung zusammen.
Dieses Quadrat pendelte er 7-fach. Die so erhaltenen 7 Quadrate speicherte er
untereinander. Es war ein Zahlenpaket mit 18 Spalten und 126 Zeilen entstanden.
Dieses Zahlenpaket pendelte Mag anschießend 6-mal und setzte die 6 Zahlenpakete
ebenfalls untereinander und erhielt so ein Zahlenpaket von nunmehr 18 Spalten
und 756 Zeilen. Dieses Zahlenpaket pendelte Mag nochmals 4-fach und erhielt so
18 Spalten mit 3024 Zeilen.
Das letztgenannte Zahlenpaket mit 18 Spalten musste in der
weiteren Folge 168-fach gependelt werden um so die gesamte Anzahl von 3024
Spalten zu erhalten. Wegen der großen Spaltenanzahl musste das Monsterquadrat
in 12 Datenbanken eingeordnet werden.
Schlussbemerkungen
Diese Ausführungen entstanden vor Jahren mittels der damaligen
Standard-Software Works. Diese sind auch ohne Anpassung an Excel verständlich,
weshalb Mag eine solche nicht für erforderlich hält.
Das erwähnte Rekordquadrat der 3001. Ordnung ist bereits überholt.
Auch Mag´s Monsterquadrat der 3024. Ordnung.
9.4.1.
Primzahlen-Rahmenquadrat der 32. Ordnung (Ausschnitt)
Mit der magischen Summe von 797
440

Das
Gesamtquadrat kann im Anhang als Excel-Datei unter 9.4.2. eingesehen werden.
9.4.2.
Primzahlen-Rahmenquadrat (Excel)
9.4.3. Erläuterung zum Primzahlen-Rahmenquadrat
Für die Bildung des Primzahlen-Rahmenquadrat hat Mag zur
Optimierung alle Primzahlen bis 50000 einbezogen. Der Mittelwert beträgt damit
25000 und ein magisches Quadrat der 4. Ordnung müsste eine magische Summe von
rd. 4 x 25000 = 100000 haben. Dementsprechend hat Mag die aufgeführten
Primzahlenreihen für das Quadrat ausgewählt, dass eine magische Summe von 99680
hat. Daraus ergeben sich ein Mittelwert von 24920, die Duosumme von 49840 und
223 als größte Primzahl die für die Selektierung der Primzahlen, die als
Ergänzungszahlen der Duos infrage kommen.

Auf der Grundlage dieser Werte können nun die Duos ermittelt
werden. Dazu hat Mag eine Datenbank unter WORKS eingerichtet. In das Feld a hat
Mag alle 2937 Primzahlen die kleiner als der Mittelwert sind aus der
Primzahlenliste übernommen. Im Feld b wurden mittels der Formel =49840-a die Ergänzungszahlen für die Duos gebildet.
Alle Zahlenpaare a/b sind Duos mit der Summe von 49840. Jedoch
sind die berechneten 2. Zahlen nur selten eine Primzahl. Deshalb müssen alle
Duos, bei denen nicht beide Zahlen Primzahlen sind ausgeschlossen werden. Da
die 1. Zahl eine Primzahl ist, müssen nur die Ergänzungszahlen überprüft
werden. Diese Selektion erfolgt genauso, wie bei der Ermittlung der Primzahlen
durch das Siebverfahren. Dies erfolgt mit der Formel =WENN(UND(b/d>0;GANZZAHL(b/d)=b/d;b/d<>1);"";b), die in das Feld c eingegeben wurde. In das
Feld d werden nacheinander alle 51 Primzahlen von 3 bis 233 eingegeben (z.B. =3).
Alle Zahlen, die mehrzahlig durch die eingegebenen Primzahlen teilbar sind,
werden nicht in das Feld c übernommen. Nach jeder Primzahleneingabe in das Feld
d werden immer alle Zahlen aus c nach b kopiert. Nach der Eingabe von =233
sind alle Ergänzungszahlen gelöscht, die keine Primzahlen sind. Zur
besseren Übersicht hat Mag die gelöschten Ergänzungszahlen in grauer Schrift
belassen.

Um die verbliebenen Duos zusammenzufassen und gleichzeitig auch zu
sortieren hat Mag in das Feld e die Formel
=b/10-GANZZAHL(b/10)
eingegeben. Alle Zahlen mit der 9 als letzte Ziffer werden im Feld e
durch den Wert 0,9 gekennzeichnet. Analog mit 0,7 0,3
und 0,1 die Zahlen mit den Endziffern 7, 3 und
1.
Durch das absteigende Sortieren des Feldes e werden die Duos
hintereinander in 4 Gruppe ausgewiesen. Das sind die Gruppen ...1/...9, ...3/...7,
...7/...3 und ...9/...1. Diese Gruppen sollten in einer
Kalkulationstabelle zwischengespeichert werden, um diese eventuell anders
zusammenzustellen. So wie Mag die 539 Duos in der folgenden Übersicht in nur
die beiden Gruppen ...1/...9 und ...3/..7
ausweist.

Bitte haben Sie Verständnis, wenn Mag nicht alle Duos, sondern nur
einen Ausschnitt zeigt. Die Primzahlenduos haben nämlich keine allgemeine
Gültigkeit, sondern müssen für jedes Quadrat neu erstellt werden, weil deren
Duosumme aus dem jeweiligen Mittelwert berechnet wird. Deutlich wird dies
besonders bei der Aufstellung ungerader Primzahlenquadrate. Hier entfallen in
Abhängigkeit der letzten Ziffer der Duosumme immer Primzahlen mit einer
bestimmten letzten Ziffer, weil bei ungeraden Quadraten die Duosumme niemals
die Endziffer 0 aufweisen kann. Aus diesem Grund ist beim Aufbau eines geraden
Schachtelquadrates auch eine mit 0 endende Duosumme anzustreben.
![]()
Mittels der gefundenen Duos können die Rahmen nacheinander
gebildet werden. Mag hat aus den 539 Duos alle Rahmen vom 6er bis 32er
gestaltet. Übrig blieben gerade mal 35 Duos, aus denen kein 34er Rahmen mehr
gebildet werden kann. Damit hat Mag das aus den Primzahlen bis 50000
herauszuholende Optimum erreicht. Nachstehend eine Übersicht der im
XXL-Schachtelquadrat vereinten Quadrate.

Mag möchte diesen Abschnitt nicht beenden, ohne noch ein paar
Tipps zur Arbeit bei der Bildung der Rahmen zu geben. Aus Platzgründen erfolgen
diese Beschreibungen jedoch nur an einem Schachtelquadrat der 10. Ordnung. Es
entspricht aber dem Teilquadrat der 10. Ordnung im XXL-Schachtelquadrat. Zum
Einsatz kommt dabei eine Kalkulationstabelle.
Das Kernquadrat hat die magische Summe von 99680. Die umgebenden
Rahmen sind jeweils um die Duosumme größer. Der 6er Rahmen muss als Reihensumme
149520 haben, der 8. die Summe 1993360 und der 10er Rahmen 249200. Diese Werte
werden den Spalten und Zeilen jeweils als negativer Wert vorangestellt, so wie
es die blauen Zahlen zeigen. Mittel der Autosummierung werden die Summen für
die Zeilen und Spalten errechnet. Die dabei entstehenden Summen sind grün
dargestellt. (Natürlich muss die Summenbildung vor der Rahmengestaltung
erfolgen.)

Nach der Bildung des 6er und 8er Rahmens soll nun der 10er Rahmen
entstehen. Dazu wird die Datei geteilt. Dabei sind nur die obere und untere
Zeile des 10er Rahmen von Bedeutung. Zur besseren Orientierung kann der
vorherige Rahmen noch mit dargestellt werden. Durch diese Teilung kann der
linke Bereich nach rechts und links bewegt werden, wobei die Zeilensumme im
rechten Teil stets sichtbar bleibt. Das ist besonders für große Rahmen, wie der
32er sehr wichtig.
Die Liste der Duos wird als 2. Datei geöffnet und unter den
gezeigten Ausschnitt eingeordnet.

Als erstes werden die Eckzellen mit Duos belegt. Dann wird jeweils
eine Zahl der Duos in die obere Zeile durch Kopierung eingetragen. Nach jeder
Eintragung erfolgt sofort und automatisch die Neuberechnung der Summe und es
kann der fehlende Betrag abgelesen werden. Die 4. und 3.-letzten Zahlen sollten
dabei so gewählt werden, dass ein Rest annähernd in der Größe der Duosumme
verbleibt, weil dann die restlichen Zahlen günstiger gefunden werden. Wenn Sie
die grauen Zahlen nicht beachten, so müssen die letzten beiden Zahlen den Rest
von 66820 ergeben. Mag hat sich für Duozahlen mit der Endziffer 1/9
entschieden. In die Zelle J2 werden nun nacheinander Duozahlen mit der
Endziffer 9 eingegeben. Jedes mal wird geprüft, ob es eine Duozahl gibt, die
den Rest ausgleicht. Das war im Beispiel mit den Zahlen 49139 und 17681 der
Fall. Die Zeilensumme war nach den Eintrag dieser beiden Zahlen 0. Danach
erfolgte das Einsetzen der anderen zu den Duos gehörenden Zahl in die untere
Zeile. Damit waren die Zeilen mit der richtigen Summe von 249200 fertig
gestellt.
Mit den Spalten wird anschließend analog verfahren. Diese werden
natürlich senkrecht auf dem Monitor dargestellt.
Noch ein sehr wichtiger Hinweis!
Bevor mit der Eintragung von Duos in die Rahmen begonnen wird, müssen
alle Duos markiert werden von denen auch nur eine Zahl Bestandteil des
Kernquadrates ist. Auch nach jedem Einsetzen einer Zahl in den Rahmen muss
diese markiert werden. Nur so wird ausgeschlossen, dass Primzahlen im fertigen
Quadrat doppelt vorhanden sind.
9.5.
Ein perfektes Spiegelquadrat

Das
total perfekte Spiegelquadrat der 4. Ordnung
(Vertikal und horizontal gespiegelt)

9.6. Der halbmagische Primzahlen-Würfel der 3. Ordnung
Mag hat gezeigt, dass die Arbeit mit Primzahlen bei der Bildung
von magischen Quadraten, Polyquadraten und Anderem nahezu so umfangreich
möglich ist, wie die Arbeit mit natürlichen Zahlen. Mag stellte sich deshalb
die Aufgabe, auch einen magischen Würfel mit Primzahlen zu gestalten. Dabei
begnügte er sich mit einem Würfel der 3. Ordnung. Magische Würfel der 3.
Ordnung mit natürlichen Zahlen sind bekannt. Zum besseren Verständnis stellt
Mag nachstehend einen solchen magischen Würfel der 3. Ordnung vor. Dieser ist
teilmagisch, da nicht alle möglichen Quadrate der 3. Ordnung magisch sind, was
mathematisch nachweisbar auch nicht erreich werden kann.

Dieser magische Würfel birgt eine Vielzahl von Überraschungen. So
entsprechen die Summen aller Zahlenreihen, auch der Diagonalen, die die 14 in
der Mitte durchlaufen der magischen Summe des Würfels von 42. Dazu zählen auch
die 4 großen Würfeldiagonalen.
Diese sind: 12 + 14 + 16 =
42, 26 + 14 + 2 = 42,
3 + 14 + 25 = 42 und 22 + 14 + 6 = 42.
Damit sind auch die 3 Quadrate, die im Zentrum die 14 haben
magisch, denn hier sind auch die Diagonalen 42 groß. Die 3 magischen Quadrate
sind in den Abbildungen rot dargestellt.
Die übrigen 6 äußeren Quadrate (blau und grün) sind nur
halbmagisch. Bei diesen entsprechen zwar alle Zeilen und Spalten der magischen
Summe von 42, nicht aber deren Diagonalen.
Deshalb sind auch die 6 Quadrate, die durch diagonale Schnitte
entstehen nicht magisch, sondern nur teilmagisch. Bei diesen Quadraten haben
jeweils 3 Reihen (waagerecht oder
senkrecht), 1 Reihe (senkrecht oder waagerecht) und die beiden Diagonalen die
magische Summe. Sie sind deshalb nur teilmagisch. Unten rechts ist ein solches
Quadrat gelb dargestellt. Hier entsprechen die Zahlenreihen 12 + 21 + 3 = 36 und
25 + 7 + 16 = 48 nicht der
magischen Summe. Der Würfel enthält somit 3 magische, 6 halbmagische und 6
teilmagische Quadrate und ist folglich ein teilmagischer Würfel.
Ein perfekter magischer Würfel ist nachweisbar nicht möglich. Mag
hat im Abschnitt ´Grundwissen´ herausgearbeitet, dass mehrere magische Quadrate
der 3. Ordnung nur dann magisch und mit gleichen magischen Summen sein können,
wenn alle die gleiche Zahl als mittlere Zahl haben. Das ist bei den äußeren 6
Quadraten jedoch unmöglich.
Aufbauend auf sein Grundwissen über die magischen Quadrate der 3.
Ordnung hat Mag den magischen Würfel der 3. Ordnung analysiert und
festgestellt, dass die einzelnen Quadrate voll und ganz den bekannten Regeln
entsprechen. So sind in jedem Quadrat je 3 Zahlen von 1 bis 9, 10 bis 18 und 19
bis 27 zu finden. Bei den magischen Quadraten sind diese wie die Blöcke beim
Miniquadrate eingeordnet. Die Differenzen der Zahlen innerhalb der Blöcke sind
in jedem Quadrat gleich, ebenso die Differenzen von Block zu Block. So
entspricht die Differenz zwischen den Zahlen innerhalb der Blöcke im
waagerechten roten Quadrat 4 (Block 1 = 1; 5; 9, Block 2 = 10; 14; 18 und Block
3 = 19; 23; 27). Die Differenz zwischen den Blöcken beträgt 1 (9 zu 10 und 18 zu 19). Siehe dazu die
Quadrate 1 und 2. Bei dem roten
senkrechten Quadrat sind die Differenzen 1
und 4.

Nicht bei allen Quadraten des Würfels sind diese Regeln sofort
erkennbar, was Mag anhand der Quadrate 3 und 4 beschreibt. Dabei ist das
Quadrat 4 das oberste waagerechte. Das Quadrat 3 ist das Miniquadrat dem
entsprechend die Einordnung der Zahlen erfolgte. Die Differenzen innerhalb der
Blöcke sind einheitlich 9 groß. Im ersten Block 13 + 9 = 22; 22 + 9 = 31. Da
aber nur die Zahlen bis 27 zur Verfügung stehen erfolgt durch Abzug von 27 eine
Rückführung der Zahle 31 auf 31 - 27 = 4. Im 2. und 3. Block ist die
Rückführung ebenfalls erfolgt. So ist 21 + 9 = 30; 30 - 27 = 3 und 26 +
9 = 35; 35 - 27 = 8. Die Differenzen zwischen den Blöcken sind jedoch
nicht einheitlich. Sie sind einmal 8 (von 4 zu 12) und einmal 14 (von 3 zu 17).
Auch das ist logisch und hat Mag bei der Bildung von Domino- und
Mosaikquadraten beschrieben. Das ist auch der Grund, weshalb diese äußeren
Quadrate keine magischen, sondern nur halbmagische Quadrate sein können. Diese
gewonnenen Erkenntnisse sind zwar interessant, sind aber nicht der Schlüssel
zur Bildung magischer Würfel, weshalb diese auch nicht die Leistungen des
Schöpfers dieses magischen Würfels schmälern können.
Mag nutzte jedoch diese Erkenntnisse zur Bildung seines magischen
Primzahlen-Würfels. Leider ist es Mag nicht gelungen diesen als teilmagischen
Würfel zu gestalten, sondern lediglich als halbmagischen. Die magische Summe
entspricht dafür aber der Primzahl 17077. Alle 27 waagerechten und
senkrechten Primzahlenreihen haben die
magische Summe von 17077. Alle 3 roten Quadrate, die die mittlere Primzahl 4339
als mittlere Zahl haben, besitzen eine Diagonale mit der magischen Summe. Die
zweite Diagonale leider nicht. Bei den 6 äußeren Quadraten (grün und blau) hat
keine der beiden Diagonalen die magische Summe.


Und wie bei dem Würfel aus natürlichen Zahlen ist keines der 6
Quadrate, die durch Diagonalschnitte entstehen magisch, sondern nur
teilmagisch. Diese haben jeweils 4 Zahlenreihen (3 Spalten und 1 Zeile bzw. 3
Zeilen und 1 Spalte) mit der magischen Summe 17077.
Bei 4 dieser Quadrate haben auch beide Diagonalen die magische
Summe. Bei den anderen 2 Quadraten
leider nur eine Diagonale. Das gelb gekennzeichnete Quadrat ist eins davon.
Hier ist die Summe der Diagonale von 3919 über 4339 nach 4759 nur 13017 groß.
Da diese auch eine Würfeldiagonale ist, haben nur 3 der 4 Würfeldiagonale die
magische Summe.
Wie Mag den magischen Primzahlen-Würfel aufgebaut hat und warum
ihm nur ein halbmagischer Würfel gelungen ist, beschreibt er nachfolgend.
Mag hatte festgestellt, dass bei dem magischen Würfel aus
natürlichen Zahlen 3 mal 9 Zahlen zum Einsatz gekommen waren. Er ging nun davon
aus, dass bei Einsatz von 3 arithmetischen Primzahlenreihen mit je 9 Primzahlen
an Stelle der Zahlen von 1 bis 27 ein magischer Primzahlenwürfel entstehen
müsste. Im Abschnitt ´Primzahlenreihen´ hatte Mag unter ´Hypothese´ die Bildung
von Primzahlenreihen mit bis zu 10 Gliedern je Reihe erläutert. Als Differenz
zwischen den Gliedern hatte Mag mit 210 eingesetzt. Er benötigte für den Würfel
lediglich 3 Reihen mit je 9 Primzahlen. Er hatte bei der Auswertung aller
Primzahlen bis 50000 lediglich 3 derartige Reihen gefunden. Um aber die
mittleren (roten) Quadrate als magische zu gestalten müsste die Differenz
zwischen den 3 Reihen gleichgroß sein. Das war nicht der Fall. Mag schätzte
ein, dass es bei der geringen Ausbeute von nur 3 Reihen aus den Primzahlen bis
50000 überhaupt nicht möglich sein wird, 3 solcher Reihen, selbst bei Einsatz
aller Primzahlen bis zu 1 Mio, zu finden. Aber die Bildung eines halbmagischen
Primzahlenwürfels müsste so erreichbar sein. Mag setzte die gefundenen 3 Reihen
mit mindestens 9 Gliedern für die Bildung des magischen Würfels ein. Es war
Zufall, dass die mittleren Zahlen (die 5ten) als Summe eine Primzahl ergaben.
Das war mit den nachfolgend aufgelisteten Primzahlenreihen möglich (1039 + 4339 + 11699 = 17077 - eine
Primzahl).

Mag nummerierte die 3 Reihen mit den Zahlen von 1 bis 9, 10 bis 18
und 19 bis 27. Die zugehörigen Primzahlen setzte er einfach entsprechen der
Zahlen in den Würfel der 3. Ordnung aus natürlichen Zahlen von 1 bis 27 ein und
der dargestellte halbmagische Primzahlenwürfel war geschaffen.
Im Nachhinein sieht das Ganze recht einfach aus. Aber mal ehrlich,
wären Sie darauf gekommen? Hätten Sie an den Einsatz von 3 arithmetischen
Primzahlenreihen mit je 9 Gliedern in den magischen Würfel der Ordnung 3 mit
natürlichen Zahlen gedacht und hätten Sie diese auch ohne Mag´s Hilfe gefunden?
9.7.
Das Datumquadrat

Das
folgende Quadrat mit dem Datum 28.02.1950 hat Mag im Jahr 2010 für einen guten
Freund anlässlich seines 60. Geburtstags erstellt. Das Quadrat ist magisch mit
der magischen Summe 99, die zur Glückszahl erklärt wurde.

Die
Bildung eines solchen Quadrates erscheint einfacher als es ist.
Denn:
- Die
Größe der Zahlen müssen den Abzug des 1- bis 3-fachen der Schlüsselzahl
ermöglichen.
- Die
Schlüsselzahl sollte mindestens 3 groß sein wegen des Zahlenbildes.
- Die
Differenz zwischen den 2 kleinsten Zahlen darf nicht kleiner 5 sein, damit nach
Abzug der Schlüsselzahl keine 1 oder gar
Minuszahlen entstehen.
- Die
Differenzen zwischen allen 4 Zahlen und deren Mehrfaches dürfen nicht die Größe
oder das Mehrfache der Schlüsselzahl haben,
da es sonst zu doppelte Zahlen kommen
kann.
- Die 4
Zahlen des Datum müssen so geordnet werden, dass sie in das Topquadrat
eingesetzt werden können. Die Umstellungen
der Zahlen müssen nach den gültigen
Regeln (z. B. wie auch unter “Chaosquadrate”
beschrieben) erfolgen. Nach der
Quadratbildung muss dann diese Umordnung
zurückgenommen werden.
Nicht immer
ist eine Lösung möglich, weshalb Mag meist auf eine derartige Überprüfung,
verzischtet und testet nach einer groben Einschätzung durch Versuche.
Wie eine
solche Quadratbildung erfolgen, kann zeigt das nachfolgende Beispiel.
Es soll ein
Quadrat mit dem Datum 18.07.2001 erstellt werden.
Das
Quadrat 2 zeigt die jeweiligen Positionen der Zahlen in ihren Blöcken des
Topquadrates (Abb. 1).
In der
Abb. 3 sind die Zahlen des Datum nach ihrer Größe mit den Zahlen 3 2 4 1
versehen. Diese Ordnung ist im Quadrat 2 nicht zu finden. Deshalb ist eine
Umstellung zu prüfen. Sie ist möglich durch den Wechsel von 3 mit 1 zur der
Reihenfolge 1 2 4 3. Diese ist annähernd mit der Positionsfolge in Zeile 1 des
Topquadrates (Abb. 2) identisch und auch möglich, denn von der 18 als
drittgrößte Zahl kann die Schlüsselzahl (kleiner 7) 3-mal abgezogen werden.




Die
veränderte Reihe der Datumzahlen wurden in das Quadrat 4 eingesetzt und das
Quadrat mit der gewählten Schlüsselzahl 4 gebildet. Das Quadrat ist
magisch aber nicht mehr pandiagonal.
Nun
musste der Tausch von 01 mit 18 rückgängig gemacht werden, indem die Spalten 1
und 4 getauscht wurden. Dieser Tausch erfordert nach dem Rautenprinzip auch den
Tausch der Zeilen 1 mit 4. Dieser Tausch ist im Quadrat 5 erfolgt.
Das
fertige Quadrat 5 ist magisch mit dem Datum 18.07.2001 in der unteren
Zeile.
Das
Topquadrat ermöglicht auch eine Darstellung mit dem Datum in der oberen Zeile.
Dazu
wird das Quadrat ganz einfach um die
waagerechte Achse gedreht.(Abb. 6).
Eine
Nachbetrachtung
Die
Positionsfolge der Daten hätte auch durch Tausch von 07 mir 20 zur
Positionsfolge
3 4 2 1
erfolgen können, die den Einsatz der Zahlen in Zeile 2 des Quadrates 2
ermöglicht.
Nach
Bildung des Quadrates ist dann der Tausch der Spalte 2 mit Spalte 3, sowie der
Zeile 2 mit Zeile 3 notwendig.
Das
Datum befindet sich dann in Zeile 3 und kann durch Versetzen der oberen 2 Zeilen nach unten zur 1. Zeile
werden.
Wie im
1. Fall kann das Datum auch in die untere Zeile verlegt werden.
Wie Sie
Ihr Kunstwerk ausgestalten ist Ihrer Kreativität überlassen.
Ein
besonderer Gag soll aber genannt werden. Wenn es die Zahlen und die
Schlüsselzahl ermöglichen eine Zelle mit der Ziffer 0 zu belegen, dann fügen
Sie an dieser Stelle ein Konterfei des
Jubilars ein.
9.8.
Zwischendurch
In den
Einführungen zum Hexen 1x1 hatte Mag die Empfehlung gegeben, zwischen den
einzelnen Darbietungen mit magischen Quadraten andere Rechenkunststücke zur
Auflockerung einzubinden.
Nachfolgend
4 mögliche Darbietungen, wovon “Kleiner Spaß” als heitere einzustufen ist.
6
aus 3
Auch
wenn das Geheimnis dieses Experiments relativ leicht erkannt werden kann, führt
Mag es immer wieder gern vor. Mag hat dieses Experiment noch nie von einem
Rechenkünstler vorgeführt gesehen, auch wurde es nach seiner Kenntnis noch
nicht in der Literatur beschrieben. Das liegt daran, daß Mag dieses Experiment
aus einem völlig anderen entwickelt hat. Doch nun zum Geschehen.
Mag
bittet einen Gast an die Tafel. Diesen bittet er, eine 3-stellige Zahl mit
unterschiedlichen Ziffern oben an die Tafel zu schreiben. Es können alle Ziffen
außer Null eingesetzt werden. Ist der Gast der Bitte nachgekommen, geht Mag zur
Tafel und schreibt eine größere Zahl an diese. Danach bittet Mag den Gast aus
den 3 eingesetzten Ziffern durch Kombination derselben (genauer Permutation)
alle 6 möglichen 3-stelligen Zahlen untereinander an die Tafel zu schreiben und
anschließend zu addieren. Das Ergebnis stimmt mit der von Mag vorher an die
Tafel geschriebenen Zahl überein!
Da Mag
seine Aufgabe mit dem Anschreiben des Ergebnisses erledigt hat, kann er die
Zahlenbildung und Addition des Gastes kontrollieren, damit dieser keinen Fehler
bei der Bildung der 6 möglichen Zahlen und bei der Berechnung deren Summe
macht.
Die
Lösung ist denkbar einfach!
Im
Beispiel hat der Gast die Zahl 469 gewählt. Aus den Ziffern 4, 6 und 9 können
weitere fünf 3-stellige Zahlen gebildet werden. Die insgesamt 6 möglichen
Zahlen sind 469,
496, 649, 694,
946 und 964.
Analysiert
man diese 6 Zahlen, so kann man feststellen,
daß jede der 3 Ziffern
2 mal als Hunderter, 2 mal als Zehner und 2 mal als Einer zu finden sind.

Schon
während der Gast die erste Zahl an die Tafel schreibt, bildet Mag die Quersumme
und wenn er zur Tafel geht, multipliziert er diese Summe mit 2 und dann mit
111.
Das
Ergebnis ist damit gefunden, welches Mag an die Tafel schreibt.
Die
Rechenoperationen, besonders das Multiplizieren mit 111, sind nicht so
kompliziert wie es scheint.
Verkürzt
dargestellt rechnet man folgendermaßen (a, b und c sind die Ziffern):
a + b +
c = QS1 (Quersumme 1) x 2 = AZ (Ausgangszahl) x 111 = E (Ergebnis).
(Für die weiteren Berechnungen wird noch der
Wert QS2 als Quersumme der
Ausgangszahl (AZ) gebildet.)
Im
Beispiel folglich: 4 + 6 + 9 = 19 x 2 =
38 x 111 = 4218
Die
Multiplikation der Ausgangszahl mit 111 ist dabei denkbar einfach.
Das
Ergebnis kann nach den vorn genannten leichten Berechnungen regelrecht
konstruiert werden. Die Konstruktion erfolgt dabei nach 2 Regeln.
Dabei
gilt: Ist die Quersumme von AZ (QS2) 1-stellig, so gilt Regel 1
Ist die Quersumme von AZ
(QS2) 2-stellig, so Regel 2
Regel
1
Ist die
Quersumme der Ausgangszahl (QS2) einstellig so gilt diese Regel.
Die
Erläuterung erfolgt anhand der Ausgangszahl von 24:
1.
Zwischen die beiden Ziffern von AZ werden gedanklich 2 Nullen eingefügt.
Man erhält
2004.
2. Die 2
Nullen werden ersetzt durch die Quersumme der Ausgangszahl (QS2).
Man erhält
2664 und hat damit das
Ergebnis (E) gefunden!
Regel
2
Die
Regel 2 kommt seltener, etwa in nur 20 % der Fälle vor. Diese Regel gilt, wenn
die Quersumme der Ausgangszahl 2-stellig ist.
Als
Beispiel soll die vom Zuschauer gewählte Zahl 649 sein.
Daraus
ergeben sich folgende Werte:
QS1 = 6 + 4 + 9 = 19; AZ = 19 x 2 = 38; QS2 = 3 + 8 = 11
Hier
wird das Ergebnis anfangs wie bei der Regel 1 konstruiert:
1. Es
werden zwischen die Ziffern von AZ gedanklich 2 Nullen eingefügt.
Das ist 3008.
2. Die
Nullen werden durch die letzte Ziffer von QS2 ersetzt.
Aus 3008 wird 3118.
3. Zum
Schluss werden die ersten beiden Ziffern um 1, das ist die erste Ziffer von
QS2 erhöht. (QS2 ist niemals größer 1)
Aus 3118 wird 4218
das Ergebnis!
Es kann
festgestellt werden, dass es sich bei diesem Experiment um eine einfache und
leichte Lösung handelt. Das sollte aber nicht dazu verleiten, dieses Experiment
mehrmals zu wiederholen. Warum, das entnehmen Sie bitte den folgenden
Hinweisen.
Hinweise.
Obwohl
der Gast die Wahl zwischen 864 Zahlen hat (987 - 123 = 864), sind nur 19
unterschiedliche Lösungen möglich. Das Ergebnis wird aus den Ausgangszahlen
gebildet die als Reihe mit einer Differenz von 2 dargestellt werden können (12,
14, 16, 18, .... 46, 48). Zum Beispiel haben die Zahlen 914, 527, 347, 176, ... und viele weitere,
die gleiche Ausgangszahl von 28. Wegen der nur 19 möglichen Ergebnisse sollte
auf eine Wiederholung verzichtet werden.
Auch die
Tatsache, dass die beiden mittleren Ziffern die Summe der beiden äußeren ist,
rät dazu.
Eine
Ausnahme ist eine Zahl, deren Ausgangszahl 2-stellig wird. Hier bietet sich
eine Wiederholung an. Denn hier werden die Ziffern unterschiedlich sein.
Bei
einer Wiederholung sollten Sie sich die bisherige QS1 (a + b + c) gut merken.
Hat ein Gast Ziffern gewählt, die im Ergebnis eine schon mal da gewesene
Quersumme ergeben, so bitten Sie den Gast eine Ziffer auszutauschen.
Sollte
ein Gast entgegen ihrer Bitte eine Zahl mit einer Null bilden, so prüfen Sie,
ob QS1 > 5 wird. Ist das nicht der Fall, machen Sie auf den Fehler
aufmerksam und bitten um Änderung. Denn wird QS1 < 6, so wird das Ergebnis,
nur aus gleichen Ziffern bestehen.
Beispiel: Zahl
301; QS1 = 4; AZ =
8; QS2 = 8; Ergebnis
= 888
Zahl 410; QS1 = 5;
AZ = 10; QS2 = 1; Ergebnis
= 1110
Wird QS1
jedoch > 5, so ermitteln Sie einfach das Ergebnis wie beschrieben.
Beispiel: Zahl
501; QS1 = 6; AZ = 12;
Ergebnis 1332.
Dieses
Problem tritt jedoch auch bei der Bildung von Zahlen aus unterschiedlichen
Ziffern auf und zwar bei bis zu rd. 16%. Nämlich dann, wenn QS1 = 10; 15 oder
20 groß ist.
Beispiele: Zahl
523; QS1 = 10; AZ = 20;
QS2 = 2; Ergebnis = 2220
Zahl 834; QS1 = 15;
AZ = 30; QS2 = 3; Ergebnis = 3330
Zahl 758; QS1 = 20;
AZ = 40; QS2 = 4; Ergebnis = 4440
Sie
können den Gast bitten eine Ziffer zu ändern, Sie können aber auch die Aufgabe
lösen. Im letzteren Fall ist eine Wiederholung mit einem anderen Gast und
anderer Zahl zwingend, denn Sie müssen beweisen, dass dieses sonderbare
Ergebnis ein reiner Zufall war.
Ein
weiteres Problem kann auftreten, wenn ein Gast versehentlich oder absichtlich
eine Ziffer doppelt einsetzt. In diesem Fall prüfen Sie, ob QS1 > 10 ist.
Wenn das nicht zutrifft, so bitten Sie um entsprechende Änderung. Ist QS1 >
10, so sehen Sie darüber hinweg und bilden das
Ergebnis.
Weil in
diesem Fall nur 3 mögliche Zahlen gebildet werden können, wird QS1 = AZ
gesetzt. Auch hierzu Beispiele:
Zahl 313;
mögliche Zahlen: 313; 331 und 133;
QS1 = AZ = 7; Ergebnis
777
Zahl 262;
mögliche Zahlen: 262; 226 und 622;
QS1 = AZ = 10; Ergebnis 1110
Zahl 474;
mögliche Zahlen: 474; 447 und 744;
QS1 = AZ = 15; Ergebnis 1665
Durchstochenes
Mangels
einer mit großen Papierbogen bestückten Infotafel hat Mag einige große Bogen
Papier (notfalls Packpapier) mittels Sticker an einer ebene Fläche
befestigt. Auf dem oberen ist ein akkurat gezeichnetes 5er Quadrat
aufgezeichnet.
Er lässt
sich eine 3-stellige Zahl kleiner 200 nennen. Die genannte 172 schreibt er in
die Mitte des Quadrates. Anschließend
bildet er ein magisches Quadrat mit der magischen Summe 860. Alles wie
im kleinen Hexen 1x1 beschrieben, mit der Schlüsselzahl 7, weil 7*9 kleiner 100
ist.
Nachdem
das Staunen und evtl. auch der Beifall abgeklungen sind, nimmt er den Bogen ab
und faltet diesen um die waagerechte und weiter um die senkrechte Achse des
Quadrates (Siehe blaue Linien) und zwar so, dass die Zahlen außen
sichtbar sind. Egal wie gefaltet wurde, auf der Ober- und Unterseite des
Paketes sind jeweils 4 vollständige Zahlen zu sehen.
Einem
Zuschauer wird ein spitzer Gegenstand (Brieföffner, Schaschlikspieß, Ahle
oder notfalls auch eine große Nadel) übergeben, mit der Bitte, das
gefaltete Paket an einer frei gewählten Zahl zu durchstechen. (Das Papier
sollte deshalb nicht zu dick und nicht zu fest sein.)
Ist das
erfolgt, lässt sich Mag die Zahl nennen, durch die das Paket durchstochen
wurde. Es wurde 207 genannt. Sofort schreibt Mag auf die Interimstafel die Zahl
688.
Den
Helfer bittet Mag alle 4 durchstochenen Zahlen aufzuschreiben und deren Summe
zu bilden. Die Summe ist 688, wie sie Mag vorher angeschrieben hat.
Mag war
es gelungen, von der genannten Zahl ausgehend, die anderen 3 Zahlen zu
ermitteln und alle 4 zu addieren und das innerhalb eines sehr kurzen Momentes.

Wie
war das möglich?
Nun, Mag
hat gerechnet, aber nicht so kompliziert und auch nicht in einem sehr kurzen
Moment. Zum Rechnen hatte er Zeit. Denn während sich die Zuschauer und die Jury
mit dem Ergebnis des gebildeten Quaderates befassten, hat Mag die Vorgabe 172
verdoppelt und erhielt so 172*2=344. Das ist die Duosumme. Da nach dieser
Methode 2 Duos durchstochen werden, hat er 344 ebenfalls verdoppelt und
344*2=688 erhalten, die er sich gemerkt hat, um sie zum gegebenen Zeitpunkt an
die Tafel zu schreiben oder auch nur zu nennen.
Auch
bietet sich die einfache Form der Multiplikation einer mehrstelligen Zahl mit
einer einstelligen an. Denn 2*2 ist 4, folglich ist die Summe der 4
durchstochenen Zahlen das 4-fache der Vorgabe.
Für die
Vorgabe 172 wäre das:
172*4
--> 1*4=4 --> Null anhängen =40+7*4=40+28=68 --> Null anhängen =680+2*4=688, das Ergebnis.
Im
Beispiel sind die durchstochenen Zahlen die Duos 207/137 und 165/179. Die durchstochenen Zahlen befinden sich stets
symmetrisch zum Mittelpunkt, der Zelle 13, wie auch die 2 Zahlen aller anderen
Duos.
Es ist
also völlig egal durch welche Zahl gestochen wird, das Ergebnis ist 688.
Deshalb ist auch eine Wiederholung mit dem gleichen Quadrat nicht möglich.
Dass
sich Mag die Zahl, die sichtbar durchstochen wurde, nennen lässt, dient der
Verschleierung der wirklichen Handlungen und täuscht vor, dass diese zur
Ermittlung der Summe erforderlich ist. Mag konnte zum Schein erst nach der
Nennung der Zahl mit seinen Ermittlungen und der Summenberechnung beginnen.
Nicht
egal ist hingegen das Quadrat. Es muss bestimmte Bedingungen erfüllen. Diese
werden vor allem von den Springerquadraten erbracht. Bei diesen sind die
Duozahlen jedes Duos symmetrisch zur mittleren Zelle angeordnet. Die Vorgabe
muss deshalb auch in die mittlere Zelle eingesetzt werden. Diese Ordnung darf
nicht aufgehoben werden, z. B. durch die Einordnung eines Restes, oder durch
unterschiedliche Übergänge von Block zu Block. Alle Zellen müssen gleich
behandelt werden, was beim obigen Quadrat durch die einheitliche Multiplikation
aller Zellenzahlen mit der Schlüsselzahl 7 erfolgte.
Auch ein
zusätzlicher Summand wäre möglich. Er müsste aber ebenfalls allen Zellen
zugeschlagen werden.
Diese
Bedingungen kann auch das Springerquadrat der 7. Ordnung erfüllen. Dabei werden auf der Ober- und Unterseite der
Faltung sogar jeweils 9 Zahlen zum Durchstechen angeboten.
Zahlentafeln (Eine Zugabe)
Dieses
Rechenexperiment ist ähnlich dem Experiment '6 aus 3'. Deshalb sollten beide
nicht innerhalb eines Programms gezeigt werden. Das war auch der Grund weshalb
Mag dieses Experiment ursprünglich nicht in seine Ausführungen aufnehmen
wollte.
Ablauf
einer Darbietung
Zum Einsatz kommen 15 Kartentafeln mit 2-, 3- und
4-stelligen Zahlen auf Vorder- und Rückseite. Die 15
Kartentafeln befinden sich
nach Farben geordnet in einem Karteikasten. Die Umrandungen von je 3
Zahlentafeln sind in gelb, rot, blau, grün und schwarz gestaltet. Die
Kartengröße ist, soweit es die Tafel ermöglicht, etwa 15 mal 30 cm. Mag entnimmt einige Tafeln und zeigt diese
zum Beweis, dass die Zahlen
verschieden sind und steckt sie wieder zurück.
Ein Gast wird gebeten von jeder Farbe eine Karte zu
entnehmen, das sind 5.
An der Tafel ist ein Band mit Haken befestigt, auf die
die gewählten Karten
in beliebiger Reihenfolge vom Gast
aufzuhängen sind. Dabei ist es
gleich, welche Seite der einzelnen Tafeln nach vorn zeigt. Das Ganze
ist so angeordnet,
dass unten noch Platz für
die Eintragung des Additionsergebnisses ist.
Mag hat
sich abgewendet, damit er keine Kenntnis über die gewählten Zahlen erlangen
kann.
Hat der
Gast seine Aufgabe erfüllt, wird er gebeten die Zahlen zügig und laut
vorzulesen.
Er nennt
die Zahlen 435, 2491, 1081, 865 und 642.
Nach
Nennung aller 5 Zahlen wendet sich Mag der Tafel zu und schreibt neben die
Zahlentafeln die Zahl 5514. Danach bittet Mag den Gast alle 5 Zahlen zu
addieren und das Ergebnis unter die Zahlentafeln zu schreiben.
Das
Ergebnis des Gastes stimmt mit der von Mag vorher an die Tafel geschriebene
Zahl überein!
Mag hat
also in sekundenschnelle 5 mehrstellige Zahlen im Kopf addiert!

Nun zur
Lösung dieses Rechenexperimentes:
Mag
addiert keineswegs die mehrstelligen Zahlen, sondern nur die letzten Ziffern,
die Einer, das ist 5+1+1+5+2=14. Diese bilden gleichzeitig die beiden
letzten Ziffern des Endergebnisses. Das Ergebnis aus der Addition der Einer
zieht er von der Schlüsselzahl 69 ab und erhält so die ersten 2 Ziffern
des Endergebnisses mit 69-14=55. Zusammen folglich 5514.
Zur
Mathematik dieses Rechenexperimentes.
Die
Erläuterung erfolgt auf der Grundlage der folgenden Tabelle.

Die
Ausgangszahlen
Als erstes
sind die Ausgangszahlen, für jede Farbe eine, zu bilden. Im Beispiel sind das 5
Ausgangszahlen. Diese müssen folgende Bedingungen erfüllen:
- Die Zahlen
müssen größer 500 sein, damit die Hunderter Zahl mindestens 5 mal
reduziert werden kann. Jede hunderter Zahl
darf nur einmal gewählt werden und darf
auch 2-stellig sein.
- Jede
Zehnerzahl darf nur einmal vorkommen und müssen als Summe eine volle
Zehnerzahl ergeben. Im Beispiel sind es 4, 3,
6, 8 und 9 mit der Summe 30. Damit wird
gesichert, dass die vorletzte Ziffer der
Gesamtsumme eine 0 ist.
- Die letzte,
die Einerziffer, muss 0 sein. Dadurch sind die letzten 2 Ziffern der
Gesamtsumme 00. Im Beispiel 6900. Die
Hunderter der Gesamtsumme sind die
Schlüsselzahl.
Die von
Mag bevorzugten Ausgangszahlen sind: 840; 930; 1360; 1180 und 2590. Die Summe
dieser Zahlen ist 6900. Die Schlüsselzahl ist folglich 69.
Auch
andere Kombinationen sind möglich. Nachfolgend ein Beispiel mit der
Schlüsselzahl 50.
![]()
Die
Kartenzahlen
Wenn bei
der Vorführung die Summe der “Einer” plus Summe “Hunderter” die Schlüsselzahl
ergeben soll, muss diese Regel auf jede Zahl zutreffen. Das bedeutet, jede
Erhöhung der “Einer” muss eine Reduzierung der “Hunderter” in gleicher Größe zur Folge haben. Diese Regel
ist bei den Zahlen im Beispiel deutlich zu erkennen.
Zum
Beispiel ist die 1. Zahl der rot gekennzeichneten Karten 741. Das ist
Ausgangszahl 840+1-100. oder die 2. Zahl
48 ist Ausgangszahl 840+8-800.
Die zu
bildenden Zahlen sollten keine
Auffälligkeiten zeigen, wie z. B. 444 (840+4-400), obwohl diese auch der
Regel entsprechen.
Die
Zehnerziffern dürfen nicht verändert werden, weshalb für die Veränderung der
Einer nur Zahlen kleiner 10 in Frage kommen.
Auf
einer Karte sollten die Zahlen recht unterschiedlich sein. Das trifft auch auf
Zahlenpaare zu, deren Zahlen in umgekehrter Folge auftreten, wie 246 und 642,
oder 741 und 147, die leider nicht vermeidbar sind.
Mag ist
der Auffassung, dass dieses Rechenexperiment trotz seiner einfachen Lösung als
akzeptabel eingeschätzt werden kann.
Das
Experiment mit den Zahlentafeln sollte nicht wiederholt werden, da die Gefahr
einer Dopplung des Ergebnisses nicht auszuschließen ist.
Nachstehend
werden einige Beispiele mit den einheitlichen Summen von 5514 gezeigt.
(Es
sind weitere Summen 5514 möglich!)
Gleiche
Ergebnisse entstehen, wenn die Summen der “Einer” gleich groß sind. Im Beispiel
sind diese 14.

Allerdings
ist die Wahrscheinlichkeit einer Summenwiederholung gering und dürfte bei den
7776 möglichen Zahlenkombinationen bei 2 bis 3 % liegen. Die größte Summe im
Beispiel wäre 6504 und die kleinste 2940, was einer breiten Streuung
entspricht.
Eine
Wiederholung des Experimentes ist andererseits ratsam, um zu beweisen, dass das
Ergebnis unterschiedlich ausfällt. Auch ist es oft schwer, eine vom Zuschauer
geforderte Wiederholung abzulehnen.
Um eine
Wiederholung zu ermöglichen, hat Mag folgende Lösung gewählt:
Ist die
letzte Zahl, die Fünfte, genannt und die Summe der Einer ist gleich der der
vorhergehende Darbietung, wendet sich Mag sofort an die Zuschauer mit den
Worten:
“Und
heute ausnahmsweise mit einer Zugabe”,
und
bittet um Nennung einer der ausgewählten Zahlen. Den Helfer bittet er die Tafel
mit dieser Zahl abzunehmen, umzudrehen, wieder aufzuhängen und die neue Zahl
vorzulesen. Ist das erfolgt schreibt Mag sofort das neue Ergebnis an die Tafel.
Eine
Nachbetrachtung
Das
Rechenexperiment mit den Zahlentafeln kann durchaus als akzeptabel eingeschätzt
werden. Es ist vielleicht weniger für den Profi geeignet
Da das
System dieses Experimentes nun bekannt ist, kann eine Erweiterung um eine
weitere Farbe oder Tafel je Farbe vorgenommen werden. Größere Erweiterungen
sollten vermieden werden, sie haben weniger unterschiedlich Zahlen zur Folge.
Eine
Reduzierung der Farben auf 4 kann noch vertreten werden, wenn
es die Größe der Tafel erforderlich
macht. Eine Reduzierung
sollte jedoch wegen des Qualitätsverlustes
vermieden
werden.
Kleiner
Spaß
Zum
Abschluss seiner Darbietung erlaubt sich Mag einen kleinen Spaß, der die evtl.
vorhandene Anspannung der Zuschauer auflockern soll.
Mag
erklärt, dass Mathematik eine recht einfache Sache ist, was er an einem
Beispiel beweisen möchte.
Er
schreibt an die Tafel die Rechenaufgabe 21 : 3 und beginnt mit der Lösung,
indem er erklärt:

Natürlich
muss das Ganze mit einem heiteren Lächeln vorgeführt werden.
Viel
Spaß mit dem kleinen Spaß!
Nebenbei
gesagt, der Spaß ist auch mit den Formeln 12:3=13; 24:6=13 und 42:6=16 möglich.
Welche der
genannten Varianten Sie nutzen, ist ihnen überlassen. Sicherlich finden Sie
auch weitere.